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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Paar/Liebes-Beziehungen
BeitragVerfasst: Di 12. Aug 2014, 13:59 
Supraselbst
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ELIAS: Okay. Hast Du Ihr gesagt, dass sie Dich nicht kontaktieren soll, da Du Dich bei Begegnungen mit ihr nicht wohlfühlst?

JOHN: Nein, das habe ich nicht getan. Ich möchte nicht alle Brücken abbrechen. Wenn ich nur nicht kritisiert und missverstanden würde… Aber ich nahm es so wahr, dass sie mich kritisiert. Beispielsweise fühlte ich mich angelogen, als ich mich aussprach und sie dann verärgert war. Diese Interaktion verwirrt mich einfach sehr. Ein Teil von mir hält sie für einen netten Menschen. Ich habe mich mit ihr zum Essen oder für irgendwelche sonstigen Dinge getroffen, doch ich fühlte mich sehr von ihr kritisiert. Vielleicht missverstehe ich das einfach. Ich möchte es nicht falsch verstehen, wenn ich beispielweise wieder eine Beziehung hätte und die andere Person ständig von ihrer anderen Beziehung spricht und sagt, dass sie mich nicht kritisiert sondern nur instruiert. So sollte es nicht sein. Ich weiß nicht, und das ist es, was mich verwirrt.

ELIAS: Okay. Höre auf das, was Du fühlst. Das ist einfach und leicht. Wenn Du Dich unbehaglich, kritisiert oder herabgesetzt fühlst, weil das andere Individuum sich nicht auf Dich und Eure Interaktion fokussiert und über ein anderes Individuum spricht, das nicht einmal zugegen ist, höre auf das, was Du fühlst. Warum fährst Du fort, Dich in diese Situation zu bringen oder diese Situation sogar einzuladen?

JOHN: Wenn es eine netter Person ist und - wie Du mir bereits erklärt hast - keine Kritik im Gange ist, habe ich das Gefühl, dass ich einfach nicht daran gewöhnt bin oder das noch nicht erlebt habe, und jemand lediglich versucht, mich zu instruieren.

ELIAS: Ich verstehe Dich. Wenn Du Dich jedoch kritisiert, betrübt und unbehaglich fühlst, kannst Du es momentan nicht evaluieren, und es ist sehr schwierig, Dir irgendeine nützliche Information zu erteilen. Denn der erste Schritt wäre, damit aufzuhören, Situationen einzuladen oder Dich in Situationen zu bringen, die diese Gefühl und diese Äußerung in Dir hervorrufen.

JOHN: Und hier kommen meine Barrieren oder Richtlinien oder was auch immer mit ins Spiel. Warum sollte ich in einen Club in der Stadt gehen, wo ich mit den Leuten spreche und man mir die kalte Schulter zeigt, weil ich jene (Geschlechter)Sprache nicht spreche oder dies oder das projiziere? Warum sollte ich mich in solche oder auch in neutrale Situationen bringen, wo ich jemanden anheure? Aber wenn es eher in einer möglicherweise romantischen Kapazität wäre, sogar in einer neutralen Umgebung oder an einem mit Leuten vollgepackten Ort, warum sollte ich mir das antun. Doch zugleich sollte ich mich expandieren.

ELIAS: Okay, ich verstehe Deine Verwirrung und gehe mit Dir einig. Warum solltest Du Dich in eine Situation bringen, in der Du Dich auf irgendeine Weise unbehaglich fühlst, ob wegen einer fremden Person oder im Zusammenhang mit einem Individuum, das Du bereits kennst? Hier stimme ich mit Dir überein, und wenn es so unbehaglich für Dich ist, Dich in Situationen zu platzieren, wo Du mit Fremden interagieren kannst, tue das nicht. Ich hatte Dir das vorgeschlagen, um Dir zu erlauben, möglicherweise in solche Richtungen zu gehen, die natürlicher für Dich sind, aber dazu bist Du vielleicht noch nicht bereit.

Wichtig ist auch, dass Du Dich nicht in Situationen mit Dir bekannten Individuen bringst, die das gleiche Gefühl des Kritisiert-Werdens generieren und Du Dich unbehaglich fühlst.

JOHN: Ich hasse es, die Brücken hinter mir zu verbrennen, aber vielleicht wäre das die richtige Handlung.

ELIAS: Du verbrennt nicht unbedingt eine Brücke. Du kannst Dir aufrichtig sagen, dass das Dir schwerfällt, und dass Du die anderen Individuen nicht unbedingt kritisierst oder ablehnst, aber dass es für Dich wichtig ist, Dir Zeit einzuräumen, um zu heilen.

JOHN: Habe ich das total missverstanden, oder ist da tatsächlich Kritik mir gegenüber im Gange?

ELIAS: Beides. Ob es vorsätzlich geschieht? Nein. Aber Individuen äußern unabsichtlich viel Kritik, ohne zu erkennen, was sie tun. Deshalb würde ich sagen, dass es keine vorsätzliche Kritik und kein absichtliches Dich Verletzen ist, aber das heißt nicht, dass die Kritik nicht stattfindet.

JOHN: Ich verstehe immer noch nicht, warum sie mich weiterhin kontaktiert.

ELIAS: Warum sie Dich weiterhin kontaktiert? Weil Du das zulässt. Wenn Du es erlaubst, ist es dasselbe wie dies einzuladen.

JOHN: Was habe ich ihr kommuniziert? Das ist der Grund, weshalb ich solche Erlebnisse nicht anheure. Ich meine, es ist …

ELIAS: Es ist so, dass Individuen oft fortfahren, miteinander zu interagieren, sogar wenn dies negativ und konfliktreich ist, denn daran sind sie gewöhnt und sie äußern sich weiterhin auf diese Weise. Wenn es immer noch erlaubt wird, machen sie damit weiter und heuern das an.

JOHN: Ich bin mir nicht sicher, was Du damit sagen willst.

ELIAS: Einer der Gründe, weshalb Individuen einen gegenseitigen Konflikt fortsetzen, ist dass einer von ihnen oder beide verzweifelt versuchen, im Recht zu sein und dem anderen das so lange zu sagen, bis er ihren Standpunkt annimmt.

JOHN: Das ist eine weitere Sache mit unseren Sitzungen. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich zwischen den Zeilen lesen muss. Ich denke, dass das, was Du spezifisch in einigen Interaktionen zwischen ihr und mir siehst, so selten diese auch sein mögen, dies ist: „Du musst es von meinem Standpunkt aus sehen.“

ELIAS: Verdeutliche das bitte.

JOHN: Bei meinen Kommunikationen mit diesem Individuum, wenn sie mich oder ich sie kontaktiere, oder ich ihr antworte, gibt es dieses zugrundeliegende “Du musst es so sehen, wie ich es sehe”.

ELIAS: Ja.

JOHN: Manchmal habe ich in Deinen Sitzungen das Gefühl, dass ich zwischen den Zeilen lesen muss. Wenn ich mir jene Wunde ansehe, hat man mich da echt ein bisschen angelogen? Vielleicht ist das eine Frage, die Du bereits beantwortet hast. Wenn ich intelligent bin, kann ich eins und eins zusammenzählen, nicht wahr? Es ist eine tiefe Wunde. Und das ist lediglich eine Interaktion, die Salz in die Wunde reibt, nicht wahr?

ELIAS: Ja.

JOHN: Und was wäre der Rest der Wunde?

ELIAS: Es hat mehr damit zu tun, dass Du Dich als benachteiligt wahrnimmst, weil Du Dich in einem bestimmten Alter nicht auf eine bestimmte Weise geäußert hast, was Dich in die Lage bringen würde, nun benachteiligt zu sein.

JOHN: Ich bin immer noch verwirrt, denn Du hast dieses Wort gebraucht, denn bevor Du das sagtest, hatte ich es nicht so gesehen und wusste noch nicht einmal, dass diese (romantische Geschlechter-) Sprache überhaupt existiert.

ELIAS: Es spielt keine Rolle, ob Du die Spezifika kanntest. Du kanntest sie nicht, und Du bist über viele Jahre in eine Richtung gegangen, dass sie Dir nicht bekannt waren, aber Du hast diese Einflüsse generiert, ohne zu sehen, was Dich beeinflusst hat.

JOHN: Was diese Sprache und die Anhängsel anbelangt, über die wir sprachen, das war irgendwie bahnbrechend – wow, die Sprache der Geschlechter-Energie. Gibt es noch andere Faktoren, deren ich mir nicht gewahr bin?

ELIAS: Es geht darum, Dir bei Deinem Voranschreiten mehr der subtil beeinflussenden Nuancen gewahr zu werden, die sich ereignen, wenn Du wahrnimmst, benachteiligt zu sein.

JOHN: Ich verstehe konzeptuell.

ELIAS: Du warst Dir der Details und Spezifika nicht gewahr, aber Du kannst ganz offensichtlich im Verlauf Deines erwachsenen Lebens sehen, dass es einige möglicherweise unbestimmte Unterschiede zwischen Dir und anderen Individuen gibt, und das erkennst Du in den Interaktionen mit Deinen Partnerinnen und an dem, was diese äußern. Du fängst sozusagen zu erkennen an, dass es zwischen Dir und anderen Individuen Unterschiede gibt, und dieses Bemerken führte Dich dazu, diese Gespräche mit mir aufzunehmen. Und erinnere Dich daran, dass Du reflektierst. Du reflektierst ständig in unterschiedlichen Eigenschaften. Deshalb gibst Du Dir Hinweise, und mit der Zeit hast Du angefangen, immer mehr zu evaluieren, nicht unbedingt zu definieren, aber zu evaluieren, dass möglicherweise zwischen Dir und anderen Männern Unterschiede bestehen.

JOHN: Welche Unterschiede sind es neben dem, worüber wir bereits sprachen??

ELIAS: Teil des Problems ist es, dass Du mehr Unterschiede suchst als vorhanden sind. Du versuchst, irgendwelche dramatischen Unterschiede zwischen Dir und andere Männern zu entdecken, die Dir erklären würden, warum Deine Beziehungen mit verschiedenen Frauen nicht erfolgreich waren. Denn Du vergleichst Dich mit anderen Männern und versuchst, den Grund für das Problem in größerer Verschiedenheit zu finden.

JOHN: Und die gibt es nicht?

ELIAS: Mein Freund, neben dem, worüber wir bereits sprachen, gibt es keine großen Unterschiede zwischen Dir und anderen Männern.

JOHN: Es gibt da den Faktor Zeit, mein Alter. Dort ist meine Attraktivität. Ich neige dazu, mich mir im Alter von 23 Jahren vorzustellen, aber ….

ELIAS: Dein externes physisches Aussehen als junger, viriler Mann äußerst Du durchaus gut. Auch hier sage ich Dir wieder, dass Deine Vorstellung negativer ist als die tatsächliche Situation, weil Du Vorstellungen über das Alter und dessen Bedeutung inkorporierst, aber tatsächlich präsentierst Du Dich als junges, gesundes, viriles männliches Individuum.

JOHN: Sollte ich versuchen, diese (Geschlechter)Sprache zu lernen? Du sprachst davon, dass ich Bücher lesen kann, aber wenn ich Bücher lese, scheint diese Sprache nicht darin vorzukommen. In den Büchern wird nur gesagt, dass wir eindeutig sein und über das sprechen sollen, was wir haben wollen. Andere erwähnen eine Sprache und bringen diese dümmlichen Aufreißer-Leitfäden. Du sagst, dass es eine Sprache gibt, aber dann scheint es wiederum keine zu geben. Das verstehe ich nicht.

ELIAS: Okay. Lass uns von diesem Thema weggehen, da Dich das offensichtlich nur verwirrt. Es ist sowieso etwas irrelevant, da Du derzeit keine Beziehung anheuerst.

JOHN: Nein, aber ich heuere Interaktionen an.

ELIAS: Ja, das tust Du, weshalb ich sagen würde, dass es derzeit für Dich wichtig ist, darauf achtzugeben, ob Du Dich wohlfühlst oder nicht, und dass Du Dir in Deinen Interaktionen mit Anderen erlaubst, Dich auf eine Weise zu äußern, wie es Dir behagt und dass Du nicht unbedingt so ernsthaft bist.

JOHN: Das ist eine interessante Beobachtung.

ELIAS: Erlaube Dir, Dich zu amüsieren, amüsiere Dich in der Gesellschaft Anderer und gib Acht darauf, ob Du Dich behaglich fühlst und was in irgendeiner Situation noch behaglicher wäre. Statt Dich im Autopiloten-Modus zu bewegen, wenn Du mit Anderen zusammen bist, gibt tatsächlich Acht. Achte auf das, was Du fühlst und was das, was Du fühlst, verändern würde. Wobei würdest Du Dich wohlfühlen?

JOHN: Geht es um Vorschläge bezüglich anderer Aktivitäten? Ich fahre Rad. Ich bin in eine dieser Begegnungsgruppen gegangen. Es ist wie Meditation und hat nicht wirklich viel gebracht. Ich möchte nicht dicht sein, aber …

ELIAS: Fange mit dem an, was Dich interessiert. Fange damit an. Du hast meine Anerkennung, denn in diesem Gespräch hast Du erstmals über längere Zeit über Themen gesprochen, die Dich wirklich interessieren. Fange dort an, bei dem, was Dich interessiert und expandiere dies. Das ist die leichteste Richtung, um damit zu beginnen.

Ich werde Dir weiterhin meine ermutigende und unterstützende Energie geben. Sie ist immer bei Dir präsent.

JOHN: Ja, und ich werde versuchen nicht frustriert zu sein mit ….

ELIAS: Ganz egal, wie frustriert Du mit mir sein wirst, werde ich Dir weiterhin meine Unterstützung geben, denn ich verstehe, dass Dein Frust im Grunde genommen auf dem beruht, was Du Deiner Wahrnehmung nach nicht bist oder nicht tun kannst, was ich verstehe. Aber Du kannst und wirst es tun.

Saturday, June 7, 2014 (Private/Phone)
Session #2014-06-07-1


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 Offline  
 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Paar/Liebes-Beziehungen
BeitragVerfasst: Mi 13. Aug 2014, 10:53 
Supraselbst
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JOHN… an neuen Beziehungen und Freundschaften bin ich interessiert aber auch wieder nicht interessiert, es ist ein bisschen komisch.

ELIAS: Und wie werden wir mit dem Gespräch weitermachen?

JOHN: Ich habe viele Freunde, aber alle meine Freundschaften scheinen im Winterschlaf zu sein. Ich scheine viele Chancen für intime Beziehungen zu verjagen. Ich fühle mich nicht so …

ELIAS: Stopp.

JOHN: Es gibt da eine tieferliegende Frustration....

ELIAS: Stopp!

JOHN: Okay.

ELIAS: Höre Dir das an, was Du gesagt hast. Erlaube Dir, darüber nachzudenken und Dich an das zu erinnern, was wir vorhin über den Spiegelbildvorgang sagten, und das zu erkennen, was Du bezüglich von Beziehungen gesagt hast....

JOHN: Sehr interessant. Ich finde Leute, die mich spiegeln, und es funktioniert auch umgekehrt.

ELIAS: Du ziehst Individuen auf Dich an und erschafft mit ihnen Situationen, die das spiegeln, was Du äußerst. Es ist nicht so, dass Andere nicht bereit wären oder in die Richtung gingen, keine Beziehung oder Intimität mit Dir zu erschaffen, sondern dass „Du“ diesen Vorgang selbst blockierst. Und das ist es, worüber schon früher sprachen…

JOHN: Erwartungen.

