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 Betreff des Beitrags: Elias: Glaubenssätze, Annahme (und Annahme des Selbst)
BeitragVerfasst: Fr 16. Sep 2011, 07:23 
Supraselbst
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Annahme des Selbst (Glaubenssatzsysteme)

ELIAS: Innerhalb Eurer Sprache sollte Annehmen/Akzeptanz das größte Wort sein, das Ihr besitzt und mehr Buchstaben umfassen als jedes andere Wort Eurer Sprache, denn es ist das umfangreichste und für Euch am schwierigsten zu bewerkstelligende Konzept. Man lehrt Euch, nicht annehmend zu sein, und deshalb seid Ihr dies automatisch nicht. Ihr hegt auch die Duplizität des Selbst, was Euer Nicht-Annehmen des Selbst bestärkt. Wie könntet Ihr Euch deshalb gegenseitig annehmen?

[Sitzung 164, 16. April 1997]


ELIAS: Wie gesagt, könnt Ihr anfangs das Verändern von Glaubenssätzen wählen, um Euch dies zu bestätigen, obwohl Ihr sie nicht tatsächlich verändert, aber das ist es, was Ihr zu tun versucht. Und bei diesem Versuch verleiht Ihr auch dem Zustandekommen der Akzeptanz Energie. Ein Verändern ist nicht die Zielvorstellung. Ihr könnt Eure Glaubenssatzsysteme jederzeit wechseln. Das was Ihr dabei vollbringt, ist lediglich der Tausch eines Glaubenssatzsystems gegen ein Anderes, und es hat weiterhin viel Energie und Macht inne. Durch das Annehmen der Glaubenssatzsysteme neutralisiert Ihr deren Macht und bietet Euch selbst die Chance, Euch kreativer zu äußern. Insofern mögt Ihr das verwirklichen, was Ihr haben wollt, und es wird keine Rolle spielen, weil Ihr nicht länger so stark im Bedürfnis/Haben Wollen fokussiert sein werdet.

[Sitzung 188, 29. Juni 1997]


ELIAS: Ich habe Euch gesagt, dass Ihr höchst erstaunliche/wundersame (wondrous) Kreaturen seid und Fähigkeiten habt, die weit über das hinaus reichen, was Ihr als das anseht, wozu Ihr fähig wärt, denn Ihr seid zu noch viel mehr erstaunlichen Handlungen befähigt als Ihr dies für möglich haltet. In diesem Prozess werden wir Euch befähigen, das partielle Annehmen einiger Eurer existierenden Glaubenssatzsysteme zu bewerkstelligen und somit nicht mehr an deren Grenzen gefesselt zu sein. Ich sage Euch, dass Ihr auch im Zuge der Bewusstseinsumschaltung nicht alle Eure Glaubenssatzsysteme akzeptieren werdet, da Ihr im physischen Fokus immer Glaubenssatzsysteme hegen werdet. Sie sind der Kern/das Herzstück Eurer Realität. Aber Ihr werdet viele Eurer Glaubenssatzsysteme annehmen, was viele Schranken eliminieren wird.

[Sitzung 233, 2. November 1997]


ELIAS: ... Dies bringt uns wieder zurück zum Unterricht über das Thema Annahme und Annahme Plus (Annahme 101 und 102), die Annahme von Euch selbst und das gegenseitige Annehmen. Wenn Ihr Eure Glaubenssatzsysteme annehmt, werden diese neutralisiert und deshalb dem anderen gegenüber nicht zudringlich sein, da Ihr nicht werten werdet. Dies ist eine Sache der Wahl, und es gibt kein Werturteil. Die Annahme ist das Fehlen von Werturteilen.

[Sitzung 257, 11. Jaguar 1998]


ELIAS: Das Annehmen eines Glaubenssatzsystems ist nicht dessen Verändern noch ist es ein Eliminieren. Es ist die Bestätigung/Anerkennen des Glaubenssatzsystems und dessen Annehmen in Euch selbst und bei anderen, ohne zu werten, wodurch seine Macht neutralisiert wird und Ihr Euch eine neue Freiheit Eurer Kreativität erlaubt und die Erlaubnis erteilt, Euer Gewahrsein zu erweitern, was den freien Fluss Eurer kreativen Äußerung zulässt. Dies erlaubt Eure Befreiung.

[Sitzung 271 2. 1998]



MICHAEL: Ich habe versucht, mich mit den diesbezüglichen Glaubenssatzsystemen zu befassen, und es ist schwierig für mich. Ich weiß nicht, ob ich das richtige Glaubenssatzsystem anpacke. Hier taucht die Frage auf, ob ich das richtige Glaubenssatzsystem neutralisiere oder … ich bin so verwirrt.

ELIAS: (kichert) Es geht nicht darum, eine Neutralisierung des Glaubenssatzsystems zu vollbringen. Wenn Ihr die Situation aus dem Blickwinkel des Neutralisierens des Glaubenssatzsystems angeht, versucht Ihr, auf gleiche Weise eine Handlung anzuheuern wie es der Angriff auf ein Glaubenssatzsystem wäre, was nicht das zustande bringen wird, was Ihr tun wollt.

Die Annahme des Glaubensatzsystems wird automatisch dessen Neutralisieren als Nebenprodukt produzieren. Es geht darum, die Aufmerksamkeit auf den Bereich der Annahme des Glaubenssatzsystems zu richten und zu erkennen, dass es weder ein Gut noch ein Schlecht, ein Richtig noch ein Falsch birgt. Es ist bloß ein Glaubenssatzsystem, und alles, was damit verbunden ist, sind Aspekte dieses Glaubenssatzsystems. Sie haben keine Macht inne, solange Ihr dem Glaubenssatzsystem selbst keine Energie verleiht. Wenn Ihr ein komplettes Fehlen von Werturteilen auf irgendeinem Gebiet eines Glaubenssatzsystems erreicht habt, habt Ihr das Glaubenssatzsystem akzeptiert.

Das Fehlen eines Werturteils bezieht sich nicht nur auf negative Urteile, denn mittels Eurer Vorstellung von Positiv oder Richtigkeit (rightness) urteilt Ihr ebenfalls. Wenn Ihr ein Glaubenssatzsystem annehmt, hegt Ihr nicht weiterhin das Werturteil von Richtigkeit oder Unrichtigkeit, was das Glaubenssatzsystem neutralisieren wird.

[Sitzung 279, 12. Mai 1998]


ELIAS: Alles was ich Euch in diesen Sitzungen gesagt und offeriert habe, geht in Richtung des Annehmens des Selbst. Ich biete Euch viele Analogien, Geschichten und Blickwinkel, um sich diesem Thema der Annahme des Selbst und der Selbstsüchtigkeit (selfishness) des Selbst in der Terminologie der Essenz zu nähern, nämlich zu allererst das Selbst zu sehen, denn damit fangt Ihr automatisch an, auch andere Individuen zu akzeptieren, und Ihr werdet entdecken, dass die Äußerungen anderer Individuen im Rahmen Eurer eigenen Annahme des Selbst keine Rolle spielen, da Ihr anfangt, Euch ein Verstehen anderer Individuen und deren Glaubenssatzsysteme und Verhaltensmotive zu offerieren.

Damit sage ich nicht, dass Ihr gefühllos, ohne Mitgefühl und ohne Empfindsamkeit sein sollt, denn diese Elemente habt Ihr im Rahmen Eurer Emotionen in dieser physischen Dimension erschaffen, und Ihr könnt diese Emotionen und ihre Schöpfungen durchaus äußeren und sie allesamt auch Euch selbst offerieren.

[Sitzung 339, November 13, 1998]


ELIAS: Das Selbst zu akzeptieren ist sozusagen Eure schwierigste Aufgabe. Die Leute bitten mich ständig, ihnen eine Methode zu offerieren, sozusagen einen einfachen Weg hin zum Akzeptieren von Glaubenssatzsystemen, aber der Schlüssel ist es, zuallererst das Selbst zu akzeptieren, und in der Folge werdet Ihr Euch erlauben, Glaubenssatzsysteme zu akzeptieren. Aber dieser Bereich weist den meisten Konflikt und die meisten Schwierigkeiten auf, denn das Akzeptieren des Selbst ist Euch allen durchaus nicht vertraut. Obwohl Ihr Euch selbst und Euch gegenseitig objektiv sagt, dass Ihr Euch durchaus akzeptiert, tut Ihr dies in Wirklichkeit nicht

[Sitzung 358, 1. Februar 1999]


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Glaubenssätze, Annahme des Selbst
BeitragVerfasst: Fr 16. Sep 2011, 10:02 
Supraselbst
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ELIAS: Sich der Glaubenssatzsysteme zu erinnern und sie zu akzeptieren, das sind die beiden grundlegende Elemente dieser Bewusstseinsumschaltung, die Euch ermöglichen, Euer Gewahrsein zu öffnen und zu erweitern, was Euch dann erlaubt, Eure Kreativität und Eure Fähigkeiten vollständiger zu verwirklichen.

[Sitzung 390, May 01, 1999]


ELIAS: Zuerst bemerkt Ihr, dass es da einen existierenden Glaubenssatz gibt. Dies ist kein Absolutum und kein unveränderliches Element der Realität, sondern der Aspekt eines Glaubenssatzes. Der nächste Schritt beim Erkennen von Situationen ist die Präsentation des Aspektes. Jedes Mal, wenn Ihr Euch diesen bestimmten Aspekt des Glaubenssatzes präsentiert, werdet Ihr dies bemerken und erkennen. Ihr werdet nicht bloß bemerken, dass ein Glaubenssatzsystem im Gange ist sondern noch etwas weiter gehen und Euch zu erkennen gestatten, dass dies ein spezifischer Aspekt eines Glaubenssatzes ist und ihn identifizieren.

Sobald Ihr den Aspekt des Glaubenssatzsystems identifiziert habt, fangt Ihr an, Euch viele verschiedene Situationen und Umstände zu präsentieren, die Euch den gleichen Aspekt immer wieder präsentieren, damit Ihr Euch diesen immer wieder anseht, denn das ist die von Euch gewählte Methode. Da Ihr den Aspekt betrachtet, identifiziert und wiedererkennt und ihn Euch in sehr vielen verschiedenen Situationen und Verhaltensweisen immer wieder präsentiert, erfahrt Ihr so Eure diesbezüglichen Erwiderungen.

Ihr denkt nun, dass Ihr den Aspekt des Glaubenssatzes Eurer Vorstellung nach ansprecht, weil Ihr ihn erwidert. Ihr habt ihn bereits bemerkt und identifiziert und erwidert ihn nun. So verläuft Euer logischer und rationaler Gedankenprozess des Identifizierens bei dieser Eurer Methode. Lasst mich Euch sagen, dass Ihr den Aspekt in dieser Phase Eurer Methode noch nicht ansprecht. Ihr setzt die Phase des Wiedererkennens fort, denn Ihr fahrt mit dem Erwidern fort und lasst weiterhin die Auswirkung/den Einfluss dieses Aspektes zu.

Wenn Ihr in der Folge zum nächsten Schritt weitergeht, dem des Ansprechens des Aspektes des Glaubenssatzes, fangt Ihr zu bemerken an, dass Ihr nicht bei jeder Situation, die Ihr Euch präsentiert, den Aspekt erwidert und auf ihn reagiert, und so nimmt sein Einfluss auf Euch ab. Und jetzt fangt Ihr an, den Aspekt des Glaubenssatzsystems anzusprechen. Das Ansprechen des Glaubensatzes ist die Handlung/der Prozess und die Umsetzung des Loslassens Eures Griffs auf seine Energie.

[Sitzung 415, 15. Juni 1999]


ELIAS: Ich sage Euch unverblümt, dass es keine Rolle spielt, was ein anderes Individuum innerhalb Eures physischen Fokus erschafft. Das, was eine Rolle spielt ist, ist die Art und Weise, wie Ihr es empfangt. Irgendein Individuum mag innerhalb Eurer physischen Dimension irgendeine Äußerung erschaffen, und Ihr mögt mit ihm zu tun haben und mit ihm in Wechselbeziehung stehen, und er mag auf eine Weise Energie projizieren, wie er das innerhalb Eures physischen Fokus erwählt, und es spielt keine Rolle.

Der entscheidende Faktor ist, wie Ihr dies zu empfangen wählt und wie Ihr diese Energie mit einbezieht und erkennt – das ist das Schlüsselwort – erkennt und identifiziert, dass Ihr eine Wahl habt und kein Opfer seid, dass Euch nichts diktiert wird, dass andere nicht für Euch wählen und dass Ihr Eure Auswahl, Erwiderungen, Reaktionen, Gedankenprozesse und emotionalen Äußerungen erschafft. Eure ganze physische Realität wird von Euch und von keinem anderen Individuum erschaffen.

Andere Individuen mögen sich Euch gegenüber äußern und Energie auf Euch projizieren, aber Ihr habt immer die Wahl, wie Ihr jene Energie empfangt und was Ihr mit ihr inkorporiert, denn Ihr habt in jeder Situation Wahlmöglichkeiten, bei jeder Begegnung, Handlung, Ereignis und Interaktion. Ihr wählt, wie, ob, wann und warum Ihr diese erwidert.

[Sitzung 455, August 25, 1999]


Die nachfolgende Sitzungsübersetzung stammt von der Elias-Website:

http://www.eliasweb.at/de/session.php?session_de=469


Ich habe schon einmal die Methode genannt, die ihr alle in eurer kollektiven Bewegung der Annahme von Glaubenssystemen erschafft und dabei die Schritte beschrieben, die ihr macht in dem Prozess, den ihr in euch eingerichtet habt.

Ich habe gesagt, dass ihr zuerst euch im ersten Schritt erlaubt, wahrzunehmen. Ihr nehmt Verhaltensweisen, Schöpfungen und Zufälle wahr, ihr nehmt viele verschiedene Arten von Darstellungen und Äußerungen wahr. Dies ist euer Schritt eins. (Noticing)

Euer Schritt zwei ist die Identifizierung und Anerkennung dessen, was ihr wahrgenommen habt. Das ist der Schritt, in welchem ihr die Darstellungen, die Schöpfungen, die Äußerungen identifiziert und den Aspekt des Glaubenssystems erkennt, zu dem die Bilder gehören. Das ist euer umfassendster Schritt und der Schritt, der in eurem Prozess die meiste Zeit einnimmt. (Identifying)

Euer Schritt drei ist es, den Aspekt des Glaubenssystems als solchen zu behandeln. Das ist die Bewegung, die Energie loszulassen, die ihr in das Andauern oder Füttern des jeweiligen Aspekts des Glaubenssystems steckt. (Adressing to)

Schritt vier ist eure Bewegung ins echte "es ist unwichtig" (it matters not), und das ist die Annahme des Aspekts oder des Glaubenssystems. (Accepting)

In Schritt zwei erzeugt ihr große Verwirrung und Schwierigkeiten. Wenn die Schwierigkeiten fortbestehen, ist das euer Zeichen, dass ihr weiter in Schritt zwei seid. Ihr fahrt fort, zu identifizieren und zu erkennen.

Wie ihr den dritten Schritt macht, Glaubensannahmen als solche zu behandeln und die Energie loszulassen, beginnen sich eure Schwierigkeiten zu vermindern und eure Verwirrung löst sich auf. Das ist euer objektives Zeichen, dass ihr euren Schritt drei eures Prozesses macht, wenn der Konflikt den ihr erlebt weniger und weniger wird und ihr einem echten Ausdruck von „it matters not“ näher und näher kommt.

Dieses besondere Individuum, von welchem wir reden, ist immer noch in Schritt zwei, identifiziert und erkennt, treibt zwischen Schritt eins und Schritt zwei hin und her, bewegt sich manchmal zu Schritt eins zurück, wenn sie verschiedene Äußerungen von Darstellungen und Verhaltensweisen wahrnimmt, und bewegt sich dann wieder in den Prozess des Schritts zwei.

Aber in dieser Bewegung schafft sie auch eine Art Ablenkung, da sie ihre Aufmerksamkeit auf bestimmte Gebiete von Glaubenssystemen und NICHT auf ihre Einschätzung ihres Selbstwerts richtet, wie der von ihr gemessen wird, und welche Erwartungen sie von sich selbst und von anderen Individuen hat, die ihr Selbstannahme erlauben.

Weil es einen Mangel an Selbstannahme gibt, wendet sich die Aufmerksamkeit nach außen, um außen das wahrgenommene Annahmebedürfnis durch die Äußerungen anderer Individuen zu befriedigen und die Selbstannahme zu ersetzen.

Ich möchte euch eine Visualisierung oder eine kleine Analogie vorschlagen, um die Situation bei diesem Individuum zu veranschaulichen. Dieses Individuum kann sich als ein Sandloch in der Nähe des Meeresstrandes ansehen.

Das Loch ist sehr tief, und das Loch kann sich mit Wasser füllen. Es füllt sich kontinuierlich mit Wasser und mit seinem eigenen Sand. Aber in diesem Szenarium, das dieses Individuum schafft, sieht sie nach außen wie ein Individuum, das auf dem Sand steht und anderen Sand kontinuierlich in das Loch schaufelt. Aber so sehr sie damit fortfährt das Loch mit Sand von außerhalb des Lochs zu füllen, kann sie das Loch nie füllen, da das Wasser fortfährt den Sand hinein zu ziehen, und somit das Loch weiter besteht.

Worauf es ankommt, ist, dass der Sand im Loch selbst sich zusammen mit dem Wasser nach oben bewegt und das Loch von innen füllt, nicht dadurch, dass der Sand von außen ersetzt wird.

Solange das Individuum weiter versucht, von außen das Loch zu füllen, spült außen die Flut weiter den Sand weg, der in das Loch gefüllt worden ist, weil er zum Außen gehört. Kannst du folgen?

JOE: Ja.

ELIAS: Deswegen sage ich dem Individuum, zuerst ihre Aufmerksamkeit sich selbst zuzuwenden und zu erkennen, dass es in ihren Glaubensannahmen wahrgenommene Bedürfnisse gibt, die sie für sich von anderen Individuen braucht. Gesund und ohne Schmerzen glaubt sie, dass diese Bedürfnisse nicht befriedigt werden.

Aber im Kranksein glaubt sie, dass ihr andere Individuen Äußerungen von Besorgnis, Nähren, Bequemlichkeit, Verständnis, Annahme zukommen lassen, die sie sich nicht selbst zur Verfügung stellt.

Aber das lässt auch die Schmerzen in der körperlichen Äußerung bestehen, weil Energie weiter in diesem Gebiet gehalten wird, um dauernd daran zu erinnern, dass diese Angelegenheit nicht angesprochen wurde, aber gleichzeitig auch ein solches Verlangen besteht.

Wenn das Individuum die Aufmerksamkeit sich selbst zuwendet, müssen zwei Dinge beachtet werden. Erstens, alles, was an Annahme geschieht, kommt aus einem selbst und wird von einem selbst gegeben.

So schafft SIE und nicht andere Individuen ihre Realität. Das ist ein sehr wichtiger Schlüssel!

Ich verstehe, dass Individuen diese Worte hören und sagen: „Ja, ja, ja, ich verstehe.“ Und ich sage euch, nein, nein, nein, ihr versteht nicht! HÖRT jetzt diese Worte: IHR ERSCHAFFT EURE REALITÄT, nicht andere Individuen!

Die Einschätzung eures Werts wird deswegen von EUCH geschaffen, nicht von anderen Individuen. Eure Selbstannahme wird von EUCH geschaffen, nicht von anderen Individuen. Eure Schöpfungen eurer Realität – eure Verhaltensweisen, eure Äußerungen - werden von EUCH geschaffen; werden nicht von anderen Individuen diktiert.

Eure Realität ist eure Verantwortung. Es gibt kein Element, das ihr nicht erschafft. Kein Teil davon wird von irgendeinem anderen Individuum geschaffen. Es ist ganz eure WAHL.

Das ist der erste Punkt und Schlüssel - die Verantwortung von "du erschaffst deine Realität.“ Der zweite Punkt ist der Setzling.

JOE: Wie war das?

ELIAS: Der Setzling.

Viele, viele, viele Individuen haben eine umgekehrte Vorstellung davon, wie Energie sich effizient bewegt, besonders auf dem Gebiet körperlicher Manifestationen und körperlicher Beeinträchtigungen.

Die Vorstellung, die ihr objektiv habt, ist, wenn ihr die verwickelten kleinen Setzlinge seid, dass ihr Hilfe von anderen Individuen und euch selbst bekommt und, sozusagen, alles empfangen werdet, was ihr braucht, aber als der gerade kleine Setzling bekommt ihr nichts.

Das ist ein umgekehrter Denkprozess im Verhältnis zur eigentlichen Energiebewegung, weil ihr in der Energiebewegung, wenn ihr immer mehr die geraden kleinen Setzlinge werdet, euch mit euch selbst befasst und euch nicht für alle anderen verwickelten kleinen Setzlinge verantwortlich fühlt, eine Energie ausstrahlt, die all die Energie und Äußerungen anzieht, die ihr wahrnehmt, dass ihr wollt.

Aber wenn ihr die Äußerung des verwickelten kleinen Setzlings erschafft, zieht ihr die Äußerungen nicht an, die ihr wollt, da ihr gespiegelte Darstellungen und Energie gleicher Art anzieht.

Deswegen, wenn ihr euch wie der gerade kleine Setzling bewegt und Selbstgefallen und Selbstannahme ausstrahlt, zieht ihr auch die Großartigkeit dieser Äußerungen an. Wenn ihr den verwickelten kleinen Setzling erschafft, zieht ihr die Äußerungen anderer verwickelter kleiner Setzlinge an.

Diese sind zwei wichtige Schlüssel für Selbstannahme und Annahme von Glaubenssätzen.

Ich möchte auch ergänzend in dieser Diskussion anmerken, dass die Annahme von Glaubenssätzen der Aktion der Selbstannahme sehr ähnlich ist.

Erlaubt euch in dieser Weise zu sehen, da das Wort „Annahme“ in Verbindung mit Glaubenssystemen bei vielen, vielen Individuen große Verwirrung im Denken schafft. Ich sage euch, erlaubt euch zu denken, dass die Annahme von Glaubenssystemen der Selbstannahme sehr ähnlich ist.

In der Selbstannahme beseitigt ihr euch selbst nicht, oder? Natürlich nicht! Ihr sagt nicht zu euch "Wenn ich mich selbst beseitige, nehme ich mich selbst an, und somit sind alle Sorgen beseitigt. Das ist wirklich absurd! Nein, ihr beseitigt euch selbst nicht! Annehmen ist nicht Eliminierung von irgendetwas eurer Realität.

Auf die gleiche Weise, wenn ihr auf die Aktion der Annahme von Glaubenssystemen blickt, beseitigt ihr deswegen die Glaubenssysteme auch nicht, genauso wie ihr euch selbst nicht beseitigt, wenn ihr euch selbst annehmt.

Du kannst diese Information und meine Einladung an dieses Individuum weitergeben, wenn sie das möchte, mich in Anspruch zu nehmen. Wir können dann weiter über diese Situation reden, die sie in ihrer Realität geschaffen hat, da das, was ich heute mitgeteilt habe, eine Übersicht ist, und es vieles in dieser Schöpfung gibt, das objektiv nicht erkannt wird, aber in einem Gespräch behandelt werden kann.

Das könnte ihr die Gelegenheit geben, verschiedene Verhaltensweisen anzusehen, die sie individuell in ihrer Realität erschafft. Das wiederum könnte ihr erlauben mehr zu erkennen, wie sie ihre Realität erschafft, und wie sie ihre Aufmerksamkeit in dieser Selbstbeobachtung und Selbstannahme umlenken und ihre körperliche Äußerung wirklich verändern kann. Ist das ausreichend?

JOE: Elias, wie gewöhnlich glaube ich, dass es absolut ausgezeichnet war!


Die Setzlingserzählung
13. September 1995
Sitzung 37 (Auszug)

Ich werde euch eine kleine Erzählung geben, worüber ihr diese Woche nachdenken könnt. Denkt dabei an Glaubenssysteme und an Verbindungen.

Meine Erzählung handelt von zwei Setzlingen, beide genau gleich, beide frisch gesetzt; einer wächst natürlich und streckt sich zur Sonne und sonnt sich in ihren Strahlen und trinkt natürlich den Regen und rastet sich aus, wenn der Mond scheint.

Der andere schaut herum und sieht den Himmel und die Sonne und sagt zu sich "Vielleicht sollte ich in der Nacht wachsen. Die Sonne ist sehr heiß. Sie kann mich verbrennen oder meine Energie schwächen. Der Regen ist sehr nass, und er bedeckt mich ganz, und ich bin mir nicht sicher, ob ich diesen Regen mag, und ich bin nicht sicher, dass er mich richtig wachsen lässt. Vielleicht sollte ich untersuchen, woher dieser Regen stammt, und ich sollte die Sonnenstrahlen analysieren, um sicher zu sein, dass ich die richtigen Vitamine erhalte. Oder vielleicht ist der Mond besser für mein Wachstum und ich würde größer werden, wenn ich bei Nacht wachse, während dieser Idiotensetzling neben mir von der Sonne gehemmt wird.

