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 Betreff des Beitrags: Elias: Wahrscheinlichkeiten, Auswahl und Übereinkünfte
BeitragVerfasst: Do 1. Sep 2011, 14:44 
Supraselbst
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Wahrscheinlichkeiten, Auswahl/Abwägung und Übereinkünfte
(s. auch Fragmentation viewtopic.php?f=13&t=1300)




ELIAS: Derzeit ringen wir mit sehr etablierten Glaubenssatzsystemen. Ob Ihr nun das Glaubenssatzsystem in Euch selbst bestätigt oder nicht, es existiert doch. Ihr habt auch ein Glaubenssatzsystem bezüglich von Karma. Ob Ihr diesen Begriff nun versteht oder diese Konzept studiert habt oder auch nicht, so hegt Ihr doch dieses Massen-Glaubenssatzsystem. Ihr glaubt, wenn Ihr ein Element erlebt, das einem anderen schadet, dass dies zu Eurem Nachteil sein wird und dass Ihr dafür büßen müsst. Ihr werdet Euch also manifestieren, um dafür zu zahlen. Das ist nicht wahr. Dies ist ein Glaubenssatzsystem, das Eure Ideen von Richtig und Falsch und von Gut und Böse bestärkt. Es bestärkt Eure Glaubenssatzsysteme von Krankheit und Absonderlichkeiten, aber diese sind allesamt eine von Euch getroffene Wahl. Nichts wird Euch auferlegt. Wie gesagt, mögt Ihr Eure Schöpfungen nicht unmittelbar und objektiv verstehen, aber während wir sprechen, erlernt Ihr Eure eigene Sprache wieder und fangt an, Eure eigenen Manifestationsschöpfungen und auch das Warum zu verstehen.

[Sitzung 151, 2. Febr. 1997]


ELIAS: Es gibt keinen Unterschied zwischen “sollen” oder “wählen”. Sie sind das Gleiche, denn alle Dinge sind eine Wahl. Alle Aktionen und Wahrscheinlichkeiten sind eine Wahl. Ihr habt eine jede Aktion/Vorgang in Eurem Fokus gewählt. Ihr seid dort, wo zu sein Ihr Euch selbst erschaffen habt. Wenn Ihr bei dem, was Ihr erschaffen habt, Konflikte erlebt, mögt Ihr nach innen schauen und die von Euch gehegten Glaubenssatzsysteme erforschen, die Euch keine Bewegung erlauben und Eure Wahl, keinen Konflikt zu erleben, verdunkeln.

Ihr hegt viele Glaubenssatzsysteme, und viele davon haben mit Verpflichtungen anderen Individuen gegenüber zu tun. Ihr erschafft Eure Realität abhängig von Euren Glaubenssatzsystemen bezüglich der Erwartungen anderer. Ihr müsst zu einer bestimmten Uhrzeit am Arbeitsplatz erscheinen. Ihr müsst eine bestimmte Aufgabe leisten. Ihr müsst auf eine bestimmte Art und Weise sprechen, um andere nicht zu kränken. Ihr müsst Euch um ein anderes Individuum kümmern! Ihr müsst, Ihr müsst, Ihr müsst! Alle diese “Ihr müsst” sind Glaubenssatzsysteme. Ihr könnt wählen, diese Glaubensatzsysteme zu haben, und sie können effizient sein und es mag für Euch keine Konflikte geben. Ihr mögt aber auch Konflikte erleben, und wenn Ihr dies tut, könnt Ihr diese Glaubenssatzsysteme untersuchen und erkennen, dass alles, was Ihr zustande bringt oder tut, durch Glaubenssatzsysteme gefiltert wird. Manche dieser Glaubenssatzsysteme sind für Euch effizient und andere sind es nicht.

[Sitzung 165, 19. April 1997]


ELIAS: Ich habe früher zusammen mit Gruppen von Individuen im Rahmen dieses Forums das unternommen, was wir als „geheime Sitzungen“ bezeichnet haben. Das habe ich durchaus gezielt unternommen, weil es den Individuen erlaubt, viele Bereiche ihrer Schöpfungen, die sie sehr intensiv durch die extrem stark kolorierte Linse der Duplizität sehen, objektiv zu sehen. Diese Sitzung und unser gegenwärtiges Gespräch könnt Ihr ähnlich sehen wie eine geheime Sitzung, denn Ihr begebt Euch in den Bereich, dass Ihr Euch selbst bis zu einem gewissen Punkt Vertrauen erlaubt und Informationen offeriert, die Ihr als sehr schlimm anseht, die sehr viel Schuld, Scham, Enttäuschung und Werturteil in Euch hervorrufen .

Durch das Ansprechen dieser Kernthemen mögen wir effizienter in die Bereichen gelangen, wo Ihr bereits von Euch in Gang gesetzte Schöpfungen verändert. Erinnert Euch daran, keine Wahrscheinlichkeit ist absolut. Keine Wahl/Entscheidung und keine Aktion sind in Stein gemeißelt. Obwohl es in objektiver Hinsicht so aussehen mag, als ob die Auswahl/Engscheidungen (choices) und Wahrscheinlichkeiten absolut wären, sind sie dies nicht, und Ihr könnt jederzeit alle Entscheidungen und alle Wahrscheinlichkeiten verändern.

[Sitzung 427, 19. Juli 1999]


ELIAS: Die Opferrolle ist die Identifikation des Mangels an Auswahlmöglichkeiten. Dies ist nicht negativ oder schlecht, sondern bloß das Identifizieren, dass Ihr Euch im Augenblick nicht die Verfügbarkeit von Auswahlmöglichkeiten präsentiert, und Ihr äußert Freiheit, indem Ihr Euch Wahlmöglichkeiten bietet.

Ihr blockiert fortwährend Eure Auswahl und sagt Euch „ich kann nicht“, nicht dass Ihr nicht dürft sondern dass Ihr nicht könnt, als ob es in Eurer Realität einige Äußerungen gäbe, die unmöglich sind. Und ich sage Euch, Ihr verfügt über eine herrliche Freiheit, denn es gibt in Eurer Realität keine Äußerung, die unmöglich wäre.

“... Wenn Ihr Euch in dem Augenblick, den Ihr damit assoziiert, keine Wahl zu haben, das Erkennen offeriert, dass Ihr eine Wahl habt, ist es belanglos, ob Ihr Euch eine oder hundert andere Wahlmöglichkeiten offeriert. Es ist die Erkenntnis, dass Ihr nicht machtlos seid.

[Sitzung 765, 25. Januar 2001]


ELIAS: Es geht darum, auf das Selbst und darauf zu achten, was automatische Auslöser in Euch erschaffen. Wenn Ihr Euch erlaubt zu sehen, was es ist, was automatische Erwiderungen in Euch auslöst, könnt Ihr mit den Glaubenssätzen vertrauter werden, die diese automatischen Erwiderungen beeinflussen und Euch somit eine größere Auswahl erlauben.

[Sitzung 928, 16. Oktober 2001]


ELIAS: Ich sage Euch, dass das Ärger-/Zorn-Signal jenes in der Emotion enthaltene Gefühl ist, das Euch besagt, dass Ihr in diesem Augenblick alle Eure Auswahlmöglichkeiten dementiert. Ihr seht keine Eurer Auswahlmöglichkeiten.

Frustration ist eine Äußerung, bei der Ihr erkennt, dass Ihr eine Wahl habt, aber Ihr seid Euch nicht objektiv sicher genug, wie Ihr Eure Energie manövrieren könnt, um eine Auswahl zu generieren.

Zorn/Ärger/Groll ist eine extreme Frustration, bei der Ihr Eure Assoziation des Wissens, dass Ihr eine Wahl habt, zu einer Äußerung hin bewegt, bei der Ihr seht, dass Ihr nicht länger eine Wahl habt. Eure Aufmerksamkeit projiziert dies dann automatisch nach draußen, und Ihr übernehmt die Opferrolle, weil Eure Aufmerksamkeit auf diese Weise in Situationen, Szenarien oder auf andere Individuen nach Draußen projiziert wird und, wie ich schon sagte, sogar auf Objekte, so dass Euch Eure Assoziation sagt, dass diese Ausdrucksform im Draußen für Euch wählt und Ihr nicht länger eine Wahl habt, oder dass Euch dies diktiert wird und Ihr nicht länger entscheiden könnt.

Und das ist durchaus signifikant. Ich habe Euch bereits gesagt, dass Sorgen und Schuld zwei Äußerungen sind, die fast eine Energievergeudung sind – doch es gib keine Energievergeudung - , aber das Fehlen von Wahlmöglichkeiten, das Nicht-Erlauben oder Euer Euch selbst die Wahlmöglichkeit zu verweigern, stehen so sehr im Widerspruch zum natürlichen Fluss der Essenz und des Bewusstseins, dass dies eine Äußerung ist, die die Essenz/die Wesenheit zum Weinen bringt, und das ist es, was den Zorn generiert. Wenn Ihr dieses Signal erlebt, dann erkennt genau in diesem Augenblick, dass Ihr Euch die Botschaft offeriert, dass Ihr selbst Euch die Wahl/Entscheidung abstreitet und Euch sagt, dass Ihr keine Wahl hättet. Offeriert Euch also eine Wahl, und das Signal löst sich auf und verschwindet.

[Sitzung 997, 27. Januar 2002]


ELIAS: Wie ich Euch schon oft sagte, könnt Ihr die Gesamtheit Eurer Glaubenssätze akzeptieren und weiterhin Eure individuellen Meinungen und Präferenzen äußern. Sie stehen nicht im Widerspruch. Das Annehmen ist eine Äußerung, bei der Ihr kein Werturteil hegt. Dies heißt nicht, dass Ihr nicht Eure individuellen Präferenzen, Äußerungen und Meinungen haben könnt, aber im Wissen, dass dies Eure Meinungen und Vorlieben sind, die nicht besser sind als die irgendeines anderen Individuums. Sie sind bloß anders. Das Akzeptieren wird in der Verschiedenheit geäußert, und Verschiedenheit ist ziemlich schwierig zu akzeptieren. Ihr bringt automatisch den Wunsch nach Gleichheit zum Ausdruck, denn wenn Ihr gleich seid, bestätigt Ihr Euch selbst und bestätigt Euch gegenseitig. Wenn Ihr gleich seid, sagt Ihr, dass Ihr Euch gegenseitig objektiv versteht, und das ist gut.

Ich habe Euch gesagt, wie wichtig es ist zu erkennen, welche Glaubenssätze Eure Handlungen während eines Tags beeinflussen, weil das Euch eine intime Erkenntnis von Euch selbst offeriert und Euch die Freiheit der Wahl einräumt. Missversteht mich nicht. Automatische Erwiderungen sind ebenfalls Entscheidungen/eine Wahl, aber sie schränken Euch ein, da Ihr diese automatischen Erwiderungen nicht absichtlich objektiv steuert.

Ich spreche nicht von einem ständigen Denkvorgang, denn die Wahl erfordert nicht den Gedanken. Aktion erfordert keine Gedanken. Aber der Gedanke ist ein mächtiges Werkzeug in Eurer physischen Realität, ein objektives Werkzeug, das Informationen für Euch übersetzt und gelegentlich ein klareres Verständnis von dem, was Ihr erschafft, erlaubt. Sehr oft offeriert er Euch keine Klarheit sondern Verwirrung, weil Ihr Eurem Gedanken-Mechanismus keine akkurat zu übersetzenden Informationen liefert. Deshalb übersetzt er allgemein, und dann seid Ihr verwirrt und strampelt in Eurem Hamsterrad.

[Sitzung 1252, 18. Januar 2003]


ELIAS: Freihat ist einfach zu wählen und dies auch zu wissen. Ihr definiert Freiheit auf sehr unterschiedliche Weise. Ihr definiert sie als finanzielle Äußerung, in Aktivitäten, im Mangel von Aktivitäten. Tatsächlich ist Freiheit bloß das Wissen, dass man in jeder Situation die Wahl hat.

[Sitzung 1368, 7. Juni 2003]


ELIAS: Fürsorglich sein (caring) und sich sorgen (concerning) sind nicht das Gleiche. Sich sorgen ist ein Werturteil und ein Vergleichen, und Ihr verkleidet dies auf eine sehr unterschiedliche Art und Weise in einer Form, die Ihr für gut haltet: „Ich sorge mich um dieses Individuum, denn es ist sehr unglücklich und akzeptiert seine Situation nicht“, oder „Ich sorge mich um dieses Individuum, weil es sehr krank und sehr traurig ist“, oder „Ich sorge mich um dieses Individuum, weil es eine Auswahl generiert, die ihm oder anderen schaden kann“. Das spielt keine Rolle. Nicht dass gar nichts eine Rolle spielen würde. (It matters not. Not that nothing matters!)

„Das spielt keine Rolle“ bekundet, dass kein Werturteil vorhanden ist. Es ist deren Wahl. Ihr mögt erkennen, dass dies nicht Eure Wahl und auch nicht Eure Vorliebe wäre, weshalb Ihr wählen mögt, keine ähnlichen Erfahrungen zu generieren, aber der andere generiert diese Erfahrungen, und unabhängig davon, dass er objektiv sagen mag, dass er mit seiner Wahl unglücklich ist, generiert er sie trotzdem. Die anderen mögen ihre eigene Wahl nicht mögen und sie auch nicht haben wollen – denn Ihr mögt sehr viele Entscheidungen/Auswahlmöglichkeiten generieren, die Ihr nicht unbedingt haben wollt – aber sie schätzen ihre Auswahlmöglichkeiten. (They may not like their choices and they may not even want their choices – for you may generate many choices that you do not necessarily want – but they value their choices.)

BALBINA: Und wenn sie sagen, hilf mir bitte?

ELIAS: Wenn jemand Eure Hilfe anfragt oder anfordert, wählt Ihr, inwiefern Ihr dies erwidert. Ich sage Euch allen, dass Eure hilfreichste Äußerung dies ist, die Entscheidungen des anderen ohne Werturteil und ohne etwas zu reparieren zu akzeptieren. Wenn sie um Informationen bitten und Ihr echt auf Euch achtet und wünscht, ihrem Wunsch zu entsprechen und ihnen echte Hilfe zu offerieren, erwidert Ihr dies auf unterstützende Weise. Und wie verhaltet Ihr Euch unterstützend? Indem Ihr Eure Erfahrungen mit ihnen teilt, nicht indem Ihr unterrichtet oder lehrt…“

[Sitzung 1398, 19. Juli 2003]


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 Offline  
 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Wahrscheinlichkeiten, Auswahl und Übereinkünfte
BeitragVerfasst: So 23. Okt 2011, 06:55 
Supraselbst
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Wahrscheinlichkeiten/Auswahl/Abwägung und Übereinkünfte



ELIAS: … Der Gedanke erschafft nicht die Realität. Das ist nicht seine Funktion. Seine Funktion ist es, Eure Kommunikationen zu übersetzen und zu interpretieren. Der Gedanke ist also nur so effizient wie die Informationen, die Ihr ihm bietet.

Wenn Ihr Eurer Aufmerksamkeit nicht die Flexibilität einräumt, allen Euren Kommunikationen zu lauschen und zu erkennen, was Ihr tatsächlich tut, also was Ihr gerade wählt, offeriert Ihr dem Gedankenmechanismus keine akkuraten Informationen, weshalb dieser auch keine akkuraten Übersetzungen von dem offerieren kann, was Ihr kommuniziert oder was Ihr tut. Deshalb sind viele Individuen ziemlich verwirrt, da der Gedanke nicht zu ihrem Tun oder zu ihren Kommunikationen passt.

Wenn Ihr Eurer Aufmerksamkeit nicht gestattet so flexibel zu sein, dass Ihr allen Euren Kommunikationen lauscht und erkennt, was Ihr tatsächlich tut, nämlich was Ihr wählt, offeriert Ihr dem Denkmechanismus keine akkuraten Informationen, weshalb er Euch auch keine akkuraten Übersetzung von dem offerieren kann, was Ihr kommuniziert oder tut. Deshalb sind viele Individuen verwirrt, weil der Gedanke nicht zu dem passt, was sie tun oder zu dem, was ihre Kommunikationen sind.

Wenn Ihr Euch jedoch ins Gleichgewicht bringt und Eure Aufmerksamkeit allen diesen drei Faktoren oder Elementen von Euch selbst widmet – Gedanken, Kommunikationen und Wahl/Tun, denn Wahl und Tun sind synonym – wenn Ihr Euch eine flexible Aufmerksamkeit gestattet, was diese drei Aspekte von Euch selbst anbelangt, werdet Ihr erkennen, wenn einer dieser Faktoren mit den beiden anderen nicht in Harmonie ist, und auf diese Weise offeriert Ihr Euch Informationen. Auf diese Weise fangt Ihr an, Euch auszubalancieren und das „Warum“ Eurer Schöpfungen zu erkennen.

Ich ermutige Individuen, sich auf das „Was“ ihrer Schöpfungen zu konzentrieren, weil Ihr Euch exzessiv auf das „Warum“ konzentriert und Euch keine Antworten offeriert, da diese Frage allzu vertraut ist. Aber wenn Ihr Acht gebt und diese drei Faktoren ausbalanciert, offeriert Ihr Euch automatisch das „Warum“, ohne die Frage selbst zu stellen.

[Sitzung 1468, November 08, 2003]


ELIAS: Ich habe Euch schon sehr oft gesagt, dass Wahlmöglichkeiten eben Wahlmöglichkeiten sind, und dass „es keine Rolle spielt“, aber ich sage Euch nicht, dass es egal wäre (that it matters not, I am not expressing to you that it does not matter.) Den Unterschied habe ich Euch erklärt. Es gibt viele Äußerungen, die eine Rolle spielen. Tatsächlich spielen alle Eure Äußerungen eine Rolle, alles an Euch spielt eine Rolle. Die Aussage „es spielt keine Rolle“ wendet sich an das Erkennen, dass Wahlmöglichkeiten eben Wahlmöglichkeiten sind, und dass jede Entscheidung bloß eine Entscheidung ist, und dass es nicht nötig ist, zu urteilen, dass eine Entscheidung besser wäre als eine andere. Das heißt nicht, dass Eure Äußerungen egal wären, denn das sind sie nicht.

Für das Selbst verantwortlich zu sein, das ist enorm, und für das Selbst verantwortlich zu sein ist das, was die natürliche Aktion der Essenz des Nicht-Aufdringlich-Seins generiert.

[Sitzung 1521, February 26, 2004]


ELIAS: Eine Wahrscheinlichkeit ist eine mögliche Wahl/Entscheidung, deshalb gibt es zahllose davon. Ihr inkorporiert sie singulär, eine nach der anderen. Ihr wählt eine Handlung. Ihr wählt aus Myriaden von Möglichkeiten, die wahrscheinliche Entscheidungen sind. Jede Wahl/Engscheidung, die Ihr nicht wählt, manifestiert sich anderswo. Alle Wahrscheinlichkeiten werden verwirklicht, aber nicht innerhalb Eures Fokus. Ihr besitzt die Fähigkeit, die effizienteste Wahrscheinlichkeit zu wählen. Effizient ist die Wahrscheinlichkeit, die keinen Konflikt inkorporiert. Ihr findet nicht immer die Wahrscheinlichkeit, die keinen Konflikt enthält, aber sie steht Euch immer zur Verfügung. Aber da Ihr in Eurem eigenen Verließ steckt, seht Ihr nicht immer die effizientesten Wahrscheinlichkeiten, denn sehr oft sind diese vor Euren Augen mit Euch in der Grube. Verkompliziert nicht das Thema der Wahrscheinlichkeiten! Es ist ein einfaches Konzept. Es sind bloß Wahlmöglichkeiten/Entscheidungen (choices), und das ist es, woraus Euer regionaler Bereich 2 besteht, aus Auswahlmöglichkeiten/Entscheidungen.

GUIN: Meist sind sie kollektiv, nicht wahr?

