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 Betreff des Beitrags: Elias: Einmischung/Zudringlichkeit
BeitragVerfasst: Do 11. Okt 2012, 08:31 
Supraselbst
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Die nachfolgende Übersetzung stammt von der Elias-Website
http://www.eliasweb.org/de/session.php?session_de=1532


ELIAS: .. Lasst mich euch allen sagen, wir besprechen heute Verantwortung. Wesensausdruck ist, Verantwortung für sich zu übernehmen. Wir reden dabei nur über den physischen Fokus, da der eure Realität ist und ihr daran teilhabt. Es ist sinnlos, das, was ihr kosmische Äußerungen nennt, zu besprechen, da die nicht euer Fokus sind. Eure Aufmerksamkeit ist in dieser physischen Realität fokussiert - in dieser bewegt ihr euch, die erzeugt und erlebt ihr. Ihr erlebt keinen nicht physischen Fokus in dieser Manifestation. Ihr habt euch entschieden, in dieser Realität in dieser Manifestation zu sein und somit wird unser Diskussionsfokus sein, was in eurer Realität wirklich ist.

Innerhalb des Bewusstseins und zwischen Wesen gibt es keine Einmischung. Das heißt nicht, dass sie nicht möglich ist, da es keine absoluten Gültigkeiten gibt. Es ist also in nichtphysischen Bewusstseinsbereichen möglich sich einzumischen; es wird aber einfach nicht gemacht.

Aber in physischen Realitäten wird es gemacht. Es ist kein natürlicher Wesensausdruck. Es ist kein natürlicher Bewusstseinsausdruck, aber das heißt nicht, dass es nicht vorkommen kann.

Wir behandeln heute dieses Thema, weil ich mir der enormen Polarisierung, die in eurer physischen Realität erfolgt, bewusst bin, und diese Polarisation viele verschiedene Energien erzeugt und zum Trauma beiträgt, das sich mit diesem Wandel verbindet. Das muss nicht so sein.

Individuen verstehen die Information, die ich euch anbiete, auf eine Weise, dass sie sich die Erlaubnis geben sich einzumischen, was sie auch für sich entschuldigen und als akzeptabel rechtfertigen und meinen, es sei in Übereinstimmung mit dem Bewusstseinswandel. Ich kann euch jetzt sagen, das ist NICHT richtig. Kein Wesen, das innerhalb dieses Bewusstseinswandels in nicht physischer Form teilnimmt, bietet irgendeine Energie an, die im Gegensatz zum Bewusstseinswandel steht. Kein nichtphysisches Wesen nimmt an irgendeinem Ausdruck teil, der mehr Konflikt oder mehr Trauma rechtfertigt, oder trägt dazu bei.

Jedem Wesen, das an einem Energieaustausch teilnimmt und Information anbietet, geht es darum, allen von euch zu antworten, die ausdrücklich um Information gebeten haben, um das Trauma zu vermindern, das sich mit dem Bewusstseinswandel verbindet. Deswegen sage ich euch jetzt, als Elias, dass ich keine eurer Handlungen entschuldige oder rechtfertige, wenn ihr euch einmischt und verletzt.

Ich bin mir dessen bewusst, dass viele Individuen, die so handeln, jetzt in dieser Gruppe heute nicht physisch anwesend sind. Aber darauf kommt es nicht an, da ich auch weiß, dass die Abschrift dieser Diskussion, die wir heute führen, allen Individuen, die an diesem Forum teilnehmen, zukommt. Die Individuen, die sich einmischen, werden wissen, dass sie damit gemeint sind. Aber es ist wichtig, dass auch alle von euch verstehen, was Einmischung ist und ihr euch eurer Teilnahme am Bewusstseinswandel bewusst seid.

Kollektiv bewegt ihr euch in sehr ähnliche Richtungen. Ihr sammelt Information; ihr wollt euch eurer bewusster sein, um bewusst Richtungen einzuschlagen, die ihr wollt und wählt. Ihr wollt euch eurer selbst und der anderen bewusst sein, um eure Erforschung in der eingeschlagenen physischen Richtung voranzutreiben. Ihr wollt auch die Information haben, die euch hilft, euch erschaffen zu lassen, was ihr wollt und zu vollbringen, was ihr in euren individuellen Fokussen und in eurer Teilnahme am Bewusstseinswandel wollt. Das bedeutet mit euch und eurem Energieausdruck vertrauter zu werden.

Bis jetzt habt ihr alle euer Bewusstsein soweit erweitert, dass ihr Glaubensannahmen versteht. Ihr versteht, welche Mechanismen ihr für die Kommunikation mit euch selbst habt. Ihr versteht Glaubenssysteme. Ihr beginnt, eure individuellen Wahrheiten zu erkennen, obwohl es in Übereinstimmung mit dieser gegenwärtigen Bewusstseinswelle, die sich mit den Wahrheiten auseinandersetzt, eine gewisse Verwirrung betreffend Wahrheiten gibt, die nämlich keine - in euren Begriffen - kosmische Wahrheiten sind. Sie sind eure Wahrheiten, die ihr erzeugt, wenn ihr irgendeine Glaubensannahme für absolut gültig haltet. Ihr beginnt zu verstehen, dass der Wandel Glaubensannahmen nicht beseitigt und Glaubensannahmen nicht eure Feinde sind.