ELIAS: …über Erwartungen und Deine Schritte beim Äußeren von Beziehungen, nämlich auf Dich selbst und auf das achtzugeben, was “Du” am erschaffen bist, sowie Deine Verhaltensmuster, und das offeriert Dir Informationen, wie Du in Wirklichkeit solche Interaktionen blockierst. Und wenn Du Dir erlaubst, das zu sehen, was Du selbst am Erschaffen bist und was Du auf Dich anziehst, um Dir dies zu spiegeln, kannst Du auch anfangen zu erforschen, warum Du diese Vorgänge erschaffst.

JOHN: Okay, sehr interessant. Aber ich denke, hinterher werde ich noch frustrierter sein wegen dem, was Du sagtest (lacht). Nun, meine Frage lautet „Warum?“

ELIAS: Und das ist es, wohin Du Dich selbst führst, zur Frage nach dem Warum. Das ist die Frage, die Du Dir selbst präsentierst, aber Du erlaubst Dir noch nicht ganz, diese vom Dir geäußerten Furcht-Aspekte zu betrachten, Furcht vor dem Versagen „und“ Furcht vor dem Erfolg in Beziehungen.

Bei der Furcht vor Versagen stehst Du unter dem Einfluss Deiner Erwartungen an andere Individuen und wie Du Dich in Verbindung mit anderen Individuen hinsichtlich der auf sie projizierten Erwartungen bewegen kannst. Das ist die Furcht vor dem Versagen, nämlich dass Du Deinen Erwartungen in Verbindung mit ihnen nicht entsprechen würdest und Du Dir somit keine Beziehung erlaubst, wie sie nach Deinen Vorstellungsmustern erfolgreich ist.

Du fürchtest Dich auch vor erfolgreichen Beziehungen, und das sind Erwartungen, die Du Dir selbst und nicht Anderen gegenüber hegst. Sobald Du Dir erlaubst, Deine Erwartungen an Andere ein bisschen zu entspannen, ziehst Du Deine Aufmerksamkeit um zu den Erwartungen, die Du Dir selbst gegenüber hegst.

Wenn Du eine Beziehung mit einem anderen Individuum und eine objektive Intimität mit ihm erfolgreich erschaffst, hegst Du enorme Erwartungen an Dich selbst, dass dies auf bestimmte Weise weitergeht, um diese Erfolgserwartung aufrecht zu erhalten. Und so übernimmst Du Verantwortung, nicht für Dich selbst sondern für die Beziehung, so als ob diese eine Entität wäre und auch für das andere Individuum. Verstehst Du?

JOHN: Ja, ich male es mir im Kopf aus.

ELIAS: Deshalb hegst Du zwei sehr starke Äußerungen, die beide…

JOHN: Vielleicht gibt es noch eine andere Äußerungsart, die beides auf nicht intensive Art ausbalancieren kann?

ELIAS: Du kannst Dir erlauben, diese Erwartungen zu sichten und Dir damit mehr Vertrauen in Dich selbst gestatten und Dich selbst annehmen. Das wird Deine Aufmerksamkeit auf Dich selbst richten statt sie auf die Beziehungsentität und deren Design oder das andere Individuum zu richten, denn das andere Individuum schreibt Dir Deine Auswahl nicht vor.

JOHN… Ich bin ein ziemlicher Trinkern. Ich liebe meine Bierchen nach der Arbeit, aber dann habe ich auch einen sehr intensiven Drang, Dinge zu tun, und es fällt mir schwer, dem nicht nachzukommen, ob es nun ein extravagantes Essen, irgendeine extravagante Prostituierte oder was auch immer wäre.

ELIAS: Und warum gehst Du dem nicht nach?

JOHN: Nun, das sage ich mir, nachdem ich getrunken habe!

ELIAS: Das ist eine Übertreibung von dem, was Du Dir jetzt zu kommunizieren versuchst. Vom Antrieb und der Stärke her, ist das sozusagen eine extreme Übertreibung, um Deine Aufmerksamkeit für das zu gewinnen, worüber wir jetzt sprechen. Und wenn Du Dir diese übertriebenen Äußerungen verweigerst, führt das lediglich dazu, dies noch zu bestärken und zu vergrößerten.

Session 729:
Friday, November 24, 2000 (Private/Phone)


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 Offline  
 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Paar/Liebes-Beziehungen
BeitragVerfasst: Mo 10. Nov 2014, 13:12 
Supraselbst
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TERRI: Heute bin ich ganz aufgeregt. Kannst Du das spüren? Ich denke, dass ich endlich ein großes Teil des Puzzles verstanden habe, worum es in der Gruppensitzung http://www.eliasweb.org/de/session.php?session_de=1970 = „Kernwahrheiten identifizieren„ ging. Am letzten Wochenende fuhr ich zu Shawn, den ich dort kennengelernt hatte. Wir hatten einen Monat lang täglich miteinander telefoniert. Das ganze Wochenende war perfekt. Und dann bekam ich von ihm einige SMS, bei denen der Tonfall anscheinend distanzierter war, und die am Abend schienen sie sich für mich kalt anzufühlen. Und am Ende des nächsten Tages sprach er gar nicht mit mir. Ich fing also an, daran zu arbeiten, weil ich die Beziehung mit ihm unbedingt aufrechterhalten wollte und dachte mir, dass ich diese Chance nutzen werde, das anzuwenden, was ich in der Gruppensitzung gelernt hatte.

Mein erster Gedanke war es, dass ich erschuf, dass ich mich in den von ihm gegebenen Richtungen verirrte (So my first thought was I created getting lost from the directions he gave me) und wieder bereit war, auf mein Hamsterrad zu steigen. Ist das richtig?

ELIAS: Ja.

TERRI: Dann dachte ich mir, dass das mit meinen Erwartungen zusammenhängt, und ich sah mir an, welche Erwartungen ich ihm gegenüber hegte und dachte mir, dass es damit getan wäre, aber er meldete sich immer noch nicht. Also dachte ich, dass es da noch mehr geben muss. Ich fing an, auf das achtzugeben, was ich tue. Was tue ich? Ich gehe mit dem Hund spazieren. Warum gehe ich mit ihm spazieren? Weil ich ihn gerne habe/weil er mir wichtig ist (care about him). Also dachte ich, dass ich das erschaffen habe, um meine Kernwahrheit bezüglich von Zuwendung/Fürsorglichkeit (caring) zu überprüfen.

ELIAS: Ja.

TERRI: Okay. An unserem gemeinsamen Wochenende hatte ich alle diese Gelegenheiten nicht erkannt, mit denen ich den Behälter füllte. Als er mir ein ungeöffnetes Bier reichte, dachte ich: „Wenn er mich gerne hätte, hätte er das Bier geöffnet!“ Das tat ich in diesen Container. Die Toilette war kaputt, und ich dachte: „Er wusste, dass ich kam, und wenn ich ihm wichtig gewesen wäre, hätte er sie repariert.“ Das kam auch in den Container. Und dann aßen wir zusammen mit seinem Vater zu Abend und ich dachte: „Er wusste, dass ich nur ein paar Tage da sein würde, und wenn ich für ihn wichtig wäre, hätte er den Abend nicht mit seinem Vater verbracht.“ Auch das kam in den Container. Und ich kapiert es immer noch nicht. Und auf dem Heimweg ließ ich den Container explodieren, indem ich die Kommunikation zwischen uns herunterfuhr. Stimmt das?

ELIAS: Ja.

TERRI: Okay. Ich versuchte also, meine Aufmerksamkeit vom “Er kommuniziert nicht mehr mit mir, was heißt, dass er mich nicht mehr mag” auf verschiedene Weise umzuziehen, indem ich mir sagte, dass er ebenfalls erkannte, wie toll dieses Wochenende war und nur etwas Zeit braucht, um seine Gefühle zu verarbeiten, weil ich so weit entfernt von ihm bin, und dass er mir durch dieses Nicht-Kommunizieren zeigt, wie wichtig ich für ihn bin. Ist das eine gute Methode, um meine Aufmerksamkeit umzuziehen und zu versuchen, die Energie zu verändern?

ELIAS: Ja.

TERRI: Und dann dachte ich mir: “Okay, ich kann es fertigbringen… und suchte nach Zeichen, und als ich gestern nach Hause fuhr, fuhr ich hinter einem gelben LKW her, und Gelb ist meine Fokus-Farbe, und er fährt einen Pick-up. Und zuvor, als ich Vermont verließt und dachte „er hat mich sitzen gelassen“ sah ich einen gelben Sattelzug und einen Habicht und dachte: „Das repräsentiert, dass er an mich denkt.“ Als ich hinter dem gelben LKW her fuhr, verstand ich es noch nicht ganz. Und dann erschuf ich einen gelben Sattelzug und einen gelben Pick-up, und auf der anderen Straßenseite sah ich einen Habicht, und ich dachte mir: „Das ist meine Botschaft an mich, dass er an mich denkt.“ Ist das richtig?

ELIAS: Ja.

TERRI: Okay. Dann sah ich einen Baum voller Truthahngeier, und ich wollte die Bedeutung der Truthahngeier wissen.

ELIAS: Und was ist Dein Eindruck?

TERRI: Sie können alles fressen. Vielleicht ist es eine Botschaft und Erinnerung an meine Macht, dass ich alles bewerkstelligen kann, wie beispielsweise die Botschaft des Habichts zu verstärken.

ELIAS: Teilweise.

TERRI: Okay. Truthahngeier töten keine Beute sondern finden Überreste. Das war das Einzige, was mir einfiel, dass sie mit allem überleben können und gar nichts sie umbringen kann.

ELIAS: Das ist partiell die Bildersprache, die Du Dir präsentiert hast, aber dass es viele sind, ist ebenfalls ein Faktor, nämlich dass es viele Äußerungen gibt, die in diesen Container getan werden können, und wie wichtig hier das Achtgeben ist.

TERRI: Das führte dazu, dass ich heute Morgen die anderen Puzzle Teilchen ausknobelte, dass die Dinge sich verändern und die Energie sich in die richtige Richtung bewegt. Er hat die Kommunikation noch nicht wieder aufgenommen, weil ich dachte, dass ich noch nicht dazu bereit war und das Bedürfnis verspüre, dass alles perfekt sein muss, und diesmal werde ich es nicht wieder vergurken. Gehört das auch dazu? Und ist das ein Profil für meine Kern-Wahrheit?

ELIAS: Ja, aber es wäre eine eingeschränkte Äußerung Deiner Kern-Wahrheit.

TERRI: Ich muss also erkennen, dass ich dieses Bedürfnis habe, dass…, denn das empfinde ich nicht bei meinen Freundinnen. Wenn ich meine Aufmerksamkeit umziehe und mich auf die vielen Beziehungen konzentriere, in denen ich nicht das Bedürfnis nach eigener Perfektion verspüre, wird das die Energie auflockern, und dann kann ich erkennen, dass ich Wahlmöglichkeiten habe und dass ich Gespräche führen kann, ohne das Gefühl zu haben, dass alles perfekt sein muss?

ELIAS: Ja. Denn in Verbindung mit jenen anderen Individuen akzeptierst Du Dich selbst mehr, weshalb es nicht nötig ist, nach Deinen Begriffen Perfektion zu äußern.

TERRI: Rührt das her von meiner Beziehung mit Kenny? Irgendwie hatte ich das Gefühl entwickelt, dass jede Begegnung perfekt sein muss, oder ich würde ihn niemals wiedersehen. Rührt es dort her?

ELIAS: Ja.

TERRI: Okay. Ich muss also nur auf das achtgeben, was ich tue und erkennen, wann ich dieses Gefühl habe und dann meine Aufmerksamkeit zu einem anderen Glaubenssatz umziehen?

ELIAS: Gib auf das Acht, was Du am Tun bist und erkenne die Augenblicke, in denen Du von Dir selbst erwartest, perfekt sein zu müssen. Was andere Individuen anbelangt, erinnere Dich daran und bestätige Dir, dass Du wertvoll bist und dass es nicht nötig ist, Dich zu beweisen. Du bist dasselbe Individuum, ganz gleich ob Du Dich einem potentiellen Partner oder Liebhaber präsentierst oder ob Du mit Deinen Freundinnen zu tun hast.

Wenn Du für Deine Freundinnen wertvoll bist, bist Du es auch für das Individuum, mit dem Du eine Liebesbeziehung zu generieren wählst. Es ist nicht nötig, dass Du Dich Deinen Freundinnen gegenüber, die Dich lieben und Dir zugetan sind, beweist und dass Du perfekt bist, und es ist auch nicht nötig, dass Du bei einem Individuum, mit dem Du eine romantische Beziehung hast, perfekt bist und Dich selbst beweist. Erinnere Dich auch daran, dass Du Dich selbst damit sabotierst, wenn Du in jene Richtung gehst.

TERRI: Stimmt. Und genau das hatte ich getan. Da gab es diese Symbolik mit meinem Auto, und es ging darum, mir meiner Wahrheit gewahr zu sein … Heute Morgen dachte ich, dass ich mich für eine intime Beziehung bereit fühle, und dass ich mir dieser beiden Kernwahrheiten gewahr sein muss, um voranzuschreiten und um in einer intimen Beziehung voranzukommen. Das war also eine Art Vorläufer für das alles, dieses Profil der Kernwahrheit zu erkennen?

ELIAS: Ja, denn sie wird hier sehr stark geäußert. Und im Bestätigen Deinerselbst erkenne bitte, dass das Dein Richtlinie ist, die für Dich gut ist, aber auch, dass es hinsichtlich anderer Individuen bei Richtlinien Fallgruben gibt, denn ihre Wahrnehmungen und Richtlinien mögen anders als Deine sein. Und bei diesen Abweichungen generiert Ihr, wie Du Dir gewahr bist, und wie das in der Gruppensitzung gesagt wurde, automatische Personalisierungen und Erwartungen.

TERRI: Dieser Teil, das waren also die Erwartungen, weniger bezüglich meiner Kernwahrheit der Zuwendung/Fürsorge (caring) sondern der Bedeutung von gerne haben/sich kümmern (tot care) oder nicht.

ELIAS: Und auch die Symbolik. Beides kam mit ins Spiel.

TERRI: Ja, und ich brauchte eine Weile, um Beides zu begreifen. Aber ich denke, dass ich endlich verstehe, was es heißt, auf das achtzugeben, was ich tue.

ELIAS: Ah! Herzlichen Glückwunsch!

TERRI: Ja, ich hatte das Gefühl, dass mir ein Licht aufging, wie: Oh, jetzt verstehe ich. Und wenn ich mich nicht gefragt hätte, was ich tue, wenn ich meine Hund ausführe, hätte ich das nicht verstanden, wie: „Warum führe ich meinen Hund aus? Weil ich ihm zeige, dass ich ihm mag/mich um ihn kümmere.“ Und es kam einfach alles zusammen. Es gab diese große Erkenntnis, wo alles zusammenlief.

ELIAS: Ich verstehe, und Du hast meine volle Anerkennung. Erkennst Du die Freiheit, für die Du Dich mit dieser Entdeckung öffnest?

TERRI: Ja, und zuvor hätte ich meine Aufmerksamkeit niemals so umziehen und denken können, dass er mir gemäß seiner Richtlinien zeigt, wie sehr er mich mag. Ich hätte in diesem „Er kommuniziert nicht mit mir und mag mich nicht“ festgesteckt und hätte die ganze Beziehung weggeworfen.

ELIAS: Ja.

TERRI: Ich erkannte, dass ich wählen kann, meine Aufmerksamkeit umzuziehen. Denn ich steckte darin fest, dass wir Wahlmöglichkeiten haben und dachte, dass es dabei um physisches Handeln geht. Aber es geht dabei auch um das Umziehen der Aufmerksamkeit zu einem anderen Glaubenssatz. Das ist die Wahlmöglichkeit, nicht wahr?

ELIAS: Ja.

