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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Paar/Liebes-Beziehungen
BeitragVerfasst: Di 27. Feb 2018, 09:47 
Supraselbst
Supraselbst

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(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)


NUNO: Was kann ich tun, um meinem Partner zu helfen, wieder eine normalere Beziehung mit mir aufzunehmen?

ELIAS: In welcher Hinsicht?

NUNO: Was das Zusammenleben und eine üblichere Beziehungen als Ehefrau und alle diese Dinge anbelangt.

ELIAS: Und was ist derzeit der am meisten herausfordernde Aspekt?

NUNO: Wohl mein persönliche Schwierigkeit damit, wie lange der Prozess dauert sowie meine Ungeduld.

ELIAS: Beim ersten Aspekt geht es mehr darum, auf Dich selbst und Dein Tun achtzugeben statt Dich auf Deinen Partner und auf das zu fokussieren, wie Du ihm helfen kannst. Wenn Du auf Dich selbst achtgibst und Dich selbst sowie Deinen Partner honorierst, wird dieses Beispiel bereits hilfreich oder nützlicher sein als alle Worte, die Du sagen kannst.

Ich schlage vor zu bemerken, was Du von der anderen Person erwartest und haben willst, dass sie es tut oder nicht tut. Dieses westliche Teilstück kann sehr hilfreich sein, gewahr zu sein und Dich bei Deinen Erwartungen an den Partner zu erwischen.

In Partnerbeziehungen kommen drei Faktoren mit ins Spiel: Du selbst, Dein Partner sowie die Beziehung. Die Beziehung erfordert ebenso viel Aufmerksamkeit, Labung und Ermutigung wie Du und Dein Partner. Deshalb geht es darum zu erkennen, was eine Beziehung ist.

Eine Beziehung mit einer anderen Person ist ein Miteinander-Teilen. Ihr wählt, eine Partnerschaft mit einer anderen Person anzuheuern und Euch selbst, Eure Erlebnisse und Euer Leben mit der anderen Person zu teilen, was nicht bedeutet, Erwartungen gegenüber dem Partner zu hegen, sondern miteinander zu teilen und involviert zu sein.

Und ein erheblicher Teil davon ist, nicht zuzulassen, dass Euer Verhalten von Euren Gefühlen diktiert wird und sie Euch in eine bestimmte Richtung motivieren, oder dass Mangel an Gefühlen Euch daran hindert, Euch zu äußern. Ihr könnt involviert sein und miteinander teilen, selbst wenn Ihr es nicht fühlt. Oder Ihr könnt Euch in einer bestimmten Richtung motiviert fühlen und den Partner in einer bestimmten Weise anheuern wollen, aber es gilt zu evaluieren, ob es zu Eurem größten Wohle ist, wenn Ihr spontan entsprechend Eurer Gefühle handelt.

Nicht Eure Gefühle sondern Euer Tun sind ein Anzeichen dafür, welche Energie Ihr projiziert. Es gilt also, achtsam und Euch gewahr zu seien, dass Ihr involviert seid, was bisweilen herausfordernd sein kann, insbesondere dann, wenn der Andere sich nicht sehr einladend verhält. Du brauchst jedoch keine Einladung, um dem Partner gegenüber involviert zu sein, da Du diese Beziehung hast und sie aufrecht erhalten und zum Wachstum ermutigen willst.

Ein erheblicher Aspekt, der zum Sterben von Beziehungen beiträgt, ist, wenn Ihr sie nicht hinsichtlich von Wandel stärkt. Du selbst veränderst Dich, Dein Partner ändert sich, und die Beziehung muss sich mit Euch ändern. Sie kann nicht dieselbe bleiben, sonst stirbt sie.

Deshalb gilt es zu erkennen, dass die Beziehung von Beiden Input erfordern, aber bei Deiner Beziehungspflege geht es darum, zu erkennen, wie Du handeln und was Du wählen kannst, damit sie wächst und Wandel und Entwicklungen der Beziehung ermöglicht werden. Bisweilen kann das herausfordernd und schwierig sein, denn die Leute fühlen sich nicht immer wohl mit der Veränderung von Beziehungen. Doch wenn Ihr zulasst, dass eine Beziehung sich ändert, erlaubt Ihr, dass sie wächst. Und es ist auch wichtig, Geduld und Zulassen zu üben. Du wartest nicht darauf, dass etwas sich ändert, sondern es geht darum, es zu ändern und seine Entfaltung zu ermöglichen.

NUNO: Kannst Du das bitte erklären? Wie kann ich es ändern und zugleich erlauben, dass sie ihren eigenen Weg geht?