ELIAS: Im regionalen Bereich 2 sind alle Eure persönlichen Entscheidungen/Wahlmöglichkeiten für Euren individuellen Fokus manifest. Sie verbinden sich auch mit allen anderen Individuen, aber dies ist kein kollektiver Bewusstseinsbereich. Das ist für den regionalen Bereich 3 reserviert. Innerhalb der Wahrscheinlichkeiten wähle ich, mit dem Thema des regionalen Bereichs 3 noch zu warten, weil ich Eure Aufmerksamkeit nicht auf Massenereignisse lenken möchte, solange Ihr die individuelle Ereignisse noch nicht integriert habt.


[Sitzung 65, January 07, 1996]


ELIAS: Wir werden auch erklären, dass alle Dinge im Rahmen anderer Bewusstseinsbereiche und der Essenz als Vereinbarungen eingestuft werden können. Alle zwischen Individuen geschehenden Handlungen sind Absprachen, nicht auf die Weise, wie Ihr Übereinkünfte seht, da Eure Definition dieses Wortes ziemlich stark auf Euer physisches Verständnis begrenzt ist. Diese Übereinkünfte werden nicht auf die Weise geäußert, wie Ihr Euch dies vorstellt. Jedes Element Eurer Existenz wird nicht mit jeder anderen Essenz diskutiert und vor und zurück debattiert in der Art wie: „Ich werde dies tun.“ „OK, das ist annehmbar.“ „Nein, ich habe das Gefühl, dass ich das tun sollte.“ „Ich bin nicht einverstanden.“ „In Ordnung, akzeptiert.“ Wir werden einen Kompromiss schließen.“ “Wir haben eine Abmachung.”

So ist das nicht. Es findet keine Diskussion statt! Bei diesem Element geschehen die Handlungen unmittelbar, und es ist kein Zeit-Element involviert. Sie sind spontan.

Obwohl Ihr Eure eigene Realität erschafft, wie dies auch jedes andere Individuum tut, sage ich Euch auch, dass Ihr die Realität eines Anderen nicht erschafft. Jedoch interagiert Ihr und übt Einfluss aus. Hier finden Eure spontanen Abmachungen als eine allgemein einvernehmliche Übereinkunft statt, dass wenn jemand wählt, Euren Einfluss oder Eure Energie innerhalb des Bewusstseins zu erwidern - denn Ihr übt Einfluss nicht immer auf die Weise aus, wie Ihr dies allgemein definiert, und Ihr mögt energetisch Einfluss ausüben - und wenn der Andere Euren Einfluss erwidert, war er offensichtlich einverstanden, diesen zu tun.

Wie ich schon sagte, sind dies keine individuellen Vereinbarungen. Es ist eine allgemeine Vereinbarung innerhalb der Essenz und anderer Bewusstseinsbereiche, im regionalen Bereich 1 eine Erwiderung zuzulassen oder auch nicht. Wenn Ihr also seht, wie ein Anderer anscheinend auf Eure unausgesprochenen Gedanken reagiert, tut das nicht ab, denn genau das ist es, was er auch erwidert. Gedanken sind Energie. Energie ist immer in Bewegung. Energie ist Realität.

[Sitzung 77, March 10, 1996]

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Nachfolgender Text stammt von der Elias Website:

http://www.eliasweb.at/de/session.php?session_de=101

ELIAS: Ihr fragt euch also, wie ihr eure Realität schafft oder warum ihr eure Realität schafft, oder warum ihr die Erfahrungen wählt, die ihr wählt. Oder vielleicht, ob ihr die Erfahrungen überhaupt wählt. Ihr seht alles lieber als vorher gemachte Abmachungen an und meint, den Wahrscheinlichkeiten entsprechend zu handeln, denen ihr vorher zugestimmt habt.

In unseren Sessions habe ich euch gesagt, dass ihr Übereinkünfte getroffen habt und aufgrund dieser im Rahmen der Wahrscheinlichkeiten handelt. Wenn ihr die Sache von einer Seite betrachtet, stimmt das wirklich ziemlich. Alle Dinge sind Übereinkünfte. Alle Interaktionen, an denen mehr als ein Fokus beteiligt ist, sind Abmachungen. Aber genauso wie wir von Träumen und Traumschichten gesprochen haben, so gibt es auch im Bewusstsein viele Schichten und in manchen dieser Schichten, die dem physischen Fokus sehr nah sind und in eurem gegenwärtigen physischen Fokus, macht ihr nicht immer Abmachungen, so wie ihr sie euch vorstellt. Ihr macht euch nicht in irgendeiner unbekannten Gegend des Bewusstseins weit entfernt von euch selbst aus, eine sehr traumatische Erfahrung mit anderen Personen zu erleben. Personen wählen Wahrscheinlichkeiten aus. Sie treffen Entscheidungen. Ihr alle, und alle anderen auch, trefft Entscheidungen für euch. Damit wirkt ihr euch - wie ich schon früher gesagt habe - auf alles Bewusstsein aus. Ihr seht die starke Auswirkung auf Personen, die euch nahe sind, weil ihr euch nur das - als Bestätigung der Verbindung im Bewusstsein - zu sehen erlaubt. Ihr entscheidet euch oft dafür, nicht weiter zu sehen. Deswegen bringt ihr euch durcheinander. "Was habe ich erschaffen? Was hat ein anderer erschaffen?" Wenn man eine beliebige Person auswählt, erschafft sie ihre Realität. Ihr werdet von diesen Schöpfungen aus euren eigenen Gründen angezogen, wenn ihr der Beeinflussung zustimmt. das heißt nicht, dass ihr die Situation geschaffen habt, aber ihr versetzt euch in die Lage, euch mit einer gegebenen Situation zu verbinden und euch damit zu erlauben, euch weiter zu öffnen. Genauso wie ihr ein Buch anzieht, um Informationen, die ihr gerade eurem Interesse und Fokus entsprechend benötigt, zu erhalten. Ihr habt das Buch nicht geschaffen. Ihr seid nicht der Autor, aber es hat euch zu diesem Buch zu eurem eigenen Vorteil hingezogen, weil ihr euch dafür entschieden habt, Nutzen daraus zu ziehen.

Jede Erfahrung, in die ihr euch einlasst, wählt ihr zu eurem Vorteil im Rahmen eurer eigenen persönlichen Werterfüllung. Ihr könnt alle auf weit entfernte frühere Erlebnisse zurückblicken, auf Erfahrungen, die ihr persönlich in eurer Vergangenheit gemacht habt, und ihr könnt jetzt merken, dass ihr versteht, warum ihr diese Situationen früher geschaffen habt. Ihr habt vielleicht nicht wirklich alle diese Situationen geschaffen, aber ihr habt euch an den Situationen beteiligt, weil ihr euch erlaubt habt, daraus Nutzen zu ziehen.

Nutzen bedeutet nicht immer das, was ihr in euren Begriffen "gut" nennt. Ihr seid ziemlich fixiert darauf, in Begriffen von gut und böse zu denken. "Ich gehe zu einer Party; das ist ein schönes Erlebnis. Ich werde Zeuge eines Todes; das ist eine schlechte Erfahrung." Ihr zieht alle Erfahrungen zu eurem Nutzen im Bewusstsein an. Für einige werdet ihr in der Zukunft bewusst in eurem Denken Gründe finden. Eure physischen Erklärungen des Verstandes sind vielleicht für euch physisch zufrieden stellend, aber sie können wirklich nicht ganz erfassen, warum diese Situationen für euch gut waren. Einige von euch erkennen Situationen leichter, indem sie an weiter entfernte Elemente denken. Es ist leichter, eine Situation zu verstehen, wenn ihr diese Situation in einem in euren Begriffen "größeren Bild" (bigger picture) seht. Euer größeres Bild ist in Wirklichkeit euer kleineres Bild in euch!

Ihr denkt für euch, dass das größere Bild viele Personen, Massenereignisse, Ursprungsereignisse, Beteiligung der ganzen Welt, euren Wandel, Vereinbarungen umfasst; größer und größer und größer; weil ihr einen Stein als klein anseht und einen Berg als groß! Deswegen seht ihr "mehr", soweit physische Aspekte betroffen sind, als größer an. Ich sage euch in Wirklichkeit, dass das Mehr und das größere Bild das ist, was ihr als das kleine Bild anseht: die innere Einzelpersönlichkeit; weil das Universum ist in euch drin, nicht außerhalb, wo ihr physisch wahrnehmt.

[Sitzung 101, June 24, 1996]


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Nachfolgende Übersetzung stammt von der Elias-Website:


http://www.eliasweb.at/de/session.php?session_de=173

ELIAS: Nun, wie ihr wisst, wählt ihr die physische Verwirklichung und sucht euch bei dieser Wahl Eltern aus. Diese sind bereits im Physischen fokussiert. Ihr wählt, wo ihr ins Erdenleben eintreten wollt, zu welcher Zeit, zu welcher Jahreszeit, mit welchen Eltern und mit dem Wissen um die Wahrscheinlichkeiten anderer Familienmitglieder; ob ihr euch in einer Familie mit nur einem oder von zwölf Kindern verkörpert. Bevor ihr euch physisch manifestiert, wählt ihr vieles aus. Diese Auswahl ist ziemlich komplex und umfassend, weil es viel zu verwirklichen und zu bedenken gibt, wenn ihr ins Erdenleben tretet.

Die Vereinbarung von Seite der Eltern besteht nur darin, ein Kind zu haben. Das Wesen, das in den physischen Fokus eintritt, wählt den Großteil der Wahrscheinlichkeiten und Ausrichtungen. Ihr habt vielleicht bis jetzt angenommen, dass dies gleichermaßen eine Wahl und Vereinbarung seitens des eintretenden Fokus und der Eltern ist. Ich kann euch sagen, dass die einzige Vereinbarung, die die Eltern im physischen Fokus eingehen, darin besteht, dass sie einverstanden sind, Eltern zu sein und ein Kind zu haben. Der eintretende Fokus ist der, der die Auswahl trifft, welche Eltern gewählt und mit welcher Familie eine Verbindung eingegangen wird. Ich spreche nicht von Bewusstseinsfamilien. Ich spreche von physisch fokussierten Familien.

Ihr könnt feststellen, dass in Familien einige Kinder einem Elternteil und einige dem anderen ähneln. Einige haben Ähnlichkeiten mit beiden Eltern. Diese Wahl wird vor dem Eintritt in den physischen Fokus getroffen.

Die Kinder wählen den Elternteil aus, dem sie in ihrer physischen Manifestation ähneln. Sie wählen den Elternteil aus, dem sie in ihrem Verhalten, ihren Gefühlen, ihren Gedanken und in ihrem Persönlichkeitstyp entsprechen. Sie verbinden sich auch mit einer bestimmten Familiengeschichte. In der Wahl, physisch manifest zu werden, richtet ihr euch auch an physischen Gegebenheiten aus. Ihr werdet nicht zufällig in den physischen Fokus hineingeboren und habt dann genetische Eigenschaften, die es sonst in eurem Stammbaum nicht gibt.

Ihr habt auch Erbeigenschaften, die in anderen eurer eigenen Fokusse manifest sind. Einige Personen haben das genetische Reinkarnationseigenschaften genannt. Wir reden nicht über genetische Reinkarnationseigenschaften, weil alle eure Fokusse gleichzeitig sind. Deswegen sind sie nicht vergangen oder liegen vor euch, dass diese Erbeigenschaften weitergetragen werden könnten. Wie ihr schon aus der wenigen Information ersehen könnt, gibt es viel, was ein Fokus bedenken muss, wenn er sich physisch manifestieren will.

Einige Wesen wählen die physische Manifestation und entscheiden sich dabei, nicht den Erbeinflüssen der physischen Familie zu entsprechen. Deswegen kann es bestimmte Familiengeschichten mit bestimmten Eigenschaften geben, von denen ein Einzelner abweicht. Zum Beispiel könnt ihr eine Familie kennen, die über viele Generationen eine Geschichte von Herzkrankheiten aufweist. Ein Kind, das in diese Familie hineingeboren wird, muss diese Eigenschaften während des ganzen Lebens nicht entwickeln. Auf gleiche Weise könnt ihr Familien mit ausgezeichneter Gesundheit antreffen, in denen ein Familienmitglied abweicht und viele gesundheitliche Probleme zeigt. Das sind Personen, die sich entscheiden, nicht den genetischen Codes ihrer Familie zu entsprechen.

Vererbung ist kein Muss; sie ist keine unausweichliche Schöpfung. Es ist eine Wahl. Ihr wählt, ob ihr diesen genetischen Codes entsprechen wollt oder nicht. Die meisten von euch wählen, den Massenschöpfungen der Vererbung zu entsprechen. Daher könnt ihr aus einem einzelnen Fokus viel über eure kodierte Erbinformation und die eurer Vorfahren erfahren. Aber ihr seid auch Träger der Erbinformation eurer anderen Fokusse. Das ist auch eine Wahl, aber diese Wahl geht über die bloße Entsprechung zu euren Eltern und Familie im physischen Fokus hinaus, weil ihr euch innerhalb der Erschaffung physischer Manifestationen eures Wesens gewöhnlich dafür entscheidet, alle eure Fokusse in jeder speziellen Dimension mit ähnlichen physischen Attributen auszustatten. Deswegen ist euer Erbmuster in allen euren Fokussen sehr ähnlich. Das heißt nicht, dass ihr in einem einzelnen Fokus nicht verschiedene Zusammenstellungen manifestieren könnt. Ihr könnt Erbinformationen grundsätzlich guter Gesundheit in all euren Fokussen haben, und euch dabei bei einem einzelnen Fokus dafür entscheiden, das nicht zu beachten und Krankheit zu erschaffen, die sich nicht in Übereinstimmung mit der Vererbung befindet. Wesen mit ähnlicher Schwingung haben auch sehr ähnliche physische Schöpfungen. Eure Wahl der Umstände kann in jeder Manifestation ganz unterschiedlich ausfallen, aber die Teile, die den Körper bilden, sind normalerweise recht ähnlich.

Wenn ihr in eine beliebige physische Manifestation eintretet, macht ihr euch mit der physischen Manifestation eurer Eltern vertraut. Ihr wählt diese Personen sehr gewissenhaft aus, in Übereinstimmung mit euren persönlichen Absichten und der Richtung, für die ihr euch innerhalb der Wahrscheinlichkeiten eures persönlichen Fokus entschieden habt, weil diese Personen, als deren Kind ihr geboren werdet, sich sehr stark auf eure Erfahrung auswirken werden.

Einige Personen entscheiden sich dafür, sich überhaupt nicht auf die Familie zu beziehen. Daher werden sie schon in sehr früher Jugend von den Personen getrennt, die sie für ihr physisches Manifest-Werden gebraucht haben. Einige entscheiden sich für die Erfahrung der Geburt durch eine bestimmte Person aufgrund der Erfahrung, die zu dieser Zeit gewonnen werden kann, und trennen sich dann, um sich ihrer Absicht und Ausrichtung entsprechend mit anderen Personen fortzuentwickeln.

Es gibt bei der Manifestation viel zu erwägen - wie ich schon gesagt habe. Obwohl ihr diese physische Form von Beginn an schafft, tretet ihr als Wesen nicht notwendigerweise zu diesem Zeitpunkt in das Körperbewusstsein ein. Jedes Wesen wählt den Zeitpunkt, an dem es in seine physische Manifestation eintreten will. Einige Wesen entscheiden sich, ein physisches Körperbewusstsein zu schaffen und überhaupt nicht in dieses Bewusstsein einzutreten. In diesen Fällen wird die physische Manifestation nicht fortgesetzt. Das könnt ihr als Fehlgeburten interpretieren. Das heißt nicht, dass dies nicht richtige Personen sind, denn sie haben persönliches Körperbewusstsein. Sie haben nur ihr Wesen nicht zur Gänze verkörpert, weil sie sich für eine Teilerfahrung entschieden haben. Das ist im Unterschied zu einem Fokus, der geboren wird und weiterlebt, eine Übereinkunft zwischen dem eintretenden Wesen und dem Elternteil gleichermaßen mit dem Zweck der Erfahrung beider Personen und oft auch vieler anderer Personen, auf die sich diese Erfahrungen auswirken.

Indem wir zu den Personen weitergehen, die sich für einen normalen Lebenszyklus entschieden haben, sammelt der eintretende Fokus die Informationen, die die physischen Wahrscheinlichkeiten (blueprint) ausmachen und mit den physischen Personen abgestimmt sind, mit denen sie in der Familie zu tun haben. Diese Übereinkünfte sind normalerweise ziemlich stark. Wie gesagt gibt es Personen, die sich nicht mit einer Familie abstimmen, aber euren grundsätzlichen anerkannten Regeln entsprechend entscheiden sich die meisten Personen dafür sich in Familienstrukturen einzubinden. Sogar die Personen, die sich für Familien entscheiden, die ihr in euren Glaubenssätzen als negativ, zerstörerisch oder ungeeignet anseht, wählen genau diese Eltern und Familien aus Gründen ihrer eigenen Erfahrung, die ihr physisches Aufwachsen und die Absicht, die sie für diesen Fokus gewählt haben, beeinflusst. Wenn ihr fragt, warum ihr solche Eltern gewählt habt: sie helfen und motivieren euch, eure Absichten zu erkennen, damit ihr in den darauf folgenden Jahren manifestiert, was ihr manifestiert.

In allen Situationen gibt es Vorteile, auch wenn es nicht so zu sein scheint. Die Beziehung zwischen dem Fokus, der als Kind manifestiert, und den Fokussen, die als Eltern manifest sind, ist sehr vertraut und sehr beeinflussend, sogar wenn sie nicht länger physisch miteinander sind. Innerhalb des Bewusstseins haben sie genau gewählt, durch bestimmte Personen zu einer bestimmten Zeit manifest zu werden, wobei alles ganz präzise abgestimmt ist.

Viele von euch haben sich Fragen über Beziehungen zwischen Familienmitgliedern gestellt: Kinder und Eltern, Geschwister und andere Beziehungen. Diese sind alle - wie gesagt - sehr genau stimmende Beziehungen, die ihr bei jedem Fokus, in den ihr manifestiert, in voller Absicht speziell ausgewählt habt, damit ihr eure persönlichen Absichten mit Erfolg krönt. In jedem Fokus hegt ihr eine Absicht; ihr schafft euch Einflüsse, die euch eure Absicht zeigen, und euch helfen und in diese Manifestation geleiten. Ihr habt nur Glaubenssätze von richtig und falsch und gut und böse, mit denen ihr über Verhalten und Geschehen, das in den Beziehungen erfahren wird, urteilt, obwohl ihr eigentlich die Situation aus den Augen verloren habt, die ihr zum eigenen Vorteil geschaffen habt.

Auch wird sehr bedacht, wenn ihr euch für den physischen Fokus entscheidet, welchen Einfluss und Vorteil ihr den Personen bringt, die eure Eltern und Geschwister sind. Bei eurer Entscheidung wird euer Beitrag für ihre Werterfüllung bedacht. Wenn eure Eltern und Geschwister von euch keinen Vorteil für ihre Werterfüllung haben, könnt ihr euch mit diesen Personen nicht manifestieren.

In eurem physischen Fokus sieht es nicht immer so aus, dass ihr alle profitiert. Es schaut nicht immer so aus, dass ihr alle "bekommt", aber ich verwende das Wort Vorteil nicht in eurer positiven Bedeutung. Der Vorteil liegt in einem Plus an Erfahrung. Ihr seht das Wort Vorteil als gut an. Ihr zieht Vorteil aus dieser Beziehung. Deswegen bekommt ihr etwas Gutes aus dieser Beziehung. Ihr profitiert immer. Es kann sein, dass ihr den Vorteil nicht erkennt, aber ihr gewinnt immer. Ihr gewinnt Wissen aus allen euren Erfahrungen.

Ihr könnt euch in jedem Fokus entscheiden, das, was ihr für Schwierigkeiten haltet, zu erfahren. Ihr manifestiert euch nicht immer, um sorgenlos und fröhlich zu sein. Manchmal wählt ihr Konflikte, weil das auch eine physische Erfahrung ist. Deswegen könnt ihr euch auch Personen aussuchen, die diese Erfahrung in eurer physischen Manifestation über längere Zeit suchen. Ihr könnt euch entscheiden, diese Handlung nur eine Zeitlang durchzuführen. Ihr könnt sie auch während eures ganzen Fokus beibehalten.