Und morgens dehnt der eine Setzling seine neu gebildeten Äste und öffnet seine weichen Blätter und wächst in vollständigem Vertrauen. Der andere Setzling sieht morgens die gleiche Sonne und erblickt den schön gebildeten anderen Setzling und er selbst sieht so aus: (hier verdreht Elias seinen Körper und sein Gesicht in eine groteske Verrenkung).

Diese Erzählung handelt von Glaubenssystemen und dem Wahrnehmen dieser Glaubenssysteme. Es geht auch um Vertrauen und Verbundenheit. Es enthält auch richtige Eigenverantwortlichkeit. Der eine vertrauende Setzling hat eine echte Eigenverantwortlichkeit, weil er nicht versucht, den analysierenden Setzling zu verändern oder ihm zu helfen, sondern ein Beispiel ausstrahlt, indem er wahr und stark und vertrauensvoll wächst. Er glänzt in seinem Wesen als ein Beispiel für den anderen Setzling. Wenn der andere Setzling sich im Laufe des Tages nicht mehr verkrampft, nimmt er den geraden Setzling wahr und wählt den Fokus der Mühelosigkeit und des Vertrauens, weil das leichter ist und ihm ein Beispiel gezeigt worden ist. Seid deswegen alle vertrauensvolle gerade Setzlinge, die ihr Beispiel ausstrahlen

[Sitzung 469, September 16, 1999]


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Glaubenssätze, Annahme des Selbst
BeitragVerfasst: Fr 16. Sep 2011, 17:51 
Supraselbst
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ELIAS: “... Ihr äußert immer wieder den Gedankenprozess und die Idee, Eure Glaubenssatzsysteme zu eliminieren, was Eure Identifikation und Definition der Annahme von Glaubenssatzsystemen ist. Ich sage Euch, dass das Annehmen Eurer Glaubenssatzsysteme auf ähnliche Weise dem Annehmen des Selbst folgt, und Ihr werdet das Selbst nicht eliminieren, um es zu akzeptieren.

Ihr werdet weiterhin Eure Realität im physischen Fokus erschaffen. Ihr werdet Euch weiterhin als Ihr selbst identifizieren, aber Ihr werdet umziehen zum Annehmen Eurerselbst ohne Werturteile, ohne Rechtfertigung und im Vertrauen. Was das Annehmen des Selbst anbelangt, so ist dies fast Voraussetzung für das Annehmen von Glaubenssatzsystemen, denn Ihr werdet herausfinden, dass das Akzeptieren von Glaubensatzsystemen sehr viel leichter voranschreitet, wenn Ihr das Selbst akzeptiert, denn sehr viele Eurer Äußerungen von Glaubenssatzsystemen werden stark beeinflusst durch die Art und Weise, wie Ihr Euch durch Eure Wahrnehmung Eurerselbst seht.

Dies ist nicht bloß eine Einbahnstraße – auf der Ihr Glaubenssatzsysteme erschafft, die Eure Wahrnehmung beeinflussen, die wiederum Eure Realität erschafft. Das ist faktisch das, was Ihr erschafft, aber ein weiteres Element in diesem Prozess ist Euer Annehmen oder Euer Mangel an Annehmen des Selbst, was ebenfalls Eure Wahrnehmung sehr stark beeinflusst und Eure Energieaufmerksamkeit in die umgekehrter Richtung bewegt, Eure Glaubenssätze beeinflusst, sie bestärkt und neue Glaubensätze erschafft.

[Sitzung 472, 19. Sept. 1999]


ELIAS: Keine persönliche Verantwortung für ein andres Individuum zu haben, ist nicht synonym mit gleichgültig.

Ihr könnt durchaus mit anderen Individuen interagieren und die Emotionsfülle in Verbindung mit anderen Individuen äußern, was Ihr im physischen Fokus als einfühlsam, liebevoll und mitfühlend bezeichnet. Ihr mögt alle diese Elemente äußern und erleben und doch keine persönliche Verantwortlichkeit äußern.

Mikah (Michael) lass mich Dir etwas sagen, und ich schlage vor, dies ernsthaft zu überdenken. Innerhalb Deiner Realität gibt es absolut kein Element, das zerbrochen wäre, weder Du selbst, noch andere Individuen, keine Situationen, Umstände, Handlungen, Gefühle, Emotionen oder Gedanken. Nichts in Deiner Realität ist zerbrochen. Nichts ist in der Realität eines anderen Individuums zerbrochen. Deshalb gibt es in Deiner Realität kein Element, das repariert werden müsste, und es gibt keine Fehler.

Deshalb ist jede Handlung, die von Dir oder von anderen Individuen erschaffen wird, durchaus zielgerichtet. Ihr mögt kein objektives Verständnis aller Vorgänge haben, die innerhalb Eurer objektiven Realität in Verbindung mit anderen Individuen erschaffen werden, aber sie sind allesamt zielgerichtet und keine Fehler, und sie sind nicht zerbrochen.

[Sitzung 495, 28. Oktober 1999]

Die nachfolgende Übersetzung stammt von der Elias-Website http://www.eliasweb.at/de/session.php?session_de=510


Geduld ist ein Zulassen. Geduld ist eine objektive Tätigkeit; eine absichtliche, objektive Aktion des Zulassens des natürlichen Energieflusses. Geduld ist die direkte Umsetzung gewählter Wahrscheinlichkeiten.

Ihr wählt und schafft dauernd Wahrscheinlichkeiten. Jede Wahrscheinlichkeit, die ihr jeden Moment wählt, muss nicht notwendigerweise sofort oder spontan in diese physische Realität eingefügt werden, weil ihr diese physische Realität in linearer Zeit erschafft.

Alle Wahrscheinlichkeiten werden aktualisiert, aber nicht alle Wahrscheinlichkeiten werden notwendigerweise in dieser offiziell akzeptierten objektiven Realität in dieser physischen Dimension aktualisiert. Ihr wählt die Wahrscheinlichkeit aus, die in dieser physischen Realität abhängig von allen euren Aktivitäten und euren Erfahrungen aktualisiert wird.

Ihr könnt Wahrscheinlichkeiten in Bewegung setzen, und bei dieser Wahl könnt ihr zwar die Bewegungsenergie für die Aktualisierung einer Wahrscheinlichkeit schaffen, aber sie ist damit noch nicht ganz in der linearen Zeit in eure eigentliche physische Realität eingefügt.

Die Handlung Geduld ist eine aktive Teilnahme an den Wahrscheinlichkeiten, die ihr in eurer physischen Dimension in Bewegung gesetzt habt, als Zulassen dessen, was ihr schon in Verbindung mit eurer Annahme gewählt habt - weil Annahme eine andere Aktion ist - und dieses Zulassen schafft einen freien Energiefluss.

Fehlende Geduld ist eine drängende Energiebewegung, mit der ihr die Energie, die ihr manipuliert, sozusagen zwingen wollt.

Ihr setzt oft eine Wahrscheinlichkeit in Bewegung und verändert die Manifestation dieser Wahrscheinlichkeit, wenn ihr den freien Fluss der Energie nicht erlaubt.

Ihr denkt also an ein objektives Bedürfnis, das ihr in eurem Fokus befriedigen wollt. Im Moment eures Erkennens dieses Bedürfnisses setzt ihr schon eine Wahrscheinlichkeit in Bewegung, diesen Wunsch zu erfüllen.

Ihr beeinflusst die Aktualisierung dieser Wahrscheinlichkeit durch euren Mangel an Vertrauen und Selbstannahme und euer Drängen der Energie, die den Energiefluss umlenkt, wodurch ihr euch in Wirklichkeit den Wunsch nicht erfüllt, weil ihr in eurem Mangel an Geduld die Richtung der Energie geändert habt.

http://www.eliasweb.at/de/session.php?session_de=510
[Sitzung 510, December 04, 1999]



ELIAS: Ihr seht Toleranz als nobel an. Ihr strebt danach, in Verbindung mit anderen Individuen und auch manchmal Euch selbst gegenüber tolerant zu sein, und wie gesagt, setzt Ihr Toleranz mit Annehmen gleich: wenn Ihr tolerant seid, seid Ihr auch annehmend, und ich sage Euch, das sind sehr unterschiedliche Äußerungen. Ihr mögt Verhaltensweisen, Handlungen oder Situationen tolerieren, aber Toleranz ist vorübergehend, während Akzeptanz dauerhaft ist.

Ihr erlaubt Euch, vorübergehend Euch selbst oder anderen Individuen und sogar Situationen und Umständen gegenüber in den Bereich des Äußerns von Toleranz zu gehen. Ihr erlaubt Euch, in Einklang mit bestimmten Aspekten Eurer Realität zu sein und vorübergehend nicht dagegen zu kämpfen in der Erwartung oder Hoffnung auf eine Änderung oder einen Wechsel.

Ihr mögt vorübergehend einem anderen gegenüber tolerant sein und zugleich eine Hoffnung und Erwartung hegen, dass sich einige Elemente verändern werden, die Euch das Annehmen erlauben werden. Toleranz inkorporiert Erwartungen und Hoffnungen, und deshalb ist es nicht das Gleiche wie Annehmen.

Annehmen ist das Fehlen von Werturteilen und von Erwartungen, denn es ist die aufrichtige Äußerung von "es spielt keine Rolle.“ „Es spielt keine Rolle“ ist kein Bestandteil von Toleranz, denn es spielt bei Euren Äußerungen der Toleranz sehr wohl eine Rolle.

[Sitzung 510, 4. Dezember 1999]




Die nachstehende Übersetzung stammt von der Elias-Website http://www.eliasweb.at/de/session.php?session_de=683


Aber jeder von euch ist letztlich ein ganz einmaliges Individuum. Es gibt kein anderes Individuum, das irgendeinem von euch gleicht. Ihr seid so einmalig wie euer physischer Körper, der einmalige, individuelle Fingerabdrücke hat. Kein anderes Individuum eurer Geschichte – in der Vergangenheit, Zukunft oder Gegenwart - wird jemals die physische Qualität des Fingerabdrucks haben, die ihr habt. Es ist ein ganz einmaliger, individueller, physischer Ausdruck, der euch identifiziert.

Genauso wählt jeder von euch einen einmaligen Energieausdruck. Ihr könnt ein Persönlichkeitstyp sein, aber innerhalb dieses Persönlichkeitstyps habt ihr eure eigenen einmaligen Qualitäten. Jeder von euch ist ein einmaliger Energieausdruck, der sich von jedem anderen Energieausdruck in jeder anderen Form, in jedem anderen Bewusstseinsbereich, in jeglicher Dimension oder jeder Zeit unterscheidet.

Du bist letztlich einmalig. Wie sollst du dich deswegen mit einem anderen Individuum vergleichen können?

Das Vergleichen setzt dich automatisch herab, sogar in Vergleichen, die du für gut hältst, da du damit automatisch deinen eigenen Ausdruck von Annahme negierst bzw. herabsetzt.

Wenn du dich selbst annimmst, musst du nicht vergleichen. Ich möchte dir sagen, dass viele Schwierigkeiten, die du in Bezug auf andere Individuen hast, darin bestehen, deine Aufmerksamkeit außerhalb von dir selbst zu halten.

[Sitzung 683, August 20, 2000]

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ELIAS: Einen Glaubenssatz nehmt Ihr an, indem Ihr erkennt, dass Ihr ihn habt, aufhört ihn zu bewerten, Eure Versuche, ihn zu eliminieren beendet und Euch einfach erlaubt, Eure Wahl unabhängig vom Einfluss des Glaubenssatzes zu äußeren.

[Sitzung 1028, 8. März 2002]


LUANA: … Es muss auch ab und zu das Annehmen des Nicht-Annehmens geben.

ELIAS: Ja. Keines dieser Glaubenssatzsysteme eliminiert Ihr, und die Duplizität ist ebenfalls ein Glaubensatzsystem. Ihr eliminiert sie nicht. Ihr zieht um zum Annehmen des Glaubenssatzsystems, und dann existiert es weiter, aber Ihr erlaubt Euch, es zu erkennen und zu bestätigen, wodurch Ihr Euch die Wahl erlaubt statt auf bloß eine Äußerung beschränkt zu werden.

Annehmen ist eine Handlung, die im Augenblick generiert wird. Ihr erschafft nicht den Vorgang des Annehmens, auf dass er für alle Zeiten geäußert werde. Denn wenn Ihr irgendeinen Aspekt Eurer Realität oder Euer Glaubenssätze in irgendeinem Augenblick generieren und zugleich auch generieren würdet, dass er für alle Zeiten ein Absolutum ist, würdest Ihr Euch für alle Zeiten die Wahl abstreiten. Deshalb wird die Handlung des Annehmens in jedem Augenblick generiert, denn Eure Realität und Eure Wahrnehmung verändern sich fortwährend.

[Sitzung 1101, 4. Juni 2002]


ELIAS: Annehmen ist die Erkenntnis, dass es keine Absoluta gibt, dass Ihr Glaubenssätze habt und dass diese existieren; und in jedem Augenblick erkennt Ihr und erlaubt Euch selbst die Wahl Eurer Vorliebe im Wissen, dass sie kein Absolutum und keine Wahrheit ist. Es ist Eure Vorliebe in Verbindung mit Euren Glaubenssätzen sowie Eure Bestätigung der Glaubenssätze in diesem Augenblick.

Das ist es, was es heißt, Eure Glaubenssätze anzunehmen und weiterhin Eure individuellen Meinungen und Vorlieben zu äußern. Ich bin mir bewusst, dass die meisten Individuen entweder das Konzept der von mir offerierten Information nicht verstehen oder es nicht vernehmen, Punktum. Denn Eure automatische Assoziation ist die, dass wenn Ihr dieses eine Glaubenssatzsystem der Duplizität eliminiert, Ihr Euch die Fähigkeit einräumt, alle anderen Glaubenssatzsysteme zu akzeptieren.

Nein, Ihr werdet das Glaubenssatzsystem der Duplizität akzeptieren und erkennen, dass Ihr weiterhin in Assoziation mit Eurer Realität ein „Gut“ oder „Schlecht“ äußern werdet, jedoch im Wissen, dass dies Eure individuelle Präferenz und Meinung und keine Wahrheit und kein Absolutum ist. Ihr werdet ein Annehmen der Verschiedenheit generieren und erkennen, dass Ihr selbst Eure Äußerungen und das, was Ihr haben wollt, generiert, und dass Ihr Eure Realität in der von Euch bevorzugten Weise erschafft, und dass andere Individuen das Gleiche tun. Und so erschafft ein jeder von Euch auf seine eigene Weise.

[Sitzung 1124, 5. Juli 2002]



ELIAS: Seit Anbeginn dieses Forums gab es Verwirrung in Verbindung mit dem Glaubenssatzsystem der Duplizität und meiner Aussage, dass Ihr Annehmen generieren und zugleich weiterhin Eure individuellen Vorlieben und Meinungen haben könnt, was Ihr als widersprüchlich anseht. Wie könntet Ihr weiterhin Meinungen haben und ein werturteilfreies Annehmen generieren?

Das bringt Ihr fertig, indem Ihr erkennt, dass Eure Meinung weder richtig noch falsch, weder gut noch böse ist. Sie ist Eure Meinung und Vorliebe, die Äußerung Eurer Wahl, und ein Anderer mag sich ganz anders äußern. Aber weder Eure Wahl noch die eines Anderen ist ein Absolutum, und wenn Ihr akzeptiert, dass es keine Absoluta gibt, spielt dies keine Rolle mehr, und Ihr akzeptiert. Ihr räumt den Glaubenssatz ein, anerkennt seine Existenz, gesteht Euch eine Auswahl zu und wisst, dass es keine Absoluta gibt.

Annehmen wird im Augenblick generiert. Dies ist wichtig, denn das was Du mit Deiner Frage sagst, ist ähnlich dem, was alle anderen in diesem Raum denken. Es gibt diesen Gedankenprozess, dass Ihr es geschafft habt, sobald Euer Gewahrsein zum Annehmen umgezogen ist. Und dann würdet Ihr nie wieder versuchen müssen, anzunehmen, weil Ihr das Annehmen von jedem Glaubenssatz bewerkstelligt hättet.

[Sitzung 1116, 16. Juni 2002]


ELIAS: Obwohl es in Wirklichkeit nicht so ist, ist es Euren Begriffen nach paradox, dass Ihr sowohl Neutralität als auch Vorlieben äußert, Vorlieben, die wiederum nicht unbedingt neutral sind. Ihr erlaubt Euch, Eure Freiheit, Eure Vorlieben und Meinungen zu äußern, aber zugleich äußert Ihr kein Werturteil im Hinblick auf Euch selbst oder auf andere Individuen.

Ich sage nicht, dass ein Werturteil negativ wäre. Es ist auch das, was Ihr als positiv bezeichnet. Deshalb geht es darum, dass Ihr kein Werturteil bezüglich von Euch selbst äußert, dahingehend dass Eure Vorlieben gut, besser oder sogar manchmal schlechter wären, denn Ihr vergleicht Euch mit Anderen, sondern Eure Vorlieben zu erkennen und im objektiven Wissen zu akzeptieren, dass es Eure Vorlieben sind, und dass sie akzeptabel sind, und dass die von anderen geäußerten Verschiedenheiten ebenfalls akzeptabel sind.


[Sitzung 1252, 18. Januar 2003]


CURTIS: Ich habe mir dieses “es spielt keine Rolle” zu Herzen genommen und versuche, die Dinge aus einer größeren Perspektive zu sehen, und dies machte mich bezüglich der Dinge Wischiwaschi und verschwommen und nicht wirklich….

ELIAS: Ich verstehe und lass mich dies klarstellen. Das ist ein Missverständnis und eine Entstellung von dem, was ich während des ganzen Forums gesagt habe. Ich sage Euch, dass Eure Äußerung des Annehmens eines Glaubenssatzes dieses „es spielt keine Rolle“ sein wird, weil Ihr das Werturteil entfernt habt. Ich habe nicht gesagt, dass nichts eine Rolle spielt/dass alles egal wäre(nothing matters), was etwas ganz anderes ist. Es gibt Ziele, Erfahrungen und Erforschen, Interaktionen und Kooperation. Dieses „Es spielt keine Rolle“ ist bloß das Identifizieren des Weglassens des Werturteils, aber es bedeutet nicht, dass alles ganz egal wäre.

[Sitzung 1368, 7. Juni 2003]



Die nachfolgende Übersetzung stammt von der Elias-Website
http://www.eliasweb.at/de/session.php?session_de=1496


ELIAS: Ihr habt in Verbindung mit dieser Information schon eine Auffassung entwickelt, was richtige und falsche Ausdrucksformen für euch sind. Ihr habt schon eure eigenen Richtlinien in euch, die bestimmen, was ihr als Annehmen oder Nicht-Annehmen definiert. Ich kann euch sagen, dass viele von euch nicht wirklich ganz verstehen, was Annahme ist; aber ihr macht euch eine Vorstellung von Annahme, und ihr meint, auf eine gewisse Weise reagieren zu müssen, um annehmend zu sein.

Ihr nehmt vielleicht nicht an und eine bestimmte Situation oder Verhalten ist euch nicht unbedingt angenehm, aber in Verbindung damit, wie ihr das Konzept von Annahme interpretiert und wahrnehmt, könnt ihr eure Reaktion automatisch von einem unbequemen zu einem humorvollen oder einem belustigten Stich wandeln, da das annehmbarer ist. Aber die Reaktion gab es.

Wenn das Verhalten wirklich angenommen wird und ihr euch wirklich mit euren eigenen Wahrheiten befasst habt, wird es auch unter Beibehaltung eurer eigenen Meinung und Vorliebe keinen Stich geben. Es wäre nicht von Bedeutung, da ihr wisst, dass eure Wahrheiten eure und auf euch anwendbar sind und es nicht wichtig ist, dass sie nicht von anderen ausgedrückt werden, ungeachtet dessen, wer die anderen sind. (Lacht)

[Sitzung 1496, January 17, 2004]


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Glaubenssätze, Annahme des Selbst
BeitragVerfasst: Sa 17. Sep 2011, 08:11 
Supraselbst
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ELIAS: Wie gesagt, bleibt der Glaubenssatz bestehen. Er wird nicht ausgelöscht. Er wird weiterhin geäußert, aber er wird neutralisiert, weil das Werturteil im Hinblick auf Verschiedenheiten nicht länger vorhanden ist.

Es wird im Augenblick generiert. An einem anderen Tag mögt Ihr nach Hause zurückkehren und das gleiche Stechen empfinden, denn Akzeptieren ist keine Handlung, die ein für alle Mal generiert wird, denn das würde die Auswahl und den Wandel negieren. Da die Wahl und die Veränderung/der Wandel inhärente Eigenschaften des Bewusstseins sind, und Ihr Bewusstsein seid, habt Ihr einen freien Willen, und insofern präsentiert Ihr Euch die Chance, jedweden Glaubensatz jederzeit zu akzeptieren.

Manchmal mögt Ihr einen Glaubenssatz akzeptieren, und Eure Erfahrung wird so mächtig sein, dass Ihr dieses Akzeptieren mühelos wiederholt generiert und dies nicht länger eine Herausforderung ist, und dieses wiederholte Annehmens wird Euch vertraut.

Manchmal mag es herausfordernder sein. Ihr mögt in einigen Szenarien einen Glaubenssatz annehmen, und in anderen mag der gleiche Glaubensatz geäußert werden, und das Akzeptieren wird für Euch schwieriger sein. Hierbei spielt auch die Energie eine Rolle, und ob die von Euch geäußerte Energie der ähnlich ist, die Andere äußern, und ob Ihr Euch eine aufrichtige Mühelosigkeit im Annehmen der Verschiedenheiten erlaubt, was in dieser (Bewusstseins)Woge eine riesige Herausforderung ist, denn Ihr präsentiert Euch viele Beispiele von Verschiedenheiten, was Absoluta generiert. Ihr erkennt oder bemerkt Eure Vorlieben und erwartet sie auch in den Äußerungen und Verhaltensweisen Anderer.

Hierbei ist das Erkennen Eurer eigenen Energieäußerung durchaus signifikant. Denn wenn Ihr nicht erkennt, dass Ihr diese Äußerungen und dieses Zwicken generiert, und dass Eure Wahrheit dieses Szenario erschafft und Eure Wahrnehmung diese Gefühle, Kommunikationen, Erwiderungen generiert, erlaubt Ihr Euch keine Auswahlmöglichkeiten, und Ihr äußert eine Sorte von Energie, die keine Verantwortung für Eure eigenen Entscheidungen inkorporiert.

Verantwortung ist kein schlechter Begriff sondern eine sehr befreiende Handlung. Wenn Ihr verantwortlich seid, sitzt Ihr am Steuer und könnt kein Opfer sein.

[Sitzung 1496, 17. Januar 2004]


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Die nachfolgende Übersetzung stammt von der Elias-Website http://www.eliasweb.at/de/session.php?session_de=1532

ELIAS: Die Einmischung, von der ich zu euch spreche, wertet ab und versucht Wahlmöglichkeiten zu blockieren. Diese Art der Unverantwortlichkeit lässt Trauma fortbestehen und wertet die Äußerungen ab. Es geht da nicht darum, ob ihr mit etwas einverstanden seid oder nicht. Ich habe oft gesagt, ihr könnt annehmen und braucht deswegen nicht zuzustimmen; ihr könnt annehmen und mit einander zusammenarbeiten und nicht einer Meinung sein und die Äußerungen des jeweils anderen nicht mögen. Aber mit Absicht einem anderen Individuum gegenüber eine Energie der Abwertung ihrer Person auszudrücken und den Wert eines anderen Individuums mit Absicht zu missachten, ist Einmischung und verletzend. Ihr wertet einander nicht unbedingt auf gewalttätige Weise ab, auch wenn es euch so vorkommt.

Ihr wertet ab indem ihr sagt "es ist nicht von Bedeutung", in einem verdrehten Zusammenhang. Ich habe von Anfang meiner Interaktionen mit allen von euch an gesagt "es ist nicht von Bedeutung", aber auch dazugesagt, dass das nicht heißt, dass nichts wichtig ist. Der Ausdruck "es ist nicht von Bedeutung", steht für das Fehlen einer Beurteilung und die Erkenntnis, dass bestimmte oder alle Wahlentscheidungen keiner Beurteilung bedürfen, aber nicht, dass sie unwichtig sind, nur weil sie nicht beurteilt werden. Aber sie sind offensichtlich wirklich wichtig, da eure Wahlentscheidungen eure Richtungen bestimmen. Und wenn ihr auf eine bestimmte Art wählt, könnt ihr Einmischung zum Ausdruck bringen.

[Sitzung 1532, March 20, 2004]

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ELIAS: Ich habe Euch schon oft gesagt, dass Ihr Werturteile bei Umschaltung des Bewusstseins nicht mehr auf gleiche Weise äußeren werdet wie bislang. Aber ich habe Euch auch schon oft gesagt, dass Ihr nicht alle Glaubenssätze oder Glaubensatzsysteme auslöschen werdet. Die Duplizität ist auch ein Glaubenssatzsystem. Ihr eliminiert sie nicht, und somit eliminiert Ihr auch nicht das Urteilen sondern Ihr ändert es.

Das ist kein Ändern des Glaubenssatzes oder des Glaubenssatzsystems sondern eine Veränderung Eurer Wahrnehmung durch das Erweitern Eures Gewahrseins. Wie ich Euch schon seit Beginn dieser Sitzungen sagte, werdet Ihr auch nach einer vollständigen Bewusstseinsumschaltung weiterhin Eure Vorlieben und Meinungen haben.