ELIAS: Du beobachtest verschiedene Beziehungsaspekte und evaluierst, was Du als wohltuende Veränderung wahrnehmen würdest. Nehmen wir an, Du nimmst wahr, dass die Kommunikation zwischen Dir und dem Partner nicht konsistent ist, oder dass Ihr Eure Erlebnisse, das was Ihr denkt und fühlt, nicht immer miteinander teilt, was aber nicht heißt, dass Ihr Euer Denken und Fühlen immer miteinander teilen müsst, aber das ist ein erheblicher Bestandteil von Verbindungen, denn dieses Miteinanderteilens erschafft Intimität.

In diesem hypothetischen Beispiel bemerkst Du, dass Ihr lange Zeit angenehm oder neutral miteinander interagiert, aber Ihr teilt nicht sehr miteinander, und weil Du das bemerkst, wählst Du, es zu ändern und fängst an, mehr mit Deinem Partner zu teilen und ihn vermehrt anzuheuern. Das ist eine Wahlmöglichkeit, die Du anheuerst, um eine Veränderung zu implementieren.

Aber es gibt hier auch den Aspekt des Zulassens und der Geduld, zuzulassen, dass es sich entfaltet. Das heißt nicht, dass Dein Partner, sobald Du diese Veränderung generierst, sie sofort erwidert, ihr entspricht und dieselbe Veränderung äußert. Wahrscheinlich nicht, denn er brauch Zeit, um zu erkennen, was anders ist, und um zu evaluieren, ob es ihm gefällt oder nicht, ob es ihn inspiriert oder ob es unbehaglich für ihn ist.

Und das ist dieser Teil des Zulassens: dass Du Dich nicht zurückhältst oder abwartest, um diese Veränderung, die Du für Eure Interaktion, Euer Tun oder für das, was Du in der Beziehung für eine wichtige, nährende Veränderung hältst, um sie auf eine zum Wachstum anregende Weise zu erhalten, zu implementieren. Du wartest nicht ab, auch nicht auf Anzeichen des Partners. Beruhend auf Deinen Informationen und Deiner Wahrnehmung implementierst Du das, was wohltuend für die Evolution der Beziehung sein wird.

Aber es ist auch wichtig, dem Ganzen ein sich Entfalten zu erlauben. Du initiierst dies, aber Du generierst nicht die Wahl des Partners und kannst das nicht vorandrängen. Du könntest es versuchen, was Dich in eine unbehagliche Richtung bringen und wahrscheinlich das Gegenteil von dem zustande bringen würde, was Du haben willst.

Aber wenn Du die Beziehung echt pflegen, entfalten und bewahren willst, gilt es, Zulassen auch hinsichtlich des Inputs und der Erwiderung des Partners zu äußern und dabei für spezifische Erwiderungen offen zu sein, ohne danach zu suchen, also frei von Erwartungen, dass der Partner Deinen Input und Wandel auf spezifische Weise erwidert.

Wenn Du Gegenleistungen erwartest, fühlt der Andere das, empfängt jene Energie, und erwidert sie, ganz egal, ob er sie tatsächlich objektiv identifiziert oder nicht, und im Allgemeinen stemmen sie sich dann dagegen.

Das ist es, wie Du Wandel implementierst und dabei zulassend bist.

NUNO: Die Erwartungen sind für mich das, was am meisten herausfordernd ist. Sie sind das, was ich als Resultat haben will und anscheinend finde ich keine Balance zwischen meinem Haben-Wollen des Resultats und das Resultat nicht andauernd zu erwarten.

ELIAS: Ah! Das ist ziemlich das gleiche Thema wie die vorherige Frage, nämlich Achtgeben auf den Prozess und das Zulassen. Du hast bereits das dargelegt, was Du als Resultat haben willst und musst Dich nicht weiter darauf konzentrieren, denn es wurde bereits geäußert, und Du weißt bereits, was es ist. Das, was Du nicht weißt/kennst, ist der Prozess, um das zustande zu bringen.

Es geht also darum, auf diesen Prozess achtzugeben und Dir dieses Wissen, diese Prozess-Erfahrungen zu erlauben und Dir somit mehr Auswahl zu verschaffen, denn wenn Du Dich aufs Endresultat fokussierst, schränkst Du Deine Auswahlmöglichkeiten enorm ein und gibst nicht auf das Acht, was sich Dir während des Prozesses präsentieren mag, womit Du Dich sehr begrenzt.