Schauen wir einmal auf die Personen, von denen es viele gibt, die sich für Situationen im physischen Fokus entscheiden, die für euch negativ, schmerzvoll oder grotesk oder sogar böse zu sein scheinen! Ihr werdet bemerken, dass viele Personen diese Art von Verwirklichung in jungen Jahren wählen. Das ist - angesichts eurer Glaubenssätze - ziemlich fürchterlich. Dabei ist es recht effizient, weil ihr, solange ihr sehr jung seid, eine viel größere Fähigkeit habt, euch auf Subjektives einzustellen und subjektive Verbindung und Austausch aufrechtzuerhalten, etwas das ihr, wenn ihr älter werdet, als Einbildung oder Rückzug oder irgendetwas anderes bezeichnet. Aber das gibt euch die Gelegenheit, bestimmte Dinge im physischen Fokus zu erfahren, die die Massenglaubenssätze als negativ einstufen, und dabei gleichzeitig die Fähigkeit zu haben, davon zu profitieren und euch selbst in beliebiger Weise darauf einzustellen, weil ihr in jungen Jahren mehr subjektiven Spielraum habt.

Wir haben schon früher davon gesprochen, dass ihr, wenn ihr in den physischen Fokus hineingeht, eine Zeit des Übergangs vom Subjektiven zum Objektiven habt. Ihr habt als Kinder einige Zeit viel mehr subjektives Bewusstsein, genauso wie ihr nach dem Tod für einige Zeit an eurem objektiven Bewusstsein festhaltet. Wenn ihr in die Adoleszenz und ins Erwachsensein kommt, entfernt ihr euch auch von den Erfahrungen, die ihr als Ältere als "Zum-Opfer-Gemacht-Werden" bezeichnet. Das sind alles Entscheidungen; ziemlich effiziente Entscheidungen, kann ich sagen! Kinder haben die Fähigkeit zwischen objektiver und subjektiver Realität hin und her zu schwingen. Wenn ihr als Erwachsene nur mehr die objektive Realität akzeptiert, könnt ihr diese Handlungen nicht mehr so gut vertragen. Daher sind die gleichen negativen Geschehnisse für Erwachsene viel schwerer zu verkraften.


[Sitzung 173, May 11, 1997]


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Wahrscheinlichkeiten, Auswahl und Übereinkünfte
BeitragVerfasst: So 23. Okt 2011, 10:32 
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ELIAS: Jede Essenz, die wählt, irgendeiner Dimension des physischen Fokus beizutreten, wählt einen Manifestationszyklus. In diesem Sinne gibt es in jeder physischen Dimension die Voraussetzung einer Mindestzahl von Fokussen, die innerhalb dieser Erfahrung vollbracht werden müssen.

Innerhalb dieser Dimension vereinbart und wählt Ihr, Euch mindestens dreimal zu manifestieren. Ihr mögt auch Tausende Manifestationen wählen. Die Wahl liegt bei Euch, wie viele Fokusse Ihr physisch zu vollbringen wünscht. In dieser Hinsicht wählt Ihr gleichzeitig Eure Fokusse und projiziert sie aus der Essenz heraus. Deshalb werden alle Eure Fokusse im Jetzt vollbracht. Nur in Eurer Wahrnehmung scheinen sie in der Vergangenheit oder Zukunft zu sein. Bei dieser Aktion wählt Ihr ebenfalls, wann Ihr Euch von der Aktion der physischen Manifestation loszulösen wünscht.

Ihr könnt wählen, Euch aus der physischen Manifestation einer Dimension loszulösen und innerhalb verschiedener physischen Dimensionen weiterzumachen. Ihr bringt auch den Punkt fertig, dass Ihr Euch gänzlich von der Aktion der physischen Manifestation ablöst. Dann werdet Ihr in dieser Hinsicht im nicht-physischen Fokus völlig subjektiv gewahr sein und nicht länger ein objektives Gewahrsein haben.

Die Individuen, die wählen, sich nicht wieder zu manifestieren, haben in sich ein Gespür dafür, dass sie nach der Ablösung aus diesem physischen Fokus nicht mehr damit weitermachen werden. Ihr habt also ein inneres Wissen hinsichtlich Eurer finalen physischen Manifestation.

[Sitzung 187, June 28, 1997]



FORREST: …Entscheidet die Gewichtung innerhalb des Glaubenssatzsystems unserer Realität über das Erschaffen wahrscheinlicher Selbst? (Übersetzer: Habe den Satz etwas vereinfacht).

ELIAS: In gewisser Weise üben die Glaubenssatzsysteme Einfluss aus, da alle Eure Entscheidungen innerhalb einer bestimmten Realität durch diese beeinflusst werden. Was jedoch das tatsächliche Erschaffen eines wahrscheinlichen Selbst anbelangt, so ist das nicht abhängig von Euren Glaubenssatzsystemen. Eure Glaubenssatzsysteme üben Einfluss aus, da sie Eure Auswahl beeinflussen und Euch somit in die Situation bringen, eine Entscheidung/Wahl zu erschaffen. Außerhalb des Kontextes von Glaubenssatzsystemen wird die Wahl/Engscheidung ein wahrscheinliches Selbst erschaffen. Der Vorgang/Handlung der Wahl selbst erschafft die Situation.

FORREST: Erschaffen sie allesamt wahrscheinliche Selbst (Plural) oder nur die schwerwiegendsten Entscheidungen?

ELIAS: Nicht alle Entscheidungen erschaffen wahrscheinliche Selbst (Plural). Du magst wählen, von einem Zimmer ins Nächste zu gehen und Dir ein Glas Wasser zu holen. Diese Wahl erschafft kein wahrscheinliches Selbst, das wählen würde, sich kein Glas Wasser zu holen.

FORREST: Was unterscheidet zwischen solchen Entscheidungen, die wahrscheinlichen Selbst (Plural) erschaffen und solchen, die dies nicht tun.

ELIAS: Die Entscheidungen, die Eure Realität verändern, die für Euch mehr Bedeutung zu haben scheinen, die sich auf Eure Richtung im Fokus auswirken, auf Eure Wahrscheinlichkeiten, Beziehungen und Handgriffe/Bewegungen/Züge/Trends (movements).

FORREST: Das Erkennen dieser Art von Entscheidungen/Auswahlmöglichkeiten ist eine Funktion des Glaubenssatzsystems des Individuums, das die Entscheidung trifft.

ELIAS: Die Glaubenssatzsysteme beeinflussen die Entscheidungen. Ihr erschafft im physischen Fokus keine Entscheidungen, die nicht objektiv von Euren Glaubenssatzsystemen beeinflusst werden. Ihr mögt eine subjektive Wahl erschaffen, was sehr selten geschieht, aber es ist möglich, außerhalb der Schranken und Einflüsse Eurer Glaubenssatzsysteme subjektive Entscheidungen anzuheuern. Wie gesagt, bewegen sich Euer objektives und subjektives Gewahrsein auf harmonische Weise. Deshalb geschieht es selten, dass Ihr subjektiv eine Entscheidungen erschafft, die außerhalb des Einflusses des von Euch gehegten Glaubenssatzsystems ist, aber manchmal mögt Ihr innerhalb der Bewegung außerhalb Eures Wahrscheinlichkeiten-Pools und abhängig von deren Gewichtung eine Wahl/Entscheidung erschaffen, die nicht von Euren individuellen Glaubenssatzsystemen beeinflusst wird.

[Sitzung 269, March 19, 1998]


MARCOS: Jetzt habe ich noch eine andere Frage und zwar bezüglich der von uns im Rahmen der Essenz getroffen Übereinkünfte. Ich sprach mit Cindel (Stella) und mit noch anderen darüber und habe dies auch in den Niederschriften gelesen. Können wir uns im physischen Fokus daran erinnern oder die Erinnerung an diese Übereinkünfte wiedererlangen? Wie macht man das?

ELIAS: Definitiv. Ihr könnt Euch dieses Erinnerungsvermögen offerieren, und dies wäre auch ein Aspekt der Bewusstseinsumschaltung, nämlich Euch selbst das Erinnern an die Essenz zu gestatten. Insofern gestattet Ihr Euch selbst schon sehr viel von einem solchen Erinnerungsvermögen und erlaubt Euch immer mehr davon, indem Ihr Euch mit anderen Fokussen und anderen Bewusstseinsbereichen verbindet. Was nun die von Dir innerhalb des Bewusstseins getroffenen Vereinbarungen anbelangt, so hast Du die Fähigkeit, Zugriff auf diese Informationen zu nehmen. Manchmal mag es hilfreich sind, Dir dafür sozusagen objektive Auslöser zu offerieren, um Dein Erinnerungsvermögen aufzurütteln.

Was ich damit sage ist, dass Ihr im physischen Fokus Zugriff auf bestimmte Orte, Handlungen, Ereignisse oder Individuen nehmen mögt, die in Verbindung zu anderen Fokussen stehen mögen, die mit den von Euch innerhalb des Bewusstseins getroffenen Vereinbarungen zu tun haben. Ihr mögt auch durch Trauminteraktionen sowie durch Zugriff auf andere Bewusstseinsbereiche und auf sehr unterschiedliche Art und Weise den Zugang zum Erinnern solcher Vereinbarungen finden.

Alle diese Informationen sind Euch zugänglich, und Ihr wählt, in welche Richtung Ihr geht, um Zugriff darauf zu erlangen. Für die verschiedenen Individuen funktionieren hier verschiedene Methoden.

Das, was Euch das Erinnerungsvermögen geben wird, ist einfach das, wohin Ihr Euch im Rahmen Eurer individuellen Methoden der effizienteren Verbindung hin gezogen fühlt. Du magst wählen, in außerkörperlichen Erfahrungen oder in der Traumsymbolik Zugriff auf Vereinbarungen zu nehmen, und Du kannst Dich auch objektiv mit Vereinbarungselementen verbinden, indem Du Dir erlaubst, bestimmte Orte in Verbindung mit anderen Fokussen aufzusuchen, was ebenfalls auf diesem Gebiet hilfreich sein kann.

MARCOS: Okay. Würdest Du sagen, dass man dieses Erinnerungsvermögen erfahren kann, wenn man der eigenen Absicht folgt?

ELIAS: Eure Absicht spielt bei allen Euren Errungenschaften eine Rolle. Sie mag in einem individuellen Fokus durchaus mit einer von Euch innerhalb des Bewusstseins getroffenen besonderen Vereinbarungen verknüpft sein, wobei es Euch helfen mag, wenn Ihr Euch selbst ein Erinnerungsvermögen daran offeriert, aber die Absicht selbst mag nicht unbedingt das Erinnern unterstützen. Die Absicht mag Euch motivieren, Euer Erinnerungsvermögen in bestimmte Richtungen zu stimulieren, was nicht unbedingt Euer Erinnern erschafft. Sie geht einfach mit diesem Vorgang einher, und umgekehrt mag das Erinnern selbst mehr Effizienz beim Bewerkstelligen Eurer Absicht innerhalb eines bestimmten Fokus unterstützen. Verstehst Du?

MARCOS: Ja, voll und ganz, und ich denke, dass es das ist, was ich sagen wollte. Ich glaube, wenn wir unserer Absicht auf ganz natürliche Weise folgen oder sie zustande bringen, wird uns das zu den Orten, Leuten oder Ereignissen führen, die dann das Erinnerungsvermögen an die Vereinbarungen auslösen würden.

ELIAS: Richtig, denn hierbei folgst du Deinem Begehren, was Dich in die Richtung hin zu Deinem Erinnern motivieren wird.

[Sitzung 341, November 21, 1998]


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Wahrscheinlichkeiten, Auswahl und Übereinkünfte
BeitragVerfasst: So 23. Okt 2011, 10:59 
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Die nachfolgende Übersetzung stammt von der Elias-Website:
http://www.eliasweb.at/de/session.php?session_de=1532



NATASHA: Der physische Fokus ist ein Wesensausdruck, nicht wahr?

ELIAS: Ja. Lasst mich euch allen sagen, wir besprechen heute Verantwortung. Wesensausdruck ist, Verantwortung für sich zu übernehmen. Wir reden dabei nur über den physischen Fokus, da der eure Realität ist und ihr daran teilhabt. Es ist sinnlos, das, was ihr kosmische Äußerungen nennt, zu besprechen, da die nicht euer Fokus sind. Eure Aufmerksamkeit ist in dieser physischen Realität fokussiert - in dieser bewegt ihr euch, die erzeugt und erlebt ihr. Ihr erlebt keinen nicht physischen Fokus in dieser Manifestation. Ihr habt euch entschieden, in dieser Realität in dieser Manifestation zu sein und somit wird unser Diskussionsfokus sein, was in eurer Realität wirklich ist.

Innerhalb des Bewusstseins und zwischen Wesen gibt es keine Einmischung. Das heißt nicht, dass sie nicht möglich ist, da es keine absoluten Gültigkeiten gibt. Es ist also in nichtphysischen Bewusstseinsbereichen möglich sich einzumischen; es wird aber einfach nicht gemacht. Aber in physischen Realitäten wird es gemacht. Es ist kein natürlicher Wesensausdruck. Es ist kein natürlicher Bewusstseinsausdruck, aber das heißt nicht, dass es nicht vorkommen kann. Wir behandeln heute dieses Thema, weil ich mir der enormen Polarisierung, die in eurer physischen Realität erfolgt, bewusst bin, und diese Polarisation viele verschiedene Energien erzeugt und zum Trauma beiträgt, das sich mit diesem Wandel verbindet. Das muss nicht so sein.

Individuen verstehen die Information, die ich euch anbiete, auf eine Weise, dass sie sich die Erlaubnis geben sich einzumischen, was sie auch für sich entschuldigen und als akzeptabel rechtfertigen und meinen, es sei in Übereinstimmung mit dem Bewusstseinswandel. Ich kann euch jetzt sagen, das ist NICHT richtig. Kein Wesen, das innerhalb dieses Bewusstseinswandels in nicht physischer Form teilnimmt, bietet irgendeine Energie an, die im Gegensatz zum Bewusstseinswandel steht. Kein nichtphysisches Wesen nimmt an irgendeinem Ausdruck teil, der mehr Konflikt oder mehr Trauma rechtfertigt, oder trägt dazu bei.

Jedem Wesen, das an einem Energieaustausch teilnimmt und Information anbietet, geht es darum, allen von euch zu antworten, die ausdrücklich um Information gebeten haben, um das Trauma zu vermindern, das sich mit dem Bewusstseinswandel verbindet. Deswegen sage ich euch jetzt, als Elias, dass ich keine eurer Handlungen entschuldige oder rechtfertige, wenn ihr euch einmischt und verletzt.

Ich bin mir dessen bewusst, dass viele Individuen, die so handeln, jetzt in dieser Gruppe heute nicht physisch anwesend sind. Aber darauf kommt es nicht an, da ich auch weiß, dass die Abschrift dieser Diskussion, die wir heute führen, allen Individuen, die an diesem Forum teilnehmen, zukommt. Die Individuen, die sich einmischen, werden wissen, dass sie damit gemeint sind. Aber es ist wichtig, dass auch alle von euch verstehen, was Einmischung ist und ihr euch eurer Teilnahme am Bewusstseinswandel bewusst seid.

Kollektiv bewegt ihr euch in sehr ähnliche Richtungen. Ihr sammelt Information; ihr wollt euch eurer bewusster sein, um bewusst Richtungen einzuschlagen, die ihr wollt und wählt. Ihr wollt euch eurer selbst und der anderen bewusst sein, um eure Erforschung in der eingeschlagenen physischen Richtung voranzutreiben. Ihr wollt auch die Information haben, die euch hilft, euch erschaffen zu lassen, was ihr wollt und zu vollbringen, was ihr in euren individuellen Fokussen und in eurer Teilnahme am Bewusstseinswandel wollt. Das bedeutet mit euch und eurem Energieausdruck vertrauter zu werden.

Bis jetzt habt ihr alle euer Bewusstsein soweit erweitert, dass ihr Glaubensannahmen versteht. Ihr versteht, welche Mechanismen ihr für die Kommunikation mit euch selbst habt. Ihr versteht Glaubenssysteme. Ihr beginnt, eure individuellen Wahrheiten zu erkennen, obwohl es in Übereinstimmung mit dieser gegenwärtigen Bewusstseinswelle, die sich mit den Wahrheiten auseinandersetzt, eine gewisse Verwirrung betreffend Wahrheiten gibt, die nämlich keine - in euren Begriffen - kosmische Wahrheiten sind. Sie sind eure Wahrheiten, die ihr erzeugt, wenn ihr irgendeine Glaubensannahme für absolut gültig haltet. Ihr beginnt zu verstehen, dass der Wandel Glaubensannahmen nicht beseitigt und Glaubensannahmen nicht eure Feinde sind.

Aber es gibt viel, dessen ihr euch noch nicht objektiv bewusst seid. Das betrifft eure Energien und wie ihr sie ausdrückt und projiziert und was ihr projiziert und wie das empfangen wird. Das ist der Punkt der Verantwortung. Keiner von euch ist für andere Individuen verantwortlich. Ich habe vom Anfang dieser Interaktionen an gesagt, dass ihr für kein anderes Individuum, dessen Entscheidungen und das, was es erschafft, verantwortlich seid, und andere Individuen auch nicht für euch.

Ihr seid verantwortlich dafür, was ihr erschafft. Ihr seid euch selbst gegenüber verantwortlich dafür, was ihr erschafft und als Bewusstsein projiziert und was in eurem physischen Fokus ausgedrückt wird. Ich meine damit nicht, welche Energie ihr sozusagen zum Kosmos hin ausdrückt, sondern welche Energie ihr mit einander zum Ausdruck bringt und eure Interaktionen. (Mit starker Betonung) Ihr könnt euch eurer Energie bewusst sein! Ich habe mich mit vielen Individuen nun schon längere Zeit darüber unterhalten, welche Energie ihr nach außen hin ausdrückt, über Energiekonfigurationen gesprochen und wie ihr Energie projiziert, wie sie empfangen wird, wie ihr sie empfangt, wie andere Individuen eure Energie empfangen, wie ihr Energie erzeugt und wie ihr sie umwandelt.

Ich habe auch oft gesagt, im Großen und Ganzen - und das ist wichtig, bitte unterstreichen - rekonfiguriert ihr Energie nicht automatisch. Das heißt nicht, dass ihr es nicht könnt, aber im Großen und Ganzen macht ihr es nicht. Wenn Energie zu euch projiziert wird, werdet ihr sie daher im Allgemeinen in fast identischer Weise konfigurieren, in der sie projiziert wurde.

Wenn ihr in einer Interaktion Energie zu einem Individuum projiziert, empfängt das andere Individuum eure Energie und konfiguriert sie in fast identischer Weise wie ihr sie projiziert habt. Manchmal konfigurieren Individuen die Energie eines anderen Individuums automatisch wirklich neu. Ein Individuum macht das aufgrund seiner eigenen Glaubensannahmen und Angelegenheiten, die in seiner Realität zu der Zeit bestimmend sind und beeinflussen können, Energie im Zusammenhang mit den eigenen Handlungen neu zu konfigurieren. Dann scheint das, was zum Ausdruck kommt, nicht notwendigerweise dasselbe zu sein, wie das, was empfangen wurde. Ich werde das erklären.

Ein weiteres bedeutendes Element, das bei Energieprojektion und Energieempfang erkannt werden sollte, ist, dass es euer Naturzustand in eurer physischen Manifestation ist, offen für die Projektionen anderer Individuen zu sein. Ihr alle seid von Natur aus den Äußerungen anderer Individuen zugänglich. Das ermöglicht es einem Individuum sich einzumischen.

Um eine Einmischung abzuwehren, darf das empfangende Individuum nicht für diesen Empfang offen sein. Wenn ihr vor dem Empfang merkt, welche Art von Energie projiziert wird und euch entscheidet, dass ihr sie nicht empfangen wollt, könnt ihr euch der Energie verschließen. Darauf kommt es an, denn die meisten von euch sind sich noch nicht ihrer eigenen Energien bewusst und der Energiearten, die eure Glaubensannahmen auslösen und für euch verletzend sein können.

