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 Betreff des Beitrags: Elias: Nahetoderfahrung
BeitragVerfasst: So 31. Mär 2013, 06:02 
Supraselbst
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STEPHEN: Kannst Du erkennen, dass ich vor 10 Jahren eine Nahe-Tod-Erfahrung hatte?

ELIAS: Ja, erzähle weiter.

STEPHEN: Als ich aus mir heraus ging, sah ich diesen dunkelhaarigen, kleinwüchsigen Mann mit Bart. Er schien mit mir zu sprechen, und er erklärte mir das, was ich erlebte. Weißt Du, wer oder welcher Teil von mir er war?

ELIAS: Dieses Erlebnis, das Du Dir präsentiert hast, ist ein weiterer Aspekt Deinerselbst und keine Begegnung mit einer anderen Essenz. Es war sozusagen keine Erscheinung einer anderen Entität oder Essenz, die versucht hätte, mit Dir zu kommunizieren oder Dir Anweisungen zu offerieren, was Äußerungen sind, die mit im physischen Fokus gehegten Glaubenssatzsystemen assoziiert sind.

Was tatsächlich geschah ist der Schritt in einen Bewusstseinsbereich hinein, der immer noch mit dem regionalen Bereich 1, mit der von Euch erlebten physischen Realität verbunden ist. Du hast Dich nicht gänzlich von dieser objektiven physischen Realität losgelöst. Du hast gewählt, das Entfernen Deines subjektiven Gewahrseins von Deinem Körperbewusstsein zu manifestieren und eine vorübergehende Trennung vom Körperbewusstseins erschaffen.

Du hast eine Trennung zwischen Körperbewusstsein und dem subjektiven Gewahrsein erschaffen, das das Körperbewusstsein steuert. Das geschieht auch in den Situationen, die Ihr im physischen Fokus als Bewusstlosigkeit/Ohnmacht identifiziert, ein Zustand, der sich vom Koma-Zustand unterscheidet. Es ist ein von Euch als bewusstlos bezeichneter Zustand, der überhaupt nicht bewusstlos ist. In einem solchen Zustand wählt das Individuum, das subjektive Gewahrsein von der Interaktion mit dem Körperbewusstsein zu entfernen.

In dieser speziellen Situation hast Du Deinem subjektiven Gewahrsein gestattest, vorübergehend frei von einem Zeitbezugssystem dahin zu gleiten, ohne jedoch in den Transition-Bereich umzuziehen, denn Du hast nicht gewählt, tatsächlich zu sterben, sondern das Selbst vielmehr vorübergehend in der Schwebe zu halten, um zu sehen, in welche Wahrscheinlichkeitsrichtung Du zu gehen wählst.

Lass mich Dir erklären, dass bei dem, was physische Individuen als Nahetoderlebnis bezeichnen, tatsächlich sehr oft Folgendes geschieht: das Individuum begibt sich an eine Wegkreuzung, sozusagen an eine Kreuzung von Wahrscheinlichkeitslinien, die sich gegenseitig überschneiden. Und an diesen sich gegenseitig überschneidenden Wahrscheinlichkeitslinien wählt das Individuum nicht, in welche Wahrscheinlichkeitslinie es umzieht. Es erschafft keine Wahl.

Sehr oft sind diese Wegkreuzungen der sich überschneidenden Wahrscheinlichkeitslinien in ihrer objektiven Äußerung sehr unterschiedlich, weshalb sie beim Erschaffen Eurer Realität objektiv für Euch Extreme zu sein scheinen. Beim Betrachten dieser extremen Unterschiede in den Wahrscheinlichkeitslinien, wählt das Individuum das, was man als einen Haltepunkt bezeichnen könnte.

Hierbei ist die Absicht kein Sterben und kein Loslösen der Partizipation am physischen Fokus, weshalb der physische Fokus fortgesetzt wird. Die Absicht und das, worum es bei diesem Vorgang geht, ist es, einen Haltepunkt innerhalb des individuellen Fokus zu erschaffen, der es - in Verbindung mit dem objektiven Gewahrsein - dem subjektiven Gewahrsein des Individuums erlaubt, beide Wahrscheinlichkeitslinien zu sehen, die es erschaffen hat und zu wählen, mit welcher Linie es fortfahren möchte.

