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 Betreff des Beitrags: Elias: Impulse
BeitragVerfasst: Di 7. Aug 2012, 10:23 
Supraselbst
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ELIAS: Hört auf Eure Eindrücke (impressions) und fangt an, Eure Impulse zu erkennen und leugnet sie nicht! Eure Impulse sind Eure aus der Essenz an Euch gerichtete Sprache. Impulse sind für Euch nicht schädlich. Sie führen Euch ganz natürlich in die effizientesten Richtungen, aber Eure Glaubenssatzsysteme lehren Euch, Eure Impulse abzuwerten und ihnen nicht zu vertrauen, weil sie schlecht wären, was sie nicht sind. Sie sind Eure ganz natürliche, an Euch selbst gerichtete Sprache. Hört also auf diese Sprache.

[session 294, July 01, 1998]



JOYCE: “... Wie erkenne ich einen Impuls?”

ELIAS: Ah! Impulse äußern sich anders als Impressionen. Impressionen können durch Gedanken übersetzt werden. Impulse werden im Allgemeinen nicht über Gedanken übersetzt. Sie sind eine Kommunikationsweise, die Ihr Euch selbst offeriert, und die eine automatische Handlung/Vorgang generieren. Impulse erwidert Ihr direkt.

JOYCE: Kannst Du mir ein Beispiel nennen, damit ich das besser verstehen kann?”

ELIAS: Ein theoretisches Beispiel. Du bist mit dem Auto unterwegs. Irgendwann wendest Du das Auto, weichst von der geplanten Richtung ab, stoppst und wählst, ein bestimmtes Gebäude zu betreten, in dem es möglicherweise eine Buchhandlung gibt. Dies war nicht Dein ursprünglicher Plan, und Du denkst vielleicht nicht viel über das nach, was Du tatsächlich tust, und Du magst Dich eine Weile ablenken.

Du hast Dir vielleicht nur erlaubt, diesem Impuls Folge zu leisten, zu stoppen, in die Buchhandlung zu gehen und Dich vorübergehend abzulenken, ohne groß darüber nachzudenken, warum Du dies getan hast. Anschließend steigst Du in Dein Auto und fährst in die ursprünglich geplante Richtung weiter und kommst vielleicht an einer Unfallstelle auf der Straße vorüber. Und wenn Du Dich nicht vorübergehen abgelenkt hättest, wärst Du vielleicht an diesem Unfall beteiligt gewesen.

Impulse lenken Euch nicht immer von irgendwelchen möglicherweise unangenehmen Vorgängen ab. Manchmal mögt Ihr einen Impuls erwidern, um Euch Informationen oder eine wertvolle unerwartete Begegnung zu offerieren. Das heißt nicht, dass der andere Vorgang nicht ebenfalls wertvoll wäre, aber Ihr mögt dies nach Euren Glaubenssätzen als eine positive Äußerung ansehen. Impulse werden als Handlung erkannt, die nicht unbedingt durch Gedanken übersetzt oder durch diese hinterfragt wird.

(Now; impulses do not always divert you from some action that may be uncomfortable. At times you may incorporate the action of responding to an impulse and perhaps present yourself with information or interactions unexpectedly which may be quite valuable – not that the other action is not valuable also, but in what you may recognize within your beliefs to be a positive expression. Impulses are recognized in action, action that is not translated or necessarily questioned by thought.)

[session 1300, March 23, 2003]



ELIAS: Dein Ziel ist es, konfliktfrei zu leben. Wenn Du auf Deine Impulse, auf Deine Eindrücke und auf Dich selbst hörst und das beherzigst, was Du Dir selbst äußerst, wird Dir das Konfliktfreiheit gewähren, aber Da Du nicht darauf hörst, erlebst Du viele Konflikte. (Übersetzer: Die Übersetzung der Texte über Eindrücke folgt irgendwann später).

CHRIS: Es ist schwierig, wenn man so viel Angst empfindet. Weißt Du, eine Seite von uns sagt: „Habe keine Angst, gehe voran. Du kannst dies tun! Du kannst alles tun, was Du tun willst!“ und die andere sagt: „Du must die Miete zahlen und dies oder jenes tun.“ Da springen alle diese Glaubenssatzsysteme an und erschaffen einen Konflikt und …

ELIAS: Das stimmt, und hier liegt nun Dein Konflikt. Das ist es, was Dich von Deiner Motivation ablenkt. Wenn Du zulässt, dass Deine Angst Dich beeinflusst, wird Deine Motivation nachlassen, und Du wirst erneut von Deiner Absicht abweichen, was Dir Konflikte bringen wird. Wenn Du jedoch wagst zu vertrauen, wirst Du mühelos voranschreiten und keinen Konflikt erleben! Wenn Du Deinen eigenen Wahrscheinlichkeiten gegenüber blind bist, glaubst Du, dass der gegenwärtig empfangene Lohn das Meiste ist, was Du bekommen kannst! Was Du noch nicht erkennst, das ist, dass Du mühelos voranschreiten und Deinen Lohn vergrößern kannst, wenn Du Dir selbst vertraust und auf Dich selbst hörst und die Angst ziehen lässt.

[session 66, January 14, 1996]


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 Offline  
 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Impulse
BeitragVerfasst: Sa 11. Aug 2012, 05:18 
Supraselbst
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RON: Wie erkennt man, dass man auf einen Impuls hört und ihm vertraut oder lediglich einem Glaubenssatzsystem folgt?

ELIAS: Euer ganzer Fokus wird von Glaubenssatzsystemen beeinflusst. Ihr könnt sie nicht von Eurem Fokus trennen. Euer ganzer Fokus wird durch Glaubenssatzsysteme beeinflusst. Ihr könnt deshalb nicht den einen oder dann einen anderen äußern. Sie sind vernetzt, obwohl Ihr in Eurer an Euch selbst gerichteten Äußerung die kleine Stimme in Euch hören werdet.

Jedes Individuum verfügt über ein es kennzeichnendes Element, sein inneres Selbst, diese leise Stimme, diese roten Fähnchen, das innere Drängen, die Gefühle und Neigungen. Jedes Individuum hat in seinem Inneren diese unbestimmbaren Elemente, gegen die es misstrauisch ist, weil man es lehrte, diesen nicht zu vertrauen. Aber wenn Ihr expandiert, lernt Ihr, diesen Elementen zu vertrauen und zu wissen, dass Ihr tatsächlich diese leise Stimme, diese Neigung, dieses Gefühl und diese Empfindung, wie Michael (Mary) dies jetzt bezeichnet, seid. Ihr seid die Stimme, die mit Euch selbst spricht, und der Ihr vertrauen könnt.

Ihr seid insofern verwirrt, weil Eure innere Stimme, Eure Empfindung, Euer Drang oder Eure Neigung eine Richtung wählen kann. und alles um Euch herum mag eine andere äußern, weshalb Ihr dieser einen Stimme misstraut und die Mehrheit vorzieht. Impulse und andererseits Glaubenssatzsysteme werden so geäußert.

Euer Vertrauen in Euch selbst wird stärker, aber Ihr weicht immer noch zurück. Wenn sich Eurer Wahrnehmung nach die Welt gegen Eure leise innere Stimme verschworen hat, schaltet Ihr automatisch um und tendiert zur Mehrheit. „Ich muss mich irren, denn wie könnten so viele eine Vorstellung haben und nur ich alleine eine andere?“ Die anderen mögen die akzeptieren Glaubenssatzsysteme hegen.

Das INDIVIDUUM verfügt immer über diese innere Stimme, über diese Kommunikation, dieses innere Wissen, diesen Widerspruch gegenüber dem Glaubenssatzsystem. Ihr wählt, ob Ihr zuhört und die Löwengrube anheuert, aber Ihr könnt dieser Neigung oder diesem inneren Empfinden vertrauten. (Whether you choose to be listening and engaging the lion’s den or not is your option, but you may trust that leaning or sensing within yourself.)

Wenn Ihr Euch andauernde, wiederholte Informationen offeriert, äußert Ihr Euch selbst gegenüber ein Element, das Ihr Euch selbst zu sehen weigert.

Ihr erkennt, wenn Ihr eine Richtung wählt und eine innere Kommunikation, Empfinden oder Wissen habt, und wenn Ihr diese abwertet, wird Euch Euer Selbst das andauernd und in dem Grad kommunizieren, wie Ihr seine Wichtigkeit gemäß Euren Glaubenssatzsystemen einschätzt.

Wenn Ihr Glaubenssatzsysteme und deren Aufzeigen/Sichten (= moving through) als wichtig anseht, werdet Ihr sie anheuern. Wenn Ihr innerhalb dieser Glaubenssatzsysteme Elemente von großer Wichtigkeit seht und diesbezüglich eine innere Zielgerichtetheit hegt, diese Richtung jedoch andauernd verleugnet, werdet Ihr Euch andauernd mit diesem Thema konfrontieren, da Ihr dies gewählt habt.

Wenn Ihr dann weiterhin im draußen sucht und versucht, den von Euch einst gehegten und akzeptieren, nun aber angefochtenen Glaubenssatzsystemen zu entsprechen, habt Ihr Euch darauf eingelassen und werdet Euch dieses Thema gemäß Eurer inneren Vereinbarung weiterhin präsentieren.

Wenn Ihr erlebt, wie Ihr vernehmlich sagt: „In mir erlebe oder spüre ich dieses Element, aber ich wähle ein anderes, das mir akzeptabler zu sein erscheint“, dann sollten alle Eure roten Warnfähnchen hochgehen! Denn Ihr werdet Euch selbst Anzeichen dafür offerieren, dass Ihr im Widerspruch zu der von Euch selbst vereinbarten Verbindung und dem Nachfolgen/Befolgen/Folgen (following) der Essenz seid.

[session 101, June 24, 1996]


ELIAS: “Wohin ist Eure Welt unterwegs”, diese Frage wurde gestellt. Aussagen wurden gemacht, dass Ihr ganz sicher auf dem Weg hin zur Vernichtung seid! Mit Euren Gesellschaften geht es scheinbar schnell abwärts! Ihr seht, dass Katastrophen rund um Eure Welt herum geschehen, überall um Euch herum, und Ihr nehmt es so wahr, als dass dies im Laufe der Zeit eskaliert.

Wir sprachen schon früher über Bewusstseinspools, die Ihr kollektiv innerhalb bestimmter Jahrhunderte anzapft, wobei Ihr Eure Orientierung an Quellenereignissen manifestiert, die mit diesen Jahrhunderten in Wechselbeziehung stehen. Auch in diesem Jahrhundert heuert Ihr allesamt diesen Vorgang an. Ihr verbindet Euch innerhalb des Bewusstseins, formt Bewusstseinspools und manifestiert Eure Absicht für diese Gegenwart. Was dieses bestimmte Jahrhundert anbelangt, setzt Ihr Eure Massenereignisse fort, und Ihr habt gewählt, die Äußerung bestimmter Elemente zu eskalieren.

Ihr nehmt auch anders wahr. So wie wir über Massen- und individuelle Ereignisse und darüber sprachen, wie individuelle Ereignisse Massenereignisse spiegeln, mögt Ihr nun auch das Umgekehrte wahrnehmen, und zwar mögt Ihr Euch selbst und Eure Äußerungen und Schöpfungen im physischen Fokus betrachten und diese mit Massenäußerungen Eurer Zeit in Verbindung bringen. Im Zuge Eurer Expansion erlaubt Ihr Eurer Wahrnehmung, sich zu verändern. Ihr nehmt noch mehr inoffizielle Äußerungen wahr, die Teil Eurer Peripherie sind. (grinst Vicki an) Ja, wir werden uns wieder mit diesem Thema befassen.

Ihr nehmt es so wahr, dass Massenereignisse in Eurer gegenwärtigen Zeit gewalttätiger und chaotischer sind und mehr in Richtung Eurer Zerstörung verlaufen. Diese Ereignisse haben sich jedoch lediglich durch Euren technologischen Schwerpunkt und die technologische Entwicklung verändert, die Euch eine größere Ausdrucksspannbreite erlauben. Während früher Individuen physisch verreisen mussten, um nach Eurer Sicht gewalttätige Handlungen zustande zu bringen, müssen sie der heutigen Zeit nicht tatsächlich anwesend sein, denn Ihr habt Technologien entwickelt, die individuelle Handlungen durch technologische Vorgänge ersetzen, die Eure Handlunge unterstützen können. Insofern habt Ihr effizientere Methoden entwickelt, um Eure Aufmerksamkeit zu erlangen.

Auch innerhalb des Massenbewusstseins äußeren Ländern und Kulturen unterdrückte Begehren und Emotionen, so wie Ihr diese auch in individuell äußert und dies auch im individuellen Bewusstsein tut. Wir sprachen kürzlich über unterdrückte und ignorierte Impulse und über Energieblockaden. Diese Elemente müssen in die eine oder andere Richtung hin geäußert werden, da Energie andauernd in Bewegung ist. Das ist es, was Ihr in Eurem physischen Fokus und Eurem Element der Zeitdichte erschaffen habt, dass sich Eure Äußerungen physisch manifestieren.

Wenn im Massenbewusstsein Elemente ignoriert und unterdrückt werden, äußern sie sich in dem, was Ihr als Unerwünschtes anseht. So wie Ihr, wenn Ihr nicht auf Eure Impulse achtet, Eure Geysire viewtopic.php?f=13&t=1168 erschaffen könnt, erschafft Ihr auch innerhalb des Massenbewusstseins Geysire, die nicht immer mittels Eurer natürlichen Wetterelemente und atmosphärischen oder Erden-Bedingungen geäußert werden. Sehr oft werden Aktionen als von Euch als negativ erachtete Druckventile geäußert, was im Verlauf Eurer ganzen Geschichte geschah, und nun nehmt Ihr dies anders wahr.

[session 107, July 28, 1996]


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 Offline  
 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Impulse
BeitragVerfasst: Sa 11. Aug 2012, 06:05 
Supraselbst
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Die nachfolgende Übersetzung stammt von der Elias-Website: http://www.eliasweb.org/de/session.php?session_de=1089

KATYA: Ich habe bestimmte Fragen. Ich bin jetzt 30, und seit ich meine Eltern mit 18 verlassen habe, habe ich immer erschaffen, kein Geld zu haben und immer nur einen Schritt davon entfernt zu sein, im Auto übernachten oder auf der Strasse leben zu müssen. Zumindest habe ich mich immer so gefühlt, sogar dann, wenn ich gerade ganz gut verdiente. Ich fange an zu begreifen, dass ich das erschaffe, und möchte damit aufhören. Ich möchte wissen wie und warum, damit ich damit aufhören kann.

Ich bin, glaube ich, von Natur aus eine glückliche Person, aber besonders in der letzten Zeit habe ich mir dauernd Sorgen gemacht und darüber nachgedacht, dass ich nicht weiß, was ich tun soll und was mir passieren wird. Könntest du mir sagen, welche Glaubensannahmen das erschaffen, oder eigentlich wie ich damit aufhören kann?

ELIAS: Sage mir zuerst, was siehst du in dem, was du erschaffst und wie du diese Art von Situation erzeugst?

KATYA: Ich bin mir nicht sicher - ist das eine Frage?

ELIAS: Ja.

KATYA: Wie erschaffe ich es? Also es kommt mir einfach vor, dass ich nicht genug Geld habe und nie etwas kaufen kann. Ich kann mir keine Kleidung kaufen, weil ich entweder Schulden habe und es nicht machen sollte oder es einfach nicht in Ordnung ist. Im Augenblick weiß ich nicht, welchen Job ich bekommen und wie ich Geld verdienen könnte, und ich glaube nicht, dass mir irgendjemand einen Job gibt, auch wenn ich einen College-Abschluss habe.

ELIAS: Gut.

Was meinst du, dass du dir dauernd vorenthältst?

KATYA: Keine Ahnung. Ich glaube, ... Ich weiß es nicht.

ELIAS: Ich möchte dir, meine Liebe, sagen, in deinem Energieausdruck kann ich erkennen, dass du dich selbst herabsetzt und dir nicht zu erzeugen erlaubst, was du willst, da du nicht deiner Fähigkeit vertraust, wirklich zu erschaffen, was du willst.

Du lässt dich auch von der Glaubensannahme beeinflussen, dass du, wenn du leidest, von anderen Individuen in einer bestimmten Weise wahrgenommen wirst; aber du erlaubst dir auch bis zu einem gewissen Grad nicht zu wählen.

Ich kann dir sagen, dass diese Art der Manifestation wirklich ganz normal ist. Fast niemand ist gewohnt, auf sich zu achten und auf seine eigenen Kommunikationen zu hören. Sogar dann, wenn ihr euch gestattet, aufmerksam zu sein, erzeugt der Einfluss eurer Glaubensannahmen Beschränkungen, die sich so auswirken, dass ihr euch nicht erlaubt, wirklich zu erschaffen, was ihr wollt. Bis jetzt ist das Konzept, dass ihr eure ganze Realität erschafft und diese Schöpfungen wählt, noch nicht wirklich Realität für euch, weil immer noch Glaubensannahmen wirksam sind, die euch nahe legen, dass ihr eure Realität nicht ganz erschafft, dass nämlich in einigen Situationen andere Individuen oder Umstände eure Realität erschaffen, die ihr nicht gewählt habt.

Ich kann euch sagen, der erste Schritt in eure Freiheit besteht darin, wirklich zu erkennen, dass ihr buchstäblich alle eure Äußerungen, alle eure Situationen, eure ganze Realität erschafft. Dabei erschafft ihr auch Wahlmöglichkeiten. Die Wahl, die ihr trefft, ist oft eine automatische Reaktion und somit wirklich beschränkt, da ihr nicht auf euch achtet.

Es gibt viele Glaubensannahmen, die das, was du erschaffen hast, beeinflussen. Eine betrifft die Glaubensannahme, dass ihr Geld von anderen Individuen bekommt, dass ihr es nicht selbst erzeugt oder erschafft, sondern von anderen Individuen erhaltet. Eine weitere betrifft Wert-Sein und den Wert deiner selbst; eine weitere betrifft deine Fähigkeit zu erzeugen, was du willst. Du hast auch Glaubensannahmen in Zusammenhang damit, was annehmbar und besser ist. Auch möchte ich dir sagen, bei all diesen Glaubensannahmen ist die Verflechtung mit Duplizität wirklich stark. Deswegen gibst du dir nicht die Erlaubnis zu wählen und wirst Opfer deiner selbst.

Du kannst anfangen, dir die Freiheit zu erlauben zu erzeugen, was du willst, indem du dir zu erkennen erlaubst, dass du wirklich wählen kannst.

KATYA: Aber ich glaube, dass ich das tue... ich weiß nicht genau wie.

ELIAS: Manchmal, ja. Aber oft nicht, da du anderen Individuen und Situationen erlaubst, deine Entscheidungen für dich zu treffen, statt selbst zu wählen.

Nenn irgendein Beispiel einer Situation, in der du meinst, dass du nicht genug Geld hast. Gib mir irgendein Beispiel, und wir untersuchen es gemeinsam.

KATYA: Irgendwie fällt mir dazu mein ganzes Leben als Erwachsener ein. Ich ging zuerst aufs College, aber ich verdiente kein Geld. Dann nach dem College verdiente ich recht gut, ich hatte einen Ehemann, der alles ausgab und Schulden machte. Obwohl ich etwas verdiente, konnte ich wieder kein Geld ausgeben, weil wir zuerst Schulden zurückzahlen mussten. Dann verließ ich meinen Ehemann und konnte auch kein Geld ausgeben, weil ich meine Schulden zahlen musste.

Ich habe jetzt keinen Job, und ich will kein Ingenieur mehr sein, und mir fällt beim besten Willen nichts ein, was ich stattdessen machen will. Es kommt mir nicht vor, dass ich irgendetwas besonders gut kann. Ich denke im Moment daran, Immobilienverkäufer zu werden, aber ich glaube, dass sicher nichts daraus wird, weil ich mir nicht vorstellen kann, irgendetwas zu verkaufen. Warum jedenfalls sollte mir irgendjemand Geld geben?

ELIAS: Ah, und hörst du, was du sagst?

KATYA: Wann ich mir zuhöre, denk ich mir „Gut, aber wie ändere ich das?“

ELIAS: Indem du dir zuhörst und merkst, wie oft du dich herabsetzt.

Ich gebe dir eine Übung und schlage dir vor, sie jeden Tage für eine Woche konsequent zu machen. Notiere jedes Mal, wenn du dich auf irgendeine Weise herabsetzt. Schreib jedes Mal auf, wenn du dich und deine Fähigkeiten herabsetzt.

Diese Übung hat den Sinn, dir Gelegenheit zu geben, wirklich wahrzunehmen und zu erkennen, wie oft du dich nicht wählen lässt, weil du dich selbst herabsetzt. Ich kann dir sagen, wenn du diese Übung machst, fängst du an zu bemerken, dass es unnötig ist sich herabzusetzen und gibst dir auch automatisch eine Möglichkeit, dir zuzuhören und mehr deiner Wahlmöglichkeiten zu erkennen.

Dazu ist es notwendig, dass du im Jetzt auf dich und darauf achtest, was du zum Ausdruck bringst, erschaffst und tust. Dabei kannst du dir auch zu sehen erlauben anfangen, wie oft du deine Entscheidung zugunsten anderer Individuen zurückstellst. Andere Individuen erschaffen deine Realität und deine Entscheidungen nicht. Du kannst deine Wahlmöglichkeiten wegen anderer Individuen einschränken, wenn du willst, aber du machst das aus Gewohnheit. Du bist es schon so gewohnt Opfer zu sein, dass du nicht einmal mehr wahrnimmst, dass du das erschaffst. Diese Übung wird deswegen sehr von Nutzen sein, wenn du dich entscheidest, sie zu machen.

Wenn du einmal siehst, dass du diesen Ausdruck erzeugst – nämlich dich selbst herabzusetzen, deine Aufmerksamkeit nach außen hin zu projizieren, und die Opferrolle zu übernehmen - erzeugt das eine große Chance, meine Liebe. Denn wie solltest du aufhören, Opfer zu sein, wenn du nicht erkennst, dass du das erzeugst? Wenn du das einmal erkennst, kannst du wählen und somit eine neue Freiheit erschaffen.

Beschäftige dich nicht mit den Erwartungen anderer Individuen oder Institutionen. Erlaube dir darauf zu achten, was du im Inneren zum Ausdruck bringst, und dir zuzuhören. Erlaube dir, deine Vorlieben zu entdecken. Unabhängig davon, ob du meinst, dass deine Vorlieben Einkommen erzeugen können oder nicht, erlaube dir nur, dich mit dir vertraut zu machen. Denn ich kann dir sagen, du kannst mit jeder deiner Vorlieben Geld verdienen. Es ist nicht wichtig, welche es sind.

Es ist wirklich interessant, dass in eurer Gesellschaft und eurer Realität in dieser Zeit wirklich sehr viele Individuen glauben, dass Geld wirklich sehr schwierig zu erzeugen ist. Ich kann euch sagen, dass diese physische Manifestation nicht schwer zu erschaffen ist. Es ist die Annahme eurer Fähigkeit, die die große Herausforderung darstellt. (Pause)

Du erlaubst dir nicht, was du willst, da jemand anderer Schulden gemacht hat. Deswegen übernimmst du persönliche Verantwortung für die Entscheidungen eines anderen Individuums und lässt dich nicht wählen.

Du erlaubst dir nicht, die Freiheit zu erschaffen, was du willst, weil du deine Aufmerksamkeit nach außen auf die Erwartungen gesellschaftlicher Institutionen richtest und dich den Forderungen unterwirfst, die du von diesen Einrichtungen wahrnimmst.

Du verweigerst dir immer wieder zu wählen, indem du deine Aufmerksamkeit nach außen auf die Optionen und Erwartungen anderer Individuen richtest. Wenn du das machst, meine Liebe, wie sollst du dann hören, was du willst oder was du dir gegenüber in deinen Kommunikationen zum Ausdruck bringst?

KATYA: Du sprichst und ich denke, dass ich nicht einmal weiß, was ich will oder was ich mir sage. Ich habe keine Ahnung! (Lacht)

ELIAS: Ja, denn wie solltest du merken, was du willst, wenn du dir nicht zuhörst? Wenn du nicht auf dich achtest, wie sollst du dann deine Kommunikationen hören und dir objektiv die Information zukommen lassen, was du willst?

Das ist der Punkt: auf dich zu achten, ruhig zu werden, dir zu erlauben, dich nicht mit äußeren Bedingungen zu beschäftigen und dir die Freiheit zu erlauben, dir zuzuhören und dich so selbst zu lenken.

KATYA: Wie mache ich das?

ELIAS: Du fängst jetzt damit an.

KATYA: Ich glaube nicht, dass ich irgendetwas von mir höre.

ELIAS: Du beginnst jetzt damit, darauf zu achten anzufangen, was jetzt geschieht. Antworte mir: was geschieht jetzt?

KATYA: Ich glaube nicht, dass ich verstehe, was du meinst. Ich kann im Raum herum oder in mich schauen, und merken, wie es mir geht.

ELIAS: Gut, und was erschaffst du jetzt?

KATYA: Ich verstehe noch immer nicht wirklich, „Was ich jetzt erschaffe?“

ELIAS: Was MACHST du jetzt?

KATYA: Ich rede mit dir; Ich sitze hier.

ELIAS: Richtig. Bedroht dich jetzt etwas?

KATYA: Bedroht?

ELIAS: Ja. (Pause) Nichts, nicht wahr?

KATYA: Ja.

ELIAS: Das ist der Punkt, da du dir dauernd große Sorgen machst. Wenn du dir Sorgen machst, lässt du dich auch nicht wählen und erschaffst dann Szenarien, in denen du wahrnimmst, dass du nicht genug hast. Aber wenn du dir erlaubst, wirklich darauf zu achten, was im Jetzt geschieht, kannst du dir auch erlauben anzufangen dich zu entspannen und aufzuhören dich zu sorgen, was deine Aufmerksamkeit von der Vergangenheit und auch von der Zukunft wegbringt. Verstehst du? (Pause)

Umso mehr du dich sorgst, desto mehr verstärkst du Handlungen, die die besorgniserregenden Szenarien erschaffen. Du hörst auf, dir Sorgen zu machen, indem du deine Aufmerksamkeit auf das Jetzt richtest.

KATYA: Es scheint so, dass meine bisherigen Versuche, mir keine Sorgen zu machen, eher ein Leugnen waren, und ich einfach die Situation ignorierte, wenn sie sich verschlechterte.

ELIAS: Richtig, aber das erschafft nicht das, wovon ich zu dir spreche. Ich verstehe, was du machst, wenn du dir keine Sorgen zu machen und dich abzulenken versuchst. Ich rede nicht von sich ablenken. Ich sage dir, bewege deine Aufmerksamkeit.

Sorgen entstehen in Verbindung mit vergangenen Erfahrungen und der Erwartung zukünftiger Erfahrungen. Dadurch achtest du nicht auf das Jetzt. Wenn du deine Aufmerksamkeit auf das Jetzt richtest und dir wirklich erlaubst dich mit dem, was jetzt geschieht, auseinander zu setzen, gehst du mit deiner Aufmerksamkeit in einer Weise um, die mit den Sorgen aufhört, aber deine Realität nicht ignoriert. (25 Sekunden Pause)

Es ist ein Prozess, meine Liebe. Erlaube dir einfach dich zu entspannen und manchmal diese Übung zu machen. Erlaube dir, deine Aufmerksamkeit dem Jetzt zuzuwenden und dir im Augenblick einmal keine Zukunftssorgen zu machen. (38-Sekunden-Pause)

KATYA: Ich will das tun. Ich muss mir wirklich den Unterschied zum Leugnen meiner Realität ansehen, damit ich sie nicht ignoriere. Wenn du sagst: "Achte auf das Jetzt“, worauf achte ich dann? Ich glaube, ich bin weit davon entfernt zu wissen, wovon du redest, weil ich so gewohnt bin, an die Vergangenheit oder die Zukunft zu denken, dass ich nicht einmal verstehe, was du meinst.

ELIAS: Wende deine Aufmerksamkeit einfach dem zu, was physisch im Moment, in jedem Jetzt geschieht.

Wenn du merkst, dass du an die Vergangenheit oder Zukunft denkst oder Gefühle dazu hast, nimm das wahr, sag dir bewusst „Stopp“ und wende deine Aufmerksamkeit dem zu, was jetzt geschieht. Anfänglich erkennst du vielleicht nicht, was du dir als Kommunikation mitteilst oder innerlich ausdrückst, da du wirklich sehr gewohnt bist, deine Aufmerksamkeit nach außen zu projizieren, dass schon die Bewegung deiner Aufmerksamkeit zum Jetzt eine Herausforderung darstellen kann.

Wende deswegen deine Aufmerksamkeit am Anfang einfach nur dem zu, was wirklich physisch geschieht – z.B. wo du physisch bist. Was erschaffst du physisch? Welche Bewegung machst du mit deinem Fuß oder deiner Hand? Nimm deine Muskeln wahr. Merke, ob du angespannt bist oder nicht. Erlaube dir, nur darauf zu achten, was du im Moment machst. Du sprichst vielleicht mit einem anderen Individuum am Telefon. Worüber sprecht ihr? Was entsteht in eurem Gespräch, und wie siehst du das? Was macht dein physischer Körper? Mit solchen Aktionen erlaubst du dir, deine Aufmerksamkeit dem Jetzt zuzuwenden.

KATYA: Das ist hilfreich. (Seufzer)

ELIAS: Du machst z.B. etwas Alltägliches in deiner Wohnung; egal was. Du bist gewohnt, deine Aufmerksamkeit dem Denken zuzuwenden und die Gedanken projizieren deine Aufmerksamkeit in Vergangenheit und Zukunft. (1 Minute, 28 Sekunden Pause)

Und was erzeugst du jetzt?

KATYA: Das ist eine gute Frage! (Lacht mit Elias) Ich weiß nicht, was ich erzeuge, aber ich kann Acht geben. Ich kann so oft aufhören, wie ich immer wieder darüber nachdenken kann.

Ich weiß nicht, wie ich den Sprung schaffe, von irgendwelchen Spannungen oder Gefühlen zu dem, was ich erzeuge - oder ist es das, was ich erzeuge?

ELIAS: Es IST das, was du erzeugst. Was fühlst du jetzt? (Pause)

KATYA: Gut, oft nehme ich Selbstkritik, einschränkende Gedanken oder Gefühle wahr. Jetzt fühle ich, dass ich mir wünsche, es wäre leichter, dass diese Gedanken einfach verschwinden, weil manchmal sie nur wahrzunehmen sie nicht sehr zu ändern scheint. Sie bleiben da. Die Frage ist also, wie man sie ändert.

ELIAS: Sag, was du jetzt in diesem Moment eigentlich fühlst.

KATYA: Ich glaube, dass ich mich lieber mit Kaffee ablenken möchte.

ELIAS: Gut. Wende deine Aufmerksamkeit deinem physischen Körper zu. Was drückt er aus?

KATYA: Ich habe Halsweh, das gestern begonnen hat. Ich bin schon seit einiger Zeit erkältet, besonders seit ich anfing, mir Geldsorgen zu machen. (Pause)

ELIAS: Fühle deinen Magen.

KATYA: Es fühlt sich ganz so an.

ELIAS: Und erkennst du die Anspannung?

KATYA: Nur das Gefühl blockiert zu sein?

ELIAS: Nein. Wende deine Aufmerksamkeit in diesem Moment deinem Solarplexus zu und merke, wie sich das anfühlt. Nimmst du die Spannung in den Muskeln wahr? (Pause)

KATYA: Nicht im Solarplexus, aber in meinem Rücken und Hals.

ELIAS: Im gesamten mittleren Abschnitt deines physischen Körpers erzeugst du eine energetische Anspannung deiner physischen Muskeln und Knochen. Du nimmst das in deinem Rücken wahr. Im gesamten mittleren Abschnitt deines physischen Körpers erzeugst du eine energetische Anspannung, und du hast Recht, du erzeugst das auch im Hals und in den Schultern.

Das ist ein Beispiel dafür, die Aufmerksamkeit aufs Jetzt zu richten - nicht auf die Vergangenheit, nicht auf die Zukunft - und dir zu erlauben darauf zu achten, was jetzt geschieht und dir eine aktive Wahl zu ermöglichen. Es kann dir anfänglich bedeutungslos erscheinen, aber ich kann dir versichern, dass es das nicht ist, weil es die Erlaubnis ist, deine Aufmerksamkeit zu wenden.

Du willst von mir wissen: "Wie kann ich mit dieser Handlung aufhören? Ich möchte sie beenden. Ich will einen anderen Ausdruck erschaffen.“ Wenn du dir nicht erlaubst, mit dir vertraut zu werden und nicht einmal deine Aufmerksamkeit dem Jetzt zuwendest, erlaubst du dir nicht anzufangen, deine Wahrnehmung und folglich deine Realität zu verändern. Diese Handlungen sind deswegen wirklich wichtig.

Wenn du jetzt bemerkst, dass du körperlich angespannt bist, erlaube dir bewusst, deinen Kopf und deine Schultern zu bewegen, deine Körperhaltung zu ändern und Energie freizugeben, und weise dich bewusst an dich zu entspannen. (Pause) Anspannung blockiert Kommunikation. (30-Sekunden-Pause)

Ich möchte dir vorschlagen, wirklich auf die Kommunikation der Gefühle Acht zu geben, da das auch eine Kommunikationsschiene ist, die du oft zu ignorieren versuchst. (35 Sekunden Pause und Katya seufzt)

Versuchst du noch einmal tief zu atmen? (lacht) (28 Sekunden Pause)

KATYA: Ich glaube, auf mein Gefühl zu hören ist neu für mich, aber ich glaube, ich habe damit vor anderthalb Jahren begonnen und es hat mein Leben nicht geändert. Sogar zuzugeben oder anzunehmen, dass Gefühle mir etwas Wichtiges sagen ... habe ich versucht.

ELIAS: Und sie tun es wirklich, meine Liebe. (26 Sekunden Pause)

KATYA: Es ist leicht zu sagen, ich muss das tun, aber für jemanden wie mich, der nicht einmal anfängt zu wissen wie...

ELIAS: Fange nur damit an, dir zu erlauben dich zu entspannen und jeden Moment wahrzunehmen, in dem du an die Vergangenheit oder Zukunft denkst. Jedes Mal, wenn du bemerkst, dass du an die Vergangenheit oder Zukunft denkst, sage dir bewusst “Stopp“ und wende deine Aufmerksamkeit deiner physischen Umgebung oder deinem physischen Körper zu. Das ist ein Beginn.

KATYA: Kannst du mir etwas sagen ... Wenn du davon sprichst, Impulsen zu folgen, kommt es mir vor, dass alles was ich tun möchte nur Rauchen, Schlafen, Essen, oder bestenfalls Tanzen wäre und ich auf diese Weise anscheinend nie irgendetwas tun und bald unter der Brücke schlafen würde.

ELIAS: Ah! (Katya lacht) Aber ich kann dir sagen, dass es wirklich gut für dich sein könnte, wenn du dir das vorübergehend zu tun erlaubst und dich nicht zu etwas drängst und deine Energie zwingst, Erwartungen oder dem, was ihr unter Verantwortung versteht, zu entsprechen. Du bist für nichts außer für dich verantwortlich. Versuche vielleicht eine Zeit lang, die Begriffe "Ich muss" oder "Ich sollte" mit "Ich will“ zu ersetzen, und lass das dann zu. (17 Sekunden Pause)

Ich kann dir sagen, meine Liebe, du rauchst und trinkst und tanzt eine Zeit lang, aber dann werden diese Handlungen langweilig. Du wirst dir deswegen dann Kommunikationen anbieten, etwas anderes zu tun. Aber ich möchte dir auch sagen, dass Angst vor Obdachlosigkeit eine Falle ist, denn wenn du dich auf diese Schöpfung konzentrierst, verstärkst du die Energie das zu erschaffen.

KATYA: Wenn du das sagst, habe ich noch mehr Angst! (Lacht) Also gut, nicht daran denken!

ELIAS: Es geht nicht darum, nicht daran zu denken. Es ist eine Frage der Ausrichtung deiner Aufmerksamkeit auf dich und anzufangen, deinen Wert zu erkennen, und dass das nicht die Wahl ist, die du erschaffen willst und dass es eine Wahl IST. Dieses Szenarium wird dir nicht einfach passieren; es wird eine Wahl sein.

KATYA: Ich nehme an, dass du Recht hattest festzustellen, dass ich glaube, das nicht bestimmen zu können.

ELIAS: Ich verstehe. Deshalb habe ich diese Methoden, wie du anfangen kannst, auf dich zu achten, vorgeschlagen. Ich bin mir wirklich dessen bewusst, dass dir diese Vorschläge in deinem Energieausdruck momentan ziemlich bedeutungslos zu sein scheinen und du dir weiter Sorgen machst und Fragen stellst wie „Ja, ja ich verstehe, aber wie soll ich Geld verdienen? Was werde ich tun? Welche Wahlmöglichkeiten habe ich? Was will ich?“ Du wirst dir diese Fragen erst dann klar beantworten, wenn du dir erlaubst, dir jetzt über dich klar zu sein. Die Methoden, die ich dir heute Morgen gegeben habe, sind deswegen wirklich wichtig, da du damit etwas hast, womit du beginnen kannst.

Ich kann dir auch sagen, meine Liebe, sobald du dir damit anzufangen erlaubst, du immer schneller Erfolge hast. Du bist ein Individuum mit einem klar ausgerichteten Bewusstsein. Es ist nur eine Frage, diese klare Ausrichtung deines Bewusstseins dem Jetzt zuzuwenden, anstatt der Illusion der Zukunft oder dem, was als absolut gültige Vergangenheit empfunden wird, die in Wirklichkeit nicht absolut ist. (26 Sekunden Pause)


Die nachfolgende Übersetzung aus Sitzung 3835 stammt von der Elias-Website:

http://www.eliasweb.org/de/session.php?session_de=2835

KATRIN: Ich bemerkte auch noch, dass ich mich mit einigen meiner Bekannten oder Freunden langweile. Nur mit einer Freundin und Mary kann ich mich über Dinge unterhalten, die mich wirklich interessieren. Es geht soweit, dass ich aus nichts, was ich mache, mehr richtig einen Kick bekomme. Darüber denke ich viel nach. Ich warte auf Inspiration, mehr von innen, da ich von außen im Moment nicht sehr inspiriert bin. Ich habe den Eindruck, dass dieses Warten auf Inspiration zu vergleichen ist damit, sich ein Ziel zu setzen, was die Freude am Prozess ausschließt.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich gelangweilt bin, aber nicht unglücklich. In meiner Einschätzung habe ich mir nicht die Möglichkeit eröffnet, spontan auf Impulse zu reagieren, was ich gern machen möchte. Ich bin spontan, wenn ich mit Anderen zusammen bin, wenn ich koche, einkaufe, oder wenn ich meine Arbeit erledigt habe. Ich bin spontan und flexibel, wenn ich in Kontakt mit meiner Umwelt bin, aber ich bin nicht so beweglich mit mir selbst. Das könnte der Ursprung meiner Langeweile sein, weil ich bemerke, nachdem was Du mir heute gesagt hast, dass ich bestimmte Anhängsel in meine Realität nicht mehr benutze. Ich möchte eine andere Route einschlagen, um mir meine eigene Unterhaltung zu machen, so sehe ich das jetzt.

ELIAS: Ja! Wichtig ist, den spontanen Impulsen Aufmerksamkeit zu widmen und ihnen zu folgen, statt sie zu unterdrücken. Der Grund, Impulse nicht ernst zu nehmen, beruht auf der gewohnten Art des Denkens und der Assoziation, dass impulsives Handeln zunächst nicht produktiv ist.

KATRIN: Genau das trifft für mich zu.

ELIAS: Und warum soll man deshalb den Impulsen folgen? das ist nicht produktiv. Das bringt nichts von dem, was als produktiv eingeschätzt wird. Aus diesem Grunde ist es fast leichtsinnig.

Hierin liegt ein anderer Aspekt des Entdeckens des authentischen Wesens und der Abkopplung der Anhängsel, indem du den spontanen Impulsen Aufmerksamkeit gibst, egal welcher Art sie sind, egal wie unbedeutend oder geringfügig sie erscheinen oder wie wenig Zeit sie beanspruchen, um ihnen nachzugehen.

Das ist ein anderer Gesichtspunkt, denn mit wichtigen Handlungen wird mehr Zeitaufwand assoziiert. Wenn ihr in einem Projekt involviert seid, das eine Stunde, zwei Stunden, fünf Stunden oder mehrere Tage in Anspruch nimmt, bekommt es eine größere Wichtigkeit und mehr Aufmerksamkeit, weil es produktiv ist. Aber einem Impuls zu folgen, dessen Ausführung nur 15 Minuten dauert, ist genauso produktiv wie eine Handlung, die über mehrere Tage geht. Es ist lediglich anders. Es ist ein anderer Typ von Produktivität. Diese Art von Produktivität erlaubt euch mehr, das wirkliche Selbst zu sein, herauszufinden, welche Interessen ihr habt, welche neue Interessen sich entwickeln mögen und was tatsächlich eure wirklichen Interessen sind, statt dem zu folgen, was ihr für ein Interesse gehalten habt, weil es euer Interesse sein sollte.

Wie in dem Beispiel, in welchem du ausdrücktest, dass du nicht mehr so sehr an der Unterhaltung oder dem Austausch mit Anderen und Freunden interessiert bist, weil die Themen dich nicht interessieren. Bis zu einem gewissen Grade, würde ich sagen, warst du an den Themen auch vorher nicht richtig interessiert, aber du folgtest dem Anhängsel Verpflichtung und des vermeintlichen Sollens; das sind die "Warums", die Tentakel in den zwischenmenschlichen Beziehungen. Deshalb musst du Interesse zeigen. Oder auch, wenn du selbst kein Interesse hast, solltest du der anderen Person die Möglichkeit geben, sich auszudrücken und deshalb etwas Interesse daran zeigen als Ausdruck deiner Anerkennung der Wichtigkeit, die der Andere dem Thema beimisst, was auch wieder ein Tentakel zu Freundschaft und Beziehungen ist.

Was Du jetzt tust, ist das sich Öffnen zur Erfahrung des Beziehungs-Zustands (the state of relationship), nicht die Beziehungen, die immer einen Austausch zwischen dir selbst und anderen Manifestationen, sei es zwischenmenschliche Beziehungen oder andere, bedingen, sondern den Seinszustand wahrer Beziehung, welcher der Zustand der Verbundenheit ist. In diesem Zustand der Verbundenheit sind solche Anhängsel nicht mehr notwendig, weil ihr bereits miteinander verbunden seid.

Deshalb ist es ohne Belang, ob ihr an einem Thema, das für jemanden Anderen wichtig ist, interessiert seid oder nicht. Es ist nicht notwendig das zu zeigen. Es ist nicht notwendig, eine Verbindung zu beweisen, indem ihr Interesse an dem für den Anderen wichtigen Thema zeigt. Ihr seid präsent, und die Präsenz in sich selbst drückt den Wert eures Selbst aus und erkennt zugleich den Anderen an, egal ob ihr das für ihn wichtige Thema für wichtig haltet oder nicht.

In diesem Sinne hast du begonnen, dich in die Richtung des authentischen Selbst zu bewegen, und ja, es ist fremdartig. Darüber hinaus sind einige Aspekte davon unbekannt, und ja, das kann verwirrend sein, weil du weiterhin nach gewohnten Bezugspunkten suchst, die sich in den Anhängseln ausdrücken.

Auf diese Weise beginnst Du, das Anhängsel Unabhängigkeit fallen zu lassen, nicht unbedingt loszulassen, aber fallen zu lassen. Dazu habe ich kürzlich einiges gesagt, weil dies ein wichtiges Tor dazu ist, auf objektive Weise wirklich den Bewusstseinswandel zu erleben, was bedeutenden Umbrüchen in eurer Realität den Weg bereiten wird.

Lass mich zum Ausdruck bringen, mein Freund, eine der wichtigsten Umwälzung in eurer Realität innerhalb des Bewusstseinswandels wird sein, dass das Fundament Austausch unbrauchbar wird. Folglich wird die offensichtlichste Form von Austausch, nämlich Geld oder irgendeine Form von Tausch, in der eine Handlung gegen eine andere ausgetauscht wird, was die Basis für Geld ist, keine Rolle mehr als Grundelement eurer Realität spielen.

Nun; viele Individuen, wenn nicht alle, sind damit vertraut und fragen sich, wie kann das möglich sein? Wie können wir eine solch gewaltige Neuerung in unserer Realität erreichen, wenn diese Grundlage des Austauschs so viele unserer Handlungen durchdringt – und sich in den Anhängseln niederschlägt, sogar darin, was ihr seid, aber nicht darin, was ihr wirklich seid.

Nun, um diese gewaltige Veränderung in Eurer Realität zu erreichen, müsst ihr zuerst die Anhängsel entdecken und wie immens deren Einfluss ist darauf, was und wer ihr seid. Wenn ihr diese Anhängsel nicht erkennt und nicht loslassen könnt und entdeckt, welchen Einfluss sie haben und euch limitieren, und nicht entdeckt Wer und Was ihr wirklich seid, wie sollt ihr dann diese gewaltigen Veränderungen in Bezug auf die Anhängsel in eurer Realität zu Stande bringen? Tausch selbst ist ein Anhängsel.

Eines der gewaltigsten Anhängsel neben Austausch in Bezug zu eurer Identität, das ihr für genauso gut haltet wie Austausch und als Belohnung schätzt, und - wie ich bereits gesagt habe - einer der Juwelen eurer Realität ist, das ihr direkt mit eurer Identität verknüpft, ist Unabhängigkeit. Dieses Juwel setzt ihr gleich mit Freiheit, aber das ist es nicht. Es ist keine Freiheit. Es fesselt euch. Freiheit ist nur ein anderer Begriff für Abschottung, und Abschottung fesselt Euch.

Ihr sagt nicht, dass ihr Freiheit z u bestimmten Dingen erreicht. Ihr formuliert es als Freiheit v o n dies und jenem. Freiheit ist mit einer Handlung verbunden, in der ihr Euch weg von Aspekten bewegt, die ihr als bindend oder limitierend einschätzt. In eurer Wahrnehmung heißt es, je unabhängiger ihr werdet, umso freier werdet ihr, umso weniger gebunden an bestimmte andere Ausdrucksformen.

Tatsache ist jedoch, je stärker ihr Freiheit ausdrückt, umso mehr seid ihr gebunden, weil eines der dominanten Anhängsel zum Anhängsel Freiheit Kontrolle ist. Am Anhängsel Unabhängigkeit hängt das Anhängsel Verantwortlichkeit sowie das enorme Anhängsel, die richtigen Schritte zu tun, die rechte Wahl zu treffen. Wenn ihr unabhängig seid, müsst ihr die rechte Wahl in euren Handlungen treffen, um die Unabhängigkeit zu sichern. Je unabhängiger ihr seid, umso mehr seid ihr verantwortlich für die Erhaltung eurer Unabhängigkeit. Je unabhängiger ihr seid, desto mehr muss diese Unabhängigkeit kontrolliert werden.

Deshalb fesselt euch das Juwel, das ihr Freiheit nennt, umso mehr ihr es ausdrückt. Je länger ihr danach trachtet und es erlangt, umso mehr distanziert ihr euch und umso weniger erlaubt ihr euch etwas zu bekommen. Was sollt ihr empfangen? Ihr könnt es selbst tun. Was sollt ihr von außerhalb annehmen? Das könnt ihr allein, weil Ihr unabhängig seid.

KATRIN: Das ist eine harte Nuss.

ELIAS: Ja, es ist erheblich und gewaltig, weil es eure gesamte Existenz, egal, was es ist, durchzieht. Ob es euer Eigentum ist, was euch gehört, eure Umwelt, oder Individuen, Gegenstände, Tiere. Es spielt keine Rolle – es ist alles, was in eurer Verantwortung liegt. Und wie könnt ihr bestimmen, was eure Verantwortung ist? Womit immer Ihr euch beschäftigt. Unabhängig zu sein, schließt immer die Verantwortung für alles, womit ihr beschäftigt seid, ein, sei es das Heim, das Auto, eure Familie, eure Freunde, andere Individuen, Kollegen, Fremde, Gegenstände, Haustiere, Bäume. Es spielt keine Rolle (It matters not). Womit ihr euch in eurer Existenz einlasst, ist Teil eurer Verantwortung in eurer Unabhängigkeit.

Was ist die Umkehrung von Unabhängigkeit, oder, was ihr als Gegenteil von Unabhängigkeit bezeichnet? Es ist nicht Abhängigkeit. Das Gegenteil oder die Umkehrung von Unabhängigkeit ist Verbundenheit (relationship). Nicht Beziehungen (relationships), sondern der Zustand der Verbundenheit, das Wissen um die Verbundenheit, das Wissen, dass es keine Isolation gibt, dass niemand isoliert ist und trotz eurer wundersamen Einzigartigkeit ihr alle miteinander verbunden seid.

Nun; wie kann das sein? Wie erhaltet ihr eure einzigartige Individualität, ohne überhaupt nicht getrennt zu sein, stattdessen vernetzt im Zustand der Verbundenheit?

Bauen wir das in einfachen gewohnten Begriffen auf: untersuchen wir, was dich ausmacht - wir verwenden hier nicht den Begriff "Wesen", weil ihr alle, oder die meisten von euch, es bereits als getrennt von euch seht. Ihr alle habt einen anderen Wesens-Namen und demzufolge ist das Wesen etwas anderes als ihr in körperlicher Erscheinungsform. Daher erschafft das bereits eine erhebliche Trennung. Betrachten wir, wer du bist und was dich als dein Selbst ausmacht. Es ist nicht das Körperbewusstsein, jedenfalls in deiner Einschätzung, in deiner Wahrnehmung. Nun, was ist dein wirkliches Selbst?

Die meisten von euch werden das wirkliche Selbst entweder als Geist – den ihr nicht vollkommen mit dem Gehirn gleichsetzt, und obwohl ihr Teile davon mit dem Gehirn in Verbindung setzt, betrachtet ihr euren Geist in einem anderen Licht als das körperliche Gehirn – oder als Seele definieren. Eher als Seele, weil ihr diese nicht mit einem körperlichen Organ oder einer körperlichen Manifestation verbindet. In eurer Wahrnehmung ist die Seele das wirkliche Selbst, der Bewirker dessen, wer ihr seid, was ihr seid. Obwohl sie irgendwie im Körper residiert, ist sie schwer zu fassen und nicht mit dem Körper verbunden.

Nun gut; verwenden wir die Vorstellung vom authentischen Selbst – wer ihr seid, was ihr seid, diese Seele – wie kann diese Seele einzigartig sein, verschieden sein und sie selbst sein und trotzdem nicht getrennt, stattdessen vollständig und gänzlich verflochten mit "Allem Was Ist" in jeder Hinsicht? Ganz einfach, wie jeder von euch es leicht verstehen kann, in der Darstellung des Konzepts eines Seelenpartners.

Die Vorstellung des Seelenpartners, obwohl er in verschiedener Form und Philosophien erscheint, hat die gemeinsame Grundlage, dass es irgendwo etwas gibt, eine andere Seele, welche Teil des eigenen Selbst ist, der nicht abtrennbar ist. Egal, ob ihr den Seelenpartner als lebendigen Menschen erlebt oder nicht, er ist immer ein Teil von euch. Das motiviert oft viele, viele Individuen dazu, wirklich nach diesem Seelenverwandten zu suchen, diesem Teil, der nicht abgeschnitten werden kann, der so sehr Teil des eigenen Selbst ist. Ohne ihn fühlt sich das Individuum unvollständig oder nicht als Ganzes.

Nun, wie du weißt, sind das Vorstellungen, aber da ist ein Quäntchen Wahrheit enthalten. Ihr habt begonnen, die Realität der Verbundenheit, das Verbunden-Sein, die Gemeinsamkeit zu erschaffen, was das Fehlen von Trennung in physischer Form als Seele und Seelenpartner beschreibt. Das gibt den Weg frei sich zu wandeln (shifting), euer authentisches Selbst, eure wirkliche Identität ohne Anhängsel zu erkennen.

Die Seele hat keine Anhängsel. Seele ist einfach nur ein anderer Begriff für das Selbst, wer und was du in deiner Authentizität bist, und der Seelenpartner ist alles andere, „Alles Was Ist" als authentischer Teil, der zu dir gehört und nicht getrennt von dir ist. Die Trennung kommt durch die Anhängsel, und wie ich schon sagte, eines der größten Anhängsel, neben Austausch, ist Unabhängigkeit.

KATRIN: Mir kamen die Tränen als du Freiheit und Unabhängigkeit erklärtest, was sie repräsentieren. Ich spürte diesen Wunsch, dass es so ist, wie du es erklärt hast. Ich glaube, ich spüre einen starken Antrieb, dieser Richtung zu folgen. Ich kann für mich sprechen, weil es mich so erreicht hat. Es ist kein Konzept, es ist das Gefühl, dass es eine Saite in mir angeschlagen hat.

ELIAS: Und das ist mehr als ein Wunsch, mein Freund. Ihr sehnt euch alle danach, euch so zu verändern. Das ist die Wiedererinnerung (remembrance) – nicht das Gedächtnis, nicht die Erfahrungen, sondern das Rückerinnern, der Zustand der authentischen Verbundenheit.

Ich habe gesagt, ein Faden kann noch kein Stoff sein; ein Faden ist ein Faden. Aber du bist nicht ein Faden. Du bist der Stoff und der Stoff kann nicht hergestellt werden ohne zahllose Fäden, weil nur so Stoff entstehen kann und so ist es auch mit euch.

Vielleicht bewegst du dich in deiner Wahrnehmung des Mangels an Motivation – was in Wirklichkeit kein Mangel an Motivation ist, es ist nur eine andere Motivation, eine, an die du noch nicht gewöhnt bist - in Richtung der wirklichen Freiheit ohne Grenzen, ohne gebunden zu sein und entdeckst das Wunder und die Großartigkeit deines authentischen Selbst, ohne Abstriche.

KATRIN: Ich hab nichts mehr zu sagen. (Elias lacht) Ich bin überwältigt, aber auf angenehme Weise.

Session 2835
Samstag, 29. August 2009 (Privat/Telefon)



Die nachfolgende Übersetzung stammt von der Elias-Website
http://www.eliasweb.org/de/session.php?session_de=3021

SANDRA: Anjuli hat in ihrer Sitzung diese Woche über Meditation gesprochen, dass sie in ihrer ersten Meditationserfahrung erschrocken ist, aber als sie wieder meditierte, ist sie, wie sie sagt, in den Impuls gesprungen. Entweder sie oder du hast das gesagt. Könntest du das genauer beschreiben? Weil in der Erfahrung davon anzuerkennen, dass sich alles bewegt und alles Schwingung ist und man damit spielen kann, wie du vorher in der Sitzung heute gesagt hast, wie ist sie in das energetische Phänomen gesprungen ... (unhörbar) ...und dass man seine Richtung ändern kann. Hat das Anjuli gemacht?

ELIAS: Ja.

SANDRA: Könntest du mehr über die Mechanik dieser Schöpfung sagen?

ELIAS: In einen Impuls zu springen ist nur ein Ausdruck dafür, sich zu erlauben sich mit ihm zu bewegen. Ihr habt sehr oft Impulse, aber ihr bemerkt sie und folgt ihnen nicht unbedingt; ihr handelt nicht danach. Ihr übersetzt sie in Gedanken. Ihr macht aus einem Impuls etwas zu tun, einen Gedanken davon, etwas zu tun. So bemerkt ihr sie, aber ihr handelt nicht unbedingt danach.

„In einen Impuls springen“ ist nur die Aktion sich zu erlauben, nicht über den Impuls nachzudenken oder ihn und die Übersetzung von ihm zu analysieren, und sich zu erlauben, ihm zu folgen und zu handeln.

Sobald ihr eine Handlung beginnt, könnt ihr über sie bestimmen, wie immer ihr wollt. Sobald ihr eine Handlung setzt, bestimmt ihr auch über sie. Deswegen geht es nur darum, selbstbewusst zu sein, sich dessen bewusst zu sein, was ihr tut, was ihr benützt, und euch zu erlauben zu bestimmen, was ihr tut.

SANDRA: (Lang unhörbar) ... diesen Zustand in ihr erschaffen, sodass sie in den Impuls springen konnte? War sie ruhig, war sie (unhörbare), war sie ganz bewusst (unhörbar)?

ELIAS: Nichts davon ist notwendig. Es ist ein Moment. Es ist nur ein Moment des Gegenwärtig-und-Selbstbewusst-Seins. Es ist keine vorbereitende Handlung nötig. Es ist eine Handlung, die ihr dauernd oder in jedem Moment machen könnt, weil die einzige Anforderung ist, dass ihr gegenwärtig und selbstbewusst seid, und euch somit erlaubt, selbstbestimmt zu sein. Deswegen wisst ihr es, wenn ihr euch einen Impuls präsentiert.

Ein Impuls ist anders als ein Eindruck. Ein Impuls ist eine Veranlassung. Ihr bringt euch dazu, euch zu bewegen. Ihr wisst, wenn das geschieht, aber es ist auch so, dass ihr ihn bemerkt oder ignoriert. Es geht darum, sich seiner selbst bewusst zu sein und den Moment anzuerkennen, in dem es einen Impuls gibt und ihm zu folgen, statt ihn nur zu beobachten oder zu ignorieren.

Ja?

JOHN: Ich versuche Sinne umfassender zu verstehen... (lang unhörbar) ... wie unterscheiden sich ihre Sinne von unseren ... (lang unhörbar) ... und wie könnte ein Delphin dieselben Manifestationen wahrnehmen (unhörbar). Stimmt das?

ELIAS: Ja, es stimmt. Sie haben ein viel breiteres Spektrum für die einzelnen Sinne. Deswegen können sie mit denselben fünf Sinnen einen größeren Schwingungsbereich wahrnehmen. Wie sie sie benutzen können, wie sie sie benutzen, ist in mehrfacher Hinsicht anders als das, was ihr wahrnehmt. Wenn ihr einen Gegenstand anseht, euren Sehsinn einsetzt - angenommen ihr seht einen blauen Ball. Ihr seht eine Kugel, ihr seht das, was das Material zu sein scheint, aus dem der Ball besteht, ihr seht die Größe des Balls, ihr seht die Farbe, ihr seht die Form, ihr seht einen festen Gegenstand. Eure Sinne arbeiten so, dass sie absolute Information übermitteln. Ihr seht einen festen Ball mit einer bestimmten Farbe.

Der Delphin sieht einen Ball, aber nicht den Ball, den ihr seht. Der Delphin sieht mehrere Farben. Der Delphin sieht keinen blauen Ball. Der Delphin sieht einen vielfarbigen Ball mit überwiegend blauen Farbtönen, vielen blauen Farbtönen, nicht einem. Der Delphin sieht den Gegenstand auch weniger fest. Vergleichsweise sieht der Delphin den Ball ähnlich wie ihr den Ball seht, wenn er unter Wasser ist. Wenn ihr den Ball im Wasser bewegt, ist das ähnlich dem, wie der Delphin den Ball auf dem Boden sieht, da der Delphin die Bewegung wahrnimmt.

Der Delphin hört den Ball auch, da sich der Ball bewegt, auch wenn er unbeweglich zu sein scheint. Der Delphin hört die Luftwellen, wie sie sich mit dem Ball verbinden, und den Ball, wie er sich mit seiner Umgebung verbindet. Er hört deswegen den Ball.

Deswegen, ja, seine Sinne haben einen breiteren Bereich als ihr, und somit unterscheidet sich, was er wahrnimmt davon, was ihr wahrnehmt, und seine Sinnesdaten sind anders. Sie sind ausgedehnter als eure eigenen. Aber das erreicht ihr jetzt.

DANIIL: (Unhörbare Frage/Bemerkung)

ELIAS: Richtig, ja. Ihr macht das dauernd. Ihr seht es nur nicht, da euch eure Sinne nicht erlauben es zu sehen. Aber ihr seid ein viel verschwommeneres Bild als ihr euch zu sein wahrnehmt! (Lachen)

ELLA: Siehst du uns verschwommen?

ELIAS: Ich setze den eigentlichen Sehsinn nicht ein, da er nicht notwendig ist.

ELLA: Aber du hast irgendeine Wahrnehmung von Individuen (unhörbar).

ELIAS: Ja. Es ist nicht notwendig, die physischen Sinne des Körperbewusstseins zu benutzen, um zu kommunizieren oder sich mit jedem von euch zu verbinden.

ELLA: (Lange unhörbare Frage/Bemerkung)

ELIAS: (Lachen) Außer mir?

ELLA: (Unhörbar)

ELIAS: Das wäre eure Wahl! (Gelächter) Und ich ermutige dich das auszuprobieren.

SANDRA: Elias, Seth sprach über innere Sinne, und es gab wirklich einige. Sie hatten einen Bezug zu den Wahrnehmungssinnen der physischen Realität. Du hast über Konzeptualisieren und Empathie als die zwei subjektiven Hauptsinne gesprochen. Meine Frage ist, wenn ich (unhörbar) von jemandem, ist das mein subjektiver Sinn oder mein Konzeptualisierungssinn oder empathischer Sinn, oder ist das eine Ausdehnung meines konzeptuellen Sinns?

ELIAS: Beides.

SANDRA: (Unhörbare Frage/Bemerkung)

ELIAS: Nein. Es ist eine Mischung deiner inneren und äußeren Sinne. Du nutzt deinen physischen äußeren Sehsinn und auch deinen inneren empathischen Sinn dazu, auf die Energie zu reagieren und übersetzt das in Bezug auf deinen äußeren Sehsinn. Du gibst deinem äußeren Sinn mehr Information. Du leitest das Körperbewusstsein dazu an, mehr zu sehen.

Session 3021
Samstag 23. Oktober 2010 (Gruppe/Brattleboro, Vermont)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Impulse
BeitragVerfasst: Fr 15. Feb 2013, 17:42 
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ELIAS: Ich habe Euch schon früher gesagt, das es schwierige Bereiche sind, wenn Ihr Euch ungeachtet (irregardless) anderer Individuen mit grundlegenden Glaubenssatzsystemen befasst. In der jüngsten Sitzung habe ich Euch gesagt, dass ich Eure Schwierigkeiten beim Anheuern dieser grundlegenden Glaubenssatzsystem verstehe, und ich habe Euch für ein Zulassen auf diesen Gebieten Argumente gegeben, da wir Eure Schwierigkeiten verstehen.

VICKI: Und das bringt uns zurück zu unseren Fragen von vor einem Jahr, wie wir identifizieren, ob es Impulse sind oder nicht, und ob sie mit Glaubenssatzsystemen verknüpft sind, und all dieses Zeugs. Schon bei einem einzigen Ereignis im physischen Fokus kann man sich selbst sehr viele Dinge präsentieren.

ELIAS: Wir haben unser Spiel für ein längeres Zeitelement angeheuert. Derzeit identifiziert keiner in Eurer kleinen Gruppe wahrlich wahre Eindrücke oder Impulse. Ihr übt, aber Ihr versteht nicht wirklich, womit Ihr trainiert! Ihr habt das, womit Ihr Euch verbindet, immer noch nicht identifiziert, weshalb wir unser Spiel fortsetzen.

VICKI: Das verstehe ich. (Lachen)

ELIAS: Du weißt lediglich, dass Du ein bisschen häufiger als zufällig eine richtige oder eine falsche Antwort bekommst.

VICKI: Okay. Um auf das Beispiel mit der Katze zurückzukommen, so ist da mehr als nur das andere Individuum involviert. Da gibt es auch noch meine persönliche Verantwortung gegenüber dieser Katze. (deutet auf Jack, den Familienkater.)

ELIAS: Ich verstehe durchaus das Problem Eurer persönlichen Verantwortung anderen Kreaturen gegenüber. Ich erkenne die Auswirkungen dieses ganzen Problems, nicht nur Eurer eigenen Verantwortung im Rahmen einer Übereinkunft mit einem anderen Individuum sondern auch hinsichtlich Eurer Vereinbarung mit anderen Kreaturen.

VICKI: Derzeit sehe ich es als meinen Impuls an, mich an diese Vereinbarung zu halten und ihn wegzusperren (es geht es um den Kater), um alle Beteiligten und alle Vereinbarungen zu schützen …. Ich habe wohl das Thema verfehlt!

ELIAS: Du siehst es weiterhin in Gestalt von richtig oder falsch oder gut oder schlecht.

VICKI: Aber er ist ein Lebewesen! (Deutet auf Jack))

ELIAS: Derzeit gibt es bei Deiner Wahl weder gut oder schlecht, richtig oder falsch. Du hast gewählt und eine Wahrscheinlichkeit verwirklicht. Sie ist nicht falsch.

VICKI: Es ist aber nicht die effizienteste Wahl.

ELIAS: Innerhalb Deiner Wahrscheinlichkeiten. (grinst)

VICKI: Und der Impuls oder das, was ich als solchen identifiziere, diese andere Wahlmöglichkeit hätte schädlich sein können ...

ELIAS: Das ist kein Impuls sondern ein Gefühl.

VICKI: Offensichtlich kann ich einen Impuls noch nicht einmal identifizieren. (lacht)

ELIAS: Auch Shynla [Cathy], Olivia [Ron] oder Michael [Mary] können das nicht, und das ist der Grund, weshalb wir damit weitermachen. Schon zu Beginn unserer Sitzungen sagte ich Euch, dass ein Impuls kein Gefühl, kein Gedanke und keine Emotion ist. (hier gehen ein paar Minuten des Textes durch einen Tonbandwechsel verloren.)

VICKI: ... Es ist schon erstaunlich, dass wir nach 1 ½ Jahren einen Impuls immer noch nicht identifizieren können.

ELIAS: (kichert) Eine ziemlich kurze Zeitspanne!

VICKI: Ich gehe davon aus, dass wir in den nächsten paar Sitzungen über das Identifizieren von Impulsen sprechen werden! (Gelächter)

ELIAS: Des passt innerhalb der Wahrscheinlichkeiten sehr gut zu unserem Thema.

VICKI: Also mache ich mal damit weiter, weil ich das tun kann. Ich hatte den Impuls empfunden, mit bereit zu erklären, diesen verdammten Kater zu nehmen. Ist das korrekt?

ELIAS: Das war eine Wahl/Entscheidung.

VICKI: Es war kein Impuls! Es war eine Entscheidung/Wahlmöglichkeit. Okay, das hilft mir.

ELIAS: Ihr könnt sehen, dass manche Eurer Entscheidungen innerhalb von Wahrscheinlichkeiten durch Eure subjektiven Äußerungen beeinflusst werden, und dieser Einfluss ist im Moment offensichtlich.

VICKI: Aber es wäre immer noch nicht das, was man als reinen Impuls bezeichnen könnte?

ELIAS: Nein. Ein Impuls ist einfach eine automatische Erwiderung, zu der die Essenz auffordert (an automatic response urged by essence).

VICKI: Was ist, wenn man unmittelbar nach einer automatischen Erwiderung einen Konflikt empfindet? Was geschieht da?

ELIAS: Das hängt von der Situation ab. Bitte verstehe die ganze Aussage „eine automatische Erwiderung, zu der die Essen auffordert. Du kannst irgendeine Situation automatisch erwidern, aber es mag keine Erwiderung der Essenz sein, oder es mag eine automatisch Erwiderung geben, die durch die Essenz motiviert oder vorangetrieben wird und dann magst Du in der Folge einen Konflikt erleben, denn aufgrund Deiner Furcht oder Deines Mangels an Vertrauen magst Du reagieren. Dies wäre eine nachträgliche Blockade der Erwiderung.

Im allgemeinen blockiert Ihr zunächst die Erwiderung und erkennt den Impuls nicht. Und deshalb gibt es keine automatisch Erwiderung. (Gelächter) Ich habe Euch immer wieder gesagt, dass wir mit dem Thema Wahrscheinlichkeiten nur langsam vorankommen werden, da das ein sehr schwieriger Bereich ist, bei dem es viel Verwirrung und Fehlinterpretationen geben wird. Eure Bereitschaft für dieses Thema könnt Ihr in Eurem Inneren evaluieren, in Eurer Hast, Riesensprünge innerhalb des Bewusstseins zu machen und Euch Informationen zu wünschen, noch bevor diese offeriert werden. Aber auch das habt Ihr gewählt.

[session 114, August 18, 1996]


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Geld erschaffen
BeitragVerfasst: Sa 16. Feb 2013, 09:45 
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VICKI: Neulich tippte ich am Computer ein paar Sätze an ein neues Mitglied, um ihr zu sagen, dass die Beschreibung ihres Lebens machte, dass ich mich hinsichtlich meiner Erfahrung beim Gedenkgottesdienst besser fühlte, und obwohl ich mich besser fühlte, machte das überhaupt keinen Sinn für mich. Ich hätte meinen Text fast gelöscht, aber dann schickte ich ihn doch an sie. War das ein Impuls?

ELIAS: (Pause) Ja.

VICKI: Wirklich? Ich möchte keine Bonbons, weißt Du! (lacht)

ELIAS: Ich bin beleidigt. (grinst). Ich zögerte nur, damit Du kein Missverständnis hinsichtlich Deines Wissens über Impulse entwickelst und Deine Gedanken nicht als Impuls siehst, denn Ihr könnt Gedankenprozesse oder Gefühle inkorporieren, die auf den Impuls folgen.

VICKI: Nun, das ist immerhin ein Anfang!

ELIAS: Ein weiterer Ansatz! (grinst) Nur um Eure Zufälle zu bemerken!

JIM: Der Gedanke, Mary anzurufen und vorzuschlagen, dass sie sich eine Rotlichtlampe anschafft, war das ein Impuls?

ELIAS: Die Lampe, das war ein Impuls. Der darauffolgende Gedanke war ein Eindruck und die Interpretation des Channelns des Impulses. Du kommst dem näher!

CATHY: Wenn wir einen Impuls erkennen und nicht entsprechend handeln, ihn jedoch identifizieren, das zählt ebenfalls?

ELIAS: Ja, dies würde auf der riesigen Impulsliste des Kosmos zählen, wo Ihr jeden bemerkten Impuls abhakt! (Gelächter)

Alle Energie zählt. Alle Äußerungen sind gültig. Impulse, denen Ihr nicht nachkommt, können oft, aber nicht immer, Geysire erschaffen. viewtopic.php?f=13&t=1168 Bemerkte Impulse sind immer gültig, denn Ihr hab innerhalb der Wahrscheinlichkeiten die Wahl, ihnen nachzukommen oder auch nicht.

[session 116, August 28, 1996]


(nachfolgender Text ist auch im Thread „Glaubenssatzsystem der Wahrheit“ enthalten.)

RETA: Gibt es eine Methode, die ich schon heute lernen kann, um die Wahrheiten nicht zu verzerren oder sie falsch zu übersetzen? Wie kann ich wissen oder erkennen, dass meine Wahrheiten richtig und nicht verzerrt oder falsch übersetzt sind?

ELIAS: Das sind schwierige Bereiche. Ich spreche mit Euch, um es Euch zu ermöglichen, mehr mit Euch selbst vertraut zu werden. Solange Ihr Euch nicht selbst kennt und nicht mit Euch selbst vertraut seid, werdet Ihr Verwirrung hinsichtlich der Verzerrung von Wahrheiten haben, weil Ihr Euch selbst nicht vertraut. Ihr werdet Euch ständig fragen: „Ist das richtig, ist das falsch? Geht es so, oder so? Wenn Ihr Euer Gewahrsein dehnt und dem Selbst mehr vertraut, werdet Ihr anfangen, diese Wahrheiten zu identifizieren. Ihr werdet dem vertrauen, was wahr klingt. Ihr vertraut bereits dem ein bisschen, was für Euch wahr klingt, aber Ihr zieht auch vieles ab. Wenn Ihr lernt, Euch selbst mehr zu vertrauen, lernt Ihr auch, mehr auf Eure eigene Sprach zu hören, und dann werdet Ihr verstehen und wissen. Jedes Mal, wenn Ihr kleine Impulse und kleine Dosen von Wissen erlebt und das bestätigt, werdet Ihr wissen. Durch diese Übung werdet Ihr im physischen Fokus bei diesem Vorgang erfahrener, und das ist auch der Grund, weshalb wir unser Spiel fortsetzen, denn das erlaubt Euch die Chance, Euch selbst zuzuhören.

Bitte glaubt das innerhalb der Glaubenssatzsysteme: Ihr könnt Euch selbst vertrauen. Ihr werdet Wahrheiten kennen. Ihr werdet auch Nicht-Wahrheiten kennen, und Ihr werdet zwischen Beiden unterscheiden können.


[session 137, December 01, 1996]


(nachfolgender Text ist auch im Thread „Kinder“ enthalten.)

ELIAS: Ich habe schon früher gesagt, dass es einen sehr großen Äußerungsbereich gibt, den Ihr bei Kindern immer noch blockiert, und zwar die Impulse. Ihr lasst keine Impulse zu. Aufgrund Eurer Glaubenssatzsysteme instruiert Ihr Kinder, sich nach bestimmten Verhaltensweisen zu richten, was auch deren natürliche Impulse blockiert.

Insofern lernen sie, ihre Impulse abzuwerten und sie nicht zu erkennen, wie Ihr ebenfalls gelernt habt, Eure Impulse nicht zu erkennen. Wenn Ihr diese Umschaltung fördern möchtet, werdet Ihr am meisten dazu beitragen, wenn Ihr alle diese Bewusstseinselemente und Funktionsweisen der Essenz versteht und die Glaubenssatzsysteme begreift.

Auf diese Weise könnt Ihr allen helfen, was auch die Kinder miteinschließt. Die Kinder mögen ursprünglich für diesen Vorgang empfänglicher sein, da sie ihn verstehen werden, aber auch andere Individuen werden dies schließlich verstehen.

[session 145, January 05, 1997]


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Impulse
BeitragVerfasst: Sa 16. Feb 2013, 11:03 
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JIM: Wenn man sich Sorgen um einen Anderen macht und beginnt, an entsprechende Szenen zu denken oder etwas im Zorn zu einem anderen sagt, gibt es dann die Möglichkeit, jene Gedanken wieder zu negieren, wenn man anschließend denkt: “Du liebe Zeit, das ist ein schrecklicher Gedanke” oder “Ich weiß, das ist ein Glaubenssatze”? Manchmal habe ich solche Gedanken und stecke sie dann in ein schwarzes Loch und hoffe, dass sie sich neu organisieren oder etwas in der Art, aber ist das überhaupt nötig?

ELIAS: Nein.

JIM: Weil Du das Gute und das Böse betrachtest sowie dies, dass das andere Individuum seine eigene Realität selbst erschafft?

ELIAS: Durchaus. Yarl (Jim) viele Leute haben Glaubenssatzsysteme über gute und schlechte und positive und negative Energien und äußern sich in bestimmten Richtungen, weil sie keine negative Energie ausstoßen und im Kosmos und Bewusstsein keine Negativität äußern möchten, und das ist lächerlich! Energie ist Energie. Sie ist nicht positiv oder negativ. Ihr mögt Glaubenssatzsysteme über negative Denkprozesse hegen, aber wenn Ihr sie blockiert oder nicht annehmt, blockiert Ihr auch Impulse und erschafft Geysire. Deshalb sage ich Dir, dass Du solche Denkprozesse äußern kannst, die Du als negativ erachten magst. Beispielsweise: „Ich verabscheue Dich sehr!“ Du magst das nicht im draußen äußern aber denken. Und daraufhin denkst Du: „Ich bin eine sehr schlechte Person! Ich habe diese negative Energie ausgestoßen, und der Gedanke ist Wirklichkeit, und ich habe mich negativ geäußert. Das ist sehr schlecht!“

Falsch! Der Gedanke ist Realität, und er wird innerhalb der Energie geäußert werden, aber wenn Du Deine Energie im Annehmen des Selbst steuerst, wirst Du diese Energie in wahrscheinliche Geisterbereiche stecken, die dieser Energie erlauben werden, sich in ihrer eigenen Äußerung neu zu formen, und sie wird in irgendeine Manifestation umziehen, in die jene Bewusstseins-Glieder sich zu platzieren wählen. Die Energie wird sich automatisch neu arrangieren und geäußert werden, und sie wird nicht unbedingt im Erschaffen von Riesenmonstern des Bewusstseins geäußert werden.

[session 207, August 15, 1997]


ELIAS: Das Glaubenssatzsystem der Duplizität liegt allen Euren anderen Glaubenssatzsystemen zugrunde und geht Hand in Hand mit Euren Glaubenssatzsystemen über Recht und Unrecht oder Gut und Böse, denn Ihr hegt in Eurem Inneren dieses doppelte Element, das Selbst und wie Ihr Euch selbst seht. Ihr seht Euch selbst als gleichzeitig wirklich gut und als wirklich böse. Ihr seht Euch an und sagt Euch, dass Ihr ein gutes, positives und wundervolles Wesen seid, aber tief darunter hegt Ihr zwischen Euren religiösen und Euren wissenschaftlichen Glaubenssatzsystemen das Glaubenssatzsystem, dass Ihr nicht gut, von Grunde auf nicht vertrauenswürdig, ränkevoll und schlecht seid.

Ihr glaubt das auch auf dem Gebiet der Wissenschaften, die Euch sagen, dass Ihr Eure animalische Natur, die die Grundlage Eures Daseins ist, nicht vertrauen könnt. Ihr setzt Eure Impulse mit Euren Grundinstinkten gleich, die – da sie schlecht sind - nicht anerkannt/bestätigt werden dürfen. Innerhalb Eurer religiösen Glaubenssatzsysteme gibt es Elemente wie die Erbsünde, mit der Ihr in den physischen Fokus gelangt, und von der Ihr gereinigt werden müsst, denn bei Eurem Eintritt in den physischen Fokus seid Ihr von Hause aus schlecht und von "Alles Was Ist", Eurem Schöpfer, Gott oder wie auch immer Ihr das ganze Bewusstseins zu bezeichnen wählt entfernt. Da dies ein globales Massenglaubenssatzsystem ist, das Euch allen zugrunde liegt, kämpft Ihr während Eures ganzen Fokus mit dem Thema der Duplizität.

Ihr müsst bloß erkennen, dass es kein von Hause aus Schlechtes/Böses gibt. Ihr tretet nicht in den physischen Fokus mit einem Mal/Zeichen ein, das gegen Euch spricht. Ihr tretet nicht in den physischen Fokus ein mit den Sünden der Vorväter im Gepäck. Ihr seid von Hause aus perfekt. Ihr müsst also keine Wiedergutmachung für Element in Euch leisten, die böse wären, denn es gibt kein böse. Ihr müsst bloß die Erstaunlichkeit des Selbst annehmen und erkennen, dass alle Eure Entscheidungen/Wahlmöglichkeiten Wahrscheinlichkeiten sind, die erlebt werden können.

[session 222, September 27, 1997]


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Impulse
BeitragVerfasst: Sa 16. Feb 2013, 18:08 
Supraselbst
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NICKY: Wenn ich inspiriert bin, eine private Sitzung zu haben, kommt das sozusagen aus dem linken Bereich. Es ist nicht so als ob ich darüber nachdenken würde. Es ist eher so: “Weißt Du was? Ich möchte eine private Sitzung haben.“ Welcher Vorgang steckt dahinter? Ich habe das Gefühl, dass ich es begehre, Dinge zu diskutieren, zu bestätigen und Informationen auf andere Weise zu bekommen. Stimmt das?

ELIAS: Diese Einschätzungen sind richtig. Dies ist auch eine Chance zu sehen, wie Du einen Impuls erwiderst. Hierbei kannst Du den Unterschied zwischen einem Eindruck und einem Impuls erkennen, einem Drang und Antrieb ohne Emotionen und Gedanken, der das Soufflieren einer Bewegung ist, die als Impuls identifiziert wird. Dies bietet Dir die Chance, Dich selbst beim Erwidern des Impulses in Bewegung zu sehen und auch in anderen Situationen Impulse zu erkennen.

NICKY: Und was präsentierte sich heute Nacht und heute Morgen, als ich mir dachte: „Okay, vielleicht sollte ich die Sitzung nicht haben. Warum werde ich eine Sitzung haben?“ Ich fing an, dies zu interfragen. Ich erkannte, dass ich es anzweifelte, und dann überging ich dies, und als ich Mary anrief, um die Sitzung zu beginnen, war da die Sache mit dem Tonband. Und ich dachte mir, vielleicht war es das, was ich aufgefangen hatte, dass wir nicht um acht Uhr anfangen konnten, was wir zuerst vereinbart hatten. Hatte ich das aufgefangen und habe es dahingehend interpretiert, lieber keine Sitzung zu haben?

ELIAS: Teilweise. Dies ist auch eine weitere Chance für Dich, die Funktionsweise von Impulsen und Deiner natürlichen Tendenz zum Rationalisieren und Abwerten eines Impulses zu sehen. Dies bietet Dir die Situation, den natürlichen rationalen Verlauf Deiner Alltagsdinge zu sehen (This gives you the situation of viewing your natural course in rationality in your everyday activities, so to speak.) Da Ihr größtenteils nicht an diese natürliche eigene Sprach an Euch selbst gewöhnt seid, neigt Ihr beim Identifizieren eines Impulses automatisch dazu, ihn zu kritisieren und zu rationalisieren und Euch einen Grund zu offerieren, dem Impuls nicht Folge zu leisten.

NICKY: Kann ich davon ausgehen, dass ich Impulse weniger oft herabsetzen werden, je mehr ich diesen Folge leiste und das Kritisieren bleiben lasse?

ELIAS: Absolut. Das ist eine Sache des Identifizierens, Bemerkens und Befolgen dieser Impulse und des Nicht-Erlaubens der Blockade dieser Impulse. Wie ich Euch schon oft sagte, sind Impulse Eure eigene, natürliche Sprache der Essenz an Euch im objektiven Gewahrsein. Ihr werdet jedoch von klein auf gelehrt, diese Impulse zu kritisieren und sie zu ignorieren. Ihr blockiert diese Impulse, was in Euch viele Konflikte erschafft.

[session 271, April 02, 1998]


PAUL: … Ist ein Eindruck dasselbe wie ein Impuls?

ELIAS: Nicht ganz. Ein Eindruck wird immer einen Gedanken und/oder ein Gefühl entfachen, was ein Impuls nicht unbedingt tun wird.

[session 281, May 17, 1998]


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