Ich habe oft gesagt, dass ein anderes Individuum nicht Energie projizieren und euch dadurch Leid zufügen kann. Es kann diese Aktion VORHABEN, aber es erschafft eure Realität nicht. Deswegen habt ihr euren Schmerz erschaffen, wenn ihr ihn erlebt, (stark) in Verbindung mit dem, was ihr empfangen habt.

Wenn euer Bewusstsein eurer eigenen Energie und eurer eigenen Auslöser klar genug ist, könnt ihr objektiv und mit Absicht Energie rekonfigurieren, die zu euch projiziert wird und das Potential hat euch zu verletzen. Noch vor eurem Empfang würde sie rekonfiguriert und ihr nicht verletzt werden.

Aber jetzt habt ihr nicht so ein weites Bewusstsein. Ihr habt nicht die Klarheit und seid mit euren eigenen Energien und Vorlieben und wie ihr Energie neu konfigurieren könnt, nicht so vertraut, um nicht verletzt zu werden. Deswegen ist es wichtig zu erkennen, was ihr jetzt erkennen und wessen ihr euch jetzt bewusst sein könnt, und wie ihr als Wesensausdruck verantwortlich sein könnt für eure Energieprojektionen. Ihr bringt das zustande, indem ihr merkt, welche Energie ihr ausdrückt.

Angenommen ihr habt mit einem Individuum zu tun und eure Absicht ist nicht zu verletzen. In der Interaktion merkt ihr, dass das andere Individuum eure Energie empfängt und verletzt reagiert. Ihr seid euch alle genügend bewusst, um zu wissen, welche Energie vom anderen Individuum konfiguriert wird, mit dem ihr interagiert. Wenn ihr etwas aussendet, wisst ihr sofort, wenn es anders als beabsichtigt aufgenommen wird. Ihr merkt es und fühlt einen kleinen Stich. Ihr kennt euch vielleicht nicht aus, da ihr eure Motivation und das, was ihr gerade gesagt habt, und eure Absicht untersucht, und seht, dass es nicht eure Absicht und eure Motivation war, verletzend zu sein; aber ihr erkennt auch, dass es so empfangen worden ist.

In diesem Moment gebt ihr euch die Gelegenheit, eure Energie zu rekonfigurieren und noch einmal zu senden, um in Übereinstimmung mit eurer Absicht zu sein. Unabhängig davon, ob es eure Absicht ist, ein Individuum nicht zu verletzen, kann sich trotzdem diese Energie übertragen, da ihr verschiedene Energien in jedem Ausdruck haben könnt.

In jeder Interaktion gibt es nicht nur eine Energie, die ausgedrückt wird. Denn ihr habt viele Energien, und ihr habt vielleicht auch noch eine Energie, die nichts mit dem Individuum zu tun hat, mit dem ihr interagiert. Sie kann mit einer anderen Erfahrung verbunden sein; sie kann in euch mit einer Glaubensannahme verbunden sein; sie kann mit irgendeiner anderen Aktion verbunden sein, die ihr zwar jetzt nicht macht, aber mit der ihr trotzdem verbunden seid.

Ihr alle macht so etwas wirklich oft. Unabhängig von eurer Interaktion ist eure Aufmerksamkeit im Allgemeinen nicht so gerichtet und fokussiert, dass es keinen anderer Ausdruck gibt und eure Aufmerksamkeit sozusagen nicht zu anderen Bereichen eurer Erfahrungen oder anderen Zeiten wandert. Die Schwierigkeit, eure Aufmerksamkeit im Jetzt zu halten, besprechen wir ja wirklich oft.

Ungeachtet eurer Absicht drückt ihr also eine Interaktion mit einem anderen Individuum in eurer Wahrnehmung in liebenswürdiger Weise aus. Aber Energie wird empfangen und viel deutlicher als jede andere Kommunikation erkannt. Wenn das andere Individuum sie empfängt, kann sie so konfiguriert werden, wie sie gesendet wird; aber ihr seid euch dieser anderen Energie, die in der Interaktion gesendet wurde, nicht bewusst. Deswegen kennt ihr euch nicht aus, warum das Individuum jetzt wahrnimmt, dass ihr verletzend seid.

Ich habe einem Individuum gestern ein Beispiel zur Veranschaulichung dieses Konzepts und dieses Energieausdrucks gegeben. Ich sagte dem Individuum, es soll sich vorstellen ein Teich zu sein, und innerhalb dieses Teichs, der euch selbst darstellt, gibt es viele, viele Fische und alle diese Fische schwimmen. Einige dieser Fische schwimmen zusammen und andere Fische schwimmen in andere Richtungen, aber sie bewegen sich alle, und sie sind alle eure Energien, nicht nur eine - viele, viele verschiedene Energien.

In einem Bereich des Teichs schwimmen Energien ganz aufgeregt. Sie machen gerade Erfahrungen, die störend oder herausfordernd sind. In einem anderen Bereich des Teichs schwimmen die Fische in einer ruhigen Weise.

Jetzt trifft der Teich einen anderen Teich und interagiert mit ihm. Die Aufmerksamkeit in der Interaktion mit dem anderen Teich ist gerichtet und fokussiert. Aber der andere Teich enthält auch viele Fische, die schwimmen.

Während der erste Teich die Interaktion mit dem zweiten Teich beginnt, drückt er sich in seiner Wahrnehmung auf eine liebenswürdige Weise aus und die ruhigen Fische schwimmen nahe an der Oberfläche des Teichs in Interaktion mit dem anderen Teich. Aber die irritierten Fische werden auch neugierig und daher bewegen sich diese Energien, um auch interaktiv zu sein. Diese Energien beziehen sich nicht auf die Interaktion mit dem anderen Teich, aber sie sind gegenwärtig.

Wenn ihr euch nicht all eurer Fische bewusst seid, werdet ihr nicht wissen, welche Fische sich dem anderen Individuum gegenüber ausdrücken und welche Fische gefangen werden. Eure Absicht kann sein, ihnen die stillen Fische anzubieten, aber einige der aufgeregten Fische werden auch gefangen.

Der Punkt ist, sich dessen bewusst zu sein, was ihr zum Ausdruck bringt. Kritisiert euch nicht, wenn einige eurer aufgeregten Fische vom anderen Individuum gefangen werden, aber erkennt, dass ihr in diesem Moment die Gelegenheit bekommt, eure Fische wieder einzufangen und den aufgeregten Fisch zu behalten und euch eurer Absicht entsprechend auszudrücken.

Es ist auch wichtig zu erkennen, dass Einmischung in euren Interaktionen mit anderen Individuen nicht gerechtfertigt werden kann, da ihr von Natur aus alle offen für Interaktionen und somit für den Empfang der Energien anderer Individuen seid. Einmischung ist eine Aktion, in der ihr Energie mit Absicht zu einem anderen Individuum projiziert im Wissen darum, dass sie wahrscheinlich in verletzender Weise empfangen und konfiguriert wird. Das ist ein unverantwortlicher Akt; das ist kein Wesensausdruck. Das ist kein natürlicher Wesensausdruck.

Ich verstehe, dass die Herausforderung in dieser Zeit im Zusammenhang mit der Welle, die sich mit Wahrheiten befasst, sehr groß ist und viele Individuen erhebliche Schwierigkeiten erleben und sich nicht auskennen. Aber eure Schwierigkeiten und Konflikte können sich sehr vermindern, wenn ihr wirklich auf eure eigenen Energien achtet und darauf, wie ihr projiziert und verantwortlich mit euren Projektionen zu anderen Individuen umgeht.

Denn ich kann euch sagen, Einmischung ist kein natürlicher Wesensausdruck, weil innerhalb des Bewusstseins gewusst wird, dass jede Handlung, die andere Individuen oder andere Wesen absichtlich verletzt oder sich einmischt, noch viel schädlicher für einen selbst ist. Es kommt euch vielleicht zunächst nicht so vor, aber ich kann euch versichern, dass ihr nichts Verletzendes tun könnt ohne euch selbst noch mehr zu schaden. Und wenn ihr euch so verletzt, verweigert ihr euch bewusst zu sein und zu wählen und ihr weint. (Pause)

Sich nicht wählen zu lassen ist kein natürlicher Wesensausdruck; Einmischung ist kein natürlicher Wesensausdruck.

Versteht, dass diese Information nicht Kriege oder Gewalt betrifft, weil diese Aktionen - sogar Mord - nicht unbedingt eine Einmischung darstellen, da Individuen dabei vielleicht nur ihre Vorlieben ausdrücken und in Übereinstimmung handeln. Kriege werden nicht ohne beiderseitige Zustimmung geführt; Gewalt gibt es nicht ohne Übereinkunft.

Die Einmischung, von der ich zu euch spreche, wertet ab und versucht Wahlmöglichkeiten zu blockieren. Diese Art der Unverantwortlichkeit lässt Trauma fortbestehen und wertet die Äußerungen ab. Es geht da nicht darum, ob ihr mit etwas einverstanden seid oder nicht. Ich habe oft gesagt, ihr könnt annehmen und braucht deswegen nicht zuzustimmen; ihr könnt annehmen und mit einander zusammenarbeiten und nicht einer Meinung sein und die Äußerungen des jeweils anderen nicht mögen. Aber mit Absicht einem anderen Individuum gegenüber eine Energie der Abwertung ihrer Person auszudrücken und den Wert eines anderen Individuums mit Absicht zu missachten, ist Einmischung und verletzend. Ihr wertet einander nicht unbedingt auf gewalttätige Weise ab, auch wenn es euch so vorkommt.

Ihr wertet ab indem ihr sagt "es ist nicht von Bedeutung", in einem verdrehten Zusammenhang. Ich habe von Anfang meiner Interaktionen mit allen von euch an gesagt "es ist nicht von Bedeutung", aber auch dazugesagt, dass das nicht heißt, dass nichts wichtig ist. Der Ausdruck "es ist nicht von Bedeutung", steht für das Fehlen einer Beurteilung und die Erkenntnis, dass bestimmte oder alle Wahlentscheidungen keiner Beurteilung bedürfen, aber nicht, dass sie unwichtig sind, nur weil sie nicht beurteilt werden. Aber sie sind offensichtlich wirklich wichtig, da eure Wahlentscheidungen eure Richtungen bestimmen. Und wenn ihr auf eine bestimmte Art wählt, könnt ihr Einmischung zum Ausdruck bringen.

(Ausschnitt)

LORRAINE: Elias, ich bin Lorraine. Ich habe immer noch ein Problem mit der Einmischung. Wenn ich an einer Diskussion über Politik oder irgendetwas anderes teilnehme und mich ärgere und zu streiten anfange und sie beschimpfe - Arschloch oder was auch immer - ist das vielleicht verletzend. Das ist also eine Verletzung und du meinst jetzt ... und dabei fühle ich mich nicht wirklich schuldig. Aber du hast vorher gesagt, dass Mord nicht notwendigerweise eine Einmischung ist. Also wenn ich sie umgebracht hätte, wäre das besser? Ich weiß nicht ... (Lachen)

ELIAS: Es ist nicht unbedingt besser oder schlechter. Es sind nur andere Handlungen. In einer Handlung wie Mord gibt es eine Vereinbarung.

LORRAINE: Und keine Vereinbarung im Streit? Sich zu beschimpfen ist keine Vereinbarung?

ELIAS: Es hängt von der Situation ab. Es hängt davon ab, ob beide Individuen wählen, die Vereinbarung zu treffen den Konflikt zu erzeugen. In bestimmten Szenarien vereinbaren beide Individuen zu streiten und sie beteiligen sich aus einem bestimmten Grund daran. Nicht jede Annahme drückt sich notwendigerweise in Freude und Ruhe und Euphorie aus.

LORRAINE: Ich dachte, dass in jeder Situation, wo etwas hin und her geht, immer die Person, die empfängt, wählt, ob sie diese Energie annimmt oder ablehnt.

ELIAS: Richtig.

LORRAINE: Wenn sie es empfangen, haben sie es gewählt.

ELIAS: Richtig, aber seid ihr euch dieser Wahl bewusst?

LORRAINE: Ich nehme an, dass das wahr ist. Ich mache die Annahme, dass es wahr ist.

ELIAS: In praktischen Begriffen, in der eigentlichen Erfahrung, nicht verstandesmäßig, sondern in der Erfahrung in einer Situation, in der dich ein Individuum mit Absicht verletzt und du das empfängst, in diesem Moment sagst du dir sicher nicht "Ich wähle, das zu empfangen".

LORRAINE: Und das ist mit persönlich nehmen gemeint? Nicht wahr?

ELIAS: Nicht unbedingt; manchmal ja, aber nicht zwingend. Ich würde dich fragen, wenn du mit einem anderen Individuum über irgendein Thema diskutierst - dein Beispiel war Politik - und nicht ihrer Meinung bist, was ist deine Motivation dafür, dich zu streiten und zu beschimpfen und wütend zu sein?

LORRAINE: Ich habe Recht und sie haben Unrecht, so etwas? Daran ist doch nichts falsch! (Lachen)

ELIAS: Es kommt in dieser Welle Wahrheiten betreffend darauf an, Unterschiede zu erkennen und Unterschiede anzunehmen und eure Reaktionen auf Unterschiede zu untersuchen und was euch motiviert, zu beurteilen und euch gegen Unterschiede zu wehren. Was wird in euch bedroht?

LORRAINE: Ich würde sagen, ich glaube, dass Angst einen großen Teil davon ausmacht.

ELIAS: Und sich herabzusetzen und zu verteidigen. Wenn ihr euch verteidigt, setzt ihr euch herab. Wenn ihr wahrnehmt, dass ihr euch, eure Position, euren Ausdruck, euer Verhalten verteidigen müsst, setzt ihr euch schon herab. Wann auch immer ihr euch verteidigt, tut ihr das, weil ihr wahrnehmt, dass dieser Ausdruck, der verteidigt wird, nicht angemessen ist und deswegen geschützt werden muss.

LORRAINE: Bringen sich nicht Leute aus genau diesen Gründen gegenseitig um? Kann es so weit gehen?

ELIAS: Manchmal.

LORRAINE: Ist Mord also eine Selbstherabsetzung?

ELIAS: Das hängt von der Situation und dem Szenarium ab.

LORRAINE: Aber es kann es sein.

ELIAS: Ja. Und zwar die Handlung des Täters und nicht unbedingt die des Opfers.

LORRAINE: Sie können einen anderen Grund haben oder nicht.

ELIAS: Richtig.

[Sitzung 1532, March 20, 2004]


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Wahrscheinlichkeiten, Auswahl und Übereinkünfte
BeitragVerfasst: Di 25. Okt 2011, 06:03 
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JEREMY: Wäre der neue Job, den ich bei Six Flags habe, eines der von Dir erwähnten Fenster?

ELIAS: Ja, er kann ein Sprungbrett sein, das Dir die Chance bietet, Dich selbst objektiv bei anderen Individuen einzubringen und Dich durch Deine Kreativität zum Ausdruck zu bringen.

JEREMY: …Ich habe mich gefragt, wie effizient es sein mag - da dies mein Vertrauen in die Spontanität und in mich selbst bestärkt- wenn ich in das Studio gehe, dem ich angehören möchte, mein Portfolio auf den Tisch lege und sage: „Wo ist mein Büro?“

ELIAS: Ha, ha, ha. Du fragst nach meiner Meinung bezüglich Deines Vertrauens in Dich selbst. Lass mich Dir sagen, dass ich in diesen Dingen realistisch gesprochen keine Meinung habe. Was das Vertrauen anbelangt und das, was Ihr als Durchsetzungskraft/Selbstbehauptung bezeichnet, so ist dies eine Äußerung im physischen Fokus. Für mich selbst spielt dies keine Rolle. Aber ich bin mir auch der Bedeutung dieser Äußerungen innerhalb Eurer Glaubenssatzsysteme bewusst! (lacht)

Wenn Ihr erkannt habt, dass Ihr fähig seid, Euch auf bestimmte Weise kreativ zu äußern, ermutige ich Euch deshalb zu solchem Tun, und ich sage Euch, dass Ihr in jedweder von Euch gewählten Richtung Leistung vollbringen könnt. Nach Euren Begriffen kann dies als Vertrauen/Zuversicht übersetzt werden, aber ich sage Euch auch, dass der von Euch gehegte Glaubenssatz über das, was Ihr als Zuversicht anseht, auf wackligen Fundamenten ruht.

Zwischen dem, was Ihr als Zuversicht bezeichnet und dem, was ich als Wissen/Kenntnis (knowing) bezeichne, besteht ein Unterschied, denn im Wissen/Verstehen/Kenntnis stellt Ihr Euch auf festen Boden und schwankt nicht. Zuversicht kann erschüttert werden, denn hier kann das Element der Duplizität auftauchen und zulassen, dass Ihr ein Schlingern erzeugt. Und deshalb rate ich Euch, auf das Selbst und auf Eure Fähigkeiten zu blicken und mit Eurer Spontaneität fortzufahren und Euch nicht zu erlauben, in das Äußern von Duplizität zu gleiten, sondern an Euren Vertrauen und am Annehmen des Selbst festzuhalten, die Euch das Wissen erlauben, dass Ihr in jedweder von Euch gewählten Richtung Leistung vollbringen werdet.

Eure Energie drängend auf andere Individuen zu projizieren, ist kein Äußern von Wissen/Kenntnis. Das Äußern von Wissen ist nicht der Versuch, die Realität eines Anderen auf die Weise zu erschaffen, in die Ihr zu gehen wünscht, sondern es ist das Verstehen, dass Ihr im Rahmen der energetischen Kooperation in der Interaktion mit anderen das erschaffen könnt, was Ihr zu erschaffen wählt, was effizient getan werden kann, ohne automatisch Schranken zwischen Euch und anderen Individuen zu errichten.

Eure Psychologie im physischen Fokus plädiert für Selbstvertrauen und Selbstbehauptung gegenüber Anderen, aber das ist ein schwankender Boden, da Ihr andere Individuen anheuert, und ein jeder von Euch hegt andere Wahrnehmungen. Deshalb sage ich Euch, wenn Ihr andere Individuen anheuert, um in Kooperation mit ihnen das zu bewerkstelligen, was Ihr zu erschaffen wählt, wird es hilfreich für Euch sein, Eure inneren Sinne anzuheuern, die Euch mittels Eures Einfühlungsvermögens (empathic sense) die Erfahrung und den Empfang/Aufnahme durch eines anderen Individuum kommunizieren und somit die Chance offerieren, effizienter objektiv zu kommunizieren.

Ihr alle heuert den inneren Sinn ziemlich häufig an, aber Ihr achtet nicht immer auf die Informationen, die dieser Euch offeriert. Ich sage Euch, erkennt was Eure innere Stimme Euch sagt, wenn Ihr anderen Individuen begegnet, dann werdet Ihr viel effizienter sein.

Ich halte Dich nicht von der Richtung ab, in der Du voranschreiten willst, sondern ganz im Gegenteil ermutige ich Dich dazu, auf diesem Gebiet weiterzumachen. Ich bitte Dich nur, Dich an die Kenntnis/das Wissen und nicht bloß die Illusion der Zuversicht zu erinnern. Verstehst Du?

JEREMY: Und wie wahrscheinlich wäre es für mich, einfach ins Büro zu gehen und damit anzufangen, alles auf diese Weise zu verwirklichen?

ELIAS: Wie gesagt, erschaffst Du auf diesem Gebiet Wahrscheinlichkeitslinien. Erlaube Dir deshalb die Kenntnis von dem, was Du am Erschaffen bist, und Du wirst das verwirklichen, wohin Du zu gehen wählst. Die Wahl liegt ganz bei Dir. Wenn Du Dir die Verwirklichung des Wissens erlaubst, dass es für Dich keine anderen Hindernisse gibt als die, die Du vor Dir selbst aufbaust, wenn Du Dein Aufmerksamkeit dieser Richtung zuwendest, wirst Du auch diese Wahrscheinlichkeitslinie verwirklichen. Ich habe Dir bereits gesagt, dass Du dabei bist, in den Bereich von voraussichtlicheren Wahrscheinlichkeiten umzuziehen, wo Du in sehr physischer Hinsicht erfolgreich sein wirst.