Sobald das Individuum gewählt hat, welchen Wahrscheinlichkeitslinien es folgen und welche es verwirklichen wird, verbinden sich wieder das Körperbewusstsein und das subjektive Gewahrsein.

Im physischen Fokus identifiziert und definiert Ihr diesen Vorgang für Euch selbst so, dass Ihr gestorben und zurückgekehrt seid. Die vom Individuum gewählte Wahrscheinlichkeitslinie, die es von diesem Zeitpunkt an in Eurer linearen Zeit fortsetzen wird, wird größtenteils drastisch oder dramatisch verändert sein.

Viele, die diesen Vorgang erleben, wollen sich eine objektive Erklärung für das Öffnen ihres Gewahrseins verschaffen, weshalb sie sagen, dass sie sozusagen bei ihrer Rückkehr psychische Fähigkeiten erlangt haben. Viele sagen auch, dass sie Anweisungen erhielten, den physischen Fokus fortzusetzen, um sozusagen eine Mission zu erfüllen.

Was tatsächlich kommuniziert wird ist, dass das Individuum sich einen Haltepunkt offeriert hat. Es hat sein subjektives Gewahrsein entfernt. Bei diesem Vorgang erschafft es eine objektive Symbolik, denn dies alles geschieht in Verbindungen mit dem objektiven Gewahrsein, da Ihr Euch nicht aus dem regionalen Bereich 1 (physische Ebene) entfernt habt.

Sehr oft wird das erschaffen, was Ihr als Interaktion mit einem anderen Individuum erachtet. Viele Individuen sehen dieses Individuum als einen Guide/Führer, einen Engel oder auch als Gott oder als ihr höheres Selbst. Das ist egal. Im Allgemeinen offeriert das Individuum sich eine Begegnung mit einem anderen Individuum.

Dieses andere Individuum ist ein Aspekt des Selbst. Der primäre Aspekt, also das, was Ihr als Ihr selbst anerkennt, interagiert mit einem anderen Aspekt des Selbst, welcher nicht der Primäraspekt ist, und eine objektive Präsentation dieser verschiedenen Wahrscheinlichkeitslinien findet statt, wodurch der Anschein erweckt wird, dass Ihr eine spezifische Mission erhalten hättet, was Ihr wiederum objektiv akzeptiert, und Ihr offeriert Euch eine akzeptable Erklärung, wobei Ihr das, was Euch als Informationen offeriert wurde, nicht anzweifelt, und die gewählte Richtung werdet Ihr fortsetzen.

Wenn sie diesen Vorgang in ihrem physischen Fokus erschaffen, werden viele Individuen sehr gezielt in ihrer Mission und der neuen Wahrscheinlichkeitslinie, die sie erschaffen haben, um sie zu verwirklichen, was für Andere im physischen Fokus akzeptabel ist, weil sie es mit einem Ereignis verbinden, das Eure Realität verändert hat, weshalb sie das auch akzeptieren mögen, was Ihr als eine radikale oder dramatische Veränderung in diesem bestimmten physischen Fokus bezeichnen mögt. Verstehst Du?

STEPHEN: Ja. Heißt das, dass auch alle anderen sekundären Wahrscheinlichkeiten sich verändern? Verändern sich auch alle unsere anderen Fokusse?

ELIAS: Nein. Deine anderen Essenz-Fokusse in dieser bestimmten Dimension verändern sich nicht. DIESER Fokus verändert sich, und er kann sich sehr dramatisch verändern.

In eine solche Situation können auch noch andere Vorgänge inkorporiert werden. Einer davon kann der tatsächliche Tausch des Primäraspektes des Selbst mit einem anderen Aspekt des Selbst in diesem Augenblick sein. Sie können die Positionen tauschen, und ein anderer Aspekt des Selbst wird die Primärposition einnehmen.

In einer solchen Situationen verändern sich nicht nur die Wahrscheinlichkeiten, die Verhaltensweisen oder Vorgänge des Fokus dramatisch, sondern es gibt sichtbare Veränderungen in der Persönlichkeitsäußerung des Individuums. Manche Individuen wählen, ihre Realität so dramatisch zu verändern, dass sie einen anderen Aspekt des Selbst wählen, der eine geringfügig andere Schwingungseigenschaft als der Primäraspekt innehat, und sie lösen ihre objektives Erinnerungsvermögen von allem los, was sich vor dem Geschehen ereignet hatte. Dies sind jedoch extreme Situationen, was Du nicht erschaffen hast.

