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 Betreff des Beitrags: Elias: Wahrscheinlichkeiten
BeitragVerfasst: Sa 10. Sep 2011, 12:07 
Supraselbst
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(s. auch viewtopic.php?f=13&t=1101 Wahrscheinlichkeiten, Auswahl und Übereinkünfte
s. auch viewtopic.php?f=13&t=1300 = Fragmentation)


ELIAS: Lasst mich Euch erklären, dass alle Wahrscheinlichkeiten verwirklicht werden. Wenn wir von der Veränderung einer Vergangenheit innerhalb Eures Zeitbezugssystems sprechen, wählt Ihr, Euch innerhalb der simultanen Zeit mit einem wahrscheinlichen Selbst zu überkreuzen/überschneiden. Deshalb ist die von Euch ursprünglich erinnerte Handlung immer noch geschehen und wurde nicht ausgelöscht. Sie wurde nicht vernichtet, denn diese Energie wurde ausgeübt, aber so wie wir bereits über gegenwärtige oder zukünftige Handlungen und dem sich Kreuzen mit alternativen Selbst sprachen, könnt Ihr dies auch in Eurer sogenannten Vergangenheit zustande bringen. Ihr erinnert Euch und fokussiert Eure Energie auf dieses vergangene Ereignis. Du hast auch damit Recht, dass Ihr auch die anderen an diesem Ereignis beteiligten Individuen mit einbeziehen müsst, da sie zum Erschaffen des Ereignisses beitragen. Insofern mögt Ihr wählen, in eine alternative Wahrscheinlichkeit zu schlüpfen.

Alle Wahrscheinlichkeiten werden verwirklicht. Deshalb mögt Ihr jederzeit wählen, jede bestimmte Wahrscheinlichkeit zu ändern. Es ist alles eine Sache der Wahl. Die Wahl beschränkt sich nicht auf das, was Ihr als Vorwärtsbewegung anseht. Sie ist grenzenlos. Es gibt kein vorwärts, denn es ist ein Kreis. Innerhalb dieses Kreises könnt Ihr Euch jedem Winkel zuwenden und jedwede Wahl oder Wahrscheinlichkeit ändern, und Ihr mögt Euch mit einem alternativen Selbst überkreuzen und sozusagen ein Ereignis neu erschaffen, das Ihr als bereits erschaffen erachtet. Ihr könnt diesen Vorgang so leicht und effizient erschaffen, wie Ihr zukünftige Ereignisse erschafft, denn kein Ereignis ist unveränderlich. Sie sind nicht statisch. Sie sind gleichzeitig. Es gibt kein davor und kein danach. Das ist einig und alleine eine Schöpfung von Dimensionen mit Zeitbezugssystemen.

[Sitzung 151, 2. Febr. 1997]

ELIAS: Wie gesagt ist es Euer Ziel, Erfahrungen zu machen, aber Du hast Recht damit, dass Ihr in jedem individuell Fokus individuelle Absichten habt, und da Ihr diese Absichten habt, erschafft Ihr Begehren, und im Rahmen Eurer Begehren erschafft Ihr Wahrscheinlichkeiten, um im Einklang mit Eurer Absicht aus einem Pool zu wählen.

[Sitzung 153, 16. Febr. 1997]


ELIAS: Wie Ihr Euch bereits gewahr seid, gibt es keine Unfälle/Zufälle. Jeder von Euch orchestriert seine Wahrscheinlichkeiten so, dass sie sich höchst effizient innerhalb Eurer eigenen Werterfüllung sowie innerhalb der Werterfüllung des ganzen Bewusstseins verwirklichen. Viele Individuen sehen es so, dass enorme Zufälle und Unfälle geschehen können, aber in Wirklichkeit ist es in Anbracht der absoluten Präzision der Wahrscheinlichkeiten nicht so sonderbar, dass alle diese Verwirklichungen objektiv geschehen.

Die von Euch erschaffene Dimension ist ausgesprochen kompliziert. Ihr habt ein makellos präzises System der Wahrscheinlichkeiten vorgesehen, das noch nicht einmal eine minimale Abweichung erlaubt, und deshalb sagen wir Euch, dass es keine Zufälle gibt.

[Sitzung 177, 30. Mai 1997]


ELIAS: Wie ich schon früher sagte, wenn Ihr wählt, Euch in der physischen Realität zu manifestieren, betretet diese physische Realität und habt das, was man als einen Pool an Wahrscheinlichkeiten bezeichnen könnte, aus dem Ihr Euch zu schöpfen erlaubt, und insofern gibt es viele Wahrscheinlichkeitslinien, aus denen Ihr wählt.

Dies ist ziemlich bildlich gesprochen. Denkt daran, dass alle Wahrscheinlichkeiten innerhalb des Augenblicks erschaffen und verwirklicht werden. Sie sind kein Element oder Ding, das vor Euch hingestellt würde, aus dem Ihr dann auswählt. Aber wenn Ihr in einem Fokus in die physische Manifestation eintretet, habt Ihr diesen Wahrscheinlichkeitspool, in dem es wie gesagt sehr viele Wahrscheinlichkeitslinien gibt, die Ihr auswählt.

Jede Wahrscheinlichkeitslinie, die Ihr in dieser physischen Dimension und objektiven Realität zu verwirklichen wählt, erschafft eine bestimmte Richtung, und wenn Ihr eine spezifische Richtung wählt, wählt Ihr, viele andere Auswahlmöglichkeiten NICHT in diese objektive Realität einzufügen, aber alle Auswahlmöglichkeiten werden verwirklicht. Sie werden bloß nicht in dieser einen objektiven Realität verwirklicht, denn das ist die Art und Weise, wie Ihr diese bestimmte physische Realität erschaffen habt.

Wenn Ihr Euch also durch Euren individuellen Fokus bewegt und in Eurem Fokus große oder richtungweisende Wahlmöglichkeiten/Entscheidungen/Auswahlen/Sortimente (choices) erschafft, erschafft Ihr simultan auch wahrscheinliche Realitäten.

[Sitzung 481, September 30, 1999]


ELIAS: Eine Wahrscheinlichkeit ist eine mögliche Wahl/Entscheidung, deshalb gibt es zahllose davon. Ihr inkorporiert sie singulär, eine nach der anderen. Ihr wählt eine Handlung. Ihr wählt aus Myriaden von Möglichkeiten, die wahrscheinliche Entscheidungen sind. Jede Wahl/Engscheidung, die Ihr nicht wählt, manifestiert sich anderswo. Alle Wahrscheinlichkeiten werden verwirklicht, aber nicht innerhalb Eures Fokus. Ihr besitzt die Fähigkeit, die effizienteste Wahrscheinlichkeit zu wählen. Effizient ist die Wahrscheinlichkeit, die keinen Konflikt inkorporiert. Ihr findet nicht immer die Wahrscheinlichkeit, die keinen Konflikt enthält, aber sie steht Euch immer zur Verfügung. Aber da Ihr in Eurem eigenen Verließ steckt, seht Ihr nicht immer die effizientesten Wahrscheinlichkeiten, denn sehr oft sind diese vor Euren Augen mit Euch in der Grube. Verkompliziert nicht das Thema der Wahrscheinlichkeiten! Es ist ein einfaches Konzept. Es sind bloß Wahlmöglichkeiten/Entscheidungen (chocies), und das ist es, woraus Euer regionaler Bereich 2 besteht, aus Auswahlmöglichkeiten/Entscheidungen.

GUIN: Meist sind sie kollektiv, nicht wahr?

ELIAS: Im regionalen Bereich 2 sind alle Eure persönlichen Entscheidungen/Wahlmöglichkeiten für Euren individuellen Fokus manifest. Sie verbinden sich auch mit allen anderen Individuen, aber dies ist kein kollektiver Bewusstseinsbereich. Das ist für den regionalen Bereich 3 reserviert. Innerhalb der Wahrscheinlichkeiten wähle ich, mit dem Thema des regionalen Bereichs 3 noch zu warten, weil ich Eure Aufmerksamkeit nicht auf Massenereignisse lenken möchte, solange Ihr die individuelle Ereignisse noch nicht integriert habt.

[Sitzung 65, 7. Januar 1996]


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Wahrscheinlichkeiten
BeitragVerfasst: So 11. Sep 2011, 07:25 
Supraselbst
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ELIAS: Guten Abend. Alle Dinge existieren simultan/gleichzeitig, und sie existieren auch wiederum nicht. Alle Dinge werden gleichzeitig jetzt, in der Vergangenheit und in der Zukunft erschaffen. Es gibt keine Trennung zwischen Ereignissen. Innerhalb Eures Elementes der Zeit seht Ihr Unterteilungen, wie wir schon früher besprochen haben, denn Ihr “seht” Ereignisse in Eurem Gegenwarts-Jetzt. Deshalb denkt Ihr, dass Ereignisse nur im Jetzt existieren und nur im Jetzt erschaffen werden. In Wirklichkeit sind die Zeitelemente elastisch und flexibel. Sie überkreuzen sich ständig. Deshalb werden sowohl vergangene als auch zukünftige Ereignisse in der Gegenwart erschaffen. Sie existieren sozusagen bereits. Sie existieren auch nicht, denn sie werden im Augenblick erschaffen.

Eure Stadt existiert, und sie existiert auch wiederum nicht, denn Ihr erschafft sie im Jetzt. Wenn Ihr Euch selbst betrachtet, mag dies leichter zu verstehen sein. Ihr alle habt von Geburt an das, was Ihr als Potential bezeichnet. Dieses Potential existiert, obwohl seine Verwirklichung nicht existiert, denn sie wird in Eurem Fokus in jedem Augenblick erschaffen. Innerhalb der Wahrscheinlichkeiten existiert Euer Potential bereits.

Ihr habt Euch die Chance offeriert, viele Wahrscheinlichkeiten zu sehen. Wir werden den Bereich der Wahrscheinlichkeiten diskutieren. Ich werde Euch begrenzte Informationen präsentieren, da dieser Bereich zwischen den mit Eurer Gruppe von Individuen involvierten Essenzen vereinbart und Eure Bereitschaft für den Empfang von Informationen eingeschätzt wurde, obwohl diese bestimmte Information … war…ist…zukünftig … reserviert ist für eine Zeitperiode, die Ihr im physischen Fokus als in einigen Jahren in Eurer Zukunft erachten würdet. Deshalb werde ich Euch gestatten, Euer Verständnis selbst einzuschätzen. Ihr mögt Eure eigene Bereitschaft abschätzen und Euch an Eure Absicht erinnern, so wenig Entstellung wie möglich zuzulassen.

Wahrscheinlichkeiten sind im physischen Fokus schwierig zu verstehen, weil dieser Bereich viele Entstellungen und Missverständnisse zulässt. Ich zweifele nicht daran, dass Ihr jede Aussage zu diesem Thema unterschiedlich interpretieren und die Information gleichermaßen entstellen werdet. (Gelächter)

Wir werden mit der Symbolik beginnen. Alle Dinge in allen Dimensionen und Bewusstseinsbereichen sind Symbole, und doch sind sie es auch wiederum nicht, denn innerhalb einer Dimension und eines Fokus mögt Ihr ein Element, eine Visualisierung, ein Ereignis oder einen Vorgang als Symbol einer anderen Sache sehen. Dieses Symbol hat in einer anderen Dimension seine eigene Realität. Innerhalb Eurer eigenen Dimension und Wahrnehmung haben Symbole ihre eigene Integrität. Deshalb haben sie ihre eigene Realität, und zugleich sind sie eine Repräsentation eines anderen Elements. Eure physische Form ist ein Symbol. Sie ist auch kein Symbol. Sie symbolisiert eine Äußerung der Essenz. Sie hat auch ihre eigene Realität und Integrität und innerhalb der Realität ihre eigene Vitalität. Deshalb ist sie auch kein Symbol.

Ihr habt Euch selbst erlaubt, Euren Traumzustand klarer zu sehen. Doch Ihr seht diesen Bewusstseinsbereich weiterhin als Symbole, und gemäß Eurer Definition sind Symbole nicht real. Sie befinden sich in Eurer Peripherie und sind deshalb nicht innerhalb Eurer offiziellen, gesteuerten und akzeptierten realen Realität, und sie sind auch etwas weniger wichtig. Obwohl Ihr sagt, wie wichtig die Interaktion mit Eurem Traumzustand ist, messt Ihr objektiv diesem Zustand nicht die gleiche Bedeutung zu wie beim Wahrnehmen Eures realen Aufmerksamkeitsbereichs, und das ist einer der Gründe dafür, dass Ihr Schwierigkeiten habt, Euch an Eure Träume zu erinnern, denn Ihr erinnert Euch nicht an das, was für Euch unwichtig ist und widmet Eure Aufmerksamkeit nicht Ereignissen, die Ihr für unwichtig haltet.

Symbole durchqueren Dimensionen andauernd. Ihr projiziert - sehr oft innerhalb Eures Traumzustandes - Eure eigenen Symbole in andere Zeitdimensionen. Ihr empfangt in Eurem Traumzustand andauernd Symbole aus anderen Zeitdimensionen. In diesem Bewusstseinszustand erschafft Ihr sehr viel, aber wie gesagt, liegt Eure Aufmerksamkeit auf einer Basis-Ausrichtung, nämlich auf Eurem Primärfokus. In Eurem Fokus gewährt Ihr Eurem Sekundären oder der Peripherie keine Bedeutung.

Ein sehr gutes Beispiel für solche Äußerungen wäre Eure Stadt. Ihr habt vereinbart, diesen Prozess gemeinsam zu erschaffen. Vorübergehend wart Ihr begeistert und motiviert, aber da dies nicht innerhalb Eurer primären Aufmerksamkeit liegt, erlaubt Ihr, dass dieses Ereignis und Eure diesbezügliche Aufmerksamkeit driften. Physisch visualisiert Ihr diesen Ort nicht, weshalb er in Eurer akzeptierten Realität nicht existiert. Innerhalb Eures Gedankenprozesses existiert er nur in der Fantasie, die in Eurer Wahrnehmung „nicht real“ ist.

Diese Konzepte erklären wir Euch immer wieder, um Trauma und Schock innerhalb Eurer Umschaltung zu vermeiden, denn innerhalb des Erschaffens Eurer Umschaltung ist es durchaus möglich - ganz im Gegensatz zu dem, was Ihr derzeit glaubt - dass Ihr eines Tages erwacht und die von uns diskutierten Elemente physisch seht und sehr verwirrt seid. Ihr seht partielle Schöpfungen Euer Stadt und sagt: „Du liebe Zeit. Was sehe ich da? Uralte Ruinen innerhalb meines Zuhause!“

Eure Vorstellung/Sehkraft/Sicht/Vision hat bereits angefangen, sich innerhalb sehr kurzer Zeit zu verändern. Einerseits mögt Ihr sehen, dass wir schon seit einiger Zeit Diskussionen führen, und andererseits mögt Ihr es so sehen, dass wir Diskussionen und Sitzungen in Windeseile engagiert haben. Denkt einmal an Euren physischen Fokus. Ihr alle habt ein biologisches Alter. Und Ihr stimmt alle überein, dass Euch diese Jahre unabhängig von Eurem individuellen biologischen Alter wie ein Nullkommanichts vorkommen. Seht also die nahende Bewusstseinsumschaltung auf gleiche Weise, die im Nullkommanichts über Euch kommen wird.

Ihr freut Euch auf das Erstaunen, die Glückseligkeit und den Mangel an Konflikten, die Ihr bei Vollendung dieser Bewusstseinsumschaltung erleben werdet. Unterschätzt nicht das Trauma und die Beschwernis, die mit dieser Umschaltung einhergehen mögen. Beim Erschaffen Eurer kleinen Kreatur habt Ihr ein geringfügiges Trauma erlebt. (*) Wenn Eure ganze Welt anscheinend auf dem Kopf steht, wie groß wird dann Euer Trauma sein? Wie beeinflusst Ihr derzeit diese Umschaltung? Seht Ihr Eure Einflussnahme/Betroffensein/Betroffenheit (affectingness) überhaupt? Wertet Ihr sie ab?

Ihr erweitert Euer Gewahrsein. Ihr übt bereits Einfluss aus. Ihr seht sehr kleine Bereiche Eurer Einflussnahme/Betroffenseins/Betroffenheit, aber Ihr übt großen Einfluss aus, denn innerhalb des Bewusstseins gibt es keine Trennungen. Ihr mögt eine Stadt in Euren Traumzuständen erschaffen, und es spielt keine Rolle, wie viele daran teilnehmen. Sie werden alle Einfluss nehmen. Euer Standort spielt keine Rolle, denn der physische Standort ist kein Hindernis bei der Bewegung innerhalb des Bewusstseins. Ihr fangt an, innerhalb des Bewusstseins kleine Elemente des Konzeptes zu akzeptieren, dass es keine Trennung gibt. Sogar innerhalb Eurer physischen Äußerung fangt ihr an, Euch ein Verstehen zu erlauben.

Ich habe dem Thema „Wahrscheinlichkeiten“ dieses Vorwort gewidmet, denn es ist wichtig, dass Ihr erkennt, weshalb Euch diese Informationen offeriert werden. Ich wette, jeder von Euch wird seine eigene Verantwortlichkeit dem Selbst gegenüber realistischer sehen und sich deshalb weniger Gedanken um die Verantwortlichkeit allem anderen im physischen Fokus gegenüber machen, denn nachdem Euch nun viele Informationen offeriert worden sind, mögt Ihr das vielfältige Ereignis Eurer eigenen Verantwortlichkeit innerhalb Eurer eigenen Äußerung als Euer eigener kleiner Schössling noch realistischer sehen. Aussagen wie „Warum erscheint dieses Individuums nicht bei unseren Sitzungen?“ scheinen im Gegenwarts-Jetzt ziemlich belanglos zu sein, nicht wahr Lawrence (Vicki)?

VICKI: Das stimmt.

ELIAS: Wie gesagt sind Wahrscheinlichkeiten Wahlmöglichkeiten. Für Michael (Mary) werden wir das Beispiel von Farbe bringen, womit Ihr innerhalb dieser Konzepte bereits eine sehr gute Verbindung bekommen habt. Alle Elemente, Handlungen, Ereignisse, Farbtöne, Schattierungen und Farben zwischen Blau und Königsblau, deren es unzählige gibt, sind allesamt Wahrscheinlichkeiten. Blau und Königsblau sind auch eigenständige Wahrscheinlichkeiten. Alles ist eine Wahrscheinlichkeit. Wahrscheinlichkeiten sind sehr flexibel. Sie sind andauernd in Bewegung und niemals statisch. Sie durchqueren deshalb Elemente der Zeitdimension. Sie schneiden und verschmelzen sich auch durch Zeitelemente. Wie gesagt, könnt Ihr eine Wahrscheinlichkeit in Eurer Vergangenheit wählen und diese in Eurer Zukunft beeinflussen und verändern und so eine andere Wahrscheinlichkeit in Eurer Gegenwart verursachen.