Aber es gibt viel, dessen ihr euch noch nicht objektiv bewusst seid. Das betrifft eure Energien und wie ihr sie ausdrückt und projiziert und was ihr projiziert und wie das empfangen wird. Das ist der Punkt der Verantwortung.

Keiner von euch ist für andere Individuen verantwortlich. Ich habe vom Anfang dieser Interaktionen an gesagt, dass ihr für kein anderes Individuum, dessen Entscheidungen und das, was es erschafft, verantwortlich seid, und andere Individuen auch nicht für euch.

Ihr seid verantwortlich dafür, was ihr erschafft. Ihr seid euch selbst gegenüber verantwortlich dafür, was ihr erschafft und als Bewusstsein projiziert und was in eurem physischen Fokus ausgedrückt wird. Ich meine damit nicht, welche Energie ihr sozusagen zum Kosmos hin ausdrückt, sondern welche Energie ihr mit einander zum Ausdruck bringt und eure Interaktionen. (Mit starker Betonung) Ihr könnt euch eurer Energie bewusst sein! Ich habe mich mit vielen Individuen nun schon längere Zeit darüber unterhalten, welche Energie ihr nach außen hin ausdrückt, über Energiekonfigurationen gesprochen und wie ihr Energie projiziert, wie sie empfangen wird, wie ihr sie empfangt, wie andere Individuen eure Energie empfangen, wie ihr Energie erzeugt und wie ihr sie umwandelt.

Ich habe auch oft gesagt, im Großen und Ganzen - und das ist wichtig, bitte unterstreichen - rekonfiguriert ihr Energie nicht automatisch. Das heißt nicht, dass ihr es nicht könnt, aber im Großen und Ganzen macht ihr es nicht. Wenn Energie zu euch projiziert wird, werdet ihr sie daher im Allgemeinen in fast identischer Weise konfigurieren, in der sie projiziert wurde.

Wenn ihr in einer Interaktion Energie zu einem Individuum projiziert, empfängt das andere Individuum eure Energie und konfiguriert sie in fast identischer Weise wie ihr sie projiziert habt. Manchmal konfigurieren Individuen die Energie eines anderen Individuums automatisch wirklich neu. Ein Individuum macht das aufgrund seiner eigenen Glaubensannahmen und Angelegenheiten, die in seiner Realität zu der Zeit bestimmend sind und beeinflussen können, Energie im Zusammenhang mit den eigenen Handlungen neu zu konfigurieren. Dann scheint das, was zum Ausdruck kommt, nicht notwendigerweise dasselbe zu sein, wie das, was empfangen wurde. Ich werde das erklären.

Ein weiteres bedeutendes Element, das bei Energieprojektion und Energieempfang erkannt werden sollte, ist, dass es euer Naturzustand in eurer physischen Manifestation ist, offen für die Projektionen anderer Individuen zu sein. Ihr alle seid von Natur aus den Äußerungen anderer Individuen zugänglich. Das ermöglicht es einem Individuum sich einzumischen.

Um eine Einmischung abzuwehren, darf das empfangende Individuum nicht für diesen Empfang offen sein. Wenn ihr vor dem Empfang merkt, welche Art von Energie projiziert wird und euch entscheidet, dass ihr sie nicht empfangen wollt, könnt ihr euch der Energie verschließen. Darauf kommt es an, denn die meisten von euch sind sich noch nicht ihrer eigenen Energien bewusst und der Energiearten, die eure Glaubensannahmen auslösen und für euch verletzend sein können.

Ich habe oft gesagt, dass ein anderes Individuum nicht Energie projizieren und euch dadurch Leid zufügen kann. Es kann diese Aktion VORHABEN, aber es erschafft eure Realität nicht. Deswegen habt ihr euren Schmerz erschaffen, wenn ihr ihn erlebt, (stark) in Verbindung mit dem, was ihr empfangen habt.

Wenn euer Bewusstsein eurer eigenen Energie und eurer eigenen Auslöser klar genug ist, könnt ihr objektiv und mit Absicht Energie rekonfigurieren, die zu euch projiziert wird und das Potential hat euch zu verletzen. Noch vor eurem Empfang würde sie rekonfiguriert und ihr nicht verletzt werden.

Aber jetzt habt ihr nicht so ein weites Bewusstsein. Ihr habt nicht die Klarheit und seid mit euren eigenen Energien und Vorlieben und wie ihr Energie neu konfigurieren könnt, nicht so vertraut, um nicht verletzt zu werden. Deswegen ist es wichtig zu erkennen, was ihr jetzt erkennen und wessen ihr euch jetzt bewusst sein könnt, und wie ihr als Wesensausdruck verantwortlich sein könnt für eure Energieprojektionen. Ihr bringt das zustande, indem ihr merkt, welche Energie ihr ausdrückt.

Angenommen ihr habt mit einem Individuum zu tun und eure Absicht ist nicht zu verletzen. In der Interaktion merkt ihr, dass das andere Individuum eure Energie empfängt und verletzt reagiert. Ihr seid euch alle genügend bewusst, um zu wissen, welche Energie vom anderen Individuum konfiguriert wird, mit dem ihr interagiert. Wenn ihr etwas aussendet, wisst ihr sofort, wenn es anders als beabsichtigt aufgenommen wird. Ihr merkt es und fühlt einen kleinen Stich. Ihr kennt euch vielleicht nicht aus, da ihr eure Motivation und das, was ihr gerade gesagt habt, und eure Absicht untersucht, und seht, dass es nicht eure Absicht und eure Motivation war, verletzend zu sein; aber ihr erkennt auch, dass es so empfangen worden ist.