JEREMY: Das bringt mich auf eine andere Frage. Ich hatte das Gefühl, dass ich eine Veränderung brauche und anfangen sollte, diese Dinge zu verwirklichen. Beruhte das auf der Ungeduld und dem Nichtannehmen meiner Situation oder war das ein echtes Gefühl, bei dem ich spürte, dass ich eine Veränderung wünsche und diese Dinge tun möchte statt mit meiner derzeitigen Position weiterzumachen?

ELIAS: Das ist Deine an Dich selbst gerichtete Stimme, und keine Äußerung von Ungeduld. Lass mich Dir ein Element des Unterschieds zwischen Ungeduld und den Botschaften oder Anweisungen schildern, die Du Dir mittels Deiner Intuitionen oder Eindrücke lieferst. Durch Deine Intuition lieferst Du Dir selbst Informationen, die Du in Gedanken umsetzt, die Dich wiederum zu bestimmten Handlungen motivieren.

Die Ungeduld taucht nach der offerierten Botschaft auf. Sie entwickelt sich sozusagen, wenn Du die Botschaft bezüglich der Richtung bereits hast, in die Du zu gehen wählst. Sobald Du die Information über die Richtung hast, die Du objektiv wählst, magst Du Dir selbst erlauben, ungeduldig zu werden oder auch nicht und Dir sagen, dass Du Häute/Schalen abwerfen willst und dies nach Deinen Begriffen vollständig und unmittelbar bewerkstelligen möchtest.

Ihr habt diese Bewegung und diese Prozessen in Eurer physischen Dimension durchaus gezielt erschaffen. In Euer physischen Realität erschafft Ihr sehr vieles durch Prozesse, um in Euch selbst keine Verwirrung oder Trauma bei Eurer Entwicklung (movement) zu erschaffen, was passieren könnte, wenn Ihr Euch sehr schnell in ungewohnte Aktionen stürzen und objektiv in diese Richtungen eintauchen würdet. Die Ungeduld entspringt also dem Begehren, es zu bewerkstelligen, und Ihr wünscht, es sehr schnell oder unmittelbar zustande zu bringen, doch Ihr werdet es innerhalb des für Euch effizientesten Zeitrahmens tun.

Bei dem von Dir für diese bestimmte Manifestation in diesem Fokus gewählten Persönlichkeitstyp neigst Du zu viel Spontanität. Insofern erlaubst Du Dir, objektiv Richtungen durchzusetzen, die Du sehr schnell wählst. Aber manchmal vergisst Du das objektiv, denn in Deinen Trends/Bewegungen heuerst Du auch Andere an und erschaffst dabei Übereinkünfte mit diesen. Ich sage nicht, dass Du die Realitäten anderer Individuen erschaffst, aber innerhalb Deiner Realität erschaffst Du Deine Bewegungen, die sich objektiv häufig auf Andere auswirken, da Du Übereinkünfte mit ihnen getroffen hast und sie diesen Einfluss zulassen, aber dieser Einfluss mag oft aus ihrer Sichtweise Deiner Handgriffe verwirrend sein.

Damit sage ich nicht, dass Du für die Entscheidungen anderer Individuen verantwortlich wärst, denn das bist Du nicht. Du bist verantwortlich für die von Dir erschaffenen Entscheidungen/Auswahlmöglichkeiten im Wissen, wie sie sich in Verbindung mit anderen Individuen auswirken. Das heißt nicht, dass Du von einer persönliche Verantwortung für andere Individuen ausgehen solltest. Es geht nur darum, dass Du Dir erlaubst, das zu erkennen, was Du am Erschaffen bist, und dass Du Dir gewahr bist, dass bestimmte Entscheidungen/Wahlmöglichkeiten, die Du erschaffst, sich auch auf andere Individuen auswirken können, und wenn Du Dich in bestimmte Bereich begibst, ist es auch die effiziente Äußerung der Essenz, keine Erwartungen bezüglich anderer Individuen zu hegen.

Ganz unverblümt heißt das, dass die von Dir für Dich gewählten Richtungen Deine Wahl sind, und dass sie für Dich nützlich sein werden, aber im Rahmen der Essenzäußerung bist Du verantwortlich für Deine Erwartung, andere Individuen mitzureißen, die verwirrt sein und nicht unbedingt mit Deinen Entscheidungen einverstanden sein werden.

(In quite blunt terminology, I express to you, the directions that you choose for yourself are your choices and shall be beneficial to you, but within the expression of essence, the expectation of pulling or dragging with you other individuals that become confused and are not necessarily in agreement with your choices IS your responsibility.”)

[Sitzung 448, August 18, 1999]



(PS: Ich habe Eure Diskussionen dieses Themas in den Elias-Disskussions Thread verschoben. Gilla)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Wahrscheinlichkeiten, Auswahl und Übereinkünfte
BeitragVerfasst: Di 25. Okt 2011, 06:18 
Supraselbst
Supraselbst

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Beiträge: 11543
Nachstehende Übersetzung stammt von der Elias-Website:

http://www.eliasweb.at/de/session.php?session_de=529


RODNEY: Ja. Ich möchte dir für das letzte Mal danken, wo wir zusammen waren. Diese Sitzung war für mich so bedeutungsvoll! Ich finde deine Fähigkeit anzuerkennen und zu unterstützen - besonders mich, aber ich sehe es auch bei anderen – ist so bewegend. Ich möchte dir dafür noch einmal danken.

ELIAS: Du bist sehr willkommen.

RODNEY: Ich möchte mit dir über Gefühle reden. Wir haben diese Mailing-Liste, wo Leute über Sachen hin und her korrespondieren, über die du geredet hast. Sie reden über das Leiden, das es in den Dritte-Welt-Ländern gibt, über Leute, die entweder durch Verhungern oder andere Faktoren sich brutal verhalten - und ich mischte mich mit einer Bemerkung ein, dass Leiden ... also, ich habe dich falsch zitiert (lacht) und Seth zitiert. Ich sagte, dass ihr beide gesagt habt, dass der einzige Grund für Leiden ist zu lernen, das nicht zu tun. Ich bin mir nicht sicher, ob du jemals diese Aussage gemacht hast. Ich wurde von jemandem auf der Liste darauf hingewiesen. Ich durchsuchte also einige Sitzungen, die du gehalten hast, und ich fand nur eine, wo du über Leiden redest. Es scheint mir, dass du die Aussage, dass wir hier sind, um einfach nur Erfahrungen zu machen, ziemlich eindringlich gemacht hast und dass es nicht notwendigerweise wahr ist, dass wir etwas erleben, um etwas anderes erfahren zu können. Ich nehme an, dass das irgendwie mit Ursache und Wirkung zu tun hat. Du hast ziemlich klar gemacht, dass Realität nicht so funktioniert.

Ich lese gerade ein Buch - ich las ein Buch - in dem der Dalai Lama von Tibet wirklich oft zitiert wird und er sagt, dass die Mönche am Anfang ihrer Ausbildung über Leiden meditieren gelehrt werden. Sie tun dies, indem sie an ein Tier denken, wie einen Fisch mit einem Haken in seinem Maul oder so. Das Ziel dieser Meditation ist für sie, Mitgefühl zu lernen.

Es scheint mir ein bisschen sonderbar zu sein, dass wir, wenn wir jemanden beobachten, der leidet, eine Neigung haben, Mitgefühl zu entwickeln. Irgendwie kompensiert das in gewisser Hinsicht vielleicht die Tatsache, dass jemand dort draußen leidet, oder mindestens ist das ein Element von Kompensation oder Erlösung (redemption). Und dann begann ich zu denken, ob es einen anderen Weg Mitgefühl zu bekommen gibt außer über Leiden zu meditieren? Es scheint eine eigenartige Weise zu sein, damit umzugehen. Ich hoffte, du könntest einige Vorschläge haben wie man Mitgefühl direkt erlebt.

ELIAS: Sehr gut. Untersuchen wir diesen Inhalt von Mitgefühl und Leiden und eurer Realität in dieser physischen Dimension.

Du hast damit recht, dass ich gesagt habe: innerhalb dieser physischen Dimension manifestiert ihr euch, um zu erleben.

Ihr manifestiert euch nicht in dieser physischen Realität, um zu lernen oder euch durch einen Prozess des Lehrens und Lernens zu höheren Bewusstseinsebenen zu erheben. Ihr erlebt diese besondere Dimension nicht als eine niedrigere Bewusstseinsebene.

Ihr manifestiert euch nur in einem Ausdruck von Kreativität in physische Materie in dieser physischen Dimension - oder diesem Bewusstseinsgebiet, das als physisch vorgesehen worden ist. Damit gebt ihr euch Gelegenheit, verschiedene Ausdrucksformen von Kreativität und verschiedene Weisen zu erforschen, wie ihr Realität in jeder Form in einer physischen Erfahrung ausdrücken könnt.

Deswegen sage ich euch noch einmal, ihr manifestiert nicht in dieser Dimension mit sozusagen einer Aufgabe. Es gibt kein Element in eurer physischen Realität, das kaputt ist und repariert werden muss. Es gibt nichts in eurer Realität, das gerettet werden muss.

RODNEY: Wau.

ELIAS: Ihr manifestiert, um zu erforschen und erleben. Wenn sich irgendwer erkundigt, was sein Zweck in dieser physischen Dimension ist, werde ich immer wieder sagen, dass euer Zweck in dieser physischen Dimension und eurer Manifestation Erfahrung ist.

Ihr manifestiert nicht, um zu unterrichten. Ihr manifestiert nicht, um zu lernen. Ihr manifestiert nicht, um zu führen. Ihr manifestiert nicht, um etwas in Ordnung zu bringen. Ihr manifestiert nicht, um zu retten. Ihr manifestiert, um zu erleben und zu erforschen.

Emotion ist in dieser besonderen physischen Dimension ein Grundelement eurer Realität. Da ihr eine physische Realität erschafft, um zu erforschen, warum solltet ihr dann nicht jeden Aspekt erforschen, der in Verbindung mit Emotion geschaffen werden kann?

Das führt zum Thema Mitgefühl und Leiden, da Leiden jeder beliebige Ausdruck, körperlich oder emotional oder - wie ihr es nennt - geistig, sein kann. In allen diesen Ausdrucksformen, die ihr als Schmerz identifiziert, identifiziert ihr auch Leiden. Was ihr als Ungemach identifiziert, nennt ihr auch Leiden.

Das ist eine direkte Spiegelung eurer Glaubensannahmen und eurer Wahrnehmung, eurer Interpretation eurer Glaubensannahmen und eurer Definitionen eurer Glaubensannahmen.

Du hast auch recht, dass ich früher gesagt habe, dass es in Wirklichkeit keine Ursache und Wirkung gibt. Es gibt den Ausdruck und die Schöpfung und die Realität von Ursache und Wirkung, wenn ihr sie durch den Einfluss eurer Glaubensannahmen erschafft. Wenn ihr glaubt, dass ihr jede beliebige Aktion erschaffen könnt und sie mit einer anderen Aktion oder anderen Reaktion verbunden ist, erschafft ihr die Realität in objektiven physischen Begriffen von Ursache und Wirkung. Deswegen gibt es sie wirklich.

Aber ich sage euch, dass sie kein angeborenes Element eurer Realität ist. Sie ist eine Schöpfung, die ihr in eure Realität als einen Einfluss eurer Glaubenssysteme eingefügt habt, und somit nicht absolut gültig. Sie ist keine Wahrheit. Sie bezieht sich nur auf eure Dimension und eure Glaubenssysteme, aber außerhalb eurer Glaubenssysteme und eurer physischen Realität hat sie keine Relevanz.

Ihr erschafft gewisse Definitionen innerhalb eurer Glaubensannahmen, die ihr mit Gedanken, mit Aktionen, mit Emotionen und mit allem, was ihr in eurer physischen Dimension erschafft, verbindet. Was ihr als Leiden identifiziert, ist eine Erfahrung.

Erkennt, dass ich euch nicht sage, dass ihr euch nicht damit auseinandersetzen sollt, was ihr als Leiden identifiziert, oder nicht darauf reagieren sollt oder kein Mitgefühl haben sollt. Ich sage, dass ich euch auch NICHT sage, dass ihr irgendeine dieser Reaktionen haben SOLLT. Ihr könnt oder könnt auch nicht. Das ist eine Wahl.

Und darauf kommt es an: wenn ihr automatisch auf irgendetwas in eurer Realität reagiert, stimmt ihr damit den Beschränkungen eurer Glaubenssysteme zu.

Dabei könnt ihr Mitgefühl haben oder auch nicht. Der Ausdruck selbst ist eine Wahl und nur ein Ausdruck in eurer Erfahrung und ist nicht von Bedeutung. Was ihr in eurer Bewusstseinserweiterung für wichtig halten könnt, ist Urteile in Verbindung mit dem Ausdruck von Mitleid oder dessen Fehlen zu erkennen. Ihr haltet Mitgefühl für gut. Ihr haltet den Mangel an Mitgefühl für schlecht.

RODNEY: Richtig.

ELIAS: Hierin liegt die Bedeutung; nicht im Ausdruck selbst, sondern in eurer Identifizierung des Ausdrucks und eurer Definition, und eurer Annahme, dass ihr als Individuum gut seid, wenn ihr Mitgefühl habt, und ein Individuum, das kein Mitgefühl hat, schlecht ist, dass Leiden schlecht und Freude gut ist, dass Glück gut und Traurigkeit schlecht ist, und dass ihr Mitgefühl mit Individuen oder sogar mit euch selbst habt, wenn ihr irgendetwas oder irgendeine Handlung in eurer Realität erschafft, die ihr schlecht, leidvoll oder schmerzlich nennt.

Ihr nennt das nicht Mitgefühl mit euch oder anderen Individuen, wenn ihr Glück oder Freude wählt! Ihr habt eigentlich die Emotion oder das Gefühl von Mitgefühl, aber ihr nennt es nicht Mitgefühl, wenn ihr euch oder ein anderes Individuum seht, das keinerlei Leiden erschafft. Ihr habt eine Emotion; ihr nennt sie nur nicht Mitgefühl.

Und hierin liegt etwas, das jetzt in der Aktion dieses Wandel gemacht werden kann - und jetzt gemacht wird, das viel Verwirrung bei vielen, vielen Individuen schafft - und das ist die Umdefinierung eurer Terminologie, eurer Sprache, eurer Assoziation von Bedeutung in euren Definitionen eurer Terminologien, was auch eine Umdefinition eurer Realität ist.

Und das ist in Wirklichkeit und in seiner Entwicklung ein enormer Energiestoß in diesem Bewusstseinswandel, da es darauf in diesem Bewusstseinswandel ankommt. Jetzt erlaubt ihr euch, die objektive Bewegung und Aktion dieses Wandels in der physischen objektiven Realität zu sehen, da die Realität, die euch bekannt ist, umdefiniert wird.

Dabei gibt es viele Ausdrucksformen der Redefinition eurer Realität, und eine davon ist, eure Bedeutungsassoziationen in eurer Sprache und eurer Realität zu gewissen Begriffen umzudefinieren. Die Begriffe, die ihr wirklich stark und absolut zu sein meint, werden verschwommen und haben weniger eine absolute Qualität.

Wenn ihr das erkennt, könnt ihr euren Begriff Leiden betrachten. Was ist eure Definition von Leiden? Eure Definition von Leiden ist die Wahl eines Individuums oder einer Gruppe von Individuen eine Realität zu schaffen, die ihr nicht wählen würdet.

RODNEY: Richtig, ja, wir beurteilen da.

ELIAS: Richtig.

Ihr könnt weiter in eurer Definition bleiben und mir sagen: "Aber Elias, die Individuen, die diese Realität erschaffen, wollen diese Erfahrung auch nicht wählen und sind auch der Meinung, dass sie leiden.“ Das ist eine Massenglaubensannahme. Das ist eine Massendefinition.

RODNEY: In ganz Afrika gibt es schon lange Hunger.

ELIAS: Ja. (Betont) Das ist eine Wahl. Es gibt keine Opfer.

RODNEY: In Ordnung.

ELIAS: Denk daran und unterscheide das klar, dass ich nicht sage, dass ihr eure Aufmerksamkeit von euren emotionalen Reaktionen auf diese Arten von Schöpfungen wegwenden sollt.

RODNEY: Ich höre dich das überhaupt nicht sagen. Ich höre dich sagen, dass ich meine Erfahrung von Mitgefühl einschränke, wenn ich Mitgefühl aus einer Automatik heraus erlebe - und das Wort automatisch ist wichtig - wenn ich es automatisch aus einem Glauben heraus, was richtig und falsch ist, erlebe.

ELIAS: Du hast recht.

Untersuchen wir, wie ihr eure Wahlmöglichkeiten einschränkt, wenn ihr automatisch reagiert. Welche Handlung wird in der automatischen Antwort von Mitgefühl gewählt – was macht ihr und wie wird sie empfangen – wenn nicht den Glauben, Opfer zu sein, fortbestehen zu lassen.

RODNEY: Ich sagte neulich einigen anderen Leuten, wenn ich mich weigere eine verhungernde Person als Opfer zu sehen, dann eröffnet mir das zumindest etwas wie Achtung vor diesem Individuum zu spüren, das sich irgendwie entschieden hat Leiden zu erleben. Zumindest bin ich offen für die Frage „Warum könnte sie das tun?" Ich habe den Verdacht, dass die Frage, warum jemand den Hungertod wählt, zeigt dass diese Erfahrung bedeutend ist. Zumindest öffne ich mich der Möglichkeit, die Bedeutung zu entdecken. Wohingegen auf der anderen Seite, wenn ich sie streng als Opfer einer grausamen Welt sehe, dann ist das das Ende der Angelegenheit und nichts ergibt sich im Sinne von Selbstentdeckung daraus.

ELIAS: Lass mich dir zu diesem Thema sagen, Zacharie, dass jedes Individuum seine Wahl der Erfahrung sozusagen aus verschiedenen Gründen erschafft. Das kann ein Ausdruck von individueller Erfahrung sein. Es kann die Wechselwirkung mit der Erfahrung anderer Individuen enthalten. Es kann sich in Verbindung mit Massenerfahrung bewegen. Es kann als eine Art von Feststellung (statement) geschaffen werden.

Es kommt dabei darauf an, dass jedes Individuum seine Erforschung von Erfahrungen in dieser physischen Dimension in eine besondere Richtung erschafft.

Die Richtung kann in eurem Denken mit ihrem Sinn und Zweck gleichgesetzt werden.

Mit euren automatischen Reaktionen mit Massen-Glaubenssystemen verdeckt ihr bei gewissen Handlungen bestimmte Ausdrucksformen und bezeichnet sie als dasselbe, was die Individualität im Ausdruck beseitigt und objektiv eure Interaktion oder Teilnahme oder Verständnis beschränkt, was geschaffen wurde, wenn ihr eine Definition erschafft, die eine allgemeine aber beschränkte Erklärung für gewisse Schöpfungen anbietet.

Was diese besondere Art von Schöpfung betrifft, die du mit mir am Beispiel des Leidens besprichst, können Individuen an der Schöpfung von Leiden teilnehmen und doch kann jedes Individuum seine eigene individuelle Richtung in dieser Erfahrung erschaffen.

Einige Individuen können diese Erfahrung schaffen, um mit anderen Individuen zu tun zu haben und die Erfahrung durch physische Erfahrung in physischen Begriffen wesentlich zu verändern. Einige Individuen können am Leiden teilnehmen, um sich über diese besondere Art von Manifestation zu informieren.

Du sprichst über religiöse Glaubensannahmen in Verbindung mit diesem Inhalt....

RODNEY: Meinst du damit, dass ich das Wort Erlösung (redemption) benutzte?

ELIAS: Zum Teil, aber du hast auch eine gewisse östliche Religion erwähnt.

RODNEY: Ja, das habe ich.

ELIAS: Ich möchte dir sagen, dass jeder religiöse Glaube sich mit diesem Inhalt des Leidens identifiziert und ihm einen Aspekt von Größe zuschreibt.