Eure Wissenschaftler sehen bildlich gesprochen winzige Partikel, denn tatsächlich sehen sie physisch nichts, aber innerhalb ihres begrenzten Verständnisses sehen sie Spuren oder Ebenbilder von Partikeln. Insofern mögen sie diese Partikel beschleunigen und sozusagen deren Explosion zulassen, wobei sie sehen mögen, wie Geisterbilder oder Spuren in Hunderte von Richtungen auseinander fliegen, was anscheinend aus einem Partikel nun Hunderte von Partikeln erschafft. Aber dann taucht wieder das Original innerhalb ihrer Sicht oder unter diesen Spuren oder Geisterbildern auf. Die Hunderte sind nicht verschwunden und existieren weiterhin, aber das eine Partikel existiert abermals. Wie kann das möglich sein? Dies ist ein physisches Beispiel für die Funktion von Wahrscheinlichkeiten.

Wenn Ihr eine Wahrscheinlichkeit wählt setzt Ihr viele andere Prozesse und Ereignisse in Gang, die eigenständige Wahrscheinlichkeiten sind, womit aus einer Entscheidung/Wahl viele Wahrscheinlichkeiten geboren werden, und Ihr seht, dass eine Wahl getroffen wurde, die somit nicht länger vorhanden ist. Sie war das Fundament, und Ihr seid vorangegangen und habt die ursprüngliche Wahl/Entscheidung hinter Euch gelassen, was neue Wahlmöglichkeiten/Auswahlen/Sortimente und Ereignisse als Folge der ursprünglichen Wahl erschuf. Dann mag in dem, was Ihr als die Zukunft erachtet, ein weiters Ereignis geschehen, und Ihr fragt Euch: „Habe ich nicht das gleiche Ereignis schon früher vollbracht?“ Und Ihr mögt Eure kleinen Köpfe in Verwunderung kratzen, denn das Ereignis ist wieder aufgetaucht.

Das tut Ihr andauernd, nur Ihr bemerkt dies nicht, weil Eure Aufmerksamkeit einer Richtung folgt, die Ihr als logisch bezeichnet. Ihr offeriert Euch fortwährend Informationen, die Ihr verwerft und auf die Ihr kaum oder gar nicht achtet. Selbst wenn Ihr seht, wie Elemente von Wahrscheinlichkeiten durch Euch verwirklicht werden, tut Ihr bis zum heutigen Tag diese Informationen ab. Weil Ihr keine Erklärung dafür habt, schreibt Ihr sie Zufällen zu und erlaubt Euch dann, diese Informationen der Einfachheit halber zu übersehen.

Ihr mögt einen neuen Wohnsitz erwägen und ein neues Zuhause suchen, alle wichtigen Aspekte dieser Sache abwägen und sehr viel Zeit und Mühe aufbringen und Euer Vorgehen ernsthaft überdenken. Ihr mögt ein neues Zuhause finden und eine sonderbare Zuneigung für diese Räumlichkeiten empfinden. Objektiv und logisch scheint dies keinen Sinn zu ergeben. Teilweise akzeptiert Ihr deshalb Eure Zuneigung und denkt wenig darüber nach. Der Grund für Euer Gefühl für diesen Raum ist der, dass er sich bereits in Eurem Bereich von Wahrscheinlichkeiten befindet. Ihr wart bereits dort, und Ihr seid auch noch nicht dort gewesen.

Wie gesagt, existieren alle diese Dinge simultan, und sie existieren auch nicht, denn Ihr erschafft sie innerhalb des Augenblicks, aber sie existieren bereits. Auf ähnliche Weise habt Ihr in bestimmten Bereichen Eures Fokus, die von Eurem offiziellen und realen Bewusstsein nicht erkannt werden, Erfahrungen innerhalb vieler anderer Wahrscheinlichkeiten gemacht und Euch in diese hinein projiziert. Ihr erkennt bloß diesen Vorgang nicht, weil Ihr eine offiziell ausgerichtete Aufmerksamkeit habt. Deshalb empfindet Ihr manchmal Gefühle der Zuneigung, des Wiedererkennens, der Nähe, des Begehrens oder von déjà vu und noch viele andere Äußerungen, die Ihr Euch nicht logisch erklären könnt. Dies sind ähnliche Bewusstseinsbereiche, die während des physischen Fokus existieren und handeln/Einfluss nehmen/sich abspielen (acting).

Wir haben bereits über Euer sich Ein- und Ausblenden gesprochen (blinking in and out). Ihr identifiziert dies automatisch mit dem Durchqueren großer Dimensionen. Ihr blendet Euch aus, besucht eine außerirdische Kolonie auf einem weit entfernten Planeten einer weit entfernten Galaxie und blendet Euch umgehend auf diesem Planeten und in diesem Bewusstsein in diesem Fokus ein. Im Bereich der Vorstellungskraft – die Realität ist – tut Ihr das. Aber Ihr blendet Euch auch andauernd in alle Eure Wahrscheinlichkeiten ein und aus. Wenn Ihr Euch selbst Trauminteraktionen erlaubt, bei denen Ihr Euch vielleicht mit dem Sehen anderer Wahrscheinlichkeiten verbindet, ist dies bloß ein längeres Aufrechterhalten der Aufmerksamkeit als Ihr dies in Eurem Ein- und Ausblenden tut. Euer Zeitelement „aus“ entspricht sozusagen Eurem Zeitelement „ein“, aber innerhalb der Effizienz der von Euch so erschaffenen Aufmerksamkeit scheint es keine Unterbrechung zu geben. Deshalb sehr Ihr einen fortwährenden Fluss.

Die Erklärungen, was den Bereich der Wahrscheinlichkeiten anbelangt, mögen viel Zeit benötigen, denn wir wünschen, Entstellungen weitestgehend zu vermeiden.

(*) Vickys Anmerkung: Dies bezieht sich auf eine “außerirdische Kreatur” die Mary und ich eines Tage für kurze Zeit erschufen. In diesem Augenblick war diese Kreatur real. Das können wir beide bestätigen. Aber in unserer offiziell akzeptierten Realität war es ein großer Plastiklöffel.

(**) Pauls Anmerkung: Bezieht sich auf das Beispiel des tapferen kleinen Schösslings, das Elias oft anführt, wenn er über die Notwendigkeit unseres Vertrauens und Annehmens und der Übernahme der vollen Verantwortlichkeit für uns selbst spricht.

[Sitzung 109, August 04, 1996]


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Wahrscheinlichkeiten
BeitragVerfasst: Mo 12. Sep 2011, 11:32 
Supraselbst
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ELIAS: Bei unseren Gesprächen über Wahrscheinlichkeiten werde wir uns anfangs auf die Eurem Fokus am nächsten gelegenen Wahrscheinlichkeitselemente fokussieren, denn es wird für Euer derzeitiges objektives Verständnis schwierig genug sein, dies zu assimilieren. Ihr verwirrt Euch nur, wenn Ihr versucht, Euch selbst voran zu springen und Informationen von allen anderen Dimensionen und nicht physischen Fokussen zu integrieren, während Ihr kein Verständnis bezüglich Eures gegenwärtigen Fokus und dessen Dimension habt. Ich werde mich also auf die Bewusstseinsbereiche und die Richtungen (directions) von Wahrscheinlichkeiten und wahrscheinlichen Selbst beschränken, die eng und unmittelbar mit diesem Fokus verbunden sind.

[Sitzung 111, 11. August 1996]


ELIAS: Eure objektive Aufmerksamkeit steuert Eure Aktion/Handlung. Eure Ideen bestimmten die Scharfeinstellung Eurer Richtung. Ich bitte Euch, Euch auf diese wichtigen Aussagen zu konzentrieren, denn sie verlaufen parallel zu Eurer Realität.

Bei unserem heutigen Gespräch über Wahrscheinlichkeiten werden wir über die Scharfeinstellung sprechen, die ein höchst verfeinerter und entwickelter Prozess ist, über den Ihr im physischen Fokus verfügt. In Eurer objektiven Äußerung habt Ihr eine höchst kreative und motivierte Selektion zwischen den von Euch zugelassenen Wahrscheinlichkeiten erschaffen. Dieser Vorgang wurde vor sehr langer Zeit in Eurer Geschichte vereinbart. Ihr habt mich nach den Seher gefragt. Heute Abend werden wir auch Informationen über die Seher bringen und auch darüber, wie Ihr gewählt habt, gegenwärtig Eure Selektion in Eure Wahrscheinlichkeiten zu integrieren.

Wir haben schon sehr gesagt, dass Eure religiös fokussierten sowie Eure Darwinschen Theorien bezüglich des Erschaffens Eurer Realität innerhalb dieser Dimension nicht richtig sind. Es gibt bei keiner Spezies eine Progression der Entfaltung, wie die Theorien sich dies ausmalen. Es hat innerhalb jeder Spezies, die sich physisch manifestiert, Experimente gegeben. Insofern hat der Mensch auch mit unterschiedlichen Bewusstseinsarten experimentierte, die ebenfalls Wahrscheinlichkeiten sind. Übereinstimmungsgemäß habt Ihr das gewählt, was Ihr nun als die Selektion der Wahrscheinlichkeiten seht, die Ihr gegenwärtig erschafft.

Ich habe Euch von Bewusstseins-Pools erzählt, die Ihr als Bewusstseinsspezies im physischen Fokus als Eure spezieseigenen Versuchsreihen ansehen könnt, obwohl alle lebenden Organismen auf Eurem Planeten innerhalb ihrer Spezies experimentiert haben, um das zu entwickeln, was sie als ihre bislang effizienteste Äußerung wählen. Das heißt nicht, dass Ihr nicht weiterhin mit der Äußerung jeder individuellen Spezies voranschreiten könntet, denn das werdet Ihr tun, weil Ihr andauernd im Zustand des Werdens seid. Innerhalb des Bewusstseins gibt es also keine Stagnation und kein statisches Sich-Nicht-Bewegen. Mit der Idee der Bewusstseins-Pools and der wahrscheinlichen Selbst habt Ihr eine Selektivität innerhalb der Wahrscheinlichkeiten erschaffen. Dies geht weit über Eure individuellen Äußerungen hinaus, denn Ihr erschafft dies auch en masse und habt dies auch im Verlauf Eurer Geschichte getan.

Wie wir kürzlich sagten, sind Eure Seher das, was Ihr als die Traum-Wandler ansehen könnt. Wenn Ihr in physischen Begriffen und innerhalb Eures Zeitelementes denkt, mögt Ihr denken, dass diese Essenzen Eure physische Äußerung starteten, aber das sind bildliche Begriffe, denn es gibt keinen Anfang. Des Verständnisses halber werden wir heute Abend die Idee Eurer Zeit integrieren und uns innerhalb ihrer Schranken ausdrücken. Deshalb mögt Ihr Euch einen Anfang durch Eure Seher vorstellen als die Essenzen noch nicht gänzlich physisch manifest waren. Innerhalb dieser Sumafi-Bewusstseinsfamilie führten diese Essenzen Bewusstseinsexperimente der physischen Manifestation durch, wie dies auch alle anderen Bewusstseins-Familien im Rahmen ihrer Gegenstücke der Seher taten. Heute Abend werden wir nicht übe die Repräsentanten der anderen Essenz-Familien sprechen sondern nur über die Seher.

Ihr könnt diese Essenzen (die Traum-Wandler) in einem Zustand des Ein- und Ausblenden visualisieren, so wie Ihr dies ebenfalls tut, doch sie Verstehen ihr Ein- und Ausblenden, weshalb sie ihre Aufmerksamkeit weniger singulär oder selektiv steuern. Insofern war … ist ihr Gewahrsein in ihrem teilweise physischen Fokus sehr umfangreich. Wenn Ihr Euch diese Seher physisch vorstellt, könnt Ihr sie Euch durchscheinend vorstellen. So könnt Ihr Euch diese Essenzen, die Ihr derzeit in Wirklichkeit nicht als real erachtet, realistischer vorstellen.

Die Zielvorstellung im Zuge der physischen Manifestation dieser durchscheinenden Wesen war es, mit der Funktionsfähigkeit der physischen Manifestation zu experimentieren. Deshalb mögen Eure Wissenschafter das sehen, was sie als die Evolution erachten, weil sie Überreste experimenteller Fokusse entdecken, mit denen nicht weitergemacht wurde. Da sie sich diese Überreste oder das, was sie für Überreste halten, nicht erklären können, entwickelten sie die Theorien über den Fortschritt und die Evolution. In Wirklichkeit war dies eine große Versuchsreihe mit verschiedenen physischen Manifestationsvorgängen.

Das Thema Seher lässt sich Euch schwierig erklären, nicht weil Eure Sprache nicht genug Worte hätte, um diese Ideen zu erklären, aber aufgrund Eurer derzeitigen selektiven Denkweise, werden Euch die Konzepte bezüglich der Seher als Fantasie erscheinen. Es ist schwierig für Euch, diese Konzepte als Realität anzunehmen, aber ich sage Euch, das sind sie.

So wie Kinder mit verschiedenen Spielen experimentieren, experimentierten die Seher spielerisch mit verschiedenen Äußerungen des physischen Fokus, die zeitweise auch Schöpfungen integrierten, die Ihr heute als ein Verschmelzen zwischen der tierischen und der menschlichen Form ansehen würdet. Diese Versuche waren nicht effizient und wurden deshalb nicht fortgesetzt. Manche Versuche wurden der Erfahrung halber über relativ lange Zeitspannen fortgesetzt.

So wie Ihr Eure Aufmerksamkeit der Reinheit und Intensität der Erfahrung halber singulär steuert, taten dies auch viele experimentelle Fokusse, die Ihr als Frühzeitmenschen anseht, die der Reinheit der Erfahrung halber Zeiten der physischen Manifestation in einem selektiven Fokus inkorporierten. Bei Ihren Versuchen mit dem, was Ihr als die frühen Menschen anseht, steuerten die Seher das Bewusstsein innerhalb der physischen Manifestation derart, dass sie den primitiven Menschen erschufen, der Eurer Ansicht nach im Vergleich mit Euch eher affenähnlich war. Es waren keine Primaten sondern ein Experimentieren sowie selektive Erfahrungen der menschlichen Äußerung in Kombination mit Tier-Bewusstsein, was einen spezifischen Fokus erschuf. Jede kreatürliche Manifestation, was Ihr auch im physischen Fokus seid, hat ihre eigene Selektivität innerhalb des Bewusstseins und ihre Ausrichtung/Regie von Wahrscheinlichkeiten.

Derzeit seht Ihr Euch aufgrund Eurer gezielten Aufmerksamkeit als Menschen/Leute (people) an. Deshalb vermenschlicht Ihr alle anderen Äußerungen mittels Eurer selektiven Aufmerksamkeit. Ihr personifiziert alle anderen Äußerungen wie Kreaturen und sogar Pflanzen und schreibt anderen Manifestationen Äußerungen als Person zu. Andere physische Bewusstseinsmanifestationen inkorporieren, so wie auch Ihr dies tut, ihre eigene, spezifische, spezialisierte Regie/Ausrichtung innerhalb des Bewusstseins.

Innerhalb der Bewusstseinspools können diese Äußerungen miteinander geteilt werden. Bei den anfänglichen Experimenten der Seher wurde mit physischen Verschmelzungen experimentiert. Es wurde nicht vereinbart, dies fortzusetzen, weil die Experimente in die Richtung gingen, ein Bewusstsein zu entwickeln, das den Austausch mit Pools von Bewusstseinsäußerungen zulässt. Deshalb könnt Ihr Elemente von Euch innerhalb des Bewusstseins mit anderen physischen Manifestationen austauschen. Auch diese mögen ihre Erfahrungen und Informationen mit Euch austauschen, aber bei jeder Manifestation wird die objektive Äußerungen dessen, was Ihr im Draußen seht, Euch anders erscheinen als deren Wirklichkeit. Deshalb können Informationen zwischen Spezies ausgetauscht werden, und die objektive Manifestation innerhalb einer Spezies kann als Instinkt gesehen werden. Innerhalb einer anderen Spezies mag dies dann als Gedankenprozess oder im Falle einer anderen Äußerung als konditionierte Erwiderung gesehen werden. Dies sind bloß verschiedene Äußerungen, die objektiv durch das Bewusstsein neu arrangiert werden, um der Selektivität des individuellen Fokus zu entsprechen. Ihr bevorzugt in Euren Äußerungen bestimmte Arten von Wahrscheinlichkeiten.

Wir sagen Euch dies, um Euch zum Fragen anzuregen, denn wenn Ihr etwas hinterfragt, motiviert Ihr Euch selbst, noch mehr von Eurem Selbst zu erforschen. Über Eure Bewusstseinsumschaltung und die Transition sprechen wir auch heute Abend, denn Ihr habt Euch gefragt, allerdings noch nicht gänzlich ernsthaft: „Warum Informationen über die Bewusstseinsumschaltung oder die Transition miteinbeziehen, wenn doch alle Zeit simultan ist?“ Ich offeriere Euch heute Abend Informationen, um Eure Erörterungen/Erklärungen in dieser Beziehung zu fördern.

Ihr habt den Blickwinkel von Allem oder Nichts. Wenn Ihr die Essenz unter diesem Gesichtspunkt seht, interpretiert Ihr es so, dass sich die Essenz in jedem Augenblick und in jeder Zeitperiode Eurer Vergangenheit sowie Eurer Zukunft in Fokussen manifestiert. Und entsprechend dieser Ideen seht Ihr, dass Ihr derzeit mit Eurer Umschaltung beschäftigt seid. Das ist teilweise richtig und teilweise auch nicht richtig, denn bei Eurem Fokussieren auf die physische Manifestation gibt es auch noch Eure Selektivität, die sich bezüglich von Wahrscheinlichkeiten weit über Euren derzeitigen Fokus hinaus ausdehnt.

Wie gesagt, hat jeder Fokus seine eigene Linie von Wahrscheinlichkeiten. Eure Essenz heuerte ihre eigene Selektivität bezüglich ihrer Fokusse an. Unabhängig davon, dass alle Zeit simultan ist, mögt Ihr im Rahmen der Essenz nicht wählen, in jeder Zeitepoche Eures Planeten eine physische Manifestation zu haben. Diese Wahrscheinlichkeit steht für Euch offen, und Ihr mögt wählen, sie nicht zu implementieren. Wie wir schon früher sagten, ist es für die Essenz nicht effizient, sich in jedem Augenblick der Zeit zu manifestieren, weshalb Ihr auch Aspekte und Counterparts habt, die ebenfalls Erfahrungen machen, und diese sind keine Facetten (*). Ich bin mir darüber im Klaren, dass meine Zuhörer nicht mehr dabei sind (dass ich meine Zuhörer verloren habe) Dies sind schwierige Konzepte. Ich werde es langsamer angehen.

Als Essenz wählt Ihr, Euch in den Bereichen der Zeit physisch zu fokussieren, die Ihr erleben wollt. Um alle physischen Erfahrungen mit einzubeziehen, wählt die Essenz die Wahrscheinlichkeiten des Inkorporierens von Counterparts, weshalb sie einerseits nicht Facetten in jedes Zeitelement hinein manifestiert, obwohl es andererseits Manifestationen gibt, da dies ebenfalls Elemente der Essenz sind, denn sie sind alle miteinander verbunden.

Die Individuen, die sich derzeit von uns angezogen fühlen, haben gewählt, sich innerhalb der Bewusstseinsumschaltung zu manifestieren, oder sie haben gewählt, vor der Loslösung aus dem physischen Fokus die Transition zu inkorporieren. Insofern kann die Information offensichtlich so verstanden werden, dass sie für die, die die Transition wählen, benötigt wird. Jene, die eine Re-Manifestation wählen, mögen leicht verwirrt sein und denken, dass sie doch bereits innerhalb der Bewusstseinsumschaltung manifest sind, weshalb es unnötig wäre, Informationen über das zu bekommen, was Ihr als „vor“ der Bewusstseinsumschaltung erachtet.

In Wirklichkeit ist alle Zeit simultan. Wie gesagt, schöpft Ihr innerhalb aller Fokusse aus Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart aller Zeitelemente. Deshalb ist die von Euch erlangte Information für das, was Ihr als zukünftige Fokusse anseht, nützlich. Darüber hinaus sind einige diese Individuen nicht innerhalb des Beginns Euer Umschaltung physisch fokussiert, weshalb im Rahmen der Wahrscheinlichkeiten gewählt wird, sich physisch in dem zu manifestieren, was Ihr als Zukunft anseht. Ich werde versuchen, spezifischer zu sein.

Gegenwärtig seid Ihr jetzt manifest. Eure derzeitige Umschaltung in Eurem Gegenwarts-Jetzt heuert die Anfangswehen dieses Vorgangs an, aber Ihr seid Euch gewahr, dass Ihr Euch nicht in der Vollendung der Bewusstseinsumschaltung befindet. Sie wurde als ein Geschehnis in Eurer Zukunft dargestellt. Einige Individuen unserer Gruppe und auch darüber hinaus werden innerhalb ihrer Wahrscheinlichkeiten wählen, den physischen Fokus noch vor dem loszulösen, was Ihr innerhalb der linearen Zeit als die tatsächliche Verwirklichung der Bewusstseinsumschaltung erachtet und deshalb nicht die Gesamtheit dieses Vorgangs innerhalb von dem erleben, was Ihr als Eure derzeitige Lebenszeit oder Euren Fokus erachtet. Manche Individuen wählen, die Re-Manifestation und die Anfänge der Verwirklichung der auf globaler Ebene geschehenden Bewusstseinsumschaltung zu erleben, weshalb ihnen das derzeitige Inkorporieren der Informationen bei ihrer Re-Manifestation und bei der physischen Verwirklichung der Umschaltung helfen wird.

Nun fragt Ihr Euch vielleicht: Wenn sie sich wieder manifestieren, warum nehmen sie dann diese Information nicht in Ihrer Zwischenphase auf, oder wie Michael (Mary) sagt, in der Pause. Ihr versteht den Transitionvorgang nicht. Es gibt viele verschiedene Transition-Vorgänge. Wenn Ihr die Wahrscheinlichkeit der Remanifestation wählt, fahrt Ihr mit der Selektion der Wahrscheinlichkeiten fort, was Eure Informationen begrenzt. Deshalb wäre Euer Handeln innerhalb einer vorübergehenden nicht-physischen Periode ein anderes als das, was Ihr nicht physisch wählen würdet, falls Ihr beschlossen habt, Euch nicht wieder im physischen Fokus zu manifestieren. Ihr habt bereits bei Eurem neuen Spiel herausgefunden (**), dass Individuen in der Pausen-Phase über nur wenig Informationen hinsichtlich ihres „Zustands“ verfügen. Sie beziehen Vorgänge mit ein, verfügen aber anscheinend über nur wenige Informationen und Verständnis bezüglich ihres Bewusstseinsbereichs oder der Vorgänge, die sie in diesem Bereich miteinbeziehen. Dies ist wiederum abhängig von den von Euch gewählten Wahrscheinlichkeiten. Denkt aber daran, dass Ihr Eure Wahrscheinlichkeiten selektiv auswählt. Ihr wählt sozusagen aus einer selektiven Linie von Wahrscheinlichkeiten. Ich werde ein neues Wort für „Linie“ bringen, da ich mit Linie nicht zufrieden bin.

Ihr seid auch im individuellen Fokus selektiv. Ihr wählt Gruppen von Wahrscheinlichkeiten, die Ihr als Linie ansehen mögt. Ihr könnt diese als eine Progression sehen, obwohl es nicht ganz eine Progression ist – dies sind sehr schwierige Konzepte – denn bevor Ihr Euch im physischen Fokus manifestiert, wählt Ihr eine Linie von Wahrscheinlichkeiten. Ihr wählt für einen spezifischen Fokus eine Absicht. Entsprechend der Absicht dieses individuellen Fokus wählt Ihr, eine Gruppe von Wahrscheinlichkeiten zu implementieren oder aus diesen bei Eurem Durchgang durch diesen individuellen Fokus zu schöpfen, und zwar unter Missachtung aller anderen Wahrscheinlichkeiten, die Eure Aufmerksamkeit nicht haben. Das heißt nicht, dass diese nicht weiterhin existieren würden, aber Ihr greift nicht auf sie zu. Das heißt, Ihr wendet Eure Aufmerksamkeit einem spezifischen Pool von Wahrscheinlichkeiten zu, aus dem Ihr Euch für Euren individuellen Fokus zu schöpfen wählt.

Wir versuchen, Euch zum Hinterfragen anzuregen, was Euch dazu motiviert, über die Wahrscheinlichkeiten hinaus zu gehen, die Ihr mit dem Pool gewählt habt, den Ihr mit Eire, individuellen Fokus verbindet. Dies soll Euch motivieren, Ideen miteinzubeziehen, die Eure Wahrnehmung erweitern. Und das ist es, was mit dem Erweitern Eurer Wahrnehmung gemeint ist, nämlich Euch objektiv zu erlauben, noch mehr Wahrscheinlichkeiten zu sehen, die Euch zur Verfügung stehen als bloß den Pool von Wahrscheinlichkeiten, den Ihr für den individuellen Fokus ausgewählt habt. Das Subjektive ist sich der Myriaden von Wahrscheinlichkeiten gewahr, die zur Verfügung stehen. Objektiv erwägt Ihr nur das, was Euch in dem von Euch gewählten Pool zur Verfügung steht. Nochmals, das heißt nicht, dass Ihr in diese Wahrscheinlichkeit eingesperrt wärt, denn das seid Ihr nicht. Es gibt keine geschlossenen Systeme. Ihr besitzt also die Fähigkeit, noch mehr Wahrscheinlichkeiten anzuzapfen als Ihr Euch derzeit anzuzapfen erlaubt.


(*) Pauls Anmerkungen: Facetten bezieht sich auf die Eigenschaften Eurer eigenen Essenz oder Seele (einschließlich anderer Fokusse, alternativer und wahrscheinlicher Selbst.) Die Begriffe Counterparts und Aspekte beziehen sich auf Eigenschaften anderer als unserer eigenen Essenzen, die immer noch unserer eigenen Werterfüllung halber eng mit den Erfahrungen unserer eigenen Essenz verbunden sind.

Um nun alles so klar wie Kloßbrühe zu machen, können wir auch Counterpart-Beziehungen mit unseren eigenen alternativen und wahrscheinlichen Fokussen haben. Mit anderen Worten sind das keine exklusiven jeweiligen Essenzeigenschaften, sondern das ist vermischt.
http://www.eliasforum.org/digests/essence_facets.html Facetten der Essenz, in englischer Sprache

(**) Vickis Anmerkungen: Ein Spiel der Regression in frühere Leben, das wir als TFE –Trans-Fokus-Begegnung bezeichnen.

[Sitzung 115, August 25, 1996]


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Wahrscheinlichkeiten
BeitragVerfasst: Mi 5. Okt 2011, 13:54 
Supraselbst
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ELIAS: In unseren Gesprächen über Wahrscheinlichkeiten habe ich Euch gesagt, dass es darum geht, zu bemerken und eine Erweiterung Eurer Wahrnehmung zuzulassen. Insofern präsentierst Du ein hervorragendes Beispiel. Bemerke Deine eigene Bewegung innerhalb der Wahrscheinlichkeiten, nämlich wie Du Dich durch Glaubenssatzsysteme hindurch bewegst. Bemerke Deine eigenen individuellen Handlungen. Wenn Du neue Wahrnehmungen oder das, was Du als neue Wahrnehmungen wahrnimmst, anheuerst und Dich durch Glaubenssatzsysteme hindurch bewegst, dann heuerst Du welchen Vorgang an? Ein Kämpfen! Ich habe Euch gesagt, dass Eure individuellen Äußerungen wie auch die Äußerungen en masse sich gegenseitig spiegeln. Der Vorgang ist also der Gleiche.

Bei der Anbahnung von Wahrscheinlichkeiten und der Bewegung innerhalb des Bewusstseins hin zum begehrten Bereich, heuert Ihr auch en masse Glaubenssatzsysteme an. Deshalb blendet Ihr das ein, was Ihr zunächst nach Euren Begriffen als das Gegenteil des Endproduktes anseht. Diese Bereiche zu bemerken, das ist lehrreich für Euch und hilft Euch, Euer Verständnis zu erweitern. Im Rahmen Deiner selektiven Aufmerksamkeit siehst Du, wie eine Wahrscheinlichkeit verwirklicht wird und ein unmittelbares Resultat aufzeigt. Ihr lasst nicht ein Verständnis aller Aktionen und Wahrscheinlichkeiten zu, die gleichzeitig im Rahmen jedweden Begehrens ablaufen.

(Ausschnitt)

ELIAS: Wir sprachen über Wahrscheinlichkeiten. Ich sagte Euch, dass Ihr nur eine Wahrscheinlichkeitslinie seht. Automatisch heuert Ihr innerhalb vieler Schichten des Bewusstseins, die Ihr nicht erkennt, viele Wahrscheinlichkeiten an. Ihr mögt physisch mit einem Vorgang befasst sein und denken, dass Ihr diese Handlung aus einem Grund anheuert, und das ist eine Verwirklichung einer Wahrscheinlichkeit. Doch simultan werden viele Wahrscheinlichkeiten verwirklicht. Ihr denkt, dass Wahrscheinlichkeiten simultan nur in anderen Dimensionen verwirklicht werden. In Wirklichkeit verwirklicht und leitet Ihr sehr viele Wahrscheinlichkeiten in dieser Dimension und Zeitperiode simultan innerhalb verschiedener Schichten des Bewusstseins ein. Ihr erkennt bloß nicht, was Ihr tut.

Ich habe schon oft gesagt, dass das Begehren groß ist. Michael erkennt sein Begehren, doch er erkennt nicht, wie er viele seiner Wahrscheinlichkeiten er verwirklicht, wie dies viele von Euch objektiv nicht erkennen, denn Ihr denkt selektiv. Eure Begehren werden verwirklicht werden. Wenn Ihr Wahrscheinlichkeiten anheuert und zu dem geht, was Ihr als den am weitesten entfernten Punkt anseht, den Ihr verwirklichen mögt, werdet Ihr innerhalb des Bewusstseins auf kreative Weise andere Wahrscheinlichkeiten suchen, um diese durchzugehen. Das was Ihr als einen Blockadepunkt anseht, dient in Wirklichkeit als Euer Motivationspunkt. Deshalb habe ich Euch gesagt, dass Eure Struktur und Eure Blockaden keine Blockaden sind, denn in Wirklichkeit sind sie Elemente Eurer Struktur. Sie sind Wahrscheinlichkeiten. In Wirklichkeit blockieren sie nicht etwas für Euch, obwohl Ihr es so seht. Sie dienen als Motivation für Eure Kreativität. Wenn Ihr glaubt, dass Ihr blockiert seid, werdet Ihr erfinderisch und erlaubt eine größere Äußerung Eurer Kreativität.

CATHY: Wie erschaffen wir überhaupt unsere eigene Realität angesichts all dieser wahrscheinlichen Selbst (Plural) und Wahrscheinlichkeiten, wenn wir alle miteinander verbunden sind? (lacht)

ELIAS: Deshalb habe ich Euch gesagt, dass es bei der Diskussion der Wahrscheinlichkeiten ein Element gibt, das Euch verwirren kann und was Ihr als bedrohlich für Eure persönliche Identität ansehen mögt. Die Euch offerierten Informationselemente werden Euch helfen, Eure Wahrnehmung auszudehnen. Wenn Ihr gegenwärtig bezüglich des Selbst verwirrt seid, kümmert Euch nicht um wahrscheinliche Selbst und denkt daran, dass Ihr das Zentrum seid.

CATHY: Das Zentrum der wahrscheinlichen Selbst (Plural), mit einer Linie, die da hindurchgeht. Es ist alles mit allem anderen auch verbunden, nicht wahr? (lacht)

ELIAS: Richtig. Aber so, wie Ihr Euch selbst wahrnehmt, seid Ihr das erschaffende Zentrum. Du erschaffst Deine Realität, dieses wahrscheinlichen Selbst namens Catherine.

VICKI: Ich habe eine Frage unserer neuen Freunde: “Wenn ich an einem Problem arbeite und darauf vertraue, dass mich meine innere Stimme führt, wie weiß ich dann, dass ich mein Ziel erreichen kann, wenn ich nicht herausfinden kann, welche Stimme mich in die “richtig” Richtung führt, richtig im Sinne des von mir erwarteten oder erwünschten Endergebnisses.“

ELIAS: Wie gesagt werden viele Schichte des Bewusstseins und viele Wahrscheinlichkeiten simultan angeheuert. Das, was Ihr als das „richtige“ Endergebnis anseht oder Euch wünscht, ist bloß eine Wahrscheinlichkeit innerhalb einer Schicht. Meine Antwort auf diese Frage scheint eine Nicht-Antwort zu sein, obwohl es die ultimative Antwort ist, nämlich alle Wahrscheinlichkeiten und das Selbst innerhalb dieses Vertrauens anzunehmen.

ELIAS: Wie gesagt werden viele Schichte des Bewusstseins und viele Wahrscheinlichkeiten simultan angeheuert. Das, was Ihr als das „richtige Endergebnis anseht oder Euch wünscht, ist bloß eine Wahrscheinlichkeit innerhalb einer Schicht. Meine Antwort auf diese Frage scheint eine Nicht-Antwort zu sein, obwohl es die ultimative Antwort ist, nämlich alle Wahrscheinlichkeiten und das Selbst innerhalb dieses Vertrauens anzunehmen.

Viele Leute sagen, dass sie ihrer inneren Stimme vertrauen, und zugleich akzeptieren sie sich selbst, ihre Wahrscheinlichkeiten oder die Verwirklichung ihrer Wahrscheinlichkeiten nicht. Wenn Ihr das Selbs annehmt, hegt Ihr keine Erwartung im Hinblick auf nur eine einzige Wahrscheinlichkeitslinie.

War Ihr gegenwärtig verwirklicht, ist teils der Einfluss Eures Begehrens, vermischt mit ein paar Tassen Glaubenssatzsystemen, drei Teilen Erwartung und einer Prise Wünsche, das Ganze eine Weile gebacken. Und dann erwartet Ihr, dass eine hübsche flauschige Wahrscheinlichkeit aufsteigt, die durchaus schmackhaft und ansprechend aussieht! Ich sage Euch allen, dass Ihr derzeit eine von Euch gewählte Bewusstseinsbewegung anheuert. Deshalb ist das Gewohnte nicht immer das, was Ihr gegenwärtig verwirklichen werdet, denn Ihr heuert Glaubenssatzsysteme und Vertrautheit an. Ihr fangt an, zuzulassen, dass subjektive Äußerungen in Eure objektiven Äußerungen durchträufeln, weshalb Ihr einen Wandel wahrnehmt. Insofern seid Ihr verwirrt, da Ihr anscheinend nicht mehr über die Fähigkeit verfügt, auf Eure vertraute alte innere Stimme zu vertrauen, denn diese ist nicht unbedingt immer Eure subjektive Stimme sondern eine weichere, objektive Stimme.

Das Annehmen ist, wie gesagt, Euer Ausgangspunkt. Ihr versteht bloß noch nicht ganz, wie Ihr annehmt, aber Ihr lernt. Habt Vertrauen darin, dass Ihr lernt, was wiederum Euer Annehmen bestärken wird. Und denkt daran, annehmen beinhaltet keine Erwartung. Wenn Ihr wirklich wünscht, bestimmte Wahrscheinlichkeiten zu verwirklichen, dann besitzt Ihr die Kreativität, diese singulären Wahrscheinlichkeiten zu verwirklichen.

Ihr seid erfinderische, kreative Wesen. Ihr werdet eine Methode entdecken, um das zu verwirklichen, was Ihr Euch wünscht, aber wenn Euer Begehren in einer Bewegung des Vertrauens und Annehmens des Selbst engagiert ist, erlaubt Ihr nicht immer bloß eine Wahrscheinlichkeitslinie. Ihr lasst zu, dass auch andere Wahrscheinlichkeiten verwirklicht werden. Ihr mögt also sehen, dass Ihr Euch selbst überrascht! In Wirklichkeit gewährt Ihr Euch die Chance zu sehen, wie noch mehr Wahlmöglichkeiten verwirklicht werden, aber bei diesem Prozess, denn Ihr seht dies als einen Prozess an, werdet Ihr verwirrt, da Ihr den von Euch angeheuerten Prozess nicht ganz versteht, weshalb dies für Euch nicht vertraut ist, und Ihr fragt Euch: „Was kann ich erwarten? Was werde ich erschaffen?“ Ihr werdet das erschaffen, was für Euren Lernprozess am effizientesten ist.

Das heißt nicht, dass Ihr immer die behaglichste Wahrscheinlichkeit wählt. Es bedeutet auch nicht, dass Ihr immer die erwünschteste (wished for) Wahrscheinlichkeit wählt. Es bedeutet, dass Ihr immer die Wahrscheinlichkeit verwirklicht, die Eure höchste Effizienz in diesem Augenblick äußert, und zwar Eures Lernens und Eurer Aufmerksamkeit halber. Dann geht Ihr zu Eurem nächsten Schritt und interpretiert, was Ihr erschaffen habt und warum Ihr – wie Ihr denkt - dies erschaffen habt, obwohl dieses „warum“ nicht immer völlig konsequent ist (is not completely of consequence), da Ihr Euch bereits die Antwort auf das allumfassende „warum“ geliefert habt. Alle Eure Wahrscheinlichkeiten verwirklicht Ihr Eures Bemerkens, Lernens, Verbundenseins und der Erfahrung wegen.

[Sitzung 117, September 01, 1996]


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Wahrscheinlichkeiten
BeitragVerfasst: Fr 7. Okt 2011, 11:06 
Erleuchtet
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Hee Gilla ,
Ich komme garnicht mehr nach dir ein grosse LOB und Dankeschön für deine Arbeit zu sagen.
Es ist wie beim Lesen der Seth-Texte , als ob Jemand mein Inneres kennt ..meine Art zu Denken.
Ich hoffe du hast genauso viel Freude beim schreiben , wie ich beim lesen. :P
LG.


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Wahrscheinlichkeiten
BeitragVerfasst: Fr 7. Okt 2011, 12:21 
Supraselbst
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DREW: (sprach über geheime Botschaften in der Thora http://de.wikipedia.org/wiki/Bibelcode) Ich frage mich, ob Wahrscheinlichkeiten jederzeit verändert werden können und wie etwas, was in der Vergangenheit geschrieben wurde, darüber entscheiden kann, welche Wahrscheinlichkeit wir in der Zukunft unserer linearen Zeit wählen werden. Oder wurden diese Dinge außerhalb der simultanen Zeit im subjektiven Gewahrsein geschrieben.

ELIAS: Dies ist eine von noch vielen anderen Kodierungen/Verschlüsselungen sowohl auf Eurem Planeten als auch in Euch selbst, die Informationen über ein eine weitläufige Betrachtung der Wahrscheinlichkeiten birgt, welche innerhalb der simultanen Zeit verwirklich werden. Dies ist so, wie wenn Ihr einen Augenblick lang aus Eurer bestimmten dimensionalen Realität hinausgehen und deren simultane Gesamtheit objektiv sehen würdet. Statt linear und in Segmenten zu sehen, seht Ihr die Gesamtheit der Wahrscheinlichkeiten simultan und auf einmal und projiziert diese dann in Schriftform. Es gibt zu viele simultan geschehende Wahrscheinlichkeiten, um diese mit Worten und in Eurer Sprache auszudrücken. Deshalb wurde dies auf eine wesentlich effizientere Weise verschlüsselt.

Ihr seid in einer Realität, die innerhalb der Schranken eines Zeit-Bezugssystems gehalten ist. Insofern schaut Ihr nach vorne und auch zurück. Außerhalb dieser bestimmten physischen Manifestation trifft das nicht zu. Deshalb könnt Ihr auf Informationen der simultanen Zeit zugreifen. Ihr äußert nicht Vorhersagen zukünftiger Ereignisse. Ihr seht, was derzeit geschieht und welche Wahrscheinlichkeiten gegenwärtig gewählt werden.

DREW: In diesen Informationen sind also alle Wahrscheinlichkeiten verschlüsselt, wenn wir diese verstehen könnten? Oder sind es die, die wir wählen? Das verwirrt mich ein bisschen im Zusammenhang mit Vorhersagen. Wenn etwas nach unseren Begriffen neu geschrieben wird und die Vergangenheit jene Wahrscheinlichkeiten bereits skizziert, die wir jetzt wählen, ist es doch logisch… Im Grund genommen ist das so, wie wenn man sagen würde, die Leute in der Vergangenheit wussten bereits das, was wir jetzt tun, und somit auch das, was wir in Zukunft tun werden. Und wenn die Codes implizieren, dass ein Ereignis in der Zukunft stattfinden wird, ist das dann nicht dasselbe, wie wenn eine Wahrscheinlichkeit, die wir wählen und verwirklichen werden, vorhergesagt wird?

ELIAS: Das ist ein gefährliches Territorium, denn im physischen Fokus neigt Ihr dazu, Vorhersagen nicht als Wahrscheinlichkeiten sondern als unveränderliche Absoluta zu sehen. Deshalb neigt Ihr zur Idee der Vorherbestimmung. Das ist falsch. Dies sind verschlüsselte Betrachtungswinkel/Bilder von Wahrscheinlichkeiten, aber es sind keine geschlossenen Systeme. Obwohl eine Wahrscheinlichkeit angezapft und gesehen werden kann, kann sie auch geändert werden.

Lasst uns nun Wahrscheinlichkeiten als nicht vorherbestimmt und als keine Absoluta sehen. Ihr mögt eine Eurer Ansicht nach furchtbare Prophezeiung eines Ereignisses auf Eurem Planeten haben. Insofern wird das als Absolutum präsentiert, doch es ist eine Vorhersage. Im Rahmen des Wissens um Wahrscheinlichkeiten steht diese Vorhersage dort (deutet auf die Mitte) und wird gesehen. Im Rahmen der simultanen Zeit wird sie verwirklicht, aber alle Wahrscheinlichkeiten werden innerhalb der simultanen Zeit verwirklicht. Das Bewusstsein jener Individuen, die diese Wahrscheinlichkeit zu ändern wünschen, wird diese Wahrscheinlichkeit in eine alternative Realität umsiedeln (deutet nach rechts), wenn sie dies zu tun wählen. Diese Wahrscheinlichkeit wird immer noch verwirklicht, aber nicht in Eurer Realität.

Alle Wahrscheinlichkeiten werden verwirklicht. Ihr begebt Euch also in Gefahrenzonen, wenn Ihr auf irgendwelche Prophezeiungen und Vorhersagen blickt und diese für Absoluta halten, was sie nicht sind. Alle Wahrscheinlichkeiten können jederzeit geändert werden. Ihr könnt Euch 1312 erneut manifestieren und (das Jahr) 2.045 verändern, denn alles ist simultan. Jedes gewählte Ereignis wird innerhalb der Wahrscheinlichkeiten verwirklicht werden, aber auch jedes andere Ereignis kann ebenfalls verwirklicht werden.

[Sitzung 183, June 15, 1997]


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Wahrscheinlichkeiten
BeitragVerfasst: Sa 8. Okt 2011, 11:41 
Supraselbst
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ELIAS: Ihr seid andauernd im Zustand des Werdens. Deshalb erschafft Ihr in jedem Bewusstseinsaugenblick Wahrscheinlichkeiten. Ihr wählt nicht aus Elementen, von denen Ihr glaubt, dass sie bereits existieren. Sie werden nicht vor Euch eingeblendet. Ihr erschafft sie in jedem Augenblick, und so wie Ihr jede Wahrscheinlichkeit als ein neues Ereignis erschafft, erschafft Ihr simultan auch alle anderen Wahrscheinlichkeiten, die innerhalb eines Aspektes der von Euch geschaffenen Wahl vorhanden sind. Das heißt nicht, wenn Ihr wählt, eine Straße zu überqueren, dass ein anderes Du in einer anderen Wahrscheinlichkeit unbedingt die Straße nicht überquert. Die Energie und deren Freiheit innerhalb des Bewusstseins können sich als das Pflanzen einer Blume in einer anderen Realität übersetzen, da die Energie sich neu arrangiert hat, um auf jedem nur möglichen Gebiet Aspekte von Wahrscheinlichkeiten zu verwirklichen.

Dies mag keine Ähnlichkeit aufweisen mit Euren Gedankenprozessen im Hinblick auf Wahrscheinlichkeiten, aber die Energie ist unbegrenzt, und sie rekonstruiert sich fortwährend selbst und manifestiert sich andauernd auf jedem Gebiet. Wenn Ihr also wählt, eine Wahrscheinlichkeit zu verwirklichen, könnt Ihr Eure Idee verwerfen, dass Ihr diese Wahrscheinlichkeit aus Eurem Kosmos angezogen und dieses Ereignis aus der großen Bibliothek von Ereignissen gewählt hättet. Denn Ihr habt ein neues Ereignis innerhalb der Energie erschaffen, das nie zuvor erdacht (conceived) worden war.


[Sitzung 185, June 21, 1997]


ELIAS: Erlaubt Euch, im Rahmen dieser Umschaltung furchtlos in das Gebiet des Neu-Erlebens zu gehen und fokussiert zugleich Eure Aufmerksamkeit weiterhin auf das Gegenwarts-Jetzt, denn ein anderes gibt es nicht. Es gibt weder eine Zukunft noch eine Vergangenheit, sondern nur das Jetzt – und zwar fortwährend. Erlaubt Euch also die Erfahrung im Jetzt und vertraut Euch selbst. Wenn Ihr zulasst, dass Ihr expandiert und Erfahrungen macht, erlaubt Ihr Euch auch noch mehr Eurer an Euch selbst gerichteten Sprache (zu verstehen???). Ihr offeriert Euch also noch mehr Informationen über das Selbst, Eure Richtung und Eure Entscheidungen/Auswahlmöglichkeiten (choices). Wenn Ihr Euch um die Zukunft sorgt, lenkt Ihr Euch davon ab, Euch selbst zuzuhören. Die Leute fragen mich: „Was soll ich tun? Welche Richtung soll ich einschlagen?“ Wenn Ihr Euch selbst zuhört, könnt Ihr Euch diese Fragen selbst beantworten. Wenn Ihr Eure Aufmerksamkeit im Jetzt fokussiert mögt Ihr Euch damit überraschen, dass Euer Selbst in Eindrücken und Impulsen und mit dieser zarten, ruhigen Stimme mit Euch spricht, die Euch Eure eigene Richtung offerieren und Euch Eure Antworten geben wird.

Bezüglich der Antworten, die Ihr Euch selbst auf herrliche Weise offerieren könnt, seid Ihr nicht von anderen Individuen oder von dieser Essenz abhängig. Es geht bloß darum, sich zu erinnern und dem Selbst zuzuhören, und Ihr werdet im Inneren wissen, wenn Ihr Euch selbst ansprecht/mit Euch selbst redet.

Ihr werdet die Eindrücke erkennen, die sich für Euch richtig anfühlen und wissen, welche Richtung Ihr innerhalb der Wahrscheinlichkeiten zu wählen wünscht. Darum geht es, und deshalb rate ich den Leuten so oft, sich auf das Jetzt und das Selbst zu fokussieren, denn dann müsst Ihr nicht bei dieser Essenz nachfragen! Ich mag Euch Erklärungen für Eure Realität und auch Hilfe in Eurer Verwirrung offerieren, aber diese Essenz wählt Eure Wahrscheinlichkeiten nicht für Euch aus. Keine Essenz wählt für Euch Wahrscheinlichkeiten aus. Ihr wählt selbst. Und wenn Ihr anderen Individuen lauscht oder Euch andere Essenzen die Richtung sagen, in die Ihr gehen sollt, dann werdet stutzig, denn kein anderes Individuen kann Euch Eure Richtung offerieren.

[Sitzung 216, September 13, 1997]


ELIAS: Wenn Ihr in den physischen Fokus eintretet, seid Ihr auch nicht auf Euren individuellen Wahrscheinlichkeits-Pool begrenzt. Ihr besitzt die Fähigkeit, über Euren individuellen Wahrscheinlichkeit-Pool hinaus zu gehen und Wahrscheinlichkeiten in Euren Pool zu holen, die Euren Fokus völlig verändern werden. Das ist kein gängiger Vorgang, aber er kann bewerkstelligt werden. Nicht viele physisch fokussierten Individuen wählen, Wahrscheinlichkeiten von außerhalb ihres individuellen Wahrscheinlichkeits-Pools zu holen (to get), aber dies geschieht, und in solche Fällen werdet Ihr bei diesen Individuen Manifestationen wahrnehmen, die Ihr als drastische Veränderungen ihres bestimmten Fokus ansehen werdet. Sie werden dann in völlig andere als ihre ursprüngliche Richtung gehen.

[Sitzung 270, March 19, 1998]


ELIAS: Lass mich Euch sagen, dass es bei Eurem Erschaffen von Wahrscheinlichkeiten im physischen Fokus keine Vielzahl von Wahrscheinlichkeiten gibt, die vor Euch von einem Wahrscheinlichkeiten-Baum herunterbaumeln, auf dass Ihr irgendeine Wahrscheinlichkeit pflücken könnt, die Euch reif und saftig zu sein scheint. Bei den Wahrscheinlichkeiten erschafft Ihr eine Linie. Ihr erschafft diese Wahrscheinlichkeitslinie gezielt auf gleiche Weise, wie Ihr Euren Bleistift nehmt und eine Linie auf Papier malt, deren Spitze die Linie erschafft, während Ihr den Bleistift über das Papier bewegt. Die Linie erstreckt sich nicht, solange Ihr nicht den Bleistift bewegt, um die Linie zu ziehen. Auf gleiche Weise erschafft Ihr Wahrscheinlichkeiten, und bei Eurem Erschaffen von Wahrscheinlichkeiten innerhalb eines jeden Augenblicks, erschafft Ihr jene Wahrscheinlichkeiten, die für Eure Aufmerksamkeit am effizientesten sind. Ihr erschafft keine Fehler. Ihr glaubt, dass Ihr Fehler erschaffen würdet, aber innerhalb Eurer Schöpfungen der Wahrscheinlichkeitslinien erschafft Ihr keine Fehler. Ihr erschafft eine jede Entscheidung/Auswahlmöglichkeit und eine jede Wahrscheinlichkeit auf eine solche Weise, dass sie Eure Aufmerksamkeit am effizientesten bekommt.

Beim Erschaffen der Wahrscheinlichkeiten erscheinen Euch gemäß Euren Glaubenssatzsystemen nicht alle von Euch erschaffenen Wahrscheinlichkeiten komfortable oder gut zu sein, aber sie sind nützlich, denn sie haben Eure Aufmerksamkeit und bieten Euch Informationen über Eure Absicht.

Objektiv mögt Ihr keine vollständige Erkenntnis und Verständnis von dem haben, was Ihr erschafft und wie MAKELLOS Eure Wahrscheinlichkeiten zusammenpassen, dieses Wort könnt Ihr unterstreichen, aber sie passen makellos zusammen und es sind keine Fehler. Sie sind die effizienteste Wahl und der effizienteste Vorgang/Handlung bei allen Euren Schöpfungen im Rahmen Eurer individuellen Aufmerksamkeit. Deshalb mögt Ihr diesen Vorgängen Glaubenssatzsysteme auferlegen (to place upon), und Ihr könnt sie anzweifeln. Aber darum geht es auch bei dieser Bewusstseinsumschaltung, Eure Schöpfungen innerhalb Eurer Wahrscheinlichkeitslinie objektiv zu sehen, zu verstehen und zu wissen, was Ihr erschafft und wie Ihr alle diese Auswahlmöglichkeiten erschafft, was Euch wiederum eine effizientere Auswahl Eurer Glaubenssatzsysteme bietet.

[Sitzung 275, April 23, 1998]


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Wahrscheinlichkeiten
BeitragVerfasst: Sa 8. Okt 2011, 17:26 
Supraselbst
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ELIAS: Obwohl Ihr in den physischen Fokus mit dem, was wir als einen Pool von Wahrscheinlichkeiten bezeichnen mögen, eintretet, ist dieser Pool nicht festgelegt. Euch ist nicht vorherbestimmt, in eine bestimmte Richtung zu gehen, und insofern kann dies jederzeit in Eurem physischen Fokus geändert werden, obwohl Ihr das Potential für diesen bestimmten Pool der Wahrscheinlichkeiten habt. Deshalb könnt Ihr Euch leicht in manchen Bereichen irren, wenn Ihr bestimmte Konzepte betrachtet und diesen bestimmten Bereichen zu viel Bedeutung beimesst.

Ich sage Euch, dass Ihr vor Eurer Manifestation in physischer Gestalt die Fähigkeit habt, Euch an die Essenz zu erinnern, was Euch das Sichten des Potentials des Wahrscheinlichkeiten-Pools und seiner Ausrichtung offeriert, den Ihr für diesen bestimmten Fokus wählen mögt.

Lasst mich dies relativieren. Eine Essenz mag wählen, die Persönlichkeitsenergie in einem individuellen Fokus zum Zeitpunkt der Empfängnis zu fokussieren oder auch irgendwann innerhalb des Zeitraums, bis das Kind ein Jahr alt ist. Dieses Sichten, von dem Du sprichst, kann jederzeit innerhalb dieses Zeitraums angezapft werden, und erkenne bitte, dass jede Essenz ihre eigene Eintrittszeit in die physische Form wählt. Die Essenz hat die physische Form von der Empfängnis an erschaffen und das Wachstum dieser physischen Form entwickelt, aber die Persönlichkeits-Energie der Essenz muss mit der von ihr erschaffenen physischen Form nicht unmittelbar verschmolzen werden. Deshalb mögt Ihr dies so sehen, dass Ihr das Erinnerungsvermögen dessen anzapfen könnt, was nach Eurer Sichtweise noch vor der Verschmelzung mit der Körperform war, was Euch die ursprüngliche Richtungswahl innerhalb Eures Wahrscheinlichkeiten-Pools offerieren wird.

Ich rate Euch, dies nicht als Absolutum oder allzu starr zu sehen, denn in der frühen Kindheit werden auch viele ursprünglich angenommenen Wahrscheinlichkeits-Pools verändert, und Ihr mögt Euren Wahrscheinlichkeiten-Pool erweitern, um ein umfangreicheres Äußern der eigenen Kreativität und Erfahrungen zu gestatten. In der jetzigen Zeitperiode ist dieser Vorgang sehr viel häufiger geworden, da die Leute sich dieser Umschaltung immer mehr bewusst werden und sich deshalb eine größere Bereitschaft zur Ausdehnung ihres eigenen Bewusstseins und eine größere Offenheit ihrem Gewahrseins gegenüber gestatten, womit sie ihren eigen Pool an Wahrscheinlichkeiten sowie ihre Kreativität ausdehnen. Ihr alle, die Ihr jetzt anwesend seid, habt Eure Wahrscheinlichkeiten innerhalb dieses bestimmten Fokus verändert, um noch mehr eigene Kreativität und eine größere Expansionsbereitschaft innerhalb des Bewusstseins zuzulassen.

Ihr könnt wählen, dieses Sichten anzuheuern, und in Eurer derzeitigen Kultur wäre ein veränderter Zustand die effizienteste Weise, um in diese Bereiche zu gehen. Dies mag durch ein anderes Individuum in Rahmen einer Hypnose unterstützt werden, was Euch anfangs helfen mag, leichter in andere Zustände zu gelangen. Ihr mögt auch die objektive Erkenntnis gewinnen, dass Ihr über die Fähigkeit verfügt, auf Wunsch eigenständig in einen solchen veränderten Zustand hinein zu gehen und Euch auf diese Weise sehr viele auf diesen Gebieten von Euch gesuchte Informationen anbieten.

[Sitzung 280, May 14, 1998]


MIKE: Das bringt mich auf die nächste Sache, jenen finanziellen Vorgang, über den wir in der letzten Sitzung sprachen. Trifft es zu, dass die Wahrscheinlichkeiten sich verändert haben? (bezieht sich auf Sitzung 279).

ELIAS: Da Du Zweifel beim Annehmen Deines eigenen Erschaffens dieser Situation hegst, sagte ich Dir bei unserer letzten Begegnung, dass Du in einen weniger wahrscheinlichen Bereich umziehst. Deine Wahrscheinlichkeiten hast Du also nicht verändert, und Du setzt bloß Deine Wahrscheinlichkeitslinie fort.

MIKE: Darf ich dann um Deine Hilfe bitten, denn ich dachte, dass ich dabei war, die Wahrscheinlichkeiten zu verändern.

ELIAS: (kichert) Obwohl Ihr im physischen Fokus das Glaubenssatzsystem hegt, dass Ihr einen Zaubertrunk bekommen könnt, der für Euch sofort andere Wahrscheinlichkeiten erschaffen wird, sage ich Dir, dass Du selbst im Bereich Deiner eigenen Wahrscheinlichkeiten diese Fähigkeit und die Auswahlmöglichkeiten/Entscheidungen hast, denn Du erschaffst die Gesamtheit Deiner eigenen Wahrscheinlichkeiten. Keine andere Essenz kann sich da einmischen und irgendwelche Wahrscheinlichkeiten oder Auswahlmöglichkeiten für Dich erschaffen, denn Du bist der Einzige, der dies tun kann.

Ich kann Euch sagen, dass Ihr auf dem Gebiet vieler objektiver Begehren oder Wünsche nicht automatisch die Auswahl oder die Wahrscheinlichkeiten bloß aufgrund Eures Wunsches verändert. Ihr verändert diese Wahrscheinlichkeiten, indem Ihr Eure eigenen Glaubenssatzsysteme und Euren eigenen Mangel an Annehmen des Selbst ansprecht, und wenn Ihr diese Elemente Eures Fokus verändert, beginnt Ihr, objektiv auf dem Gebiet Eurer Wünsche zu erschaffen.

MIKE: Dies ist schwierig, denn ich kenne viele Leute, die dies lesen oder sich anhören und denken werden, dass ich ein verzogener Balg bin. (Elias kichert) Denn es scheint so zu sein, dass ich die ganze Zeit über in diesem Fokus alles bekommen habe, was ich haben wollte, und dies scheint die einzige Sache zu sein, die ich noch nicht manifestiert habe.

ELIAS: Du offerierst Dir Deine eigene Symbolik, um zu bemerken, dass es Bereich in Dir gibt, wo Du sozusagen eine Linie ziehst und wo Du bei vielen Deiner Schöpfungen über Wissen verfügst, aber das heißt nicht, dass Du automatisch jedwedes erwünschte Element ebenso mühelos erschaffen kannst. Denn so wie alle anderen Individuen im physischen Fokus, hast Du Deine Zweifel hinsichtlich Deiner Fähigkeiten und dessen, was Du tatsächlich im physischen Fokus vorsätzlich erschaffen kannst und was nicht. Und wenn Du Dich in solche Erschaffens-Bereiche begibst, die Du objektiv als größere physische Bereiche ansiehst, erkennst Du auch, dass Du nicht gänzlich glaubst, über die Fähigkeit zu verfügen, dies zu bewerkstelligen, und darüber sprachen wir bei unserer letzten Begegnung, als ich Dir sagte, dass dieser Faktor oder dieses Element dazu beiträgt, dass Du das Erwünschte nicht erschaffst.

MIKE: Hmm. Ist es nur diese eine Sache, die mich hier einschränkt, nämlich mein Glaubenssatz bezüglich meiner Fähigkeit, dies zu erschaffen?

ELIAS: (kichert) Nur! Was für ein kleines Wort für eine große Situation! (Beide lachen). Das wäre das Element, das sich am meisten auswirkt.

MIKE: Okay, wenn ich im Grunde genommen daran arbeite, werde ich die Wahrscheinlichkeit dramatisch verändern?

ELIAS: Du verfügst über diese Fähigkeit. Ich werde Dir nicht bestätigen, was Du fertigbringen wirst oder nicht! Aber Du besitzt diese Fähigkeit, und deshalb existiert die Wahrscheinlichkeit, dass Du Deine Situation dramatisch verändern kannst.

MIKE: (seufzt) Okay. Warum erscheinen die Dinge für meine Mutter und für mich so stagnierend zu sein, obwohl wir eine bewusste Anstrengung unternehmen, bestimmte Elemente zu manifestieren? Mit anderen Worten, warum manifestieren sich diese Ding nicht in dieser offiziell akzeptierten Realität und stattdessen irgendwo anders?

ELIAS: Aus genau dem gleichen Grund, den ich Dir gerade genannt habe.

MIKE: Okay, und das gilt für uns Beide?

ELIAS: Richtig. Derzeit offerierst Du Dir die Chance, dies zu sehen und Deine eigenen Probleme mit dem Annehmen des Selbst anzusprechen.

[Sitzung 290, June 25, 1998]


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Wahrscheinlichkeiten
BeitragVerfasst: So 9. Okt 2011, 10:22 
Supraselbst
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JOE: “... Wie wohl die Meisten von uns, versuche ich, den Mechanismus des Erschaffens der physischen Realität gänzlich zu verstehen. Ich bin Bauunternehmer, und wir sind ziemlich erfolgreich. Obwohl ich mir der involvierten Komplexitäten nicht gewahr bin, denke ich, dass ich diese Realität auf die von mir gewünschte Weise erschaffe, oder dass ich zumindest in die von mir gewünschte Richtung gehe. Ich weiß, dass wir unsere Realität aufgrund unserer Absicht und Konzentration auf etwas erschaffen, aber wie viel Freiheit können wir uns selbst beim Vorstellen und Visualisieren anderer Wahrscheinlichkeiten einräumen, ohne die bisherig Spur des Erschaffens unserer Realität zu beinträchtigen? Habe ich mich verständlich ausgedrückt?

ELIAS: Ja. Du hast erkannt, dass Du in diesem Fokus eine Wahrscheinlichkeitslinie und eine bestimmte Richtung des Erschaffens aufgebaut hast, bei der Du Dich wohlfühlst, und Du willst in dieser Richtung expandieren, möchtest aber nicht die Gesamtheit der von Dir etablierten Schöpfung ändern. Richtig?

JOE: Richtig. Ich denke, mein Gewahrsein hat sich bis zu dem Punkt erweitert, dass ich mir etwas ansehe, was sein könnte und mir vielleicht mentale Bilder bezüglich anderer Wahrscheinlichkeiten gebe, nicht solcher, die ich verwirklichen möchte, aber solcher, die ich in der Fantasie erforschen möchte. Wie weit kann ich damit gehen, ohne die bereits begonnene Spur zu beeinträchtigen, oder hat das überhaupt irgendwelche Auswirkungen?

ELIAS: Ha, ha, ha! Ich sage Dir, dass Du in großem Stil erkunden und mit dem Untersuchen von Wahrscheinlichkeiten spielen kannst. Tatsächlich kannst Du ständig auf den Gebieten anderer Wahrscheinlichkeiten forschen, die Du nicht in diese offiziell akzeptierte Realität eingefügt hast, ohne das, was Du in diese Realität erschaffen hast, zu verändern.

JOE: Ich sollte also keinerlei Angst haben, meine Fantasie streunen und Dinge erforschen zu lassen, die ich erforschen möchte, ohne tatsächlich die von mir bereits erschaffene physische Realität zu beeinträchtigen?

ELIAS: Durchaus. Ihr habt die Fähigkeit, jeden anderen Bereich des Bewusstseins, wozu auch wahrscheinliche Realitäten gehören, zu untersuchen und zu erforschen, ohne das zu verändern, was Ihr bereits in diese Realität eingefügt habt. Als Essenz wisst Ihr selbst, welche Richtung Ihr in dieser bestimmten Realität zu verwirklichen gewählt habt, und Ihr verfügt über ein inneres Unterscheidungsvermögen. Ihr habt bereits Kenntnis von diesen Vorgängen, von Eurer Absicht und von der von Euch in dieser bestimmten Realität gewählten Richtung. Es besteht also keine Gefahr, wenn Ihr andere Bewusstseinsbereiche und andere wahrscheinliche Realitäten untersucht und erforscht. Du kannst Deine Aufmerksamkeit vorübergehend auf die Teilhabe an jener wahrscheinlichen Realität richten, ohne die von Dir eingefügten Verwirklichungen in der von Dir offiziell akzeptierten Realität zu verändern. Was Deine energetische Einflussnahme auf diese Realität anbelangt, so wirken sich, unabhängig von deren Richtungen, alle Energieäußerungen auch auf alle anderen aus.

Diese Aktionen mögen tatsächlich für Dich sehr nützlich sein, denn wenn Du wahrscheinliche Realitäten oder andere Aspekte Deiner selbst erforschst, kannst Du Dir noch mehr Informationen offerieren und Dein Gewahrsein erweitern, um noch mehr Auswahlmöglichkeiten und noch mehr eigenes Verständnis von dem zu umfassen, was Du in Deiner offiziell akzeptierten Realität am Erschaffen bist, was auch Dein Gewahrsein für noch mehr eigene Kreativität öffnen mag, die Du in die von Dir in diesem Fokus und in dieser offiziell akzeptierten Realität erschaffene Wahrscheinlichkeitslinie einfügen kannst. Du erschaffst hierdurch keine Bedrohung für Deine etablierte Realität, aber Du magst eine Situationen erschaffen, in der Du Dir noch mehr Informationen sowie noch mehr Kreativität offerierst, um sie in Deiner offiziellen Realität zum Ausdruck zu bringen.

JOE: Okay, ich werde Dir ein Beispiel nennen, und ich denke, dass es genau zu Deiner Erklärung passt, aber so wie ich es verstehe, wird es sozusagen wie das Sahnehäubchen auf dem Kuchen sein. Nehmen wir an, ich biete für einen Auftrag im Wissen, dass wir das bekommen, worauf wir uns konzentrieren, und ich möchte, dass unsere Firma diesen Auftrag bekommt. Anderseits konzentriere ich mich nicht auf das, was ich ebenfalls visualisiere, nämlich was geschehen wird, wenn wir den Auftrag nicht bekommen, dieser geändert, aufgeteilt oder verschoben wird usw. In diesem Augenblick konzentriere ich mich nicht besonders auf den Auftrag. Ich konzentriere mich nicht so weit, dass ich versuche, ihn in die Realität hineinzubringen. Ich möchte den Auftrag bekommen und erwarte, ihn zu bekommen. Andererseits möchte ich mental auch alle anderen Aspekte erforschen, die vielleicht geschehen würden, wenn ich den Auftrag nicht bekomme oder diese anderen Dinge geschehen würden, von denen ich sprach.

ELIAS: Ich verstehe Deine Verwirrung sowie die Richtung, in die Du mit Deiner Frag gehst. Wenn Du andere wahrscheinliche Schöpfungen erforschst, bringst Du damit nicht Deine Botschaften an Dich selbst oder Deine eigene Richtung durcheinander. Wenn Du die Tatsache, dass Du das erschaffst, worauf Du Dich konzentrierst, in sehr wörtliche objektive Begriffe übersetzt, verwirrst Du Deine Gedankenprozesse. Ich sage Dir ganz klar, dass Ihr das erschafft, worauf Ihr Euch konzentriert, aber das heißt nicht unbedingt, dass Ihr das erschafft, woran Ihr denkt. Da besteht ein Unterschied. Deine Gedanken mögen sich auf einen bestimmten Vorgang und auf eine bestimmte Richtung, auf ein bestimmtes Bedürfnis oder einen Wunsch konzentrieren. Das heißt nicht, dass Ihr unbedingt dieses Bedürfnis bloß aus dem Grund verwirklicht, weil Ihr Euch objektiv in Eurem Gedankenprozess darauf konzentriert.

Für viele Individuen sind dieser Bereich und dieses Konzept verwirrend, denn Ihr erzeugt einen Gedankenprozess, der in absoluten Begriffen denkt, und den Euch von mir offerierten Informationen hört Ihr in sehr absoluter Hinsicht zu, weshalb diese Informationen dann auch sehr leicht missverstanden und falsch interpretiert werden können. Wenn ich Euch sage, dass Ihr das erschaffen werdet, worauf Ihr Euch konzentriert, wird dies auch durch Eure Glaubenssätze beeinflusst, und diese Bewegung erfolgt so, wie ich dies kürzlich anderen Individuen schilderte: Wenn Ihr auf dem Gebiet Eurer Bedürfnisse (wants) eine Linie von Wahrscheinlichkeiten erschafft und diese in Gang setzt, ist es für Euch nicht nötig, Euch in einem Gedankenprozess oder -muster auf diese Wahrscheinlichkeiten zu konzentrieren. Es ist nicht nötig, dass Ihr damit fortfahrt, Euch in Gedanken auf das zu konzentrieren, was Ihr am Erschaffen seid.

Du magst Dich mit der von Dir geschilderten Situation, beispielsweise dem erwünschten Anheuern eines bestimmten Jobs befassen. Zu Beginn sind Dein Gedankenprozess und die Bewegung Deiner Energie auf dieses „Ich wünsche, diesen Job anzuheuern“ ausgerichtet. Zu diesem Zeitpunkt magst Du Dir eine Weile sagen: „Ich werde diesen Job erschaffen. Ich werde diesen Job erschaffen. Ich werde diesen Job anheuern. Ich werde mit diesem Job interagieren. Dies wird meine Schöpfung sein, die ich verwirkliche.” Und doch mag der Job sich nicht verwirklichen, obwohl Du Dir selbst gegenüber objektiv andauernd in Deinen Gedanken Deine Konzentration auf dieser Schöpfung bestärkst.

Du kannst auch das gleiche Szenario angehen und Dir gegenüber – OHNE Gedanken – Dein Vertrauen und Dein Annehmen Deinerselbst im Wissen äußeren, dass diese Wahrscheinlichkeit bereits gestartet wurde und deshalb keine weitere objektive Konzentration oder entsprechenden Gedankenprozess benötigt, und sehr oft werdet Ihr in diesem Szenario das verwirklichen, was Ihr erschaffen wollt, denn das Schlüsselelement sind Vertrauen in das Selbst und das Annehmen des Selbst, die Euch das objektive Wissen gestatten, dass Ihr bereits eine Wahrscheinlichkeit gewählt habt, und dass die objektive Gedankenkonzentration nicht die Energie ist, die dies Wahrscheinlichkeit verwirklicht oder erschafft.

Dies offeriert Euch also ein Element der Freiheit, um Eure Aufmerksamkeit in andere Richtungen zu lenken und sie nicht länger objektiv auf dem Bereich der Wahrscheinlichkeit gerichtet zu halten, den Ihr bereits in Gang gesetzt und erschaffen habt. Das Wissen ist gegeben. Du weißt bereits, dass Du dies zustande bringen wirst. Deshalb ist es unnötig, sich objektiv darauf zu konzentrieren. Die objektive Konzentration auf eine bestimmte Richtung ist das direkte Äußern eines fehlenden Vertrauens und somit die Bestärkung von dem, worauf Ihr Euch wirklich konzentriert, nämlich auf den Zweifel und den Mangel an Wissen und Vertrauen in Eure Fähigkeiten.

Was ich Dir sage, ist also richtig. Du wirst das erschaffen, worauf Du Dich konzentrierst, aber Deine Konzentration ist nicht unbedingt ein Gedankenprozess. Es ist das, was Du glaubst und worauf Deine Energie ausgerichtet ist. Wenn Deine Energiekonzentration auf Vertrauen und Annehmen des Selbst und auf die Kenntnis gerichtet ist, dass Du mit Deinen Fähigkeiten das, was Du innerhalb der Wahrscheinlichkeiten bereits in Gang gesetzt hast, bewerkstelligen wirst, so ist es das, was verwirklicht werden wird. Wenn Deine Konzentration sich auf eine Abwertung des Selbst und auf fehlendes Vertrauen in Deine Fähigkeiten konzentriert, ist es das, was Du verwirklichen wirst.

Wie stark Du objektiv in irgendeine Richtung DENKST, spielt keine Rolle, denn Dein Gedankenprozess übt keinen solchen Einfluss aus, dass er Deine Konzentration verändern würde. Lass Dich nicht verwirren, denn Du wirst bemerkt haben, dass ich nicht häufig aber manchmal, einigen Individuen rate, sich objektiv zu konzentrieren und einen Gedankenprozess der Bestärkung mittels Affirmationen zu erschaffen.

Aber das ist etwas anderes. Wenn ich Individuen rate, sich in ihren Gedankenprozessen auf das Bestärken der Annahme des Selbst zu konzentrieren statt auf das Erschaffen der objektiven Manifestation eines Vorgangs oder einer Sache, geht es darum, sich lediglich sich selbst gegenüber eine fortwährende Bestärkung des Vertrauens in das Selbst und des Annehmens des Selbst zu äußern, um deren sehr starke Energie des Abwertens des Selbst zu zerstreuen.

Auf deren Frage, warum sie nicht das erschaffen, was sie objektiv begehren, obwohl sie sich ihrer Ansicht nach intensiv auf das Erschaffen dieses objektiven Ziels konzentrieren, sage ich Individuen sehr oft, dass sie deshalb das nicht objektiv erschaffen oder verwirklichen, was sie sich wünschen, weil ihr objektiver Gedankenprozess nicht in Einklang ist mit der zugrundeliegenden Konzentration des Glaubenssatzes des Abwertens von dem, was sie sich wünschen bzw. der eigenen Fähigkeit, das zu erschaffen, was sie begehren.

In dem von Dir geschilderten Szenario hast Du bereits Deine Energie und Aufmerksamkeit auf das Annehmen dessen gerichtet, dass Du die Fähigkeit besitzt, das zu erschaffen und die Energie so zu manipulieren, dass Du Deine Wünsche verwirklichst und manifestierst. Deine diesbezügliche Fähigkeit zweifelst Du nicht an. Deshalb setzt Du Wahrscheinlichkeiten in Gang und kümmerst Dich nicht um den objektiven Gedankenprozess der Konzentration bei dieser Bewegung.

Dies gewährt Dir Freiheit aufgrund des Wissens, dass die Wahrscheinlichkeit bereits gewählt wurde und sich für Dich auf die für Dich nützlichste Weise verwirklichen wird, was es Dir erlaubt, Deine Aufmerksamkeit auf andere Bereiche zu richten, wo Du durchaus leicht alle anderen Wahrscheinlichkeiten erforschen kannst, die in anderen wahrscheinlichen Realität verwirklicht werden, was das, was Du bereits in dieser Realität gewählt hast, nicht beeinträchtigen wird.

[Sitzung 499, November 04, 1999 ]



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JOE: Was bestimmt den Ursprung verschiedener Spezies und ihrer physischen Charakteristika?

ELIAS: Ihr. Ihr als Bewusstseins-Essenz übt Eure endlose Kreativität in dem aus, was Ihr physisch als Vorstellungskraft bezeichnet. Man könnte sagen, dass Ihr lediglich Eure Fähigkeit des Erschaffens innerhalb des Bewusstseins ausübt und forscht, und dass Ihr in jedwede Realität alle Elemente einfügt, die Ihr aus Freude, Vergnügen und Neugierde einzufügen wählt. Ihr erschafft also alles, was Ihr in dieser physischen Realität seht: Euren Planeten, die Vegetation, die Atmosphäre und die Tiere. Ihr habt sozusagen alles erschaffen, was physisch in dieser Dimension existiert.

Aber Ihr habt sie nur in diese Realität eingefügt, und sobald sie in dieses Bezugssystem eingefügt sind, handhaben sie ihre eigene Realität, wie dies auch alle anderen Elemente innerhalb der Schöpfungen des Bewusstseins tun. Ihr lenkt nicht unbedingt deren Realität sondern habt sie bloß in diese physische Realität eingefügt.

Insofern haben Kreaturen und Eure ganze Realität die Wahl, was das Erschaffens ihrer Realität im Rahmen der Schöpfungs-Designation/Zuordnung anbelangt, wie Ihr diese kreativ einzufügen gewählt habt. Und durch das Erschaffen ihrer eigenen Realität befriedigen sie Eure Neugierde. Ihr habt von Euch als Essenz Aspekte Eurer Energie und Eures Bewusstseins abgespalten und sie in physischer Gestalt in Eure Realität eingefügt und beobachtet, wie diese nun im Zuge ihres Erforschens Eurer physischen Dimension ihre eigene Wahl und ihre eigene Realität erschaffen, denn alles Bewusstsein ist ständig beim Erkunden seines Seins und Werdens in Bewegung. Wenn Ihr eine Kreatur erschafft, ist sie ein Element des Bewusstseins, das seine Realität im Rahmen seines eigenen Erkundens seiner Manifestation, seiner physischen Fähigkeiten und Wahrscheinlichkeiten erschafft.

Ihr könnt somit außer Eurer eigenen Essenz-Äußerung noch andere Bewusstseinselemente sehen und beobachten, die in die physische Form der von Euch gewählten Spezies projiziert werden, und Ihr könnt die von allen anderen, Eure physische Realität ebenfalls bewohnenden Bewusstseinselementen getroffenen Entscheidungen (choices) beobachten. Dies befriedigt Eure Neugierde und fügt Eurem Werden ein Erkunden hinzu, denn Ihr seht Bewusstseinselemente, die ebenfalls physisch repräsentiert sind.

JOE: Elias, wenn alle diese Wahrscheinlichkeiten unmittelbar existieren, was ist dann der wahre Zweck ihrer Materialisation in die physische Realität hinein?

ELIAS: Lasst uns einen Blick auf das Erschaffen der physischen Realität werfen. Dies ist ein Spiel. Die Aufmerksamkeit des Bewusstseins ist enorm auf das Erforschen gerichtet. Das Bewusstsein ist auch sehr spielerisch und neugierig. Das Bewusstsein ist neugierig auf alles, was fortwährend erforscht und erschaffen werden kann. Deshalb erschafft Ihr physische Realitäten, und durch das Erschaffen physischer Realitäten offeriert Ihr Euch eine andere Forschungsweise, eine andere Art des Erschaffens und des sich Äußerns.

Ich sage Euch somit, dass das physische Erschaffen in physischen Dimensionen eine spielerische, künstlerische, kreative Äußerung ist, und zwar des Erforschens halber. Manchmal vergesst Ihr im physischen Fokus dieses Element Eures Erschaffens, da Ihr Euch von Eurem eigenen Erinnerungsvermögen getrennt habt. Da Ihr jedoch in den Prozess der Umschaltung umzieht, fangt Ihr nun an, Euch das Erinnerungsvermögen an alle diese Elemente zu offerieren.

Wahrscheinlichkeiten sind sozusagen ein Element des Forschens und Experimentierens. Ihr nehmt Einfügungen in Eure physischen Realitäten vor, denn Ihr habt gewählt, physischen Realitäten zu erschaffen, und insofern erschafft Ihr innerhalb physischer Realitäten das, was Euch nahe liegt (was für Euch natürlich ist). Innerhalb der Gesamtheit des Bewusstseins werden ständig Wahrscheinlichkeiten erschaffen, denn Wahrscheinlichkeiten sind auch ein anderer Begriff für Wahl/Entscheidung. Da Ihr im Bewusstsein und der Essenz ständig am Erschaffen seid, erschafft Ihr auch andauernd eine Auswahl/Wahl/Entscheidung und Wahrscheinlichkeiten.

In Eurer physischen Dimension erschafft Ihr auf gleiche Weise. Aber Ihr habt in den physischen Dimensionen eine gezielte Besonderheit/Singularität geschaffen und Eure Aufmerksamkeit singulär ausgerichtet, um bestimmte Erschaffens-Arten zu erleben. Insofern wählt Ihre bestimmte Wahrscheinlichkeiten und fügt diese individuell sowie auch kollektiv in Eure Realität ein.

Denkt daran, dass physische Realitäten sozusagen ihre Grenzen haben, da sie physisch sind und Ihr innerhalb eines spezifischen Agens erschafft, den unterschiedlichen Äußerungen von Künstlern nicht unähnlich. Auch diese erschaffen mit spezifischen Mitteln. Ihr könnt durch das Auftragen von Farbe auf Leinwand keine Töpferware erschaffen, weil Ihr mit einem anderen Agens erschafft. Ihr habt gewählt, im Rahmen der physischen Materie und Realität zu erschaffen, und insofern habt Ihr gewählt, physische Wahrscheinlichkeiten singulär einzufügen.

Bitte versteht, obwohl Ihr eine Wahrscheinlichkeit wählt und eine Äußerung jener Wahrscheinlichkeit in Eure physische Realität einfügen mögt, dass diese sich darüber hinaus noch viel weiter im Bewusstsein ausdehnt und simultan erschaffen und geäußert wird.

In singulärer Aufmerksamkeit äußert Ihr in Eurer physischen Realität also nur ein Wahrscheinlichkeitselement, was sehr harmonisch und auf gleiche Weise geschieht, wie Ihr Eure ganze Realität in dieser bestimmten Dimension erschafft. Physisch erschafft Ihr nicht die visuelle Äußerung sämtlicher unzähliger Aspekte von Euch selbst. Ihr erschafft eine physische Form. Auf ähnliche Weise wählt Ihr innerhalb eines Wahrscheinlichkeitsaugenblicks eine Äußerung zu erschaffen und erlaubt, dass alle anderen Äußerungen jener Wahrscheinlichkeit innerhalb anderer Bewusstseinsbereiche verwirklicht werden. Ihr fügt nur eine davon in diese physische Realität ein, aber Ihr fahrt damit fort, alle diese Wahrscheinlichkeitsaspekte und alle physischen und nicht physischen Realitäten zu erleben. Dies ist bloß ein Aufmerksamkeitsbereich. (but you are continuing to be experiencing all of these aspects of probabilities and all of the realities, physical and nonphysical. This is just merely one area of attention.” )

[Sitzung 408, May 30, 1999]


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ELIAS: Ich nenne Euch ein weiteres Beispiel, das Ihr alle erlebt habt. Ihr erlaubt Euch nur nicht, Euch daran zu erinnern, weil dies inoffizielle Ereignisse sind, für die es in Eurer Wahrnehmung keine Erklärung gibt, weshalb Ihr sie automatisch überseht. Ihr habt Euer Vergangenheit eine Verabredung mit Michael (Mary) erlebt, und auch Shynla (Cathy) ist in diese Sache eingeweiht, ein Gespräch, das wie Lawrence (Vicki) sagte, stattgefunden hat. Michael (Mary) erinnert sich nicht an dieses Ereignis. Dies habt Ihr in Eurem neuen Spiel (spielerische Regression in frühere Leben) wiederholt, denn Ihr habt das, was ich Euch sagte, realistisch dargestellt. Ihr könnt Einfluss nehmen auf die Wahrnehmung und Erinnerung eines Anderen, oder das andere Individuum kann Einfluss auf seine eigene Wahrnehmung nehmen, und seine Wahrscheinlichkeiten verändern und diesen Vorgang nicht anheuern, obwohl Ihr selbst eine Erinnerung an diesen Vorgang wahrnehmt.

Solche Ereignisse könnt Ihr Euch nicht erklären. Wenn sie geschehen, scheinen sie für Eure Wahrnehmung winzig zu sein. Ihr mögt eine vorübergehende Irritation oder Frustration bekunden, aber Ihr werdet Euch auch sehr schnell nicht mehr an diese Ereignisse erinnern, die nicht Eurer offiziellen Realität folgen und deshalb unwichtig für Euch sind, denn Ihr fokussiert Euch auf das, was Ihr als wichtig erachtet. Das, was Ihr als unwichtig anseht, beachtet Ihr nicht, ungeachtet der Größe des Ereignisses. Wenn Ihr es als wichtig anseht, auf Euer Haus zu vertrauen/es verwahren zu lassen, wird Eure Aufmerksamkeit auf diesem Gebiet fokussiert sein. (Übersetzer: Textstelle ist mir unklar. If you view trusting your house to be important, your attention will be focused in this area.) Wenn Ihr das als unwichtig anseht, wird Eure Aufmerksamkeit nicht auf diesem Gebiet ruhen und Ihr werdet diese Aktionen ausüben oder auch nicht ausüben, abhängig davon, als wie wichtig Ihr sie wahrnehmt.

Diese Elemente haben wir schon früher besprochen. Ich sage nicht, dass Ihr bewusstseinsmäßig durch den Kosmos hüpft, hier und dort in einen Fokus schlüpft, überall Realitäten verändert und die Erinnerungen von Individuen überall im Universum auslöscht, denn das tut Ihr nicht! (Gelächter) Ich sage auch nicht, dass Ihr das en masse oder in dem tut, was Ihr als weiter entfernte Verbindungen WAHRNEHMT, aber bei dem, was Ihr als enge Verbindungen wahrnehmt, könnt Ihr diesen Vorgang vornehmen, abhängig von den von Euch gewählten Wahrscheinlichkeiten.

Ihr erschafft ständig Eure Realität, die unabhängig ist von irgendeinem individuellen Persönlichkeitsfokus oder einer Essenz. Deshalb ist jede von Euch gewählte Wahrscheinlichkeiten eine Schöpfung Eurer individuellen Realität.

Ich (?? Elias??) mag eine andere Wahrscheinlichkeit wählen, die Erinnerung daran verändern und die Realität oder die Handlung nicht verändern, denn innerhalb der Aktion/Tat/Vorgang werden alle Dinge wie gesagt verwirklicht. Wie beim Autoskooter-Fahren, mögt Ihr einen Vorgang sozusagen aus seinen Umgrenzungen stoßen. Er wird weiterhin existieren, aber innerhalb eines individuellen Fokus kann eine Erinnerung auch herausgestoßen werden.

Ich bin mir bewusst, dass diese Konzepte schwierig sind, aber wie mein guter Kamerad (Paul, der Patel channelt) sagte, seid Ihr bereit, diese Konzepte anzunehmen, weshalb sie auch offeriert werden. Sie mögen ein bisschen mehr Mühe in Eurer Mühelosigkeit erfordern, aber Ihr werdet eine erweiterte Wahrnehmung erlangen und verstehen. Deshalb sage ich Lawrence (Vicki): Denke nach und überlege, bevor Du fragst. Erlaube Deinem Gewahrsein die Freiheit, Deine Peripherie zu sehen. Wenn Du dann immer noch große Verwirrung empfindest, werde ich gerne helfen.

VICKI: Okay. Aber dies ist wirklich schwierig. (lacht)

ELIAS: Das bestätige ich Dir. Wir verstehen die Schwierigkeiten dieser Konzepte, denn - wie gesagt - blickt Ihr in eine Richtung, und wir offerieren Informationen aus einer anderen Richtung, die für Euch ungewohnt und deshalb inakzeptabel ist, aber Ihr seid bereit, dies zu untersuchen und Eurer Wahrnehmung zu erlauben, sich auszudehnen, selbst wenn Ihr dabei verwirrt seid. Ich sage Euch allen, dass Ihr das sehr gut macht. (Vicki seufzt) Schon wieder eine persönliche Abwertung! (Gelächter).

VICKI: Wie wäre es mit einer winzigen Frage?

ELIAS: Natürlich, Lawrence [Vicki]! (grinst) Obwohl ich sage, dass Du irgendwann nicht telepathisch debattieren und äußeren wirst „Ich erweitere meine Wahrnehmung nicht schnell genug“, wirst Du Dich selbst irgendwann annehmen. Auf diesen Tag freue ich mich schon. (grinst) Fahre fort.

VICKI: Kannst Du bitte noch einmal kurz erklären, warum Michael [Mary] das Gespräch vergessen hat?

ELIAS: Bei dieser Situation sind viele Elemente involviert. Michael [Mary] wählte Wahrscheinlichkeiten, um sich „auszublenden“ und heuerte das an, was Ihr als benommen bezeichnet. Wie gesagt ließ er in Wirklichkeit zu, dass er sich verbindet und die „Ausblende“-Zeit sieht, und er erlaubte seiner Wahrnehmung, sich dahingehend umzuschalten, dass er beim „Einblenden“ in diese bestimmte Dimension und Realität nicht völlig bewusst fokussiert war und einen anderen Aspekt Eurer Realität sah und die Wahrscheinlichkeit von Ereignissen veränderte und sich tatsächlich nicht in dem Gespräch engagierte, bei dem Lawrence (Vicki) dieses Engagement wahrnahm.

In dieser offiziell realen Realität seht Ihr verwirklichte Ereignisse. Inoffizielle Ereignisse seht Ihr als Geister-Aspekte (ghost aspects). Wenn Ihr Eure Wahrnehmung verändert, könnt Ihr physisch in Bereiche Eures eigenen gegenwärtigen Bewusstseins gehen, wo die zuvor besprochenen Geister-Aspekte primär sind und der Aspekt, den Ihr als real erachtet, ein Geister-Aspekt ist. Das Gespräch fand also statt, aber nicht in Michaels (Marys) Realität, weshalb er sich nicht erinnert. Lawrence [Vicki] erinnert sich daran, denn tatsächlich fand das Gespräch in Eurer Realität statt

Dies könnt Ihr als Beispiel dafür sehen, wie unabhängig voneinander jeder von Euch seine eigene Realität erschafft, und obwohl Ihr simultan eine Realität in der gleichen Dimension und im gleichen Fokus wahrnehmen mögt, mag ein Anderer eine völlig andere Realität des gleichen Ereignisses wahrnehmen. Deshalb haben wir Euch auch kürzlich gewarnt, denn beim Erweitern Eures Gewahrseins werdet Ihr Euch mehr der Realität gewahr, dass jedes Individuum seine eigene Realität erschafft. Insofern fangt Ihr an, Eure individuelle Verantwortlichkeit für Euer eigenes Erschaffen Eurer Realität anzunehmen.

[Sitzung 107, July 28, 1996]


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Wahrscheinlichkeiten
BeitragVerfasst: Mo 10. Okt 2011, 09:08 
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ELIAS: Alles, was Ihr innerhalb Eurer Realität erschafft, sind (von Euch) gewählte Wahrscheinlichkeiten. Wahrscheinlichkeiten werden im Augenblick/momentan erschaffen. Deshalb ist jedes von Euch in Eurer physischen Realität manifestierte Element eine gewählte Wahrscheinlichkeit, die Ihr im Augenblick/momentan in Eure physische Realität eingefügt habt.

Wahrscheinlichkeiten sind flüchtige Manifestationen. Sie sind nicht stabil und sozusagen nicht permanent. Sie sind kurzzeitige Verwirklichungen. Deshalb spielt es keine Rolle, was Ihr physisch verwirklicht. Dies gilt für physische Handlungen, Gedanken, Worte, feste Objekte – es spielt keine Rolle.

Ihr könnt in einem Augenblick die Wahrscheinlichkeit des Erschaffens eine Krankheit wählen. Ihr mögt eine Wahrscheinlichkeit erschaffen mit einem physisch manifestierten Knochenbruch. Ihr mögt eine Tasse erschaffen, die Ihr aus Ton geformt habt oder mit einem Anderen sprechen. Ihr mögt eine Emotion oder einen Gedanken erschaffen oder mit dem Auto fahren.

Die Handlung, die Äußerung und die physisch materielle Manifestation als Tisch, als Wand, als Tasse, als Gehen, Sprechen, Denken, sind allesamt Energieäußerungen, die momentan als Verwirklichung einer gewählten Wahrscheinlichkeit erschaffen werden, und Wahrscheinlichkeiten sind flüchtig. Was wichtig ist, das ist die Motivation für diese Schöpfungen, und zwar ist das die Wahrnehmung. Die Wahrnehmung ist das Element Eurer Realität, das Eure ganze Realität verwirklicht. Sie ist der Katalysator.

FRANK: Ist sie das, was die Wahrscheinlichkeiten wählt? Oder verursacht sie, dass diese gewählt werden?

ELIAS: Teilweise ist sie die Verwirklichung, und teilweise wählt sie auch die Wahrscheinlichkeiten. Der Einfluss der Glaubenssätze auf die Wahrnehmung wählt ebenfalls die Wahrscheinlichkeiten aus. Sehr oft wird die Wahrnehmung erheblich durch Glaubenssätze beeinflusst.

Der Grund dafür, weshalb die Wahrnehmung so enorm wichtig ist, ist der, dass sie die Fähigkeit besitzt, die Wahl/Engscheidung und die verwirklichten Schöpfungen unmittelbar von einem Augenblick zum anderen zu verändern. Sogar physische Materie kann unmittelbar von einem Augenblick Eurer linearen Zeit zum anderen verändert und neu konfiguriert werden, doch der Vorgang wird durch Eure Wahrnehmung erschaffen.

Die tatsächliche Schöpfung ist also wesentlich weniger wichtig, denn sie kann jederzeit geändert werden. Wie ich schon früher sagte, mögt Ihr da eine Wahrscheinlichkeit haben, dass Ihr Euch tatsächlich einen Knochen in Eurem physischen Körper brecht. Innerhalb des nächsten Augenblicks, innerhalb einer Sekunde Eurer linearen Zeit, mögt Ihr eine andere Wahrscheinlichkeit wählen, und der Knochen wird nicht länger gebrochen sein. Das ist kein Wunder. Das ist die Macht der Wahl/Entscheidung, die mittels Eurer Wahrnehmung ausgeübt wird. Die physischen Vorgänge und Manifestationen sind also nicht sehr wichtig, weil sie unmittelbar von einem Augenblick zum anderen verändert werden können.

[Sitzung 587, March 26, 2000]


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GUIN: Ich bin ziemlich verwirrt. Michael oder Lawrence brachten die Analogie, dass wir ein Bild malen, und wenn unser Gemälde uns nicht gefällt, malen wir einfach ein anderes Bild, das uns gefällt? … Ergänzt man das Bild oder malt man ein neues Bild?

ELIAS: Die Analogie des Malens eines neuen Bildes ist zutreffend, denn Du gebrauchst als Beispiel eine andere Form der Kunst. Ich verwende die Literatur und Du das Malen. Ihr zerstört in einem Buch nicht die zuvor geschriebenen Seiten, aber Ihr überschreibt sie auch nicht. Ihr schreibt nicht eine Seite und sagt Euch dann: „Mit dieser Seite bin ich unzufrieden. Ich werde neue Worte über die alten Worte schreiben.“ Ihr wechselt die Seite und erschafft neue Worte auf einer anderen Seite.

Beim Malen trägst Du nicht noch mehr Pigmente auf das vorherige Gemälde auf sondern erschaffst ein neues Gemälde. Du setzt das Malen fort. Künstler haben sehr viele Leinwände. Sie kaufen nicht bloß eine Leinwand und erschaffen alle ihre Gemälde auf dieser einen Leinwand. Sie erschaffen sehr viele Äußerungen auf sehr vielen Leinwänden. Schriftsteller schreiben viele Worte auf vielen Seiten. Doch sie überschreiben nicht die Worte einer Seite.

GUIN: Man sollte also nicht versuchen, zurückzugehen und eine Wahrscheinlichkeit zu verändern sondern das neue Gemälde im Jetzt erschaffen?

ELIAS: Ihr bringt Beides fertig! Wenn Ihr das neue Gemälde malt, wirkt sich das auf beide Gemälde aus. Der Schlüssel ist das Annehmen des vorherigen Gemäldes und zu erkennen, dass es weder Gut noch Schlecht inkorporiert. Es ist eine Äußerung und einfach das, was es ist, eine Schöpfung. Es war sozusagen eine Erfahrung. Ihr zieht um, um eine weitere Erfahrung zu erschaffen. Und damit könnt Ihr Euch auch auf vorherige Wahrscheinlichkeiten auswirken. Es gibt kein: „Ihr sollt Euch nicht auf frühere Wahrscheinlichkeiten auswirken.“ Ihr beeinflusst immer alle Wahrscheinlichkeiten.

So wie auch Ma-ah, ohne die Absicht zu haben, sich auf zukünftige Wahrscheinlichkeiten auszuwirken, ein Symbol in eine Kachel ritzt und sich auf diese auswirkt.

GUIN: Ich muss immer noch diese Sache mit der Zeit überwinden. Das verstehe ich.

ELIAS: Ganz gleich ob Du Dich von Deiner Affinität für Zeitelemente löst oder nicht, werden Wahrscheinlichkeiten durch die „Zeitlosigkeit“ hindurch beeinflusst. Das Annehmen Deiner Schöpfungen ist das Vertrauen in Dich selbst. Wenn Du Vertrauen in Deine Schöpfung hast, musst Du nichts zunichte machen. Im Annehmen von dem, was bereits ist, kannst Du weitermachen und abermals erschaffen.

GUIN: Selbst wenn mir das nicht gefällt?

ELIAS: Es ist Deine Wahrnehmung, dass diese Tasse weiß ist. Sie inkorporiert weder gut noch böse sondern IST einfach. Du magst die Farbe weiß nicht mögen, aber das ist lediglich Deine Wahrnehmung der Farbe und nicht das, was sie selbst inkorporiert, denn sie IST lediglich.

Mit Euren offiziell akzeptierten Systemen und der Organisation Eurer Gesellschaft akzeptiert Ihr bestimmte Elemente und akzeptiert gewisse andere nicht. Ihr seht Elemente wie Schmerz oder Leid als für Euch widerwärtig an. Ihr könnt nicht verstehen, dass es Individuen gibt, die diese akzeptierte Regel nicht haben. Es gibt Individuen, die Qual oder Leid nicht als schlecht, negativ oder schmerzhaft sehen. Kollektiv akzeptiert Ihr Qual und Leid als von negativer Beschaffenheit und seht dies deshalb auch so, aber das macht sie nicht dazu! Es ist lediglich Eure Wahrnehmung.

GUIN: Arbeiten wir also an unserer entsprechenden Wahrnehmung? Wenn wir an unserer Wahrnehmung arbeiten und akzeptieren, dass die Tasse weiß ist und unsere Wahrnehmung veränderten, würden wir keine Abneigung gegen das Weiß haben, und wir müssten kein neues Gemälde malen?

ELIAS: Wenn Ihr ein Annehmen und Vertrauen in das, was ist und in das Sein inkorporiert und anheuert, wird Eure Wahrnehmung sich verändern.

GUIN: Sollten wir uns also beim Erweitern unserer selbst auf unsere Wahrnehmung fokussieren?

ELIAS: Auf Euer Annehmen! Du akzeptierst, dass Deine Wahrnehmung verfälscht ist. Deshalb fokussierst Du Dich auf Vertrauen und auf das Annehmen Deinerselbst, und somit wird Deine Wahrnehmung sich ändern.

GUIN: Und sich unweigerlich auswirken? (Elias nickt und fügt nach einer Pause hinzu) Jeder von Euch kann jederzeit einspringen. (Gelächter)

VICKI: Das wäre irgendwie so, dass sich selbst zu sehen/zu erkennen auch inkorporiert wäre, nicht wahr? Mit dem Sehen seinerselbst würde man ein größeres Annehmen und Vertrauen haben?

ELIAS: Wenn Ihr Vertrauen und Annehmen zulasst. Eure Absicht ist auch ein Teil der Gleichung. Ihr könnt Euch selbst sehen, ohne anzunehmen. Ihr könnt sehen, dass sich eine physische Manifestation vor Euch präsentiert und nicht annehmend sein, und wenn Ihr nicht annehmt und nicht vertraut, ändert Ihr Eure Wahrnehmung nicht. Wenn Ihr Euch erlaubt, Euch selbst zum Zwecke des Annehmens zu sehen, ist Eure Absicht instrumentell/förderlich. Wenn Ihr nicht vertrauensvoll seid, könnt Ihr andauernd sehen ohne annehmend zu sein. Ihr mögt Worte hören, die von nirgendwo her kommen (grinst Ron an), und wenn Ihr nicht annehmend seid und nicht vertraut, ändert Ihr Eure Wahrnehmung nicht und haltet an der gegenwärtigen Wahrnehmung fest. Eure Absicht wird also zu einem Eurer Pigmente beim Erschaffen Eures neuen Gemäldes.

Session #56
Sunday, November 19, 1995



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DEANE: Während meiner Ausbildung an der Riverside Militär Akademie in Gainesville, Georgia, traf ich ein paar Mädels. Sie brachten mich zu dem Haus, wo sie wohnten, und ich lernte ihre Großeltern kennen. Als ich am nächsten Tag versuchte, zu jenem Haus zurückzukehren, war dort zwar ein solches Haus, aber es war nicht jenes spezielle Haus. Ich sprach sogar mit den älteren Bewohnern, die mich ins Haus baten und mir sagten, dass bei ihnen niemand wohnte. Im Wohnzimmer gab es sogar einen solchen Kamin, wie ich ihn zuvor gesehen hatte, und doch war es nicht dasselbe Haus. Ich prüfte jedes Haus auf jener Straße, doch vergebens. Seit jenem Vorfall dachte ich mir immer, dass ich auf eine andere Realität umgeschaltet hatte, obwohl ich mich vielleicht nur verirrt hatte. Würdest Du mir bitte mehr zu dieser Episode sagen.

ELIAS: Ha, ha, ha, ha! Du hast Dich vielleicht in einer wahrscheinlichen Realität verirrt.

DEANE: (lachend) Na, das ist klar wie Kloßbrühe!

ELIAS: (lacht) Du hast Dir ein Erlebnis gestattet, bei dem Du einen Schritt zur Seite getan und vorübergehend in eine wahrscheinliche Realität gegangen bist, die dieser hier sehr ähnlich aber doch nicht genauso wie sie ist.

DEANE: Das hatte ich mir auch schon gedacht. Damals als junger Teenager wusste ich noch nicht viel über solche Dinge, aber ich dachte mir, dass es so etwas sein könnte. (Elias kichert.)

DEANE: Ich habe Eindrücke über einen Fokus bei den alten Ägyptern bekommen. Ich denke, man könnte ihn als Aufseher für die Malerei im Inneren einer der Pyramiden ansehen. Ich bekomme den Namen Khufuru oder Khusuru. Kannst Du das bestätigen?

ELIAS: Das ist richtig, und der erste Namenseindruck ist richtig.

DEANE: Khufuru?

ELIAS: Richtig.

DEANE: Aha. Das ist cool!

ELIAS: Ha, ha, ha, ha! Ich gratuliere Dir dazu, dass Du Dir erlaubt hast, andere Fokusse zu erforschen.

DEANE: (lachend) Sir, ich fühle mich geehrt! (Elias kichert). Ich habe es auch so verstanden, dass die riesigen Steinquader, die die Pyramiden bilden, oder ein Teil davon, mit einer pistolenartigen Ton-Vorrichtung an Ort und Stelle platziert wurden. Diese Vorrichtungen kamen ursprünglich aus Atlantis. Ich habe eine Zeichnung einer dieser Vorrichtungen gesehen. Ist diese Zeichnung richtig, und ist das Bild, das ich bekam, von einem Priester in weißen Gewändern richtig?

ELIAS: Du heuerst eine Übersetzung der Informationen an, die Du Dir bezüglich Deiner Eindrücke offerierst. Die Eindrücke sind teilweise richtig, aber die Übersetzung ist auch teilweise inakkurat.

Dein Eindruck hinsichtlich dieses Vorgangs in Bezug auf das, was Ihr als Atlantis identifiziert, ist richtig. Berücksichtige bitte, dass diese Äußerung von „Atlantis“ nicht in Eure physische Dimension eingefügt ist sondern eine andere physische Dimension bewohnt. Das, was Du übersetzt hast, ist das Identifizieren dieser Eindrücke, und Du hast sie mit Aspekten Eurer physischen Dimension assoziiert.

Das ist das Element, das inakkurat ist, denn die Äußerungen und Handlungen, die in der anderen physischen Dimension erschaffen oder produziert werden, passen ohne Übersetzung nicht tatsächlich in Eure physische Dimension. Verstehst Du?

DEANE: Das bringt mich auf eine weitere Frage. In den 50’er und 60’er Jahren heuerten wir eine Dame namens Phyllis und Frances an. Frances sagte, dass sie einen unmittelbaren tatsächlichen Kontakt mit einer Person namens Caro herstellt, die zu jener Zeit in Atlantis lebt. War das ein tatsächlicher Kontakt, oder ist das auch eine Übersetzung?

ELIAS: Beides.

Session 857
Thursday, June 28, 2001 (Private/Phone)




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LUANA: Seth sagte, dass wir unsere Blaupausen für uns selbst erschaffen. Es klang so, als ob dies festgelegt und ein linear ziemlich rigides Entfalten wäre. Deinen Sitzungen habe ich entnommen, dass dies wesentlich flexibler ist. Seth sagte in etwa, dass man bereits (im voraus) gewählt hat, wann man sich aus diesem physischen Fokus loslösen wird, dass dies jedoch nicht vor unserer Geburt im physischen Fokus endgültig festgelegt wird. Ist das wahr? Und falls nein, habe ich bereits beschlossen, wann ich sterben werde? Ich möchte gerne wissen, wann das sein wird.

ELIAS: Nein, Du hast das nicht beschlossen, denn diese Wahl wird im Augenblick generiert. Jedes Individuum generiert einen Wahrscheinlichkeiten-Pool, was ich mit dem Begriff von Potentialen erklärt habe, die im Zusammenhang mit der Absicht des Individuums geäußert werden, und die Eure Erkundungsrichtung in einem bestimmten Fokus sind, denn es ist das zum Ausdruckbringen von dem, was Ihr zu erforschen beabsichtigt. Doch selbst diese Absicht ist ein allgemeines Konzept oder Erkundungsthema, und in jedem Augenblick generiert Ihr Entscheidungen/Auswahl/Wahlmöglichkeiten bezüglich von dem, wie Ihr bei dieser generellen Erkundungsreise Eure Erlebnisse tatsächlich dirigiert.

Individuen äußern bisweilen Bewegungen, die außerhalb ihres individuellen, noch vor ihrer Manifestation in dieser physischen Dimension beabsichtigten Wahrscheinlichkeiten-Pools sind. Es gibt keine Absoluta. Du kannst jederzeit wählen, welche Richtung Du inkorporieren willst.

(At times individuals do express movement which may be outside of their individual pool of probabilities that were, in a manner of speaking, intended prior to their manifestation within this physical dimension.)

In der Essenz (in essence = im Wesentlichen) werden sehr viele Variablen geäußert, und Ihr seid in keiner Richtung festgelegt. Es gibt auch viele Möglichkeiten und Vorgänge, die sich in der Essenz als Bewusstsein andauernd ereignen. Es ereignen sich ständig Fragmentations-Vorgänge, und manchmal wählen individuelle Fokusse, sich zu fragmentieren und eine neue Essenz zu generieren. Deshalb kann sich der vor der physischen Manifestation möglicherweise geäußerte Wahrscheinlichkeiten-Pool verändern oder auch nicht, wenn der individuelle Fokus wählt, eine neue Essenz zu generieren

Unabhängig von den vielen verschiedenen sich im Bewusstsein als Essenz ereignenden Äußerungen ist der Wahrscheinlichkeiten-Pool nur die Äußerung von Potentialen, die mit der beabsichtigten generellen Richtung assoziiert sind, die der individuelle Fokus in einer Manifestation zu erkunden wählt. Doch jede Wahrscheinlichkeit und Wahl wird im Augenblick generiert.


Session #1061
Tuesday, April 23, 2002 (Private/Phone)



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ANNE: Vor einigen Jahren hatte ich in Budapest, Ungarn, das folgende Erlebnis. Als ich dort studierte, verlor ich alles, was ich damals besaß. Zunächst fühlte ich sehr intensiv meine eigene Stärke, Sicherheit und Gesundheit, und es spielte einerseits wirklich keine Rolle. War das Erlebnis so etwas wie das Abwerfen von Altem, um Platz für Neues zu schaffen?

ELIAS: Ja.

ANNE: Und das anschließend von mir empfundene Trauma war wirklich nicht nötig. Es war mit Glaubenssätzen über Besitz und solche Dinge assoziiert.

ELIAS: Richtung, und mit dem Umzug vom Vertrauten ins Ungewohnte.

ANNE: Weißt Du, ich konnte das Haus einfach nicht wiederfinden, egal, was ich auch tat. Ich lief die Straße auf und ab mit dem Schlüssel in meiner Hand. Er passt in keine einzige Haustür. Auch heute kann ich noch nicht verstehen, warum ich das Haus nicht mehr finden konnte. Bin ich da in eine andere Wahrscheinlichkeit gegangen?

ELIAS: Du hast eine wahrscheinliche Realität erschaffen und dieses bestimmte Haus dort eingefügt statt es in dieser Realität hier einzufügen.

ANNE: Wow. Ich möchte das noch ein bisschen vertiefen. Als ich dort schlief und morgens erwachte, sagte ich mir: “Stelle sicher, dass Du Deinen Pass, Dein Geld und Dein Ticket mitnimmst, das ist alles, was Du brauchst.” Damit verließ ich an jenem Morgen das Haus und ließ alles andere dort zurück. War jenes Erwachen morgens auch Teil jener Wahrscheinlichkeit?

ELIAS: Ja, es war Deine Kommunikation an Dich in Verbindung mit dem Erschaffen jener wahrscheinlichen Realität.

ANNE: Ich kann Dir sagen, das war wirklich eine lebensveränderte Erfahrung. (Elias lacht)


Session #1301
Sunday, March 23, 2003 (Private/Phone)


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JIM: Neulich zeigte mir jemand im Traum ein Symbol, das ich als kleine Eule verstand. Ich habe das Gefühl, dass das besagt, dass eine Eule ein psychischer Trigger für mich ist. Stimmt das?

ELIAS: Ja.

JIM: Und wie kann ich ihn verwenden?

ELIAS: Du kannst ihn im Traumzustand oder bei Visulisierungen verwenden, um Dir zu erlauben, in unterschiedliche Richtungen zu gehen, ziemlich ähnlich wie ein Traum-Trigger.

JIM: Ich erinnere mich, dass mein Vater mich im Alter von 4 Jahren mitnahm, um eine große Schnee-Eule zu sehen, die auf einem Baumstamm saß. Es kommt mir so vor, als ob diese Erinnerung möglicherweise nicht ganz real ist. Ereignete sich das Erlebnis so, wie ich mich daran erinnere, denn mein Vater sagt, dass es nicht so war.

ELIAS: Du hast Dir die Erinnerung an eine Zeitperiode erlaubt, in der Du ein wahrscheinliches Selbst erschufst.

JIM: Ah! Und warum? Es gab da nichts… Ich erinnere mich an keine wesentliche Abzweigung.

ELIAS: Manchmal generieren Individuen wahrscheinliche Selbst in Zeiten, in denen sie, so wie auch Du, keine spezielle extreme Richtungsveränderung generieren, aber sie erkennen das Begehren, bestimmte Erlebnisse zu generieren, die in eine andere Richtung gehen. Der Wandel/Modifizierung (alteration) befindet sich also in der wahrscheinlichen und nicht in dieser Realität. Du hast dieses Erlebnis auch als ein Symbol für Dich erschaffen. Es war als Markierung generiert worden. Diese Markierung wird eine Verbindung mit jener Kreatur erschaffen und wird als Erinnerung dienen, um Dein späteres Verstehen dieses Triggers zu bestärken, was Du jetzt im Gespräch mit mir tust. Das bestärkt die Bedeutsamkeit Deiner Verbindung mit dieser bestimmten Kreatur als Dein Trigger/Auslöseimpuls.

JIM: Ich habe noch andere erstaunliche Erfahrungen mit Eulen gemacht, aber das war im objektiven Gewahrsein.

ELIAS: Ja. Das objektive und das subjektive Gewahrsein arbeiten in Harmonie, und Deine Assoziation mit dieser Markierung bestärkt Deine diesbezügliche Symbolik mit dieser Kreatur.

JIM: Prima. Ich mag Eulen sehr gerne.

Ab und zu habe ich dieses Gefühl enormer Wut direkt unter der Oberfläche, die nicht direkt auf irgendjemand oder auf irgendetwas gerichtet ist, aber sie wird von einem starken Gefühl von Anspannung begleitet. Was ist da im Gange?

ELIAS: Ich identifiziere das individuell für Dich. Manchmal zapfst Du Massenäußerungen Deiner Welt an, sozusagen Massenenergien, und in Bezug auf Deine individuellen Glaubensätze entfacht das sozusagen einen intensive Wut.


Session #1431
Thursday, September 4, 2003 (Private/Phone)





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MARJ: Seit der Geburt meines jüngsten Kindes habe ich eine verstopfte Nase und verwende ständig Nasentropfen. Ich dachte, dass ich alle meine diesbezüglichen Glaubenssatzsysteme entdeckt hätte, aber ich konnte dies noch nicht unerschaffen machen. Kannst Du mir hierbei helfen?

ELIAS: Erinnere Dich an das, was ich zuvor über Wahrscheinlichkeiten und über das sagte, was Du in Deiner Realität erschaffst. Erlaube Dir auch zu erkennen, dass Du bezüglich der Eigenschaften dieser Zuli Bewusstseinsfamilie bestimmte physische Vorgänge inkorporierst. Mit dem Erschaffen dieser physischen Beeinträchtigung hast Du eine externe Manifestationen in Verbindung mit Schwangerschaft und Deiner Entscheidungen bezüglich des Anheuerns dieses Vorgangs erschaffen. Das ist eine sehr interessante physische Schöpfung, denn die Leute mögen nicht unbedingt die physische Nase assoziieren … (alle platzen los)

JOANNE: Mit der Schwangerschaft! (Gelächter)

MARJ: Das ist keine sexuelle Sache, oder doch?

ELIAS: Ha, ha, ha! Sehr amüsant. Du hast diese bestimmte physische Äußerung inkorporiert, da Du dies mit Deinem Kopf assoziierst. Du assoziierst es auch mit Deinem externen Geruchssinn, von dem Du glaubst, dass er willentlich leicht an- und ausgeschaltet werden kann.

Es gibt tatsächlich einen Zusammenhang zwischen der Wahl dieser bestimmten physischen Manifestation und anderen physischen Elementen innerhalb Deiner physischen Form, die mit Schwangerschaft assoziiert sind. Du erschaffst sowohl eine Beeinträchtigung der physischen Manifestation als auch dieses Sinnes selbst, Deines Geruchssinns. Deine Assoziationen bezüglich jenes bestimmten Sinnes und der physischen Stelle in Deinem Körper, die Du als das ihn kontrollierende Element erachtest – Deinem Kopf - bewegt sich in Verbindung mit Deinen Schwangerschafts-Assoziationen. Du hast gewählt, diesen Vorgang nicht fortzusetzen. Das Schlüsselelement bezüglich Deiner Wahl ist ein Konflikt mit einem zugrundeliegenden Glaubenssatz. Du hegst einen Glaubenssatzaspekt, dass Du nicht wirklich berechtigt bist, diese Wahl zu erschaffen.

Deshalb assoziierst Du das auch innerhalb Deiner physischen Schöpfung in Deiner nasalen Äußerung und erschaffst - weil Du an dem zugrundeliegenden Glaubenssatz festhältst - eine Irritation, die eine kontinuierlich immer wieder neu erschaffene Wahrscheinlichkeit sein wird und sich als diese physische Beeinträchtigung manifestiert.

Du kannst Deine Glaubenssätze ansprechen, aber Du kannst Dich schon bloß durch das Erkennen, dass Du Wahrscheinlichkeiten von Augenblick zu Augenblick erschaffst, erheblich auf Deine physische Schöpfung auswirken. Sie werden nicht erschaffen und währen dann fort bis zu dem Augenblick, an dem Du wählst, Deine physische Schöpfung unerschaffen zu machen.

Du erschaffst und wieder erschaffst den selben Vorgang von Augenblick zu Augenblick durch die Wahl, dieselbe Wahrscheinlichkeit für längere Zeit immer wieder zu erschaffen, aber in jedem Augenblick innerhalb jener Zeit kannst Du Deine Aufmerksamkeit umkehren und die Wahl einer anderen Wahrscheinlichkeit erschaffen, und der Vorgang, der sich zuvor ereignete, wird sich unmittelbar ändern und kann zu existieren aufhören.

MARJ: Oh, das wäre eine große Befreiung. Vielen Dank Elias. Daran werde ich arbeiten. Das ist toll. Ich denke, dass ich es verstehe.

Session 581:
Tuesday, March 14, 2000-2




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RON: Ich habe eine Frage zu Zeitreisen. Im Fernsehen und im Kino zeigen sie Typen, die in die Zukunft reisen, zurückkommen und eine Wahrscheinlichkeit verändern, was dann die gesamten Wahrscheinlichkeiten davor und danach verändert. Das stimmt aber doch nicht? Man kommt einfach zurück, ändert in der Vergangenheit die Wahrscheinlichkeit, und alles, was das macht, ist dass es jene bestimmte Wahrscheinlichkeit in jener bestimmten Vergangenheit verändert?

ELIAS: Nein, wenn Du eine Wahrscheinlichkeit änderst, änderst Du alle damit verbundenen Wahrscheinlichkeiten.

RON: Man könnte also in die Vergangenheit gehen und Bill Clinton im Alter von vier Jahren töten, und er würde niemals Präsident werden?

ELIAS: Richtig.

RON: Cool!

ELIAS: So kannst Du auch real erkennen, nicht im Konzept sondern in der Realität, wie Du Einfluss auf alle Wahrscheinlichkeiten ausübst, wenn Du auch nur eine davon änderst. Alle Eure Wahrscheinlichkeiten in Euren Fokussen wurden verändert, weil Michael (Mary) und Lawrence (Vicki) ihre Wahrscheinlichkeiten verändert haben, womit sie alle Eure Wahrscheinlichkeiten und noch viele andere Wahrscheinlichkeit, weit über das hinaus, was sie darüber verstehen, verändert haben. Allein dadurch, dass sie sich in diesem Fokus begegneten, haben sie enorm viele Wahrscheinlichkeiten verändert.

RON: Ich könnte also in die Vergangenheit gehen und eine Wahrscheinlichkeit dahingehend verändern, dass ich in dieser Wahrscheinlichkeit nicht existieren würde?

ELIAS: Richtig.

RON: Und Du sagtest zuvor, dass jeder Gedanke, den wir haben, sich auf alle anderen Wahrscheinlichkeiten auswirkt?

ELIAS: Richtig.

RON: Ich habe darüber nachgedacht, in meine Vergangenheit zu gehen und meine Vergangenheit schon noch davor zu verändern, aber ich bin immer noch da.

ELIAS: Aber Du hast sie nicht verändert. Du erlaubst, dass dies weitergeht, wie es innerhalb der Wahrscheinlichkeiten etabliert wurde, obwohl Ihr bereits innerhalb Eures neuen Spiels Wahrscheinlichkeiten verändert habt. Durch Eure Kommunikation und Euer Überschneiden mit ihnen habt Ihr Euch auf andere Fokusse ausgewirkt und deren Wahrscheinlichkeiten, ihre Fokusse und auch Euren Fokus verändert.

RON: Aber geschieht das nicht andauernd innerhalb des Bewusstseins?

ELIAS: Stimmt.

RON: Aber ich bin mir dessen nicht objektiv gewahr?

ELIAS: Innerhalb des Bewusstseins und aller Eurer Fokusse wacht Eure Essenz über das, was Ihr verändert und interagiert bei der Richtung, obwohl sie sich beim individuellen Fokus nicht einmischen wird, wenn Ihr wählt, einen anderen Fokus zu verändern. Deshalb werdet Ihr zukünftig die Realität des „Du erschaffst Deine Realität“ innehaben/austragen und die Verantwortlichkeit meiner Aussage verstehen, dass Ihr, wenn Ihr vorsätzlich Wahrscheinlichkeiten innerhalb Euer anderen Fokusse verändert, auf alle Eure Fokusse Einfluss ausübt.

(Within consciousness, within all of your focuses, your essence is watchful of what you are altering and is interactive in the direction, although shall not be interfering with the individual focus if you are so choosing to be altering of another focus. This be the reason why futurely you shall hold the reality of ‘you create your reality,’ and you shall understand the responsibility of which I speak to you now, of how you are affecting all of your other focuses if you are intentionally altering probabilities within your other focuses.)

VICKI: Hier kommt die persönliche Verantwortlichkeit mit ins Spiel ...

ELIAS: Durchaus!

VICKI: ... für uns selbst.

ELIAS: Sie ist innerhalb von Euch selbst enorm groß. Deshalb sage ich Euch, dass Ihr keine Verantwortung für alle Anderen um Euch herum akzeptieren sollt. Ihr habt genug Verantwortlichkeit inne für Euren eigenen Fokus, für Euer eigenes Selbst und für Eure eigene Essenz. Jedes Mal wenn Ihr Euch mit einem anderen Fokus verbindet, ändert Ihr Wahrscheinlichkeiten innerhalb des anderen Fokus und auch innerhalb dieses Eures Fokus. Und wenn Ihr Wahrscheinlichkeiten verändert, wirkt sich das nicht nur auf Euch selbst sondern auch auf alle anderen Individuen aus, denn innerhalb des Bewusstseins wirkt Ihr Euch aus. Deshalb spreche ich mit Euch von der schwerwiegende Verantwortlichkeit Eures Spielens in diesen Bereichen. (sehr ernst)

[session 233, November 02, 1997]





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KEN: Seit unserem letzten Gespräch war ich in den beiden letzten Monaten sehr beschäftigt und habe wohl Primäraspekte getauscht oder etwas in der Richtung, und ich habe Wahrscheinlichkeiten besucht, einschließlich einer, die kein sehr sicherer Ort ist, wo die Leute anscheinend andere gerne versklaven.

Die erste Wahrscheinlichkeit war nett. Ich hätte sie gern noch mehr erforscht. Es fing am 24. Mai an mit einem sehr lebhaften Traum von einer bestimmte Version von mir, einem wahrscheinlichen Ken, der ein workalcoholic war. In jener Wahrscheinlichkeit gab es nicht unsere Autobahnen, weshalb das Fahren komplizierter war. Er war sehr übermüdet, war krank und hatte diese logistischen Dinge ziemlich satt, die in seinem Alltag erforderlich waren. Wir wollten also unser Standort tauschen, und ich wollte ihn meine gelassene, friedliche Situation annehmen lassen, an deren Aufbau ich hart gearbeitet hatte, und dann wollte ich die Seine übernehmen. Kennst Du Leute, deren Wahrscheinlichkeiten sich auf eine solche Weise miteinander vertauschten?

ELIAS: Es kann vorübergehend geschehen.

KEN: Aber es passiert nicht sehr oft, dass Fokusse das einfach so ausarbeiten?

ELIAS: Nein.

KEN: Ich verstehe. Ich sah es ähnlich wie das, was die Leute als Walk-In-Situation bezeichnen, wo man eine Weile braucht, um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen, um mit den Verschiedenheiten zurechtzukommen, während man sich auch gewahr ist, dass es dieselbe Essenz ist.

ELIAS: Ja, doch das geschieht nicht oft und noch viel seltener so, dass das Individuum sich des Geschehens tatsächlich objektiv gewahr ist.

KEN: Ich denke, dass es auch mit meinem Durchbruch Anfang des Jahres zu tun hat, wobei ich nun jetzt tatsächlich erkenne, wie das Gedächtnis (memory) funktioniert und willens bin, dies tun und beide Gedächtnisse für mich präsent zu haben.

ELIAS: Ich verstehe. Und welche Informationen hast Du Dir mit diesen Erlebnissen offeriert?

KEN: Es war absolut faszinierend, beide Wahrscheinlichkeiten zu sehen sowie zu sehen, wie sie die Positionen tauschten und sich in den 1930er Jahren trennten – tatsächlich bevor ich in diesem Fokus geboren wurde – und auch wie sie sich von einander unterschieden. Dazu gehörte auch, wie die Wahrscheinlichkeiten funktionieren und dass ich gegen Ende meines Besuchs bei dem, was ich als „wahrscheinlichen Ken“ bezeichne, einen Eindruck vom Handhaben von Wahrscheinlichkeiten als Teil der Essenz gewann. Das war wirklich schön und interessant, wie Donner und Blitz, schwarz und weiß, ein Ort mit Realitäts-Irrgärten.

ELIAS: Und was hast Du Dir hierbei präsentiert hinsichtlich Deines Selbst-Gewahrseins und dem, was Du erschaffst und was Du bevorzugst?

KEN: Dass ich gerne erkunde. Das ist definitiv eine meiner Vorlieben und gibt mir ein gutes Bild und einen Blick darauf, dass ich wirklich Essenz bin. Das ist jetzt viel stärker vorhanden als zuvor.

ELIAS: Das ist sehr wertvoll, sowie auch der Blick auf andere Du-Versionen, die vielleicht Erlebnisse generieren, die Dich dazu bringen, das, was Du selbst erschaffst, wertzuschätzen.

KEN: Oh, ja, zu erkennen, wie ich Seattle in einer ziemlich rauen physischen Realität zur Oase machte.

ELIAS: Ja.

KEN: Ja, danke, das ist wirklich prima, das wertzuschätzen, was ich tatsächlich selbst getan habe.

ELIAS: Richtig. Und Beim Austausch mit und Sehen anderer wahrscheinlicher Selbst…

KEN: Dieser “vielbeschäftigte Ken” nannte mich den „lässigen“ (laid back) Ken. Ich hatte sogar einen zweiten Namen, „salopper/nonchalanter“ (lackadaisical) Ken. Bei diesem allem lerne ich auch, bewusst damit zu arbeiten, dass andere Energien präsent sind und mich damit wohlzufühlen. Ich erlebte beispielweise an einem Sonntag und Montag, als sein Körper krank war, so dass er teils herüberkommen und mit mir Zeit verbringen konnte und nur einen minimalen Essenzanteil bei seinem Körper zurückließ. Ich überließ ihm sogar „das Steuer“ und übernahm selbst mehr die Beobachterposition. Das war wirklich eine gute und auch behagliche Erfahrung. Ist es nicht das, was Mary tut, wenn sie Dich einlässt, dass sie sozusagen einen Schritt zur Seite tut und Dir das Steuer überlässt?

ELIAS: Ja, sozusagen.

KEN: Es öffnete für mich auch die Pforten zum Durchführen von Energie-Austausch (Plural). Ich habe ein paar Telefon-Sitzungen mit einem guten Freund in der East Bay of California im Osten von San Francisco mit einer Michael Essenz gemacht, und es war wie ein Energieaustausch.

ELIAS: Ich verstehe.

KEN: Ich mache mich mit der entsprechenden Mechanik vertraut, so dass das glatt ablaufen kann.

ELIAS: Ich verstehe. Du expandierst Deine Erkundungen und erlaubst Dir, Dein Gewahrsein beim Umschalten echt zu erweitern.

KEN: Zur letzten angetroffenen Wahrscheinlichkeit werde ich Dir ein bisschen aus einem Traum vorlesen.

Traum in Seattle
Entropie-Übungen. Jeder musste mit Aufzügen in den ersten Stock fahren. Ich fragte die Leute nach Brandschutzübungen, aber die Reaktionen waren negativ. Ich fragte nach Treppenhäusern, aber niemand wusste, wo die waren. Die Aufzüge führten jeweils in bestimmte Etagen.

Die Leute verdienen sich diese sogenannte Entropie http://de.wikipedia.org/wiki/Entropie, eine Art nicht-physischer Währung, indem sie hart und gut arbeiten. Weil ich mit den Aufzügen herumspielte, erwarb ich negative Entropie. Unterhaltung war harte Arbeit. Ich fand eine Casino-Etage sowie eine, die sich drehte und wo es regnete. Als ich nachfragte, sagte man mir, dass dies so geplant war, und dass das eine Unterhaltungs-Etage war. Ich verbrachte auch Zeit in der Cafeteria-Etage.

Ein Mann im Rollstuhl versuchte eine Vorrichtung zu bedient, die ich hatte, aber sie war ganz leer, und ich denke, dass er dann sagte, dass ich alle meine Entropie aufgebraucht hatte. Ich denke, dass ich ein oder zweimal im Freien war. Ich selbst war dort sehr sicherheitsorientiert und konnte mir ein Gebäude ohne Treppenhaus nicht vorstellen.

Ich denke, dass ich dort in der Forschung tätig war. Ich hatte viele Papiere bei mir, aber in diesem Job war ich nicht der Vorgesetzte sondern kam an zweiter Stelle. Sehr streitsüchtige Frauen, insbesondre eine, kamen herein. Sie schnappte sich jemand und schlug ihn zusammen. Ich sprach mit einer Frau, die mir sagte, dass die Situation eng war, und dass ich sehr hart arbeiten sollte, Hoch-Technologie-Parallele.

Später bekam ich einen Nachtrag dazu, und da war ich in der Klapsmühle. Was ich herausfand war, dass ich tatsächlich mit jenem wahrscheinlichen Fokus getauscht hatte, was ihn in Schwierigkeiten brachte. Ich gewann auch einige Einblicke, und zwar dass dies eine stark kontrollierte Version unserer Realität war, und ich denke, eine, wo die Umschaltung nicht stattfindet. Betrifft die Umschaltung nicht jede Wahrscheinlichkeit?

ELIAS: Richtig.

KEN: Es gibt also Wahrscheinlichkeiten, wo die Leute noch nicht bereit sind und nicht wirklich auf die gleiche Weise wie wir wachsen?

ELIAS: Ich verstehe Dich.

KEN: Jene Wahrscheinlichkeit wirkte so als ob die psychedelischen 60er einer tödlichen Kraft begegnet wären und Leute, die nicht das taten, was sie tun sollten, tatsächlich eliminiert wurden, und Channeling war auch nicht gestattet.

ELIAS: Ja, ich verstehe Dich.

KEN: Anscheinend ist der Blick auf manche Wahrscheinlichkeiten weniger gemütlich.

ELIAS: Ja, und...

KEN: Und ich gewann den Eindruck, dass der dortig Ken im Grund genommen feststeckte, und selbst wenn ich ihn in Schwierigkeiten gebracht habe, habe ich ihm zumindest geholfen, nicht mehr festzustecken und persönlich zu wachsen.

ELIAS: Ich verstehe.

KEN: Die Arbeit mit ihm zusammen habe ich auch noch nicht abgeschlossen.

ELIAS: Und was offerierst Du Dir selbst mit diesem Erlebnis/Erfahrung?

KEN: Ich bin noch dabei, das zu untersuchen. Eines der Dinge war, alles ziemlich neutral zu sehen, selbst die Idee in der Klapse zu sein. „Du nimmst die Klapse zu leicht“ war der Kommentar, den ich bekam. Vielleicht lerne ich, dass ich… Ich weiß nicht, das ist eine interessante Frage. Über diesen Teil muss ich noch etwas mehr lernen.

ELIAS: Du erlebst auch, dass Neutralität in einer solchen Erfahrung nicht ungewöhnlich ist, weil Du erkennst, dass das nicht Deine Realität ist und es Dich deshalb nicht berührt. Obwohl Du Dir erlaubst, etwas zu partizipieren, bist Du sozusagen auch etwas Beobachter. Du bist Dir gewahr, dass das nicht Deine Realität ist, und das, was geschieht, ist somit ein bisschen wie eine Hintergrund-Umgebung, da es nicht Deine primäre Umwelt ist, weshalb das, was geschieht, Dich weniger berührt.

KEN: Stimmt, aber andererseits empfinde ich auch persönliche Verantwortlichkeit für den dortigen Ken, und ich möchte zweifellos nicht, dass er umgebracht wird.

ELIAS: Ich verstehe, und das präsentiert Dir auch wertvolle Informationen hinsichtlich des Einmischens in andere Realitäten und des Versuchs, andere Realitäten auf eine Weise zu manipulieren, die nicht dort hineinpasst. Obwohl dies alles Du ist, ist jeder Aspekt eine eigene Aufmerksamkeit und erschafft in jeder anderen oder wahrscheinlichen Realität gemäß des dortigen Designs, das Deiner Realität ähnlich sein kann, aber es gibt auch Abweichungen.

KEN: Und hier sind es erhebliche Abweichungen.

ELIAS: Und sehr offensichtliche. Du kannst Dir erlauben, vorübergehend zu beobachten oder in begrenzter Kapazität sogar etwas partizipieren. Aber mit dem Generieren von Handlungen, die sich in den Fluss der anderen Realität einmischen, heuerst Du einen Einmischung/Aufdringlichkeits-Vorgang an.

KEN: Und das ist das, was in diesem Fall passierte.

ELIAS: Wie ich schon früher sagte, könnt Ihr anderen Individuen gegenüber aufdringlich sein, doch meist seid Ihr es nicht, und dies geschieht in Wirklichkeit auch nicht sehr häufig. Aber Ihr seid fähig, Euch selbst gegenüber auf sehr unterschiedliche Weise aufdringlich (intrusive) zu sein.

Hierbei können andere Fokusse, anders-dimensionale Fokusse oder wahrscheinliche Selbst involviert werden. Denn wenn Ihr Euer Gewahrsein expandiert und Euch ein solches Offensein erlaubt, und tatsächlich mit anderen Fokussen oder wahrscheinlichen Selbst interagiert, könnt Ihr Euch sehr leicht einmischen und somit Aufdringlichkeit äußern. Denn Informationen werdet Ihr über Eure Glaubenssätze und über das, was Ihr in Eurer Realität kennt und über Eure eigenen Richtlinien filtrieren, die nicht unbedingt in der anderen Realität zutreffend sind.

KEN: Und dazu gehörte mein Herumirren in Gebäuden auf der Suche nach Rettungsweg-Schildern und nicht existenten öffentlichen Treppenhäusern.

ELIAS: Ja.

KEN: Ja, es war nicht gut, sich so zu verhalten, wenn Andere dann ins Irrenhaus gesteckt werden.

ELIAS: Ich verstehe.

KEN: Prima, vielen Dank. Das ist eine wirklich gute Informationen, dass man sogar bei wahrscheinlichen Selbst hinsichtlich von Einmischung sehr vorsichtig sein sollte.

ELIAS: Das Erweitern Eures Gewahrseins und Erkunden andere Realitäten kann ein sehr faszinierendes, vergnügliches und informatives Abenteuer sein, aber erkennt bitte, dass Ihr nicht in deren Realität gehört und dass jene Realität nicht unbedingt den Richtlinien Eurer Realität folgt. Bei Eurer Partizipation geht es also mehr darum, zu beobachten und Euch selbst Informationen zu offerieren, um Euer Gewahrsein zu erweiterten und Euch somit in Eurer eigenen Realität noch mehr Freiheit zu erlauben.

Session #1805
Friday, July 22, 2005 (Private/Phone) Participants: Mary (Michael) and Ken (Alida)


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