Früher sah man eine solche Aussage in der Verbindung mit Werturteil als widersprüchlich an, denn Meinungen und Vorlieben bekunden ein Werturteil von gut oder schlecht. Was Ihr jedoch mit der Erweiterung Eures Bewusstseins tut, wenn Ihr mit Euch selbst intim vertraut werdet und somit ein Annehmen Eures Selbst sowie Eurer Glaubenssätze generiert und Eure Wahrheiten und deren Einflüsse erkennt, das ist, dass Ihr umzieht zum Verstehen Eurer eigenen Richtlinien und dessen, was Eure Meinungen und Vorlieben sind. Dies ist die Richtlinie, die Ihr inkorporiert in Verbindung mit Euren Wahlmöglichkeiten/Entscheidungen, Eurem individuellen Verhalten und dem, was Ihr anzuheuern oder nicht anzuheuern wählt.

Beim Akzeptieren gibt es die Erkenntnis, dass alle Eure Wahrheiten, Vorlieben und Meinungen relativ sind und sich auf Euch beziehen. Sie sind keine Absoluta, sind nicht unbedingt wahr und nicht unbedingt für andere Individuen maßgeblich/anwendbar.

Ihr fangt an, echtes Verständnis und ein Gewahrsein des Annehmens in Eurem Inneren zu generieren und Verschiedenheit anzunehmen, was kein Ignorieren der Verschiedenheit oder eine Gleichgültigkeit wäre, sondern ein echtes Akzeptieren der Verschiedenheit im Wissen, dass ein anderes Individuum eine andere Wahl treffen, andere Vorlieben haben, in andere Richtungen gehen und andere Verhaltensweisen als Ihr selbst aufweisen mag, die zwar so sein mögen, dass Ihr keine Vorliebe dafür haben und sie Euch nicht gefallen mögen, aber Ihr akzeptiert sie. Annehmen heißt nicht unbedingt, Billigung (agreement) zu äußern.

“... Was Ihr bei dieser Veränderung bemerken werdet ist nicht, dass Ihr keinerlei Werturteil bezüglich irgendeiner Äußerung haben oder gänzlich neutral sein werdet, sondern dass Ihr etwas Neutralität im Zusammenhang mit Verschiedenheiten äußern werdet, während Ihr weiterhin Eure eigenen Vorlieben und Richtlinien haben werdet.

Neutralität wird durch das Wissen geäußert, dass keine Äußerung, keine Entscheidung/Wahl, kein Verhalten tatsächlich richtig oder falsch ist – es mag richtig oder falsch für Euch sein, aber tatsächlich ist es an sich weder richtig noch falsch - und dass Eure Einschätzung von richtig und falsch Eure persönliche Richtlinie ist, die Eure eigenen Verhaltensweisen und Entscheidungen auf eine Weise steuert, die Euch lieber ist und, obwohl Ihr bestimmte Erfahrungen und Entscheidungen nicht vorziehen würdet, zu erkennen, dass das nicht bedeutet, dass diese für ein anderes Individuum nicht nützlich wären, ganz gleich wie schlimm dessen Wahl/Entscheidung oder Erfahrung in Euren Augen auch sein mag.


[Sitzung 1586, July 03, 2004]

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Die nachfolgende Übersetzung stammt von der Elias-Website: http://www.eliasweb.at/de/session.php?session_de=1742


ELIAS: Zum Teil beides. Denk daran, dass eure Vorlieben nur bevorzugte Glaubensannahmen sind. Deswegen sind sie deine Glaubensannahmen, die du bevorzugst und die zusammen mit deinen Wahrheiten deine Richtlinien sind. In deinen Wahrheiten gibt es auch irgendeinen Aspekt von Vorliebe. Sie sind für dich richtig, denn du setzt deine Richtlinien für dein Verhalten und dein Tun auf diese Weise. Vorlieben verändern sich, was euch zeigt, dass sie wie auch eure Wahrheiten nicht absolut gültig sind.

In dieser Situation ist es wichtig, deine Wahrheit, deine Richtlinien für dich und auch deine Vorlieben zu erkennen und sie nicht abzuwerten und dich nicht davon abzuhalten sie auszudrücken, aber auch nicht gegen andere Personen zu sein, indem du sie unfair nennst, was eine Energie erzeugt, die den Gegensatz zu den anderen Personen verstärkt, was eine Form von Ablehnung ist.

Das ist der Punkt. Es ist unnötig, gegen etwas zu sein. Es ist unnötig zu konkurrieren. Wenn ihr das tut, erzeugt ihr eine Irritation in euch, weil ihr an eurer Vorliebe und eurer Meinung absolut festhaltet.

Eure Meinung und eure Vorliebe sind nicht falsch. Wie gesagt sind sie eure Richtlinien. Ich habe das von Anfang dieses Forums an gesagt, dass ihr eure Glaubensannahmen nicht beseitigt, obwohl ihr den Bewusstseinswandel erfahrt und eure Glaubensannahmen akzeptiert. Ihr beseitigt sie nicht und habt weiter eure eigenen Vorlieben und Meinungen. Sie sind nicht falsch, da sie EURE Richtlinien sind, aber sie gelten nicht unbedingt für andere Personen.

[Sitzung 1742, April 02, 2005]

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ELIAS: Es ist sehr wichtig für Euch, Euch selbst sowie Eure Vorlieben zu äußern und in Euch selbst präsent zu sein und Eure Motive in jeder Situation zu erkennen. Es geht nicht darum, Euch im Gewand der Freiheit auf jedwede Weise zu äußeren, denn dies würde generieren, dass Ihr Euch auch erlaubt, aufdringlich (intrusive) zu sein, was nicht akzeptabel ist. Es geht darum, für Euch selbst verantwortlich zu sein. Das ist Eure größte Verantwortung.

Die Herausforderung ist die, dass Ihr es gewohnt seid, Verantwortung für jeden Anderen in Eurer Umgebung, aber nicht für Euch selbst zu übernehmen. Ihr konzentriert Eure Aufmerksamkeit auf andere Individuen und auf das, was diese tun oder lassen sollten, wie sie sich verhalten oder nicht verhalten sollten, oder wie Ihr wollt, dass sie sich verhalten oder auch nicht verhalten, und Ihr generiert Erwartungen bezüglich anderer Individuen, was wiederum eine Spiegelung der Erwartungen ist, die Ihr Euch selbst auferlegt. Es ist wichtig, dass Ihr Euch Eurer eigenen Motive gewahr seid.

[Sitzung 1799, 16. Juli, 2005]


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Nachfolgende Übersetzung stammt von der Elias Website:
http://www.eliasweb.at/de/session.php?session_de=2377


DANIEL: (Unhörbar) Angenommen, ich finde mich in der Situation wieder, dass etwas passiert. Angenommen jemand ertrinkt. Drei Leute sind da - ein Hindu, ein Buddhist und der Dritte ist einer, der das Elias-Material kennt. Der Hindu sagt, dass es sein Karma ist, der Buddhist sagt, dass es eine Illusion ist, und inzwischen ertrinkt jemand. Die Person, die Elias kennt, so wie ich, sagt, dass es seine Wahl ist, in diesem Augenblick zu ertrinken, also akzeptiere ich es als seine Wahl. Alle drei kommen zum Schluss, dass wir ihn ertrinken lassen könnten. Aber gibt es da nicht den Aspekt, dass ich aus einem guten Grund dort bin? Ich habe diese Situation aus einem Grund erschaffen. Es kann meine Vorliebe sein, zu versuchen zu helfen und es wäre dumm von mir, es nicht zu tun. Wenn ich beschließe, wegen eines theoretischen Konzepts nicht zu helfen, könnte ich das für den Rest meines Lebens bedauern.

ELIAS: Ja wirklich, da stimme ich dir zu. Du hast Recht, du hast dich in diese Situation gestellt. Du hast das deswegen in deiner Realität erschaffen. Deswegen würdest du wahrscheinlich automatisch reagieren und versuchen zu helfen. Das ist aber nicht, was ich meine. Das ist nicht der Punkt, da du wirklich in dieser Situation bist, in diesem Szenarium, in diesem Beispiel. In dem Beispiel, das ich angeführt habe, ist keiner von euch in der Situation und ihr habt diese Art von Szenarium in eurer Erfahrung nicht erschaffen.

DANIEL: Es ist nicht so schwarzweiß; es gibt Übergänge, nicht wahr? Zum Beispiel war ich nicht im World Trade Center, als es geschah. Ich war nicht wirklich in dieser Situation, aber ich war sehr darin involviert. Oft sind wir in kleineren Situationen, wo es ganz nahe bei uns sein kann, und es kann unsere Vorliebe sein, etwas zu tun.

ELIAS: Richtig.

DANIEL: Es wird mir klar, dass es besser ist, im Geist der Annahme als der Opposition zu handeln. Aber einige Leute gehen so stark in die Richtung, künstlich anzunehmen, dass sie gar nichts machen, egal, was geschieht.

ELIAS: Und das ist genau richtig: KÜNSTLICH annehmen. Wirklich annehmen heißt zu erkennen, was ihr eigentlich erschafft, was ihr an euch anzieht, was ihr tut.

Du hast Recht, in diesem Szenarium hast du dich in diese Lage gebracht; deswegen reagierst du darauf. Zu sagen, dass die anderen Individuen ihre Realität erschaffen, und ich mich deswegen nicht damit beschäftigen muss, was auch immer sie tun, ist falsche Annahme. Das ist eine Entschuldigung. Das ist keine wirkliche Annahme. Wenn ein Individuum sich euch präsentiert und um Hilfe ruft, sagt ihr dann nein, ich helfe dir nicht, da du deine ganze Realität erschaffst und es daher nicht notwendig ist, dass ich dir helfe? Ihr habt dieses Individuum angezogen.

Ich sage nicht, dass wenn ihr ein Szenarium angezogen habt, in dem ein Kind angegriffen wird und ihr dabei seid - oder vielleicht nicht einmal ein Kind, sondern ein Individuum, und ihr dabei seid – jedenfalls habt ihr euch aus einem guten Grund dorthin gestellt, da hast du Recht.

Aber das ist nicht der Punkt dessen, was ich heute sage. Ich präsentiere euch heute Assoziationen und wie euch eure eigenen Richtlinien in Ereignissen beeinflussen, die nicht stattfinden. Unabhängig davon, ob ihr euch mit einer Situation konfrontiert oder nicht, stören viele Assoziationen, die gar nicht auf Tatsachen beruhen, euch und euer Wohlgefühl. Sie werden vermutet.

Sitzung 2377, 20. Oktober 2007

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Die nachstehende Übersetzung stammt von der Elias-Website:
http://www.eliasweb.at/de/session.php?session_de=2482


ELIAS: “Ihr beseitigt Glaubensannahmen nicht. Deswegen beseitigt ihr auch Duplizität nicht, die Fähigkeit, etwas als Recht oder Unrecht oder gut oder schlecht einzuschätzen. Ihr lockert eure automatischen Vorstellungen zu Recht und Unrecht und gut und schlecht in Bezug auf andere Individuen, aber es ist auch wichtig, eure eigenen Richtlinien in diesem Prozess nicht herabzusetzen und auch die Gültigkeit dessen, was ihr für euch als richtig oder falsch oder gut oder schlecht empfindet, anzuerkennen und dass es akzeptabel ist, anderer Meinung zu sein und Äußerungen oder Verhaltensweisen oder Entscheidungen anderer Individuen nicht zu mögen. Aber ihr könnt sie trotzdem annehmen.

Ihr könnt annehmen, dass ihre Entscheidungen, ihre Verhaltensweisen, ihre Äußerungen gültig sind und dass ihr anderer Meinung seid, und ihr könnt euch auch in eurem Widerspruch anerkennen, was euch und das andere Individuum anerkennt, und das erlaubt euch, euch anzunehmen und das andere Individuum auch.

Wann ihr euch annehmt, ist die Annahme anderer Individuen ein natürliches Nebenprodukt. Es ist keine Handlung, für die ihr etwas tun müsst. Eine Schwierigkeit vieler Individuen ist, dass sie meinen, wenn sie annehmen, müssen sie jeden beliebigen Ausdruck in ihrer Welt mögen und damit übereinstimmen. Nein. Die Schwierigkeiten entstehen, weil das Individuum dann anfängt sich herabzusetzen: Ich sollte nicht böse sein, ich sollte nicht ablehnen, ich sollte nicht anderer Meinung sein, ich sollte einen Weg zu entdecken versuchen, mich zu verändern, damit ich zustimmen und diesen Ausdruck mögen kann. Das bringt euch in eine Richtung erheblicher Selbstherabsetzung und bringt Schwierigkeiten und Kämpfe mit sich und schafft starke opponierende Energie in euch, die sehr unangenehme sich wiederholende und verstärkende Kreisläufe erschaffen kann. Denn dann fangt ihr an, diese gegen etwas gerichtete Energie zu projizieren. Und was werdet ihr anlocken, was werdet ihr anziehen? Opponierende Energie in irgendeiner Form und das kann ein Kreis werden, der wirklich destruktiv ist.

Ich anerkenne deine Entdeckung und deinen Erfolg in Bezug auf Wahrnehmung sehr und erinnere nur alle von euch, dass es wichtig ist, auch eure eigenen Meinungen anzuerkennen, eure eigenen Vorlieben, was ihr mögt und nicht mögt, eure eigenen Vorstellungen von richtig und falsch, da das alles nicht verschwindet. (lacht)

[Sitzung 2482, April 04, 2008]

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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Glaubenssätze, Annahme des Selbst
BeitragVerfasst: So 18. Sep 2011, 06:10 
Supraselbst
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CATHY: Ich habe eine Frage zu Deinem Gespräch mit Jim. Wo kommt bei diesem Szenario das Annehmen der Schöpfung/Kreation eines Anderen ins Spiel, oder tut es das nicht?

ELIAS: Wenn Ihr das Selbst annehmt und Euch um es kümmert könnt Ihr die Realitätsschöpfung eines Anderen annehmen. Jedes Individuum erschafft aus seinen eigenen Gründen seine eigene Realität. So wie im Beispiel des tapfern kleine Schösslings viewtopic.php?f=13&t=1116 solltest Du Dir keine Gedanken darum machen. Ich verstehe durchaus, dass dies für Euch ÄUSSERT SCHWER zu verwirklichen ist, da Ihr hier sehr starke Glaubenssatzsysteme hegt. Dies ist ebenfalls ein Element Eurer Umschaltung, was Ihr im Zuge des Erweiterns Eures Annehmens lernt.

Ich habe Euch gesagt, dass Toleranz ein natürliches Nebenprodukt der Äußerung der Essenz ist. Sie erfolgt mühelos und ist eine automatische Äußerung. Werturteilfrei-Sein ist ein natürliches Nebenprodukt der Essenz. Intoleranz und Werturteile habt Ihr, da Ihr durch Eure Glaubenssatzsysteme beeinflusst werdet. Wenn Ihr diese Glaubenssatzsysteme untersucht und annehmt, erkennt Ihr auch, dass sie keine Macht oder Bedeutung haben.

Ich sage Euch nicht, dass Ihr Glaubenssatzsystem auslöschen solltet, sondern dass Ihr sie als solche annehmt, und dadurch werdet Ihr verstehen und die Fähigkeit haben, Euch ganz natürlich aus der Essenz heraus zu äußern. Die Schöpfung eines anderen spielt also keine Rolle, da Ihr kein Werturteil hegt. Andere Individuen beeinträchtigen Euch/wirken sich auf Euch aus, weil Ihr bezüglich deren Schöpfungen Glaubenssatzsysteme hegt, und aufgrund dieser Glaubenssatzsysteme beurteilt Ihr die Schöpfung eines Anderen, weshalb sie sich auf Euch auswirkt, und Ihr habt einen Konflikt.

Ihr habt diese Glaubenssatzsysteme mit den natürlichen Nebenprodukten von Intoleranz und Werturteil, weil Ihr Euch selbst nicht annehmt und Euch selbst nicht vertraut. Denn wenn Ihr dem Selbst vertraut, das Selbst akzeptiert und die Duplizität eliminiert, habt Ihr keinen Grund, Euch gemäß dieser Glaubenssatzsysteme und deren natürlichen Nebenprodukten zu äußern.

[Sitzung 160, 30. März 1997]



JULIE: ” ... Ich weiß nicht, ob ich eine Frage stelle oder eine Rückmeldung erwarte, wie ich glücklicher sein kann, denn anscheinend kann ich nicht mit anderen Leuten die Beziehungen haben, die ich suche.

ELIAS: Wir haben dieses Thema auch schon mit Anderen besprochen, nicht immer parallel aber durchaus auf ähnliche Weise, weil dies alles von den gleichen Problemen herrührt. Viele Individuen haben unter sehr unterschiedlichen Umständen im Verlauf Eurer gesamten Geschichte und auch im Gegenwarts-Jetzt gesagt, dass Ihr zuallererst das Selbst akzeptieren müsst, bevor Ihr andere akzeptieren könnt. In Worten wird dies so sehr übertrieben, dass die Leute der Bedeutung gegenüber empfindungslos werden und dies nicht als eine Realität in ihren eigenen Leben anwenden. Wenn man dann wieder mit dieser gleichen Aussage konfrontiert wird, scheint dies eine inadäquate Antwort zu sein, aber es gibt an jedem Individuum wie auch an Dir selbst so viele Elemente/Seiten.

Du bist eine sehr komplexe Kreatur. Du magst einige Elemente des Selbst annehmen, aber Du lässt auch zu, dass Du vom Glaubenssatzsystem der Duplizität gepackt wirst, das mit allen seinen Aspekten Deine ganze Realität ziemlich stark beeinflusst. Es beeinflusst die Kreativität, die Interaktionen mit anderen Individuen und am stärksten das private Selbst. Dies sind für sehr viele Individuen sehr schwierige Bereiche.

Ich sage Dir auch, dass manche Individuen bei ihren Erfahrungen in bestimmten Manifestationen extreme Sensitivitäten wählen. Du, wie auch Michael (Mary), Ihr könnt dies als künstlerische/musische Stimmung/Wesensart ansehen. Das ist nicht sehr inakkurat. Diesen Begriff könnt Ihr gebrauchen, um Verschiedenheit innerhalb von Elementen zu sehen, die dem Selbst bekannt sind und scheinbar von der Norm abweichen. In Wirklichkeit sind es einzigartige Eigenschaften, die man als sehr kreativ ansehen kann, und Du kannst auch Euren Ausdruck „spezial“ dafür gebrauchen. Du glaubst dies nicht, aber höre mich erst einmal an.

Individuen, die sich auf diese Eigenschaften in einem individuellen physischen Fokus konzentrieren, haben die Fähigkeit, nach Draußen durchaus gefühlvoll/expressive zu sein. Nach Innen sind sie auch gefühlvoll, doch sie neigen dazu, viele Glaubenssatzsysteme zu internalisieren, gegen die sie im Draußen kämpfen mögen. Diese Individuen, und auch Du, sind nach draußen ursachenorientierte (cause oriented) Kreuzfahrer, und sie sind dem gegenüber sehr empfindlich was sie als Ungerechtigkeiten und Recht oder Unrecht erachten. Im Inneren jedoch fokussieren sie auch die zugrundeliegenden Glaubenssatzsysteme.

Fokussieren wir uns einmal auf Individuen wie Du es innerhalb der Manifestation bist, die Du für dieses Leben gewählt hast und betrachten wir einmal die künstlerischen/musischen Persönlichkeiten im Verlauf Eurer Geschichte. Im Allgemeinen sind sie politisch, sozial und emotional auf die Vorgänge und Probleme der Gesellschaft ihrer Zeitepoche fokussierten. Im Draußen wenden sie sich gegen die etablierten offiziellen Glaubensatzsysteme, aber in ihrem Inneren hegen sie auch viele dieser Glaubenssatzsysteme und wenden sie gegen sich selbst, weil sie nicht verstehen, dass sie auch zur Annahme und Versöhnung mit diesen Widersprüchen innerhalb des Selbst umziehen können. Dieser Widerspruch manifestiert sich in jedem Aspekt des Fokus des Individuums. Er fängt bereits in sehr jungen Jahren an und setzt sich beständig fort, es sei denn, das Individuum wählt, sich damit zu versöhnen.

Du bist andauernd dabei, dies zu tun (haut die geballten Fäuste gegeneinander). Mit einem Aspekt des Selbst hegst Du diese Glaubenssatzsysteme (deutet nach links) und gehst objektiv in diese Richtung. In Deinem privaten Bereich und alleine hegst Du diese Glaubenssatzsysteme (deutet nach rechts. Beide Glaubenssatzsystem sind real und gleich stark. Deshalb können sie nicht koexistieren (haut die geballten Fäuste gegeneinander). In einer Reihe von Glaubenssatzsystemen sind der Kreuzfahrer (deutet nach links), der Idealist und das, was Du als den Menschenfreund ansiehst. Du hast sehr starke Glaubenssatzsysteme was die Unabhängigkeit und Selbstbehauptung anbelangt. Im privaten Du (deutet nach links) hegst Du andere Glaubenssatzsysteme, die besagten: „Kein einzelnes Individuum kann einen Unterschied bewirken. Es ist lächerlich, zu sagen, dass Du besonders bist und irgendein Element bewegen könntest, mit dem Du im Draußen unzufrieden bist, denn Du bist bloß ein Individuum und das hat nur ganz wenig Geltung.“

Obwohl es Deiner Wahrnehmung nach positiv und gut ist, unabhängig, stark und durchsetzungsfähig zu sein, hegst Du auch privat das Glaubenssatzsystem, dass das kleine Kind sich liebevolle Fürsorge wünscht. (Pause, in der man hört, wie Julie weint). Soll ich aufhören?

JULIE: Nein.

ELIAS: Okay. An keinem dieser Glaubenssatzsysteme ist etwas falsch. Der Konflikt wird dadurch erschaffen, dass Du anscheinend keine Methode findest, um Beide zu versöhnen. Dies bringt uns wieder zu meinen Anfangsworten an Dich, dem Annehmen.

Viele Leute sagen Euch, dass Ihr zuallererst einmal Euch selbst lieben und akzeptieren müsst, bevor Ihr einen anderen lieben und akzeptieren könnt. Aber sie sagen Euch nicht, wo Ihr nicht-annehmend seid - und Ihr selbst wisst es nicht immer – und sie sagen Euch auch nicht, was es ist, das Ihr annehmen sollt.

Lanyah [Julie], ich sage Dir, dass alle diese Aspekte das Selbst sind, und sie sind allesamt annehmbar und nach Euren Begriffen positiv. Kein Aspekt muss beiseite geschoben werden, damit ein anderer an seine Stelle rücken kann. Du kannst die Gesamtheit des Selbst äußern und alle diese Aspekte von Dir selbst annehmen, und das bewirkt nicht den Anschein einer Unzulänglichkeit. Wann immer Du willst, kannst Du eine durchsetzungsfähige junge Frau sein und diese Äußerung aufrichtig verspüren. Und Du kannst auch durchaus verletzlich und nicht-durchsetzungsfähig sein. Da Du aber denkst, dass Du eine spezifische Tarnung projizieren musst, wirkt sich das auf alle Deine Äußerungen aus. Dies wirkt sich auf Beziehungen aus und blockierst sie, denn da gibt es entweder das Nichtakzeptieren der Äußerung eines Anderen, oder die Verteidigung gegen die Äußerung eines Anderen, oder die Intoleranz gegenüber der Äußerung eines Anderen, denn wenn Du diese Tarnung projizierst, müssen andere Individuen die erwartungsgemäßen Rollen spielen.

Deine Erwartung ist, dass Du die Elemente des Selbst tarnen musst, von denen Du glaubst, dass sie nicht akzeptiert werden, jene Elemente, die Dir sagen: „Du bist kein Kleinkind mehr. Du kannst Dich nicht weiterhin auf diese Weise verhalten.“ Das ist nicht richtig.

Alle Deine Äußerungen sind Aspekte von Dir, und wenn Du einige dieser Aspekte verleugnest, wirst Du zu einem platten Reifen. Er dreht und bewegt sich, aber er macht auch dauernd flop, flop, flop, da er nicht länger rund läuft. Deshalb wird er sich nicht mehr so mühelos auf die Weise bewegen, wie das gedacht war. Du erlaubst Dir nicht, Dich auf die Weise zu bewegen, wie Du Dich selbst entworfen hast.

Und wie erlaubst Du Dir nun, Dich entsprechend der von Dir erschaffenen Schöpfung zu bewegen? Du fängst so an, dass Du alle diese Aspekte des Selbst anerkennst und verstehst, dass sie allesamt akzeptable Elemente Deiner eigenen Äußerung sind, und dass sie das sind, was Dich einzigartig zu Dir macht.

Wenn Du täglich lernst, das Selbst mehr zu akzeptieren, wirst Du automatisch die Äußerungen anderer Individuen annehmen, und viele Deiner Konflikte werden mühelos wegfallen. Du wirst sehen, wie Deine eigene künstlerische Kreativität aufblüht. Du wirst feststellen, wie Deine eigene Kreativität innerhalb von Beziehungen mit anderen Individuen aufblüht, da Du das Selbst nicht wertest, und deshalb wirst Du auch automatisch andere nicht werten und keine Erwartungen an sie hegen.

[Sitzung 172, May 06, 1997]


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Glaubenssätze, Annahme des Selbst
BeitragVerfasst: So 18. Sep 2011, 11:21 
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DENNIS: Meine erste Frage ist spiritueller Natur. Mein Vater ist protestantischer Geistlicher, und er brachte mich auf einen spirituellen Pfad, und manchmal habe ich das Gefühl, dass ich diesen Pfad verlassen habe, und dass da eine Mauer wäre oder ein Nebel meinen Kopf umgäbe, und es ist schwierig, sich zu befreien. Ich möchte wissen, ob ich auf dem richtigen Weg bin, und wie ich die frühere Spiritualität in mein Leben zurückbringe.

ELIAS: Dies ist eine gängige Erfahrung vieler Individuen. Derzeit, in den Anfangswehen Eurer Bewusstseinsumschaltung, machen immer mehr Individuen diese Erfahrungen. Dies ist ein sich Entfernen von den etablierten religiösen Glaubenssatzsystemen und das Erkennen, das dies Glaubenssatzsysteme sind. Insofern können sehr viele verschiedene Erfahrungen auftreten, und eine davon kann das Gefühl sein, dass Euch vorübergehend ein Schleier abdeckt.

Viele Individuen wählen diesen Vorgang objektiv und subjektiv innerhalb ihres Bewusstseins, um Informationen in Einklang mit dieser Umschaltung subjektiv zu assimilieren. Wenn diese Ausrichtung fortdauert und Informationen zugelassen werden, taucht das Gefühl auf, dass dieser Schleier gehoben wird. Du kannst also damit rechnen, dass dies sozusagen der nächste Schritt für Dich ist. Dies ist eine gängige Wahl bei Eurer Anfangsbewegung hin zu diesem neuen Gewahrsein, wodurch stressige Konflikte, Verwirrung und Trauma in der Anfangsphase vermieden werden. Es ist unnötig, viel Rebellion zu erleben, wenn man erkennt, dass religiöse Glaubenssatzsysteme nicht falsch oder unrichtig sind. Sie müssen bloß als Glaubenssatzsystem anerkannt und akzeptiert werden. Deshalb mögen Individuen mit religiösen Glaubenssatzsystemen und Werdegang in vielen Fällen leichter und mit weniger Konflikten in die Umschaltung gehen als andere mit anderen Glaubenssatzsystemen, die nicht anerkennen, dass auch sie religiöse Glaubenssatzsysteme hegen.

Wenn Ihr erkennt, dass Ihr religiöse Glaubenssatzsysteme hegt und nicht dagegen bockt und in Eurem Inneren keine Reibungsfläche erzeugt, geht Ihr leichter zu deren Annahme über und erkennt dass es Glaubenssatzsysteme sind, und dass nichts davon richtig oder falsch wäre. Sie sind einfach. So habt Ihr über Jahrhunderte Eure Existenz und Realität erschaffen, und da Ihr in diese Umschaltung und in eine neue Jahreszeit des Bewusstseins umzieht, eliminiert Ihr die Glaubenssatzsysteme nicht. Ihr nehmt sie an und räumt sie ein im Wissen, dass sie keine Macht über Euch haben und dass Ihr noch mehr als bloß diese Glaubenssatzsysteme seid.

Diese Methode, Dich sozusagen temporär von Deinen religiösen Seiten loszulösen, bietet Dir deshalb die Chance, Informationen zu sammeln und Dich für die Realisierung dieser Bewusstseinsumschaltung und für das, was Du im Werden bist, zu öffnen, und sie bietet Dir die Chance, Dein Gewahrsein konfliktfrei zu öffnen.

In diesem Forum tauchen viele Individuen auf, die behaupten: „Ich habe keine Glaubenssatzsysteme, die religiöse Elemente enthalten“. Das ist überhaupt nicht richtig! Kein Individuum, das sich dieser Essenz präsentiert hat, hegt derzeit Glaubenssatzsysteme ohne religiöse Elemente! Ihr alle habt religiöse Glaubenssatzsysteme. So habt Ihr Eure Realität erschaffen. Das ist durchaus akzeptable. Sie wurde gezielt und sehr effizient so erschaffen. Individuen, die sich gegen die Bestätigung religiöser Elemente innerhalb ihres Bewusstseins und ihrer Glaubenssatzsysteme wehren, kämpfen und erschaffen wesentlich mehr Konflikte bei ihrem Versuch, ihr Gewahrsein zu erweitern, denn es gibt für sie sehr viel Widerstand bei ihrem Annehmen.

Insofern magst Du Individuen in diesem Forum ein gutes Beispiel offerieren im Gegensatz zu Glaubenssatzsystemen, die besagen, dass Individuen, die religiöse Glaubenssatzsysteme hegen, sehr viele Konflikte erschaffen würden, denn das ist nicht Euer Problem. Es gibt da ein Erkennen der Spiritualität und der Elemente jenseits Eures physischen Fokus und von noch etwas Größerem als dem, was Ihr seid. Es mag also für solche Individuen leichter sein, geringfügig andere Wahrnehmungen von dem zu akzeptieren, was sie doch bereits glauben, was lediglich andere Worte und Ideen sind, wie beispielweise die Vorstellung eines Gottes innerhalb der religiösen Glaubenssatzsysteme, der größer als Ihr selbst und der von Euch getrennt wäre, was nun neu übersetzt wird in „Gott als Ihrselbst“, der nicht größer ist als das Bewusstsein, was alles von Euch ist.

Die Zeitspannen, in denen Du diesen Schleier spürst, werden nur kurz sein, falls Du dies wählst, was Du bereits teilweise tust, sonst wärst Du jetzt nicht unter unseren Zuhörern, denn Du begehrst bereits die Erkenntnis und lässt zu, dass Informationen jetzt von Dir objektiv und nicht bloß subjektiv integriert werden.

DENNIS: Okay. Die nächste Frage geht in die gleiche Richtung. Meine beiden Kinder wurden in der jüdischen Religion erzogen. Nachdem sie Hebräisch sowie die Gebete gelernt haben, habe ich das Gefühl, dass mein Sohn nicht darauf zurückgreift. Ich sehe bei ihm kein weiteres spirituelles Wachstum, und das gilt auch für meine Tochter. Meine Frau ist Jüdin. Wir erziehen die Kinder auf diese Weise im Andenken an meinen verstorbenen Schwiegervater. Aber ich weiß nicht, ob meine Tochter das Erlernen des spirituellen Pfades aus den richtigen Gründen. Sie ist zwölf Jahre alt. Manche Leute sind in diesem Alter sehr weit fortgeschritten, aber bei meiner Tochter weiß ich das nicht.

ELIAS: Du wirst erkennen, dass Kinder im Gegenwarts-Jetzt eine andere Richtung haben, denn sie erkennen bereits diese Bewusstseinsumschaltung, in die sie sozusagen hineingeboren wurden. Wie Ihr alle, haben sie ebenfalls gewählt, wann und wie sie sich manifesteren. Sie haben gewählt, sich in dieser Zeit im Wissen zu manifestieren, dass sie sich in den Wehen dieser Bewusstseinsumschaltung befinden werden, die während ihres Fokus verwirklicht werden wird. Deshalb mögen Essenzen wählen, sich gegenwärtig als Kinder von Individuen zu manifestieren, die starke religiöse Glaubenssatzsysteme und Bräuche haben. Ihrer eigenen Erfahrung und ihres eigenen Verständnisses der Glaubenssatzsysteme ihrer Eltern und anderer Individuen wegen, werden sie sich danach richten, aber sie erkennen auch, dass dies unnötige Glaubenssatzsysteme sind. Das heißt nicht, dass sie völlig rebellisch sein werden, aber sie mögen uninteressiert oder abgelenkt wirken, weil sie beim Verstehen der Glaubenssatzsysteme Anderer keinen Konflikt hervorrufen möchten, aber sie erkennen auch, dass diese Glaubenssatzsysteme unnötig sind, denn es sind bloß Glaubenssatzsysteme. Sie haben die Fähigkeit, ihr Gewahrsein bereits zu erweitern und mögen dies sogar noch schneller bewerkstelligen, als die Individuen, die derzeit Erwachsene sind, weil sie sich im Wissen um diese Umschaltung in ihrem Fokus manifestieren, weshalb es bei ihnen bereits ein partielles Annehmen von Glaubenssatzsystemen gibt.

Mache Dir keine Gedanken darüber, wenn Kinder keine Spiritualität oder entsprechende Interessen aufzeigen, denn sie erkennen einfach, dass Spiritualität wesentlich weitreichender ist als Eure Glaubenssatzsysteme Euch dies erlauben. Sie ist wesentlich multidimensionaler und herrlicher als die Grenzen Eurer Glaubenssatzsysteme Euch dies erlauben. Akzeptiere die Kinder deshalb und fördere ihre Kreativität, denn sie erkennen bereits, dass sie ihre Realität erschaffen. Für ältere Individuen ist es viel schwieriger, das Konzept geschweige denn die Realität von „Ihr erschafft in jedem Augenblick Eurer Existenz Eure Realität“ zu akzeptieren. Manchmal akzeptiert Ihr das, aber sobald Ihr Unannehmlichkeiten erlebt, führt Ihr diese sehr oft nicht auf Euer Erschaffen Eurer eigenen Realität zurück. Die Kleinen erkennen bereits, dass sie ihre Realität erschaffen. Sie werden sich mit wesentlich größerer Mühelosigkeit in dieser Bewusstseinsumschaltung bewegen und hierbei den Eltern Energie verleihen.

(An David gewandt) Mylo, höre gut zu, denn Du schätzt diese Situation rückwärts ein, nämlich dass Ihr die Kleinen ansprecht, während die Kinder Euch in Wirklichkeit innerhalb ihres Zulassens und Annehmens schulen.

DENNIS: Meine Frau hat vor kurzem ihren Vater verloren. Ich denke, dass sie noch nicht ganz damit zurande gekommen ist. David, Mylo, der meine Frau ebenso lange kennt wie mich, weiß, dass sie eine sehr spirituelle Person ist, aber ich denke, dass sie seit dem Verlust ihres Vaters skeptischer wurde. Sie muss es vor eigenen Augen sehen, damit sie es glaubt. Kann ich ihr irgendwie in dieser Phase helfen? Ich denke, dass sie die Tatsache, dass ihr Vater gestorben ist, noch nicht ganz akzeptiert hat.

ELIAS: Sie äußert einen Mangel an Annehmen und Widerstand, verbunden mit Wut. Dies ist nicht das Fehlen von Erkenntnis, dass wenn ein Individuum gewählt hat, sich vom physischen Fokus loszulösen, es bloß in einen anderen Bewusstseinsbereich umzieht, was sie tun, denn das wird akzeptiert. Aber aufgrund des wütenden Nicht-Annehmens der getroffenen Wahl, wünscht sie, mit diesen Konzepten nichts zu tun zu haben, denn ein jedes Individuum wählt den Augenblick und die Methode seiner Loslösung aus dem physischen Fokus. Viele Individuen akzeptieren diese Wahl/Entscheidung nicht, was Wut erzeugt. Dies geschieht nicht nur bei der Entscheidung im Hinblick auf die Loslösung vom physischen Fokus. Das ist nur ein weiters Beispiel. Dies ist eine objektive Symbolik

Derzeit verläuft innerhalb dieser Umschaltung eine massive Woge des Massenbewusstseins, und das Thema beim Ansprechen von Problemen ist das Annehmen anderer Individuen und dessen, wie diese ihre Realität erschaffen sowie das Annehmen der von diesen angeheuerten Auswahl. Dies wirkt sich deshalb ebenfalls aus. Denn Ihr alle erlebt in dem, was Ihr als das Unbewusste bezeichnet – obwohl es nichts Unbewusstes gibt – den Einfluss des Massenbewusstseins, und da Ihr Bewusstseins-Massenbewegungen hin zum Annehmen erschafft, interpretieren die Leute das auf ihre eigene individuelle Weise, die sie anspricht und die ihre Aufmerksamkeit auf das Ansprechen dieses Problems lenken wird. Deshalb wählen die meisten Individuen Vorgänge, die extrem zu sein scheinen. Sie erschaffen extreme physische Krankheiten, extreme Konflikte, extreme Verwirrung und offerieren sich Situationen, die eine extreme Emotion hervorrufen. Wenn erkannt wird, dass dies bloß ein Vorgang ist, der Euch die Chance bietet, Euer Nicht-Akzeptieren der Wahl/Entscheidung eines anderen Individuums zu sehen, mag dies sehr hilfreich sein. Es mag hilfreich sein beim Erkennen, dass jedes Individuum jederzeit die Wahl hat und seine eigene Auswahl innerhalb der Wahrscheinlichkeiten erschafft, und dass Du zwar Einfluss ausüben aber die Wahl des Anderen nicht erschaffen kannst.

Dies hilft auch beim Akzeptieren der Schöpfungen und der Wahl des Anderen was Kinder und deren zukünftige Entscheidungen anbelangt, nämlich keinen Konflikt durch fehlende Akzeptanz der Wahl eines anderen zu erschaffen. Wenn Du helfen möchtest, magst Du diese Informationen offerieren, und denke daran: Es geht um das Annehmen. Akzeptiere also auch die Wahl des anderen Individuums, mit der dieses seine eigene Aufmerksamkeit bekommt. Das wird dieses Individuum ansprechen. Akzeptiere also jene Wahl. Wenn Du der kleine Schössling bist, übst Du am meisten Einfluss aus.

DENNIS: ...Ich habe noch eine Frage zum Heimgang meines Schwiegervaters. Es geht auch um finanzielle Dinge bei seinem Heimgang. Dies wirkt sich in gewissem Maße finanziell auf die Familie aus. Was können wir aus dieser Erfahrung lernen?

ELIAS: Theoretisch sollte dieser Mann sich um seine Familie kümmern. Er war ein wohlhabender Mann, und nach Euren Glaubenssatzsystemen sollte er sich um die Familie kümmern, aber dies mag nicht seine Wahl gewesen sein. Dies ist ein weiteres Beispiel für das Annehmen der Wahl eines Anderen innerhalb von dessen Erschaffen. An Euren eigenen Glaubenssatzsystemen haltet Ihr sehr stark fest und erzeugt dadurch Konflikte, auch durch die Aspekte Recht oder Unrecht, Gut oder Schlecht und was Ihr tun sollet und tun müsst, was Eure Freiheit enorm einschränkt. Ich sage Dir, das Schlüsselwort bei unserer heutigen Sitzung ist das Annehmen. Dies wird für Euch das hilfreichste Element sein, wenn Ihr Euch gestattet, dies fertigzubringen.

DENNIS: Noch eine allgemeine Frage zur Bewusstseinsumschaltung. Wie wird sie sich auf die Milliarden in China auswirken oder auf die Leute, die in arabischen Ländern leben, auf die Muslime, die ein sehr starkes Glaubenssatzsystem haben bezüglich dem, was sie glauben oder nicht glauben. Wie wird es ihnen in der Bewusstseinsumschaltung ergehen? Derzeit sind beide ziemlich kriegerische Gesellschaften, Nun, das sind wir in gewissem Maße auch, aber wie wird die Umschaltung bei diesen Leuten verlaufen?

ELIAS: Dies ist eine globale Bewusstseinsumschaltung, und kein Individuum wird davon ausgenommen sein. Wie ich Dir in dieser Sitzung schon sagte, mögt Ihr überrascht sein, dass Individuen mit religiösen Glaubenssatzsystemen in manchen Situationen leichter zurechtkommen mögen als andere, die ihre Orientierung an religiösen Glaubenssatzsystemen abstreiten und sagen, dass sie diese nicht hätten, denn die Individuen, die religiöse Glaubenssatzsysteme hegen, erwarten eine große Veränderung. Sie wird nicht in der Art und Weise ihrer Glaubenssatzsysteme erscheinen, aber sie wird geschehen. Sie glauben, dass eine enorme globale Veränderung auf dem Planeten geschehen und sich auf die Gesamtheit Eures Globus auswirken wird, nicht bloß auf ihren religiösen Fokus. Sie erwarten also etwas, und dies wird sich lediglich anders materialisieren.

Dies ist auch der Grund, warum diese Informationen über die Umschaltung offeriert werden, denn obwohl die Wahrscheinlichkeiten zum Erschaffen einer zerstörungs- und verwüstungsfreien Umschaltung tendieren, wird weiterhin in vielen religiösen Glaubenssatzsystemen vieler Individuen auf Eurem Planeten dem Erschaffen unnötiger Zerstörung und Verwüstung bei der Geburt dieser Bewusstseinsumschaltung Energie verliehen. Die Ideen über das Endergebnis dieser Bewegung spielen sozusagen keine Rollen. Die derzeitige Interpretation spielt keine Rolle. (The ideas of the outcome, so to speak, of this movement matters not. The interpretation presently matters not.)

Die Information, dass keine zerstörerische Bewegung geschehen muss, ist wichtig, denn innerhalb des Massenbewusstseins auf Eurem Planeten konkurriert Ihr immer noch bezüglich von Wahrscheinlichkeiten. Wenn Ihr Euch also selbst Informationen offeriert, was Ihr in zunehmendem Maße tut, beeinflusst Ihr Wahrscheinlichkeiten und verleiht innerhalb Eurer Umschaltung der Bewegung mit der geringsten Trauma Energie. Die Leute werden innerhalb ihres eigenen Fokus schon genug Trauma erleben. Es ist unnötig, dass Ihr darüber hinaus noch Hungersnöte, Kriege, Zerstörung, Krankheit, Erdbeben und Flutwellen erschafft. Dies wird alles in Euch geschehen. Es muss nicht auf Eurem Planeten geschehen.

Deshalb spielen die Ideen innerhalb der Veränderung oder der Glaubenssatzsysteme oder Konzepte keine Rolle. Es geht darum, alle Glaubenssatzsysteme zu akzeptieren, und zwar die, die Ihr individuell hegt sowie jene, die Ihr kollektiv hegt. Durch das Annehmen verringert Ihr das Trauma. Ihr vergrößert Euer Verständnis und Eure Fähigkeit, in Eurem Fokus zu bleiben (to hold within), während dieser enorme Tsunami des Bewusstseins auf Eurem Planeten geschieht. Dies wird vollbracht werden, aber Ihr wählt, wie Ihr dies zustande bringt, und Ihr wählt auch, ob Ihr dies mit Konflikten und Zerstörung haben wollt.


[Sitzung 199, July 24, 1997]


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Glaubenssätze, Annahme des Selbst
BeitragVerfasst: Mo 19. Sep 2011, 05:29 
Supraselbst
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ELIAS: Derzeit erlebt Ihr die Auswirkungen einer massiven Bewusstseinswoge, und das Thema dieser Woge ist das Annehmen. Ich habe in jüngster Zeit oft über diese Bewusstseinswoge gesprochen, da viele von Euch das Ausmaß dieser gegenwärtigen Woge nicht ganz verstehen und wie diese sich auf jeden von Euch und auch auf das Kollektiv auswirkt.

Auf diese Woge des Annehmens reagiert jeder von Euch auf seine eigene Weise, aber sie ist ein direktes Erkennen der Bewegung und des Vorgangs Eurer Bewusstseinsumschaltung und des Annehmens oder des Mangels an Annahme dieser Umschaltung. Ich sage Euch schon lange, dass Ihr immer mehr Auswirkungen der Umschaltung vor Augen haben werdet, und dies ist eine weitere solche Sache.

Kürzlich habe ich mit Euch ernsthaft über diese Woge des Annehmens gesprochen, da während dieser Woge ernsthafte Vorgänge geschehen. Manche erwidern dies stärker als andere. Jene Individuen, die in der Seher-Eigenschaft mit den Essenzfamilien bzw. innerhalb anderer Bewusstseinsfamilien mit Ihresgleichen verbunden sind, werden die Auswirkungen dieser Woge stärker als andere Leute spüren und werden beim Annehmen dieser Bewegung mehr Schwierigkeiten erleben, die wie gesagt nicht nur innerhalb Eurer kleinen Standorte sondern über die Gesamtheit des Globus verläuft. Und dies ist es, was Ihr derzeit verspürt und erwidert, obwohl Ihr es nicht objektiv mit dieser Begründung verbindet. Ein Hindurchträufeln beginnt, und Ihr fangt an, den Vorgängen, denen Ihr begegnet, sowie den von Euch erlebten Gefühlen mehr objektives Gewahrsein zu widmen. Außerdem nimmt die Anzahl Eurer Erlebnisse zu. Ihr mögt Euch aufgeregt, frustriert, verwirrt oder ungeduldig Euch selbst oder anderen Individuen gegenüber fühlen, und Euer Verhalten mag Euch verwirren. Dies ist zu erwarten.

Diese Woge beginnt innerhalb Eurer Kontinente und bewegt sich dann nach außen. Ich habe Euch schon oft gesagt, dass Ihr keine Unfälle erschafft, und dass alle Zeit simultan ist. Deshalb erschafft Ihr alles innerhalb der Wahrscheinlichkeiten und der von Euch gewählten Vorgänge und der von Euch erschaffenen Elemente ganz gezielt, was sogar bis zum Platzierung Eurer Kontinente auf Eurem Planeten reicht. Seht Euch Euren Globus mit den Kontinenten an. Die amerikanischen Kontinente sind weit von allen anderen Kontinenten entfernt. Dies wurde, was die Bewusstseinsumschaltung und die Bewegung des Bewusstseins anbelangt, gezielt innerhalb des Wissens der Traumwandler arrangiert, denn sie beginnt innerhalb des physischen Geländes dieser Kontinente. Andere Massen- und Quellenereignisse hatten ihren Ursprung in anderen Gebieten auf anderen Kontinenten Eures Planeten, die gezielt dicht bei einander platziert worden waren. Nur ein anderer Kontinent ist ebenfalls weit entfernt, und dieser wird der nächste Kontinent sein, der die Bewegung dieser Umschaltung zu einer frühen Beachtung/Anerkennung bringt.

Deshalb fangt Ihr innerhalb Eurer Länder auf diesen Kontinenten an, die Anfangsbewegung dieser Bewusstseinsumschaltung zu erleben und zu verspüren. Ihr seht Euch selbst an, schaut zu dieser Essenz und fragt, was Ihr tun und wie Ihr vorgehen sollt. Ich muss Euch sagen, dass Ihr bei diesen Unterfangen Eure eigene Kreativität anheuern werdet, und ich sage Euch ebenfalls, wie ich dies schon früher getan habe, dass Ihr Vorreiter seid. Ihr bewegt Euch gegenwärtig innerhalb des Bewusstseins und tragt bei zu der Bewegung, die andere in der Folge anheuern werden.

Ihr habt diese Realität innerhalb der physischen linearen Zeit erschaffen und deshalb ist Zeit in dieser Dimension für Euch eine Realität. Alle Dinge bewegen sich nicht auf einmal innerhalb Eures Bewusstseins, das im regionalen Bereich 1 und 2 innerhalb dieser Dimension registriert ist. Die Bewegung geschieht in Sequenzen. Deshalb verläuft Eure Bewegung innerhalb dieser Umschaltung ebenfalls in Sequenzen. Wenn es nicht das wäre, wie Ihr erschafft, wäre Eure Umschaltung bereits innerhalb Eurer objektiven Realität vollbracht. Ich habe Euch gesagt, dass Eure Bewusstseinsumschaltung innerhalb der Wahrscheinlichkeiten in Eurem nächsten Jahrhundert vollbracht wird, sozusagen in Eurer Fokus-Lebenszeit, wenn Ihr wählt, langfristige Fokusse zu erschaffen, aber höchst wahrscheinlich wird sie während des Fokus Eurer Kinder abgeschlossen werden.

Viele Vorgänge der Bewusstseinsumschaltung werden innerhalb Eures Fokus vollbracht werden, und da Ihr beginnt, Euch in diese Umschaltung zu begeben, ist es wichtig, dass Ihr gewahr/bewusst seid. Obwohl ich Euch sage, dass Euer Bewusstsein über große Fähigkeiten verfügt, um Wahrscheinlichkeiten zu verwirklichen und zu dieser Umschaltung beizutragen, verleihen viele andere Individuen auf Eurem Planeten der Umschaltung bislang noch keine Energie. Ich spreche also zu Euch über prophezeite und innerhalb des Bewusstseins und der Energie bereits akzeptierte Wahrscheinlichkeiten, deren Nicht-Erschaffen-Machen Ihr Energie verleihen müsst. (Therefore, I express to you of probabilities which have been accepted within consciousness and within energy, those which have been prophesied, that you need be lending energy to in uncreating.) Ohne Gewahrsein/Erkenntnis mögt Ihr dem Nicht-Erschaffen-Machen von Wahrscheinlichkeiten keine Energie verleihen, denn Euer subjektives und objektives Gewahrsein arbeiten harmonisch miteinander. Deshalb müsst Ihr nicht nur subjektiv erkennen, dass Ihr Einfluss nehmt, sondern Ihr müsst auch objektiv gewahr sein.

Ihr verfügt über enorme Fähigkeiten, aber Ihr begrenzt und beschränkt Euch selbst sehr. Ihr fokussiert Euch sehr singulär auf die Aktionen Eurer individuellen Selbst und auf die Interaktionen der Euch unmittelbar umgebenden Persönlichkeiten. Ihr erkennt nicht, dass Ihr innerhalb des Bewusstseins über sehr große Fähigkeiten verfügt und Einfluss auf noch mehr als auf Eure unmittelbare Umgebung nehmen könnt. Solange Ihr Euch weiterhin auf Eure individuellen Konflikte fokussiert und an Euren individuellen Themen festhaltet, beeinflusst Ihr auch andere Individuen, andere Counterparts und wirkt Euch auch auf deren Fähigkeit des Annehmens aus. Wenn Ihr nicht annehmt, nehmen sie ebenfalls nicht an.

Dies sage ich Euch, weil Ihr Euch schon lange genug mit diesen kleine Traumata beschäftigt habt. Ihr mögt Euch nun auf realistische Weise die Vorgänge der Bewusstseinsumschaltung und des Annehmens des Selbst sowie des Annehmens aller anderen Individuen ansehen und Eure Kämpfe und Wutanfälle in Euch selbst abgeben und Euer eigenes Annehmen zulassen. Das ist wichtig!

CATHY: Ich habe eine Frage. Dies schließt offensichtlich auch das Annehmen des Nicht-Annehmens anderer Leute mit ein.

ELIAS: Durchaus. Ich habe Euch gesagt, dass es darum geht, die Art und Weise, wie andere ihre Realität erschaffen, nicht zu werten. Es geht darum, sich auf das Selbst zu fokussieren und das Selbst zu akzeptieren und Euch nicht um andere Individuen und deren Erschaffen ihrer Realität zu kümmern. Seid annehmend.

CATHY: Wenn man sich darauf konzentriert und feststellt, dass man das Nicht-Annehmen seitens eines anderen nicht akzeptieren kann, wäre es dann gut, sich abzulenken?

ELIAS: Ja, Shynla [Cathy]. Durch Konzentration auf diese Elemente verewigt Ihr sie. Wenn Ihr Euch fortwährend auf Eure eigenen Konflikte konzentriert, verewigt Ihr diese. Wenn Ihr Euch auf Euer Nicht-Annehmen der Realität anderer Individuen konzentriert, verewigt ihr dies. Wenn Ihr Euch also nicht erlaubt, Euch dem Punkt des Annehmens zu nähern, mögt Ihr Euch eine Weile ablenken und Euch von dem Konflikt und der Verwirrung zu lösen, und anschließend mögt Ihr das Thema wieder angehen und Euch selbst mehr Informationen und ein klareres Verständnis der Themen offerieren, mit denen Ihr beschäftigt seid.

[Sitzung 203, 3. August 1997]


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Glaubenssätze, Annahme des Selbst
BeitragVerfasst: Di 20. Sep 2011, 04:47 
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ELIAS: Um ein Glaubenssatzsystem zuakzeptieren, müsst Ihr dieses zunächst einmal identifizieren. Wenn Ihr es identifiziert, kommt Ihr zum lustigen Teil, nämlich dem Identifizieren aller anderen mit dem ursprünglichen System verbundenen Glaubenssatzsysteme und den Auswirkungen eines jeden ihrer Elemente. Wenn Ihr dann die Auswirkung all dieser Elemente und Aspekte eines jeden Glaubenssatzsystems identifiziert und Euch selbst akzeptiert und vertraut – was der Schlüssel bei diesem Prozess ist – und die Duplizität verlasst, mögt Ihr anfangen, das Glaubenssatzsystem zu akzeptieren.

Ich habe Euch ein sehr elementares Beispiel für das Annehmen eines Glaubensatzsystems geliefert. Ihr glaubt alle, dass Ihr Euch mit Kleidern schmücken müsst. Ihr geht nicht im physischen Fokus nur in der Hülle Eurer Haut einher. Das ist ein Glaubenssatzsystem. Wenn Ihr ein Glaubenssatzsystem akzeptiert, habt Ihr weiterhin eine Meinung und wählt, ob Ihr Euch nach diesem richten wollt oder nicht, aber das Glaubenssatzsystem wirkt sich nicht mehr auf Euch aus.

Die Annahme eines Glaubenssatzsystems ist das gänzliche Fehlen von Werturteilen auf jedem Gebiet in Verbindung mit dem bestimmten Glaubenssatzsystem.

[Sitzung 270, 19. März 1998]


ELIAS: Wenn Ihr Euch Eure Interaktion mit anderen Individuen anseht, obwohl Ihr Eure Äußerung, Euren Gedankenprozess und den anfänglichen Mangels an Akzeptanz sehr schnell in Ordnung bringt, werdet Ihr feststellen, dass Ihr ein Ansprechen der ursprünglichen, möglicherweise subtilen Äußerung nicht zulasst.

Ein Beispiel: Ihr führt ein Gespräch mit jemand, der sich Euch gegenüber innerhalb der Schranken seiner eigenen Glaubenssatzsysteme äußert. Ihr erkennt das geäußerte Glaubenssatzsystem sofort. Eure unmittelbare, automatische und ursprüngliche Erwiderung innerhalb Eures Gedankenprozesses und Euer Gefühle ist ein Nicht-Akzeptieren, das Ihr sofort identifiziert und in Ordnung bringt, weil Ihr denkt: „Moment mal. Ich werde diesen Gedankenprozess korrigieren und die Äußerung eines anderen Individuums annehmen, denn das ist die von mir angestrebte Leistung.“ Bei diesem Vorgang blockiert Ihr und bremst ab, weil Ihr den tatsächlichen Vorgang des Annehmens noch nicht ganz versteht. Ihr sprecht die Probleme nicht an, die Eure ursprüngliche Erwiderung erschaffen, und überlagert sie mit Eurem rationalen Gedankenprozess, und das ist ein Zudecken, denn Ihr deckt Eure automatische Erwiderung mit dieser Gedanken-Hülle ab.

NICKY: Kannst Du mir ein Beispiel geben? Was wäre der natürliche Weg, also die Äußerung eines Anderen oder meine eigene Äußerung zu akzeptieren? Wenn ich blockiere, wie gehe ich das dann an? Wie kann ich verstehen, was das wirkliche Annehmen meiner eigenen Äußerung und der eines anderen ist? Ist es die ursprüngliche Bestätigung, dass ich mir sage: „Ich stimme nicht mit dem überein, was diese Person sagt oder tut“, und dann erkenne ich mein eigenes Glaubenssatzsystem und erlaube diesem, sich zu äußern.

ELIAS: Richtig. Du erschaffst objektiv eine Restriktion Deiner Äußerung, damit Du sehen kannst, wie Du Dich blockierst. Du versuchst, Deine Aufmerksamkeit zu bekommen, indem Du eine physische Restriktion Deines Atems erschaffst, ein Symbol dafür, dass Du Dich innerhalb Deiner Interaktion mit Dir selbst und anderen Individuen blockierst. Wie äußerst Du Dich objektiv? Durch Deine Kommunikation, die mittels Eurer Sprache und Eurer Gespräche mit anderen Individuen geschieht. Deshalb wählst Du, Deinen Atem einzuengen, der die objektive, hörbare Kommunikationsäußerung mit einem anderen Individuum transportiert.

Wenn Du Dir erlaubst, Deine unmittelbare Reaktion auf ein anderes Individuum und Deinen momentanen Mangel an Akzeptanz zu erkennen und sie nicht zu überdecken sondern Dir Deine automatische Erwiderung gestattest, erlaubst Du Dir, Deine eigene Handlung zu erkennen und Deine Aufmerksamkeit auf Deine eigene Äußerung zu richten, und dabei magst Du auch Deine eigenen Glaubenssatzsysteme und Deine individuellen Themen ansprechen, die diese Art der Erwiderung auslösen.

Sieh Dir einmal Deine Interaktion mit Rudy sorgfältig an, denn Rudim's Kommunikationsäußerungen werden sehr oft von Dir objektiv empfangen und zugleich auch nicht angenommen. Du hegst ein Glaubenssatzsystem, dass Rudy objektiv über geringfügig mehr Informationen verfügt als Du und deshalb in einer minimalen Autoritätsposition wäre, wogegen Du automatisch rebelliert und einen anderen Standpunkt einnimmst. Die automatische Erwiderung ist also ein Nicht-Annehmen, was Du sofort überdeckst, und das ist der Blockiervorgang. Das heißt nicht, dass Rudi mehr Informationen hat als Du oder diese effizienter als Du assimilieren würde. Es ist einfach so, dass Dein Glaubenssatzsystem in diese Richtung geht, und das ist der Vorgang, der Deine Erwiderung und Deine Beengung erschafft.

(Pause, um die Tonbänder auszutauschen)

ELIAS: Machen wir mit diesem Thema weiter, so dass Du Dir die Fähigkeit des Sichtens und Bemerkens dieser Aktion noch effizienter erlauben magst. Dies mag auch für Michael und für Rudy lehrreich sein, wenn Du diese Information mit ihnen teilst.

... Ihr habt versucht, diese Informationen in Eurer Realität anzuwenden, aber die Verzerrung und Eure Interpretation der Information erzeugen Konflikte und Restriktionen.

Obwohl Ihr die Fähigkeit des unmittelbaren Annehmens habt, habt Ihr in dieser Dimension eine Realität erschaffen, die von allen Euren Fokussen, die diese Dimension bewohnen, sowie von allen Euren Counterpart Aktionen in dieser Realität bestärkt wird, und zwar ist dies Trennung von der Essenz und das Fehlen der Erinnerung an die Essenz, was die Realität des Blockierens bestimmter Informationen und die Verewigung vieler Glaubenssatzsysteme erschaffen hat. Insofern zieht Ihr nicht automatisch zum Annehmen um, denn Ihr begebt Euch automatisch in die Richtung von Gewohntem und blockiert das Annehmen.

Dieses scheinbar lange etablierte Konzept des Annehmens ist in Wirklichkeit ungewohnt und neu. Es ist mit allen seinen Facetten die Grundlage dieser Bewusstseinsumschaltung, was Eure ganze Realität verändern wird. Es ist Dir also unvertraut, und insofern hast Du hier ein neues Glaubenssatzsystem, dass Du hin zum Bereich des Annehmens bewegst, während Du jedoch in Wirklichkeit nur das, was Du nicht akzeptierst, überdeckst.

Beim Ansprechen Euer Themen und Glaubenssatzsysteme der Duplizität erlaubt Ihr Euch ein größeres Annehmen des Selbst als zuvor. Mit dem Gedankenprozess, dass Ihr andere Individuen und Glaubenssatzsysteme akzeptiert, während dem doch zugrunde liegt, dass Ihr deren Äußerungen oder Glaubenssatzsysteme in Wirklichkeit nicht akzeptiert, täuscht Ihr Euch selbst. Ihr täuscht Euch durch den Gedankenprozess, dass Ihr annehmen würdet. Dies ist eine weitere Seite der Duplizität. Ihr möchtet Euch selbst als gut ansehen. Deshalb versucht Ihr, annehmend zu sein, denn annehmend zu sein, das ist gut! Es ist weder gut noch schlecht. Dies ist eine Verewigung der Duplizität. Annehmen IST einfach. Ihr könnt also die von Euch erschaffene Handlung als ein Festhalten am Gedankenprozess erachten, dass Annehmen gut ist.

Ihr erschafft eine Interaktion mit einem anderen Individuum. Das andere Individuum kommuniziert Euch etwas, womit Ihr nicht einverstanden seid. Eure erste Erwiderung ist ein Fehlen von Akzeptanz. Dieser Mangel an Akzeptanz wird objektiv innerhalb Eurer Gedanken oder Gefühle geäußert. Es mag nicht objektiv ausgesprochen werden, aber in Euren Gedanken und Gefühlen wird dies geäußert und Ihr erkennt sofort: „Das ist schlecht! Ich bin nicht annehmend!” Ihr habt also ein Werturteil erschaffen. Daraufhin korrigiert Ihr umgehend Euren Gedankenprozess und versucht, Eure Gefühle anzupassen, weil Ihr in den Bereich von „gut“ gehen und annehmend sein wollt, doch Ihr habt die ursprünglich Reaktion nicht angesprochen. Ihr habt nicht das Glaubenssatzsystem oder Eure ursprüngliche Reaktion angesprochen und bloß erkannt, dass Eure sofortige Reaktion für Euch inakzeptabel ist, weil sie Eurer Ansicht nach nicht annehmend ist. Deshalb überdeckt Ihr sofort diese Äußerung und sagt Euch, dass Ihr dies annehmt. Ihr korrigiert Euer Verhalten und Eure objektive Erwiderung des anderen Individuums, um das, was Ihr für annehmend haltet, in Euch zu beherbergen.

Jetzt kannst Du sehen, wie Du den Vorgang der Restriktion erschaffst, und wie Du bei der Verewigung dieses Vorgangs auch Deine eigene Atem-Restriktion verewigst.

NICKY: Okay. Hier brauch ich wirklich etwas Anleitung. Wenn ich in einer Situation bin und etwas höre und nicht damit übereinstimme, statt anzunehmen, weil ich denke, dass annehmend sein gut ist, äußere ich dies zu allererst mir selbst gegenüber?

ELIAS: Richtig. Erkenne, dass es nicht nötig ist, dass Du andauernd objektiv mit einem anderen Individuum übereinstimmst. Denke an unser Beispiel des Annehmens. Beim Annehmen eines Glaubenssatzsystems kannst Du Deine eigene Meinung und Wahl der Äußerung des Glaubenssatzsystems beibehalten. Denke daran, Du eliminierst das Glaubenssatzsystem nicht.

NICKY: Ich erkenne es bloß.

ELIAS: Und AKZEPTIERST es. Dieser Bereich ist für Euch am meisten verwirrend, weil Ihr das Annehmen eines Glaubenssatzsystems automatisch mit dessen Auslöschen assoziiert, und deshalb sage ich Euch immer wieder, dass Ihr die Glaubenssatzsysteme nicht eliminiert. Ihr akzeptiert sie. Ihr ändert die Glaubenssatzsysteme nicht, obwohl Ihr bemerken mögt, dass ich gesagt habe, dass das Umschalten oder Verändern eines Glaubenssatzsystems hilfreich sein kann auf Eurem Weg zum Akzeptieren eines Glaubenssatzsystems. (You are not changing the belief systems, although you may note that I have expressed that altering or changing a belief system may be helpful in movement into accepting a belief system.)

Das Akzeptieren eines Glaubenssatzsystems ist nicht dessen Verändern und auch nicht dessen Auslöschen. Es ist die Bestätigung des Glaubenssatzsystems und das Annehmen - ohne Euch selbst oder andere zu werten - was die Macht des Glaubenssatzsystem neutralisiert und Euch eine neue Freiheit der Kreativität und in der Erweiterung Eures Gewahrseins erlaubt, was wiederum den freien Fluss Eurer kreativen Äußerung ermöglicht. Dies erlaubt Euch eine Befreiung. Ich bin mir durchaus bewusst, dass das Akzeptieren von Glaubenssatzsystem nach Euren Begriffen ein schwieriger Prozess ist.

NICKY: Ja, gerade wenn man denkt, man hat es im Griff, merkt man, dass man dem noch nicht einmal nahe gekommen ist.

ELIAS: (kichert) Deshalb habt Ihr Euch selbst 1 ¾ Jahrhunderte eingeräumt, um diese Bewusstseinsumschaltung zustande zu bringen. (*)

(*) Pauls Notizen: Elias hat gesagt, dass die Bewusstseinsumschaltung um 1900 anfing und etwa gegen 2075 beendet sein wird.


[Sitzung 271, 2. April 1998]



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Nachfolgende Übersetzung stammt von der Elias-Website:
http://www.eliasweb.at/de/session.php?session_de=284

Annahme ist Mangel an Urteil auf jedem Gebiet, was wirklich simpel für euch alle klingen mag, aber ich wette, dass es euch objektiv nicht so leicht fällt, (lacht) weil ihr euch jeden Tag in Situationen findet, in denen ihr einen Mangel an Annahme entweder euch oder einem anderen Individuum gegenüber habt. Aber seid euch dessen gewiss, das ist auch nicht negativ! Das ist eure Gelegenheit nicht zu urteilen. Das ist eure Gelegenheit euch zu sagen, "Das ist nicht schlecht; das ist nicht gut. Das ist meine Gelegenheit zu wählen.“ Solange ihr euren Glaubenssystemen eine starke Position gestattet, beschränkt ihr auch eure Optionen und sagt, dass ihr keine Wahl habt. Ihr seid gebunden; ihr müsst. Ihr braucht das nicht zu sein! Ich sage euch, ganz und gar nicht! Ihr glaubt nur, dass ihr gezwungen seid, aber ihr seid es nicht. Jede Gelegenheit, die ihr euch präsentiert, lässt euch mit jeder Welle neue Optionen sehen.

Ihr braucht euch für einen Augenblick nur zu entspannen und stehen zu bleiben und eure eigene Handlung ansehen; NICHT die eines anderen Individuums, sondern die eigene und EURE Glaubenssysteme, da nicht von Bedeutung ist, was ein anderes Individuum macht. Das ist nicht eure Verantwortung. Ihr habt genug Verantwortung mit euch selbst, die enorm ist! Warum sollt ihr also Verantwortung für ein anderes Individuum übernehmen? Das wird euch zuviel! In euren Begriffen habt ihr physisch nicht genug Zeit, Verantwortung für ein anderes Individuum auf eurem Planeten anzunehmen, da eure Zeit nur für eure eigene Verantwortung gebraucht wird. Aber ihr fühlt euch für andere Individuen verantwortlich, da das von der Verantwortung für euch selbst ablenkt und euch erlaubt, euch nicht euch selbst zuzuwenden und auch wie gewohnt mit den Glaubenssystemen Duplizität und Annahme und dem Mangel davon weiterzumachen.

Annahme ist das Wort; Selbstannahme in Anerkennung dessen, dass ihr nicht schlecht, dass ihr nicht gut seid, dass euer Ausdruck nicht schlecht und nicht gut ist. Ihr seid nur.

Wenn ihr jetzt in diesem Moment wählt (kichert) - Sollen wir schockieren? - (lacht) euch im Gegensatz zu den Glaubenssystemen, die ihr alle habt, grell und unangepasst zu verhalten, wäre das schlecht? Wenn ihr aufsteht und zu diesem Individuum (Elias) kommt und physisch Kontakt macht, wären wir alle entgeistert? Natürlich, da das eure Glaubenssysteme sind, aber sie sind nur Glaubenssysteme!

Wenn ihr euch alle inakzeptabel verhaltet in meiner Anwesenheit, oh mein Gott! Wir werden uns alle fragen, ob wir wahnsinnig geworden sind, nicht wahr? Nein. Ihr wählt nur Erfahrungen, die von euren Glaubenssystemen beeinflusst und beurteilt werden.

Ihr kleidet euch, da ihr ein Glaubenssystem habt, dass das notwendig und annehmbar in eurer Gesellschaft ist. Es ist ein Glaubenssystem. Es ist nicht von Bedeutung, ob ihr euch lieber mit Kleidung schmückt oder nicht, aber ihr habt Glaubenssysteme, dass es sehr wichtig ist! (Lachen) Deswegen wirkt es sehr. Ihr geht noch weiter mit diesem Glaubenssystem und sagt, dass es auch wichtig ist mit welcher Art von Kleidung ihr euch schmückt. Das dürfen wir nicht vergessen!

[Sitzung 284, May 30, 1998]

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FRAU: Kannst Du mir sagen, warum es im Augenblick so viele Gewalttaten gibt? In England gibt es sehr viel Gewalt.

ELIAS: Davon gibt es sehr viel auf Eurem gesamten Globus. Dies kann auch mit der Bewusstseinsumschaltung assoziiert sein. Missversteht das bitte nicht. Ich bestärke nicht die Glaubenssäte oder Prophezeiungen enormen Unheils im Zusammenhang mit dem Umzug in Euer neues Jahrtausend sondern sage Euch, dass Ihr in Verbindung mit dem neuen Jahrtausend anfangt, diese Bewusstseinsumschaltung in Eure objektive Realität einzufügen.

Seit Beginn dieser Sitzungen habe ich Euch klar gesagt, dass mit dieser Bewusstseinsumschaltung Trauma verbunden sein wird, weil sie Eure Glaubenssätze anspricht. Ihr erschafft den Prozess des Ansprechens Eurer Glaubenssätze und des Hineingehens in ein neues Gewahrsein/Erkenntnis des Selbst. Ihr verändert die Äußerung Eurer physischen Realität und nehmt Eure eigene individuelle Autorität und Eure eigene Verantwortlichkeit der Selbst (Plural) als gegeben an, und verwirklicht den Schachtzug, Eure Realität NICHT nach dem Diktat Eurer Glaubenssätze oder dem, was Ihr als die Befehlsgewalt anseht, zu erschaffen.

In dieser physischen Realität ist dies ein riesiger Schritt, denn im Verlauf Eurer Geschichte habt Ihr bislang ein solches Realitätsdesign in dieser physischen Dimension noch nicht erschaffen. Im objektiven Gewahrsein gibt es gegen eine solche Handlung enormes Lästern/Fluchen, da Ihr desperat an Vertrautem festhaltet und Behaglichkeit, Sicherheit und Geborgenheit mit dem verbindet, was Euch vertraut ist.

Selbst bei möglicherweise unbehaglichen Äußerungen tendiert Ihr automatisch zu diesen, da sie Euch vertraut sind, statt Euch ans Entdecken von Unvertrautem zu machen. Selbst wenn Euch präsentiert wird, dass dieses Unvertraute Euch enorme Freiheit bietet, begebt Ihr Euch automatisch ins Gefängnis des Vertrauten, und eben diese Freiheit ist ein Aspekt des Unvertrauten.

In Euren Gedanken begehrt Ihr alle diese Freiheit. Oft sagt Ihr Euch, dass Ihr diese physische Äußerung der Freiheit in Eurer Realität erschaffen wollt. Ihr wollt kein Anstellungsverhältnis haben und nicht arbeiten. Ihr wollt kreativ sein. Ihr wünscht, Euch in Eurem individuellen Design der Realität und Eurer Freiheitsäußerung zu äußern.

Dies hat bereits begonnen, und die Leute, die bereits angefangen haben, sich diese Freiheitsäußerungen zu offerieren, die stolpern, da sie nicht wissen, was sie mit ihrer Freiheit anfangen sollen, da sie nicht an das Äußern dieser Freiheit gewöhnt sind und nur wenig mit sich selbst vertraut sind. Was fangt Ihr mit diesem enormen Geschenk, mit dieser Äußerung der Freiheit an, die Ihr Euch gebt, wenn Ihr nicht wisst, wer Ihr seid oder welche Fähigkeiten Ihr habt?

Eure Glaubenssatzsysteme sind äußerst stark. Sie wurden in dieser Dimension im Verlauf Eurer ganzen Geschichte gehegt. Eure Assoziationen mit der Duplizität sind äußerst stark, und diesen Glaubenssatz äußert Ihr an jedem Tag, an dem Ihr an dieser Realität partizipiert.

Nun da Ihr diese Glaubenssätze objektiv an die Oberfläche Eures Gewahrseins bringt und Euch präsentiert, neigt Ihr automatisch dazu, abzustreiten, dass sie Glaubenssätze sind und dass Ihr an diesen partizipiert. Ihr neigt zu dem, was Euch vertraut ist.

Insofern fahrt Ihr damit fort, das Äußern dieser Glaubenssätze aufrechtzuerhalten, und wenn diese Glaubenssätze in Eurem objektiven Gewahrsein immer offensichtlicher werden, werdet Ihr Euch immer mehr des Einflusses gewahr, den sie auf Eure individuellen Realität ausüben sowie Eurer Teilhabe an diesen, und die Leute lästern über diese Äußerungen (expressions) und erzeugen enormen Kampf und Trauma und stellen vorübergehend genau die von ihnen geleugneten Energieäußerungen zur Schau.

Wie oft sagt Ihr Euch selbst und auch Euch gegenseitig, dass Ihr andere doch so sehr annehmt, dass Ihr sehr tolerant seid oder dass die Äußerungen und die Andersartigkeit anderer Individuen für Euch sehr akzeptabel sind? Aber sie sind das nicht. Das beweist Ihr in Euren intimen Beziehungen. Es muss nicht um das Äußern von Vielfalt in den Kulturen, Rassen oder Gesellschaftssystemen gehen. Ihr nehmt Euch gegenseitig in Euren eigenen intimen Beziehungen nicht an – in Euren Freundschaften, Familien und Liebesbeziehungen. Wenn Ihr nicht gleich seid und es Unterschiede gibt, ist das inakzeptabel.

Ihr sagt Euch selbst und auch Euch gegenseitig, dass Ihr Verschiedenheit wertschätzt. Und ich sage Euch, das tut Ihr nicht. Ihr schätzt Gleichsein. Ihr wollt dieses Gleichsein, denn die Gleichheit in der Äußerung bestätigt Euch. Unterschiede bedrohen Euch, denn sie sind Eure Präsentation der Äußerung der Duplizität von gut und schlecht, richtig und falsch, besser oder schlechter. Unterschied erschreckt Euch, da Ihr mit Euch selbst und Eurer Stärke nicht vertraut seid.

Deshalb schaut Ihr nach draußen und vergleicht. Ihr vergleicht ständig, und wenn Ihr beim Vergleichen keine oder nicht genug Ähnlichkeit findet, wenn Ihr seht, dass Ihr nicht die gleiche Sprache sprecht oder die gleiche Wahrnehmung anheuert oder in den Definitionen nicht übereinstimmt, lehnt Ihr ab, da dies den Wert Eurer Identität bedroht, den Ihr in diesen Vergleichen messt.

Wenn Ihr Euch Gleichsein präsentiert, ist das eine Bestätigung für Euch, und Ihr offeriert Euch eine Bekundung Eures Wertes und einen Wertmaßstab. Wenn Ihr Unterschiede seht, seht Ihr Unvertrautes, was Aspekte von Angst erschafft, und in Eurer Wahrnehmung bestärkt die Angst Euer Herabsetzen und Abwerten des Selbst. Die Leute sind nicht mit sich selbst vertraut, und sie sind nicht vertraut damit, ihre Aufmerksamkeit dem Selbst zuzuwenden. Sie integrieren Äußerungen von dem, was außerhalb ihrer Selbst ist und nehmen im Erschaffen ihrer Wahrnehmung an, dass dies die Messlatte ihres Wertes sei.

Und damit erschafft Ihr das, was Ihr seit Jahrtausenden erschaffen habt, Konflikt, Verwirrung, Massaker, Mangel an Annehmen und noch nicht einmal ein Äußern von Toleranz, die jedoch kein Annehmen ist. Toleranz ist bloß eine vorübergehende, mit Erwartungen gepaarte Äußerung. Annehmen ist das Äußern von keinem Werturteil und keinen Erwartungen – kein Werturteil von gut oder schlecht, richtig oder falsch und kein Erwarten irgendeiner Äußerung. Das ist Annehmen, und das ist in dieser physischen Dimension gänzlich ungewohnt.

Aber Ihr habt kollektiv gewählt, diese (neue) Äußerung in diese physische Dimension zu inkorporieren. Ihr habt diese Erfahrung gewählt. Ihr habt gewählt, sie einzufügen und die Gesamtheit Eurer Realität zu verändern. Erlaube Dir einen Augenblick die Vorstellung, wie sich die Gesamtheit Eurer Realität durch das Inkorporieren dieser Akzeptanz umschalten und anders geäußert werden wird.

Wettbewerb ist das Gegenteil von Annehmen. Vergleich ist da Gegenteil von Annehmen. Befehlsgewalt ist das Gegenteil. Geldumtausch in der Gewohnheit, die Ihr in Euren Regierungen und Gesellschaften erschafft, widerspricht dem Annehmen, denn warum solltet Ihr den Vorgang der Kompensation erschaffen? Und das ist es, was Ihr bei Eurem Geld- und Währungsaustausch erschafft.

[Sitzung 646, June 17, 2000]



NORM: Die Aussage ist also wahr, dass nur meine Glaubenssatzsysteme meine Fähigkeiten einschränken?

ELIAS: Es sind Deine Glaubenssatzsysteme. Deine Verwendung von „nur“ ist ein weiteres Beispiel der Duplizität und der Abwertung. Deine Glaubenssatzsysteme beeinflussen das, wie Du Deine Realität erschaffst, und das wie Du Deine Realität erschaffst, ist jederzeit REALITÄT und ein Element Deiner Werterfüllung, die Du zustande bringst. Wenn Du Deine Werterfüllung nicht zustande bringst, wirst Du nicht hier fokussiert sein und Dich anderswo neu fokussieren. Du setzt Dich selbst herab, wenn Du Deine Glaubenssatzsysteme als schlecht ansiehst. Sie sind nicht schlecht. Sie sind Deine Realität.

Beim Vorgang der Bewusstseinsumschaltung geht es darum, Deine Glaubenssatzsysteme zu akzeptieren. Ich sage Euch niemals, dass es darum ginge, Eure Glaubenssatzsysteme zu eliminieren. Sie sind Eure Realität. Ihr könnt ein Glaubenssatzsystem nicht annehmen, wenn Ihr es als schlecht anseht. Du wirst ein Glaubenssatzsystem nicht annehmen, wenn Du es als schlecht ansiehst. Das ist ein grundlegendes Element der Duplizität.

[Sitzung 257, January 11, 1998]


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Glaubenssätze, Annahme des Selbst
BeitragVerfasst: Mi 21. Sep 2011, 17:16 
Supraselbst
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TOM: Okay. Sie bat mich, Dich zu fragen, welche Glaubenssatzsysteme derzeit die Situation mit ihrem Ex-Mann am meisten beeinflussen, falls sie da einige übersehen hat, und ob Du ihr etwas dazu sagen kannst.

ELIAS: Sie kann dies untersuchen und beginnen, ihren Umgang mit dem „Annehmen“ über die Grundstufe hinaus (Acceptance 102) zu bemerken, da sehr viele Glaubenssatzsysteme mit dem Glaubenssatzsystem der Beziehungen zusammenhängen. Derzeit befassen sich viele Individuen mit dem Ansprechen des Glaubenssatzsystems der Beziehungen.

Wie gesagt, gleichen Glaubenssatzsysteme einem Vogelkäfig, und alle Aspekte der Glaubenssatzsysteme sind Elemente des einen Glaubenssatzsysteme. (Now; as I have expressed previously, belief systems are as a bird cage, and all of the aspects of the belief systems are elements of the one belief system.) Die Aspekte des Glaubenssatzsystems sind die Vögel, die sich im Käfig befinden.

Ihr könnt Euch ein Glaubenssatzsystem ansehen und herausfinden, dass jedes von diesen sehr viele Aspekte enthält. Die kollektiv gehegten Glaubenssatzsysteme haben sogar noch mehr Aspekte. Die Glaubenssatzsysteme bezüglich von Beziehungen zwischen Individuen haben sehr, sehr viele Aspekte, die in sehr, sehr viele Richtungen gehen. Und Sena befasst sich mit diesen.

Beziehungen sind nicht nur auf Beziehungen zwischen Mann und Frau oder auf intime romantische Begegnungen begrenzt. Das Glaubenssatzsystem der Beziehungen ist viel umfangreicher und hat einen noch viel größeren Einfluss, als die Leute sich dies zu sehen und zu bemerken erlauben. Insofern überkreuzen sich alle Aspekte jedweder Beziehungsart auch mit allen anderen Beziehungsarten. Die Leute neigen dazu, verschiedene Beziehungsarten zu trennen und diese in bestimmte Kategorien einzuteilen und erlauben sich nicht, alle anderen Elemente zu sehen, die Einfluss ausüben und mit dem Glaubenssatzsystem der Beziehungen verbunden sind.

Wenn Ihr dieses besondere Glaubenssatzsystem der Beziehungen von Individuen im physischen Fokus untersucht, habt Ihr auch Gelegenheit, in den Bereich des Akzeptierens des Selbst und anderer Individuen umzuziehen, weil Ihr Euch mehr Informationen bietet und diese Informationen versteht. Durch dieses Verstehen fördert Ihr das Akzeptieren von Euch und von anderen Individuen. Ein objektives Verstehen benötigt Ihr jedoch nicht, um irgendwelche Situationen zu akzeptieren. Es fällt Euch im physischen Fokus leichter, wenn Ihr Euch Informationen offeriert, um Situationen und Glaubenssatzsysteme zu verstehen. Doch wenn Ihr Euch Verständnis mittels Informationen offeriert, trägt dies auch zu Eurem Glaubenssatzsystem bei, dass Ihr das, was Ihr nicht versteht, nicht akzeptieren könnt.

Dies mag Euch widersprüchlich erscheinen, da ich Euch einerseits sage, dass es wichtig ist, zum Annehmen Eurer Glaubenssatzsystemen zu schreiten und diese nicht unbedingt zu verewigen, und andererseits sage ich Euch, dass Ihr ein weiteres Glaubenssatzsystem verewigt, wenn Euch ein Verstehen offeriert.

Manchmal mögt Ihr bestimmten Glaubenssatzsystemen Energie verleihen, um andere Glaubenssatzsysteme anzusprechen, deren Bearbeiten und Akzeptieren für Euch schwieriger sein mag, und wenn Ihr Euch die Gelegenheit bietet, ein Glaubenssatzsystem mehr und mehr anzunehmen, verleiht Ihr Euch selbst und allen anderen kollektiv Energie zum leichteren Annehmen aller anderen Glaubenssatzsysteme.

Ich schlage Sena vor, alle Aspekte des Glaubenssatzsystem der Beziehungen zu untersuchen und zu erkennen, dass unabhängig von der Beziehung, ob als Kind, Elternteil, in Freundschaften oder in romantischen Beziehungen oder in jedweder anderen Beziehung und bei allen Orientierungen innerhalb von Beziehungen diese sich alle gegenseitig überkreuzen und Einfluss nehmen.


(Ausschnitt)


ELIAS: Ihr mögt auf bestimmten Gebieten Glaubenssatzsysteme verändern, um der Annahme anderer Glaubenssatzsysteme vorübergehend Energie zu verleihen, was Euer Annehmen unterstützen mag. Denke daran, dass Ihr Glaubenssatzsysteme nicht auslöscht sondern sie akzeptiert, und die Schlüsselidee, die Euch am meisten helfen wird und am wenigsten verfälscht ist, die ist, dass „Annehmen“ das vollständige Fehlen von Werturteilen innerhalb eines jeden Aspektes des Glaubenssatzsystems ist.

Bei keinem Aspekt gibt es das Werturteil gut oder schlecht, und wenn Ihr meint, irgendeinen Aspekt eines Glaubenssatzsystems als gut oder als schlecht erachten zu müssen, wertet Ihr ebenfalls, und es ist kein Annehmen. Jedwedes Werturteil bei Glaubenssatzsystemen ist kein Akzeptieren, denn im Annehmen gibt es kein Werten.

TOM: Aber ein Ändern kann uns helfen auf unserem Weg zum Annehmen?

ELIAS: Absolut. Ihr könnt Eure Wahrnehmung ändern, was auch die Allianz mit dem entsprechenden Glaubensatzsystem verändern und Euren Umzug ins Annehmen fördern wird. Ihr könnt auch innerhalb bestimmter Glaubenssatzsysteme manipulieren, die außerhalb des von Euch angesprochenen Systems sind und seiner Verewigung Energie verleihen – wie wir dies bezüglich des Glaubenssatzsystems des Verstehen erwähnten – und Euch auf diese Weise helfen, vollständiger zum Akzeptieren eines anderen Glaubenssatzsystem zu gelangen. Dieser Vorgang beeinflusst automatisch alle anderen Glaubenssatzsysteme und fördert ein effizienteres Annehmen von diesen allesamt.

TOM: Wenn wir also zum Annehmen aller unserer Glaubenssatzsysteme schreiten, ist das Begehren im Hinblicke auf Kreativität immer noch vorhanden?

ELIAS: Absolut. Das Annehmen von Glaubensatzsystemen wirkt sich nicht auf die Intensität Eures Begehrens aus. Sie werden davon beeinflusst und werden sich minimal verändern, weil Eure Motivation, automatisch ein vorhandenes Glaubenssatzsystem zu erwidern, nicht bestehen bleiben wird, und insofern wird Dein Begehrens effizienter sein und Dir eine reinere und freiere Äußerung Deines Begehrens und Deiner Kreativität erlauben.

Dies Konzept wird manchmal von Individuen im physischen Fokus nicht begriffen oder falsch verstandne. Was die derzeit von ihnen gehegten Glaubenssatzsystem anbelangt, so nehmen sie an, dass sie beim Annehmen von Glaubenssatzsystemen selbstgefällig (complacent) werden und nicht mehr begehren, sich neuen Bereichen der Kreativität zu öffnen. Das ist nicht richtig.

Ihr öffnet Euch Tür und Tor, um Eurer Kreativität und der Äußerung Eures Begehrens vollständiger und mit weniger Behinderung nachzugehen, was Euch eine größere Äußerungs-Fülle und -Freiheit im physischen Fokus ermöglicht. Insofern werdet Ihr Euch selbst gegenüber diesen Vorgang validieren/bestätigen, während Ihr zur Annahme der Glaubenssatzsysteme schreitet.

Je näher Ihr dem Annehmen eines Glaubenssatzsystems kommt, desto offensichtlicher und wirklicher wird es für Euch werden, dass Ihr als natürliches Nebenprodukt dieses Vorgangs umzieht zu einem volleren Äußern des Begehrens, zu mehr Motivation was die Kreativität, Eure Äußerung und eine Befreiung Eurer Emotionen und das wahre Erleben der Freude im Fokus anbelangt und auch zum automatischen Eliminieren vieler Konfliktaspekte und der Negativität und solcher Elemente, die Euch innerhalb der Energie fesseln sowie des Äußern von Angst, Depressionen oder Traurigkeit.

[Sitzung 297, 14. 1998]


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Glaubenssätze, Annahme des Selbst
BeitragVerfasst: Do 22. Sep 2011, 05:47 
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ELLEN: Ich habe das Problem, dass ich über andere Leute urteile. Wie kann ich das überwinden?

ELIAS: Werten fällt in den Bereich fehlender Akzeptanz, und das ist eine wesentliche Bewegung dieser Bewusstseinsumschaltung. Alle Individuen auf Eurem Planeten sprechen die Themen des Annehmens an oder werden dies noch tun, nicht bloß das Annehmen von Glaubenssatzsystemen sondern Ihrerselbst und Anderer, und deshalb spielt sich diese Bewusstseinsumschaltung über eine solch lange Periode Eurer physischen Zeit ab, denn sie bewegt sich langsam Richtung Annehmen. In anderer Ansicht bewegt sie sich auch ziemlich schnell, denn innerhalb von weniger als zweihundert Jahren wird sie vollbracht, aber innerhalb dieser Zeitspanne gibt es auf dem Gebiet des Annehmens bei allen Individuen ein großes sich Abmühen.

Ich betone sehr, dass Ihr Euch zu allererst einmal um das Annehmen des Selbst und um das Erkennen eigener Glaubenssatzsysteme kümmert, was der Weg ist hin zum Annehmen anderer Individuen. Kein Werturteil über andere zu fällen, das ist ein natürliches Nebenprodukt des Anerkennens des Selbst, denn wenn Ihr über andere urteilt, urteilt Ihr über Euch selbst, und wenn Ihr nicht über Euch selbst urteilt, wertet Ihr Euch selbst auch nicht.

Wenn Ihr das Selbst anerkennt und akzeptiert, ist es unnötig, andere Individuen zu werten, denn Ihr erkennt automatisch, dass Ihr beim Werten anderer Euch über Euch selbst urteilt. Jedes Mal, wenn Ihr ein Werturteil über andere fällt, wertet Ihr Euch selbst. Im Draußen spiegelt Ihr Eure Äußerung dem Selbst gegenüber. Was im Anderen für Euch inakzeptabel ist, ist inakzeptabel in Euch selbst, und wenn es in Euch inakzeptabel ist, ist es natürlich inakzeptabel, dass ein anderes Individuum diese Handlung äußert.

Dies präsentiere ich Dir, damit Du und alle Anderen ihre Aufmerksamkeit auf sie selbst und ihren eigenen Themen der Duplizität und auf ihre eigenen Glaubenssatzsystemen richten und sich das Annehmen Ihrerselbst und das Vertrauen in sie selbst offerieren mögen, denn alle anderen Äußerungen werden der Annahme des Selbst als natürliche Nebenprodukte folgen.

[Sitzung 304, August 01, 1998]



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DARYL: In unserer letzten Sitzung sprachen wir über meine Orientierung und darüber, wie ich sie blockiere und über meine Verletzlichkeit/Verletztwerden (hurtfulness) innerhalb des Selbst. Ich habe mich damit beschäftigt und verstehe es so, dass meine Angst vor Interaktionen mit anderen, meine durch die Duplizität am meisten beeinflussten Werturteile und auch, dass ich mich für ein Monster halte, auf meiner Orientierung beruhen, da ich mir die Interaktion und die Intimität mit anderen wünsche und dies in der emotionalen Äußerung im draußen blockiere. Ist diese Einschätzung richtig.

ELIAS: Ja, wir sprachen schon in Deinen früheren Sitzung darüber, dass diese Orientierung viel mehr Konflikte, insbesondere bei der Interaktion mit anderen Individuen bringen kann. Hier übt Eure Gesellschaft über die Massenglaubenssatzsysteme Einfluss aus.

Wenn Individuen versuchen, sich in die Gussformen der Massenäußerungen einzupassen, gelingt es denen mit dieser Orientierung (soft = weich) erheblich weniger leicht, denn obwohl Eure Gesellschaft verkündet, dass Ihr selbständig/selbstvertrauend/autonom (self reliant) sein sollt und die Botschaft dieser Glaubenssatzsysteme lautet, dass Ihr Euch um das Selbst kümmern sollt, ist das eine Tarnungsbotschaft, den man sagt Euch zwar, dass Ihr auf das Selbst bauen sollt, aber in Wirklichkeit ermutigt man Euch nicht dazu, aufrichtig auf das Selbst zu bauen und es so anzunehmen, wie Ihr Euch manifestiert habt. Man sagt Euch, dass Ihr auf das Selbst bauen sollt, und anschließend sollt Ihr Euch nach den Gussformen und Nuten der Massenäußerung modellieren.

Im Bereich der Interaktionen mit Anderen erlebt diese Orientierung häufig viele Konflikte, da Ihr oft in direkter Opposition zu den Massenglaubenssatzsystemen und den offiziell akzeptierten Regeln Eurer Gesellschaft steht, in der sie Euch vielleicht sagen, dass Ihr Euch in Eurem Bauen auf das Selbst sozusagen isolieren sollt.

Eure Gesellschaft verkündet, nicht nur autonom/selbständig (self reliant) sondern auch unabhängig zu sein, was als sehr gut und positiv erachtet wird, aber das mag für manche Individuen Konflikte bergen. Berücksichtige bitte, dass eine Äußerung nicht unbedingt automatisch ihr Gegenteil als Counterpart erschafft. Nicht-Unabhängigkeit statt Unabhängigkeit ist nicht unbedingt eine Situation, in der Ihr wahrnehmt, dass Ihr von einem anderen abhängig werdet.

In Eurer Sprache sind das sehr verzwickte Begriffe, die auf sehr unterschiedliche Weise interpretiert werden können. Die von Euch verwendeten Worte sind mit sehr starken Assoziationen verbunden und können unterschiedliche Aspekte von Glaubenssatzsystemen anspringen lassen. Obwohl manche Worte als gut oder positiv erachtet werden, mögen sie für viele von Euch Konflikte offerieren, wenn das Individuum, so wie Du versucht, sich in das einzupassen, was es für richtig, gut und positiv hält, was aber auch in direktem Widerspruch zu seiner Orientierung oder Absicht stehen kann, so dass es in seinem Fokus Konflikte erschaffen und nicht unbedingt objektiv verstehen mag, warum das so ist.

Bitte denke daran, dass sich in dieser physischen Dimension Essenzen häufiger in der Orientierung common = allgemein manifestieren als in jeder anderen Orientierung. Es gibt drei unterschiedliche Orientierungen, mit denen Ihr Euch verschiedenartige Erfahrungen und unterschiedliche Blickwinkel zum Wahrnehmen Eurer Realität präsentiert, aber wenn Essenzen wählen, sich physisch zu manifestieren, wählen sie größtenteils die Orientierung common = allgemein. Deshalb wurden bislang in Eurer linearen Zeit größtenteils Eure Massen-Glaubenssatzsysteme und Gesellschaften in Einklang mit der Wahrnehmung der Orientierung common = allgemein strukturiert. Mit Eurem Umzug in die Umschaltung/Wandel erweitert Ihr jedoch auch Euer Gewahrsein und lasst somit auch ein breiteres Erfahrungsspektrum zu.

Derzeit bewegt Ihr Euch simultan in zwei verschiedene Richtungen. Viele Individuen neigen dazu, an ihren Glaubenssatzsystemen und an dem, was ihnen vertraut ist, vehement festzuhalten. Sie wehren sich sehr gegen Veränderungen und Verschiedenartigkeit und äußern viel Intoleranz. Zugleich äußern Andere vermehrt Toleranz und Annehmen und beziehen mehr Unterschiede und Verständnis mit ein.

Bei diesem Element der Bewusstseinsumschaltung seid Ihr also uneins und neigt zu entgegengesetzten Äußerungen, sozusagen zwei gegnerische Fraktionen. Das ist temporär, und es ist auch durchaus natürlich, aber für viele Individuen kann dies ziemlich widersprüchlich sein, und es spiegelt das, was die Individuen in ihrem Inneren erleben.

Ganz gleich, auf welche Informationen auch immer sie aufgreifen oder in welche Richtung sie gehen, sind die Leute derzeit in zwei Fraktionen aufgeteilt: die einen zieht heftig in Richtung von Vertrautem und halten ihre Energie eng beieinander, und die anderen expandieren neugierig ihr Gewahrsein und erforschen neue Fähigkeiten und ungewohnte Bereiche, was ihnen bestimmte Elemente des Annehmens erlaubt. Deshalb erleben die Leute Konflikte, denn Ihr erlebt dieses Ziehen in zwei unterschiedliche Richtungen.

Das erlebt Ihr alle, sobald Ihr anfangt, Euch mehr Informationen zu offerieren und Euer Gewahrsein auszudehnen. Je mehr Ihr Euer Gewahrsein verbreitert, desto klarer werden Eure Glaubenssatzsysteme, und in der Klarheit Eurer Glaubenssatzsysteme fangt Ihr auch an, Themen, Schreine und Elemente Eurer Äußerung und Realität und Eurerselbst zu sehen, die Ihr nicht mögt, denn das Glaubenssatzsystem der Duplizität liegt all diesen Äußerungen und Wahrnehmungen zugrunde. Es übt ziemlich viel Einfluss aus, was Ihr auch erkennt, und dies mag in Euch Kämpfe erschaffen, weil Ihr Euch sozusagen auf neues Gelände wagt.

Deshalb habt Ihr das Gefühl, nicht mehr auf festem Boden zu stehen. Obwohl Ihr Euch hilfreiche Informationen offeriert, nutzt Ihr die von mir offerierten Informationen als Erklärung für das, was, warum und wie Ihr in dieser physischen Dimension erschaffen habt, was Euch ein Element des Verstehens sowie auch Verwirrung offeriert, da Ihr Informationen aufnehmt, die für Euch objektiv ungewohnt sind, weshalb Ihr durcheinander seid und eine Weile auf Eurem Hamsterrad strampelt.

Das ist nur vorübergehend so, den schließlich werdet Ihr Eures Hamsterrads müde und Ihr mögt das weitere Strampeln beenden, wenn Ihr wählt, die von Euch gehegten Glaubenssatzsysteme, Probleme und Schreine anzusprechen, aber dies alles ist ein von Euch erschaffener Prozess.

Ich sage nicht, dass es ein absoluter Prozess wäre, oder dass Euer Fokus in dieser Dimension ein Prozess ist. Es ist nur so, weil Ihr es in dieser Eurer Realität so erschafft. Das nicht, um dies abzuwerten, aber es ist auch kein Absolutum.

Ich werde Euch auch sagen, dass Ihr ohne einen Prozess oder eine Methode unmittelbar in diese Handlungen umziehen könnt. Ich spreche zu Euch in Verbindung mit Euren Prozessen, weil Ihr Eure Realität so erschafft, und hierbei sind weder „richtig“ noch „falsch“ involviert.

Wenn Ihr wählt, Eure Bewegung über einen Prozess oder eine Methode zu erschaffen, ist das okay. Das ist lediglich eine Wahl/Entscheidung. Wenn Ihr wählst, dies spontan zu erschaffen, ist das auch eine Wahl. Keine dieser Entscheidungen ist besser oder schlechter als die andere, denn Ihr steht nicht im Wettbewerb. Es gibt deshalb keine Gewinner oder Verlieren, und die Zeitspanne, die Ihr für Eure individuelle Bewegung verwenden wollt, spielt keine Rolle.

Bei dem Prozess, den Du gewählt hast, hast Du Dir über diese Informationen das Identifizieren von Aspekten Deinerselbst und Deiner Realität offeriert, was Dir ein umfassenderes Verständnis Deinerselbst erlaubt. Du hast aber auch eine gewisse Verwirrung erschaffen, denn Du bist es gewohnt, Dich nach den Massen-Äußerungen und Massen-Glaubenssatzsystemen zu richten. Obwohl dies für Deine individuelle Bewegung auf bestimmten Gebieten unnatürlich ist und Deine natürlichen Äußerungen blockiert, ist es Dir durchaus vertraut geworden.

Ein solchen Erschaffen bietet eine gewisse Behaglichkeit. Wenn Du Dir jedoch erlaubst, noch weiter in Deine individuell und natürlich geäußerten Interaktionen mit Anderen umzuziehen und durch Deine Angst hindurch zu gehen und erkennst, dass Dich kein Element ohne Deine Erlaubnis verletzen kann, kannst Du Dich in Deinem Fokus für mehr Mühelosigkeit, weniger Dichte und weniger Konflikt öffnen.

Ihr tendiert automatisch dazu, Wahrscheinlichkeiten und Wahrscheinlichkeitslinien zu erschaffen, die Freude und Glückseligkeit inkorporieren. Dieses Element strebt Ihr alle in dieser physischen Dimension an. Egal wen Ihr fragt, welches Element er/sie am meisten in seinem Fokus anstrebt, wird man Euch antworten, dass es Glück/Glückseligkeit ist.

Alle von Euch finden zuweilen, dass dieses Element in Eurer Realität ziemlich trügerisch ist, was es nicht sein muss, denn es ist einfach ein anderes Wort für Freude, und Ihr tendiert ganz natürlich zur Freude/Vergnügen, da sie eine natürliche Essenzäußerung ist. Ihr hegt nur sehr viele Glaubenssätze, die Euch begrenzen und daran hindern, Euch Freude zu offerieren.

Ein Glaubenssatzaspekt, der Dich hier blockiert, ist die Frage, wie andere Dich sehen würden. Das ist ein sehr starker Aspekt von Glaubenssatzsystemen. Du bemisst sehr vieles an diesem Aspekt. Er übt großen Einfluss auf Deine Wahrnehmung aus, denn Du lässt die Äußerung eines andere Individuums zu.(You gauge much through this aspect. It is very influencing of your perception, for you allow the expression of another individual.) Du assimilierst sie in Deine Energie hinein und misst der Einschätzung Anderer Wert bei und ermisst Deinen Wert nach dem Grad von deren Annehmen bzw. Nicht-Annehmen.

Ich sage Dir etwas Anderes. Richte Deine Aufmerksamkeit zu allererst auf das Selbst und offeriere Dir selbst diese Akzeptanz, und dann wird die Äußerung eines Anderen keine Rolle für Dich spielen, weil Du aufhören wirst, Deine Äußerungen und Deinen Wert an den Äußerungen Anderer zu messen.

Für Dich persönlich ist das beängstigend, weil es Interaktionen mit Anderen involviert. Du hast eine tief verwurzelte Angst, dass Interaktionen mit Anderen fast sicher Verletztwerden erschaffen, was Dich objektiv motiviert, nicht ihnen zu interagieren oder sehr viel Tarnung und Vorsicht bei Deiner Interaktion mit Anderen walten zu lassen.

Ich offeriere Dir diese Informationen, damit Du Dir dies alles, Dein Verhalten sowie das ansehen kannst, was Du erschaffst, und wenn Du dies siehst, kannst Du Dir auch erlauben, Dein Erschaffen zu verändern und erkennen, dass Größe in Freiheit vor Dir liegt, sobald Du Dir erlaubst, zur Annahme Deines eigenen Selbst und Deiner Äußerung umzuziehen.

Ich sage Dir offen, dass ich an Deinen Äußerungen erkenne, dass Du Dich selbst, Deine Aktivtäten und Verhaltensweisen zwar ansehen und Dir und Anderen und auch mir sagen magst, dass Du bereits in diese Richtung gehst und mit anderen Individuen Kontakt aufnimmst, und dass Du Deine Verhaltensweisen und Realität änderst, aber ich sage Dir, dass Du und ich erkennen, dass dies lediglich oberflächliche Äußerungen sind, denn Deine Angst ist groß. Du magst deshalb im Draußen versuchen, mehr mit Anderen zu interagieren, aber das ist ein Manöver an der Oberfläche.

Und wenn Du zum Selbst aufschaust, höre dies: WENN DU ZUM SELBST AUFSCHAUST und die Herrlichkeit des Selbst siehst, was wäre dann diese Finsternis, die so viel Furcht birgt? Was wäre in Dir so inakzeptabel, dass es Abscheu/Widerwille erschaffen würde, den andere Individuen gewiss hegen werden, wenn Du Dir erlaubst, Dich preiszugeben/zu offenbaren? Es gibt kein solches Element! Glaubst Du mir? Nein, das tust Du nicht.

DARYL: Ich denke, ich kann dieses Element als meinen Wunsch nach Interaktionen identifizieren, weil ich das Gefühl habe, dass das völlig inakzeptabel und für Andere abscheulich wäre.

ELIAS: Und warum solltest Du Dich selbst auf diese Weise sehen? Siehst Du alle anderen Leute auf diese Weise?

DARYL: Nein, nur mich.

ELIAS: Und inwiefern bist Du so ganz anders als alle anderen Leute auf dem Planeten? Das bist Du nicht. Soll ich Dir sagen, dass Du wie eine Blume bist? Sieh Dir die Rosen an. Siehe, wie sie wachsen, Siehe ihre Schönheit und wie sie sich öffnen. Zweifeln sie sich an? Siehe den Rosenstrauch mit all seinen Blüten. Würdest Du sagen, dass der Strauch schlecht ist, nur weil er ein paar Blüten produziert, die sich nicht gänzlich öffnen oder Deiner Ansicht nach zu schnell braun werden? Würdest Du den ganzen Strauch als schlecht ansehen? Nein. Du wirst es akzeptieren und wissen, dass er noch mehr Blüten produzieren wird, die sich öffnen und erblühen und wunderschön sein werden.

Sieh Dich selbst auf ähnliche Weise. Du hast oft versucht, Dich zu öffnen, und manchmal hast Du Dich genöffnet und bist erblüht und hast mit Deinen Äußerungen duftende Schönheit erschaffen, und manchmal haben sich die Blüten nicht gänzlich geöffnet, oder sie sind zu schnell braun geworden. Doch wirst Du die ganze Pflanze verwerfen, weil sie auf diese Weise zu erschaffen wählt? Das ist es, was Ihr im physischen Fokus als Fehler, als schlechte Wahl, Furchtsamkeit, fehlendes Vertrauen oder fehlende Spiritualität anseht, doch ich sage Dir, es sind lediglich andere Erfahrungen, und sie werden von Euren Glaubenssätzen beeinflusst.

Das ist wie bei den Rosen, die sich aus der Erde heraus ernähren und Wasser aus ihren Blüten trinken. Und wenn sie eine Dürrephase erleben, werden ihre Blüten weniger duften und weniger voll aussehen. Wenn Du Deine Aufmerksamkeit bestimmten Bereichen vorenthältst (withhold), erschaffst Du auf eine bestimmte Weise. Wenn Du Deine Energie sehr dicht festhältst, schränkst Du Dich selbst ein, und wenn Du das tust, erlaubst Du der Energie nicht, Deine natürliche Äußerung zu speisen und lässt somit das Öffnen nicht zu. Doch ist das Potential der Blume damit geringer? Nein, das ist es nicht. Die Blume wird das, womit sie ernährt wird. Wenn Du der Angst Energie verleihst und das verewigst, wirst Du Deine Energie weiterhin eng festhalten, um Dich zu schützen und Dich somit nicht öffnen.

Wenn Du Deine Energie auf das Vertrauen lenkst, wirst Du Dir auch erlauben, Dich vollständig offen zu äußern. So wie die Rose durch ihren herrlichen Duft und ihre große Schönheit Menschen, Tiere und alle Elemente um sie herum fasziniert, wirst auch Du, ähnlich wie die Rose, im Dich Öffnen und Vertrauen in das Selbst automatisch die Akzeptanz und Bezauberung Anderer auf Dich anziehen. Das ist ein natürlicher Kreislauf. Fühlst Du Dich selbst nicht auch von solchen Leuten angezogen, die sich selbst annehmen?

Fühlst Du Dich nicht von denen abgestoßen, die im Draußen vehement ein Nicht-Annehmen des Selbst äußern? Stoßen Dich nicht die Äußerungen der Leute ab, die andauernd sich selbst herabsetzen und ihre Unzulänglichkeit, ihren fehlenden Wert und das Nicht-Bewältigen ihrer Realität auf andere projizieren? Ihr fühlt Euch nicht von Leuten angezogen, die sich auf eine solche Weise äußern und wehrt solche Äußerungen ab. Ihr werdet automatisch von denen angezogen, die sich positiv äußern, die die Energie des Annehmens, des Vertrauens, der Kreativität und der Befähigung ausstrahlen, und wieso sollte Deine Äußerung sich davon unterscheiden? Das tut sie nicht.

Dein Dich Annehmen und Vertrauen in das Selbst werden automatisch und ganz natürlich Individuen anziehen, und diese werden sich von Dir angezogen fühlen. Wenn Du Schutzgebaren äußerst, weil Andere Dich verletzen könnten, ziehst Du genau das auf Dich an, denn Du wirst das erschaffen, worauf Du Dich konzentrierst, und ich spreche nicht von dem, was Du Dir objektiv vorbetest! Das, was Du in Deinem Innern glaubst, das ist es, worauf Du Dich konzentrierst.

Wenn Du glaubst, dass Andere Dich verletzen werden, werden sie das tun, denn Du wirst dies anziehen, zulassen und einladen. Wenn Du glaubst, Dich beschützen zu müssen, wirst Du Erfahrungen auf Dich anziehen, die diese Idee und dieses Gefühl bestärken, und es wird Deine Realität werden.

Wenn Du Dich jedoch für das Selbst öffnest, es akzeptierst und ihm vertraust, wirst Du Vertrauen und Annehmen auf Dich anziehen. Sie sind der natürliche Kreislauf und das automatisch Nebenprodukt der Selbstannahme und des Vertrauens in das Selbst, aber es muss dieses große Monster Angst bekämpfen. Wenn Du dieses Monster nicht weiter fütterst, wird es schwächer werden, denn es bezieht seine Stärke daraus, dass Du es fütterst und es gut genährt hältst, und wenn es sein Gewicht reduziert, lässt auch seine Stärke nach.

DARYL: Ich hatte den Eindruck, dass ich bereits einiges davon anspreche, insbesondere dies, dass ich mich selbst verletze, wofür es keinen Grund gibt, denn ich fühle mich besser und meine Angst lässt nach. Täusche ich mich? Denn ich habe das Gefühl, dass ich in jüngster Zeit Fortschritte gemacht habe.

ELIAS: Du täuschst Dich nicht. Bitte missverstehe nicht, was ich Dir sage. Doch das Monster ist ziemlich groß und wird vieler Aufmerksamkeit und Ansprechens bedürfen. Bislang hast Du erschaffen, dass Du es siehst, erkennst und identifizierst, so dass Du an den Standort umgezogen bist, dass Du jetzt jede Situation bemerkst, in der es auftaucht.

DARYL: Helfen die Schmerzen in meinem Körper mir, dies zu bemerken? Die Gelenke im unteren Rücken, und manchmal ist da einfach ein spitzer Schmerz .

ELIAS: Richtig. Du bist zum Standort des Identifizierens und Erkennens des Monsters umgezogen. Damit sprichst Du es aber noch nicht an. Erinnern wir uns an den Ritter und den Drachen. Der Ritter nähert sich dem Drachen. Er hat den Kampf mit dem Drachen noch nicht aufgenommen, aber er hat den Drachen identifiziert, gesehen, eingeschätzt und erkannt. Nun fängt der Tanz an. Sie tänzeln um einander herum, sehen sich aus allen Blickwinkeln, taxieren sich und lassen das Assimilieren des Gegners zu. Sobald das Erkennen und Einschätzen in allen Richtungen beendet ist, fängt das Ansprechen an.

Deshalb habe ich mich in dieser Sitzung Dir gegenüber so geäußert, wie ich das getan habe, denn nun näherst Du Dich dem Ansprechen dieses Problems. Du hast Dir den Tanz und den Schritt hin zum Erkennen gestattet, so dass Du alle Interaktionen und beeinflussenden Blickwinkel, diese Auslöser sehen kannst, die dieses Monster beeinflussen, und da Du nun Deinen Gegner einschätzt und das klar siehst, was Du anheuerst, erlaubst Du Dir auch, eine Strategie zu entwickeln.

Dies ist natürlich bildlich zu sehen, aber es ist auch ziemlich realistisch, denn es sind Elemente Deines Prozesses. Und wenn Du Dir anzuhören erlaubst, wie herrlich Du bist, dass Du nicht anders als die Rosen bist, und wenn Du das Gehörte echt assimilierst, mag es Dich darin bestärken, mit dem Ansprechen dieser sehr starken Energiekonzentration zu beginnen, ohne den Mut zu verlieren. Verstehst Du?

Session 439:
Thursday, August 5, 1999 © 1999 (Private/Phone)




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(die nachfolgende Übersetzung stammt von der Elias-Website) http://www.eliasweb.org/de/session.php?session_de=577

FRANK: In unserer letzten Sitzung hörten wir bei Schritt vier auf und du hast seither Schritt vier, der einfach Annahme zu sein scheint, in mehreren anderen Sitzungen erwähnt.

ELIAS: Du hast recht.

FRANK: Gut. Ohne groß daherreden zu wollen, (lacht) wenn es um Annahme geht, scheint das die wichtigste Angelegenheit zu sein. Ich beziehe mich wieder auf die Methodik. Könntest du ... mit anderen Worten: gibt es fünf Schritte zur Annahme? Könnte man das so sagen?

ELIAS: Ah, du möchtest einen zusätzlichen Schritt!

FRANK: Ja!

ELIAS: Ha ha ha ha! (Frank haut sich ab) Weil ....

FRANK: Selbstannahme ist offensichtlich eine große Sache, kannst du eine Methode wie z.B. etwa mehrere Schritte der Annahme angeben?

ELIAS: (lacht) Das habe ich schon mit den vier Schritten getan. Ihr habt eure Methode verlangt und ich habe euch eure Methode gegeben.

Ich möchte dir sagen, ich habe das Schritt vier genannt - und euch nicht nur drei Schritte und ein Ergebnis gegeben - weil Schritt vier auch ein Schritt ist. Gehe die angegebenen Schritte durch - eins: wahrnehmen; zwei: identifizieren und erkennen; drei: adressieren und vier: annehmen. Annehmen ist aber kein in euren Begriffen absolutes Ergebnis. Weil ich sage dir, diese vier Schritte werden innerhalb eines Moments gemacht.

Wenn ihr also Schritt vier der Annahme macht, ist das nicht, was ihr eine abgeschlossene Sache nennt! Ha!

Glaubt nicht, wenn ihr einmal Annahme erreicht habt, dass das kein Bewusstsein ,oder was ihr physisch Instandhaltung oder Pflege nennt, erfordert, da ihr weiter Glaubenssysteme in dieser physischen Dimension habt.

Denkt daran, dass ihr Glaubenssysteme nicht beseitigt. Ihr neutralisiert die Glaubenssysteme, aber ihr habt sie weiterhin. Ihr habt weiter Glaubenssysteme in eurer physischen Realität. Deswegen könnt ihr, sobald ihr Schritt vier der Annahme macht, auch aus der Annahme rutschen und wieder einen Mangel an Annahme haben.

Das ist der Grund, warum ihr diese Methode eurer vier Schritte habt, weil ihr, wenn ihr Schritt vier der Annahme macht, auch jeden Moment gleichzeitig Schritt eins, zwei und drei machen könnt, um dann mit Schritt vier fortzufahren.

FRANK: Gut. Wenn man ein Glaubenssystem neutralisiert, kann es also mit anderen Worten reaktiviert werden.

ELIAS: Ja!

FRANK: Es ist also nicht einfach vorbei, und man kann weiter gehen. Ich meine, es ist immer da.

ELIAS: Das ist die Aktion von Wahrscheinlichkeiten. Wahrscheinlichkeiten werden im Moment geschaffen, gewählt und aktualisiert und können von einem Moment zum nächsten in linearer Zeit in eurer physischen Realität verändert werden. Jede eurer Schöpfungen in eurer Realität wird also geschaffen als eine gewählte Wahrscheinlichkeit und manifestiert sich im Moment.

Sie kann in nachfolgenden Momenten wiederholt geschaffen oder verändert und nicht wiederholt werden. Die Annahme ist eine Schöpfung einer Wahl von Wahrscheinlichkeiten wie jede andere Wahl, die ihr in eurer Realität erschafft.

Darin unterscheidet sie sich in Wirklichkeit nicht von eurer Schöpfung eines gebrochenen Knochens. In einem Moment wählt ihr eine Wahrscheinlichkeit, die ihr aktualisiert und manifestiert und in eure physische Realität einfügt und erlaubt euch diese Erfahrung im Moment. In eurer linearen Zeit könnt ihr im nächsten Moment anders wählen und der gebrochene Knochen wird nicht mehr gebrochen sein. (Pause)

FRANK: Was bewirkt das denn objektiv? Ich meine, sagst du, dass man objektiv sich Knochen brechen kann und er ungebrochen sein kann?

ELIAS: Ja!

FRANK: Wirklich!

ELIAS: Ja, da Wahrscheinlichkeiten im Moment geschaffen werden.

Du kannst dir einen Knochen brechen. In diesem Moment hast du eine Wahrscheinlichkeit gewählt und du hast sie aktualisiert und in deine offiziell akzeptierte Realität in objektiven Begriffen eingefügt. Der Knochen ist gebrochen.

In jedem nachfolgenden Moment kannst du diese Wahrscheinlichkeit wieder erschaffen und die Manifestation des gebrochenen Knochens fortsetzen, aber das erfordert, dass du dauernd Moment für Moment diese Wahrscheinlichkeitswahl erschaffst.

Es ist nicht so, dass du eine Wahrscheinlichkeit erschaffst, indem du dich für einen gebrochenen Knochen entscheidest und sobald sie erschaffen ist, fertig ist und du dann in jedem Moment deine Schöpfung aufheben oder anpassen kannst, weil diese Schöpfung aktualisiert wurde und sozusagen in deiner Realität als diese Schöpfung besteht. Nein. Du entscheidest dich dauernd im Moment, Wahrscheinlichkeiten zu erschaffen.

Wenn du einen gebrochenen Knochen hast und dieser wochenlang in deiner linearen Zeit weiter gebrochen ist, entscheidest du dich, diesen gebrochenen Knochen und diesen Ausdruck in jedem Moment wieder zu erschaffen.

Du kannst auch in jedem gegebenen Moment deine Wahl verändern und eine andere Wahrscheinlichkeit wählen. Du kannst die Wahrscheinlichkeit wählen, dass der Knochen nicht gebrochen ist und er wird nicht gebrochen sein. Er wird in deinem objektiven Bewusstsein in deiner linearen Zeit plötzlich geheilt oder es wird ein Wunder geschehen sein, weil der Knochen jetzt nicht gebrochen ist. Du kannst sogar erschaffen, dass der Knochen nicht gebrochen ist und es keinen physischen Beweis gibt, dass er jemals gebrochen war.

FRANK: Das ist gewaltig!

ELIAS: Das ist die Aktion von Wahrscheinlichkeiten und Wahl. Das ist das ungeheuere Ausmaß der Wahlmöglichkeiten und das ist der Grund, weshalb ihr euch insgesamt entschieden habt, diesen Bewusstseinswandel zu erschaffen und in eure Realität einzufügen. Das ist eine große Aktion.

Dieser Bewusstseinswandel ist immens. Er ist ein Quellenereignis, das in eure objektive physische Realität übersetzt wird. Deswegen kommt es darauf an, dass ihr euch individuell und auch kollektiv objektiv der Fähigkeit und Macht bewusst werdet, die ihr als Wesen habt, das seine Aufmerksamkeit in einer physischen Dimension fokussiert.

Bis jetzt habt ihr während eurer Geschichte eure Optionen mit Absicht beschränkt, aber jetzt gewährt ihr euch in der Aktion dieses Wandels Wissen über das, was ihr seid, was ihr erschafft, wie ihr eure Realität und warum ihr eure Realität erschafft.

In euren Glaubensannahmen beeinflusst euch eure Wahrnehmung von Zeit und ihrer linearen Bewegung sehr, da sie euch im Bezug auf Wahrscheinlichkeiten erstens nahe legt, dass Wahrscheinlichkeiten vor euch liegen und ihr aus einer großen Reihe von Wahrscheinlichkeiten, die schon existieren, wählt, da ihr aufgrund eurer Glaubensannahmen und eurer Wahrnehmung von Zeit meint, es gäbe Zukunft.

Zweitens seid ihr so von euren Glaubensannahmen und eurer Wahrnehmung von Zeit im Verhältnis zu Wahrscheinlichkeiten beeinflusst, dass ihr jede gegebene Schöpfung, die ihr aktualisiert und in eurer Realität als eine einzelne Wahrscheinlichkeit manifestiert, als in euren Begriffen andauernd anseht. Deswegen ist sie für euch absolut gültig.

Der Grund warum ihr sozusagen die Fähigkeit geheilt zu werden habt - oder warum ihr alles in eurer Realität ganz extrem oder in euren Begriffen drastisch oder dramatisch verändern könnt - ist nicht, dass ihr mehr Energie aufwenden oder Energie stärker oder gerichteter anwenden müsst, sondern dass ihr nur eure Aufmerksamkeit wenden müsst und euch entscheidet, eine andere Aktualisierung zu erschaffen.

Das ist äußerst einfach. Diese Aktion ist so einfach, dass ihr sie beschämend einfach nennen könnt. Weil, diese Aktion könnt ihr mit der Tätigkeit eines kleinen Kindes vergleichen, das ein Bild anmalt. Ihr macht genau dasselbe, wenn ihr Wahrscheinlichkeiten erschafft.

Ihr könnt objektiv bewusst ein kleines Kind betrachten, das ein Bild anmalt. Seht es wie es hypothetisch drei Stifte in seiner Hand hält. Es wählt eine Farbe und malt diese eine Farbe auf sein Bild. Die anderen zwei Farben existieren - sie sind aktualisiert - aber sie sind nicht auf dem Bild aktualisiert, das das Kind anmalt.

Ihr erschafft die Wahl einer Wahrscheinlichkeit im Moment und damit aktualisiert ihr auch alle anderen Wahrscheinlichkeiten im Verhältnis zu dieser Wahrscheinlichkeit, aber ihr wählt eine, die in eure offiziell akzeptierte Realität eingefügt wird. Ihr malt mit einer Farbe auf eurem individuellen Bild und könnt mit dieser Wahl fortfahren oder könnt sie ändern und in einem anderen Moment eine andere Farbe wählen.

Die Farbe, die ihr vorher gebraucht habt, existiert weiter, weil sie aktualisiert worden ist. Sie ist geschaffen worden. Aber ihr könnt auch mit einer anderen Farbe erschaffen und eure Aufmerksamkeit wird dann in diesem Jetzt sein und ihr werdet mit dieser Farbe malen.

Ihr erschafft, worauf ihr euch konzentriert und wo eure Aufmerksamkeit liegt. Daher kann eure Konzentration eine Zeitlang andauern in eurem linearen Ausdruck und den Anschein erwecken - sozusagen in der Illusion von aufeinanderfolgender Zeit -, dass ihr nur einen Ausdruck oder eine Wahl von Wahrscheinlichkeit geschaffen habt. Ihr könnt euch selbst überraschen, , weil ihr Wahrscheinlichkeiten als feststehenden Ausdruck begreift, wenn ihr eure Aufmerksamkeit wendet und euch entscheidet eine andere Wahrscheinlichkeit zu erschaffen.

Jede Wahrscheinlichkeit und jede Manifestation, die ihr erschafft, ist in euren Glaubensannahmen wie in Stein gehauen. "Sie ist geschaffen worden. Deswegen ist sie absolut gültig." Ich sage euch, nein, es gibt nichts absolut Gültiges. Ihr habt dauernd die Fähigkeit zu verändern.

(Bestimmt) Es ist die Macht der Freiheit und der Entscheidung, die ihr euch zu erkennen und derer ihr euch in diesem Wandel objektiv bewusst zu sein erlaubt.

...




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ELIAS: Erlaubt Euch, das zu akzeptieren, was Ihr als die Schatten Eurerselbst erachtet und gestattet Euch, Eure Wahrnehmung umzukehren und mit Eurer neuen Wahrnehmung zu erkennen, dass Ihr Euch nicht kritisieren oder tadeln und auch nicht nach Perfektion streben müsst, denn alles, was Ihr in Eurer Realität erschafft, ist eine Äußerung von Euch. Jene Elemente Eurer Realität, die Ihr als Unzulänglichkeiten, Mängel oder Fehler anseht, sind in Wirklichkeit ebenfalls perfekt, denn es sind die Schatten, die Euch Tiefe offerieren. Und ohne Schatten erschafft Ihr untiefe Eintönigkeit.

Session 767
Friday, January 26, 2001 (Private)



VICTORIA: Es wäre also eher in meinen Interesse, mit zukünftigen Fokussen bezüglich meines Weges zu kommunizieren. Das ist sehr einleuchtend.

ELIAS: Ein zukünftiger Fokus inkorporiert ein ausgedehnteres Gewahrsein und kann deshalb mit Dir interagieren, oder er inkorporiert mehr Bereitwilligkeit und ist hinsichtlich von Glaubenssätzen weniger rigide. Sie haben so wie Ihr Glaubenssätze, aber sie haben diese akzeptiert und sind deshalb diesbezüglich weniger rigide und weniger absolut. Vergangen Fokusse sind hinsichtlich ihrer Glaubenssätze wesentlich absoluter als Ihr es seid.

VICTORIA: Und wo stehe ich, was Glaubenssätze und Rigidität anbelangt? Schildere mir bitte Deinen Eindruck und gib mir einen Einblick, die Dinge zu sehen, die mir beim Erkennen und Wissen helfen können, was meine Erlernen und zumindest das Praktizieren des Annehmens anbelangt. Bitte gib mir Deine Sichtweise dazu.

ELIAS: Ich würde sagen, dass Du immer mehr gewahr wirst. Du hast den großen Wunsch und eine große Bereitschaft, auf Dich selbst achtzugeben und Deine eigene Bewegung zu evaluieren, und Du ziehst nach dort um, wo Du Dir Deiner eigenen Glaubenssätze immer mehr gewahr wirst. Wenn Du Deine Glaubenssätze evaluierst, schlage ich vor, Dir zu erlauben, sie anzuerkennen und einige Äußerungen Deiner Glaubenssätze wertzuschätzen.

VICTORIA: Hat das mit dem zu tun, was ich haben will?

ELIAS: Ich erkenne, dass Du versuchst, annehmend zu sein, aber es ist für Dich irgendwie ein unklarer Vorgang. (Victoria lacht) Du versuchst, weniger gegen Deine Glaubenssätze anzukämpfen, was ein Schritt ist. Der nächste Schritt könnte sein, dass Du Dir zu entdecken und zu erkennen erlaubst, wie diese Dir nützen statt zu sehen, wie sie Dich behindern, zu sehen, wie sie Dir ermöglichen, in die Richtungen zu gehen, in die Du gehst und wie sich Dich sozusagen bei Deinen Entscheidungen und Verhaltensweisen leiten und auch das anzuerkennen, was Du bewerkstelligst und wo Du erfolgreich bist, statt Dich weiterhin auf den Versuch zu konzentrieren, neutral zu sein und Deine Aufmerksamkeit auf das zu fokussieren, was Du noch nicht zustande gebracht hast.

VICTORIA: Ich denke, das sich anfange, aus diesem Muster auszubrechen.

ELIAS: Ja.


Session 1958
Wednesday, March 22, 2006 (Private/Phone)





FRANK: In der Vergangenheit diskutierten wir über bestimmte Glaubenssätze, und Du sagtest, dass ich, was bestimmte Glaubenssätze anbelangt, Schreine/Altäre habe, die mich entmutigen, wie finstere, beängstigende, große, enorme Dinge, die überwunden oder neutralisiert werden müssen. Gehört das zu der Sache, über die wir jetzt sprechen, oder gibt es Bereiche, die besonders wichtig wären? Beispielswiese hatte ich einen Loyalität- und einen Vertrauens-Schrein/Altar. Ich habe das Gefühl, dass ich mich immer, wenn meine physischen Manifestationen traumatisch werden, mit diesen riesigen dunklen Schreinen befasse.

ELIAS: Deine Identifizierung ist richtig, denn alles ist miteinander verknüpft, und alle diese Elemente spielen zusammen. Erinnere Dich daran, dass ich Dir geraten habe, Dich zu entspannen. Du interpretierst das in sehr physischer Hinsicht, und Deine Interpretation dieser Dir offerierten Äußerung ist wieder nur eine Seite der Münze, denn Du übersetzt es lediglich als physisches Entspannen. Du assoziierst Entspannen nur mit Deiner physischen Manifestation. Wenn Du Dir sagst, dass Du Dich jetzt entspannst, sagst Du Dir nur, Dich physisch zu entspannen.

Sehen wir uns nun das an, was Du geäußert hast. Du siehst diese Themen als riesig finstere (Glaubenssatz)Altäre/Schreine.

FRANK: Sehr finster und dicht und nur schwer durchdringbar.

ELIAS: Durchaus, und Du schätzt das entsprechend ein, und Deine diesbezügliche Terminologie ist gemäß Deiner Glaubenssätze negativ. Jedes Mal, wenn Du Dich diesem finsteren und negativen Bereich näherst, erschaffst Du sofort eine innere Anspannung und wirfst den Schutzschild und die Barrieren an, um Dich von dieser ominösen Äußerung und vor Deiner Verletzlichkeit zu schützen. Dies ist eine enorme Herausforderung bei Deinem Schritt hin zum Annehmen von allem an Dir und der Erkenntnis, dass diese finsteren Elemente tatsächlich ein Element von Dir sind, nicht weniger ein Element von Dir als irgendeines, das Du als positiv erachtetest, und auch nicht weniger herrlich als ein solches.

Kehren wir zurück zu dem Bild, das Du malst, und sieh Dir in Deinem Inneren Dein Gemälde Deinerselbst an. Diese dunklen Bereichen können Schattierungen von Schwarz, Grau- und Brauntönen sein, aber sie erschaffen auch Deine Dimension und Tiefe und Deine Äußerung in diese physischen Dimension. Es sind lediglich Äußerungen, die zu Deiner Farbe beitragen.

FRANK: Ich weiß, und während Du dies sagst, empfinde ich sehr starke Emotionen/bin sehr bewegt, und ich denke, dass das meine physische Manifestation ist.

ELIAS: Ich sage Dir nicht, und das habe ich auch schon vielen Anderen gesagt, dass Ihr die Angst willkommen heißen/annehmen sollt. Das ist lächerlich! (Frank lacht) Das, was ich sage ist, dass Ihr Euch in Eurer Gänze annehmen sollt, in der Erkenntnis, dass alle von Euch inkorporierten Farben das Gesamtbild erschaffen, und dass Ihr ohne diese Farben eintönig/flach wärt, was Ihr nicht seid! Ihr habt enorme Tiefe und Dimension. Ihr seid multidimensional.

Wenn Du Dich ohne Werturteile über diese Farbtöne annimmst, dämpfst Du auch die Energie, die Du in die Angst vor dem Sichten dessen gesteckt hast, was Du als Deine finsteren Aspekte erachtest. Wie könntest Du Tiefe ohne Schatten inkorporieren? Wie kannst Du Licht in Deinem Gemälde haben ohne es durch Schatten zu ergänzen?

Das Miteinbeziehen und Platzieren der Dunkelheit ist die Ergänzung, die das Wunder des Ganzen erschafft. Nur die Einflüsse Eurer Glaubenssätze erschaffen diese Wahrnehmung, dass Dunkles negativ, schlecht, abscheulich oder unangenehm wäre. Du kannst den Schatten oder die Dunkelheit neu wahrnehmen und ihn in Freiheit annehmen in der Erkenntnis, dass Du mit diesem Element auch die Tiefe erschaffst.

FRANK: Okay, das ist sehr interessant. Im Moment bin ich sehr bewegt/gerührt/emotional, und dies muss wohl ein kritisches Puzzle-Teilchen für mich sein.

ELIAS: Du erlaubst Dir in diesem Augenblick, harmonisch mit der Offenheit zu schwingen. Du weißt, worüber ich spreche und erkennst in Deinem Inneren, dass das ein Schlüsselelement ist. Sei verspielt und präsentiere Dir vorübergehend, diese Dunkelheit und diese Schatten in Dir zu sehen und frage Dich, was ist diese Angst? Identifiziere Deine Angst? Wirst Du sterben oder körperlich verstümmelt werden? Wirst Du beim Anblick der Schatten emotional und psychologisch verstümmelt? Der Schatten ist nicht die Meduse, die Dich, wenn Du sie siehst, in Stein verwandelt? Du kannst auch viel von dieser Angstenergie zerstreuen, wenn Du Dir zu erkennen erlaubst, dass dies lediglich eine weitere Farbe in Deinem Gemälde ist.

Session 577:
Thursday, March 9, 2000



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LESLIE: Ich erinnere mich nicht mehr an meine Träume. Gibt es einen bestimmten Grund dafür?

ELIAS: Du erschaffst eine Zeitspanne, in der Du Dir erlaubst, Deine Aufmerksamkeit auf die objektive Interaktion gerichtet zu halten. Du hast Deine Aufmerksamkeit auf das Sehen und Bemerken all dessen gerichtet, was Du objektiv erschaffst und offerierst Dir eine Zeitspanne, in der Du Erinnerung an die Trauminteraktion nicht anheuerst, weil sie Dich ablenken könnte. Denn wenn Du Dir erlaubst, Deine Traumbildersprache zu betrachten, versuchst Du, sie zu interpretieren, und bei dieser Aktivität hältst Du Deine Aufmerksamkeit nicht auf das gerichtet, was Du objektiv im Wachzustand erschaffst. Deshalb hast Du gewählt, Dir vorübergehend diese Zeitspanne zu offerieren, in der Deine Aufmerksamkeit sozusagen einzig und allein auf das Bemerken und auf das objektive Sehen im Wachzustand gerichtet ist.

LESLIE: Okay. Das ist einleuchtend. Ich habe eine Arbeit für eine Dame gemacht, und ganz gleich, was ich auch tue, ich kann es einfach nicht richtig machen. Ich muss es immer wieder machen, und es sind einfach dumme Fehler. Warum erschaffe ich das? (Elias kichert) Ich meine, es ist lächerlich (lacht).

ELIAS: Es ist eine Chance.

LESLIE: Oh, schon wieder eine. Okay. (beide lachen)

ELIAS: Und ich bin mir gewahr, wie sehr Du diese Terminologie wertschätzt.

LESLIE: Ich weiß. Chance bedeutet immer große Scherereien. Beides geht Hand in Hand.

ELIAS: Das sind Deine diesbezüglich Wahrnehmung und Deine Identifizierung! Wenn Ihr derartige Vorgänge erschafft, offeriert Ihr Euch eine Chance, alles zu bemerken, was Ihr am Erschaffen seid und zu bemerken, wie leicht Ihr dazu neigt, ein Werturteil über das Selbst zu fällen, und wie leicht Ihr auch ein auf Euch projiziertes Werturteil anderer Individuen voraussetzt und annehmt. Solche Situationen erlauben Euch, Eure automatischen Erwiderungen zu sehen und zu erkennen, wie leicht, wie oft und wie beständig Ihr Euch kritisiert und zu dieser Äußerungsart neigt. Dies offeriert Dir auch die Chance zu sehen, wie Du Deine Wahrnehmung geringfügig wenden und erkennen kannst, dass alle diese von Dir erschaffenen Vorgänge keine Fehler sind. Sie werden erschaffen, um Dir Informationen zu bieten, die Deine Aufmerksamkeit haben.

Du kannst Dir erlauben zu sehen, dass Dein momentanes Erschaffen nicht nur zweckmäßig und kein Fehler sondern auch nützlich für Dich ist. Würdest Du es nicht so sehen und annehmen, einen Fehler zu erschaffen, würdest Du auch nicht erkennen, dass Du Dich selbst abwertest, und Du würdest Dich nicht objektiv dazu motivieren, solche Äußerungen zu untersuchen und Dir somit zu erlauben, Deine Wahrnehmung zu verändern und zu erkennen, dass Du momentan perfekt erschaffst und Dir die Chance bietest, jeden Vorgang, den Du erschaffst in der Erkenntnis anzunehmen, dass er für Dich nützlich ist, unabhängig von Deiner anfänglichen und automatischen Einschätzung, dass es ein Fehler wäre.

In dem Augenblick, in dem Du siehst und annimmst, dass Du einen Fehler erschaffst, kannst Du Dir auch die Chance erlauben, innezuhalten und zu sehen, dass Du eine automatische Erwiderung erschaffst. Wenn Du Deine automatischen Erwiderungen nicht erkennst, erlaubst Du Dir auch nicht objektiv zu erkennen, dass Du diese automatischen Erwiderungen überhaupt erschaffst. Wie könntest Du sie ändern, wenn Du noch nicht einmal objektiv erkennst, dass Du sie erschaffst?

Bei dieser Bewusstseinsumschaltung/Bewusstseinswandel geht es nicht darum, Eure Realität zu erschaffen, denn Ihr erschafft sie bereits, und es geht auch nicht darum, Eure Realität effizient zu erschaffen, denn auch das tut Ihr bereits. Es geht darum, dass Ihr Euch erlauben könnt, Eure Realität objektiv absichtlich zu erschaffen und objektiv alles, was Ihr am Erschaffen seid und auch das wie und das warum zu erkennen, was Euch wiederum viel mehr objektive Wahlmöglichkeiten und weniger Einschränkungen erlaubt.

Session 548:
Wednesday, January 19, 2000



Elias Channelings Deutsch
Mary Ennis
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JIM: Meine Sitzungen haben sich verändern. Zuvor ging es nur um andere Leute und jetzt nur um mich! (beide lachen). Da gibt es das, was wir hinsichtlich anderer Leute besprachen, die mit Krebs, Viren usw. zu mir kamen, und nun gibt es diese Manifestation im Lymphsystems meines Hundes Cheyenne, meine Arbeit mit ihm und die Richtungen/Regie, in die mich das hinsichtlich der Bio-Energie und mir selbst führt. Kannst Du mir bitte Einblicke hinsichtlich diese Erschaffens und meiner derzeitigen Herangehensweise offerieren? Ich habe das Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein, aber ich würde gerne noch etwas mehr über das herausfinden, was da im Gange ist.

ELIAS: Du hast Dir eine klare Reflektion Deiner Bewegung sowie einen Zugangsweg offeriert, wie Du Dein eigenes Erschaffen durch das Beispiel mit diesem Tier und in Kooperation mit ihm erkunden kannst. Bitte erkenne, dass Du, obwohl Ihr kooperativ miteinander partizipiert, nicht die Manifestation des Tieres erschaffst. Das ist die Wahl des Tiers, und das wird in Kooperation mit Dir manifestiert, aber bringe Dich nicht durch die Idee durcheinander, dass Du die Verantwortung für das übernimmst, was das Tier reflektiert. Verstehst Du?

JIM: Ja, das tue ich.

ELIAS: Sehr oft ist dies effizient und generiert eine einfache Richtung, in die Du irgendeine für Dich sichtbare Manifestation inkorporieren kannst. Du erkennst, dass es für Dich viel leichter ist, bei anderen Individuen Manifestationen, Erschaffen und den Grund dafür zu identifizieren als Deine eigenen Schöpfungen zu sichten und sie zu evaluieren.

In Kooperation mit diesem Tier hast Du einen Zugangsweg generiert, über den Du Dein eigenes Erschaffen evaluieren und eine externe Reflektion miteinbeziehen kannst. Dies generiert eine ähnliche Präsentation wie das Beobachten einer Manifestation bei einem anderen Individuum und erlaubt Dir, einen ähnlichen Vorgang/Handlung zu generieren, jedoch in Verbindung mit Dir selbst statt ein anderes Individuum zu evaluieren. Verstehst Du soweit?

JIM: Ja, ich denke, dass ich Dir folgen kann.

ELIAS: Okay. Die Manifestation der Kreatur ist eine Richtschnur und ein Beispiel, jedoch nicht unbedingt präzise die gleiche Manifestation wie bei Dir. Es ist die Präsentation eines für Dich physisch sichtbaren Maßstabs. Die Schwankungen bei dem Tier und bei dem, was es manifestiert, sind ein Maßstab bezüglich von dem, was „Du“ am Manifestieren bist, aber die Manifestation ist nicht dieselbe.

JIM: Ich habe mit meinem Unterbauch-Bereich ebenfalls Unbehagen erlebt, und ich erkenne, dass das mit dem Lymphsystem zu tun hat, nicht mit der Prostata oder dem Darm sondern dem Lymph-System und der Wahrnehmung des Lymphsystem als einer Art Müll-System des Körpers. Nun kommt mir das vor wie ein Ausräumen des Alten, der Abfall- oder der Müllbeseitigung.

ELIAS: Ja, bildlich gesprochen. Signifikant ist, dass Du eine physische Manifestation generierst, die andere Äußerungen reflektiert, Assoziationen, automatische Erwiderungen, Werturteile, Erwartungen, nicht unbedingt hinsichtlich anderer Individuen sondern bezüglich Deinerselbst. Das Werturteil, das Du bezüglich von Dir selbst äußerst, Deine Assoziationen, Verhaltensweisen und Erwartungen an Dich selbst ….

JIM: Mein uralter Selbstwert-Konflikt?

ELIAS: Aber weniger als zuvor. Doch erinnere Dich bitte, dass Denken Deine Realität nicht erschafft. Denken ist nur eine Interpretation, eine Übersetzung.

Du magst Denken miteinbeziehen und in manchen Situationen in Verbindung mit Deinen Gedanken Werturteile über Dich selbst sowie Erwartungen an Dich selbst auslösen. Erinnere Dich an das, was in der letzten Gruppen-Sitzung besprochen wurde und an die Partizipation von Michael nach der Gruppensitzung, denn dies alles sprach dasselbe Thema an. Das ist signifikant, denn das ist in etwa das, was Du jetzt durch Erwartungen an Dich selbst und durch barsche Werturteile über Dich selbst äußerst, wo Du keine Freundlichkeit Dir selbst gegenüber äußerst.

Wie schon früher gesagt, fährst Du fort, Deine eigenen Vorlieben und Meinung zu inkorporieren, was weder falsch noch schlecht ist. Duplizität/Doppelzüngigkeit/Falschheit/Doppelspiel wird, wie alle anderen Glaubenssatzsysteme auch, nicht eliminiert. Sie dient einem Zweck, denn sie ermöglicht es Dir, Deine eigenen individuellen Richtlinien bezüglich Deines Verhaltens und Deiner Vorlieben zu generieren. Deshalb ist es unnötig, Dich zu kritisieren, bloß weil Du keine Vorliebe für manche Äußerungen anderer Individuen hast.

Annehmen erfordert nicht, jede Äußerung eines jeden anderen Individuums zu mögen oder Freude daran zu haben. Das würde Dir Deine Wahlmöglichkeiten und Vorlieben verweigern. Und mit dem Bemühen, Dich selbst zu zwingen, Dich ständig auf eine Weise zu äußern, in der Du versuchst, Äußerungen Anderer zu mögen, die im Widerspruch zu Deinen individuellen Vorlieben sind, kritisierst Du Dich selbst. Verstehst Du?

JIM: Teilweise. Wär es Annehmen 101 (Einmaleins des Annehmens)? viewtopic.php?f=13&t=1115&p=20414&hilit=101#p20414

ELIAS: Lass mich Dir ein Beispiel offerieren, in dem Du eine Interaktion mit einem anderen Individuum anheuerst. Die Art und Weise, wie es sich äußerst, stört Dich und Du denkst, dass Du über den Anderen verärgert bist, und Du inkorporierst das, was Du als ein ihn verletzendes Denken bezeichnen würdest. Vielleicht beziehst Du sogar einen Denkprozess mit ein, indem Du ihm Schaden wünschst, weil sein Verhalten Dich so sehr irritiert.

Anschließend fühlst Du Dich schuldig und urteilst über Dich selbst, dass dieser Denkprozess falsch und unfreundlich war. Deshalb versuchst Du, Dich mit einer Erwartung an Dich selbst zu zwingen, immer freundlich zu sein und Dein Denken zu verändern. Mit diesem Nötigen Deiner Energie kritisierst Du Dich selbst, urteilst über Dich selbst und versuchst sozusagen, eine Art innerer Buße/Reue zu äußern und erwartest, dass das die Energie ändert, die Du extern äußerst. Denn Du schätzt Deine von Dir extern geäußerte Energie als schlecht oder als falsch ein, denn das muss sie wohl sein, weil Du falsche oder schädliche Denkprozesse inkorporierst.

GEDANKEN ERSCHAFFEN NICHT DIE REALITÄT. Denken übersetzt und interpretiert lediglich Kommunikationen. Denken selbst ist keine Kommunikation sondern ein Übersetzungsmechanismus. Was auch immer Du denkst, es generiert keine Energiekugel oder eine Energiegeschoß, das auf ein anderes Individuum gerichtet wäre und den Anderen zerbombt. Verstehst Du?

JIM: Ja, sehr sogar.

ELIAS: Deshalb ist es unnötig, Dich Selbs zu zwingen, Gedanken zurückzunehmen so als ob diese Raketen wären, die auf einem anderen Individuum explodieren sollen. Es sind lediglich Reflektionen von Kommunikationen.

Wie gesagt, bisweilen übersetzen und interpretieren Eure Denkprozesse Kommunikationen akkurat, und manchmal tun sie es nicht. Aber in diesem Beispiel übersetzen sie Deine Kommunikationen akkurat. Sie identifizieren Deine Vorlieben und das, was nicht Deine Vorliebe ist. Das ist nicht falsch. DAs ist ganz natürlich. Das ist eng mit den physischen Manifestationen assoziiert. Sie werden in Assoziation mit den Werturteilen und Erwartungen generiert, die Ihr Euch selbst gegenüber äußert.

Dass Du Vorlieben irgendeiner Art inkorporiertest, das ist nicht falsch, und es ist auch nach falsch, dass Du Abneigung gegen die Äußerungen und Verhaltensweisen mancher Individuen inkorporierst. Dies reflektiert nicht unbedingt, dass Du die Entscheidungen des Anderen akzeptierst bzw. nicht akzeptierst.

JIM: Das hilft mir sehr. Vielen Dank. Ich werde sehen, wieweit ich damit komme.

Session #1524
Thursday, March 11, 2004 (Private/Phone)




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JOE: Ich habe Seth sowie die Sitzungs-Niederschriften gelesen. Wenn ich Glaubenssätze annehme und erkenne, dass sie einschränkend sind und ich einen Glaubenssatz in einen anderen reformiere, den ich für weniger einschränkend halte und versuche, mehr zu vertrauen, so dass ich ohne Furcht verstehen kann, ohne im Grund genommen über den Glaubenssatz zu urteilen und ihn einfach als Glaubenssatz annehme und erkenne, dass er meiner Meinung nach einschränkend ist, bin ich dann auf dem richtigen Weg?

ELIAS: Ja, das ist der Prozess, mit dem Du zum Annehmen eines Glaubenssatzsystems schreitest.

JOE: Und bei bestimmten Glaubenssätzen zu erkennen, dass diese in vielfältigem Kontext einschränkend sind und ich sie deshalb als das annehme, was sie sind, nämlich einschränkende Glaubenssätze und dann weitergehe.

ELIAS: Richtig. Ein gutes Beispiel ist das Betrachten Eurer Glaubenssatzsysteme im Bereich von Gesundheit und Krankheit – dem Heilen. Viele Individuen mögen sich diese Informationen offerieren und dazu neigen, Eure Ärzte als ineffizient zu erachten, weil sie auf sich selbst blicken und erkennen, dass sie die Fähigkeit haben, jedweden Krankheitsaspekt, den sie selbst erschaffen, auch selbst zu heilen.

Die automatische Falle hierbei ist dies: auf diesem Gebiet mögen sie automatisch zum Kritisieren eines sich an der Ärzteschaft Ausrichtens schreiten und sich sagen, dass Eure Ärzte schlecht und ineffizient sind oder dass sie sich irren, und dann erschaffen sie vielleicht ein Nicht-Wohlbefinden in sich, offerieren sich aber nicht das, was ihnen Eure Ärzteschaft bieten kann, da sie auf diesem Gebiet ein Werturteil erschaffen haben, bei dem sie sagen, dass das schlecht wäre, und dieses „schlecht“ tarnen sie damit, dass sie sich und Anderen sagen, dass es ineffizient wäre.

Ihr ändert nur die Worte, um Eure diesbezüglichen Werturteile anzupassen, aber wenn Ihr annehmend seid, erkennt Ihr, dass das Engagement Eure Ärzte zwar eine Glaubenssatz-Äußerung ist – das Suchen nach Hilfe außerhalb des Selbst, um die Selbstheilung zu fördern – aber das spielt keine Rolle. Ihr könnt in die Richtung gehen, Euch selbst individuell zu heilen, oder Ihr könnt bei Eurer Selbstheilung die Partizipation Anderer anheuern, und keines davon ist besser oder schlechter. Es ist lediglich eine andere Wahl.

Das Anheuern eines Arztes unterscheidet sich nicht von dem eines Geist-Heilers. In beiden Fällen baut Ihr auf die Partizipation eines anderen Individuums zusammen mit Euch selbst, um einen Heilungsprozess auszuüben. Aber Ihr erschafft sehr starke Werturteile in Bezug auf diese beiden Möglichkeiten, und beide Werturteile sind kein Annehmen. Gut ist ebenso ein Werturteil wie schlecht. Deshalb spielt es keine Rolle.

Annehmen ist das Anerkennen/Erkenntnis, dass alles lediglich eine Wahl/Entscheidung ist, und dass das, was Ihr wählt, keine Rolle spielt, denn es sind alles Wahrscheinlichkeiten, die Ihr spontan erschafft, die allesamt Eure Realität ganz mühelos erschaffen und Euch nutzen werden. Es geht lediglich um unterschiedliche Richtungen/Anweisungen und Äußerungen. Sobald Ihr das aufrichtig assimiliert und erkennt, dass Entscheidungen lediglich Wahlmöglichkeiten sind – denn sie erschaffen lediglich unterschiedliche Erlebnisse – und dass alle Erlebnisse bloß Erlebnisse/Erfahrungen sind, spielt es keine Rolle, welches Erlebnis Ihr wählt.

Das, was in Eurem physischen Fokus eine Rolle spielt, ist das, wie Ihr von diesen Glaubenssatzsystemen beeinflusst werdet und wie sie sich auf Eure Ausrichtung hinsichtlich des Selbst auswirken. Manche Richtungen entfernen Euch vom Selbstvertrauen und der Selbstannahme, was unmittelbar von Euren Glaubenssatzsystemen beeinflusst wird. Einen solchen Vorgang neutralisiert Ihr durch ein aufrichtiges Zum-Ausdruck-Bringen von „es spielt keine Rolle“, der Erkenntnis, dass Ihr jedwede Richtung wählen könnt, die Ihr haben wollt, und dass es keine Rolle spielt (it matters not).

Session 423:
Wednesday, July 14, 1999 © 1999 (Private/Phone)


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