RODNEY: Ja, das tun sie. Das an das Kreuz genagelte Individuum ist ein gutes Beispiel, denke ich.

ELIAS: Es gibt viele, viele Beispiele überall in vielen verschiedenen Ausdrucksformen eures religiösen Glaubens.

Aber erinnern wir uns auch, dass ich euch gesagt habe, dass es kein Element eurer Realität gibt, das kaputt ist, und somit gibt es kein Element eurer Realität, das gerichtet werden muss.

Ihr blickt auf Leiden mit der automatischen Reaktion es in Ordnung zu bringen, weil es nicht richtig ist.

RODNEY: Ja, das machen wir.

ELIAS: Ich sage euch, dass diese automatische Antwort wirklich einschränkt, weil ihr euch damit Scheuklappen aufsetzt und euch nicht erlaubt alles zu sehen, was ausgedrückt werden kann.

Alles was ihr euch zu sehen erlaubt, ist die Identifizierung als Opfer - was das Element eurer Realität ist, das kaputt ist - und dass ihr etwas in Ordnung bringen oder das Opfer retten müsst, damit die Realität annehmbar wird. Dabei erlaubt ihr euch nicht, all die anderen Optionen zu sehen, die in diesen Erfahrungen vorhanden sind, und euch selbst oder andere Individuen anzuerkennen und anzunehmen.

Denn wenn ihr automatisch reagiert, drückt ihr auch wirklich stark in euch selbst einen Mangel an Annahme aus, nicht nur in der Interaktion und der Einschätzung des anderen Individuums, sondern in euch selbst, weil ihr meint, dass, wenn ihr dasselbe Leiden habt, das inakzeptabel ist und gerichtet werden muss, da es nicht richtig ist, und nehmt damit euch selbst und eure Schöpfung nicht an. Ihr versetzt euch in die Rolle des Opfers.

RODNEY: Also du sagst, wenn ein Individuum auf der Straße zu Tode friert und ob ich dieser Person etwas, um sie warm zu halten, einen Mantel oder eine Decke gebe oder nicht, ob ich das tue oder nicht, ist wirklich nicht das, worüber du redest, weil das einfach eine Frage der Wahl ist.

ELIAS: Richtig.

RODNEY: Du redest über meine Wahrnehmung dieser auf dem Gehsteig frierenden Person als Opfer und dass ich damit etwas erlebe, das schlecht und inakzeptabel ist.

ELIAS: Richtig.

RODNEY: Und wenn ich diese frierende Person als inakzeptabel ansehe, dann sage ich mir, dass ich an deren Stelle die Erfahrung für inakzeptabel halten würde, und in gewisser Hinsicht verstärke ich meinen Mangel an Annahme meiner eigenen Erfahrung, wenn ich das tue.

ELIAS: Richtig. Ich sage euch, eure automatischen Reaktionen zu untersuchen, und damit die Motivation.

Ihr könnt euch einem Individuum nähern, das ihr auf eurer Straße frieren seht und könnt ihm Hilfe mit einer Bedeckung, die es wärmen soll, anbieten. Aber untersucht in dieser Aktion eure Motivation.

Handelt ihr so, weil ihr zu dem anderen Individuum eine Beziehung habt und empathisch seht, dass es in seiner Interaktion mit euch euch um eine Bedeckung bittet und ihr zusammen erleben wollt? Oder gebt ihr die Bedeckung aus dem Grund, dass das in euch die Vorstellung erzeugen soll, dass ihr gut und würdig seid, da ihr Mitgefühl mit einem geringeren Individuum habt?

RODNEY: Ja, das sind die Fragen.

ELIAS: Richtig. (kurze Pause)

Im Wesensausdruck, wohin ihr euch in diesem Bewusstseinswandel bewegt, erkennt ihr in eurer Interaktion mit anderen Individuen und anderen Wesen, dass alles annehmbar ist und es keine Notwendigkeit gibt, irgendeine Manifestation, irgendein Element der Realität, irgendeine Wahl von Erfahrung zu beurteilen, sondern nur die Erforschung von Erfahrungen zusammen ohne Trennung wertzuschätzen ist.

RODNEY: Richtig. Wau.

ELIAS: Das ist wirklich eine andere Art, Handlungen und Begriffe zu erkennen und zu definieren als die, mit der ihr gegenwärtig vertraut seid.

RODNEY: Sicherlich! Elias, ich danke dir sehr. Du hast das ausführlich behandelt.

ELIAS: Du bist sehr willkommen, mein Freund.

RODNEY: Ich danke dir. Möchtest du dazu noch mehr sagen? Es ist so ein wichtiges....

ELIAS: Ja. Ich möchte dir auch sagen, dass in dieser Zeit objektiv viel, viel Trauma, Konflikt und Verwirrung geschaffen wird, und es so viele Ausdrucksmöglichkeiten für das gibt, was ihr unter Mitgefühl für alles Trauma, das mit diesem Bewusstseinswandel verbunden ist, versteht.

Ihr neigt mit der Einschätzung zu helfen und Bedürftigen Mitgefühl zu zeigen wirklich leicht dazu, euer Verhalten sozusagen als Größe zu verstecken oder zu tarnen. Aber ich möchte euch vorschlagen, einen neuen Betrachtungswinkel einzunehmen, der euch zu einem anderen Weg des Ausdrucks motivieren wird.

Wenn ihr andere Individuen in ihrer Realität Schmerz, Leid, Sorge, Trauma und Drangsal erleben seht, erlaubt euch, dies als eine Erfahrung - ohne Beurteilung - anzuerkennen und - wenn ihr das wollt -, an diesen Ausdrucksweisen teilzunehmen und euch zu fragen, wie ihr ohne Urteil und ohne Abwertung der Wahl des anderen Individuums interaktiv sein könnt.

Weil mit eurer Rettung erschafft ihr den äußeren, objektiven Ausdruck von Abwertung der Wahl eines Individuums oder einer Gruppe von Individuen, weil ihr ihnen gegenüber objektiv ausdrückt, dass ihre Wahl unzureichend, ungenügend, falsch und inakzeptabel ist.

RODNEY: Wau.. Ja.

ELIAS: Das heißt nicht, dass ihr nicht an dieser Aktion teilnehmen sollt, aber euer größter Ausdruck von dem, was ihr unter Hilfe versteht, ist der Ausdruck von Anerkennung - Anerkennung der Wahl des Individuums - und das Fehlen einer Beurteilung und die Wahl, die das Individuum geschaffen hat, nicht abzuwerten. Mit seinem Ausdruck und seiner Wahl, mit euch interaktiv zu sein, könnt ihr gemeinsam in Übereinstimmung eine Änderung der Realität wählen, aber nicht beurteilend sondern anerkennend, dass die Erfahrung geschaffen und erforscht wurde und ein Gewinn für das Wesen darstellt, weil das eine Erforschung des Bewusstseins und all seiner Manifestationen ist.

Deswegen könnt ihr im Zusammenhang mit euren Glaubensannahmen Sorge und Leid mit eurem Ausdruck von Anerkennung und Freude grüßen.

RODNEY: Wau. Das ist gewiss ein anderer Aspekt. Wenn ich wiederholen darf, du sagst, dass die Bereitschaft sich zu öffnen und wirklich die Gültigkeit der Erfahrung von jemandem anderen zu bezeugen und zu bestätigen, auch wenn diese Erfahrung in meiner Beurteilung schmerzhaft ist - wenn ich über mein Urteil hinwegsehen kann und einfach ihre Erfahrung sehe und erlaube und sie als eine gültige Erfahrung akzeptiere - an sich ein hohes Niveau von Hilfe ist.

ELIAS: Sozusagen.

RODNEY: Sozusagen?

ELIAS: Ja.

RODNEY: Und dass das etwas ganz anderes ist, wenn der Mann auf der Straße, der friert, mich nach etwas, um ihn warm zu halten, fragt.

ELIAS: Auch, wenn du ohne eine Bitte und ohne ein Urteil oder einer Erwartung in dir gibst und die Gabe akzeptiert wird, kannst du dir sagen, dass du einen Wesensausdruck getan hast und teilnimmst und nicht nur zum Fortbestand beiträgst.

Ich möchte dir sagen, Zacharie, schaue auf die Leute in Afrika, auf die Individuen, die ihr verhungern und leiden seht. Nehme eine einzelne Familie und erlaube dir hypothetisch dein automatisches Mitgefühl. Sagen wir, dass du eine Organisation findest, die du objektiv als hilfreich ansiehst für diese Kulturen in Afrika.

Du wählst also eine einzelne Familie. Du kannst dir sagen, dass du nicht der Welt in ihrer Gesamtheit helfen kannst. Du kümmerst dich deswegen um eine einzelne Familie. Das ist wirklich sinnvoll, im Rahmen eurer Massenglaubenssysteme in dieser physischen Dimension.

RODNEY: Richtig.

ELIAS: Du suchst eine Familie aus, und nimmst mit einer Einrichtung oder Organisation Verbindung auf, die deine Hilfe in Verbindung mit dieser einen Familie bewerkstelligen kann.

Du hilfst anfänglich finanziell. Dann siehst du ein, dass deine Finanzhilfe nicht das bewirkt, was du dachtest. Du machst deswegen lieber etwas anderes.

Du nimmst aufgrund eurer Massenglaubensannahmen wahr, dass die Erwachsenen dieser Familie sich um sich selbst kümmern können und dass diese Erwachsenen ihre Realität gewählt haben - sie schaffen ihre Realität, und das ist eine Rechtfertigung für dich –, dass aber die Kinder dieser Familie Opfer in dieser Situation sind. Die Kinder verhungern. Die Eltern verhungern auch, aber deine Aufmerksamkeit bewegt sich mehr zu den Kindern. Das ist auch innerhalb eurer Massen-Glaubens-Systeme wirklich sinnvoll.

Deswegen fährst du in dieses Land und triffst diese Familie. Auf dieser Reise, wenn du physisch mit dieser Familie zu tun hast, machst du den Vorschlag, dass den Kindern erlaubt werden soll mit dir in deine Wohnung zurückzukommen, damit du ihnen einen angemesseneren Lebensstil bieten kannst.

Dieses Szenarium ist in seiner Gesamtheit im Rahmen der Massen-Glaubens-Systeme recht sinnvoll.

RODNEY: Ja.

ELIAS: Und ist Ausdruck von Mitgefühl.

RODNEY: Ja, das wäre es.

ELIAS: Und kann somit als annehmbar und gut angesehen werden.

RODNEY: Richtig.

ELIAS: Und hilfreich.

RODNEY: Ja.

ELIAS: Im Rahmen dieser Massen-Glaubens-Systeme teilen die Eltern dieser Kinder auch Aspekte der Glaubensannahmen und sind einverstanden und du nimmst dann die Kinder von diesem Ort und dieser Familie weg und bietest ihnen an, in deiner Wohnung zu wohnen.

Also das Element das in diesem Szenarium nicht enthalten ist, ist die Wahl der Kinder.

RODNEY: Richtig; sie wählen, das mit den Eltern zu erleben.

ELIAS: So hast du ihre Realität objektiv verändert.

Jetzt könntest du mir in euren Begriffen wirklich zu Recht sagen: "Aber ist das nicht auch die Wahl des Individuums? Weil man nicht die Realität eines anderen Individuums erschaffen kann,“ und du hast recht. Aber woran habt ihr alle mit dieser Handlung und im Rahmen der Glaubenssysteme – darauf kommt es an - teilgenommen durch deine Hilfe?

Ihr habt alle am Fortbestand von Glaubensannahmen und der Duplizität teilgenommen, im Herabsetzen und Abwerten von Individuen, dem falschen Ausdruck von Großzügigkeit und Selbstannahme und dem Fortbestand der Glaubensannahme, dass du die Fähigkeit und die Macht hast, die Realität eines anderen Individuums zu erschaffen.

RODNEY: Ich verstehe.

ELIAS: Es kann also verschleiert werden oder auf viele, viele, verschiedene Weisen getarnt werden und ihr könnt viele verschiedene Rechtfertigungen für diese Handlungen finden. Aber in Wirklichkeit im Zusammenhang mit diesem Bewusstseinswandels und dem, was wir mit der Annahme von Individuen und von Glaubenssätzen erörtern, hast du ein ganzes Szenarium geschaffen, das deine Bemühung zunichte gemacht hat, da du zum Fortbestand der Glaubensannahmen und ihrer Manifestationen in all ihrer Pracht der Beschränkung beigetragen hast!

RODNEY: Richtig.

ELIAS: Da es keine Anerkennung der Wahl jedes der Individuen gibt. Es gibt keine Anerkennung der Erfahrung von jedem der teilnehmenden Individuen. Es gibt eine zugrunde liegende Abwertung der Wahl jedes Individuums. Es kommen Aspekte der Glaubensannahmen von Kontrolle und Mangel an Kontrolle, von Annehmbarkeit und Unannehmbarkeit der Realität jedes Individuums zum Tragen. Opfer und Retter werden bestimmt. Der Wert von Handlungen und Besitz wird definiert.

Sieh wie viele Ausdrucksweisen in diesem Akt von Großzügigkeit enthalten sind, die genau das fortbestehen lassen, was ihr in der Aktion dieses Wandels hinter euch lassen wollt.

Darauf mache ich euch aufmerksam, nicht auf die Handlungen selbst, sondern auf die Motivation, die automatischen Reaktionen, die Definition der Handlung, die Definition der Begriffe und die Verbindung mit Glaubensannahmen bei dem, was ihr erschafft. DAS hat Bedeutung in dieser Zeit, weil das der Ausdruck des Wandels in seiner Bewegung zur Selbstannahme, Annahme von einander und Annahme von Glaubensannahmen ist.

RODNEY: Ich danke dir, Sir.

ELIAS: Du bist sehr willkommen.

RODNEY: Wenn ich nach Afrika gehe und dieser Familie in der Weise helfe, die du beschreibst, würde ich das wirklich machen, wenn ich unsere üblichen Glaubenssysteme habe, und das mehr um meinetwegen tun, als um ihnen zu helfen.

ELIAS: Ja.

RODNEY: Das ergibt sich im Grunde aus dem, was du gesagt hast.

ELIAS: In der Verkleidung....

RODNEY: In der Verkleidung als Helfer bedienen wir uns im Grunde genommen selbst.

ELIAS: Ja; sich selbst zu bedienen ist nicht falsch, aber untersucht die Motivation. Prüft, warum ihr gewisse Handlungen macht und erlaubt euch dabei zu erkennen, dass ihr euch damit eure Wahrnehmung eures Werts gebt.

RODNEY: Richtig. Danke!

ELIAS: Du bist sehr willkommen, mein Freund.

[Sitzung 529, December 28, 1999]


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Wahrscheinlichkeiten, Auswahl und Übereinkünfte
BeitragVerfasst: Do 22. Mär 2012, 07:37 
Supraselbst
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Elias channelings:
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http://www.eliasweb.at/transcripts/
http://www.eliasforum.org/index.html

TERRY: Elias, in meinem Leben ist sehr viel geschehen, und es gibt viele Ungewissheiten. Ich möchte gerne etwas über meine Chancen wissen. Ich habe ein eigenes Geschäft, und ich möchte wissen, ob ich damit Erfolg haben werde. Ich denke daran, ein Baby zu haben. Und ich habe einen Ehemann, von dem ich gerade geschieden werde, den ich immer noch sehr liebe, und ich hätte gerne gewusst, was meine Verbindung zu ihm ist. Das sind viele Fragen!

ELIAS: Schildere mir bitte Deine Sorgen hinsichtlich Deiner Verwirrung.

TERRY: Ich denke, dass es weniger Verwirrung ist als Unsicherheit in all diesen Dingen.

ELIAS: Unsicherheit ist in solchen Augenblicken vorhanden, wenn Ihr nicht auf Euch selbst hört. Unklarheit bzw. Klarheit könnten sehr leicht identifiziert und verändert werden, einfach durch den Vorgang, dass Ihr auf Euch selbst achtet und auf das, was Ihr im Augenblick am Generieren seid, nicht auf das, was Ihr denkt, sondern was Ihr tatsächlich am Generieren seid und tut. Die Individuen sind ziemlich wenig mit dem Vorgang vertraut, ihre Aufmerksamkeit andern Aspekten ihrer selbst als dem Denkmechanismus zuzuwenden.

Das heißt nicht, dass Ihr nicht auf das achten sollt, was Ihr denkt, denn dieser Mechanismus ist ständig in Bewegung und am Generieren, ganz gleich, ob Ihr darauf achtet oder auch nicht. Es geht nicht darum, Euren Gedankenprozess loszulösen, sondern darum, Euch zu erlauben, Eure Aufmerksamkeit auf Eure anderen Bewegungen zu richten, auf Eure Kommunikationen und auf Eure Wahlmöglichkeiten.

Was Dein Geschäft anbelangt, so generierst Du Klarheit bezüglich dem, was Du am Erschaffen bist, indem Du auf Deine an Dich selbst gerichteten Kommunikationen achtest. Mit Dir selber kommunizierst Du durch Eindrücke und Impulse. Die Emotion ist eine sehr klare Kommunikation, die Individuen sich selbst offerieren.

Ich habe schon oft gesagt und werde dies weiterhin tun, dass die Emotion keine Reaktion ist. Die Emotion ist NIEMALS eine Reaktion sondern immer eine Kommunikation von Eurem subjektiven ins objektive Gewahrsein. Es geht also nicht nur darum, auf das Signal oder auf das Gefühl Acht zu geben sondern Euch selbst zu erkennen zu erlauben, was die Emotion kommuniziert, und so könnt Ihr die Richtung klarer identifizieren, in die hin Ihr unterwegs seid. Auf das im Jetzt zu achten, was Ihr am auswählen seid, das ist sehr signifikant und offeriert Euch enorm viele Informationen.

Individuen mögen das, was sie tun, identifizieren, was nicht heißt, dass Ihr erkennt, dass Ihr auch das wählt, was Ihr tut. Ihr sagt Euch vielleicht: „Ich erkenne, dass ich diese Aktion tue, aber ich wähle sie nicht. Ich tue sie bloß. Ich bin am Erschaffen, aber ich wähle diese Schöpfung nicht.“ Ihr habt jede von Euch generierte Aktion/Handlung/Vorgang/Prozess gewählt. Es ist eine Wahl. Die Wahl ist nicht immer bequem, aber sie ist für Euch immer nützlich.

Was das Miteinbeziehen eines neuen Fokus anbelangt, eines Kindes wie Ihr sagt, so ist dies eine Wahl und Übereinkunft mit einer anderen Essenz. Ich bin mir bewusst, dass Ihr objektiv nicht den Augenblick erkennt, in dem Ihr diese Wahl trefft, obwohl Ihr die Fähigkeit besitzt, das objektiv zu erkennen. Wenn Ihr auf das Selbst Acht gebt und auf es hört, mögt Ihr den Augenblick erkennen, in dem Ihr diese Vereinbarung generiert. Es gibt weibliche Individuen, die Euch sagen mögen, dass sie sich des Augenblicks bewusst sind, den Ihr als die Empfängnis bezeichnet. Das ist der Augenblick, an dem Ihr die Abmachung trefft, die sich in die physische Manifestation hinein übersetzt, nicht ob der eintretende Fokus sich zu manifestieren oder nicht zu manifestieren wählen mag, aber die objektive Erkenntnis des Augenblicks der Abmachung, ähnlich wie Ihr objektiv den Augenblick erkennt, in dem Ihr wählt, Euch loszulösen/zu sterben. Es gibt diese objektive Erkenntnis, und es ist eine Wahl/Entscheidung.

Größtenteils stehen Fokusse zur Verfügung, um sich in Eurer physischen Dimension zu manifestieren, und bildlich gesprochen warten sie auf die Entscheidung. Es mag insofern mehrere Essenzfokusse geben, die zukünftige (prospektive) Individuen wählen mögen, die bereits in Eurer physischen Dimension manifest sind und die Genetik, das Erbe/Überlieferung, die Glaubenssätze, Assoziationen und Struktur der Familie oder der fehlenden Familie einschätzen, mit der zusammen sie sich zu manifestieren wählen. Und in dieser Situation generieren auch mehrere Essenzfokusse Wahrscheinlichkeiten, um diesen Manifestationsvorgang zu generieren. Du wählst, ob Du diesen Vorgang ermöglichst.