Du wähltest, mit dem selben Primäraspekt fortzufahren, aber Du hast auch gewählt, bestimmte Wahrscheinlichkeiten und die von Dir in diesem Fokus gewählte Wahrscheinlichkeitslinie zu ändern, und dieser Vorgang offeriert eine objektive Erklärung für Deine Gewahrseinserweiterung. Deshalb wirst Du weniger dramatisch (von anderen) angezweifelt, als dies sein könnte, wenn Du diesen bestimmten Vorgang nicht erschaffen hättest. Verstehst Du?

STEPHEN: Ja, und nun habe ich eine bessere Erklärung dafür, wie sich Dinge ereignen. Ich bin mir subjektiver Bereiche mehr objektiv bewusst.

ELIAS: Durchaus. Wenn Du achtgibst, erlaubt Dir das, Dir noch viel mehr Elemente im physischen Fokus gewahr zu sein. Du hast Dir erlaubt, Dich für Dein Gewahrsein zu öffnen, und somit gestattest Du Dir, das zu erleben, was Du als fremdartige Elemente oder Entwicklungen in Deinem Fokus bezeichnest, bestimmte Vorgänge, Ereignisse und Erlebnisse, die Andere um Dich herum nicht erleben, deren Du Dir jedoch gewahr bist, bestimmte Interaktionen innerhalb des Bewusstseins, die Andere nicht unbedingt objektiv erleben.

Und wenn Du diesen Haltepunktvorgang, den Du als Nahetoderfahrung bezeichnest, was jedoch die Wahl war, ein Öffnen des Gewahrseins zu inkorporieren, nicht erlebt hättest, würden Andere sich vielleicht um Deine geistige Gesundheit sorgen.

Doch sie zweifeln das nicht auf dramatische Weise an, denn sie sind wegen der Fremdartigkeit dieses Nahetoderlebnisses erstaunt und fragen sich, was das erschaffen wird.

Im physischen Fokus ist das ein geheimnisvoller mystischer Bereich, weshalb Ihr vermehrte Äußerung von Fremdartigem, Eigentümlichem oder ungewohnte Äußerungen akzeptiert als ohne Erleben eines solchen Vorgangs.

Dies war Deine “Methode” mit der Du Dir erlaubt hast, zum Öffnen Deines Gewahrseins und Erweitern Deiner Peripherie umzuziehen, um noch mehr von Deiner Realität im Umschaltungsvorgang zu inkorporieren.

[session 466, September 09, 1999]


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Nahetoderfahrung
BeitragVerfasst: So 31. Mär 2013, 07:35 
Supraselbst
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Die nachfolgenden Texte über Nahetoderfahrungen sind bereits in diversen anderen Threads enthalten.

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GRETA: Als meine Muter krank und im Hospital war, blieb ich an ihrer Seite, und morgens sagte sie mir, dass sie meinen verstorbenen Bruder sah, der sie abholen wollte, und sie sagte, dass sie noch nicht bereit war zu gehen. Und sie wurde 92 Jahre alt. Aber sie sagte, dass sie ihn sah und dass er ihretwegen gekommen war. Und sie ist die, die meine Adoptiv-Enkelin ist.

ELIAS: Diese Äußerung ist im physischen Fokus nicht unüblich. Manche Individuen wählen, das im physischen Fokus zu erschaffen, was Ihr als Nahetoderlebnis bezeichnet, und wenn sie sich selbst und auch Euch sagen, dass sie zurückkamen – und es ist keine Rückkehr – aber wenn sie, wie sie sagen, von ihrem Nahetod zurückkehre, haben sie irgendein anderes Individuum engagiert, das ihnen eine Mission verkündete und sagte, dass sie noch nicht bereit sind oder dass sie noch eine Fortsetzung ihrer Aufgaben im physischen Fokus planen.

Das Engagement eines anderen Individuums, so wie sie dies sehen, ist nicht unüblich. Es ist nicht immer ein tatsächliches Meeting mit einer anderen Essenz an irgendeinem ätherischen Ort, sondern das Individuum wählt, sich der Aktion der Loslösung anzunähern, ohne die gänzliche Loslösung zu wählen, weshalb es vorübergehend an einem Haltepunkt ist, wo es seine Wahl zusammen mit einer Symbolik erschafft, die es objektiv dahingehend beeinflussen wird, welche Wahl es treffen will. Das ist auch der Grund, weshalb Ihr keine Individuen, die die vollständige Loslösung gewählt haben, sehen oder sagen hören könnt, dass sie sich nun doch nicht loslösen, denn sie haben die definitive Loslösung gewählt.

Individuen, die nach Euren Begriffen ein Zurückkehren in den physischen Fokus erschaffen, haben die Loslösung nicht gewählt. Sie sind neugierig und haben gewählt, das Wasser zu testen, weshalb sie sich einen vorübergehenden flüchtigen Blick gewähren, aber in Wirklichkeit wählen sie nicht ihre Loslösung, weshalb sie dies auch nicht tun, und sie sagen Euch dann, dass sie erleuchtet wurden, dass sie eine Mission haben und im physischen Fokus weitermachen müssen, oder sie sagen „ich wollte noch nicht gehen“.

GRETA: Genau das sagte sie mir. Sie sagte mir, dass sie noch nicht bereit war.

[Sitzung 475, 22. September 1999]


JIM: Ich möchte über die Nahetoderfahrung sprechen, wenn jemand klinisch stirbt und wiederbelebt wird. Es gibt tausende solcher Fälle, aber einer der Außergewöhnlichsten ist der von Dannion Brinkley, der 1975 vom Blitz getroffen wurde, für 18 Minuten tot war und zurückkehrte, um einige Jahre später während einer Herz-OP zu sterben und ein zweites Mal zurückzukehren. Man könnte sagen, dass er sich fast unschlüssig war, ob er den physischen Fokus aufrechterhalten solle. Er beschreibt einen großen Schmerz, und als das Loslassen erfolgte, kam ein großes Gefühl von Frieden und eine außerkörperliche Erfahrungen, wo er seinen physischen Körper und jene sah, die sich um diesen kümmerten, aus der Höhe sah, dann das Sausen durch einen schwarzen Tunnel, woraufhin er Lichtwesen begegnete, wie er dies nannte und das Gefühl überwältigenden Wohlbefindens. Dann wurde ihm eine Rückblick auf sein Leben geboten, wobei alles, was er erlebte, durchgegangen wunde. Und er konnte dies alles auch aus der Sicht der Leute sehen, mit denen er interagierte. Er hatte in Vietnam Leute getötet und konnte deren Tode erleben. Ist es das, was passiert, wenn wir den physischen Fokus verlassen?

ELIAS: Das hängt ab von Euren Glaubenssatzsystemen. Das Glaubenssatzsystem dieses Individuum in dieser Realität diktierte ihm, dass es einen Rückblick auf das Leben gibt sowie ein Erfahren/Erleben dessen, was man anderen angetan hat. Das ist ein mit dem Karma verbundenes Glaubenssatzsystem. Es gibt kein Karma, aber es gibt viele Glaubenssatzsysteme. Ich sage Euch, dass manche dieser Erfahrungen des vorübergehenden Schwebens und Sehens Eures physischen Körpers für sehr viele Individuen beim Loslösen vom physischen Fokus sehr, sehr üblich sind. Viele individuelle Fokusse wählen diese Erfahrung. Sie lösen sich vom physischen Körper los und untersuchen vorübergehend ihre Wahl des Loslösens, sowie auch die Methode, wie sie sich vom physischen Körperbewussteins losgelöst haben. Deshalb sehen sie vorübergehend das Körperbewusstsein, was ihnen auch eine letzte Interaktion und Kommunikation mit diesem Körperbewusstsein erlaubt.

Auf diese sehr vorübergehende Aktion folgt für viele individuelle Fokusse ein vorübergehenden Zustand der Ruhe und Stille, bevor sie den Übergang beginnen. Auch dies mag nach Euren Begriffen als vorübergehend gehen werden. Es ist ein kurzer, temporärer Zustand der Ruhepause, der Ruhe und Stille, bevor sie in den Bereich des Übergangs eintreten. Sobald sie den Bereich der Transition betreten, wird die Art und Weise, wie Ihr den Übergang tut, durch Eure Glaubenssatzsysteme diktiert. Manche Individuen hegen Glaubenssatzsysteme, dass sie durch einen Tunnel, der sie in die himmlischen Gefilde führt, ins Licht und in das, was sie nach ihren Glaubenssatzsystemen als ewiges Entzücken ansehen, gehen. Manche Individuen hegen Glaubenssatzsysteme, dass sie unmittelbar in den Bereich der Hölle gehen, die ebenfalls nicht existiert, aber sie werden diese temporär erschaffen und mit vollem Einsatz erleben, da die ganze Kraft und Intensität ihrer Glaubenssatzsysteme zum Tragen kommen wird.

Das, was Ihr nach der Loslösung erlebt, wird absolut von Euren Glaubenssatzsystemen diktiert, welche Glaubenssatzsysteme Ihr bearbeitet und welche Ihr akzeptiert habt und welche Glaubenssatzsysteme ihr sehr stark hegt, auch davon, ob Ihr gewählt habt, den Übergang schon zu beginnen, während Ihr noch im physischen Fokus seid. Auch dies mag sich sehr auf das auswirken, was Ihr erleben werdet, sobald Ihr Euch nicht-körperlich in den Bereich des Übergangs begebt.

[Sitzung 232, 31. Oktober 1998]



SCOTT: Die populären Nahetoderfahrungen haben ein Thema gemeinsam, dass man von Verwandten begrüßt wird, die vor uns hinüber gingen. Ich weiß nicht, ob das eine akkurate Beschreibung dieser Erfahrung ist

ELIAS: Das ist in etwa eine Übersetzung. Was im Allgemeinen geschieht ist, dass Individuen in einem solchen Zustand selber Energie projizieren. Sie haben nicht tatsächlich ihre eigene Loslösung gewählt. Sie mögen vorübergehend experimentieren und sich Augenblicke gestatten, in denen sie sich objektiv gewahr sind, dass sie, wenn sie dies wollen, diese Entscheidung treffen könnten, doch sie haben nicht tatsächlich ihre eigene Loslösung gewählt. In dieser Situation und in diesem Zustand erschafft das Individuum seine eigene Symbolik. Dies hat nichts mit einer tatsächlichen Interaktion mit anderen Individuen zu tun, sondern ist mit den Glaubenssätzen des Individuums und mit dem assoziiert, was es mit einer Quelle des Trostes verbindet, die ihm beim Generieren von dem helfen würde, was es für einen Übergang in einen anderen Zustand hält.

[Sitzung 1832, 1. September 2005]


ERIN: Bei der spezifischen Übung, als ich eine Projektion in mein Elternhaus unternahm. Ich versuchte, dies auf die von Dir erwähnte Weise zu erleben und frage mich, wie viel Prozent meiner Aufmerksamkeit ich in dieser Situation dorthin projiziert habe.

ELIAS: 81 Prozent. Bitte erkenne, dass immer ein gewisser Prozentsatz Deiner Aufmerksamkeit bei Deinem physischen Körperbewusstsein und der physischen Manifestation in ihrer Umgebung verbleibt, um diese weiterhin zu steuern.

Du kannst eine bestimmte Art von Bewegung generieren, aber dies ist nicht per se mit Projektionen assoziiert. Bei dem, was Ihr als Projektionen bezeichnet, werdet Ihr einen gewissen Prozentsatz Eurer Aufmerksamkeit in Eurer Umgebung und bei Eurem physischen Körperbewusstsein belassen und diesen steuern.

Wenn Ihr einen Vorgang der Bewusstlosigkeit erlebt, das was Ihr als Bewusstlosigkeit, nicht als Koma, bezeichnet, ist dies das vollständige Enterfernen der Aufmerksamkeit vom physischen Körperbewusstsein, das nur für ein par physische Stunden weiterhin aufrecht erhalten werden kann, wie ich Euch schon früher sagte, da dies ein Entfernen beider Gewahrsein (subjektiv und objektiv) ist. Deshalb steuert das Körperbewusstsein sich selbst, und es kann eine kurze Weile ohne die Leitung des subjektiven Gewahrseins funktionieren. Aber das wäre wieder eine ganz andere Äußerung.

JON: Ist es eine Bewusstlosigkeit, wenn jemand für eine OP betäubt wurde? Was ist das genau, wenn jemand diese Art von Bewusstlosigkeit erlebt?

ELIAS: Das ist ein Zustand extremer Entspannung und nicht der Bewusstlosigkeit. Das Bewusstsein ist (in diesem Falle) nicht bewusstlos. Einen solchen Zustand generieren Individuen im Allgemeinen in Verbindung mit Trauma.

JON: Könnte man das mit einem Nahetoderlebnis vergleichen?

ELIAS: Manchmal, aber nicht immer. Ein Individuum mag eine ernsthafte Verletzung generieren und einen Zustand der Bewusstlosigkeit erschaffen. Es kann ein extremes Trauma erleben, das nicht unbedingt eine Verletzung beinhalten muss, sondern vielleicht ein psychologisches Trauma, wobei das Individuum nach Euren Begriffen ohnmächtig wird und diesen Zustand der Bewusstlosigkeit fortsetzt.

Individuen erschaffen im Allgemeinen diesen Zustand in Verbindung mit einem tatsächlichen Trauma und fallen dann in diesen Zustand. Und wie bei jedem Szenario wählt das Individuum dies entsprechend seiner Gründe oder Motivationen. Manchmal kann das als ein Nahetoderlebnis geäußert werden, was seltener geschieht. Eine solche Erfahrung ist seltener als eine vorübergehende Bewusstlosigkeit.

Die meisten generieren diesen Zustand nur für sehr kurze Zeit, vielleicht für Minuten, für weniger als eine Stunde. Aber diese Äußerung könnt Ihr auch über mehre Stunden aufrecht erhalten, aber nicht darüber hinaus, denn dann wird das Körperbewusstsein verwirrt, und ohne Anweisungen durch das subjektiven Gewahrsein hört das Körperbewusstsein auf zu funktionieren.

Session #1293
Sunday, March 16, 2003




GEORGE: Durch die Nahetod-Erfahrungen vieler Leute ist die Idee des bewussten Lebensrückblicks allgemein bekannt geworden. Können ich und andere in unserem Fokus einen bewussten Lebensrückblick vornehmen, der das Zusammentreffen all dieser Dinge beschleunigt?

ELIAS: Ja, Du kannst ein solches Erlebnis zulassen, ohne ein solches Extrem wie das, was Ihr als Nahetoderlebnis bezeichnet, zu erleben. Du kannst auf Deine eigene Äußerung Deiner Essenz zugreifen und somit im Rückblick alle Deine Fokusse in dieser physischen Dimension und deren Erlebnisse, oder auch nur diesen einen Fokus sehen.

Dies wird nicht unbedingt die von Dir gewählte Bewegung in diesem Fokus beschleunigen. Mit dieser Frage implizierst Du wieder, dass Ihr durch das Miteinbeziehen bestimmter Erfahrungen in Euren Fokus zu größerer Erleuchtung voranspringt, was tatsächlich nur eine andere Äußerung für das Voranschreiten zu einer höheren Bewusstseinsstufe wäre.

Mein Freund, viele die dies erleben, erschaffen tatsächlich beachtliche Veränderungen ihres individuelle Fokus und ihrer Erlebnisse in diesem Fokus. Sie mögen sich selbst mehr Offensein für das Erweitern ihres Gewahrseins erlauben, indem sie ihr objektives Gewahrsein durch ein solches Erlebnis erschüttern. Oder sie mögen sich erlauben, ganz plötzlich durch ein bestimmtes Angst-Thema hindurchzugehen.

Das Erleben eines Lebensrückblicks oder einiger anderer Erlebnisse, die üblicherweise von jenen geäußert werden, die wählen, ein Nahetoderlebnis miteinzubeziehen, werden durch Eure physischen Glaubenssätze stark beeinflusst. Tatsächlich inkorporiert Ihr nicht unbedingt bei der Wahl des Todes - der Loslösung von Eurer Teilhabe an dieser physischen Dimension - viele solcher Vorgänge, es sei denn, Ihr hegt Eure Glaubenssätze in sehr großer Stärke, weshalb Ihr wählen mögt, bei Eurer Bewegung zunächst vor dem Vorgang der Transition eine solche Bilderwelt zu projizieren. Wie gesagt, sind solche Erlebnisse Übersetzungen Eurer Glaubenssätze über Eure physische Dimension in Eure eigene Bildersprache hinein.

Session 821
Thursday, April 12, 2001 (Private/Phone)






ISABEL: Gestern ging es seinem Neffen in Columbia sehr schlecht. Er hatte einen Schlaganfall und einen Herzanfall. Alles lief falsch. Als Roberto ihn besuchte und sie darüber sprachen, fing er an zu weinen, und Roberto sagte: „Sprich nicht darüber, wenn es Dich aufregt.” Doch sein Neffe antwortete: „Nein, es war so wunderschön, dass ich Dir davon erzählen möchte.“

Er sagte, dass er als das geschah das Gefühl hatte, zu schweben. Sie legten seinen Körper auf einen Tisch, und er war vielleicht für eine Minute tot. Er sagte, dass er schwebte und dann langsam nach oben schwebte, was sich ekstatisch anfühlte. Er kann nicht erklären, wie wunderschön das war. Er sagte, dass er sitzende Mönche in weißen Kutten sah, die ihn ansahen aber nicht mit ihm sprachen oder nichts sagten. Er wollte dorthin gehen und dort sein.

Als die Ärzte ihm Elektroschocks gaben, damit das Herz anspringt, wurde alles nebelig und er fing an, zurückzukehren, was er aber nicht tun wollte. Er sagte, dass alles so real war, und weil es so friedvoll war, wollte er dort bleiben. Er kann das Gefühl nicht beschreiben, weil es kein vergleichbares Gefühl gibt, und dann musste er plötzlich wieder zurückkehren zu Schmerz, Verkabelung und alle dem.

Es geht ihm gut, aber es war ein wunderschönes Erlebnis für ihn, und er sagt, dass es das ist, was wir von Dir lernen, dass es nicht schlecht ist zu sterben. Er sagte, dass es schön war.

ELIAS: Und das ist eine Offerte an ihn, die Furcht vor dem Tod zu zerstreuen.

ISABEL: Denn je mehr wir lernen, desto friedlicher werden wir und fürchten uns nicht vor Alter oder Tod, und es ist wirklich ein gutes Gefühl, sich deshalb nicht zu sorgen. Es wird irgendwann geschehen, aber…

ELIAS: Lediglich ein Schritt in eine andere Zone.

Session #1501
Tuesday, January 20, 2004 (Private)





SCOTT: Bei Nahetoderlebnissen kommt es durchwegs vor, dass der Betroffene von verstorbenen Lieben begrüßt wird. Ich weiß nicht, ob das eine akkurate Beschreibung eines üblichen Erlebnisses ist.

ELIAS: Das ist eine Übersetzung. Im Allgemeinen geschieht es, dass das Individuum in diesem Zustand Energie selbst projiziert, doch seine Loslösung hat es nicht tatsächlich gewählt. Sie experimentieren vorübergehend und erlauben sich vielleicht Augenblicke, in denen sie tatsächlich objektiv gewahr sind, dass sie ihre Loslösung wählen oder anheuern können, wenn sie dies tun wollen, aber sie haben nicht tatsächlich ihre Loslösung gewählt. In diesem Zustand und in dieser Situation erschafft das Individuum seine eigene Bilderwelt, die nicht tatsächlich mit der Interaktion Anderer sondern mit seinen Glaubenssätzen und dem assoziiert ist, was es als Quelle des Trostes ansieht, die ihm helfen wird, das zu generieren, was es für den Übergang in einen anderen Zustand hält.

Tatsächlich ist jeder gewahr in dem Augenblick, in dem er seinen Tod anzuheuern wählt, aber anschließend erinnern sich die Meisten nicht mehr an diese Wahl. Es ist kein Prozess des ins-Licht-Gehens oder des von anderen Individuen oder Essenzen Geführt-Werdens. Akkurater wäre es zu sagen, dass der Betroffene lediglich blinkt. Das Individuum hat gewählt, den Tod anzuheuern und blendet sich aus dieser physischen Realität aus, und im nächsten Blick sieht es wieder eine physische Realität, die Eurer physischen Realität ziemlich ähnlich ist.

Session 1831
Saturday, August 27, 2005 (Private/Phone)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Nahetoderfahrung
BeitragVerfasst: Di 1. Jan 2019, 04:31 
Supraselbst
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VICKI. Warum sprechen die Leute von einem Tunnel und einem Licht, das sie herbeiwinkt.

ELIAS: Wir haben bereits ein bisschen über dieses Thema gesprochen. Im Transition-Zustand mögen sie entsprechend ihrer Glaubenssatzsysteme etwas sehen, das sie als Licht und als einen Tunnel interpretieren. Das ist dasselbe wie wenn Ihr im Traum etwas seht, was Ihr im Wachzustand nicht kennt und dem Gesehenen eine möglichst zutreffende Identifizierung verpasst, um es verstehen zu können

Sie erleben die Anwesenheit einer anderen Essenz, die zugegen ist, um ihnen in der Transition zu helfen und sehen eine Essenz in Form und Gestalt. Doch Ihr Wissen über das, was sie sehen, ist zugeschüttet und vergessen, weshalb sie dem Gesehenen eine Identifizierung verpassen und sagen, dass sie ein helles oder blendendes Licht sehen, das einladend und liebevoll ist. Tatsächlich strahlt Ihr als Essenz kein sichtbares Licht ab, aber ein Leuchten/Brillanz, was Euer Wachbewusstsein als Licht interpretiert.

CHRIS: Wenn sie sagen, dass sie durch den Tunnel gehen, ist das dasselbe Gefühl wie das, das ich in den Träumen hatte, im denen ich empfand, herausgezogen zu werden? Ist das die gleiche Empfindung wie dieser Gang durch den Tunnel?

ELIAS: Ja, sehr. Auch Yarr wird dies erleben, wenn er sich erlaubt, seinem weiblichen Wesen zu folgen, ein Sog des Bewusstseins, fort vom physischen Bewusstsein, weshalb Ihr davon sprecht, durch einen Tunnel gezogen zu werden.

Oft verpasst Ihr Dingen, für die Ihr kein Bild habt und die Ihr nicht versteht, Interpretationen, und wenn Ihr über diese Erlebnisse sprecht, ringt Ihr um einen sprachlichen Begriff, wobei Euer Identifizieren tatsächlich die wiedererinnerte Visualisierung verändert. Und wenn Ihr schildert, was Ihr gesehen zu haben glaubt, hat es sich in Eurem Geiste in diese Visualisierung verwandelt. Wenn Ihr das in Worten oder als Bild schildert, sprecht Ihr von einem Tunnel und einem Licht, denn das, wie Ihr dies identifiziert habt, ist begrenzt, und Eure Darlegung reicht nicht darüber hinaus.

TOM: Ähnlich wie das Gefühl, wenn man bei einer Spiegel-Meditation empfindet, in den Spiegel gezogen zu werden. Es ist also fast das Gleiche.

ELIAS: Ja, eine physische Empfindung, die den Bewusstseinsvorgang begleitet. Alle solche Empfindungen werden sich sehr ähnlich sein. Tatsächlich ist es das Wegbewegen des Bewusstseins fort von der physischen Äußerung. Und das zeigt Euch, wie mächtig die Verbindung zwischen Eurem nicht-physischen Bewusstsein und Eurer Äußerung im physischen Körper ist.

Session 66
Sunday, January 14, 1996 © 1996



VICKI: Vor einigen Jahren schleuderte mein Auto von der Autobahn runter, und für eine kurze Weile war es genauso, wie Du sagst. Alles schien eine andere Qualität zu haben, und ich fragte mich, ob ich tot bin. Ich fing an, den Leuten auf der Autobahn zuzuwinken, doch etwa 5 – 10 Minuten lang erfolgt keinerlei Reaktion, so dass ich mich fragte, ob ich tot bin. Und seitdem frage ich mich, ob Andere da auch erleben.

ELIAS: Ja, Du hast Dir vorübergehend Informationen und das Sehen von mehr Deiner Peripherie und von Wahrscheinlichkeiten außerhalb Deiner offiziell akzeptierten Realität offeriert. Tatsächlich erleben viel mehr Leute sogenanntes Nahe-Tod-Erlebnis als Ihr alle und sie selbst dies erkennen.

VICKI: Wir definieren das nur nicht entsprechend.

ELIAS: Stimmt.

Session 258
Thursday, January 15, 1998 © 1998 (Private)


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