Elias: Sitzung 20140725-1

Diskussion über die kanalisierten Texte der Wesenheit Elias über Mary Ennis

Moderator: Gilla

Antworten
Gilla
Supraselbst
Supraselbst
Beiträge: 12364
Registriert: Di 11. Aug 2009, 20:49

Elias: Sitzung 20140725-1

Beitrag von Gilla » Sa 20. Sep 2014, 15:32

Elias Channelings Deutsch
Mary Ennis
The Elias Transcripts are held in © copyright 1995 – 2011 by Mary Ennis,
All Rights Reserved.
© copyright 1997 – 2011 by Paul M. Helfrich (Elias Digest)
http://www.eliasweb.org/
http://www.eliasforum.org/digests.html

(Marcos Anmerkungen: Während der ersten 5 Minuten war das Aufnahmegerät nicht eingeschaltet. Nach der Begrüßung und der Frage, was ich zustande gebrach habe, erklärte ich, wie ich mich in meine Welt im draußen eingestimmt habe und größtenteils, trotz des scheinbaren Chaos, ein Zentriertsein und Frieden zusammen mit großem Mitgefühl verspürte.)

MARCOS: …, aber da ist das Empfinden, dass ich dies vielleicht erstmals so bemerkte, und es ist ein Teil von mir, und dass ich diesbezüglich etwas in mir tun kann.

ELIAS: Wenn Du diesen Frieden erkennst und fühlst, wenn Du in Dir selbst präsent und Deiner Welt um Dich herum gewahr bist, würdest Du sagen, dass Du dann auch das Wissen inkorporierst, welches diesen Frieden ermöglicht, und dass das in der Welt geäußerte Chaos, Elend und die Aggression Teil Deines Friedens sind, da Du jenes Wissen hast, dass es wichtig ist, dies alles zu bestätigen, anzuerkennen und anzunehmen. Würdest Du sagen, dass das Teil Deines Gefühls inneren Friedens ist, oder ist das separat?

MARCOS: Nein, es ist zweifellos Teil davon. Kürzlich machte ich eine weitere Erfahrung als ich vor ein paar Wochen meine Eltern besuchte. Ich war allein in ihrem Haus, und draußen tobte ein enormer Gewittersturm, und es goss in Strömen, und das ganze währte vielleicht zwei Stunden. Ich war im Haus und schrieb vom Standort vollständigen Annehmens aus. Irgendwie war alles um mich herum in gewissem Sinne chaotisch, und ich selbst war sehr friedlich. Ich akzeptierte dies also. Ich wertschätzte sogar jenen Sturm und fühlte mich irgendwie in den Sturm hinein, was mir eine innere Stärke beim Schreiben gab, und es fühlte sich einfach vollständig an. Ich fühlte mich vollständig.

ELIAS: Ausgezeichnet. Die nächste Frage, die ich Dir stellen werde, ist auf viel profundere und tiefere Weise als Kennzeichen für den nächsten echten Schritt des Umschaltens sehr wichtig: Verstehst Du, dass die Welt, was auch immer sie äußern mag, ob es das ist, was Du persönlich als wesentlich erachtest oder ob es eine kollektive Äußerung der Menschen ist, ob mühelos oder im Konflikt, eine Reflektion von Dir ist, die Dir die Chance der Wahl präsentiert, wie Du das erwiderst?

MARCOS: Als Du das gerade sagtest, fiel bei mir der Groschen, den ganz so hatte ich es nicht gesehen. Wenn ich beispielsweise morgen zeitig aufstehe, den Computer einschalte und, da meine Orientierung politisch ist, mir die Nachrichten ansehe, auf der Elias Facebook Seite gibt es viele Beiträge, und in der Vergangenheit wurde da auch auf meine Knöpfchen gedrückt oder ich erlaubte mir, in sehr unterschiedliche Emotionen hinein zu gehen, und jetzt kann ich das ganz neutral tun, ohne gleichgültig zu sein, denn ich fühle Mitgefühl und Traurigkeit, doch diese Gefühle akzeptierte ich schnell, aber das holt mich nicht aus meiner Mitte oder bringt mich aus dem Gleichgewicht, und …

ELIAS: (eindringlich) Mein Freund, das ist es, und das ist präzise die Antwort auf meine Frage. Denn es ist enorm signifikant, wenn Du diesen Schritt tatsächlich generierst und Dich auf eine verlagernde/umschaltende Weise bewegst und anfängst, nicht zu intellektualisieren sondern wirklich mit allem in Deiner Welt vernetzt zu sein, im Wissen, dass dies Teil von Dir ist. Du musst noch nicht einmal auf diese Weise denken, aber wenn Du in diesem Modus bist und die Äußerungen der Welt auf gleiche Weise erlebst und sie so siehst, wie Du das in Dir selbst hinsichtlich Deiner eigenen Gefühlsäußerungen, jener Kommunikationssignale siehst, ob sie nun emotional oder physisch wären. Das ist ein äußerst signifikanter Schritt – was auch sehr mit der gegenwärtigen Bewusstseinswoge assoziiert ist – nämlich diese Art von Informationen an die Oberfläche zu bringen, um Euch allen zu erlauben, das zu erleben, es anzusprechen und es zu SEIN.

Die Äußerungen, die am schwierigsten zu erkennen und anzusprechen, die für die meisten von Euch ein wesentliches Hindernisse sind, sind an sich sehr einfach, doch schwierig zu implementieren, und zwar die Erkenntnis, dass Gefühle spontane Signale sind, denn dazu sind sie gedacht. Und wenn Du diese einfache, von Dir geschilderte natürliche Handlung generierst und die Gefühle anerkennst, ganz egal, ob Du alle Gründe evaluiert hast oder nicht, denn das kann anschließend geäußert werden, aber die erste Handlung bezüglich von Gefühlen ist, sie anzuerkennen, und welcher Vorgang ist das nun? Anerkennen hat zwei Bestandteile: zu erkennen und anzunehmen. Dieses Anerkennen ist ein enorm wichtiger Faktor im Leben und der Alltags-Erfahrung der Individuen, und für die meisten von Euch- geschweige denn für die Welt – ist es ein schwieriger Schritt, dies zu implementieren und hinzukriegen.

Ihr alle tut dies ganz leicht und natürlich bei dem, was Ihr als gute, behagliche, vergnügliche oder begeisternde Gefühle und Erlebnisse erachtet. Und das ist der Grund, weshalb Ihr sie erlebt, und diese Gefühle verschwinden ziemlich schnell, ganz egal wie intensiv sie wären, weil Ihr Euch erlaubt, wenn Ihr eine Erfahrung anheuert, die Ihr als positiv erachtet, das Erlebnis in seinem natürlich Fluss anzuheuern.

Ein gutes Beispiel ist, wenn eine Person, die Dir nahesteht und die Du liebst, Dir eine Karte offeriert, und diese Karte ist eine gefühlsvolle Äußerung ihrer Wertschätzung oder Liebe für Dich. Du akzeptierst die Karte, liest sie, weinst vielleichte sogar, weil Du ein extremes Gefühl von Wertschätzung und Zuneigung verspürst und Dich wohlfühlst, und es kann sein, dass Du tatsächlich weinst, und vielleicht eine Minute nach Empfang der Karte, mag dieses oder ein anderes Individuum etwas zu Dir sagen, ein Hund bellen oder ein Geräusch ist zu hören, das spielt keine Rolle, aber irgendetwas geschieht im allgemeinen sehr schnell, denn so ist das Leben und die Handlung/Aktion/Vorgang. Es bewegt sich immer, generiert ständig Handlungen, rund um Dich herum.

Eine Äußerung ereignet sich, und Deine Aufmerksamkeit zieht sofort um zu dem, was auch immer um Dich herum geäußert wird. Und in dem Augenblick, in dem Deine Aufmerksamkeit umzieht, stoppt das Gefühl überwältigender Wertschätzung, Freude oder Zuneigung. Das tatsächliche Gefühl stoppt. Die Erkenntnis Deiner Wertschätzung und Deines Mitgefühls währt fort, aber das Gefühl hat aufgehört, da Deine Aufmerksamkeit umgezogen ist, und das ist ganz natürlich.

Der Aspekt, der den meisten Individuen im umgekehrten Fall schwer fällt, wenn Ihr ein Gefühl von Traurigkeit, Angst, Frust, Irritation oder Depression äußert und erlebt, insbesondere wenn Ihr ein solches Gefühl intensiv erlebt, das ist, dass Ihr dieses Gefühl erlebt und es sofort am Standorte des “damals” Gefühls positioniert. (Then Feeling)

Damals-Gefühle sind nicht nur jene Gefühle, die vor Jahren geäußert wurden. Sie können vor einer Minute geäußert worden sein, und das was Ihr tut, ist Eure Aufmerksamkeit auf dem Gefühl zu belassen. Ihr denkt weiterhin darüber nach, und je mehr Ihr darüber nachdenkt, desto mehr generiert Ihr die Wiederholung des Gefühls. Das, was Ihr automatisch tut, der Grund dafür, dass Ihr es als ein Damals-Gefühl erschafft und festhaltet, ist genau das Gegenteil von dem, was Ihr haben wollt, denn Ihr wollt bewirken, das es aufhört. Ihr wollt es verändern, aber Gefühle könnt Ihr nicht verändern. Also denkt Ihr immer weiter daran in Eurem Bemühen, es zu verändern, und das, was tatsächlich geschieht ist, dass Ihr es verewigt. Und wir sind uns gewahr, dass sich Damals-Gefühle im Gegensatz zu Jetzt-Gefühlen, die das nicht tun, verstärken und anwachsen.

Der Schlüssel hier ist das, was Ihr nicht tut, dieser natürliche Vorgang der Bestätigung/des Anerkennens des Gefühls, des Erkennens und Annehmens, nicht zu versuchen, das Gefühl zu verändern, zu ignorier oder wegzustoßen sondern es zu akzeptieren. Und wenn Ihr das tut, fühlt Ihr es, und Ihr mögt es spontan intensiv spüren, aber es löst sich sehr schnell auf, verschwindet und lungert nicht herum, was Euch den Reichtum der Erfahrung erlaubt, ohne die schädliche oder lästige Auswirkung, die die meisten Leute bezüglich negativer Gefühle oder Erfahrungen erleben.

Du beschreibst präzise, wie Du Dich mit den Nachrichten oder mit Aussagen von Individuen in Euren sozialen Netzwerken verbindest und offerierst Dir Information über das, was um Dich herum und in Deiner Welt geschieht und bist vielleicht momentan aufgewühlt, traurig, frustriert oder gar irritiert bei dem, was Du Dir präsentierst, aber sobald Du dieses Gefühl annimmt, hört es auf.

MARCOS: Ja, ich verstehe das, was Du sagst, genau. Ich habe das lange nicht so gemacht, und jetzt verstehe ich, dass man, wenn das Gefühl geäußert, bestätigt und akzeptiert wird, wählen kann, noch mehr solcher Gefühle zu erzeugen. Glücklich oder vergnügt zu sein, ist eine flüchtige Sache, aber man äußert dies einfach und lebt es. Und früher dachte ich, dass ich dieses Gefühl für die nächsten 24, 36 oder 48 Stunden beibehalten will, was nicht möglich ist. Das Gefühl geht fort, aber wenn ich mir genug vertraue, wird dies noch mehr solcher Augenblicke bringen …

ELIAS: Genau, denn das ist es, was Ihr tut, Ihr erschafft immer noch mehr davon. Ihr erschafft in jedem Augenblick und an jedem Tag immer noch mehr, denn es ist Eure Natur, mehr zu erschaffen, und das tut Ihr hinsichtlich von dem, worauf Ihr achtgebt Ja, Du kannst kein bestimmtes Gefühl festhalten, das Dir Freude macht und Dir gefällt. Es verweilt nicht, aber das spielt keine Rolle, denn Du kannst das immer und immer wieder von Augenblick zu Augenblick erschaffen indem Du noch mehr von dem erschaffst, was diese glücklichen und vergnüglichen Gefühle erschafft, die Du als gut definierst.

MARCOS: Stimmt genau, und ich habe auch das Gegenteil erlebt, denn es gibt Augenblicke im Leben, wenn etwas Unerfreuliches geschieht, und in solchen Augenblicken kann ich sagen, ich mag dieses Gefühl nicht, ich möchte es ändern, und nun kann ich es annehmen als das, was es ist. Mit anderen Worten verändere ich mein Gewahrsein oder Gefühl, ohne zu versuchen, dessen Unerfreulichkeit selbst zu verändern ….

ELIAS: Ja. Das ist der Schlüsse, das tatsächliche Erkennen, dass Du Gefühle nicht verändern kannst, dass sie das sind, was sie sind und spontan geäußert werden, und dass Du in einem anderen Augenblick ein anderes Erlebnis generieren kannst, welches ein anderes Gefühl erschafft. Aber Du kannst nicht verändern, welches Gefühl auch immer spontan geäußert wird. Es wird aus einem Grund geäußert, und das Gefühl ist nicht der Anlass, sondern es ist das Signal. Es geht darum zu erkennen, dass Du das Gefühl zwar nicht verändern kannst, aber dass es, wenn Du Deinen natürlichen Fluss zulässt, nicht erforderlich ist zu versuchen, das Gefühl zu verändern, denn Du kannst es fühlen, und es wird sich automatisch, ganz natürlich und sehr schnell auflösen und verschwinden, wenn Du nicht versuchst, es zu ignorieren oder zu verändern.

Session 20140725-1 (Fortsetzung folgt)
Friday, July 25, 2014

Gilla
Supraselbst
Supraselbst
Beiträge: 12364
Registriert: Di 11. Aug 2009, 20:49

Re: Elias: Sitzung 20140725-1

Beitrag von Gilla » So 21. Sep 2014, 12:02

Elias Channelings Deutsch
Mary Ennis
The Elias Transcripts are held in © copyright 1995 – 2011 by Mary Ennis,
All Rights Reserved.
© copyright 1997 – 2011 by Paul M. Helfrich (Elias Digest)
http://www.eliasweb.org/
http://www.eliasforum.org/digests.html

MARCOS: Ja. Etwas, was ich ganz natürlich getan habe, wo ich jedoch immer noch Zweifel und vielleicht etwas Furcht habe, das ist spontan zu leben und sofortige Fülle zu haben, und das ist es, wie ich mein Leben haben will. Auf meinen letzten Auslands-Reisen hatte ich auf diese Weise die erstaunlichsten Erlebnisse. Du weißt, wie gerne ich reise und wie viel ich früher verreiste, aber das, was jetzt geschieht, ist völlig anders, das Gefühl und das Erlebnis sind anders, weil ich ganz im Augenblick bin und das so fortsetzen möchte. Ich habe beschlossen, dass ich nicht von neun bis fünf arbeiten möchte, aber manchmal tauchen Zweifel auf. Ich weiß, dass Du mich auf unsere früheren Gespräche verweisen wirst, aber ich denke, dass spontan zu leben und spontane Fülle in diesem Auenblick zu erschaffen, der Schlüssel für ein vollständiges Erleben sind. (gekürzt)

ELIAS: Was Dich anbelangt, stimme ich Dir zu.

MARCOS: Ja, für mich. Mein Traum vor einigen Tagen hat auch damit zu tun, als Du mit mir spazieren gingst, und eine andere Person war an meiner anderen Seite und flüsterte mir das Worte “Vertrauen” ins Ohr, und das blieb mir im Gedächtnis, und ich fragte Dich verschiedene andere Dinge, bekam keine Antwort, und darum ginge es auch, um das vollständige, totale, radikale Vertrauen ins Selbst, nicht wahr?

ELIAS: Ja. Nenne mir Handlungen aus Deinem Alltag, die Du täglich in vollständigem Vertrauen tust und wo Du nie zweifelst.

MARCOS: Aufwachen, atmen, die Augen öffnen und sehen, dass ich Musik einschalte und sie höre, solche Dinge.

ELIAS: Und welche physischen Handlungen heuerst Du in Deinem Alltag an, die Du nie hinterfragst, woran Du nie zweifelst und wo Du absolut vertraust?

MARCOS: Atmen, mich bewegen.

ELIAS: Etwas anderes als physische Funktionen, eine physische Handlung, die Du anheuerst?

MARCOS: Wie essen, sprechen oder kommunizieren?

ELIAS: Ja, oder eine Handlung wie Autofahren oder etwas zuzubereiten, wie Nahrung, oder irgendeine physische Handlung, die Du fast automatisch anheuerst.

MARCOS: Ja, Leibesübungen.

ELIAS: Denn die Handlung kennst Du, und Du vertraust auf Deine Fähigkeit, tust es einfach und zweifelst nicht daran, Du evaluierst nicht, analysierst nicht und zweifelst nicht an Deiner Fähigkeit, sondern tust es einfach.

Und hier gibt es einen wichtigen Schlüssel. Wenn Du irgendeine Handlungen anheuerst und vollständig auf Deine Fähigkeit vertraust, zweifelst Du überhaupt nicht. Es ist nicht nötig, dass Du die ganze Mechanik versteht, die sich abspielt. Alles, was zählt, ist dass Du auf Deine Fähigkeit vertraust, dies zu tun. Und deshalb tust Du es, und Du generierst die Handlung wiederholt, an jedem Tag, und es gibt kein Problem, und Dein Erleben ist vorhersehbar und beständig, denn Du vertraust in das, was Du tust. Du zweifelst überhaupt nicht daran. Und es gibt da auch ein Gefühl.

Wie jedes andere Gefühl auch, ist es kein fortwährendes Gefühl. Es ist ein Gefühl, das zunächst beim Anheuern der Handlung aufkommt. Dieses Gefühl ist sehr kurz, und der Faktor, dass Du auf das, was Du tust und auf Deine Fähigkeit vertraust, bedeutet im Allgemeinen, dass Du nicht unbedingt auf dieses Gefühl achtgeben wirst, denn es ist - so wie alle Gefühle - ein Signal und eine Aussage, die Du Dir in diesen Augenblicken kommunizierst, ein Validieren, und da Du Dir dieser Gültigkeitserklärung bereits gewahr bist, ist es nicht nötig, dass Du tatsächlich darauf achtgibst. Du weißt es bereits.

Das gilt für alles, was Du tust. Was signifikant ist beim Beachten jener Handlungen, die Du täglich fast automatisch tust, das ist, dass Du definitiv nicht zweifelst und vertraust, und dann zu erkennen, was Deine Energie in dieser Zeit tut. Was hast Du gefühlt? Im Allgemeinen bist Du ruhiger und zuversichtlicher und zweifelst nicht, und Du äußerst dieses Wissen in Deinem Inneren und denkst Du über die Äußerungen oder Handlungen nicht nach, sondern Du tust sie einfach.

MARCOS: Stimmt. Das kann ich deutlich sehen. Ich empfinde auch oft dieses Gefühl von Leistung oder Erfüllung, was mir dann noch mehr Selbstvertrauen gibt, die nächste Sache zu tun oder dies beim nächsten Mal ein bisschen anders, oder auch noch mehr davon zu tun, und das ist es, was ich auf das Thema Spontanität und Fülle anwenden muss. Das stimmt.

ELIAS: Wenn Du über eine Richtung oder Handlung nachdenkst, die Du tun möchtest, wie beispielsweise: „ich möchte spontaner sein und im Augenblick spontane Fülle erschaffen“, gibt es auch eine Schlüsselkomponente.

Du denkst nach über das, was Du haben willst, über jene Handlungen und jenes Erschaffen, was Dich häufig zum Verkomplizieren bringt, was der signifikante Unterschied zwischen jenen Handlungen ist, die Du nicht hinterfragst und voller Vertrauen täglich tust und denen, die Du tun möchtest. Denn bei der Handlung, die Du tun möchtest, gibt es diese beiden Aspekte, dass Du über die Handlung selbst nachdenkst, und dass Du darüber nachdenkst, sie zu tun. Und zusätzlich versuchst Du, Methoden zu evaluieren, die es Dir ermöglichen werden, das zustande zu bringen. Deshalb verkomplizierst Du Deinen Ideen- Prozess.

Wenn Du eine solche alltägliche Handlung generierst, wie Dir eine Tasse Kaffee zu offerieren, kannst Du das auf unterschiedliche Weise tun. Zuhause gießt Du den Kaffee vielleicht selbst auf, und Du zweifelst nicht daran, wie Du das tust, was Du tust oder ob Du fähig bist, das zu tun. Du tust es einfach und genießt Deine Tasse Kaffee während des Tages, und wenn Dir die Idee kommt, dass Du eine weitere Tasse Kaffee genießen möchtest, ganz egal, wo Du bist oder was auch immer Du tust, vertraust Du auf Deine Fähigkeit, diese Tasse Kaffee auf irgendeine Weise spontan zu manifestieren.

Du gehst in ein Café und kaufst eine Tasse Kaffee und zweifelst nicht an Dir, das Du genug Geld hast, das zu tun oder einen Laden zu finden, wo Du die Tasse Kaffee bekommst oder ob sie zu Deine Zufriedenheit sein wird. Manchmal mag sie das nicht sein, aber der Punkt ist, dass keiner dieser Faktoren geplant ist oder angezweifelt wird. Du tust es einfach. Du vertraust auf Deine Fähigkeit, diese Tasse Kaffee spontan zu erschaffen. Ganz egal, was Du gerade tust oder wo Du bist, wirst Du die Tasse Kaffee erschaffen. Selbst wenn Du tausende Fuß in der Luft im Flugzeug bist, wirst Du diese Tasse Kaffee erschaffen, wenn Du sie haben willst.

Es geht deshalb darum, Dir zu erlauben, echt auf das zu blicken, was Du ganz natürlich in Deinem Alltag tust, wie Du im Fluss bist und wie Du diese Handlungen generierst, denen Du vertraust, und dies zu nutzen und dies dann in die Handlungen anderer Richtungen, die Du anheuern willst, zu inkorporieren, wie zu reisen und Fülle zu materialisieren. Weshalb dies für die meisten Individuen manchmal anscheinend schwierig ist, ist dass Ihr übermäßig denkt und dies verkompliziert statt im Augenblick zu sein. Nicht versuchen, im Augenblick zu sein, sondern tatsächlich auf gleiche Weise spontan und im Augenblick sein, wie Du das bist, wenn Du eine Tasse Kaffee haben willst.

MARCOS: Ja, das ist so toll, und es erinnert mich an meine kürzlichen Reise nach Frankreich, denn so ist das geschehen. Es war leicht, diese Entscheidung zu treffen und das zu tun, buchstäblich ebenso leicht, wie eine Tasse Kaffee zuzubereiten. Alles war so leicht im Fluss, und natürlich weißt Du darüber Bescheid, denn Du warst die ganze Zeit über zugegen, insbesondere in Mont Saint Michel. Es war eine fantastische Reise, und ich verstehe das, was Du sagst. Es ist prima, sehr grundlegend und gut. Vielen Dank.

ELIAS: (lacht) Gerne geschehen. Mein Freund, je mehr Du dies praktizierst oder Dir selbst zu tun erlaubst, desto leichter wird es, denn das ist so wie bei allen Dingen: je mehr Du das anheuerst, desto mehr vertraust Du darauf und auf Deine entsprechende Fähigkeit, und umso weniger zweifelst Du daran.

MARCOS: Ja, ich hab bereits zwei weitere Reisen geplant, nicht geplant, aber ….

ELIAS: Ich verstehe Dich.

MARCOS: Wie Du weißt, gibt es dieses innere Begehren, das zu tun.

ELIAS: Auch bei einer Tasse Kaffee ist es so, dass Du nicht unbedingt die Inspiration generierst und den Vorgang in genau jenem Augenblick materialisiert. Das geschieht nicht immer, noch nicht einmal bei einer Tasse Kaffee, und darum geht es auch nicht. Wenn Du Nachmittags Lust auf eine Tasse Kaffee hast und kein Café direkt vor Deiner Nase ist, ist es nicht so, dass Du die Tasse Kaffee in Deiner Hand materialisierst, aber Du generierst die Idee oder Inspiration, eine Tasse Kaffee zu haben und gehst ihr nach und erwirbst sie. Aber Du zweifelst nicht daran, dass Du das tun kannst und tun wirst, da Du auf dem Weg zu dieser Tasse Kaffee bist. Man könnte also sagen, dass Du Lust auf eine Tasse Kaffee hast oder dazu inspiriert bist und dann einen Plan hast, den Du implementierst, um diesen Kaffee zu materialisieren. Das Gleiche kannst Du auch bezüglich von Reisen sagen. Es geht nicht darum, die Reise genau in diesem Augenblick anzuheuern, sondern dass Du Lust darauf hast. Du zweifelst nicht an Dir, schreitest damit voran und tust es.

MARCOS: Ja, das kann ich voll und ganz nachvollziehen, und dies gibt meiner vorherigen Aussage, spontan zu leben und spontane Fülle zu erschaffen, eine leicht andere Würze für mich. Es geht nicht darum, dies genau in diesem Augenblick magisch zu manifestieren, sondern mit diesem inneren Fließen und Vertrauen mitzugehen, wo man weiß, dass man es erschaffen wird.

ELIAS: Ja, und das ist magisch.

MARCOS: Ja, das gefällt mir. Es ist wirklich fantastisch.

Bevor die Zeit um ist, möchte ich Dich noch zwei Sachen fragen. Als ich im letzten Monat Geburtstag hatte, aufstand und mir eine Tasse Kaffee machte und mich an den Computer setzte, überkamen mich plötzlich eine Welle von Übelkeit und ein extremes Schwindelgefühl. Ich konnte fast nicht gerade gehen, und das dauerte ein paar Stunden am Morgen. Ich wusste intuitiv, dass ich nicht krank bin, aber es war sehr heftig, und es war so als ob mein Körper sich irgendwie umschalten würde. Siehst Du das auch so?

ELIAS: Ich stimme mit Dir überein. Das ist nicht ungewöhnlich, denn wenn Ihr objektive, signifikante physische Schritte generiert, Euch umschaltet, nicht gänzlich im Physischen, sondern wenn Eure Wahrnehmung sich signifikant umschaltet und Ihr in neue Richtungen geht und zu neuen Handlungen schreitet und ein neues Euch Öffnen in Eurem Gewahrsein erschafft, ist es tatsächlich nötig, dass Euer Körperbewusstsein sich ebenfalls umschaltet, denn es muss mit Eurem Gewahrsein in Harmonie sein. Was ich Euch schon oft erklärt habe, und was die meisten Individuen nicht erkennen, das ist, dass Euer Körper kein Gefäß ist. Er ist Teil von Euch, von Eurem Euch Zum-Ausdruck-Bringen in einer physischen Manifestation. Deshalb ist es wichtig, dass Euer Körperbewusstsein immer mit Eurem aktuellen Gewahrsein in Harmonie ist. Ihr mögt die Mechanik nicht unbedingt erkennen oder verstehen, aber das ist auch nicht nötig.

Bezüglich unterschiedlicher Gewahrseins-Äußerungen funktioniert der Körper auch verschieden. Euer Körper funktioniert tatsächlich physisch anders, weshalb Ihr auch in vielen Situationen bemerken werdet - obwohl Ihr das nicht unbedingt mit dem Gesamtbild des Umschaltens Eurer Wahrnehmung und Euers Gewahrseins in Verbindung bringen mögt - aber auch Euer Körperbewusstsein schaltet sich deswegen um und passt sich an das veränderte Gewahrsein an. Somit werden sich auch Eure physischen Ess-Muster verändern, vielleicht nicht dramatisch, aber sie werden sich ändern, denn Euer Körper benötigt andere Elemente - mehr davon, weniger davon, oder andere Nahrung - – weshalb sich in vielen Situationen Eure Essgewohnheiten und auch Eure Schlafmuster ändern werden und Ihr den physischen Unterschied bemerken werdet.

Es ist nicht so, dass diese physischen Abweichungen zu dem zurückkehren, was sie zuvor waren, obwohl Individuen es in vielen Situation so einschätzen, aber tatsächlich erschafft Euer Körper einen neuen Rhythmus und eine neue Routine.

MARCOS: Ja ich habe all das, was Du sagtest, bemerkt. Schlaf, Nahrung, alltäglich Dinge, ja, das habe ich bemerkt, und es fühlte sich richtig an, also bin ich da mitgegangen. Das, was ich an jenem Tag erlebte, war also etwas, was mich ins Gleichgewicht brachte, obwohl es sich momentan sehr unbehaglich anfühlte.

ELIAS: Genau. Und es kann unbehaglich oder befremdlich sein. Das, was Ihr physisch erlebt, mag nicht unbedingt wirklich behaglich sein, obwohl Ihr es auch auf diese Weise wahrnehmen könnt. Es mag nicht wirklich unbehaglich sein, aber es kann ungewohnt und deshalb fremdartig sein.

Schwindelgefühl und Desorientierung innerhalb des physischen Körperbewusstseins kommen häufig vor. Das ist eine sehr häufig vom Körperbewusstsein generierte Äußerung, wenn dieses verwirrt ist, wenn es sozusagen die ersten Wehen der Veränderung erlebt. Das Körperbewusstsein ist etwas desorientiert und dahingehend verwirrt, wie es sich äußern soll, weshalb es dieses physische Gefühl des Schwindels oder der Desorientierung generiert, doch es kann auch andere physische Äußerungen generieren. Das ist vorübergehend, und es ist unschädlich, obwohl das von der Situation und von dem abhängt, was Du gerade tust. Aber größtenteils werden solch Erlebnisse zu einer Zeit geschehen, wo Du relativ sicher bist und Dich nicht verletzen oder Dir schaden wirst, obwohl auch das gelegentlich geschehen kann, aber in solchen Situationen kommen auch andere Aspekte simultan mit ins Spiel, wie dass ?? (Unterbrechung auf dem Tonträger) mit der Veränderung ringen mag, die sie selbst implementieren.

MARCOS: Ja, ich verstehe, und ich hatte das Gefühl, dass es zum perfekten Zeitpunkt geschah und alles verlief sehr gut.

Ich habe gerade den Klingelton gehört und möchte noch eine kurze Frage für Castille stellen. Ich denke, dass sie mit ihrer Frage bereits die Antwort ausgesprochen hat, aber darf ich Dich fragen?

ELIAS: Absolut.

MARCOS: “Warum habe ich Probleme, eine freie Stelle auf dem Gebiet zu finden, das ich haben will? Ist es meine Energie, oder bin ich nicht hinreichend klar dabei?“

ELIAS: Es ist nicht so, dass sie sich Ihrer Absicht nicht klar wäre, obwohl sie noch mehr Klarheit äußern und definierter sein könnte, aber es geht um die präzise Frageformulierung.

Das ist ein signifikanter Punkt insbesondere zu dieser Zeit in dieser Bewusstseinswoge. Es wird immer wichtiger, wie Ihr Eure Äußerungen formuliert, denn das ist eine Aussage bezüglich von dem, was Ihr tatsächlich tut und wahrnehmt, unabhängig von dem, wie Ihr denkt, dass Ihr es tun oder wahrnehmen würdet.

Nun zu ihrer Frageformulierung, warum sie Schwierigkeiten hat beim Finden eines Jobs, den sie haben will, bzw. das zu tun, was sie tun will. Es geht nicht um das Auffinden des Jobs. Sie kann die Handlung und Äußerung, die sie tun will, in jedwedem Job und in jedem Anstellungsverhältnis tun, und welcher Arbeitsplatz es auch immer wäre, das spielt keine Rolle. Sie kann in jeder Richtung das, was sie bezüglich jenes Jobs tun will, tun oder implementieren, und es geht nicht um das Ausfindigmachen des Jobs, sondern darum klar zu sein und die Richtungen klar zu definieren, die sie auf sich anziehen will, oder die für sie interessanter und faszinierender sind, in welcher Umgebung sie sein will, und in diese Richtungen zu gehen, sich in dieser Branche zu äußern und zu involvieren – Involvieren ist das Schlüsselwort – und ihre Äußerung zu offerieren.

MARCOS: Okay. Das ist sehr gut. Ich werde ihr diese Informationen geben und denke, dass das für sie sehr hilfreich sein wird.

ELIAS: Prima, und grüße Castille von mir.

….


Session 20140725-1
Friday, July 25, 2014

Antworten