Wie gesagt, liegt die Wahl von allem anderen was die Manifestation anbelangt bei dem sich manifestierenden Fokus, doch die Entscheidung, die Manifestation überhaupt zu ermöglichen, die liegt bei den bereits in Eurer physischen Dimension manifesten Fokussen. Tatsächlich ist das die einzige von Dir bei dieser Partizipation geforderte Entscheidung, nämlich dass Du damit einverstanden bist, die Manifestation zu ermöglichen. Das ist die einzige Entscheidung, die nicht beim eintretenden Fokus liegt. Es mag zwar dessen Abmachung (agreement) sein, aber ohne Deine Zustimmung, kann sich kein eintretender Fokus manifestieren.

Was die Entscheidung für ein Kind anbelangt, betrachte nochmals Dich selbst und den Einfluss, den Deine Glaubenssätze auf Dich ausüben. Diesen Vorgang kannst Du auf vielerlei Weise wählen, aber es ist Deine Wahl, und ich bin mir bewusst, dass Du auch Glaubenssätze über die Elternschaft hegst und darüber, wie Du ein Kind mit einbeziehen wirst und über die Verantwortung, die Du im Rahmen Deiner Glaubenssätze bezüglich der Beziehung von Elternteil und Kind siehst.

Was die Partnerschaftssituation und deren Auflösung anbelangt, so ist dies ebenfalls eine Entscheidung, und zwar eine, über die Du Dir sehr viele Informationen aus dem Inneren offerieren kannst. Wenn Du Dir erlaubst, aufrichtig Acht zu geben und die Situation und das einzuschätzen, was Du mit dieser Deiner Wahl generiert hast, so ist dies nichts, was Dir passiert, sondern es ist eine von Dir angeheuerte Entscheidung. Es spielt keine Rolle, dass Du denkst, dass Du dieses Individuum liebst. Tatsächlich ist das, was Du erlebst, Anziehung und Zuneigung (affection). Liebe ist eine andere Äußerung.

Liebe ist eine Wahrheit, und die Übersetzung von Liebe in Eure physische Dimension hinein ist nicht Anziehung/Affinität. Liebe wird als Wissen und als Wertschätzung und als echte Würdigung übersetzt, die durch Annehmen geäußert wird. Insofern ist die tatsächliche Kenntnis Eurerselbst sowie des anderen Individuums signifikant, sowie das Äußern des Annehmens, was Wertschätzung generiert. Das ist die echte Äußerung von Liebe.

Das soll nicht Eure Gefühle und Eure Äußerung in Beziehung zu einem anderen Individuum schmälern, denn Ihr äußert sehr wohl Zuneigung und Affinität, aber da gibt es auch noch andere Äußerungen, die im Zusammenhang mit Glaubenssätzen generiert werden: Erwartungen an Euch selbst und andere, Erwartungen bezüglich von Beziehungen und wie diese generiert und geäußert werden sollten und darüber, wie Ihr Euch im Rahmen einer Beziehung äußern solltet. Und dem allem liegt auch Euer aufrichtiges Begehren in Eurer eigenen Äußerung zugrunde, und zwar ohne Erwartungen und ohne Vorgreifen auf die Wahrnehmung des anderen Individuums oder dessen, was es generiert, Euch echt auf Euch selbst zu fokussieren und Euch zu erlauben, Euer aufrichtiges Energieangebot zu äußeren und diese Äußerung in Euch selbst nicht zu verleugnen.

Eine aufrichtige, objektive Äußerung der Liebe zwischen Individuen ist, dass Ihr Euch selbst erlaubt, das, was Ihr haben wollt, bedingungslos zu generieren, ohne den Vorbehalt der eventuellen Wahrnehmung des anderen Individuums, denn die Vermutung/Erwartung der Wahrnehmung des anderen Individuums geniert Blockaden in Euch, so dass Ihr Eure Aufmerksamkeit nach draußen auf das andere Individuum projiziert, und zwar in Selbstzweifeln oder Angst vor seiner Äußerung, weil Ihr Eure Aufmerksamkeit nicht auf Euch selbst richtet und Euch nicht erlaubt, das zu generieren, was Ihr aufrichtig haben wollt. Ihr hört auf, auf Euch selbst Acht zu geben und erschafft diesen Kreislauf der Annahmen, Vorwegnahme, Bedingungen und Vergleiche, den das andere Individuum erwidert.

Denn Ihr alle erkennt Energie, ob Ihr diese nun mündlich äußert oder auch nicht. Ihr identifiziert Energie unmittelbar und durchaus effizient. Deshalb verbindet Ihr Euch gegenseitig in der Energie, auch ohne mündliche Kommunikation und wisst, was Ihr und der Andere am Generieren seid, und Ihr erwidert diesen Energieaustausch, unabhängig von dem, was Ihr objektiv kommuniziert.

In den Augenblicken, in denen Du Dich selbst einengst (restrict), erkennt der Andere diese Energie und erwidert sie. Er mag sie nicht in seinen Gedanken identifizieren aber er wird sie automatisch erwidern, denn Ihr tauscht Euch aus, indem Du Energie projizierst und das andere Individuum diese Energie-Penetration zulässt oder auch nicht. Wenn das andere Individuum das Hindurchdringen Deiner Energie erlaubt, wird diese Energie größtenteils so akzeptiert und konfiguriert, dass sie der von Dir projizierten Äußerung sehr ähnliche ist. Wenn es das Hindurchdringen nicht erlaubt, wird die Energie gänzlich neu konfiguriert, und das andere Individuum konfiguriert sie auf die von ihm gewählt Weise.

Und Du selbst generierst den gleichen Vorgang. Andere Individuen projizieren Energie zu Dir hin. Entweder erlaubst Du, dass diese Energie Dein Energiefeld durchdringt, und Du wirst sie im Draußen mittels Deiner Wahrnehmung als tatsächlich physische Manifestation äußern, die der projizierten und empfangenen Energie sehr ähnlich ist, oder Du wählst einen Puffervorgang und erlaubst diese Energie-Penetration nicht, und in einer solchen Situation wirst Du die Energie auf die von Dir gewählt Weise neu konfigurieren, die ganz anders sein mag als die Projektion des anderen Individuums.

Der Schlüssel ist, dass das, was Du in der physischen Manifestation eines anderen Individuums siehst, Deine eigene Wahrnehmung ist. Du erschaffst das. Du trittst in Wechselbelziehung mit der Energie und nicht mit der physischen Manifestation. Die physische Manifestation selbst ist die Projektion Deiner Wahrnehmung, weshalb Du sie auf jede von Dir gewählt Weise, unabhängig von der projizierten Energie konfigurieren kannst. Ihr alle konfiguriert und projiziert im Allgemeinen die Energie durch Eure Wahrnehmung, so dass sie Euch nicht unbedingt das andere Individuum spiegelt. Auf diese höchst effiziente Weise ermöglicht Ihr es Euch in dieser physischen Dimension, Euch selbst durch Eure Wahrnehmung anderer Individuen andauernd ein Spiegelbild zu zeigen.

In Beantwortung aller Deiner Fragen sage ich Dir deshalb, wende Deine Aufmerksamkeit Dir zu. Erlaube Dir, nicht nur im Allgemeinen sondern ganz spezifisch auf das zu achten, was Du am Generieren bist und achte auf die von Dir geäußerten Glaubenssätze. Erlaube Dir selbst, diese zu erkennen und versuche nicht, sie zu eliminieren oder zu verändern, denn das ist lächerlich, Du kannst sie nicht verändern, sondern sie lediglich zu erkennen, und sobald Du sie erkannt hast, erkennen auch, dass Du über Wahlmöglichkeiten verfügst. Du kannst wählen, sie äußern oder auch nicht zu äußeren.

Erlaube Dir, auf das zu achten, was Du momentan am Tun bist, und wenn Du erkennst, was Du momentan tust, sage Dir auch: “Ich wähle dies. Wenn ich also das wähle, was ich tue, was beeinflusst meine Wahl? Was äußere ich in meinem Inneren, was bestätige oder verleugne ich in mir selber, was somit diese Wahl generiert?“ und das wird Dir bei Deinen Handgriffen viel mehr Klarheit und Freiheit bieten, das zu wählen, was Du haben möchtest und es zu implementiere.

Aber der Schlüssel ist das Auswählen. Wenn Du nur auf das achtest, was Du denkst, kannst Du Dich damit verwirren, denn Euer Denken ist nicht immer akkurat, es kann Entstellungen aufweisen oder in schwarz-weiß gehalten sein. Meine Freundin, ich sage Dir, dass jedes Szenario, das Du generieren oder dem Du begegnen magst, echt mehr Wahlmöglichkeiten bietet als nur ein „entweder oder“.

(Ausschnitt)

ELIAS: Ich sage Euch, dass das Ärger-/Zorn-Signal jenes in der Emotion enthaltene Gefühl ist, das Euch besagt, dass Ihr in diesem Augenblick alle Eure Auswahlmöglichkeiten dementiert. Ihr seht keine Eurer Auswahlmöglichkeiten.

Frustration ist eine Äußerung, bei der Ihr erkennt, dass Ihr eine Wahl habt, aber Ihr seid Euch nicht objektiv sicher genug, wie Ihr Eure Energie manövrieren könnt, um eine Auswahl zu generieren.

Zorn/Ärger/Groll ist eine extreme Frustration, bei der Ihr Eure Assoziation des Wissens, dass Ihr eine Wahl habt, zu einer Äußerung hin bewegt, bei der Ihr seht, dass Ihr nicht länger eine Wahl habt. Eure Aufmerksamkeit projiziert dies dann automatisch nach draußen, und Ihr übernehmt die Opferrolle, weil Eure Aufmerksamkeit auf diese Weise in Situationen, Szenarien oder auf andere Individuen nach Draußen projiziert wird und, wie ich schon sagte, sogar auf Objekte, so dass Euch Eure Assoziation sagt, dass diese Ausdrucksform im Draußen für Euch wählt und Ihr nicht länger eine Wahl habt, oder dass Euch dies diktiert wird und Ihr nicht länger entscheiden könnt.

Und das ist durchaus signifikant. Ich habe Euch bereits gesagt, dass Sorgen und Schuld zwei Äußerungen sind, die fast eine Energievergeudung sind – doch es gib keine Energievergeudung - , aber das Fehlen von Wahlmöglichkeiten, das Nicht-Erlauben oder Euer Euch selbst die Wahlmöglichkeit zu verweigern, stehen so sehr im Widerspruch zum natürlichen Fluss der Essenz und des Bewusstseins, dass dies eine Äußerung ist, die die Essenz/die Wesenheit zum Weinen bringt, und das ist es, was den Zorn generiert. Wenn Ihr dieses Signal erlebt, dann erkennt genau in diesem Augenblick, dass Ihr Euch die Botschaft offeriert, dass Ihr selbst Euch die Wahl/Entscheidung abstreitet und Euch sagt, dass Ihr keine Wahl hättet. Offeriert Euch also eine Wahl, und das Signal löst sich auf und verschwindet.


[Sitzung 997, January 27, 2002]


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Wahrscheinlichkeiten, Auswahl und Übereinkünfte
BeitragVerfasst: So 9. Dez 2012, 06:21 
Supraselbst
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http://www.eliasweb.org/de/session.php?session_de=1105 = eine komplette Sitzung zum Thema Wahrscheinlichkeiten, Wahl und Übereinkünfte.

----------------

ELIAS: Ihr könnt jede von Euch gewünschte Äußerung oder Manifestation erschaffen und Euren Wunsch/Bedürfnis verwirklichen, indem Ihr erkennt, was genau Ihr in Eurem Inneren äußert, das Eure Fähigkeit blockiert. Im Allgemeinen blockiert Ihr diese Fähigkeit dadurch, dass Ihr Auswahlmöglichkeiten vor Euch verleugnet. Wenn Ihr Euch Auswahlmöglichkeiten verweigert aufgrund von Glaubenssätzen, die Euch sagen, dass Ihr etwas nicht könnt, werdet Ihr es auch nicht zustande bringen. Wenn Ihr Euch jedoch zu entdecken erlaubt, was Ihr Euch durch das Verweigern eigener Auswahlmöglichkeiten sagt, könnt Ihr Eure Aufmerksamkeit umkehren und Euch erlauben, das zu erschaffen, was Ihr haben wollt.

JEN: Aber welche Wahl/Auswahlmöglichkeit?

ELIAS: Jedwede. Erlaube Dir, auf Dich selbst zu achten und Deine eigenen Kommunikationen zu bemerken, die Du Dir selbst offerierst. Achte auf Deine emotionalen Kommunikationen an Dich selbst, und wenn Du ein Bedürfnis siehst, erkunde im Inneren, was Du Dir damit sagst und welche Auswahlmöglichkeit Du Dir selbst verweigerst, was das von Dir gesehene Bedürfnis erschafft.

Individuen leugnen vor sich selbst sehr oft Ihre Auswahl im Bezug auf andere Individuen, denn oft erschafft Ihr in Eurem Inneren eine Assoziation und verweigert Euch bestimmte Auswahlmöglichkeiten und erlaubt Anderen oder sogar Instanzen, Euch das zu diktieren, was Ihr tun oder lassen könnt. Sehr oft sind dies ganz automatische Assoziationen, und Ihr seid sehr an Eure automatischen Erwiderungen gewöhnt. Deshalb wurden sie automatisch, und da sie automatisch sind, identifiziert Ihr das nicht objektiv, was von Euch erwidert wird.

JEN: Ein Beispiel: Nächste Woche möchte ich in meinem Auto nach Washington D.C. fahren und in einem Club tanzen. Das würde wirklich Spaß machen, und ich könnte Alonn (Jesse) treffen. Das wäre lustig. Aber es gibt finanzielle Handicaps, denn ich muss (Autobahn)gebühren zahlen, tanken und den Eintritt bezahlen. Das sind Einschränkung. Ich sehe also nicht viele Möglichkeiten, wie ich das in Wirklichkeit erschaffen könnte.

ELIAS: Okay, ich werde dieses Beispiel gebrauchen und Dir eine Erklärung geben. Du identifizierst eine Handlung, die Du erschaffen möchtest sowie das, was Du objektiv als Hindernis beim Zustandebringen dieses Vorgangs ansiehst, nämlich das, was Dich behindert. Tatsächlich kann dies durchaus vereinfacht werden. Du siehst Dich selbst so, dass Du begrenzte Fähigkeiten im Generieren von Geld hast, was Deine Auswahl begrenzt. Du siehst es so, dass Du Geld brauchst, um bestimmte Vorgänge zustande zu bringen und erlaubst somit dem Geld, Dir Deine Auswahlmöglichkeiten zu diktieren.

JEN: Ja, es ist eine ziemliche Instanz.

ELIAS: Da Deine Wahrnehmung Deine ganze Realität erschafft, kannst Du auch die Wahl inkorporieren, sie umzukehren. Du kannst Dir ganz einfach die Affirmationen sagen, dass Du Deine Wahl sowieso erschaffen wirst. Du kannst darauf vertrauen, dass Du die Fähigkeit hast, das zu generieren, was Du haben möchtest, und wenn Geld Deinen Wunsch begleitet, wirst Du Dir erlauben darauf zu vertrauen, dass Du auch das Geld generieren wirst.

Ich verstehe, dass das, was ich sage, Dir objektiv wie Fantasie oder allzu vereinfachend vorkommen mag, und dass ich, da ich nicht den physischen Fokus bewohne, nur ein begrenztes Verständnis der Funktionsweise Euer physischen Dimension hätte. Aber das ist nicht richtig. Dies mag anfangs sehr vereinfacht wirken, aber tatsächlich ist es die Art und Weise, wie Du das zustande bringst, was Du haben möchtest. So einfach ist das.

Schon die bloße Erkenntnis, dass Du in Deiner Realität einer physischen Manifestation erlaubst, Dir Deine Auswahlmöglichkeiten zu diktieren, ist eine beachtliche Einsicht, die Dir sehr viel mehr Freiheit beim Erschaffen Deiner Auswahlmöglichkeiten und im Steuern Deiner Handgriffe/Bewegung erlaubt, statt von einer Manifestation gesteuert zu werden.

JEN: Ich werde es tun. Ich wollte sagen: „Ich werde versuche, das zu tun“, aber dann habe ich es in „Ich werde es tun“, geändert.

ELIAS: Mein Freund, denke nicht andauernd konzentriert an diese Manifestation, denn eine solche Konzentration ist keine Vertrauensäußerung. Wenn Du ständig konzentriert an das Thema denkst, bestärkst Du in Wirklichkeit nur Deinen Mangel an Vertrauen.

JEN: Denn dann würde ich denken, dass ich es nicht wirklich fertigbringe und da sitzen und denken, dass Denken hilft.

ELIAS: Richtig, erlaube Dir echtes Vertrauen, wobei Du keinen objektiven Denkprozess und auch keine Konzentration brauchst, und zweifle nicht an der Macht Deiner Fähigkeiten und Deiner Wahrnehmung.

[Sitzung 822, April 15, 2001]


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Wahrscheinlichkeiten, Auswahl und Übereinkünfte
BeitragVerfasst: So 9. Dez 2012, 14:45 
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Die nachfolgende Übersetzung stammt von der Elias-Website:
http://www.eliasweb.org/de/session.php?session_de=1252

ELIAS: Ihr könnt alles in eurer Realität konsumieren, ohne notwendigerweise euer physisches Körperbewusstsein zu schädigen oder zu beeinflussen. Es hängt von euren Glaubensannahmen ab, die damit verbunden sind, was ihr konsumiert.

Euer physisches Körperbewusstsein ist eine sehr effiziente Schöpfung. Es kann ÜBERHAUPT jede Substanz konsumieren, die ihr euch in eurer Realität physisch vorstellen könnt.

PAT: Meinst du, wenn man ein bekanntes Gift einnimmt, aber nicht bewusst weiß, dass es Gift ist, und stirbt, muss es nicht unbedingt so ausgehen? Man könnte das Gift einnehmen und es ginge einem gut ohne Nebenwirkungen.

ELIAS: Richtig!

PAT: Was muss man machen, um das zu erreichen.

ELIAS: Wenn ihr einnehmt, was ihr Gift nennt und sterbt, hat das nichts mit dem Gift zu tun. Es ist in eurer Wahl begründet, zu diesem Zeitpunkt und den Glaubensannahmen der gewählten Methode entsprechend euch zu verabschieden.

PAT: Ich meine, wenn jemand unabsichtlich etwas einnimmt …

ELIAS: (Bestimmt) Ihr erzeugt keine Zufälle. Es gibt keine Zufälle. Das sind Wahlentscheidungen.

PAT: Auf einer anderen uns unbekannten Stufe ...

ELIAS: Nein. Jedes Individuum ist sich dessen bewusst. Im Augenblick, in dem ihr euch entscheidet, euch zu verabschieden, seid ihr euch dieser Wahl bewusst. Es ist kein Zufall, und ihr verheimlicht euch nichts. IHR WISST.

PAT: Ich will das genau wissen. Wenn ich das als Fokus mache, jetzt als mein individueller Fokus, weiß ich es dann als Fokus? Ich rede nicht über das Wesen - ein Wesen kann alles tun - aber würde ich als Fokus wissen, was ich tue, wenn ich es tue?

ELIAS: Im Moment der Wahl sich zu lösen, ja.

PAT: Also wenn ich Gift genommen habe, aber nicht wusste, dass es Gift war...

ELIAS: Richtig, ich verstehe.

PAT: Aber ich nahm dieses Gift, und ich werde sterben. Ist es völlig eine Sache dieses Fokus und nicht des Wesens? Verstehe ich als Fokus, dass ich das gewählt habe und sterben werde.

ELIAS: Im Moment der Wahl sich zu lösen.

Ich verstehe, was du meinst. Ihr könnt objektiv ohne euer Wissen eine Substanz, die ihr für tödlich haltet, einnehmen, aber im Moment der Loslösung seid ihr euch immer dieser Wahl objektiv bewusst und ob ihr euch so entscheiden wollt oder nicht.