TERRI: Okay. Denn ich steckte fest, weil ich dachte, dass es das physische Handeln betrifft, aber dies ist auch eine Wahlmöglichkeit, und ich konnte wählen, meine Aufmerksamkeit umzuziehen und zu glauben, dass etwas Anderes im Gange war.

ELIAS: Ja. Entscheidungen/Wahlmöglichkeiten werden auf vielerlei Weise sowie bei allem geäußert, was Ihr tut.

TERRI: Ja, und zuvor hatte ich das nicht begriffen. Ich las die Niederschriften über meine Beziehung mit Jeff, wo ich sagte, dass ich verstehe und es begriffen habe, und wenn ich mir meine Erlebnisse in den letzten paar Tagen ansehe, als ich diese paar Dinge begriffen habe, konnte ich nur sagen, dass ich das zuvor überhaupt nicht verstanden hatte. Deshalb hast Du mir immer wieder gesagt: „Du bringst das zum Scheitern, was Du zu bewerkstelligen versuchst“ und ich habe es nicht begriffen.

ELIAS: Genau.

TERRI: Ja, ich denke, ich war einfach nicht am Standort des Verstehens. Ich hatte viele Glaubenssätze im Umgang mit ihm, dass ich perfekt sein muss und ihm nichts von meinen Kindern erzählen darf aus Frucht, dass ihn das vertreiben würde, und das war alles mit meiner Profilierung/Ansichten/Vorstellung/Selbstbildnis (image) verbunden.

ELIAS: Ja.

TERRI: Meine Kernwahrheit der Profilierung/Darstellung.

ELIAS: Ja.

Session 1992
Saturday, May 6, 2006 
(Private/Phone) (wird fortgesetzt)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Paar/Liebes-Beziehungen
BeitragVerfasst: Di 11. Nov 2014, 03:58 
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TERRI: Okay. Ich würde ihm morgen gerne eine SMS schicken mit der Botschaft: „Alles Gute für Deine Operation“, und ich habe das Gefühl, dass ich keine Erwartungen an ihn hege, aber dann wollte ich hinzufügen: „Wenn Du Dich nächste Woche langweilst, rufe mich an“. Aber dann dachte ich, dass ich mich damit herabsetze und sage, dass er mich nur anrufen wird, wenn er sich furchtbar langweilt und nichts anderes zu tun hat. Stimmt das?

ELIAS: Ja.

TERRI: Wie kann ich es formulieren, um mich nicht selbst herabzusetzen, und wie kann ich generieren, dass die Kommunikation wieder in Gang kommt?

ELIAS: Indem Du ihm nicht die Initiative überlässt.

TERRI: Okay. Ich sage also nicht: “Rufe mich an”. Aber ich kann nicht schreiben: “Ich werde Dich anrufen”. Das könnte ich zwar tun, aber ich denke, dass es nicht das bringt, was ich haben will. Reicht es, wenn ich gar nichts sage außer: „Alles Gute zu Deiner Operation in der nächsten Woche?“

ELIAS: Was wird es Deiner Meinung nach nicht bringen?

TERRI: Wenn ich sage: “Ist es okay, wenn ich Dich anrufe?” dann setze ich mich herab. Wie wäre es, wenn ich einfach sagte: „Ich werde Dich nächste Woche anrufen, um zu erfahren, wie es Dir geht?“

ELIAS: Ja.

TERRI: Oh! (lacht)

ELIAS: Das ist es, was Du haben willst. Und es ist eine Bestätigung Deinerselbst und Deiner Gefühle, und Du bringst Dich selbst zum Ausdruck, ohne dem anderen gegenüber eine Erwartung zu generieren.

TERRI: Dass ich das Telefon beantworte, meinst Du das?

ELIAS: Überlasse nicht ihm die Initiative. Und werte Dich nicht ab, indem Du um Erlaubnis bittest.

TERRI: Denn damit würde ich mich herabsetzen.

ELIAS: Stimmt. Es ist unnötig, ein anderes Individuum um Erlaubnis zu bitten, um dich zu äußern.

TERRI: Okay. Wenn ich das tue, könnte Angst in mir aufsteigen wie: “Was ist, wenn er das Gespräch nicht annimmt? denn es würde bedeuten, dass das für ihn unwichtig ist.“ Aber ich kann meine Aufmerksamkeit ändern und sagen: “Ich möchte ihn einfach wissen lassen, dass ich an ihn denke”, und wenn er nicht antwortet, heißt das nicht, dass ich ihm egal bin.

ELIAS: Richtig. Und, meine Freundin, richte Deine Aufmerksamkeit auf Dich selbst. Das ist effektiver in Deinem derzeitigen Erforschen Deiner Wahrheiten, statt Dich um die Wahrnehmung des anderen Individuums zu sorgen. Das ist mit jener Kern-Wahrheit der Fürsorge/Anteilnahme/Zuwendung assoziiert. Nicht nach der Zuwendung (caring) des anderen Individuums zu streben, sondern Deine eigene Freiheit zu äußern und Dir selbst zu erlauben, Deine eigene Zuwendung frei und ohne Erwartungen zu äußern.

TERRI: Okay. Das ist also Teil seiner Reaktion, da er seit seiner Scheidung für keinen Anderen mehr so empfunden hatte, und er will sich einfach nicht so sehr um eine andere Person kümmern? Oder tastet er sich einfach an Zuwendung heran? Ist das ein Teil davon?

ELIAS: Nein.

TERRI: Ist es so, weil ich so weit weg wohne?

ELIAS: Teilweise, und es ist auch mit seinem Zögern wegen seiner eigenen Beklommenheit, seinen eigenen Ängsten und Erwartungen an sich selbst assoziiert. Aber es ist ihm nicht egal.

TERRI: Hat es etwas mit dem Gedicht zu tun, das ich bei ihm zurückließ? Hat ihn das durcheinander gebracht?

ELIAS: Nein, Du versuchst schon wieder, Gründe zu finden, die einen Fehler oder ein Versagen rechtfertigen. Stopp.

TERRI: Okay. Aber es war ein Herabsetzen meinerselbst, ihn zu fragen, ob das Gedicht für ihn unangenehm war?

ELIAS: Ja, denn Du suchst nach einer Bestätigung, um Dich selbst herabzusetzen.

TERRI: Okay. Ich versuche, Selbstkritik und Opposition zu verstehen. Opposition wäre, wenn ich ihm beispielsweise morgen eine SMS schicken möchte und mir jedoch sage: “Nein, das solltest Du nicht tun.” Ist das Opposition?

ELIAS: Sowie ein Herabsetzen Deinerselbst oder auch Erwartungen - diese Sollte oder Sollte nicht - oder Kompromisse eingehen, hinnehmen oder persönliche Verantwortung übernehmen: Das alles sind Äußerungen opponierender Energie.

TERRI: Okay. Erschuf ich dieses Weinen gestern bei der Winchester Sache, weil ich zuhause sein und das mehr studieren und ergründen wollte?

ELIAS: Ja.

TERRI: Okay. Denn ein Teil von mir hatte das Gefühl, dass ich jetzt einfach nicht mit allen diesen Leuten dort sein wollte, aber ich wollte nicht gehen, weil ich noch auf Amy wartete, doch ich wollte wirklich nicht dort sein, also gab ich nicht auf das Acht, was ich tun wollte.

ELIAS: Richtig. Und Du hast dieses “Sollte” erschaffen, die Erwartung an Dich selbst, was eine weitere Oppositionsenergie ist.

TERRI: Um eine gute Ausrede für mich zu generieren, warum ich aufbrechen musste, und das war es dann. (Beide lachen)

ELIAS: Es ist nicht nötig, sich zu rechtfertigen.

TERRI: Stimmt. Was ich getan habe.

ELIAS: Denn wenn Du Dich rechtfertigst, setzt Du Dich wiederum herab.

TERRI: Nun, ich versuche, dies auszugleichen, indem ich alles wertschätze. Habe ich das gut gemacht?

ELIAS: Ja. Ich verstehe. Lass mich Dir auch sagen, dass ich Dich nicht kritisiere. Ich offeriere Dir Informationen, die Du zu empfangen bereit und willens bist. Und hierbei ermutige ich Dich, Dich selbst auch nicht zu kritisieren. Ich erkenne, dass Du in gewissem Maße das versteht, was Du am Tun bist. Das erkennst Du immer schneller sowie auch das, womit es assoziiert ist. Und Du erkennst immer klarer, wenn Du Dich selbst kritisierst.

Und ich verstehe auch, dass das Dein Prozess ist, und in Deinem Prozess magst Du Entscheidungen generieren, bei denen Du verstehst, dass Du Dich damit selbst herabsetzt, aber es sind sozusagen Brücken-Entscheidungen. Du verstehst, dass Du dies wählst, aber Du hast die Brücke hinüber zur anderen Seite des Abgrunds noch nicht ganz überquert, um die Notwendigkeit des Inkorporierens bestimmter Entscheidungen nicht zu empfinden.

Du kannst deshalb einen Kompromiss oder eine Rechtfertigung generieren, aber Du erkennst auch das, was Du am Tun bist und welche Art Energie es projiziert. Deshalb ist es das, was ich als Brücken-Entscheidung bezeichnen würde. Es schlägt eine Brücke zum Zustandebringen von dem, was Du tatsächlich haben willst, und das verdient Anerkennung.

Je mehr Du praktiziert, echt auf das zu hören, was Du haben willst und Dir erlaubst, es zu tun, unabhängig davon, ob Du es für notwendig hältst, einen Brückenpunkt zu generieren oder nicht, ist es wesentlich und anerkennenswert, Dir selbst die Erlaubnis zur Wahl von dem zu erteilen, was Du letztendlich haben willst und Dich nicht selbst zu verleugnen oder zu nötigen, weiterhin das zu wählen, womit Du Dich unbehaglich fühlst und was Du nicht echt tun willst.

TERRI: Okay. Ich denke, dass es einer meiner Prozesse bei Jeff und Shawn war, dass ich die Beziehung begonnen und dann habe platzen lassen, weil ich noch einen weiteren Teil lernen und das dann wieder aufnehmen musste, statt zu denken, dass ich so weitermachen und das unterwegs lernen werde. Es ist so als ob ich diesen Bruch erschaffen hätte, um das, was ich zu lernen versuche, erkennen und fokussieren zu können.

ELIAS: Aber das ist es, was Du tust.

TERRI: Stimmt. Das ist es, was ich sage. Es ist mein Prozess.

ELIAS: Das ist es, was Du vielfach zum Ausdruck bringst. Du generierst…

TERRI: Das, was ich gerade hinsichtlich meiner Arbeit tue, dass meine Programmlisten sich nicht verkaufen, ist wohl auch Teil meiner Kernwahrheit des Selbstbildnisses/Profils und…

ELIAS: Ja.

TERRI: … und auch des Erfolgreich-Seins?

ELIAS: Erfolg ist mit dem Selbstbildnis/Profil assoziiert.

TERRI: Okay, Erfolg ist also ein Einfluss meiner Kernwahrheit des Selbstbildnisses/Profils.

ELIAS: Ja, und Du bearbeitest das in Form explosiver Erlebnisse.

TERRI: Tue ich das in beiden Richtungen? Denn manchmal scheinen auch großartige Dinge wie eine Explosion zu sein.

ELIAS: Ja, es sind nicht nur sogenannte negative Erlebnisse. Das generierst Du bei lustigen, vergnüglichen, traurigen oder frustrierenden Erlebnissen. Diese Bewegung generierst Du in jedweder von Dir gewählten Richtung, denn das ist die von Dir gewählt Art und Weise, wie Du verarbeitet. Das ist Dein natürlicher Energiefluss, der Deine Aufmerksamkeit sehr effizient erlangt.

TERRI: Ja, aber bisweilen ist es auch frustrierend. Wenn ich die von mir eingeschlagene Richtung fortsetze, ist es dann möglich, dass ich diese Beziehung fortsetzen kann?

ELIAS: Ja.

TERRI: Okay. Das hilft mir sehr. Es ist wie Komplimente und eine Bestätigung zu bekommen. Ist das auch Teil meines Selbstbildnisses/Profils?

ELIAS: Ja.

TERRI: Okay. Das ist eine enorme Kernwahrheit.

ELIAS: Ja. Kernwahrheiten sind das im Allgemeinen.

TERRI: Und die Zuwendungs-/Fürsorge-Kernwahrheit ist ebenfalls riesig.

ELIAS: Ja.

TERRI: Okay. Ich gebe also einfach weiterhin auf das Acht, was ich am Tun bin und …Ich denken, dass ich es in jüngster Zeit gut hingekriegt habe, ganz im Augenblick zu bleiben.

ELIAS: Ja, und das ist ein natürliche Nebenprodukt des Entdeckens Deiner Kernwahrheiten, denn Du ermutigst Dich ganz natürlich und generierst diese Wissbegierde bezüglich dessen, was Du am Tun bist, was Dich ganz natürlich ermutigt, im Jetzt und mit Dir selbst präsent zu bleiben.

Session 1992
Saturday, May 6, 2006 
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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Paar/Liebes-Beziehungen
BeitragVerfasst: Fr 8. Mai 2015, 06:30 
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AILI: Elias, ich bin mit Stephen, meinem Mann hier. Wir sind seit 30 Jahren ein Paar.

STEPHEN: Seit 31 Jahren.

AILI: Sogar noch etwas länger als ich dachte!

STEPHEN: Und ein halbes.

ELIAS: Ha, ha, ha! detailgenau!

STEPHEN: Ich möchte vorab eine Frage stellen.

ELIAS: Okay.

STEPHEN: Warum bin ich ausgerastet, als es um ein Treffen mit Dir ging?

ELIAS: Hmm. Du interagierst auf energische Weise mit Energie, wie man sagen könnte. Diese Art der Erwiderung erschaffst Du nicht bloß heute in Deinem Fokus.

Das, was sich abspielt, ist das Einströmen von Energie oder das, was man als Energieflut bezeichnen könnte, und wenn Du solchen Energiebrandungen begegnest, erwiderst Du sie nicht nur durch Puffern sondern durch Abwehr. Du kannst einen Blick auf Deinen Fokus werfen und das erkennen, was Du als Wutanfälle (tantrum) bezeichnest. Diese Erwiderung wird nicht unbedingt durch einen tatsächlichen physischen Vorgang ausgelöst, nicht unbedingt nur einen sichtbaren Vorgang.

STEPHEN: Wir hatten uns ein bisschen verfahren, was in mir etwas auslöste, was in keinem Verhältnis zu den 7 Meilen Irrfahrt steht.

ELIAS: Richtig. Im physischen Fokus versucht Ihr sehr häufig, einen rationalen Grund für etwas zu finden. Ganz egal, wie unpassend er auch anscheinend für Euch sein mag oder wie dürftig er Euer Verhalten erklärt, versucht Ihr, das mit irgendeiner Erklärung zu verbinden. Es gibt tatsächlich eine Erklärung, aber nicht die, dass Ihr Euch verfahren habt.

STEPHEN: Nun, das weiß ich. (Elias lacht).

ELIAS: Es ist das Erwidern von Energie.

STEPHEN: Das ist einleuchtender.

ELIAS: Wenn Du Energiefluten empfängst - ähnlich wie unterwegs zur Begegnung mit dieser Energie - denn Du hast Dich physisch hier präsentiert - hast Du ….

AILI: Stephen, würdest Du Dich bitte neben mich setzen. (an Elias gewandt) Ich kann mich leichter auf das konzentrieren, was Du sagst, wenn er neben mir sitzt.

ELIAS: Okay.

STEPHEN: Ich muss mich auf einen anderen Stuhl setzen, weil ich eine Rückenlehne brauche…

AILI: Okay, ich verstehe. Elias, wenn Du den Kopf wendest, fällt es mir schwer, dem zu folgen, was zu sagt, weil ich dann mehr Deinen Kopf sehe als Deine Worte (höre?).

ELIAS: Okay. Wie gesagt, erlebst Du Energie-Fluten, die Du vielleicht nicht unbedingt objektiv erkennst, jedoch erwiderst. Diese Situation kannst Du leicht ansprechen. Sobald Du anfängst, Anspannung in Deinem physischen Körper zu erkennen, kannst Du Deine Aufmerksamkeit darauf richten und Dich vorsätzlich auf Deinen physischen Körper fokussieren, was Deine Erwiderung der einströmenden Energie ablenken wird.

STEPHEN: Will ich das wirklich?

ELIAS: (sanft) Die Wahl liegt bei Dir. Ich bin mir gewahr, dass Du in solchen Augenblicken einen Konflikt erlebst. Wenn Du wählst, der Erfahrung halber den Konflikt fortzusetzen, ist das akzeptabel.

STEPHEN: Das Problem ist, dass ich mich dann ärgere, und jeder in meiner Nähe, insbesondre meine Frau, erlebt, dass ich sie angreife. Das ist also nicht gut. Einerseits möchte ich das erleben, was ich erlebe, anderseits möchte ich niemanden angreifen. Sie bemerkte sofort, dass ich zornig war und sprach das aus, was meine Wut noch mehr provozierte, denn sie sagte wie zu einem Kind: „Du darfst nicht wütend sein, Du darfst das nicht fühlen“, was mich noch mehr ärgerte. Schließlich richtete meine Wut sich gegen sie – sie hat sie fast herbeigerufen – und dies ist nichts, was irgendwie gut wäre.

ELIAS: (sehr sanft) Ich verstehe. Zorn ist ein Signal. Ein Individuum, das zornig ist, präsentiert sich ein Signal, das ihm kommuniziert, dass es momentan seine Auswahlmöglichkeiten nicht erkennt. Du erlebst einen Augenblick, in dem Du meinst, keine Auswahl zu haben. Zorn ist extreme Frustration. Frustration ist eine Kommunikation, um zu erkennen, dass Du Auswahlmöglichkeiten hast, aber verwirrt bist und sie nicht siehst. Dies kann extrem eskalieren, so dass Du meinst, überhaupt keine Wahlmöglichkeiten mehr zu haben, und das ist der Zorn.

Da Du wahrnimmst, keine Auswahlmöglichkeiten zu haben, wirst Du Opfer Deiner eigenen Äußerung und projizierst eine Energie nach draußen. Andere empfangen diese Energie, und auch sie äußern eine tieferliegende Opferrollen-Erfahrung, denn sie rechtfertigen sich, und mit der Rechtfertigung äußert Ihr auch die Opferrolle gegenüber von dem, was Ihr als externe Attacke erachtet. In Wirklichkeit haltet Ihr Eure Energie zum Schutz dicht zusammen, was eine weitere Opferrollen-Äußerung ist, und wenn Ihr damit fortfahrt, setzt Ihr das auch gegenseitig fort.

AILI: Welchen Rückblick/Überprüfung (review) haben Stephen und ich in diesem Leben bezüglich unserer sexuellen Abstinenz. Ich habe das Gefühl, dass dies etwas mit dem zu tun hat, was Du gerade über unserer Energie und das sagtest, wie wir mit der Opferrolle umgehen. Ich bin mir nicht sicher und möchte das besser verstehen.

ELIAS: Erkläre mir, was Du unter Rückblick verstehst.

AILI: Ich las ein Buch von Nancy Tappe über die Farbenergie und die Tatsache, dass heutzutage Indigo-Kinder hereinkommen, die wegen der sie umgebenden Farbe so genannt werden. Ich dachte, dass ich vielleicht ein älterer Indigo-Mensch bin, bis ich las, dass die mich umgehende Farbe vielleicht Violett ist, was ältere Seelen wären, die gekommen sind, um ihr vorherigen Lernen zu überprüfen statt des Lernens halber hier zu sein.

Stephen und ich haben diese sexuelle Abstinenz zwischen uns gewählt, und ich frage mich, ob das eine Art Rückblick ist, den ich betrachte und zu verstehen versuche. Wir leben schon lange so, und ich wünsche mir, den Grund dafür besser zu verstehen, um das, was auch immer es ist, loszulassen. Deshalb ist er zu dieser Sitzung mitgekommen. (gekürzt)

ELIAS: Die Informationen, die Du Dir präsentiert hast, sind ziemlich von Glaubenssätzen durchtränkt. Ich bin mir dieses Glaubenssatzes über diese Indigo-Farbe hinsichtlich der Kleinen oder sogenannten Kinder gewahr. Es ist ganz einfach so, dass Ihr gegenwärtig allesamt in Eurer physischen Dimension auf diesem Planeten an einer globalen Bewusstseinsumschaltung partizipiert. In diesem neuen Jahrhundert wird diese Bewusstseinsumschaltung in Eure objektive Realität eingefügt. Alle Kleinen manifestieren sich in dieser Zeit mit einem breiteren Gewahrsein, denn sie manifestieren sich in den objektiven Wehen der Bewusstseinsumschaltung.

Auch Ihr partizipiert an dieser Bewusstseinsumschaltung und erweitert Euer Gewahrsein. Ihr partizipiert nicht an einem Wettrennen, und Ihr manifestiert Euch nicht in dieser physischen Dimension, um zu lernen, zu lehren oder unterrichtet zu werden. Ihr seid Bewusstseins-Essenzen, die bereits wissend sind.

Ihr habt Euch in dieser physischen Dimension manifestiert, um dieses bestimmte physische Bewusstseins-Design zu erkunden und zu erleben. Ihr seid Reisende. Kein anderes Individuum in Eurer physischen Dimension verfügt über mehr Wissen, mehr Spiritualität oder mehr Gewahrsein als Du. Was könntest Du also von einem anderen Individuum lernen? Ich bin kein Lehrer, und auch kein anderes Individuum in Eurer physischen Dimension ist das, weil das implizieren würde, dass ein Anderer mehr Wissen hat als Du, oder dass Du weniger als jener wärst, und so ist das nicht.

Nachdem dies gesagt wurde, sage ich Dir, dass Ihr ins Design dieser physischen Dimension Glaubenssatzsysteme inkorporiert habt, die sehr viele Äußerungen und Aspekte haben. In den Glaubenssatzsystemen gibt es viele Äußerungen, nach denen Ihr Euch en masse richtet, an deren zum Ausdruckbringen Ihr alle partizipiert. Über die Sexualität gibt es viele Glaubenssätze. Eines davon ist das der Duplizität. Dieses Glaubenssatzsystem bewegt sich anders als alle Anderen, denn es heftet sich an alle anderen Glaubenssatzsysteme an und verknüpft sich mit ihnen. Es ist das Glaubenssatzsystem des Urteilens: richtig und falsch, gut und schlecht, besser und schlechter. Wenn Ihr das Glaubenssatzsystem der Sexualität ansprecht, ist auch das der Duplizität, des Werturteils hinsichtlich des zum Ausdruckbringens der Sexualität involviert.

Ich bin gerne bereit, mit Dir zusammen Deine Besorgnis hinsichtlich Deiner Wahl bezüglich der Sexualität zu erforschen und bitte Dich, mir das zu nennen, was Du selbst als am meisten besorgniserregend erachtest. Nur bezüglich Deiner eigenen Entscheidung?

AILI: Ja.

ELIAS: Und sage mir, was Dich hierbei am meisten bekümmert.

AILI: Dass ich in einer Kultur lebe, die mir vermittelt, dass ich nicht gut genug bin.

ELIAS: Ah! Denn Du solltest den Massen-Glaubenssätzen entsprechen.

AILI: Ja, und das ist schwierig.

ELIAS: (sehr sanft) Meine Freundin, es ist ein Ziel dieser Bewusstseinsumschaltung, sich außerhalb der Massen-Glaubenssätze zu bewegen. Obwohl Du Unbehagen erleben magst, erwächst dies aus Deiner Ausrichtung an diesen Glaubenssätzen. Du sagst, dass Du loszulassen wünschst. Erkenne, dass die Wahl bei Dir liegt. Diese Wahl ist nicht richtig oder falsch sondern lediglich eine Entscheidung. Wenn Eure Wahl einvernehmlich ist, ist es ganz egal, was Andere sagen oder was sie wahrnehmen. Wesentlich ist, dass Ihr Euch selbst bestätigt. Du erschaffst Deine ganze Realität. Andere erschaffen nicht einen einzigen Augenblick Deiner Realität.

AILI: Elias, ich denke, dass es für mich wichtig ist zu wissen, dass ich mit dieser Wahl nicht alleine bin. Ich denke, dass es an der Zeit ist, dass ich Stephen bitte, mit mir darüber zu sprechen. Ich hatte immer das Gefühl, dass ich diese Entscheidungen alleine und nicht gemeinsam traf. Ich denke, dass ich Opferrollen-Energie eingebracht habe, die ich jetzt gerne loslassen und meine Wahl einfach bestätigen möchte und auch möchte, dass er die Tatsache anerkennt, dass er ebenfalls gewählt hat, um dieses Gespräch führen und die Wahl des Anderen honorieren zu können, statt diese Opferrollen-Sache durchzuziehen.

ELIAS: Durchaus.

AILI: Das ist mein Standort und meine Energie, und ich möchte hören, wie Stephen dazu steht.

ELIAS: Die Opferrolle ist ihm durchaus gut vertraut.

AILI: Uns Beiden?

ELIAS: Ja, und das gilt auch für viele andere Individuen.

AILI: Ja, ich verstehe. Ich möchte das hinter mir lassen, weil es mich schmerzt und mir nicht länger dienlich ist. Ich hätte gerne, dass wir über die von ihm und von mir getroffenen Entscheidungen sprechen und sie honorieren.

ELIAS: Okay.

AILI: (An Stephen gewandt) Und wie siehst Du das?

STEPHEN: Nun, ich denke, dass ich mich nur mit einer einzigen Person in dieser Welt verbinden sollte, und das ist sie.

ELIAS: Auch das ist eine Wahl.

STEPHEN: Ich habe das Gefühl, dass es nicht leicht ist, sich mit mir zu verbinden, und dass es mir selbst nicht leicht fällt, mich mit irgendjemand zu verbinden, zumindest nicht in dieser Inkarnation. Wir mussten uns also verbinden, um die zu tun, und wir mussten es ohne den physischen sexuellen Teil machen. Das macht es noch viel tiefer.

Meine Verbindung ist sehr tief, und so hat sie auch zu sein. Manchmal spüre ich das in ihrer Abwesenheit mehr als wenn sie zugegen ist, was es schwierig macht, sich mit mir zu verbinden. Wenn sie da ist, äußere ich das weniger, aber ich fühle dies vermehrt, wenn sie nicht zugegen ist. Dies reicht sehr tief. Es ist irgendwie niederschmetternd/vernichtend, und aus irgendeinem Grund war sie dabei mein Komplize, was wohl ihre Wahl ist. Diese Verbindung reicht viel tiefer als das, was die meisten Leute erleben.

Sehr oft versteht sie das nicht ganz, und warum sollte sie es auch? Ich denke, dass ich es ziemlich gut verstehe. Wir hatten schon Gespräche wie „Wieso ist es für Dich so schwierig, wenn ich nicht da bin, aber wenn ich da bin, ist es Dir egal.“ Wenn sie da ist, spüre ich die Verbindung, und wenn sie nicht da ist, fühle ich sie nicht. Aber was bringt ihr das? Es ist besser geworden, aber es ging nie soweit, dass wir die sexuelle Energie miteinbezogen haben. Ich war immer gleichgültig (detached). So verstehe ich das, was ich tue. Ich verstehe nicht, warum sie mein Komplize hierbei ist, und ich denke, dass es ihre Sache ist, dies herauszufinden.

ELIAS: Ihr Beide erschafft Entscheidungen/Auswahlmöglichkeiten (choices), und ich kann Euch auch sagen, dass Ihr dies einvernehmlich tut. Wenn Ihr Eure Aufmerksamkeit auf Euch selbst fokussiert, könnt Ihr den zwischen Euch generierten Konflikt beenden. Ihr fokussiert Eure Aufmerksamkeit stark auf den Anderen. Jeder von Euch projiziert seine Aufmerksamkeit auf unterschiedliche Weise und mit unterschiedlichen Äußerungen so stark nach draußen auf den Anderen, dass Ihr Euch um den Anderen statt um Euch selbst kümmert.

Ziemlich lange habt Ihr Euch einvernehmlich auf diese Weise geäußert, was nicht länger in die derzeitige Energie-Äußerung und –Bewegung passt, weshalb Ihr Konflikt und Tumult erlebt, denn die Energiebewegung verläuft in Richtung des Hinwendens auf das Selbst und der Selbstannahme.

Annehmen des Anderen ist das ganz natürliche Nebenprodukt dieser Selbstannahme, und dies wird ganz natürlich geäußert werden. Ohne Selbstannahme, und wenn Ihr Euch Eure Entscheidungen, Äußerungen und Wünsche - sogar den, einen Energieanstieg nicht unbedingt in Gestalt von Zorn zu erleben – wenn Ihr Euch diese natürlichen Äußerungen und Wahlmöglichkeiten nicht erlaubt, projiziert Ihr Eure Aufmerksamkeit automatisch auf das, woran Ihr gewöhnt seid, und zwar auf das andere Individuum, was das Urteilen unterstützt.

STEPHEN: Okay, das trifft den Nagel auf den Kopf. Aber wie stellt man das an? Wie erlangt man Selbstannahme? Denn ich denke, das ist genau mein Problem, dass ich mich nicht okay fühle.

ELIAS: Aber Du bist es, mein Freund.

STEPHEN: Aber ich denke, dass ich das tief in meinem Inneren nicht glaube.

ELIAS: Dessen bin ich mir gewahr.

STEPHEN: Wenn mir jemand sagt, dass ich inakzeptabel oder nicht okay bin, steigt viel Zorn in mir auf. Ich habe immer erkannt, dass ich meine inneren Frieden hätte, wenn ich mich nicht über das ärgern würde, was ein Anderer tut, weil er eine andere Agenda hat.

ELIAS: Durchaus.

STEPHEN: Doch wie bringt man das fertig?

ELIAS: Das ist es, was ich Euch Beiden sage. Ihr äußert Euch unterschiedlich. Du (Stephen) im Zorn, und Du (Aili) in Form von Selbstkritik und Niederdrücken/Deprimieren Deiner Energie.

AILI: Ja, das habe ich schon oft getan.

ELIAS: Praktiziere BEMERKEN. Das ist der großartigste Begriff in Eurem Vokabular. (Eindringlich) Bemerke das, was Du im Augenblick tust und erwählst. Halte Deine Aufmerksamkeit auf dem Jetzt, nicht auf dem Davor, nicht auf der vorweggenommenen Zukunft, sondern im Jetzt, und ich bin mir durchaus gewahr, dass dies Übung erfordern wird.

Du hast einen Kreis des Gewohnten erschaffen, und Ihr beide habt in Eurem Inneren eine enorme Energie der Selbstkritik erschaffen und Euch sehr daran gewöhnt, sie auch noch zu bestärken. Deshalb ist BEMERKEN derzeit Euer tollstes Werkzeug. Wenn Ihr spontan bemerkt, offeriert Ihr Euch die objektiven Signale wie beispielsweise Anspannung oder Depression.

Wenn Du anfängst, diese Äußerung spontan physisch zu erleben, richte Deine Aufmerksamkeit auf Dich selbst. Höre damit auf, Deine Aufmerksamkeit außerhalb Deinerselbst auf Gegenstände, Situationen, Umstände, den Partner oder andere Individuen zu richten. Es spielt keine Rolle. STOPPE und richte Deine Aufmerksamkeit auf Dich. Erlaube Dir in diesem Augenblick das zu äußern, was Du im Augenblick äußerst. (In that moment, offer yourself permission to be expressing what you are expressing in the moment.) Es ist nicht falsch. Bestätige Dich selbst, ganz egal, was auch immer Du äußerst oder wie Du wahrnimmst, dass ein Anderer Dich wahrnehmen würde. Es spielt keine Rolle.

Wenn Du fortfährst, das Bestätigen Deinerselbst zu praktizieren, wirst Du erkennen, dass Deine Entscheidungen lediglich Entscheidungen/Auswahlmöglichkeiten sind. Deine Erlebnisse sind Erlebnisse, und Du wirst fortfahren, Deine Aufmerksamkeit auf Dich selbst gerichtet zu halten und Dich nicht darum kümmern, sie auf Andere zu projizieren. Das validiert Dich, und wenn Du dieses Validieren fortsetzt, wird das immer leichter. Obwohl Du zunächst nicht glauben magst, dass Du großen Wert hast, wirst Du das glauben, denn mit diesem Anerkennen/Bestätigen Deinerselbst wirst Du anfangen, es zu glauben. Mein Freund, sieh Dir das an, was Du bereits erschaffen hast, dessen Stärke und Macht. Dieselbe Stärke und Macht hast Du auch beim Anerkennen Deinerselbst.

STEPHEN: Nehmen wir an, man tut das in einer Gruppe von Leuten und stößt auf Ablehnung, und in einer anderen Gruppe wird das, was man tut und warum man es tut anerkannt und stößt auf viel Zustimmung. Es gibt hier einen großen Unterschied wie es weitergeht. Einerseits ist man wie der “Lone Ranger“, der versucht, seinen Weg in einer feindlichen Welt zu gehen, und im anderen Fall sagen Dir alle, wie toll Du bist. Ich denke, dass wir Beides erlebt haben.

ELIAS: Durchaus, und zunächst mag sich das sehr auswirken, denn Du bist daran gewöhnt und gebrauchst automatische Erwiderungen.

STEPHEN: Das ist erlernt. Es ist immer angenehm, Gutes über sich selbst zu hören statt…

ELIAS: Durchaus. Denn nach Euren Glaubenssätzen erlangt Ihr Eure Wertbestätigung über die Äußerungen anderer Individuen. Aber so ist es nicht. Das ist das Äußern Deiner Glaubenssätze.

STEPHEN: Es spielt also keine Rolle, in welcher Gruppe ich bin.

ELIAS: Richtig. Das, was zählt und wichtig ist, das ist DEINE Wahrnehmung.

STEPHEN: Denn ich habe mich selbst und das, was und warum ich es tue, beglaubigt und akzeptiere mich.

ELIAS: Ja.

STEPHEN: Das ist Gestalt-Material, nicht wahr, Fritz Pearls?

ELIAS: Ha, ha, ha, nicht ganz mein Freund.

STEPHEN: Und was ist der Unterschied?

ELIAS: Das echte Annehmen Deinerselbst und Deiner Glaubenssätze ….

STEPHEN: Reicht ein bisschen tiefer als nur dieses Hier- und Jetzt-Zeugs.

ELIAS: Durchaus.

STEPHEN: Das verstehe ich. Vielem bin ich mir nicht gewahr, aber ich bin nicht dumm.

ELIAS: Ah, Du bist nicht nichtsahnend/nicht gewahr. Mein Freund, Du bist durchaus gewahr. Ich kann Euch Beiden sagen, dass Ihr viel mehr Gewahrsein Eurerselbst habt als Ihr Euch dies selbst bestätigt.

Sieht Dich einmal als Gemälde. Ihr kritisiert Euch am meisten wegen Eurer Schatten, jener Aspekte Eurerselbst, die Ihr als inakzeptabel anseht. Doch wenn Ihr die Schatten in dieses Gemälde Eurerselbst nicht miteinbezieht, hat das Gemälde keine Tiefe. Die Helligkeit mag gefallen, aber sie ist auch flach. Akzeptiert deshalb auch die Tiefen Eurerselbst und erkennt, dass alle Eure Äußerungen zur Äußerung Eurer Tiefe beitragen.

AILI: Stephen, es bleiben noch 10 Minuten, und es gibt etwas, was ich gerne ansprechen möchte.

STEPHEN: Leg los.

AILI: Ist alles für Dich okay?

STEPHEN: Ich habe noch eine Frage, und dann führst Du es zu Ende.

AILI: Deshalb habe ich nachgefragt.

STEPHEN: Was macht, dass manche Leute uns positiv erwidern und andere nicht, und ich weiß, dass ich damit daneben liege, weil ich verstehe, dass es aus dem Inneren kommt.

AILI: Ganz im Allgemeinen?

STEPHEN: Ja, weil es bei mir so ist, dass mich einige Leute sehr stark positiv erwidern, oder… es ist gewöhnlich entweder auf die eine oder auf die andere Weise, und ich bin derselbe. Diesen Unterschied habe ich nie wirklich verstanden.

ELIAS: Tatsächlich hängt das vom Individuum ab. Es ist ein Energie-Austausch. Manche Individuen mögen Deine Energieäußerung erwidern und beim Erkennen der Ähnlichkeit Behangen empfinden, und wiederum andere mögen den erkannten Unterschied ablehnen. Mein Freund, Ihr schätzt Gleichsein und empfindet Verschiedenheit als Bedrohung. Und darum geht es beim Annehmen.

STEPHEN: “Gegensätze ziehen sich an”, das stimmt also nicht?

ELIAS: Teilweise. Tatsächlich gibt es keine Gegensätze. Es gibt Verschiedenheiten/Unterschiede. Äußerungen mögen anscheinend gegensätzlich sein, aber das, was Ihr als Gegensätze erachtet, mag sehr viel mehr in Einklang sein als es objektiv den Anschein hat.

Individuen erwidern Energie-Äußerungen. Das ist buchstäblich. Ihr alle erwidert Energie viel mehr als Ihr alle anderen mit anderen Individuen angeheuerten Äußerungen erwidert. Energetisch kommuniziert Ihr viel mehr als auf irgendeine andere Weise, und es gibt ein unmittelbares Erkennen. Wenn Ihr ähnliche Energie äußert, zieht Ihr an. Das ist eine ganz natürliche Äußerung.

Es gibt noch andere Bewegungen, die zu solchen Äußerungen beitragen können. Es werden sehr viele Counter-Part-Vorgänge zwischen Individuen geäußert, und bei diesen unterschiedlichen Counter-Part-Äußerungen können Individuen sich gegenseitig anziehen oder zurückweisen.

STEPHEN: (an Aili gewandt) Leg los.

AILI: Funktioniert es für Dich?

STEPHEN: Es gibt noch mehr, was ich fragen könnte, aber ich denke, dass Du jetzt an der Reihe bist. Sieh mal, wie nett ich bin. (Elias lacht). Ich sage nur, dass es für mich sehr einleuchtend ist, dass ich in diese Energie Zorn hätte einlassen können.

ELIAS: Durchaus!

STEPHEN: Tatsächlich ist es ziemlich überraschend, dass ich das nicht tat, denn ich weiß, dass ich stark im Erschaffen von Energie bin.

ELIAS: Ja.

STEPHEN: Das was geschehen ist, musste also geschehen. Leg los.

AILI: Du sagtest, dass wir dabei sind, uns zu transformieren. Ich erkenne, dass ich nach 25 Jahren im Bereich des Erziehens/Ausbildung (education) nun weitergehen und mich auf andere Weise äußern muss, da ich mich auf diesem Gebiet so weit geäußert habe, wie ich dies zu tun wählte, und ich denke, dass dies irgendwie in Einklang ist mit dem, worüber wir sprachen. Meine zweite Frag ist dies: Welche Gesinnung muss ich haben, um meinen Dienst an Anderen durch meine private Praxis, Workshops und Präsentationen zu steigern, wenn ich in diesem Jahr den Erziehungsbereich verlasse?

ELIAS: Meine Freundin, sei ein gerader Schössling. Zu Beginn dieser Sitzungen habe ich eine Geschichte von zwei Schösslingen offeriert. Einer ist ein gerader Schössling, der einfach IST. Er wächst, verbreitert sich und innerhalb seines Daseins IST er einfach. Er akzeptiert sich selbst, vertraut sich selbst und äußert kein Bedürfnis danach, irgendeine andere Äußerung zu erschaffen außer dass er einfach da IST.

Neben ihm befindet sich ein verbogener Schössling, der ständig seine Existenz hinterfragt. Er analysiert andauernd und fragt sich, wie und in welche Richtung er wachsen will, ob er zu viel Wasser oder Sonne bekommt, ob es nützlicher für ihn wäre, im Dunklen und bei Mondschein zu wachsen, oder ob er im Sonnenlicht sein Wachstum mehr fördert. Er setzt seine Selbstzweifel fort, verbiegt sich und wird immer mehr verbogen, während der gerade Schössling einfach fortfährt, entsprechend seiner Natur zu wachsen. Und der verbogene Schössling bemerkt den geraden Schössling und fragt, wieso er sich nicht verbiegt, keinen Konflikt inkorporiert und einfach wächst.

Der gerade Schössling gibt keine Ratschläge und offeriert ihm kein Verbiegen. Er fährt einfach nur fort zu SEIN. Und der verbogene Schössling sieht dies und sagt sich: „Wenn ich ihm das nachtue, werde ich vielleicht keinen Konflikt mehr haben“, und er wird sich geradebiegen. Das größte Geschenk, das der gerade Schössling äußert, ist lediglich zu SEIN, denn er gibt damit ein Beispiel.

AILI: Ich muss wieder auf Stephen zurückkommen… das ist wirklich eine andere Art und Weise, dieselbe Frage zu stellen, die ich zuerst stelle, nämlich über das Äußern und Honorieren der eigenen Äußerung, ganz egal, ob es mit Dir und mir zu tun hat oder mit irgendetwas, was wir tun. Es geht darum, die eigene Äußerung zu honorieren.

ELIAS: Ja, Vertrauen und Annehmen.

STEPHEN: Dann müssen wir nicht zornig oder deprimiert oder irgendetwas anderes von dem guten Zeugs sein, das wir in unsere kleinen Welt so gerne tun.

ELIAS: Durchaus.

STEPHEN: Bevor wir ihn (Elias) gehen lassen, gibt es noch die Frage, die alle stellen. Es ist fast so, als ob wir derzeit im Treibsand stehen würden. Wie machen wir mit unsere Welt weiter?

AILI: Du meinst den 11. September?

STEPHEN: Die Art und Weise, wie die Welt derzeit ist. Das, wovon die Leute schon seit langem sprechen, scheint auf uns zu kommen. Wie können wir voranschreiten?

ELIAS: Mein Freund, Ihr kommt bereits voran. Ihr habt Euer Argument zustande gebracht und ein Massenereignis erschaffen und es bis zu diesem Punkt hin vorgesetzt und macht damit weiter. Und somit bringt Ihr dieses Argument zustande: Die Aufmerksamkeit wendet sich den Individuen zu. Bislang war in Eurer ganzen Geschichte Eure Aufmerksamkeit außerhalb Eurerselbst. Ihr habt sie auf Autoritäten gerichtet und anderen Individuen erlaubt, Euch Vorschriften zu machen.

AILI: Genau das haben wir auch gegenseitig getan, uns selbst zum Anderen hin projiziert statt…

ELIAS: Richtig.

AILI: ... unser zum Ausdruckbringen des Selbst zu honorieren.

ELIAS: Und Ihr habt Anderen erlaubt, Euch Eure Realität vorzuschreiben, doch die Aufmerksamkeit schaltet sich nun um. Mein Freund, Ihr erschafft dies bereits. Sie schaltet sich bereits um.

AILI: Denn ich bemerke, dass die großen Systeme, das Postsystem, die Wirtschaft das Transportwesen und das Finanzwesen, dass alle diese System sich auflösen.

ELIAS: Glaubenssatz-SYSTEME. Ihr eliminiert sie nicht. Ich erkennt sie und akzeptiert, was wiederum Eure Realität verändert. Ihr gebärt bildlich gesprochen eine neue Realität, die herrlich sein wird. Denn das, was Ihr Euch offerieren werdet, ist Freiheit, das objektiv Wiedererkennen Eure Auswahlmöglichkeiten und Eurer Fähigkeiten, Euch selbst zu lenken. Wie schon früher gesagt wird Eure Science Fiction zu wissenschaftlichen Fakten.

….

Session 937
Saturday, October 27, 2001 (Private/In Person)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Paar/Liebes-Beziehungen
BeitragVerfasst: Mo 25. Mai 2015, 09:09 
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KEVIN: Ich versuch immer noch, diese Sache mit Philip zu klären und frage mich, was hierbei meine Absicht ist, ob ich etwas aus der Situation lernen will oder ob es mir darum geht, tatsächlich eine Beziehung mit ihm zu erschaffen.

ELIAS: Was willst Du haben?

KEVIN: Ich hätte gerne eine Beziehung oder eine Interaktion, aber in jüngster Zeit begegne ich ihm selten. Erschaffe ich diese Begegnungen, wenn ich in seine physische Nähe komme, oder ist es etwas anderes, was ich nicht tue?

ELIAS: Die Frage ist, was DU TUST.

KEVIN: Ich sehe ihn nicht sehr oft, deshalb stelle ich mir diese Frage.

ELIAS: Das ist es, was beim auf Dich selbst Achtgeben und beim Klarwerden hinsichtlich von dem, was Du tatsächlich haben willst, wichtig ist. Du magst Dir ganz allgemein sagen, dass Du eine Beziehung mit ihm anheuern willst. Aber es geht spezifischer darum, was Du tatsächlich haben willst.

KEVIN: Die Freiheit, mich zu äußern?

ELIAS: Richtig, und...?

KEVIN: Ich biete mir nicht die Chance, das zu tun, weil ich die Begegnungen nicht erschaffe. Wenn ich im Fitness-Studio bin, ist er nicht da.

ELIAS: Aber es ist DEINE Wahl.

KEVIN: Ich erschaffe das also, wenn ich ihm dort begegne?

ELIAS: Ja.

KEVIN: Mache ich das auf dieselbe Weise wie bei der anderen Sache, worüber ich sprach, dass ich meine Wahrnehmung umschalte, mir meine Absicht sage und dann loslasse?

ELIAS: Erlaube Dir über das, was Du haben willst, im Klaren zu sein, sowie die Freiheit, das zu erschaffen. Blicke auf Dich selbst und untersuche das, was Du tatsächlich haben willst. Du willst Interaktionen aber nicht unbedingt eine Beziehung mit ihm generieren, von der Du wahrnimmst, dass sie Dich in Deiner Freiheit einschränken wird.

KEVIN: Das habe ich nicht verstanden.

ELIAS: Du ziehst zu einer Äußerung um, mit der Du Dir erlaubst, Deine Freiheit nun vollständiger zu äußern. Du hast Deine Wahrnehmung umgeschaltet und Dir erlaubt, Dich freier zu äußern und beginnst, Deine persönlichen Vorlieben zu erkennen und bist zufrieden mit der Richtung, in die Du gehst, und sie gefällt Dir.

Du möchtest mit ihm interagieren, willst aber Deine neu entdeckte Freiheit nicht einschränken. Du hegst Glaubenssätze bezüglich von Interaktionen, Beziehungen und Verhaltensweisen, die das Potential haben, etwas restriktiv für Dich zu sein, da Du noch nicht alle Einflüsse verschiedener von Dir inkorporierter Glaubenssätze identifizierst hast. In Erwiderung Deinerselbst und in Verbindung mit Deinem Begehren, Deine Freiheit fortzusetzen, generiest Du automatisch weniger Interaktionen mit ihm, aber Du generierst auch etwas Interkationen mit ihm, denn Du willst Dich nicht gänzlich von ihm absondern.

Dies ist abhängig von dem, was Du haben willst und ob Du Dir erlaubst, in diese Richtung zu gehen und Dir selbst zu vertrauen, dass du Beides generieren kannst. Du kannst generieren, dass Du Dich in Freiheit äußerst, nicht einschränkst und zugleich in die Richtung gehen, dass Du eine Beziehung mit ihm generierst.

Session #1426
Saturday, August 30, 2003 (Private/Phone)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Paar/Liebes-Beziehungen
BeitragVerfasst: Sa 22. Aug 2015, 07:21 
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LESLIE: Ich versuchte, mir bezüglich von Erwartungen und Annehmen ein Beispiel einfallen zu lassen, mit dem wir alle etwas anfangen können. Wenn in einer engen Beziehung ein Partner ein anderes Individuum anziehend findet und seinem Begehren nachkommt, was ist erforderlich, damit diese Handlung kein Trauma verursacht? Wie kommen hier Annehmen oder Erwartungsfrei-Sein mit ins Spiel? Da wir bestimmte Erwartungen hegen, oder Regeln oder was auch immer in einer Beziehung haben, sollte so etwas nicht geschehen, denn warum sonst hätte man diese Beziehung? Wie wäre das zu sehen, um kein Trauma zu verursachen?

ELIAS: Mit Deinen Fragen hast Du bereits den Schlüssel offeriert, der in solchen Situation darin besteht, die Erwartungen, Bedingungen/Umstände (conditions) und das fehlende Annehmen zu sehen, was Werturteile erschafft. Das sind allesamt Elemente von Aspekten Eurer Glaubenssatzsysteme. Wenn Ihr deren Einfluss zulasst, erschafft Ihr in solchen Situationen sehr viele Konflikte und Dichte. Ihr könnt Euch die Situation ansehen und erkennen, das sehr viele offiziell akzeptierte, rechtfertigende Erwiderungen durch Eure Glaubenssatzsysteme im Bereich von Werturteilen unmittelbar beeinflusst werden, die die Aufmerksamkeit des Individuums vom Selbst abziehen und sie auf das Verhalten des Anderen projizieren.

Ich verstehe durchaus, dass Euch das Verhalten von Individuen in intimen Beziehungen beeinflusst. Alle Beziehungen wirken sich auf Euch aus, aber betrachten wir einmal diese Beziehungsäußerung. Ihr lasst zu, dass Ihr durch die Verhaltensweisen eines Anderen sehr stark beeinflusst werdet, aber lasst uns auch untersuchen, welche Beeinträchtigung Ihr zulasst.

In solche Situationen, in denen Ihr der Meinung seid, dass das Verhalten oder die Äußerung des Partners Euch verletzt und für Euch inakzeptabel ist und Ihr über sein/ihr Verhalten erheblich urteilt, ist das, was Ihr meist oder oft erschafft, ein Äußern Eurer eigenen Nicht-Annahme irgendeines Elementes Eurerselbst, das Euch gespiegelt wird, was Eure Wahrnehmung, Euer Gefühl und Euren Denkprozess hinsichtlich der eigenen Einschätzung noch bestärkt.

Eure Erwiderung der Selbst-Rechtfertigung und des Urteilen über das Verhalten des Anderen hinsichtlich dessen, was Ihr als Untreue bezeichnet, ist eine unmittelbare Erwiderung von dem, was Ihr in Eurem Inneren hegt. Ihr seht Euch als unwürdig und interpretiert, dass der/die Andere Euch seine Aufmerksamkeit nicht widmet, denn natürlich wird er/sie seine Aufmerksamkeit einem Anderen zuwenden, weil Ihr deren nicht würdig wärt.

Das erschafft auch die von Euch geäußerte Defensive und Rechtfertigung, die Eure Schutzvorrichtungen sind. Ihr sagt Euch, dass Ihr Recht habt und gut seid und Euch angemessen äußert, während der Andere sich sehr böse äußert. Diese Gedanken und Äußerungen beruhen auf Eurer inneren Zustimmung, dass Ihr Eurer Wahrnehmung nach tatsächlich unwürdig wärt, was die Handlung des Anderen rechtfertigt.

Alle diese Einschätzungen sind Elemente Eurer Glaubenssätze, denn tatsächlich spielt es keine Rolle/ist es egal. Ein Individuum mag eine intime Beziehung mit einem anderen Individuum eingehen, diese Beziehung fortsetzen und zugleich auch eine Beziehung mit noch einem anderen Individuum eingehen.

Bei der Monogamie kommt ein weiteres Glaubenssatzelement mit ins Spiel, das Euch suggeriert, dass Ihr nur über einen begrenzten Energievorrat verfügt. Da Ihr alle nur über eine begrenzte Menge an Energie verfügen würdet, könnt Ihr nur eine bestimmte Menge an Energie der Liebe, des Mitgefühls und der Zuneigung äußern, weshalb nicht genug Energie vorhanden wäre, um gleichzeitig mehr als nur ein anderes Individuum mit einzuschließen, womit Ihr die Monogamie bestärkt.

Ihr bildet ein Paar und seht es so, dass diese Beziehung lebenslang währt, und dass dies eine sehr gute und wertvolle Äußerung ist. Selbst wenn Ihr Eure Tiere anseht schätzt Ihr jene höher ein, die ein Paar bilden, was besser wäre als die Äußerungen anderer Kreaturen, obwohl deren Äußerungen akzeptabel sind, weil sie bloß Tiere sind.

Session 409:
Wednesday, June 2, 1999 © 1999 (Private/Phone)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Paar/Liebes-Beziehungen
BeitragVerfasst: So 23. Aug 2015, 12:24 
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JULIE: Ich habe große Probleme, meine Beziehung mit Kevin beizulegen. Erst kürzlich haben wir uns getrennt, und ich habe mir eine heftige Niereninfektion erschaffen und habe das Gefühl, dass das damit zu tun hat.

ELIAS: Okay. Lass uns die Situation sowie das untersuchen, warum Du bestimmte Ereignisse, Situationen und Umstände erschaffst. Sobald Du Dir Informationen verschafft hast, warum und wie Du bestimmte Richtungen erschaffst, kannst Du diese Bereiche leichter ansprechen und bestimmte Probleme durchgehen, die für Dich Hindernisse erschaffen.

Bei den von Dir gewählten Richtungen lässt Du Dich auf intime Beziehungen ein, um bestimmte von Dir sehr intensiv gehegte Glaubenssatzaspekte noch zu bestärken. Du hast in Deinem Fokus durchgehend eine bestimmte Richtung erschaffen. Bei Deinem Eintritt in diesen Fokus, hast Du Dir viele verschiedene Herausforderungen präsentiert, aber die diesen allen zugrundeliegenden Bewegung war sich sehr ähnlich und hat in Dir bestimmte Einschätzungen erschaffen, um in bestimmte Richtungen zu gehen.

Dies wird von anderen Fokussen beeinflusst, und bei Deinem Eintritt in diesen Fokus hast Du bereits bestimmte Glaubenssatzsysteme mitgebracht. Du hast Dich bildlich gesprochen bereits auf eine bestimmte Richtung und deren Bestärken durch diese Glaubenssatzsysteme prädisponiert. Ich werde dies jetzt detaillierter beschreiben.

JULIE: Betrifft es die Sexualität?

ELIAS: Nicht nur die Sexualität sondern auch die persönliche Verantwortlichkeit und den Selbstwert. Diese Themen-Kombination erschafft in Deinem Fokus eine Bewegung, die sozusagen eine bestimmte Linie von Wahrscheinlichkeiten erschaffen hat, denn bei Deinem Gang durch Deinen Fokus veränderst Du lediglich die Umstände oder Situationen - die objektiven externen Manifestationen - aber die zugrundeliegenden Themen bleiben dieselben, was sich in Deine ganze Realität hinein filtriert und sich auf sehr viel Bereiche auswirkt, worüber wir bereits früher hinsichtlich der Kreativität sprachen. Die Themen-Kombination bleibt dieselbe und manifestiert sich lediglich auf andere Weise.

Als Du mit diesen Glaubenssätzen in diesen Fokus eingetreten bist, hast Du ganz gezielt eine bestimmte Richtung und einen sehr spezifischen Wahrscheinlichkeiten-Pool in Gang gesetzt, den Du in Deinem Fokus durchgängig fortgesetzt hast, als Kind, als Teenager und als Erwachsene. Du hast Dein Erschaffen in derselben Richtung fortgesetzt und persönliche Verantwortlichkeit für Andere übernommen und zugleich sehr starke Selbstwert-Problem gehegt und somit Probleme in Deinem Beziehungs-Design erschaffen, nicht nur in intimen Partnerschaften sondern auch mit der Familie. Dies erschaffst Du in allen Beziehungen, die Du als intim oder als nahstehend ansiehst.

Dabei erschaffst Du unterschiedliche Äußerungen in unterschiedlichen Beziehungsarten, was wir auch untersuchen werden. In von Dir gewählten und auf Dich angezogenen Beziehungen, die dazu dienen, eine Partnerschaft zu erschaffen, erschaffst Du bei diesen Individuen eine ganz spezifische Äußerungsweise. In innigen Familien-Beziehungen erschaffst Du eine andere Äußerungsweise.

Als Partner ziehst Du Individuen auf Dich an, die Dich objektiv faszinieren und in Deinen Erlebnissen viel Zerstreuung erschaffen. Du erschaffst also keine Langweile, aber auch eine Barriere, die Du dem Anderen nicht zu durchdringen erlaubst, und Dein Energiefeld wird dabei sehr solide und stark.

Du lässt die Partizipation an Erlebnissen, Ereignissen und Aktivitäten zu und gestattest Dir externe emotionale Äußerungen, aber Du erlaubst Dir nicht, die Äußerungen der Anderen zu empfangen, da Du diese Schranke sehr stark erschaffen hast. Dies wird in Erwiderung Deiner Selbstwert-Wahrnehmung erschaffen, und da Du in Deinem Inneren eine enorme Wertlosigkeit wahrnimmst, blockierst Du auch die Äußerungen anderer Individuen.

Bei innigen Familienbeziehungen erschaffst Du den gleichen Vorgang mit einer ganz anderen Äußerung. Die Interaktion mit gewissen Familienmitgliedern weist Du objektiv zurück und erschaffst eine Dichte, die diese Schranke noch verstärkt, die Du zwischen Dir und ihnen errichtest.

Bei andern Familienmitgliedern erschaffst Du diese Äußerung nicht sondern äußerst Hilflosigkeit, was ebenfalls eine Schranke erschafft, denn obwohl diese Äußerungsart objektiv und an der Oberfläche gesehen scheinbar Nähe zulässt und Du objektiv scheinbar Nähe und Empfangen seitens Anderer erlaubst, tust Du das nicht wirklich und tarnst es lediglich auf andere Weise. Dies wird unmittelbar beeinflusst durch Dein Problem der persönlichen Verantwortlichkeit für andere Individuen.

Du möchtest Andere nicht kränken. Du fühlst Dich ihnen gegenüber verantwortlich und verpflichtet, und Du fühlst und nimmst in Deiner Realität wahr, dass Du ihnen ständige Hilfsbereitschaft offerieren musst. Und Dein Design hierbei ist es, eine Art Hilflosigkeit zu äußern, was dem Anderen dann die Chance bietet, Dir zu helfen.

Diese Tarnung hat sich in Deinem Fokus sehr stark entwickelt, denn Du praktizierst dies schon seit Jahren und bist darin sehr versiert geworden. Und diese ganze Tarnung projizierst Du, um Dich selbst zu schützen, da Du wahrnimmst, dass Du Dich nicht preisgeben und nicht offen und verletzlich sein kannst, weil Du, wenn Du Dich auf diese Weise äußern würdest, nicht nur Deine große, wahre Wertlosigkeit selbst kennen sondern auch alle Anderen sie erkennen und ihr ausgesetzt sein würden.

Denn wir sind uns durchaus gewahr, dass Du als Partnerin, Schwester, Tochter, Freundin, Künstlerin und bei jeder Äußerung, die Du in Deinem Fokus erschaffen kannst, ungenügend und nicht gut genug bist, da dieser Lanyah-Fokus ungenügend ist.

JULIE: Ja, ich arbeite daran!

ELIAS: Ha, ha, ha!

JULIE: Es gibt auch gute Nachrichten, die ich Dir mitteilen möchte.

ELIAS: Ah, und das kannst Du tun, aber lass uns zunächst hierüber sprechen, weil dies wichtig ist und Du jetzt bereit bist, es anzuhören. Ich habe Dir schon früher sehr ähnliche Informationen gegeben, aber Du hast sie nicht gehört, weil Du dazu nicht bereit warst. Du warst verzweifelt, frustriert und wolltest Lösungen haben aber warst nicht bereit, Dich selbst anzusehen. Nun bist Du bereit, Dich selbst zu betrachten und zu vernehmen, wie Du Dich wahrnimmst, aber Deine Wahrnehmung ist nicht der Maßstab Deines Wertes. Deine Wahrnehmung und Deine Erlebnisse können Deinen Wert noch nicht einmal ermessen, denn er ist davon unabhängig.

Wenn Du jene von Dir so effizient geäußerten Muster erkennst, kannst Du auch erkennen, wie Du bestimmte Partnerschaften auf Dich anziehst, denn Du ziehst Individuen an, die sich sehr von Dir unterscheiden, die eine andere Orientierung als Du haben, Individuen, mit denen es Dir schwer fallen wird, die von Dir erwünschte Art von Beziehung zu erschaffen, weshalb Du keine dauerhaften Beziehungen erschaffst. Du wünschst Dir, das zu erschaffen und tuest es nicht, weil Du Partner auf Dich anziehst, die Dein Problem auf dem Gebiet Deiner Wertigkeit noch verstärken.

Du wirst ihnen gegenüber Hilfsbereitschaft, Zuwendung und Hingabe/Aufopferung äußern und Dich Dir selbst gegenüber durchaus positiv äußern, und dies verstärkt wieder Dein Wertigkeits-Problem, denn hinterher fragst Du Dich vielleicht: „Was mache ich falsch? Ich offeriere Freundlichkeit, Verliebtheit/Barmherzigkeit (lovingness) und Loyalität und das Annehmen diese Individuums, was nicht erwidert wird, und warum ist das so?“

Aber das ist die gleiche Art Tarnung wie die Hilflosigkeit innerhalb der Familie, die kein Durchdringen zulässt. Sie hält die Energie des Anderen auf Abstand, was diese erkennen. Sie erkennen das Hindernis und können nicht hindurchkommen. Deshalb ändert sich ihre Aufmerksamkeit, denn Ihr setzt eine bestimmte Richtung nicht fort, wenn sich das nicht für Euch lohnt.

Niemand wird Richtungen fortsetzen, die sich nicht für ihn lohnen, und wenn ein Individuum Intimität als Lohn anstrebt und sie nicht bekommt, wird es diese Richtung nicht fortsetzen, und in den von Dir erschaffenen Situationen lässt Du nicht zu, dass Andere mit Dir intim werden.

Und nun setzt Du noch einen drauf und erschaffst in Dir Nicht-Wohlbehagen/Krankheit und weist damit noch weiter zurück, denn wer würde sich schon intim mit dieser unwürdigen Kreatur einlassen, die nicht nur Hindernisse in der Intimität aufstellt sondern auch noch krank ist, was vielleicht ansteckend sein könnte? Du liebe Zeit.

Ich sage Dir, dass Du es bereits auf dem Gebiet der Kreativität über das Annehmen des Selbst viel effizienter und auch noch viel mehr fertigbringst.

JULIE: Stimmt. Das dachte ich auch gerade. Ich habe eine neue Umgebung erschaffen, die mich inspiriert, und ich fühle mich unabhängiger.

ELIAS: Und Du erlaubst Dir auf diesem Gebiet viel mehr Vertrauen und Annehmen, was Dir viel mehr Freiheit beim Äußern Deiner Kreativität erlaubt, nicht wahr?

JULIE: Oh, definitiv!

ELIAS: Und Du bestärkst Dich, weil Du siehst, dass Dich die Freiheit in Deinen kreativen Äußerungen, die Du immer besser findest, noch mehr befähigt. Dies offeriert Dir ein Beispiel der anderen Seite der Münze. Im Beziehungsbereich siehst Du vieles, was Konflikt, Verwirrung und Angst in Dir erschafft und bewegst Dich in diesem Kreis, wo Du das fehlende Selbstvertrauen und die fehlende Selbstannahme noch bestärkst. Aber Du gönnst Dir auch einen anderen Bereich, wo Du mit Dir selbst sehr vertraut bist und Errungenschaften äußerst, die Deine Selbstannahme und Dein Selbstvertrauen bestärken. Diese sehr unterschiedlichen Äußerungen offerierst Du Dir simultan, so dass Du diese erfolgreichen Kreativitätsäußerungen auch auf andere Bereiche übertragen kannst.

JULIE: Das ist ermutigend!

ELIAS: Durchaus!

JULIE: Ich treffe mich mit einem Mann namens Drew und hätte gerne seinen Essenz-Namen und seine Essenz-Familie gewusst.

ELIAS: Der Essenz-Name lautet Elgi, Sumari-Familie, Milumet Ausrichtung.

JULIE: Das ist auch eine interessante Situation. Ich denke, dass ich Schuldgefühle habe, weil ich jemand anderen als Kevin treffe und mich das sehr glücklich macht.

ELIAS: Aber die Milumet-Ausrichtung verschafft Dir nicht diese intensive Begeisterung/Faszination/Anreiz.

JULIE: Ich verstehe!

ELIAS: Und auch das kann Dich ermutigen. Missverstehe mich nicht. Ich ermutige Dich nicht, Richtungen einzuschlagen, die Du als farblos oder als nicht faszinierend erachten würdest, denn ich ermutige Euch alle immer zu Vergnügen und Freude/Spaß (fun), was auch Faszination/Anreiz involvieren kann und auf verschiedene Weise, nicht nur als Sensation, geäußert werden kann. Das heißt nicht, dass sensationelle Anreize schlecht wären, denn das sind sie nicht, doch die Leute erschaffen und erleben bestimmte Äußerungen aus bestimmten Gründen.

Manche Individuen erschaffen in ihrem Fokus ständig große Begeisterung/Faszination/Reiz, was für sie keinen Konflikt bietet und setzen das fort, ohne verwirrt zu sein oder Konflikt zu erleben. Auch die fehlende oder nur vorübergehende Interaktion mit Anderen stellt für sie keinen Konflikt dar, denn viele im physischen Fokus tendieren nicht ständig zum Äußern großer kontinuierlicher Begeisterung/Reize. Wie gesagt ist ein solches Erschaffen weder schlecht noch falsch, und es obliegt dem Individuum einzuschätzen, ob ihn das verwirrt und einen Konflikt darstellt.

Du erschaffst und tendierst zu extremer Faszination/Anreiz, was Du aber auch als Ablenkung, Unterhaltung und Tarnung erschaffst, und dies birgt für Dich auch ein konfliktreiches Element, denn zugleich mit der extremen Faszination erlaubst Du Dir eine extreme emotionale Äußerung und erschaffst beim Beenden des Anreizes extreme Aufregung. Du erschaffst keine Ausgewogenheit sondern lässt das Pendel ständig von einem Extrem zum anderen ausschlagen.

Das Individuum, das Du jetzt anziehst, hat nicht dieselbe Faszination inne wie die früheren Partner, hat aber mit Dir zusammen gemeinsame kreative Äußerungen – im Verständnis der Kreativität – da es der Sumari Essenz-Familie angehört. Es geht auch mühelos in vorübergehende Schöpfungen und Äußerungen hinein und dort wieder heraus, was Vielfalt offeriert, nicht als Extreme aber auch nicht langweilig ist. Ha, ha, ha.

Dieses Individuum ist auch aufmerksamer in der Selbststeuerung und auf bestimmten Gebieten der Gelassenheit, und es neigt dazu, mehr Elemente seiner Realität zu erforschen als nur das, was objektiv gesehen werden kann, was in Einklang mit der Milumet-Essenzfamilie ist.

Das heißt nicht, dass er keine Probleme hätte, denn die hat er auch. Es hat nicht dieselbe Orientierung wie Du, doch das sage ich nicht, um Dich hinsichtlich einer Beziehung zu entmutigen, denn derzeit neigst Du zum Erschaffen dieser Beziehung, um Dir Informationen und Chancen zu offerieren, einige Aspekte der von Dir gehegten Probleme aufzuarbeiten.

Wie ich schon früher sagte, werden Individuen mit unterschiedlichen Orientierungen in einer intimen Beziehung Schwierigkeiten erleben, da sie sozusagen unterschiedliche Sprachen sprechen, was Schwierigkeiten, Verwirrung und Konflikte erschafft, aber ich sagte auch, dass dies vorübergehend und eine Wahlmöglichkeit ist.

Wenn Ihr Euch auf ein Individuum mit anderer Orientierung einlasst, heißt das nicht, dass Ihr automatisch unfähig wärt, eine intime Beziehung zu erschaffen. Das sage ich nicht. Ich sage lediglich, dass Ihr beim Übersetzen der gegenseitigen Sprache Schwierigkeiten haben werdet, aber die Leute erleben eine ähnliche Situation, wenn sich ein denk- und ein emotional-fokussiertes Individuum zusammentun. Das ist weniger extrem als die Unterschiede hinsichtlich der Orientierungen, aber das Konzept ist ähnlich.

Deshalb sage ich Dir aufrichtig, dass angesichts Deiner gegenwärtigen Richtung und der derzeit von Dir erschaffenen Wahrscheinlichkeiten eine dauerhafte Beziehung mit ihm nicht am allerwahrscheinlichsten ist. Die Beziehung mag wohl eher temporär sein. Das heißt aber nicht, dass Du Dir in dieser vorübergehenden Zeitspanne nicht viele Informationen offerieren wirst, und erinnere Dich auch daran, dass dies allesamt Wahrscheinlichkeiten sind, und dass Du fähig bist, dies jederzeit zu ändern.

Session 432:
Wednesday, July 28, 1999-1 © 1999 (Private/Phone)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Paar/Liebes-Beziehungen
BeitragVerfasst: Fr 27. Nov 2015, 17:13 
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LORRAINE: Vor etwa drei Monaten habe ich das Ende eine Beziehung erschaffen. In diesem Jahr gehen anscheinend viele Beziehungen zu Ende. Vom Kopf her weiß ich, dass ich das erschaffen habe und dass es an der Zeit war, diese Beziehung zu beenden, und ich habe das Gefühl, dass ich es tat, um an mir selbst zu arbeiten, ohne durch eine Beziehung abgelenkt zu werden, aber einem Teil in mir fällt das Loslassen schwer. Ich weiß nicht, ob ich ihn einfach nur vermisse oder ob es mit Selbstkritik zu tun hat, dieses „ich bin nicht gut genug“, womit ich ein Problem habe, aber weniger als früher. Kommuniziere ich mir damit, dass ich mich selbst kritisiere, oder worum geht es hier?

ELIAS: Ja. Möchtest Du eine Übung machen? Experimentiere in der nächsten Woche damit, mit jedem Individuum zu flirten, mit dem Du dies tun willst, ohne eine Erwiderung zu erwarten, sondern erlaube Dir einfach, Dich zu äußern. Diese Übung kann sich als sehr nützlich erweisen, denn sie offeriert Dir die Chance, Dich unbegrenzt frei und ohne Erwartungen zu äußern und wird Dir ein Beispiel der Freiheit offerieren, was Deinen Eigenwert bestärken und sich auch als sehr lustig erweisen kann.

LORRAINE: Das kann ich gewiss tun. Im Flirten bin ich gut. Meiner Meinung nach ist das Schwierige dabei nur dies, es ohne Erwartungen zu tun, denn normalerweise verbinde ich mit Flirten Erwartungen.

ELIAS: Durchaus, aber diese besondere Übung ist nicht dazu gedacht, Erwiderungen zu generieren sondern ist spezifisch dazu ausgelegt, Dich frei zu äußern und zu erkennen, dass Du frei bist von Einschränkungen und einfach etwas tust, was Du normalerweise in Verbindung mit jemand tust, um eine Erwiderung zu bekommen, weshalb Deine Aufmerksamkeit dann auf diese Person projiziert ist. Bei der Übung geht es darum, auf Dich selbst und darauf achtzugeben, was Du bei dieser Äußerung fühlst, wie Du Dich selbst siehst und nicht, wie eine andere Person Dich sehen würde, sondern um das, was DU in Dir selbst äußerst.

LORRAINE: Ich werde diese Übung in dieser Woche mindestens einmal, vielleicht auch noch öfters machen. Wenn Du davon sprichst, auf mich selbst achtzugeben und mich aufs Jetzt zu fokussieren, klingt das so, wie dass ich mich idealerweise annehmen, mir selbst vertrauen und so durchs Leben gehen sollte, ohne an Zukunft oder Vergangenheit zu denken, einfach darauf zu vertrauen, dass alles okay sein wird, dieses „Es kommt wie es kommt“ und es wird gut sein, eine Art Sorglosigkeit. Ist es das, was ich tun muss.

ELIAS: Ja.

LORRAINE: Es ist so einfach?

ELIAS: Ja.

LORRAINE: Wenn ich über meine frühere Beziehung nachdenke, traurig werde und daran denke, wie es war oder wie es in der Zukunft sein könnte, ist das lediglich eine Zeit- und Energievergeudung?

ELIAS: Es ist nicht unbedingt eine Zeit- und Energievergeudung, weil es das in Wirklichkeit nicht gibt, aber bildlich gesprochen ist es das.

LORRAINE: Es ist ineffizient?

ELIAS: Ja.

LORRAINE: Ich muss wirklich lernen, dies sein zu lassen. Ist es eine gute Idee, mit dem Nachdenken aufzuhören?

ELIAS: Denken werdet Ihr immer miteinbeziehen, denn es ist ein natürlicher Mechanismus, der mit Eurer physischen Manifestation assoziiert ist, ähnlich wie Atmen, aber es ist unnötig, Deine Aufmerksamkeit ständig aufs Denken zu richten und sie dort zu belassen.

LORRAINE: Ich versuche das zu verstehen, was Du in früheren Niederschriften sagtest, dass wir unsere Realität zu 100 % selbst erschaffen und nicht mit anderen ko-kreieren.

ELIAS: Richtig.

LORRAINE: Ich möchte diese frühere Beziehung als ein Beispiel verwenden. Was die sechs Jahre währende Beziehung mit Pete anbelangt, die jetzt vorüber ist - und er sagt, dass sie nie wiederkommen wird und wir nie wie zusammen sein werden – und ich weiß, dass es keine Rolle spielt, aber ich frage mich, wenn ich an mir selbst arbeite und dann in 5 oder 10 Jahren viel vertrauender und annehmender bin als jetzt, ob ich dann wählen könnte, mit ihm eine neue Beziehung zu erschaffen? Wenn ich mir diese 6-jährige Beziehung ansehe, die mein eigenes Erschaffen war, so wäre das wie die Version 1 von ihm. Und wenn ich mich innerlich verändere und in der Zukunft wähle, eine andere Beziehung mit ihm zu erschaffen, wäre das wirklich eine andere Version von ihm, beruhend auf mir, auf dem was ich bin, was ich getan habe und wie ich im Inneren bin.

ELIAS: Richtig.

LORRAINE: Und es wäre dann eine mögliche Wahl für mich.

ELIAS: Ja.

LORRAINE: Wenn ich eine Beziehung mit einer Person habe, ist dann deren Energie zugegen?

ELIAS: Ja.

LORRAINE: Es ist also so, dass ich keine Beziehung mit einer anderen Person haben kann, ohne dass ihre Energie in meiner Nähe ist? Ich meine… Ich nehme an, dass das einleuchtend ist, aber ich weiß nicht, was wahr ist.

ELIAS: Nicht unbedingt.

LORRAINE: Ich spreche von einer objektiv physischen Beziehung mit einer Person.

ELIAS: Ich verstehe Dich. Du kannst die Energie dieser Person anzapfen. Ja, Du interagierst tatsächlich mit ihrer Energie. Du kannst unmittelbar mit ihrer Energie oder auch mit einem Energie-Deponat der Person interagieren. Wenn Du mit einem Energie-Deponat interagierst, konfigurierst Du die Energie anders.

Du konfigurierst die Energie des anderen Individuums immer in eine tatsächliche physische Manifestation. Ja, es ist Deine Schöpfung, doch im Allgemeinen konfigurierst Du die Energie dem sehr ähnlich, wie sie vom Anderen projiziert wird. Wenn Du mit einem Energie-Deponat interagierst, konfigurierst Du die Energie sozusagen gemäß Deiner eigenen Richtlinien.

LORRAINE: Machen wir das oft oder geschieht das eher selten?

ELIAS: Da ist überhaupt nicht selten. Die Leute generieren diesen Vorgang sehr oft. Du kannst eine Beziehung mit einem Anderen anheuern und bisweilen unmittelbar mit seiner Energieprojektion interagieren, und ein anderes Mal interagierst Du mit seinem Energie-Deponat.

Wenn Du ein Erlebnis mit einem anderen Individuum generierst oder wahrnimmst, dass Du das tust und Du irgendwann wieder darauf zurückkommst und der Andere antwortet: “Nein, jenes Gespräch fand nie statt”, kann das ein Anzeichen dieses Unterschieds sein. Du magst darauf bestehen, dass Ihr dieses Gespräch angeheuert habt, und der Andere mag ebenso sehr darauf bestehen, dass es nie stattfand. Das ist ein Beweis für zwei sehr unterschiedliche Wahrnehmungen.

In Deiner Realität und Wahrnehmung hast Du das Gespräch mit ihm generiert. Du hast die tatsächliche physische Manifestation von ihm erschaffen und das Gespräch angeheuert. Doch der Andere erinnert sich nicht daran, denn Du hast in diesem Augenblick nicht unmittelbar mit seiner tatsächlichen Energieprojektion interagiert. Du hast mit einem Energie-Deponat von ihm interagiert, was Dir hilft, die tatsächliche physische Projektion zu manifestieren, in der Du sozusagen mit einem festen/soliden Individuum im Fleische statt mit seiner Energieprojektion interagierst. (You were interactive with an energy deposit of the individual, which is helpful to you to manifest the actual physical projection in which you are interactive with a solid individual in flesh, so to speak, but not directly interactive with their energy projection.)

Session #1161
Friday, October 18, 2002 (Private/Phone)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Paar/Liebes-Beziehungen
BeitragVerfasst: So 6. Dez 2015, 02:46 
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DARYL: Ich fange mit etwas an, was in einer Beziehung geschah, und wo ich Schwierigkeiten habe, dies zu verstehen. Ich weiß, dass Teil davon damit zu tun hat, dass ich mir Wahrheiten in Verbindung mit Beziehungen präsentiere und was geschieht, wenn jemand in einer Liebensbeziehung involviert ist, aber es geht auch um allgemeine Wahrheiten, wie man mit Anderen umgehen soll.

Sie hat eine Liebesbeziehung mit jemand angefangen, was okay ist, aber dadurch hat sich unsere Beziehung geändert, und ich versuche, das zu verstehen. In einem Telefonat sagte sie, wie ich ihrer Ansicht nach reagiere, was mir nicht akkurat vorkam, und als ich das sagte, hatte ich das Gefühl, dass meine Antwort von ihr nicht empfangen wurde. Im Grund genommen hatte ich das Gefühl, dass sie mich angriff und mir sagte, was an mir falsch ist.

(bewegt) Für mich war das verstörend, weil wir noch nie zuvor eine solche Interaktion hatten. Ein paar Tage später versuchte ich, mit ihr wieder darüber zu reden. Aber wenn sie von dem spricht, was ich ihrer Meinung nach tue, scheint es so zu sein, wie wenn ich es alleine tue, und sie selbst es weder für sich erschafft noch reflektiert. Aber wenn ich ihr sagte, wie sie mit mir interagiert, sagte sie mir, dass ich das erschaffe und es nichts mit ihr zu tun hat. Ich versuche herauszufinden, was ich tatsächlich erschaffe und was mir reflektiert wird und ob die Energie der anderen Person auch dazu beiträgt.

ELIAS: Ja.

DARYL: Ich weiß, dass sie viele Veränderungen erlebt hat und denke, dass sie in der Vergangenheit immer nur einer Person vertraut hat, und dass ihr Vertrauen nun von mir zu jener anderen Person wechselte. Ich habe das Gefühl, dass aus unserer Beziehung sehr viel Innigkeit verschwunden ist, weil sie diese Innigkeit auf die andere Person übertragen hat.

ELIAS: Ich verstehe.

DARYL: Bitte hilf mir verstehen, was hier im Gange ist und wie ich erkennen kann, was ich selbst generiere und was sie generiert.

ELIAS: Ich wiederhole das, was ich schon früher sagte: Du erschaffst Deine ganze Realität, interagierst aber auch unmittelbar mit den Energieprojektionen Anderer. Das mag manchmal herausfordernd sein, denn das andere Individuum reflektiert gewissermaßen irgendein Element von Dir, erschafft aber auch seine eigene Äußerung. Dies läuft zusammen, indem Ihr ganz spezifisch bestimmte Individuen auf Euch anzieht, um bestimmte Interaktionen zu generieren, die dann reflektierend sein werden. Ich sage nicht, dass sie spiegeln. Das ist etwas Anderes. Aber in gewisser Weise reflektiert der Andere irgendein Element Eurerselbst.

Manchmal generiert Ihr dieses Reflektieren nur um einzuschätzen, wie Ihr empfangen und erwidern werdet, um zu sehen, ob Ihr automatische Erwiderungen generiert oder bewusst wählt, und ob Ihr Euch Eurer Erwiderungen und Eures Empfangens objektiv gewahr seid.

Lass mich Dir und Euch allen sagen, damit Ihr diese Informationen inkorporieren könnt: Wenn Ihr im Gespräch mit einem Anderen sagt, dass seine Äußerung kein Element seinerselbst birgt, ist das nicht wahr oder richtig.

DARYL: Für mich fühlte es sich auch nicht richtig an, aber...

ELIAS: Wenn Ihr miteinander interagiert, reflektiert Ihr Euch gegenseitig ein Element, ansonsten würdet Ihr die Interaktion nicht anheuern und mit einem anderen Individuum oder mit niemand interagieren.

Es ist alles ganz präzise. Eure Realität ist zweckmäßig und präzise, und es gibt keine Zufälle. Wenn jemand an einer Interaktion mit Dir partizipiert, reflektierst Du ihm ebenfalls irgendwelche Elemente. Es ist nicht einseitig. Das ist der Vorgang des Austauschs. Manches von dem, was Du gesagt hast, ist etwas akkurat. Deine Freundin zögert etwas mehr in der Interaktion mit Dir und hat ihre Aufmerksamkeit auf die von Dir wahrgenommene Weise umgezogen.

Manches in dieser Interaktion reflektiert auch Deine Glaubenssätze über Verhaltensweisen sowie einige automatischen Erwiderungen. Das präsentierst Du Dir, um zu untersuchen, wie Du erwiderst und ob Du automatische Erwiderungen miteinbeziehst oder ob Du Dir mehr Freiheit erlaubt, um zu erkennen und zu wählen, wie Du erwiderst und um zu untersuchen, welche Äußerungen automatische Erwiderungen bei Dir auslösen, was Dir noch mehr Informationen offeriert.

Du kennst meine Analogie vom Teich und den Fischen* darin?

DARYL: Ja.

ELIAS: Unabsichtlich hast Du auch einige empörte/irritierte Fische geäußert. Ich bin mir gewahr, dass das nicht Deine Absicht war, weshalb Du jene Energie nicht klar erkannt hast. Aber Du hast eine solche Energie etwas geäußert, und sie wurde empfangen. Und das andere Individuum hat einige beabsichtigte Fische geäußert.

DARYL: Das dachte ich mir, aber sie stritt es ab.

ELIAS: Dessen bin ich mir gewahr. Aber was wird klarer und akkurater als jede Sprache empfangen? Energie! Ihr alle empfangt, erkennt und interpretiert Energie viel akkurater als jedwede andere Kommunikation. Unabhängig von seinen mündlichen Aussagen kann der Andere eine völlig andere Energie äußern, und Du wirst den Unterschied erkennen.

DARYL: Ich weiß, dass ich dazu neige, feinfühlig zu sein. Wir sprachen schon früher über unbeabsichtigte Fische, aber das da fühlte sich absichtlich an. Es war wie eine Druckwelle.

ELIAS: Ich kann Dir bestätigen, dass Deine Interpretation nicht inakkurat war. Aber auch das ist zweckmäßig, denn aus welchem Grund hast Du das auf Dich angezogen? Um Dir zu erlauben, Deine eigenen Auslöser und Erwiderungen zu untersuchen.

DARYL: Ich weiß, dass eine meiner Wahrheit es ist, dass ein solches Verhalten inakzeptabel ist.

ELIAS: Richtig. Somit offeriert dies Dir die Chance, Deine Wahrheit sowie das zu untersuchen, wie Du sie erwiderst und wie Du zulässt, dass sie Dich und Deine Interaktion beeinflusst: ob Du der Herausforderung des Anderen mit Erwartungen und entsprechender Energie begegnest, oder ob Du das, was Du Dir selbst präsentierst und Deine geäußerten Wahrheit und das, wie Du wählst, dass sie Einfluss ausübt, gewahr zu sein erlaubst und bei diesem Erlebnis spontan erkennst, dass es Deine Wahrheit und Richtlinie ist und deshalb Dein Verhalten und Deine Äußerung und nicht unbedingt das betrifft, wie ein Anderer sich verhält oder äußert.

Wenn Du dies erkennst, löst Du das wahrgenommene Bedrohungselement beim Empfangen der Energie des Anderen auf. Sobald Du diese Bedrohung nicht in Dir äußerst, bist Du nicht motiviert, Konkurrenz, sich miteinander Vergleichen oder Erwartungen zu äußern. Es gibt keinen Drang in Dir zu debattieren, weil Du erkennst, dass Deine Wahrheit für Dich richtig ist, da es Deine Richtlinie ist, aber dass die Wahrheit des Anderen für ihn richtig ist, weil sie seine Richtlinie ist. Sie mag Dir nicht unbedingt gefallen, und Du musst nicht damit übereinstimmen, aber sie bedroht Dich nicht, mindert Dich nicht und setzt Dich nicht herab. Und wenn Du das erkennst, kannst Du Kooperation und Annehmen anstelle von Erwartungen äußern, was eine andere Energie und Interaktion generiert.

DARYL: Ich frage mich, ob es angesichts der Veränderung, die sie durchlaufen hat, für mich möglich ist, dieselbe Interaktion und des miteinander Teilens von Erlebnissen zu generieren, wie wir das jahrelang taten, oder ist das nicht mehr möglich?

ELIAS: Es IST möglich, ist jedoch abhängig davon, was Du selbst generierst, ob Du in Verbindung mit Verschiedenheit Erwartungen und Werturteile generierst, und auch davon, ob Du versuchst, zu debattieren und sie hinsichtlich von dem, was sie sagt, zu instruieren.

DARYL: Ich versuchte, das zu klären und darüber zu sprechen, aber anscheinend machte das alles nur noch schlimmer.

ELIAS: Das geschieht manchmal. Solche Interaktionen sind abhängig von der von Euch geäußerten Energie, der Energie, die Du selbst äußerst und der, die das andere Individuum äußert und wie Du dies empfängst.

DARYL: Ich sagte Ihr, dass ich wirklich dachte, dass sie nicht empfangend war. Sie antwortete, dass das, was ich erschaffe, gänzlich mein Erschaffen ist, und ich hatte das Gefühl, dass meine Kommunikation überhaupt nicht empfangen wurde. (gekürzt)

ELIAS: Ich verstehe. Da Du bereits die Bedrohung geäußert hast, äußerst und projizierst Du nun eine Rechtfertigungs-Energie, und da Du damit fortfährst, versuchst Du, das andere Individuum zu korrigieren, und der Kreis geht weiter.

DARYL: Und wo ist die Trennlinie zwischen einem mich selbst Äußern und dem Äußern einer Bedrohung? Ist es wichtig, dass ich nur mir selbst sage, dass ich mich nicht empfangen fühle und es keiner anderen Person sage?

ELIAS: Du kannst es aussprechen. Du kannst sagen, ohne das andere Individuum zu verbessern, dass das Deine Wahrnehmung sowie die von Dir erlebte Energie ist.

DARYL: Seinerzeit nahm ich wahr, dass ich versuchte, das, was ich fühlte zu äußern und sie dazu zu bringen, es sich anzuhören.

ELIAS: Stimmt, aber die defensive Energie wird geäußert und empfangen.

DARYL: Gibt es eine Methode, wie ich mich selbst ohne eine solche defensive Energie äußern kann?

ELIAS: Ja, durchaus, und das präsentiert dem anderen Individuum gegenüber keine Bedrohung, weshalb es selbst auch freier ist, keine defensive Energie zu äußern.

DARYL: Genau das habe ich zu tun versucht, aber ich denke, ich muss noch lernen, wie man das macht.

ELIAS: Ihr beide habt defensive Energie geäußert, empfangen und darauf reagiert. Ich bin mir Deiner Absicht gewahr, nicht zu reagieren und dass Du auch genug Selbstbewusstheit hattest, um weniger unbeabsichtigte Fische als früher zu projizieren. Aber das andere Individuum empfängt und erwidert in Verbindung mit dem, was es gerade erschafft, oder was es in sich anspricht, oder seiner Selbstkritik oder eventuellen Furcht. Dies erkennst Du an der von ihr abgestrittenen Äußerung, doch Du bist Dir dieser Energie und der abweichenden Äußerung gewahr.

Dies ist mein Vorschlag für ähnliche Interaktionen und Erlebnisse: Sobald Du zu erkennen beginnst, dass Du defensive Energie projizierst, mag es nützlich sein, Dich aus der Interaktion auszukuppeln, es sei denn, Du fühlst Dich stark genug, um zu erkennen, dass Du dies spontan umkehren kannst. Aber generell mag es derzeit für Dich etwas herausfordernd sein, das zu generieren.

Es mag nützlicher sein, lediglich zu erkennen und zu bemerken und Dich selbst zu bestätigen. Kritisiere Dich nicht dafür, dass Du defensive Energie äußerst. Erlaube Dir, Dich von der Interaktion zu lösen und somit den Kreis zu unterbrechen statt ihn fortzusetzen und zu bestärken. Verstehst Du?

DARYL: Eine vergleichbare Situation einer neuen Beziehung hatte ich zuvor mit Oona erlebt, doch anscheinend kann ich damit anders umgehen.

ELIAS: Ich verstehe Dich. Aber bei ihr ist Deine Erlaubnis an Dich selbst anders.

DARYL: Es gibt da also wirklich einen Unterschied?

ELIAS: Ja.

DARYL: Weil dies ziemlich parallel verläuft.

ELIAS: Aber die von Dir bei ihnen geäußerte Energie ist anders, weil Du die Beziehung anders klassifizierst.

DARYL: Ja, das tue ich.

ELIAS: Weshalb Du andere Erwartungen Dir und ihr gegenüber hegst. Bei Oona äußerst Du weniger Erwartungen und mehr Freiheit, Sicherheit, Vertrauen und Leichtigkeit und erwartest weniger, verletzt zu werden. Deshalb gibt es mehr Zulassen und weniger Defensive.

Session #1617
Friday, September 3, 2004 (Private/Phone)


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*Analogie vom Teich und den Fischen darin:

(diese Übersetzung stammt von der Elias-Website http://www.eliasweb.org/de/session.php?session_de=1532 )

Ungeachtet eurer Absicht drückt ihr also eine Interaktion mit einem anderen Individuum in eurer Wahrnehmung in liebenswürdiger Weise aus. Aber Energie wird empfangen und viel deutlicher als jede andere Kommunikation erkannt. Wenn das andere Individuum sie empfängt, kann sie so konfiguriert werden, wie sie gesendet wird; aber ihr seid euch dieser anderen Energie, die in der Interaktion gesendet wurde, nicht bewusst. Deswegen kennt ihr euch nicht aus, warum das Individuum jetzt wahrnimmt, dass ihr verletzend seid.

Ich habe einem Individuum gestern ein Beispiel zur Veranschaulichung dieses Konzepts und dieses Energieausdrucks gegeben. Ich sagte dem Individuum, es soll sich vorstellen ein Teich zu sein, und innerhalb dieses Teichs, der euch selbst darstellt, gibt es viele, viele Fische und alle diese Fische schwimmen. Einige dieser Fische schwimmen zusammen und andere Fische schwimmen in andere Richtungen, aber sie bewegen sich alle, und sie sind alle eure Energien, nicht nur eine - viele, viele verschiedene Energien.

In einem Bereich des Teichs schwimmen Energien ganz aufgeregt. Sie machen gerade Erfahrungen, die störend oder herausfordernd sind. In einem anderen Bereich des Teichs schwimmen die Fische in einer ruhigen Weise.

Jetzt trifft der Teich einen anderen Teich und interagiert mit ihm. Die Aufmerksamkeit in der Interaktion mit dem anderen Teich ist gerichtet und fokussiert. Aber der andere Teich enthält auch viele Fische, die schwimmen.

Während der erste Teich die Interaktion mit dem zweiten Teich beginnt, drückt er sich in seiner Wahrnehmung auf eine liebenswürdige Weise aus und die ruhigen Fische schwimmen nahe an der Oberfläche des Teichs in Interaktion mit dem anderen Teich. Aber die irritierten Fische werden auch neugierig und daher bewegen sich diese Energien, um auch interaktiv zu sein. Diese Energien beziehen sich nicht auf die Interaktion mit dem anderen Teich, aber sie sind gegenwärtig.

Wenn ihr euch nicht all eurer Fische bewusst seid, werdet ihr nicht wissen, welche Fische sich dem anderen Individuum gegenüber ausdrücken und welche Fische gefangen werden. Eure Absicht kann sein, ihnen die stillen Fische anzubieten, aber einige der aufgeregten Fische werden auch gefangen.

Der Punkt ist, sich dessen bewusst zu sein, was ihr zum Ausdruck bringt. Kritisiert euch nicht, wenn einige eurer aufgeregten Fische vom anderen Individuum gefangen werden, aber erkennt, dass ihr in diesem Moment die Gelegenheit bekommt, eure Fische wieder einzufangen und den aufgeregten Fisch zu behalten und euch eurer Absicht entsprechend auszudrücken.


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