Und das erschafft einen Zirkel/Teufelskreis/Rückkopplung, weil Du frustrierst bist und auf das Gefühl achtest und dazu tendierst, dass es Dir Dein Verhalten diktiert, weil es Dir Deine Laune vorschreibt, was diesen Zirkel verewigt, den Du dann wieder rechtfertigst und Dich dann wieder aufs Endresultat fokussiert, wieder frustriert bist und aufhörst, auf den Prozess achtzugeben und Dich einschränkst, was Dich irritiert, und Du generierst wieder diese Gefühle, und damit wieder schlechte Laune, und es geht immer so weiter.

Wenn Du dagegen auf den Prozess achtest und zulassend bist, neigst Du mehr dazu, Dich über Deine Erfahrungen zu informieren, und es ist viel wahrscheinlicher, dass Du mehr um Dich herum bemerkst.

Das, wie Du Deine Partnerbeziehung haben willst, ist offensichtlich als Thema vorhanden (to be about), und wenn Du ständig frustriert bist, weil das Endresultat noch nicht erreicht wird, worauf konzentrierst Du Dich dann? Auf Unzufriedenheit, Nichtzustandebringen, nicht gut genug, und das ist dann die von Dir projizierte Energie. Wenn Du dagegen auf den Prozess achtgibst statt andauernd das Endresultat vor Augen zu haben, bist Du offener, und es ist wahrscheinlicher, dass Du kleine Veränderungen seitens des Partners bemerkst, die Du ansonsten nicht bemerkt hättest.

Das kehrt die Energie um und ermutigt Dich dazu, auf das, was geschieht statt auf das, was nicht geschieht, achtzugeben und mehr präsent zu sein statt andauernd zu projizieren und zu antizipieren, was sein könnte oder vielleicht oder möglicherweise sein wird. Die schädlichste Projektion ist die Antizipation dessen, dass Du erwartest, dass der Andere berechenbar ist, bestimmte Verhaltensweisen hat und bereits weißt, was er äußern wird“, und dann tut er es auch. Und dann rechtfertigst Du diese Vorwegnahme so: „Ich weiß, dass er pathetisch, pessimistisch oder ängstlich ist“, wie auch immer.

Wenn Du Deine Aufmerksamkeit darauf konzentrierst und vorwegnimmst, dass der Partner dies oder das tun wird und dies vor Dir damit rechtfertigst, dass Du Dir sagst: „Ich weiß, was er tun wird. Ich kenne ihn. Ich habe viele Erfahrungen, die das bestätigen, und ich weiß, was er tun wird“, dann setzt Du genau das in Gang und generierst selbsterfüllende Prophezeiungen, was verständlich ist, da Du Deine Realität erschaffst und es genau das ist, worauf Du Dich konzentrierst und somit das ist, was Du erschaffen wirst.

Was nicht heißt, dass der Andere nicht jederzeit eine Äußerung ändern kann, denn das kann er. Du kannte es. Ihr Beide könnt das, wenn Ihr nicht erwartet oder vorwegnehmt, dass der Partner sich auf bestimmte Weise äußert, offen seid und diese Möglichkeit zulasst und Euch nicht automatisch damit rechtfertigt, wenn Ihr es einmal versucht und sich dann auf die erwartete Weise äußert. Es geht auch darum zu erkennen, dass ein Wandel für ihn ebenso herausfordern ist wie es das für Dich selbst ist.

Und was ist für Dich am wichtigsten? Ist es das Endresultat? Ist es sehr wichtig für Dich? Wenn das so ist, ist es sehr wichtig, auf den Prozess achtzugeben. Wenn es für Dich wichtig ist, das Gewohnte und Vertraute nicht länger zu generieren und es zu ändern, dann ändere Dein Tun, Deine Konzentration und Deine Handlungen, was das Resultat verändern wird.

Ich schlage vor, geduldig zu sein. Echte Geduld erfordert keinen erheblichen Zeitaufwand. Wenn Du keine echte Geduld äußerst und nicht tatsächlich zulässt, wartest und wartest Du möglicherweise sehr lange. Sobald Du tatsächlich geduldig bist, erschaffst Du im allgemeinen einen schnellen Wandel, was nicht morgen heißt, aber innerhalb vielleicht eines oder anderthalb Monaten wirst Du offensichtliche Veränderungen sehen, wenn Du echt in diese Richtung gehst und echt zulässt, und so gesehen sind ein oder anderthalb Monate eine ziemlich kurze Zeitspanne.

Session 20180218-1 (Fortsetzung folgt)
Sunday, February 18, 2018 (Group/Webinar)


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