PAT: Ich will noch einmal darauf zurückkommen. Ich bin in einer Bar, ich weiß nicht, dass ich eine bestimmte Substanz einnehmen werde, aber jemand gibt etwas in mein Getränk. Ich kann nichts dafür und ich trinke dieses Getränk. Ich habe das nicht gewählt ...

ELIAS: (Bestimmt) Doch, das hast du.

PAT: Du sprichst vom Wesen und nicht vom Fokus.

ELIAS: Ich spreche zu dir über den Fokus.

PAT: Ich bin mir völlig bewusst, dass ich gewählt habe, auch wenn in meinem Gehirnmuster nichts davon da ist.

ELIAS: Die Wahl ist nicht ...

PAT: ...dass ich gewählt habe an diesem Tag zu sterben?

ELIAS: Oder nicht.

PAT: Oder nicht. Du weißt, was ich meine.

NORM: Nur subjektiv, richtig? Nicht objektiv.

PAT: Wenn jemand etwas in mein Getränk gegeben hat und ich keine Ahnung davon habe - ich bin unschuldig - und ich trinke das und breche in dieser Nacht zusammen. Ich will wirklich wissen, ob ich das gewählt habe ...

ELIAS: Ja.

PAT: ...auf der Stufe des Fokus, nicht des Wesens?

ELIAS: Nicht als Wesen weil du WESEN BIST.

PAT: Ich weiß, dass ich Wesen bin, aber ich will wissen, auf welche Stufe …

ELIAS: (Laut) In dieser …

PAT: ...entscheide ich mich?

NORM: Auf welches Bewusstsein ihres Fokus beziehst du dich subjektiv oder ...

ELIAS: Objektiv!

NORM: Obwohl sie es nicht weiß?

PAT: Ich will nicht sterben, und ich habe mich nicht einmal daran beteiligt, soviel ich weiß.

ELIAS: Ah, aber du nimmst teil, da du es erschaffst!

MANN: Meinst du, dass man sich zum Opfer macht?

PAT: Also, ich versuche nur zu verstehen.

ELIAS: Du erschaffst jeden Aspekt deiner Realität, jeden Moment, jede Handlung. Es gibt keine Handlung in eurer Realität, die ihr nicht erschafft. Weder ein anderes Individuum, noch ein Umstand, eine Situation, ein Szenarium kann eure Wahlentscheidungen oder eure Realität für euch erschaffen.

PAT: aber wir sprechen über den FOKUS…

ELIAS: Ich weiß.

PAT ...wir sprechen nicht über das Wesen.

ELIAS: Ich weiß.

PAT: Ich glaube, dass das Wesen alles kann, dass die ganzen Dinge geschehen und wir sie als Fokus einfach hinnehmen, aber erschaffe ich das als Fokus?

ELIAS: Ja, darin liegt die Bedeutung dessen, was wir vorher besprochen haben.

DON: Weil wir es bewusst erschaffen könnten, aber es per Autopilot erschaffen.

ELIAS: Richtig!

NORM: Ich möchte, dass du den Unterschied für unser Erschaffen zwischen objektivem und subjektivem Bewusstsein definierst.

ELIAS: Es gibt wirklich nur einen geringen Unterschied. Wie oft und oft gesagt, sind sie in Harmonie miteinander. Was ihr in subjektivem Bewusstsein erschafft, erschafft ihr deswegen auch in objektivem Bewusstsein.

Der Unterschied zwischen subjektiv und objektiv besteht darin, dass das Subjektive wirklich genau und buchstäblich zu nehmen und das Objektive abstrakt ist. Deswegen kann eine Handlung, eine Richtung oder eine Bewegung, die ihr subjektiv setzt, sich in tausendfacher Weise objektiv manifestieren, da das objektive Bewusstsein abstrakt ist.

Es ist wirklich umgekehrt wie ihr glaubt. Ihr verbindet euer subjektives Bewusstsein mit dem Traumzustand. Euer Traumzustand ist ziemlich objektiv. Ihr stellt in Zusammenhang mit physischer Realität bildliche Darstellungen (imagery) objektiv dar.

ARTHUR: Und abstrakt, in der Traumrealität?

ELIAS: Ihr seid in eurer Traumrealität als Spiegel eurer Wachrealität wirklich abstrakt.

Euer subjektives Bewusstsein ist wirklich genau und nicht abstrakt. Euer subjektives Bewusstsein kann euch eine euer Tun beeinflussende Glaubensannahme genau bezeichnen - nämlich genau die eine - und ihr erzeugt Hunderte objektive Bilder, um diese eine Glaubensannahme widerzuspiegeln.

DON: Ist das unabhängig von der Orientierung? Gilt das, was du sagst, für alle ...

ELIAS: Richtig. Es ist dabei nicht von Bedeutung, welche Orientierung ihr habt. Diese Handlung ist gleich, und ihr ...

NICKY: Könntest du wiederholen, was subjektiv ist?

ELIAS: Es ist nicht abstrakt. Es ist buchstäblich zu nehmen.

NICKY: Welche Stimmung... (unverständlich)?

ELIAS: Das ist nicht von Bedeutung. Es ist keine Frage der Stimmung, da das Denken impliziert und das nichts mit Denken zu tun hat. Darüber habe ich vorher in unserer Diskussion gesprochen. Ihr denkt nicht, um zu wählen und zu handeln.

Aber das ist euch vertraut, Gedanken zu fassen, auf Denken zu vertrauen und zu erwarten, dass Denken genau ist. Es ist nicht immer genau. Seine Genauigkeit hängt ganz davon ab, welche Information ihm geboten wird. Information wird durch Kommunikation erzeugt. Denken ist keine Kommunikation.

PAT: Das ist wirklich schwer zu verstehen für mich, weil wir so gewohnt sind, das Denken für viel wichtiger zu halten. Egal wie oft du uns sagst, dass Denken nicht alles ist, denken wir doch. Wir kämpfen noch diesen Kampf.

ELIAS: Das ist ein weiteres Missverständnis. Ich sage niemandem, dass er nicht denken soll.

PAT: Wir denken, ob du uns das heißt oder nicht! (lacht)

ELIAS: Richtig, da das Denken eine Funktion eurer objektiven physischen Manifestation ist. Es ist immerhin eine Funktion eures physischen Bewusstseins ...

PAT: Also ist es wertvoll. Würdest du sagen, dass es wertvoll ist?

ELIAS: Richtig, es ist nicht weniger eine Funktion als euer Herzschlag oder eure Atmung. Es ist wirklich wertvoll, und es entsteht dauernd. Es bleibt genauso wenig stehen wie euer Herzschlag oder eure Atmung. Ihr wendet nur eure Aufmerksamkeit. Manchmal achtet ihr intensiv auf eure Gedanken, manchmal nicht.

ARTHUR: Deswegen kann es wertvoll sein wahrzunehmen, wann wir nicht denken, richtig?

ELIAS: Vielleicht. Ich werte den Denkmechanismus nicht ab, sondern helfe euch zu erkennen, was Denken ist, und zu verstehen, dass es keine Kommunikation ist und eurer Schöpfung der Realität nicht vorausgeht.

Ihr könnt denken und denken und denken und das wird eure Realität nicht erschaffen. Ihr könnt euch alles wünschen und daran denken, was ihr euch wünscht und erschafft es nicht. Der Grund weshalb ihr es nicht erschafft, besteht darin, dass Denken die Realität nicht erzeugt. Es erschafft keine Realität; es interpretiert. Es übersetzt Kommunikationen. Ihr habt viele Kommunikationskanäle. Die Funktion des Denkens ist zu übersetzen.

Aber wenn ihr dem Denkmechanismus keine geeignete Information über eure Kommunikationskanäle anbietet, übersetzt er nicht genau. Er übersetzt allgemein. Darin liegt die Bedeutung des Darauf-Achtens, was eure Wahlentscheidungen beeinflusst und darauf, was ihr wählt.

Was ihr wählt, entspricht eurer Regie und Richtung. Ihr wählt, was ihr tut und nicht unbedingt, was ihr denkt. Ihr könnt für euch in einem Moment denken: "Ich durchquere diesen Raum und hole mir etwas zum Knabbern." Aber ihr wendet dann doch eure Aufmerksamkeit dem Individuum, das neben euch sitzt, zu und redet mit ihm. Ihr MACHT nicht, was ihr dachtet, aber tut, wonach ihr euch sehnt entsprechend eurer Regie.

Darin liegt die Bedeutung, darauf zu achten, was ihr tut und was beeinflusst, was ihr tut. Weil euer Tun euer Wählen ist. Die Einflüsse auf euer Wählen sind wirklich bedeutend, weil eure Glaubensannahmen dauernd beeinflussen, was ihr wählt.

PAT: Was beeinflusst also unser Tun? Wenn es nicht unser Denken und nicht das ist, was wir tun wollen, was ist dann der handelnde Teil?

ELIAS: Euer Verlangen in Verbindung mit euren Glaubensannahmen. Das ist ganz wichtig. Ihr könnt eure Bedürfnisse benennen, obwohl das manchmal auch wirklich eine Herausforderung darstellen kann. Viele von euch sind ...

(Die Tonbandaufnahme wurde um 16 Uhr 35 unterbrochen; Der Rest dieses Absatzes und der folgende Absatz wurden vom Videofilm von den Lippen abgelesen.)

... sich objektiv ihrer Wünsche, die wirklich ein objektiver Ausdruck sind, nicht bewusst. Wonach ihr euch sehnt, ist ein subjektiver Ausdruck, der sich nicht vor euch versteckt. Eure Sehnsucht beeinflusst eure Regie und Richtung und eure Richtung drückt sich objektiv in euren Wahlentscheidungen und eurem Tun aus. Aber ihr gebt nicht acht. Ihr seid euch deswegen nicht objektiv bewusst, was eure Sehnsucht ist, was eure Richtung ist und was ihr wählt, da ihr nicht immer wählt, was ihr wollt.

[Sitzung 1252, January 18, 2003]


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Wahrscheinlichkeiten, Auswahl und Übereinkünfte
BeitragVerfasst: So 9. Dez 2012, 15:00 
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http://www.eliasforum.org/digests.html


Die nachfolgende Übersetzung stammt von der Elias-Website: http://www.eliasweb.org/de/session.php?session_de=1368

RODNEY: Wenn ich mich umblicke und alle diese Dinge sehe, die ich als Wahrheiten bezeichne, wie z.B. ... gut, die Liste ist unendlich lang, aber ich könnte damit anfangen, meine Miete zu zahlen und dass ich eine Pension brauche. Ich könnte sagen, dass das alles nur Glaubensannahmen sind, und ich wähle, sie nicht zum Ausdruck zu bringen. Also rufe ich nur meinen Chef an und sage, dass ich nicht mehr komme. Es sieht für mich so aus, dass ich ein wenig spielen werde bis die Kasse leer ist, und dann mit der Bedeutung meiner Wahlentscheidungen konfrontiert werde. Wahrscheinlich könnte ich das meiste, von dem ich meine, dass es Wahrheiten sind, anschauen und sagen: "Das ist eine Glaubensannahme. Ich kann diese Glaubensannahme zum Ausdruck bringen oder nicht. Ich werde sie nicht ändern, aber ich kann sie ausdrücken oder nicht. Gut, ich ziehe vor, sie nicht auszudrücken."

ELIAS: Tust du das?

RODNEY: Also, nein, weil ich Angst habe, am Monatsende kein Geld zu haben. (Lachen) Ich höre, was du sagst, aber mir fehlt irgendwie ein taugliches Modell, wie man das angehen könnte.

ELIAS: Ich möchte dich daran erinnern, dass Denken nicht erschafft. Es übersetzt. Denken ist ein Mechanismus, um Information zu übersetzen. Es erschafft eure Realität nicht. Deswegen kannst du denken, "Ich wähle, diesen Glauben nicht mehr auszudrücken. Ich wähle, einen anderen Glauben auszudrücken." Das ist Denken. Das erschafft nicht. Dein Beweis für deine ausgedrückte Glaubensannahme zeigt sich in dem, was du tust, und deinen Reaktionen.

Darin liegt die Bedeutung, genau zu identifizieren, welche Glaubensannahme ihr habt, und ihre Einflüsse zu erkennen. Wenn ihr eine Glaubensannahme erkennt und ihre Einflüsse identifiziert, dann könnt ihr wählen, was ihr machen, wie ihr euch ausdrücken, ob ihr einer bestimmten ausgedrückten Glaubensannahme entsprechen werdet oder nicht. Ihr erlaubt euch dann zu wissen, dass ihr weiter diese Glaubensannahme habt, aber in jedem Moment die Wahl habt. Viele Glaubensannahmen spielen sozusagen in jedem Szenarium mit.

RODNEY: Ich werde von der Zahl überwältigt.

ELIAS: Aber kannst du eine nennen?

RODNEY: Dass es Autoritäten in meinem Leben gibt, die Macht haben zu ... Ich bin Opfer ihrer Entscheidungen.

ELIAS: Und kannst du alle Einflüsse dieser einen Glaubensannahme nennen, dass es Autorität in deinem Fokus gibt?

RODNEY: Die Organisation, die mein Wohnhaus besitzt, wäre einer. Der Mann, der meine Firma leitet, ein weiterer.

ELIAS: Wie beeinflusst dich das? Nenne nicht Autoritäten, sondern wie diese Glaubensannahme, dass es Obrigkeit in deiner Realität gibt, beeinflusst?

RODNEY: Die eine bestimmt die Miete, und die andere mein Gehalt. Verstehe ich dich richtig?

ELIAS: Nein! (Lachen)

RODNEY: Das war ja zu erwarten! (Mehr Lachen)

ELIAS: Ha ha ha! Ich frage dich, mir einen Einfluss der Glaubensannahme zu nennen. Du projizierst deine Aufmerksamkeit außerhalb von dir und nennst andere Individuen und was sie tun.

RODNEY: Ich würde sagen, ein Einfluss ist vielleicht, dass sie mit Aspekten meiner Realität zu tun haben, die ich nicht all zu sehr beachten brauche.

ELIAS: (Laut) Worin in dir besteht der Einfluss der Glaubensannahme Autorität? Wie beeinflusst das deine Wahlentscheidungen, deine Reaktionen, was du erschaffst, was du tust, was du wählst?

RODNEY: Ein Aspekt ist vielleicht, dass ich nicht in Frage stelle.

ELIAS: Was stellst du nicht in Frage?

RODNEY: Ich sage nichts, wenn die Miete steigt.

Ich weiß, dass ich da gegen eine Wand renne - ich weiß nicht, was ich damit tun soll.

ELIAS: Das ist der Punkt. Das ist ein gutes Beispiel. Du hast eine Glaubensannahme identifiziert, aber du siehst die Einflüsse dieser Glaubensannahme nicht. Du verstehst objektiv nicht, wie diese Glaubensannahme deine Wahrnehmung und deswegen deine Realität beeinflusst, da deine Vorstellung deine Realität erschafft. Andere Individuen können nicht einmal die Glaubensannahme identifizieren.

Darauf kommt es an. Wie beeinflusst die Glaubensannahme Autorität deine Wahl? Sie beeinflusst deine Wahl, was du im Laufe deines Tages machst, deine Entscheidungen, die du triffst, um Gesetze nicht zu übertreten und bestimmte Verhaltensweisen an den Tag zu legen. Sie beeinflusst deine Wahl der Beschäftigung. Sie beeinflusst, was annehmbar für dich in deiner Realität ist, und was nicht. Sie bringt dich dazu, deine Aufmerksamkeit nach außen zu projizieren und nicht auf dich zu achten. Wenn du die Glaubensannahme Autorität zum Ausdruck bringst, wird anderen Individuen erlaubt, deine Wahl und deine Realität für dich zu bestimmen und dein Schiff zu steuern.

RODNEY: Ich weiß, dass diese Glaubensannahme das bewirkt. Ich will mich damit auseinandersetzen...

ELIAS: Du kannst den Glauben an Autorität weiter ausdrücken und trotzdem deinen Vorlieben entsprechend wählen. Das schließt sich gegenseitig nicht aus. Wenn du weiter automatisch reagierst und die Einflüsse der Glaubensannahme nicht beachtest, dann widersprechen sich Vorlieben und ausgedrückte Glaubensannahme, da dir das keine Wahl lässt.

RODNEY: Du meinst, dass eine genaue Untersuchung der Einflüsse zeigen würde, wo ich jetzt keine Wahlmöglichkeit sehe. So könnte ich beginnen, Wahlmöglichkeiten zu sehen.

ELIAS: Ja.

RODNEY: Danke für die deutliche Ausführung. (Elias lacht)

ELIAS: Gern geschehen!

JOE: Elias, ich habe eine Frage - ich bin Joe, für die Abschrift - Wahl betreffend. Ich hatte gestern eine interessante Erfahrung. Ich zündete mir eine Zigarette mit einem Feuerzeug an und die Flamme erfasste meinen Daumen. Das dauerte lang genug, dass ich erwarten konnte, mich verbrannt zu haben und eine ordentliche Blase zu bekommen. In dem Moment sagte ich mir, dass es eine Wahl ist, ich kann wählen, verbrannt zu werden oder nicht. Ungefähr 30 Sekunden danach gab es dort nichts. Ich fand das sehr interessant, dass das so geschah. Wenn jetzt über Wahrheiten und absolut Gültiges gesprochen wird, schließt sich für mich der Kreis. Wenn du dazu etwas sagen könntest, und mir sagst, was geschah.

ELIAS: Gut. Ich kann dir und jedem von euch sagen, dass ihr euch alle Momente gönnt, wo ihr euch einen Beweis gebt, dass ihr wählen könnt und die Macht habt, eure Realität in der von euch gewollten Weise zu gestalten.

Ihr gewährt euch diese Momente als eure Beweise, um euch zu motivieren und zu erlauben, dies freier und häufiger zu tun, und euer Vertrauen in eure Fähigkeiten zu verstärken.

Das gibt euch auch Gelegenheit zu schätzen, was ihr tut. Ich kann euch allen sagen, dass ihr alle sehr oft eure Fähigkeiten nicht schätzt und was ihr tut. Das nun ist ein Beispiel dafür, sich einen Moment zu erlauben, physisch eure Macht der Wahl zu bezeugen, und wie wirklich sie ist.

JOE: So war es wirklich eine Wahl, verbrannt zu werden oder nicht?

ELIAS: Ja.

FRAU: Geist über Materie!

ELIAS: Es ist nicht Geist über Materie. Es ist wirklich eine Wahl. DAS ist auch eine Glaubensannahme.

JOE: Als es geschah, sagte ich mir genau das, dass es irgendwie eine Wahl ist, und ich mich wirklich lieber nicht verbrenne. (Lachen, und Elias kichert)

Eine andere kurze Frage, nur ein Eindruck, den ich bestätigt haben möchte. Bin ich ein letzter Fokus?

ELIAS: Ja.

DONNA: Elias, ich habe eine Frage zur Freiheit. Du hast gesagt, dass unsere Definition von Freiheit nicht stimmt. Könntest du uns deine oder eine wahre Definition von Freiheit geben?

ELIAS: (Kichert) Zum wahren Thema von Wahrheit! Ha ha ha ha! (Lachen)

Freiheit ist einfach Wahl und das Wissen darum. Ihr definiert Freiheit auf viele verschiedene Arten. Ihr definiert Freiheit als finanzielle Angelegenheit, als Aktivitäten, als Mangel von Aktivitäten. In Wirklichkeit ist Freiheit nur das Wissen um Wahl in jeder beliebigen Situation.

SANDY: Für einen selbst und für andere.

ELIAS: Ja. Freiheit für andere ist ein natürliches Nebenprodukt der eigenen Freiheit.

[Sitzung 1368, June 07, 2003]




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STEPHEN: Kannst Du erkennen, dass ich vor 10 Jahren eine Nahe-Tod-Erfahrung hatte?

ELIAS: Ja, erzähle weiter.

STEPHEN: Als ich aus mir heraus ging, sah ich diesen dunkelhaarigen, kleinwüchsigen Mann mit Bart. