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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Paar/Liebes-Beziehungen
BeitragVerfasst: Di 27. Feb 2018, 09:47 
Supraselbst
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(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)


NUNO: Was kann ich tun, um meinem Partner zu helfen, wieder eine normalere Beziehung mit mir aufzunehmen?

ELIAS: In welcher Hinsicht?

NUNO: Was das Zusammenleben und eine üblichere Beziehungen als Ehefrau und alle diese Dinge anbelangt.

ELIAS: Und was ist derzeit der am meisten herausfordernde Aspekt?

NUNO: Wohl mein persönliche Schwierigkeit damit, wie lange der Prozess dauert sowie meine Ungeduld.

ELIAS: Beim ersten Aspekt geht es mehr darum, auf Dich selbst und Dein Tun achtzugeben statt Dich auf Deinen Partner und auf das zu fokussieren, wie Du ihm helfen kannst. Wenn Du auf Dich selbst achtgibst und Dich selbst sowie Deinen Partner honorierst, wird dieses Beispiel bereits hilfreich oder nützlicher sein als alle Worte, die Du sagen kannst.

Ich schlage vor zu bemerken, was Du von der anderen Person erwartest und haben willst, dass sie es tut oder nicht tut. Dieses westliche Teilstück kann sehr hilfreich sein, gewahr zu sein und Dich bei Deinen Erwartungen an den Partner zu erwischen.

In Partnerbeziehungen kommen drei Faktoren mit ins Spiel: Du selbst, Dein Partner sowie die Beziehung. Die Beziehung erfordert ebenso viel Aufmerksamkeit, Labung und Ermutigung wie Du und Dein Partner. Deshalb geht es darum zu erkennen, was eine Beziehung ist.

Eine Beziehung mit einer anderen Person ist ein Miteinander-Teilen. Ihr wählt, eine Partnerschaft mit einer anderen Person anzuheuern und Euch selbst, Eure Erlebnisse und Euer Leben mit der anderen Person zu teilen, was nicht bedeutet, Erwartungen gegenüber dem Partner zu hegen, sondern miteinander zu teilen und involviert zu sein.

Und ein erheblicher Teil davon ist, nicht zuzulassen, dass Euer Verhalten von Euren Gefühlen diktiert wird und sie Euch in eine bestimmte Richtung motivieren, oder dass Mangel an Gefühlen Euch daran hindert, Euch zu äußern. Ihr könnt involviert sein und miteinander teilen, selbst wenn Ihr es nicht fühlt. Oder Ihr könnt Euch in einer bestimmten Richtung motiviert fühlen und den Partner in einer bestimmten Weise anheuern wollen, aber es gilt zu evaluieren, ob es zu Eurem größten Wohle ist, wenn Ihr spontan entsprechend Eurer Gefühle handelt.

Nicht Eure Gefühle sondern Euer Tun sind ein Anzeichen dafür, welche Energie Ihr projiziert. Es gilt also, achtsam und Euch gewahr zu seien, dass Ihr involviert seid, was bisweilen herausfordernd sein kann, insbesondere dann, wenn der Andere sich nicht sehr einladend verhält. Du brauchst jedoch keine Einladung, um dem Partner gegenüber involviert zu sein, da Du diese Beziehung hast und sie aufrecht erhalten und zum Wachstum ermutigen willst.

Ein erheblicher Aspekt, der zum Sterben von Beziehungen beiträgt, ist, wenn Ihr sie nicht hinsichtlich von Wandel stärkt. Du selbst veränderst Dich, Dein Partner ändert sich, und die Beziehung muss sich mit Euch ändern. Sie kann nicht dieselbe bleiben, sonst stirbt sie.

Deshalb gilt es zu erkennen, dass die Beziehung von Beiden Input erfordern, aber bei Deiner Beziehungspflege geht es darum, zu erkennen, wie Du handeln und was Du wählen kannst, damit sie wächst und Wandel und Entwicklungen der Beziehung ermöglicht werden. Bisweilen kann das herausfordernd und schwierig sein, denn die Leute fühlen sich nicht immer wohl mit der Veränderung von Beziehungen. Doch wenn Ihr zulasst, dass eine Beziehung sich ändert, erlaubt Ihr, dass sie wächst. Und es ist auch wichtig, Geduld und Zulassen zu üben. Du wartest nicht darauf, dass etwas sich ändert, sondern es geht darum, es zu ändern und seine Entfaltung zu ermöglichen.

NUNO: Kannst Du das bitte erklären? Wie kann ich es ändern und zugleich erlauben, dass sie ihren eigenen Weg geht?

ELIAS: Du beobachtest verschiedene Beziehungsaspekte und evaluierst, was Du als wohltuende Veränderung wahrnehmen würdest. Nehmen wir an, Du nimmst wahr, dass die Kommunikation zwischen Dir und dem Partner nicht konsistent ist, oder dass Ihr Eure Erlebnisse, das was Ihr denkt und fühlt, nicht immer miteinander teilt, was aber nicht heißt, dass Ihr Euer Denken und Fühlen immer miteinander teilen müsst, aber das ist ein erheblicher Bestandteil von Verbindungen, denn dieses Miteinanderteilens erschafft Intimität.

In diesem hypothetischen Beispiel bemerkst Du, dass Ihr lange Zeit angenehm oder neutral miteinander interagiert, aber Ihr teilt nicht sehr miteinander, und weil Du das bemerkst, wählst Du, es zu ändern und fängst an, mehr mit Deinem Partner zu teilen und ihn vermehrt anzuheuern. Das ist eine Wahlmöglichkeit, die Du anheuerst, um eine Veränderung zu implementieren.

Aber es gibt hier auch den Aspekt des Zulassens und der Geduld, zuzulassen, dass es sich entfaltet. Das heißt nicht, dass Dein Partner, sobald Du diese Veränderung generierst, sie sofort erwidert, ihr entspricht und dieselbe Veränderung äußert. Wahrscheinlich nicht, denn er brauch Zeit, um zu erkennen, was anders ist, und um zu evaluieren, ob es ihm gefällt oder nicht, ob es ihn inspiriert oder ob es unbehaglich für ihn ist.

Und das ist dieser Teil des Zulassens: dass Du Dich nicht zurückhältst oder abwartest, um diese Veränderung, die Du für Eure Interaktion, Euer Tun oder für das, was Du in der Beziehung für eine wichtige, nährende Veränderung hältst, um sie auf eine zum Wachstum anregende Weise zu erhalten, zu implementieren. Du wartest nicht ab, auch nicht auf Anzeichen des Partners. Beruhend auf Deinen Informationen und Deiner Wahrnehmung implementierst Du das, was wohltuend für die Evolution der Beziehung sein wird.

Aber es ist auch wichtig, dem Ganzen ein sich Entfalten zu erlauben. Du initiierst dies, aber Du generierst nicht die Wahl des Partners und kannst das nicht vorandrängen. Du könntest es versuchen, was Dich in eine unbehagliche Richtung bringen und wahrscheinlich das Gegenteil von dem zustande bringen würde, was Du haben willst.

Aber wenn Du die Beziehung echt pflegen, entfalten und bewahren willst, gilt es, Zulassen auch hinsichtlich des Inputs und der Erwiderung des Partners zu äußern und dabei für spezifische Erwiderungen offen zu sein, ohne danach zu suchen, also frei von Erwartungen, dass der Partner Deinen Input und Wandel auf spezifische Weise erwidert.

Wenn Du Gegenleistungen erwartest, fühlt der Andere das, empfängt jene Energie, und erwidert sie, ganz egal, ob er sie tatsächlich objektiv identifiziert oder nicht, und im Allgemeinen stemmen sie sich dann dagegen.

Das ist es, wie Du Wandel implementierst und dabei zulassend bist.

NUNO: Die Erwartungen sind für mich das, was am meisten herausfordernd ist. Sie sind das, was ich als Resultat haben will und anscheinend finde ich keine Balance zwischen meinem Haben-Wollen des Resultats und das Resultat nicht andauernd zu erwarten.

ELIAS: Ah! Das ist ziemlich das gleiche Thema wie die vorherige Frage, nämlich Achtgeben auf den Prozess und das Zulassen. Du hast bereits das dargelegt, was Du als Resultat haben willst und musst Dich nicht weiter darauf konzentrieren, denn es wurde bereits geäußert, und Du weißt bereits, was es ist. Das, was Du nicht weißt/kennst, ist der Prozess, um das zustande zu bringen.

Es geht also darum, auf diesen Prozess achtzugeben und Dir dieses Wissen, diese Prozess-Erfahrungen zu erlauben und Dir somit mehr Auswahl zu verschaffen, denn wenn Du Dich aufs Endresultat fokussierst, schränkst Du Deine Auswahlmöglichkeiten enorm ein und gibst nicht auf das Acht, was sich Dir während des Prozesses präsentieren mag, womit Du Dich sehr begrenzt.

Und das erschafft einen Zirkel/Teufelskreis/Rückkopplung, weil Du frustrierst bist und auf das Gefühl achtest und dazu tendierst, dass es Dir Dein Verhalten diktiert, weil es Dir Deine Laune vorschreibt, was diesen Zirkel verewigt, den Du dann wieder rechtfertigst und Dich dann wieder aufs Endresultat fokussiert, wieder frustriert bist und aufhörst, auf den Prozess achtzugeben und Dich einschränkst, was Dich irritiert, und Du generierst wieder diese Gefühle, und damit wieder schlechte Laune, und es geht immer so weiter.

Wenn Du dagegen auf den Prozess achtest und zulassend bist, neigst Du mehr dazu, Dich über Deine Erfahrungen zu informieren, und es ist viel wahrscheinlicher, dass Du mehr um Dich herum bemerkst.

Das, wie Du Deine Partnerbeziehung haben willst, ist offensichtlich als Thema vorhanden (to be about), und wenn Du ständig frustriert bist, weil das Endresultat noch nicht erreicht wird, worauf konzentrierst Du Dich dann? Auf Unzufriedenheit, Nichtzustandebringen, nicht gut genug, und das ist dann die von Dir projizierte Energie. Wenn Du dagegen auf den Prozess achtgibst statt andauernd das Endresultat vor Augen zu haben, bist Du offener, und es ist wahrscheinlicher, dass Du kleine Veränderungen seitens des Partners bemerkst, die Du ansonsten nicht bemerkt hättest.

Das kehrt die Energie um und ermutigt Dich dazu, auf das, was geschieht statt auf das, was nicht geschieht, achtzugeben und mehr präsent zu sein statt andauernd zu projizieren und zu antizipieren, was sein könnte oder vielleicht oder möglicherweise sein wird. Die schädlichste Projektion ist die Antizipation dessen, dass Du erwartest, dass der Andere berechenbar ist, bestimmte Verhaltensweisen hat und bereits weißt, was er äußern wird“, und dann tut er es auch. Und dann rechtfertigst Du diese Vorwegnahme so: „Ich weiß, dass er pathetisch, pessimistisch oder ängstlich ist“, wie auch immer.

Wenn Du Deine Aufmerksamkeit darauf konzentrierst und vorwegnimmst, dass der Partner dies oder das tun wird und dies vor Dir damit rechtfertigst, dass Du Dir sagst: „Ich weiß, was er tun wird. Ich kenne ihn. Ich habe viele Erfahrungen, die das bestätigen, und ich weiß, was er tun wird“, dann setzt Du genau das in Gang und generierst selbsterfüllende Prophezeiungen, was verständlich ist, da Du Deine Realität erschaffst und es genau das ist, worauf Du Dich konzentrierst und somit das ist, was Du erschaffen wirst.

Was nicht heißt, dass der Andere nicht jederzeit eine Äußerung ändern kann, denn das kann er. Du kannte es. Ihr Beide könnt das, wenn Ihr nicht erwartet oder vorwegnehmt, dass der Partner sich auf bestimmte Weise äußert, offen seid und diese Möglichkeit zulasst und Euch nicht automatisch damit rechtfertigt, wenn Ihr es einmal versucht und sich dann auf die erwartete Weise äußert. Es geht auch darum zu erkennen, dass ein Wandel für ihn ebenso herausfordern ist wie es das für Dich selbst ist.

Und was ist für Dich am wichtigsten? Ist es das Endresultat? Ist es sehr wichtig für Dich? Wenn das so ist, ist es sehr wichtig, auf den Prozess achtzugeben. Wenn es für Dich wichtig ist, das Gewohnte und Vertraute nicht länger zu generieren und es zu ändern, dann ändere Dein Tun, Deine Konzentration und Deine Handlungen, was das Resultat verändern wird.

Ich schlage vor, geduldig zu sein. Echte Geduld erfordert keinen erheblichen Zeitaufwand. Wenn Du keine echte Geduld äußerst und nicht tatsächlich zulässt, wartest und wartest Du möglicherweise sehr lange. Sobald Du tatsächlich geduldig bist, erschaffst Du im allgemeinen einen schnellen Wandel, was nicht morgen heißt, aber innerhalb vielleicht eines oder anderthalb Monaten wirst Du offensichtliche Veränderungen sehen, wenn Du echt in diese Richtung gehst und echt zulässt, und so gesehen sind ein oder anderthalb Monate eine ziemlich kurze Zeitspanne.

Session 20180218-1 (Fortsetzung folgt)
Sunday, February 18, 2018 (Group/Webinar)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Paar/Liebes-Beziehungen
BeitragVerfasst: Mo 1. Okt 2018, 06:30 
Supraselbst
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JULIE: Ich möchte gerne wissen, ob, wann und wo ich in einem früheren Leben ein Künstler war bzw. ob mir meine anderen Fokus-Existenzen im derzeitigen Leben behilflich sein können.

ELIAS: Ich sagte bereits Anderen, dass es für Euch nützlich ist, Eure anderen Fokusse in dieser Dimension zu erforschen, denn sie alle beeinflussen sich gegenseitig. Auch anders-dimensionale Fokusse beeinflussen bisweilen Deinen Fokus. Wenn Du andere Fokusse Deiner Essenz erkundetest, offerierst Du Dir Informationen über Dich selbst, was Dir zu erkennen erlaubt, das Du mehr bist als dieser eine Aufmerksamkeitsfokus in dieser heutigen Zeit, und das kann für Dich nützlich sein.

Ich ermutige Dich auch, selbst andere Fokusse zu erforschen, weil das für Dich effektiver ist als wenn ich Dir diese Informationen biete. Und nun einige Tipps, die Dir helfen können, Deine Aufmerksamkeit auf die Interaktion mit ihnen zu lenken.

Sieh Dir Elemente an, die Dich besonders faszinieren, Epochen, Kulturen, bestimmte Gegenden oder Standorte. Elemente, die Dich in Deiner Realität faszinieren, sind ein Hinweis bzw. eine Kommunikation, dass Du an anderen Fokussen an diesen Standorten, Epochen und Kulturen partizipierst, weshalb Du Dich angezogen fühlst.

Weitere Anzeichen für Dich beeinflussende andere Fokusse sind Bereiche, bei denen Du unerklärliche, irrationale Ängste empfindest. Manche mögen beispielweise im Dunkeln irrationale Ängste empfinden und können keinen Grund dafür finden. Aber sie mögen an einem anderen Essenz-Fokus partizipieren, der eine Handlung erschafft, die sie mit dieser Angst vor Dunkelheit erwidern. Solche Hinweise offerieren Euch Informationen über den Einfluss Eurer anderen Essenz-Fokusse.

Was Deine Frage nach einem möglichen Künstler-Fokus anbelangt, so hast Du Recht, und Du erlaubst Dir auch, Energie von ihm miteinzubeziehen, um Deine Energie in Verbindung mit einer ähnlichen Kreativitätsäußerung zu manipulieren.

Bitte missverstehe mich nicht. Du beziehst nicht Energie von einem anderen Fokus, um sodann eine ähnliche Handlung zu erschaffen, die Du von Natur aus nicht erschaffen würdest. Doch bisweilen, aber nicht immer, erlaubst Du Dir, Energie von einem anderen Fokus zu beziehen, um die Äußerung zu steigern, die Du zu erschaffen wählst.

Auch bei irrationalen Ängsten kann es sein, das Ihr die Energie eines anderen Fokus auf Euch anzieht und zulasst, dass diese Energie auf die Weise hindurchträufelt, wie sie geäußert wird. Die Beeinträchtigung durch einen solchen Einfluss ist durchaus zweckmäßig, damit Ihr Euch Informationen offeriert, die Euch dazu bringen, andere Fokusse zu erforschen, oder um Euch Informationen über Elemente zu offerieren, die Ihr in Eurem Fokus auf ähnliche Weise erschafft. Deshalb bewegt sich die ganze Energie, die in Verbindung mit allen Euren Fokussen erschaffen wird, in gegenseitiger Harmonie, um Euch in jedem Fokus nützlich zu sein.

So kannst Du Dir einen Ausgangspunkt (beginning point) beim Erkunden Deiner anderen Fokusse erlauben, die Du innerhalb der Essenz innehast.

Im 15. Jahrhundert hast Du einen Essenz-Fokus in der Gegend von Florenz, Italien, der seine Kreativität ähnlich wie Du äußert und Gemälde und Skulpturen erschafft. Wenn Du magst kannst Du anfangen, ihn zu erforschen. Du partizipierst auch an einem Essenz-Fokus in Kolumbien, Süd-Amerika, der seine Kreativität ebenfalls auf sehr ähnliche Weise äußert.

Mit diesen Fokussen kannst Du anfangen und Dir erlauben, sie zu sehen oder mit ihnen zu verschmelzen. Du kannst Dir viele Informationen bezüglich ihrer Entwicklung/Bewegung sowie darüber offerieren, wie auch Du bestimmte Energie-Elemente empfängst, sie in diesen Fokus miteinbeziehst und handhabst, um Deine Kreativität ähnlich zu äußern.

Dein Fokus in Südamerika äußert seine Kreativität in Kühnheit und Rundung (roundness), ähnlich wie Du es in diesem Fokus tust.

JULIE: In Kühnheit und Rundung?

ELIAS: Ja, bei Deinen kreativen Äußerungen. Du wählst in Deiner Kreativität Formen mit einer Art Kühnheit und Rundheit zu erschaffen, was sich energetisch sehr ähnlich übersetzt wie das, was der andere Fokus künstlerisch äußert.

JULIE: Wird es für mich gut sein, beispielweise noch mehr über jenen italienischen Fokus im 15. Jahrhundert zu erfahren?

ELIAS: Ich ermutige Dich, dies zu erforschen. Du bist fähig, Dir diese Informationen selbst zu offerieren. Ich habe Dir lediglich einen Ausgangspunkt und eine Richtung offeriert, in die Du gehen kannst, aber Du bist fähig, darauf zuzugreifen und diesen Fokus selbst zu erleben, was für Dich viel realer und effektiver sein wird als wenn ich sie Dir offeriere.

So kannst Du Dich objektiv mit diesen Fokussen verbinden und eine Erfahrung machen, mit der Du Dir auch ein größeres Verständnis des Selbst in diesem Fokus sowie Deines Erschaffens bestimmter Elemente Deiner Realität offerierst. Wenn Du jene Fokusse erkundest, gibt es über das Erforschen ihrer künstlerischen Äußerung hinaus noch vieles, was Du erforschen kannst, denn es gibt bei ihren Äußerungen und Interaktionen noch viele andere Aspekte, die für Dich interessant sein mögen.

JULIE: Gibt es außer diesen Beiden noch andere Fokusse, mit denen ich beginnen kann? Ansich habe ich das Gefühl, dass ich bereit bin, aber ich denke, dass ich vielleicht mehr meditieren sollte, um mehr zu entdecken.

ELIAS: Du kannst darauf auf vielfältige Weise zugreifen. Es ist nicht so, dass Du ausschließlich meditieren musst, um Dir diese Informationen zu offerieren. Du wählst, ob Du sie Dir offerierst.

Ihr offeriert Euch auf vielfältige Weise Informationen, und obwohl ich Euch zum Erforschen anderer Fokusse Eurer Essenz ermutige, schlage ich nicht vor, Eure Aufmerksamkeit sehr intensiv damit zu beschäftigen.

Dies dient lediglich dazu, Dich mit noch mehr von Dir selbst als dem vertraut zu machen, was Du objektiv siehst, und Dir zu bestätigen, dass Du mehr bist als dieser eine Fokus und dass Deine Aufmerksamkeit noch in viel mehr andere Äußerungen und Bereiche hinein reicht als Du das in diesem einen Fokus erkennst, sogar innerhalb dieser einen physischen Dimension.

Aber ich sage Dir auch, dass es Vielen nicht leicht fällt, andere Fokusse der Essenz zu erforschen, weil das nicht die Richtung ist, in die ihre Aufmerksamkeit geht, was ebenfalls durchaus akzeptabel ist.

JULIE: Ich denke, dass ich mir da etwas Starthilfe verpassen muss, denn ich will zwar in diese Richtung gehen, und wahrscheinlich suchte ich Informationen über andere Existenzen, weil mich das ermutigen wird, mich in diesem Jetzt reicher zu fühlen. Ich weiß, dass ich das selbst tun muss, aber ich bin irgendwie verwirrt. (gekürzt)

ELIAS: Das Erforschen anderer Fokusse offeriert Dir lediglich mehr Informationen. Es wird Deinen Fokus nicht in der von Dir beschriebenen Weise verbessern und auch keine Situationen erschaffen, in denen Du mehr äußerst oder fühlst, da Du das in Deinem Fokus nicht durch den Einfluss anderer Fokusse erschaffst.

Du kannst jedoch Deine Aufmerksamkeit auf das Selbst im Jetzt richten und Dir erlauben, offener zu sein bei Deinem Erschaffen und Erforschung des Selbst in diesem Fokus. Auf diese Weise kannst Du sehr vieles untersuchen, was Dir sehr viele Informationen bezüglich dessen offerieren wird, was Du warum in diesem Fokus am Erschaffen bist.

Deine anderen Essenz-Fokusse mögen Dir sehr viele Informationen bezüglich Deines Fokus offerieren können, doch die Bedeutung liegt auf Deinem Fokus, weil das der Aufmerksamkeitsschwerpunkt und somit die Realität ist, die Du am erschaffen bist.

Selbst in Verbindung mit der von anderen Fokussen offerierten Energien, ist es immer noch DEINE Wahrnehmung, die Deine Realität erschafft, und von Bedeutung ist, wie Du sie empfängst und in Deinem Fokus handhabst, und wie dies Deine Realität erschafft, aber nicht die Energieprojektion oder das Wechselspiel mit jener Energie.

Wenn Du Dir Informationen von anderen Fokussen offerieren willst, weil Du glaubst, dass dies Dir nutzt und eine Verbesserung Deines Schwerpunktes ist, kannst Du mit den beiden von mir genannten Fokussen beginnen.

Darüber hinaus ist es wichtig, Deine Aufmerksamkeit im Jetzt zu belassen und das zu sehen, was Du jetzt am Erschaffen bist, weil sich es mehr auf Deine Realität auswirkt, denn es ist Deine Realität und Wahrnehmung, das, was Du im Gegenwartsaugenblick erschaffst und womit Du interagierst.

JULIE: Ich vermute, dass die Verwirrung bezüglich von zwei Leuten in meinem Leben mein Problem ist. Da ist einmal mein Freund Paul, und ich frage mich, was er jetzt für mich darstellt. Wenn ich herausfinde, wie wir in anderen Leben miteinander zu tun hatten, kann mir das erkennen helfen, was er jetzt für mich bedeutet?

Und es gibt da noch Peter, den ich gerade erst kennengelernt habe. Ich möchte gerne wissen, warum ich jetzt mit Beiden interagiere.

ELIAS: Viele tendieren in solchen Situationen tendieren zur Annahme, dass sie mehr befähigt wären, mit einer bestimmten Person zu interagieren, wenn sie sich Informationen über ihre gemeinsamen anderen Fokusse und Beziehungen offerieren.

Beim Erforschen anderer Fokusse kannst Du auf Informationen über Beide stoßen, denn Du interagierst auch in anderen Fokussen mit ihnen. Eure Interaktionen in einem anderen Fokus können dem ähnlich sein, wie Du in Deinem Jetzt mit ihnen interagierst, oder auch nicht. Diesbezüglich gibt es keine Absoluta.

Du magst in einem Fokus eine sehr enge, innige Beziehung mit einer Person erschaffen und sehr viel Freunde und Glückseligkeit erleben, und in einem anderen Fokus mit ihr in einer anderen Weise interagieren und von ihr abgestoßen sein.

Beispielweise mag jemand einen gemeinsamen Fokus mit einem anderen Individuum als Seelenpartnerschaft bezeichnen, doch in einem anderen Fokus mögen sie sich gegenseitig so sehr abstoßen, dass sie gar nicht objektiv miteinander interagieren, weil sie sich so sehr auf die Nerven gehen.

Das setzt nicht das herab, was sie in ihrer Manifestation erschufen, die Ihr als Seelenpartnerschaft bezeichnet, doch in einem Fokus mögen sie anders als in einer sogenannten Seelenpartnerschaft miteinander interagieren, denn diese Rollen werden von Euch verklärt.

Dies sage ich Dir, damit Du Dir erlaubst, die Interaktionen zu sehen, die Du im Jetzt mit ihnen anheuerst statt Deine Entscheidungen von der Wahl anderer Fokusse beeinflussen zu lassen. Verstehst Du das?

JULIE: Ja, doch es ist für mich schwierig. Beispielweise kommt mein Freund morgen zurück, und ich lerne mehr über mich selbst, aber er verwirrt mich, und ich frage mich, ob ich… Ich verstehe das, was Du sagst, dass es in diesem Fokus keine Rolle spielt, wie ich mit ihm in einem anderen Fokus interagiere.

ELIAS: Ja, Du partizipierst in einem anderen Fokus mit ihm, in dem Du in der von Dir gewählten Beziehungs-Art Konflikte zwischen Euch erschaffst, aber Du interagierst auch mit ihm in anderen Fokussen, in denen Du keine solchen Konflikte erschaffst.

Im heutigen Fokus erschaffst Du Verwirrung und etwas Konflikt, und diese Informationen bestätigen Dir, dass Du in einem anderen Fokus in einem ähnlichen Beziehungsvorgang mit ihm partizipierst und validieren Dir, dass Dir das vertraut ist. Doch das erschafft nicht Deine derzeitige Interaktion, die…

JULIE: Ich bin einfach neugierig auf unserer Beziehung in einem anderen Fokus. Kann denn Wissbegierde nicht hilfreich sein? Wenn ich wüsste, welche Beziehung wir in einem anderen Fokus hatten und wer wir waren, könnte mir das vielleicht bei meiner derzeitigen Verwirrung helfen.

ELIAS: Und diese Informationen kannst Du Dir selbst offerieren. Ich rege an, dies zu erforschen, denn Du bist dazu fähig. Du hast mit diesem Individuum zusammen mehrere Fokusse, und in einer Beziehung erschaffst Du Konflikte. Und in Deiner Beziehung mit ihm in einem anderen Fokus äußerst Du auch ein Dramaelement.

In jenem Fokus habt Ihr keine konstante, zeitlich lineare Liebesbeziehung. Ihr habt eine Beziehung miteinander, verlasst sie wieder, seid eine Weile intim, heuert Drama und Konflikt an, trennt Ihr Euch, kommt wieder zusammen und hüpft sozusagen beziehungsmäßig hin und her und erschafft einen fortlaufenden Konflikt aber auch eine kontinuierlich geäußerte gegenseitige Partizipation, intim und dann wieder nicht, und dies in einer fortwährenden Beziehung.

Ich kann Dir Information über diese Weise des Erschaffens von Beziehungen auch bezüglich eines anderen Fokus geben, was vielleicht Deine Wissbegierde anfacht, aber es spielt keine Rolle. Du kannst das erforschen. Doch die Falle dabei ist, dass Du dazu neigen magst, bestimmte Elemente der derzeitigen Beziehung als von einem anderen Fokus beeinflusste zu entschuldigen. Erforsche einen anderen Fokus nicht nur, um Dir eine Ausrede zu verschaffen, Dir das nicht anzusehen, woran Du im Jetzt partizipierst und was Du im Jetzt erschaffst. Verstehst Du?

JULIE: (seufzt) Nein.

ELIAS: Ich werde Dir ein einfaches hypothetisches Beispiel für einen solchen Konflikt im Jetzt offerieren. Nehmen wir an, Du erlebst, dass diese Personen Dir in einer bestimmten Phase nicht die Aufmerksamkeit und Äußerung widmet, die Du Dir von ihr wünschst, und Du gehst auf sie zu im Bestreben nach Zärtlichkeit und Aufmerksamkeit, doch diese Person richtet ihre Aufmerksamkeit in eine andere Richtung, lässt sich nicht stören oder weist Dich ab.

Sodann magst Du Dir Informationen über einen anderen Fokus offerieren, an dem Ihr ebenfalls partizipiert, in dem Du seine Frau bist und erwartest, dass er Dir viel Aufmerksamkeit widmet, weil ihr verheiratet seid. Du sagst auch, dass Du ihn liebst und erwartest deshalb, dass er Deine Liebe erwidert. In diesem hypothetischen Szenario hat Dein Mann jedoch Beziehungen mit anderen Frauen, weshalb seine Aufmerksamkeit objektiv zwischen Dir und diesen Frauen aufgeteilt ist.

In Einklang mit Deinen Glaubenssatzsystemen könntest Du diesen hypothetischen anderen Fokus betrachten und Dir sagen: „Ah, das ist der Grund, weshalb ich das in meiner Beziehung empfinde, denn in diesem anderen Fokus ist er mir untreu, weshalb ich ihm nicht ganz traue, und dasselbe fehlende Vertrauen erlebe ich auch in diesem Fokus. Und mit dieser Ausrede entschuldigst Du Deine Erschaffen und Deine Partizipation in Deiner jetzigen Beziehung mit den Aktionen jenes anderen Fokus.

JULIE: Die Beziehung in einer anderen Fokusexistenz ist also eine Sache, die diesen Fokus oder das, wie ich ihn handhabe, nicht beeinflussen sollte.

ELIAS: Die Energie des anderen Fokus beeinflusst nur insofern, dass sie projiziert wird, und sie ist - ähnlich der physischen Erfahrung eines verletzen Fußes - ein weiteres Element in diesem Wechselspiel. Eine Fußverletzung kann sehr schmerzhaft sein. Du bemerkst, dass der Fuß verletzt ist, und da er Teil Deiner physischen Form und nicht davon getrennt ist, werden auch andere Körper-Elemente beeinflusst, da Dein Nervensystem an der Verletzung partizipiert. Dein Denkprozess bemerkt es, und Deine emotionalen Äußerungen sind involviert, und Dein Körper als Ganzes befindet sich im Wechselspiel mit der Verletzung, was sich aber nicht als Schulterverletzung übersetzt, die nicht lädiert ist, bloß weil Dein Fuß verletzt ist. Doch die Schulter weist physische Nerven auf, und Dein Nervensystem ist von der Fußverletzung beeinträchtigt.

Dem ähnlich wirkt sich die innerhalb der Essenz projizierte Energie auf alle Deine Fokusse aus, aber Du hast - wie bei physischen Erfahrungen - Wahlmöglichkeiten bezüglich der zwischen den Fokussen projizierten Energie.

Du bist jedoch durchaus fähig, Deine Aufmerksamkeit vom Fuß abzulenken, den Schmerz als Schulterschmerz zu übersetzen und den Schmerz im Fuß zu stoppen. Du kannst physische Empfindungen, physischen Schmerz auf diese Weise übertragen, wenn Du dies zu tun wählst. Dem ähnlich kannst Du Energie von einem Fokus zum anderen transferieren und sie auch identisch übersetzen, aber das ist kein Absolutum. Sie übersetzt sich nicht automatisch auf diese Weise, und Du bist nicht zu dieser Erschaffensweise gezwungen. Das ist eine Sache der Wahl.

In Verbindung mit anderen Fokussen erschaffst Du Verwirrung und Konfliktelemente in diesem Deinem Fokus. Du kannst Dir bestätigen, dass Du diese Art des Konfliktes kennst, denn Du hast bereits ähnliche Konflikte mit demselben Individuum in anderen Fokussen erlebt, aber es liegt ganz an Dir, wie Du mit ihm in diesem Fokus zu interagieren wählst.

JULIE: Das verstehe ich. Und was ist mit der anderen Person, mit Peter?

ELIAS: Auch mit ihm zusammen hast Du mehrere Fokusse und hast dabei keinen extremen Konflikt erlebt. Mit ihm hast Du kaum einen objektiven Konflikt erlebt, was nicht heißt, dass Du das nicht in diesem Fokus erschaffen kannst.

JULIE: Waren wir in einem andern Fokus Eheleute?

ELIAS: Ja.

JULIE: Einmal?

ELIAS: Zweimal.

JULIE: Und mit Paul war ich nur einmal verheiratet?

ELIAS: Stimmt, aber Du hattest mit ihm intime Beziehungen außerhalbe der Rolle der Ehe.

JULIE: Peter scheint zu denken, dass wir in diesem Fokus zusammen sein werden, das sagt er mir immer wieder. Wieso weiß er das?

ELIAS: Die Wahl liegt bei Dir. Er äußert ein Begehren und weiß, dass jeder von Euch Beiden nicht an frühere Entscheidungen gefesselt ist. Du kannst mit einer Person eine Beziehung erschaffen, bist aber nicht eingesperrt in diese Wahl. Es ist das, was Du erschaffen hast, aber Du kannst diese Wahl jederzeit wieder ändern, wenn Du dies wählst.

JULIE: War Peter in einer anderen Ehe oder einem anderem Fokus mit mir zusammen als Künstler tätig?

ELIAS: Ja. Er partizipiert auch an Deinem süd-amerikanischen Fokus.

Erlaube Dir, auf Dich selbst zu hören, gewähre Dir eine Zeitspanne, die durchaus kurz sein mag, in der Du beobachtest und auf das Selbst und Dein Begehren hörst statt auf die von Dir früher erschaffenen Entscheidungen, denn sie sind keine Absoluta, keine Verpflichtung, kein „sollte oder sollte nicht“. Höre einfach auf Dich selbst und schätze Dein Begehren ein und die Richtung Deiner Freiheit, Deiner Freude, Deines Vergnügens und Deines Spaßes.

Das wird Dir viele Informationen offerieren, denn bislang beschäftigst Du Deine Aufmerksamkeit lang und breit mit den Begehren Anderer bzw. mit dem, was diese haben wollen und erlaubst Dir nicht, auf Dich selbst zu hören.

Und wenn Du Dir auf Dich selbst zu hören erlaubst, vertraue - unabhängig von den Erwartungen oder Anforderungen Anderer - Deinen eigenen Entscheidungen, und bestätige Dir, dass Deine Entscheidungen die Erfüllung Deines Begehrens und Deiner Entwicklung/Bewegung sind.

Und wenn Du auf Dich selbst hörst, profitieren automatisch Andere ebenfalls davon, denn wenn Du Deine Aufmerksamkeit außerhalb Deinerselbst hältst und fortfährst, Dich um das zu sorgen, was Andere erwarten und haben wollen, akzeptierst Du Dich selbst nicht, was Konflikte, auch in Verbindung mit Anderen erschafft, und damit setzt Du lediglich genau die Verhaltensweisen und Situationen fort, die Du nicht fortsetzen willst.

Session 543
Friday, January 14, 2000-1


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Paar/Liebes-Beziehungen
BeitragVerfasst: So 28. Okt 2018, 08:49 
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LETTY: Ich habe Kommunikationsprobleme in meiner Liebesbeziehung und kann nicht herausfinden, auf welchen Glaubenssatzsystemen dies beruht.

ELIAS: Beim Beobachten eines Konfliktvorgangs könnt Ihr auch sehen, was diesen anscheinend auslöst. Du kannst religiöse und gesellschaftliche Elemente Deiner Glaubenssatzsysteme hinterfragen. Oft seht Ihr nicht, dass Ihr Euch an Massen-Glaubenssatzsystemen orientiert, doch das tut Ihr. Wenn Ihr Euch damit befasst, ein Glaubenssatzsystem zu identifizieren, von dem Ihr noch nicht einmal glaubt, dass Ihr es hegt, könnt Ihr Euch mehr Informationen offerieren und bereits durch dieses Identifizieren automatische Verhaltens-Veränderungen bei Euch selbst beobachten.

Wie viele Andere orientierst Du Dich an Massen Glaubenssatzsystemen bezüglich der Rollen von Personen. Dieses System habt Ihr schon seit Langem in Euren Gesellschaften erschaffen, weshalb diese Glaubenssatzsysteme sehr stark sind. Obwohl eine Frau sich in der heutigen Zeit als gleich, unabhängig und stark wie ein Mann sehen mag, hegt Ihr tiefer gelegene Massen-Glaubenssatzsysteme über Eure Verschiedenheit und Eure Rollen, was auch in Beziehungen Konflikte erschafft, denn objektiv erachtet Ihr Euch in Euren Gedanken als gleich, doch subjektiv seht Ihr Euch als unterschiedlich.

Außerdem habt Ihr in dieser physischen Dimension gezielt unterschiedliche sexuelle Orientierungen erschaffen. Das ist ein grundlegendes Element dieses physischen Fokus und dieser Dimension. Deshalb erschafft Ihr auch eine Ausrichtung nach sexuellen Orientierungen. Unterschiede erschafft Ihr ganz gezielt. Männer sind Männer, und sie repräsentieren den Intellekt. Frauen sind Frauen, und sie repräsentieren die Intuition. In Eurem Fokus teilt Ihr alle Dinge in männlich und weiblich ein. Selbst Eure physische Gestalt seht Ihr als mit einer männlichen und einer weiblichen Hälfte ausgestattet. Diese Unterschiede sind zweckmäßig, und dies erschafft auch Konflikte, denn Ihr erschafft ein neues Glaubenssatzsystem, dass es keinen Unterschied gibt. Doch Ihr seid verschieden. Du versuchst, Dich in eine für Dich zu kleine Kiste zu stecken.

Session 211
Saturday, August 30, 1997 © 1997 (Public 6)




JAN: Kannst Du mir helfen, einen Traum zu interpretieren, einen dieser sehr lebendigen, lebensechten Träume, die sich wie die physische Realität anfühlen: An einem Gebäude suchte ich die Hausnummer. Ich war mit einem Freund im Gebäude gewesen und hatte gedacht, dass das ein guter Ort für meine Workshops wäre. Tatsächlich halte ich Workshops über das Gesetzt der Anziehung. Ich suchte nach der Hausnummer, um sie auf meinem Prospekt aufzuführen.

Es war ein sehr altes Gebäude, und ich konnte die Nummer nicht richtig entziffern. Ich tat einen Schritt über den Bordstein hinaus, weil ich dachte, dass die Hausnummer vielleicht an der Bordsteinkante zu lesen wäre. Und als ich diesen Schritt über den Bordstein hinaus tat, wurde ich von einer grauhaarigen alten Dame in einem großen Auto überfahren. Ich lag am Straßenrand und röchelte nach Luft, hatte weder Schmerzen noch Angst, aber ich lag da mit gebrochenen Beinen und wartete auf den Rettungswagen.

Beim Erwachen aus dem Traum dachte ich: „Wow, das war ein wirklich interessanter Traum. Was bedeutet er?“ Und dann vernahm ich die Worte, ich weiß nicht, ob ich mir selbst das sagte oder die Worte hörte: „Bringe es hinter Dich/weiche aus (get out of the way). Kannst Du mir sagen, worum es bei diesem Traum geht?

ELIAS: Welchen Eindruck hast Du?

JAN: Dies bedeutet für mich wie “lass los und lass es Gott machen” (that sort of means to me is a kind of let go and let God thing.) So als ob ich das, was ich manifestieren will, durch Ungeduld, oder auch weil ich zu intensiv bin oder weil ich zu viel Energie darum herum festhalte, verhindern würde.

ELIAS: Das ist eine sehr akkurate Einschätzung. Diese Bilderwelt betrifft nicht nur das Zulassen sondern auch das Achtgeben auf Dein Tun beim Zulassen und somit zu erkennen, ob Du Hindernisse oder Umwege erschaffst, die Dich von Deiner Richtung ablenken.

Wenn Du nicht echt achtgibst, erlaubst Du unvorhergesehene Ereignisse auf Deinem Weg, die Du nicht unbedingt haben willst. Wenn Du achtgibst und Dir Deines Tuns hinsichtlich Deiner Richtung gewahr bist, kannst Du die seitlichen Zweige von dem sehen, was um Dich herum geschieht, die sich auf Dich auswirken könnten, denn Du kannst das sehen, was Du bei diesem Vorgang/Handlung auf Dich ansaugst, diesem Projizieren Deiner Energie und dem Generieren dieses Magneten, der Individuen, Umstände, Situation und andere Handlungen auf Dich anzieht.

Wenn Du nicht achtgibst und Dich durch eine allzu rigide Konzentration ablenkst, verdrängst Du Dein eigenes Erkennen anderer Vorgänge, die Du am Erschaffen bist, die auf Dich selbst anziehst.

Das repräsentiert diese Traum-Bilderwelt der Kollision mit dem Auto: so rigide auf ein Element - die Hausnummer - konzentriert zu sein, dass Du nicht achtgibst auf die von Dir projizierte Energie und somit nicht auf das achtest, was Du in diesem Fall auf Dich anziehst.

Diese signifikante Traumbilderwelt offeriert Dir wichtige Informationen, nämlich Dir Deines Tuns mehr gewahr zu sein, insbesondere in Verbindung mit Deiner Energie-Arbeit.

JAN: Ja, der Traum drehte sich um meine Arbeitsleben, bei dem sich jedoch alles sehr schön entfaltet und manifestiert, wo ich keine Probleme habe und alles gut verläuft. Ich arbeite als Heiler, Lehrer und Therapeut, und dies wächst auf schöne Weise immer mehr an.

Bei Beziehungen fällt mir Manifestieren schwer. Ich habe keine Beziehung und versuche, dies für mich zu erschaffen. Ging es im Traum um meine Beziehungsprobleme, oder eher ums Geschäftliche?

ELIAS: Alles hat miteinander zu tun und ist miteinander verbunden, und die von Dir in einer Richtung projizierte Energie wirkt sich auch auf andere Richtungen aus. Diese Traumbilderwelt ist einerseits eine positive berufliche Bestärkung und ermutigt Dich lediglich dazu, hierbei weiterhin achtzugeben, aber es ist auch eine Information, ganz allgemein achtzugeben.

All Euer Tun ist miteinander verbunden, und wenn Du in einer Richtung Energie äußerst, kann sie sich auch auf andere Richtungen auswirken. Deshalb ist es so wichtig, darauf achtzugeben wie Du Deine Energie projizierst, was Dir zu erkennen erlaubt, wenn Du im Begriff bist, Hindernisse zu erschaffen sowie Dir auch dessen gewahr zu sein, was Du projizierst, und das diese Hindernisse, diese unerwarteten Abzweigungen erschafft, die Du auf Dich anziehst.

Das Achtgeben erlaubt Dir, Deine Aufmerksamkeit auf andere Richtungen, beispielsweise auf Beziehungen zu lenken und den Unterschied zu erkennen bei geschäftlichen Interaktionen gegenüber der Energie, die Du in Verbindung mit Personen projizierst, wo Du potentiell Beziehungen erschaffen könntest. Verstehst Du?

JAN: Ja, das tue ich. Und ich bin bei Beziehungen viel ängstlicher, während ich geschäftlich sehr entspannt bin.

ELIAS: Und was generiert Deiner Meinung nach diese Angst bei Beziehungen?

JAN: Das Gefühl, dass ich sie nicht habe und befürchte, dass ich sie nicht manifestieren kann und bis zum End gemeinen Lebens alleine sein werde.

ELIAS: Und was sagt Dir Dein Kobold bezüglich des Projizierens einer solchen Energie?

JAN: (lacht) Ich projiziere eine Mangel-Energie, dass ich keine Beziehung habe, das weiß ich, und ich arbeite hart an diesem Thema. Ich denke, dass das Teil des Problems ist, denn ich lehre das Gesetz der Anziehung und habe Dich und die anderen toten Kerle in den beiden letzten Jahren studiert und bin mir meiner Schwingungen bei diesem Thema sehr gewahr. Und ich fühle mich wohl dabei.

Ich versuche, ständig eine solche Energie zu projizieren, die zulässt, dass eine Beziehung auf mich zukommt oder eine Versöhnung mit John, meinem Ex-Partner erlaubt, denn das ist es, was ich wirklich haben will.

Und wenn ich das tue, fühle ich mich sehr positiv und habe das Gefühl, eine wirklich gute Energie zu generieren, und dann geht es mir gut, doch nichts geschieht oder manifestiert sich. Seit 2 ½ Jahren bin ich im Grund genommen alleine. Kurzfristig war ich wieder mit John, der Liebe meines Lebens, zusammen, aber seit 9 Monaten waren wir nicht mehr zusammen. Und wenn ich nichts manifestiere, befürchte ich, dass ich nicht richtig erschaffe und alles falsch angehe, oder dass es niemals geschehen wird. Und dann falle ich im Grunde genommen in dieses Loch.

ELIAS: Ich verstehe. Lass mich Dir eine etwas andere Herangehensweise schildern. Das, was Du tust, trägt zu Falle der Selbstkritik und der Selbstzweifel bei, denn zu allererst einmal projizierst Du das, was Du in der Zukunft haben willst statt im Jetzt zu sein.

Statt auf den Prozess im Jetzt achtzugeben, konzentrierst Du Dich aufs Resultat und bringst Dich in eine Lage, die zu Enttäuschungen führt und Mangel, Zweifeln, Selbstkritik oder Verwirrung noch Energie verleiht. Eine effektivere Methode wäre, Deine Aufmerksamkeit auf Dich und auf das, was Du haben willst, neu zu fokussieren und Dir zu erlauben, das zu äußern.

Es geht nicht darum, an das zu denken, was Du selbst als Beziehung oder was Du zusammen mit einer anderen Person oder von dieser haben willst. Es geht darum, auf Dich selbst achtzugeben und Deine Aufmerksamkeit auf das zu fokussieren, was Du selbst aus Deinem Inneren heraus äußern willst statt auf das, was Du extern haben willst. Das ist wichtig.

Wenn Du nicht auf Dich und auf das achtgibst, was Du äußern willst, fällst Du in den Modus automatischer Erwiderungen, und viele dieser automatischen Erwiderungen involvieren Warten, Warten auf ein Signal, eine Kommunikation oder Handlung des Anderen als ein Zeichen, das Dir erlaubt, Dich selbst zu äußern.

Dies erschafft beachtliche Hindernisse und bringt Dich in die Lage, dass Du Dich selbst verleugnetest, und es erschafft diesen Kreislauf des Mangels, mit dem Du immer weitermachst. Wenn Du Dir jedoch aufrichtig erlaubst, Dich selbst zu äußern, unterbrichst Du diesen Kreislauf und hörst auf, Dich selbst zu verleugnen und fängst an, Dich zu öffnen und echt zuzulassen, frei von Erwartungen.

ELIAS: Fragst Du um Erlaubnis, wenn Du Deinem Sohn gegenüber Zuneigung äußern willst?

JAN: Nein.

ELIAS: Wartest Du auf ein Signal?

JAN: Nein.

ELIAS: Richtig. Du erlaubst Dir, das, was Du haben willst, zu äußern. Du fühlst Liebe, Zuneigung und Anziehung und erlaubst Dir, sie zu äußern, erwartest nichts und zweifelst nicht daran, dass das passend oder akzeptabel ist. Du erlaubst Dir einfach, es zu tun und generierst damit Offensein.

Und in dem Augenblick, in dem Du Dir Dich zu äußern erlaubst, erwartest Du auch keine Erwiderungen. Du erlaubst Dir einfach, Dich unbehindert zu äußern und erwartest nichts vom Anderen. Und da Du nichts von ihm erwartest, erwidert er dies freigebig (freely) und erlaubt sich, das, was Du projizierst, zu empfangen.

Dieses Prinzip trifft auf alle Beziehungen zu. Wenn Du Dir erlaubst, Dich selbst unbehindert zu äußern, fühlt sich der Andere nicht bedroht, weil Du keine Erwartungen hegst. Er erkennt diese Energie, die er vielleicht nicht gedanklich übersetzt, aber er fühlt sie. Ihr alle erkennt und interpretiert Energie viel mehr als Ihr denkt.

Das, was Du extern projizierst, reflektiert Dein inneres Tun. Wenn Du abwartetest und zweifelst, ob Du Dir erlauben kannst, Dich freigebig/unbehindert zu äußern, projizierst Du diese Energie, und der Andere empfängt diese unsichere Energie und reflektiert Dir Deine Unsicherheit. Es kann sogar sein, dass er die Energie ablehnt und blockiert, weil sie in ihm Instabilität erschafft.

Das ist keine Sache des Anderen bzw. seiner Erwiderungen. Selbst die schroffste oder negativste Person wird es freundlicher erwidern, wenn sie mit liebender Energie konfrontiert wird. Selten lehnen sie echt liebevolle Energie ab, aber sie lehnen oft Erwartungen ab.

Es geht darum, Deine Motivation aufrichtig zu evaluieren, wenn Du Dich in einer bestimmten Richtung äußerst. Und was tust Du tatsächlich?

Du bist gewahr, wenn Du dieses Prinzip der Anziehungen beruflich generierst, das übrigens dasselbe ist, wie das, was ich Dir sage. Die Schwierigkeit tritt auf, wenn Du Dir Deines Tuns nicht echt gewahr bist. Deshalb versagen Affirmationen oft, denn Denken alleine reicht nicht aus. Es geht darum, Dir dessen, was Du denkst, tust und fühlst – bzw. was Du bist - gewahr zu sein und es im Gleichgewicht zu halten. Denn Du denkst vielleicht in einer Richtung und fühlst in einer Anderen, oder fühlst und denkst in einer Richtung und handelst in einer anderen Richtung.

Du magst für eine andere Person enorme Liebe und Zuneigung fühlen, aber zugleich den Verlust betrauern, und Deine Trauer wegen des Verlustes ist stärker als Dein Zulassen von Liebe und Zuneigung und verwandelt es in eine andere Äußerung, nämlich in Schmerz statt Freude.

Dies kannst Du ändern, indem Du Dir nicht nur beteuerst, dass Du das erschaffen wirst sondern Dir vielleicht - um Dich nicht zu überfordern - in kleinen Schritten erlaubst, Dich selbst aufrichtig zu äußern und darauf achtzugeben, ….

JAN: John habe ich seit über fünf Monaten nicht mehr gesehen, obwohl wir nur ein paar Kilometer von einander entfernt leben, und ich will nicht weiter sauer auf ihn sein, weil er sagte, dass er bloß mit mir befreundet sein will. Ich glaube, dass es eine wahrscheinliche Realität gibt, wo wir wieder zusammenkommen, denn vier Hellseher haben mir das in den letzten neun Monaten bestätigt. Und ich erschaffe ständig Träume, in denen wir wieder zusammen sind. Ich habe viele weitere Zeichen für mich selbst erschaffen, die mir sagen, dass es eine Wahrscheinlichkeit gibt, in der wir wieder zusammenkommen können.

Statt an John zu denken, sollte ich Liebe für meine Kinder, oder auch für meinen Hund äußern und mir erlauben, diese Liebe anderen Leuten und Dingen gegenüber freigebig/unbehindert zu äußern. Ist es das, was Du meinst?

ELIAS: Teilweise. Aber auch ihm gegenüber, und zwar frei von jeglichen Erwartungen oder einem Übermaß und ohne Projektion dessen, was Du zukünftig generieren magst, sondern jetzt dieses Zulassen generieren.

JAN: Als Fantasie oder als Visualisierung?

ELIAS: Auch das kannst Du tun, aber wenn Du mit einer anderen Person involviert sein und sie anheuern willst, tust Du das nicht, indem Du sie nicht anheuerst.

JAN: Ich habe Angst vor Ablehnung.

ELIAS: Ich verstehe Dich. Doch genau darum geht es. Dein Zulassen basiert auf Deiner Antizipation oder Wahrnehmung des Anderen, weshalb Deine Aufmerksamkeit auf ihm ruht und nicht darauf, Dir das zu erlauben, was Dich in diese Kiste des Wartens einsperrt.

Und in dieser Kiste setzt Du Dein Warten und Deine Gefangenschaft fort und verleugnest Dich weiterhin. Und je mehr Du fortfährst, Dich selbst zu verleugnen, umso mehr erschaffst Du dies, und die eventuelle Wahrscheinlichkeit materialisiert sich nie, denn Du erlaubst ihr nicht, sich zu materialisieren, da Du sie nicht anheuerst.

Ich plädiere damit nicht dafür, das Du sofort Kontakt mit ihm aufnimmst und sagst: „Ich will jetzt mit Dir in einer Beziehung sein.“ Nein. Erlaube Dir, Dich schrittweise zu bewegen und zu üben, Dich selbst zu äußern.

Wenn Du mit ihm sprichst, dann so unbehindert, wie Du mit jedem Anderen sprechen würdest, ohne Erwartungen, ohne Sog von dem, was Du von ihm haben willst, sondern erlaube Dir einfach, Dich mühelos auszutauschen. Und wenn Du ihm begegnest und Du aus Deinem Inneren heraus angespornt bist, eine leichte Umarmung zu offerieren, tue dies ohne zu erwarten, dass es erwidert würde. Erlaube Dir, Dich unbehindert so zu äußern, wie Du sein willst, denn das erschafft ein Dich-Öffnen, das Dir das Empfangen ermöglicht, statt das zu äußern, was Du von einer anderen Person haben willst. Derzeit schirmst Du Dich ab und lässt kein Empfangen zu, und wenn Du nicht empfangen kannst, sperrst Du Dich in diese Kiste ein. Du kannst denken und denken und denken, doch Dein Denken wird nicht das erschaffen, was Du haben willst.

JAN: Ich dachte, wenn wir zusammen sein sollen, wird das Gesetz der Anziehung ihn irgendwie in meine Nähe bringen. Wir laufen uns über den Weg, oder irgendetwas in dieser Art geschieht. Und obwohl wir nur ein par Kilometer voneinander entfernt wohnen und uns in derselben gesellschaftlichen Gruppe und an denselben Orten aufhalten, bin ich ihm in den letzten fünf Monaten nicht begegnet.

ELIAS: Aber es ist das, was DU tust. Du befasst Dich mit dem Prinzip der Anziehung, aber Deine Assoziationen sind nicht ganz richtig. Dies ist zwar die Art und Weise, wie Ihr erschafft, aber nichts außerhalb von Dir generiert das, sondern Du bist das. Es ist Deine Energie. Deine Energie wird andauernd projiziert, und sie ist ein immenser Magnet. Was auch immer Du nach draußen projizierst, das generiert das, was die Anziehung auf Dich bewirkt. Es ist also nicht der Kosmos, der ein zufälliges Treffen von Euch Beiden generiert, dass Ihr, wie Du sagst, Euch über den Weg lauft. Es ist DEINE Energie, die macht, dass dies geschieht oder nicht geschieht. Und wenn Du Dich abschirmst, generierst Du eine Energie, die wegstößt und das, was Du haben willst, nicht auf Dich anziehst. Genau darum geht es.

JAN: Das verstehe ich. Ich las das, was Du über Hellsehen sagtest. Ich ging tatsächlich zu vier Hellsehern, erst zu einem, der mir sagte, dass wir wieder zusammenkommen, und ich glaubte ihnen allen wirklich, so dass mir schließlich vier Hellseher ziemlich empathisch sagten, dass wir wieder zusammen sein werden.

Es gibt viele Träume, in denen John und ich… ich döse ziemlich häufig und bitte mein inneres Selbst, mir das mitzuteilen, was ich wissen muss, und ich habe immer wieder diese Träume, in denen wir wieder zusammen sind. Und vor ein paar Monaten hatte ich eine Vision. Ich lag tagsüber dösend auf dem Bett und sah einen kurzen Lichtblitz und ein Bild, wie er vor meinem Schlafzimmerfenster vorüberging. Ist meine Annahme richtig, dass dies auf eine hohe Wahrscheinlichkeit hinweist, dass wir wieder zusammenkommen, wenn ich das zulassen kann?

ELIAS: Ja, doch es geht um Dein Zulassen und um Deine Entscheidung/Wahl, ob Du dies tatsächlich erschaffst oder nicht, und das ist direkt mit Deiner Energie und damit assoziiert, wie Du sie projiziert und handhabst, und es ist keine Sache des Schicksals. Es geht um das, was Du tatsächlich erschaffst. Ich schlage vor, wenn Du Dir Deiner Energie gewahr bist, aufzuhören, Dir die Zukunft auszumalen und vielmehr die Erfahrung dessen zu fühlen, was Du jetzt haben willst, was auch Deine Energie verändern wird.

JAN: Elias, was meinst Du mit “es jetzt erleben”.

ELIAS: Lass mich Dir ein Beispiel nennen. Nehmen wir an, dass Du gerne ein neues Auto besitzen würdest und dies erschaffen willst. Du hast keine Vorstellung davon, wie Du es erschaffen wirst, aber Du willst das Auto echt haben. Du hast das Denk-Element miteinbezogen. Du gibst Acht auf Dein Tun und bemerkst, dass Du nichts tust, womit Du Dich selbst verleugnest, und deshalb bewegt sich diese Energie auch in Harmonie mit dem, was Du bezüglich dessen denkst, was Du haben willst.

Und da Du nicht an Dir selbst zweifelst, kannst Du anfangen, verspielt zu visualisieren, dass Du tatsächlich in diesem Auto bist und fühlen, wie Du es fährst und mit dem Auto durch Deine Stadt fährst.

JAN: Darin bin ich wirklich gut, denn ich mache das oft. Ich stelle mir oft vor, dass John bei mir ist, wenn ich eine eigene Wohnung habe, wie er seine Arme um mich legt. Wenn ich mich selbst befriedige, male ich mir aus, dass er das tut, und das tue ich wirklich gerne, und es fühlt sich wundervoll an.

ELIAS: Das ist ein signifikantes Element. Nun beziehst Du Denken, Fühlen bzw. Erleben mit ein. Das dritte Element ist das Tun. Wenn es nicht alle drei sind, erschaffst Du Hindernisse, aber wenn Du alle drei Elemente miteinbeziehst, generierst Du Mühelosigkeit und gehst in die Richtung, dass Du tatsächlich das erschaffst, was Du haben willst.

JAN: Und wie würde dieses Tun aussehen? Ist es das, was Du zuvor erwähnest, nämlich ihn wirklich anzuheuern/zu kontaktieren?

ELIAS: Ja.

JAN: Als ich ihm erstmals begegnete, erkannte ich ihn sofort. Wir erkannten uns gegenseitig. Wir müssen wohl viele Leben miteinander verbracht haben. Ich habe bereits mehrere gemeinsame frühere Leben entdeckt. Wieviel Fokusse haben wir zusammen?

ELIAS: 136.

JAN: Ist er ein sogenannter Seelenpartner von mir?

ELIAS: Ja.

JAN: Als wir eines Nachmittags auf dem Bett dösten kam ich sogar auf den Namen eines jener Fokusse. Er lautete Shakor, S-H-A-K-O-R. Ist das ein gemeinsamer Fokus?

ELIAS: Ja.

JAN: Prima. Vielen Dank. Das ist fantastisch.

Session 200704061
Friday, April 6, 2007 (Private/Phone)


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