In diesem Moment gebt ihr euch die Gelegenheit, eure Energie zu rekonfigurieren und noch einmal zu senden, um in Übereinstimmung mit eurer Absicht zu sein. Unabhängig davon, ob es eure Absicht ist, ein Individuum nicht zu verletzen, kann sich trotzdem diese Energie übertragen, da ihr verschiedene Energien in jedem Ausdruck haben könnt.

In jeder Interaktion gibt es nicht nur eine Energie, die ausgedrückt wird. Denn ihr habt viele Energien, und ihr habt vielleicht auch noch eine Energie, die nichts mit dem Individuum zu tun hat, mit dem ihr interagiert. Sie kann mit einer anderen Erfahrung verbunden sein; sie kann in euch mit einer Glaubensannahme verbunden sein; sie kann mit irgendeiner anderen Aktion verbunden sein, die ihr zwar jetzt nicht macht, aber mit der ihr trotzdem verbunden seid.

Ihr alle macht so etwas wirklich oft. Unabhängig von eurer Interaktion ist eure Aufmerksamkeit im Allgemeinen nicht so gerichtet und fokussiert, dass es keinen anderer Ausdruck gibt und eure Aufmerksamkeit sozusagen nicht zu anderen Bereichen eurer Erfahrungen oder anderen Zeiten wandert. Die Schwierigkeit, eure Aufmerksamkeit im Jetzt zu halten, besprechen wir ja wirklich oft.

Ungeachtet eurer Absicht drückt ihr also eine Interaktion mit einem anderen Individuum in eurer Wahrnehmung in liebenswürdiger Weise aus. Aber Energie wird empfangen und viel deutlicher als jede andere Kommunikation erkannt. Wenn das andere Individuum sie empfängt, kann sie so konfiguriert werden, wie sie gesendet wird; aber ihr seid euch dieser anderen Energie, die in der Interaktion gesendet wurde, nicht bewusst. Deswegen kennt ihr euch nicht aus, warum das Individuum jetzt wahrnimmt, dass ihr verletzend seid.

Ich habe einem Individuum gestern ein Beispiel zur Veranschaulichung dieses Konzepts und dieses Energieausdrucks gegeben. Ich sagte dem Individuum, es soll sich vorstellen ein Teich zu sein, und innerhalb dieses Teichs, der euch selbst darstellt, gibt es viele, viele Fische und alle diese Fische schwimmen. Einige dieser Fische schwimmen zusammen und andere Fische schwimmen in andere Richtungen, aber sie bewegen sich alle, und sie sind alle eure Energien, nicht nur eine - viele, viele verschiedene Energien.
In einem Bereich des Teichs schwimmen Energien ganz aufgeregt. Sie machen gerade Erfahrungen, die störend oder herausfordernd sind. In einem anderen Bereich des Teichs schwimmen die Fische in einer ruhigen Weise.

Jetzt trifft der Teich einen anderen Teich und interagiert mit ihm. Die Aufmerksamkeit in der Interaktion mit dem anderen Teich ist gerichtet und fokussiert. Aber der andere Teich enthält auch viele Fische, die schwimmen.

Während der erste Teich die Interaktion mit dem zweiten Teich beginnt, drückt er sich in seiner Wahrnehmung auf eine liebenswürdige Weise aus und die ruhigen Fische schwimmen nahe an der Oberfläche des Teichs in Interaktion mit dem anderen Teich. Aber die irritierten Fische werden auch neugierig und daher bewegen sich diese Energien, um auch interaktiv zu sein. Diese Energien beziehen sich nicht auf die Interaktion mit dem anderen Teich, aber sie sind gegenwärtig.

Wenn ihr euch nicht all eurer Fische bewusst seid, werdet ihr nicht wissen, welche Fische sich dem anderen Individuum gegenüber ausdrücken und welche Fische gefangen werden. Eure Absicht kann sein, ihnen die stillen Fische anzubieten, aber einige der aufgeregten Fische werden auch gefangen.

Der Punkt ist, sich dessen bewusst zu sein, was ihr zum Ausdruck bringt. Kritisiert euch nicht, wenn einige eurer aufgeregten Fische vom anderen Individuum gefangen werden, aber erkennt, dass ihr in diesem Moment die Gelegenheit bekommt, eure Fische wieder einzufangen und den aufgeregten Fisch zu behalten und euch eurer Absicht entsprechend auszudrücken.

Es ist auch wichtig zu erkennen, dass Einmischung in euren Interaktionen mit anderen Individuen nicht gerechtfertigt werden kann, da ihr von Natur aus alle offen für Interaktionen und somit für den Empfang der Energien anderer Individuen seid. Einmischung ist eine Aktion, in der ihr Energie mit Absicht zu einem anderen Individuum projiziert im Wissen darum, dass sie wahrscheinlich in verletzender Weise empfangen und konfiguriert wird. Das ist ein unverantwortlicher Akt; das ist kein Wesensausdruck. Das ist kein natürlicher Wesensausdruck.

Ich verstehe, dass die Herausforderung in dieser Zeit im Zusammenhang mit der Welle, die sich mit Wahrheiten befasst, sehr groß ist und viele Individuen erhebliche Schwierigkeiten erleben und sich nicht auskennen. Aber eure Schwierigkeiten und Konflikte können sich sehr vermindern, wenn ihr wirklich auf eure eigenen Energien achtet und darauf, wie ihr projiziert und verantwortlich mit euren Projektionen zu anderen Individuen umgeht.

Denn ich kann euch sagen, Einmischung ist kein natürlicher Wesensausdruck, weil innerhalb des Bewusstseins gewusst wird, dass jede Handlung, die andere Individuen oder andere Wesen absichtlich verletzt oder sich einmischt, noch viel schädlicher für einen selbst ist. Es kommt euch vielleicht zunächst nicht so vor, aber ich kann euch versichern, dass ihr nichts Verletzendes tun könnt ohne euch selbst noch mehr zu schaden. Und wenn ihr euch so verletzt, verweigert ihr euch bewusst zu sein und zu wählen und ihr weint. (Pause)

Sich nicht wählen zu lassen ist kein natürlicher Wesensausdruck; Einmischung ist kein natürlicher Wesensausdruck.

Versteht, dass diese Information nicht Kriege oder Gewalt betrifft, weil diese Aktionen - sogar Mord - nicht unbedingt eine Einmischung darstellen, da Individuen dabei vielleicht nur ihre Vorlieben ausdrücken und in Übereinstimmung handeln. Kriege werden nicht ohne beiderseitige Zustimmung geführt; Gewalt gibt es nicht ohne Übereinkunft.

Die Einmischung, von der ich zu euch spreche, wertet ab und versucht Wahlmöglichkeiten zu blockieren. Diese Art der Unverantwortlichkeit lässt Trauma fortbestehen und wertet die Äußerungen ab. Es geht da nicht darum, ob ihr mit etwas einverstanden seid oder nicht. Ich habe oft gesagt, ihr könnt annehmen und braucht deswegen nicht zuzustimmen; ihr könnt annehmen und mit einander zusammenarbeiten und nicht einer Meinung sein und die Äußerungen des jeweils anderen nicht mögen. Aber mit Absicht einem anderen Individuum gegenüber eine Energie der Abwertung ihrer Person auszudrücken und den Wert eines anderen Individuums mit Absicht zu missachten, ist Einmischung und verletzend. Ihr wertet einander nicht unbedingt auf gewalttätige Weise ab, auch wenn es euch so vorkommt.

Ihr wertet ab indem ihr sagt "es ist nicht von Bedeutung", in einem verdrehten Zusammenhang. Ich habe von Anfang meiner Interaktionen mit allen von euch an gesagt "es ist nicht von Bedeutung", aber auch dazugesagt, dass das nicht heißt, dass nichts wichtig ist. Der Ausdruck "es ist nicht von Bedeutung", steht für das Fehlen einer Beurteilung und die Erkenntnis, dass bestimmte oder alle Wahlentscheidungen keiner Beurteilung bedürfen, aber nicht, dass sie unwichtig sind, nur weil sie nicht beurteilt werden. Aber sie sind offensichtlich wirklich wichtig, da eure Wahlentscheidungen eure Richtungen bestimmen. Und wenn ihr auf eine bestimmte Art wählt, könnt ihr Einmischung zum Ausdruck bringen.

Sitzung 1532
Samstag 20. März 2004 (Gruppe/Brattleboro, Vermont)


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 Offline  
 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Einmischung/Zudringlichkeit
BeitragVerfasst: Do 10. Jan 2013, 10:29 
Supraselbst
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(dieser Text ist auch im Thread Sitzung 24 zu finden)

ELIAS: Ihr habt religiöse und wissenschaftliche Glaubenssatzsysteme übernommen, und wenn eines nicht passt gebraucht Ihr das andere, und Ihr geht zwischen Beiden hin und her. Ihr habt nicht mit einem Atom angefangen. Euer Universum fing nicht mit einem Atom an. Es fing nach Euren Begriffen mit Bewusstsein an, denn es gab keinen Anfang. Ich habe Euch schon oft gesagt, dass Ihr keinen Anfang habt.

Ihr könnt Euch im Rahmen Eurer Glaubenssatzsysteme leicht vorstellen, kein Ende zu haben, denn Ihr könnt nach vorne blicken und anscheinend immerzu fortwährende Elemente Eurer physischen Existenz sehen. Ihr könnt aufs Meer blicken und sehen, wie die See in den Himmel übergeht und in Eurer Wahrnehmung für immer weitergeht. Deshalb könnt Ihr Euch vorstellen, in einer Vorwärtsbewegung in die Zukunft fortzudauern. Es fällt Euch schwer, Euch das gleiche Prinzip rückwärts vorzustellen, da Ihr glaubt, dass Ihr irgendwo angefangen haben müsstet. Ihr habt nicht begonnen. In Wirklichkeit hat Euer Universum nicht angefangen. Es hat sich bloß umorganisiert. Die Bewusstseinselemente waren schon immer. Sie wählen andere Konfigurationen, so wie auch Ihr andere Konfigurationen wählt. Sie ordnen sich anders, aber sie sind schon immer gewesen.

Wir haben über die Psyche und den physischen Fokus gesprochen, und ich werde mich im Grunde genommen auf Begriffe beschränken, die mit dem physischen Fokus zu tun haben, denn er ist es, womit Ihr lebt. Deshalb werden wir hier mit Euren Anfängen im physischen Fokus beginnen. Ich erinnere Euch auch daran, dass Ihr - außer im physischen Fokus -keinen Anfang habt. Bei Euren physischen Anfängen auf diesem Planeten wart Ihr in einem Zustand, den wir als nicht fokussierten Fokus bezeichnet haben, ziemlich ähnlich dem, was Ihr als Traumzustand bezeichnet. Das heißt nicht, dass Ihr im Traum auf diesem Planeten umhergegangen seid. Das war nicht so. Ich habe kürzlich erkannt, dass Individuen dieses Thema falsch interpretieren. Ihr wart vollständig fokussiert. Der Fokus/Schwerpunkt Eures Bewusstseins war nur ein anderer. In diesem Zustand brauchtet Ihr keine Glaubenssatzsysteme und wart mit der Essenz verbunden. Ihr habt die physische Manifestation ausprobiert.

Wir überspringen jetzt die Diskussion dieses nicht fokussierten Fokus, um zu den Glaubenssatzsystemen zu gehen, mit denen Ihr Euch derzeit befasst, und sie sind es auch, die Konflikte für Euch verursachen. In den Anfängen Eurer bewusst fokussierten Manifestation habt Ihr begonnen, die physische Manifestation zu erleben. Zu diesem Zeitpunkt hattet Ihr Euch bereits erheblich von der Essenz getrennt. Dadurch wurdet Ihr verwirrt, weil Ihr keine Antworten hattet, um Euch bestimmte Erfahrungen zu erklären. Und hier fangen Eure religiösen Glaubenssatzsysteme an.

Ich werde ein Beispiel aus einem Stamm prähistorischer Individuen schildern. Nehmen wir das Szenario an einem ganz gewöhnlichen Tag in einen gewöhnlichen Fokus mit gewöhnlichen Erfahrungen. Auf Eurer Reise durchs Leben tut Ihr das, was Ihr gewöhnlich jeden Tag tut und geht auf die Jagd. Du brichst zusammen mit Deinem Kameraden auf, und Ihr seid ganz auf die Jagd fokussiert. Auf der Jagd-Expedition treten unerwartete Elemente auf. Dein Kamerad stößt Dich versehentlich an, Du stürzt die Klippe hinunter, und Dein physischer Fokus ist beendet. Dein Kamerad reist zurück in Euer Dorf und erzählt, dass er Dich versehentlich über eine Klippe gestoßen hat, und dass Du jetzt tot bist.

Deine Gefährtin ist sehr betrübt und erlebt eine emotionale Reaktion. Ein anderes Individuum Deines Stammes erlebt ein Gefühl der Anteilnahme und ist verwirrt, weil es nicht versteht, wie es die Emotion der Gefährtin beruhigen kann. Erkenne bitte, dass diese Erfahrung anfänglich keine Konsequenzen aufwiesen, und dass die involvierte Bewegung gänzlich aufrichtig und positiv war. Sie war nicht rachsüchtig. Aus dem Wunsch heraus, die emotionale Erfahrung zu beruhigen, schlägt der objektiv involvierte Beteiligte vor, dass der Schädiger etwas äußert, um die emotionale Erwiderung der Gefährtin zu beruhigen. Anfangs war diese Kompensation nicht sehr groß, nur eine Äußerung, aber dies dient als Beispiel, wie Ihr im Zuge Eurer immer größeren Entfernung von der Essenz und des Vergessens immer mehr Glaubenssatzsysteme integriert habt, die immer mächtiger wurden.

Es kam eine Zeit, da reiche eine mündliche Äußerung nicht mehr aus. Die Aufmerksamkeit der Menschen hinsichtlich solcher emotionalen Äußerungen war verwirrt. Es war anscheinend so, dass diese nur beruhigt werden konnte, wenn die Kompensation gleichwertig war. Wenn Ihr für den Tod eines anderen verantwortlich wart, musstet Ihr die gleiche Kompensation offerieren. Damit fingen Eure religiösen Ideen von „ein Auge für ein Auge“ an. Ihr habt mit diesen Äußerungen weitergemacht und die Trennung auf die Spitze getrieben, so dass Ihr in Eurer zivilisierten Gesellschaft nicht nur ein Auge durch ein Auge kompensieren mögt, sondern Ihr habt darüber hinaus noch die Idee des Karmas entwickelt. Wenn Ihr Euch verletzt fühlt, wünscht Ihr dem anderen, der Euch verletzt hat, die gleiche Verletzung, oder (scherzend) wenn Ihr zivilisiert seid, wünscht ihr ihm vielleicht nicht das Gleiche, sagt aber „Das Karma wird ihn irgendwann bestrafen“. (Gelächter) Es wird immer irgendeine Vergeltung geben, denn dies ist das (Wert)urteil, die Gerechtigkeit und der Ausgleich, und das ist Quatsch! (alle lachen los)

So ist das aber nicht. Ihr inkorporiert keine Erweiterung der Trennung sondern ein Erweitern hin zur Essenz. Eure Essenz hegt kein solches Glaubenssatzsystem. Dies sind physische Äußerungen, und wenn Ihr diese genau untersucht, werdet Ihr erkennen, wie lächerlich sie sind. Vergeltung ist unnötig. Im Negativen auszugleichen, das ist unnötig. Dies sind Trennungsideen, die stark von Euren religiösen Schwerpunkten beeinflusst werden. Sie werden auch durch Eure wissenschaftlichen Elemente beeinflusst, die an Ursache und Wirkung glauben und somit Eure religiösen Glaubenssätze bestärken.

Religiöse Glaubenssatzsysteme werden von einem Fokus an den anderen weitergeben. Das habe ich Euch schon früher gesagt. Je mehr physische Manifestationen und Entwicklungsfokusse Ihr hattet, desto mehr religiöse Glaubenssatzsysteme weist Ihr auf. Wissenschaftliche Glaubenssatzsysteme sind relativ neu. In Eurer Vergangenheit habt Ihr nicht erlaubt, dass sie mit Euren religiösen Glaubenssatzsystemen kollidieren, weshalb es das auch nicht gab. Erst seit relativ kurzer Zeit hat Eure Wissenschaft ihre eigene, von den religiösen Glaubenssätzen getrennte Richtung ohne Inkorporieren religiöser Glaubenssatzsystem etabliert, aber sogar hierbei ehrt sie Eure religiösen Glaubenssatzsysteme. Ihr denkt, dass sie das nicht tun und dass sie gegensätzlich wären, aber das sind sie nicht. Beides sind Erklärungen des getrennten Bewusstseins, das Euch durcheinanderbringt.


Nachdem nun eine Grundlage geschaffen wurde, werde ich über Eure Konflikte sprechen, wohl wissend, dass sie allesamt auf diesen Glaubenssatzsystemen beruhen. Ich habe schon sehr oft über Glaubenssatzsysteme gesprochen. Ihr denkt weiterhin in diesen, integriert sie und verbiegt Euch dabei enorm und fragt Euch, wieso Ihr Euch nicht von ihnen befreien könnt! Wie gesagt, sind die Antworten ziemlich einfach, und sie sind allesamt in Euch selbst vorhanden.

In Eurer Trennung mögt Ihr mit Situationen konfrontiert sein, die allesamt irgendwelche Konflikte beinhalten mögen. Ich habe Euch auch gesagt, dass Ihr nicht automatisch vom Zustand der Trennung zu dem des vollständigen Inkorporierens springen könnt. Der Trennung halber habt Ihr viele Entwicklungsfokusse angenommen, obwohl Ihr, wenn Ihr dies wünscht, gänzlich zur Essenz springen könnt, aber dann wärt Ihr nicht hier! Ihr würde sozusagen verdampfen. (lächelt)

Diese Antwort auf die Frage, wie Ihr mit Konflikten umgehen könnt, habe ich Euch schon früher gegeben. Der Konflikt ist mit Glaubenssatzsystemen verbunden. Wenn Ihr Glaubenssatzsysteme eliminiert, seid Ihr auf Euch selbst zurückgeworfen. Wenn Ihr Euch im Umgang mit Anderen mit der Essenz verbindet, wenn Ihr an das Selbst glaubt und ihm vertraut, müsst Ihr nur an das Selbst denken. Jetzt habt Ihr Glaubenssatzsysteme wie das bezüglich der Selbstsucht. Was ist Selbstsucht?

VICKI: Wenn man zu allererst an sich selbst denkt, bevor man an einen anderen denkt.

ELIAS: Ist das schlecht, oder was ist es?

VICKI: Ich weiß nicht. Es scheint schlecht zu sein.

ELIAS: Darum geht es, um die Selbstsucht (selfishness). Dieses Wort ist nur negativ besetzt, weil Euer religiöser Fokus eine negative Interpretation dafür geschaffen hat. Wenn Ihr das Selbst inkorporieren und zu allererst an das Selbst denken würdet, würdet Ihr keinen Konflikt erleben. Wenn Ihr das Selbst und Eure Impulse bemerkt, mit Betonung auf Impulsen, kümmert/sorgt Ihr Euch nicht um andere, und diese werden sich nicht um Euch kümmern, und im Idealfall es gibt keinen Konflikt zwischen Euch und ihnen, wenn sich jeder um seine Essenz/Wesenheit kümmert. Leider denkt Ihr nicht an Eure eigene Essenz, und auch kein anderer auf Eurem Planeten tut das. Das ist die Folge Eurer Trennung. Das heißt nicht, dass Ihr das nicht fertigbringen könntet, es bedeutet nur, dass Ihr etwas intensiver daran arbeiten müsst.

Wenn Ihr sie echt inkorporiert, ist die Essenz fürsorglich und mitfühlend und nicht grob oder aufdringlich. Sie kümmert sich durchaus um sich selbst, ist durchaus selbstsüchtig und selbstbezogen, aber dies sind allesamt positive Elemente, kreative Äußerungen und die Motivation der Essenz. Ich sage nicht, dass Ihr Selbstsucht so beherzigen solltet, wie sie in Eurem religiösen Schwerpunkt portraitiert wurde, denn das ist negativ, nicht fürsorglich und auch nicht umfassend, aber wenn Ihr Euch mit der Essenz verbindet, werdet Ihr positive Äußerungen inkorporieren.

Wie ich schon Oliver auf seine Frage, wie er sich mit einem verschlossenen Individuum verbinden kann, sagte, spielt das für Euch keine Rolle, denn in diesem Verbinden wird Eure Essenz tolerant, liebend und mitfühlend sein. Dies sind ganz natürliche Äußerungen Eurer Essenz. Eure Essenz strebt nicht nach Rachsucht, Grobheit oder Aufdringlichkeit. Sie schädigt nicht und ist nicht aggressiv. Wenn Ihr Euch also mit der Essenz verbindet die ultimativ positiv ist, wie könntet Ihr Euch dann negativ äußern. (Pause) Lawrence (Vicki) ist immer noch verwirrt.

VICKI: Es ist doch so, dass man oft, wenn man für sich selbst den Konflikt vermeidet, ihn für einen anderen erschafft.

ELIAS: Wenn Du begehrst, keinen Konflikt in Dir selbst zu erschaffen, wünschst Du dann einen Konflikt beim Anderen zu erschaffen?

VICKI: Nein.

ELIAS: Dann bist Du nicht dafür verantwortlich.

VICKI: Ja, und hier kommt Verwirrung mit ins Spiel. Wo beginnt und hört die persönliche Verantwortung auf, und wo beginnt und hört die Verantwortung des anderen auf, und dann gibt es noch den Standort, wo alles miteinander vermischt wird. Es ist schwierig herauszufinden, wo die eigene Verantwortung beginnt und wo sie aufhört, und da alles, was man tut, sich auf jede andere Essenz auswirkt, muss man dies auch erkennen.

ELIAS: Du erkennst es bis zu einem gewissen Punkt, und in einem noch größeren Maße erkennst Du es nicht. Ich verstehe, was Du sagen willst. Ich wiederhole nochmals, dass Ihr, wenn Ihr mit der Essenz verbunden seid und keine negative Absicht bezüglich eines Anderen hegt, Euch in Verbindung mit der Essenz richtig äußert. Das heißt nicht, dass Ihr Eurem Hund erlauben könnt, Euren Nachbarn zu beißen, um diesem dann zu sagen: „Oh, das war die Erfahrung meines Hundes, und es war Dein Problem, dass Du Dein Bein in sein Maul gesteckt hast.“ Ihr tragt Verantwortung! Wenn Ihr kein Mitgefühl für den Anderen habt, ist das die falsche Äußerung, und Ihr seid nicht mit der Essenz verbunden. Wenn Ihr mit der Essenz verbunden seid und nach Überprüfung Eures Motivs eine Entscheidung trefft, mag diese den Individuen um Euch herum nicht passen, aber das heißt nicht, dass es eine ungültig Entscheidung/Wahl wäre und Ihr die falsche Entscheidung treffen würdet. Eure Wahl ist falsch, wenn Eure Motivation sich nur um andere dreht.

Wenn das Vermeiden des Glaubenssatzsystems der Selbstsucht das Motiv Eurer Richtungswahl ist, ist die Richtung ebenfalls nicht richtig. Selbst Eure heutigen Psychologen verstehen wie wichtig es ist, den Schwerpunkt auf das Selbst zu legen, und ich sage Euch, dass sie nicht oft Recht haben! Dies werden wir später besprechen, weil dies Michael (Mary) dazu bringt, sich einzuigeln (will convolute Michael), weil er deren Werturteil so sehr vertraut, und dabei liegen sie so oft so sehr daneben!

Nehmt als physische Manifestation auf Eurem Planeten das Beispiel Gandhis, der als politisch fokussiertes Individuum glaubte, sein Ziel wäre das größere Wohl der Menschheit und dies äußerte und bewerkstelligte, indem er sich auf seine eigene Essenz und auf das Selbst fokussierte. Er stürmte nicht gegen Mauern an sondern saß passiv da. Er kümmerte sich nicht um die Speisung großer Massen. Er kümmerte sich kaum darum, sich selbst zu ernähren. Seine Äußerung dreht sich nur um das Selbst, aber in dieser an das Selbst gerichteten Äußerung bewegte er das Bewusstsein eines ganzen Planeten und sprach dieses an. Wenn dieser ganz normale kleine Mann sich mit dem Selbst verbinden und sich durch das Selbst äußern konnte, könnt Ihr das auch. Ursprünglich dachte Gandhi nicht in dieser Richtung. In seinen jüngeren Jahren war er ziemlich jähzornig und nicht sehr tolerant, was einer Verbindung mit der Essenz Platz machte und sich in Toleranz und Mitgefühl und darin äußerte, niemals aufdringlich zu sein.

Nehmen wir einmal das banale Beispiel, dass Ihr die Musik zu laut spielen lasst: Wenn Ihr in Verbindung mit der Essenz seid, werdet Ihr das von vornherein nicht tun, denn die Essenz ist sich immer bewusst, nicht aufdringlich zu sein. Deshalb sage ich Euch, dass Ihr im Idealfall in einer Eurer Ansicht nach perfekten Welt keine Konflikte hättet, wenn Ihr Euch alle nur auf Eure selbstsüchtige Essenz fokussiert. Aber das löst nicht Euer heutiges Problem. Lawrence möchte, das Elias ihm die Antworten auf alle Probleme der Welt gibt. Ich könnte dies tatsächlich tun, aber möglicherweise wähle ich, das nicht zu tun. Eure Äußerung geht in die richtige Richtung, und ich gebe Euch die Antwort, nur habt Ihr sie nicht gehört. Um mich also nicht zu wiederholen, schlage ich vor, dass Ihr Euch Eure Notizen durchlest, und vielleicht geht Euch dann ein Licht auf, denn die Antwort ist in diesen Informationen enthalten.

Wir werden jetzt auch kurz über Impulse sprechen, da diese für die Verbindung letztendlich wichtig sind, und sie sind auch die von Euch am meisten ignorierte Sache, und deshalb seid Ihr nicht verbunden, weil Ihr nicht auf Eure Impulse achtet. Wie schon früher gesagt, sind Impulse weder Gedanken noch Emotionen. Sie mögen einen Gedanken oder eine Emotion auslösen, aber sie selbst sind keines von Beiden. Sie sind ein Drängen, ein Ziehen, und sie passieren Euch an jedem Tag Eures Lebens. Ich spreche nicht von bloß Eurem Leben in diesem Entwicklungsfokus/Entwicklungsschwerpunkt (developmental focus) sondern der kompletten physischen Manifestation. An jedem Tag Eurer physischen Manifestation erlebt Ihr Impulse. In unseren frühen Sitzungen habe ich Euch Impulse erklärt und gesagt, dass sie sehr banal sein können. Ich habe Euch auch gesagt, dass Ihr Euch durch das Bemerken kleiner Impulse die Chance bietet, mit Impulsen vertraut zu werden und Euch auch zu vertrauen, ihnen nachzukommen.

Ein Impuls mag so minimal oder banal sein, wie aufzustehen und ein Buch im nächsten Zimmer zu holen. Dies bezieht keine Emotion mit ein, und der Impuls bezieht auch nicht immer einen Gedanken mit ein. Eure Füße mögen Euch ins nächste Zimmer führen, wo Ihr ein Buch in die Hand nehmt, es anseht und Euch fragt: „Warum habe ich dieses Buch?“ Das war ein Impuls. Impulse geschehen täglich. Wenn Ihr sie bemerkt, so wie bei dem Thema, über das ich sprach, nämlich auch alles andere zu bemerken, was Ihr sonst nicht bemerkt, werdet Ihr die Verbindung herstellen. Ihr werdet auch erkennen, wie Impulse Vorgänge miteinander verbinden und dass sie die von Euch vergessene Sprache Eurer Essenz sind. Sie ist Euch jetzt fremd, und Ihr lernt sie wieder. Es ist tatsächlich schwieriger, diese Sprache wieder zu erlernen als eine neue Sprache zu lernen! (schaut Cathy an, die derzeit Deutsch lernt.).

CATHY: Gut zu wissen. Da fühle ich mich wirklich toll! Danke! (alle lachen)

ELIAS: Wenn Ihr eine neue Sprache lernt, konzentriert Ihr Euch darauf, seid darauf fokussiert und akzeptiert dies und rationalisiert sie nicht weg. Ihr lernt sie bloß. Ihr habt ständig Impulse, aber nicht nur bemerkt Ihr sie nicht, sondern wenn Ihr sie bemerkt, hört Ihr nicht auf sie oder rationalisiert sie weg. Ihr fragt Euch nicht einen Augenblick: „Was ist, wenn ich diesem Impuls nachkomme?“ So weit kommt Ihr noch nicht einmal! Denn wenn Ihr soweit kommen würdet, könntet Ihr Euch fragen: „Was könnte geschehen, wenn ich diesem Impuls nachkomme?“ aber das fragt Ihr Euch nicht. Und selbst wenn Ihr den Impuls bemerkt, denkt Ihr, wie dumm Ihr seid, wie dumm Ihr Euch anhören oder wie dumm Ihr aussehen mögt. Ihr seht viel dümmer aus, wenn Ihr abgeklemmt, verriegelt und verwirrt seid! (Gelächter) Eure rationale Wahrnehmung lässt Euch glauben, dass Ihr in diesem rationalen Denken so intelligent und eindrucksvoll wirkt, und dabei sind Dinge rund um Euch herum und in Euch im Gange, die Ihr überall abstreitet.

Wenn Ihr Eure Impulse bemerken würdet, würdet Ihr über Eure Verbindung staunen. Der erste Schritt ist, sie zu bemerken, aber Ihr müsst Euren Impulsen auch nachkommen. Es ist gut und schön, mit dem Bewusstsein oder mit veränderten Zuständen, Meditationen oder Visualisierungen und Ideen zu spielen, sie vor und zurück zu spielen und zu sagen: “Ich bin verbunden!” Aber wenn Ihr nicht entsprechend handelt, seid Ihr nicht verbunden sondern nehmt bloß wahr. Ihr könnt für alle Ewigkeit wahrnehmen, ohne verbunden zu sein. Ihr könnt einen Tiger vor und zurück sehen oder Energie vor und zurück drehen und spielt doch bloß, ohne zu handeln.

Ich werde Michael (Mary) als Beispiel für einen kleinen Impuls nehmen. So wie er mögt Ihr einen Impuls bemerken, kein Geld in einen Automaten zu stecken. Und dann denkt Ihr Euch womöglich: „Wie dumm von mir. Es gibt keinen Grund den Impuls zu verspüren, kein Geld in den Automaten zu stecken“, obwohl dieser Gedanke nicht wirklich geschah, da er die Situation nicht so weit analysierte. Und prompt steckte er Geld in den Automaten, und das Geld war weg! Das Geld wäre in seiner Tasche, wenn er seinem Impuls nachgekommen wäre, was er nicht tat, und jetzt steckt das Geld im kaputten Automaten. Das ist ein sehr kleines Beispiel. Ich denke, dass Ihr Euch alle an wesentlich größere Beispiele erinnert, als Ihr den Impuls hattet, etwas zu tun oder nicht zu tun und den
Session #24
Sunday, July 30, 1995


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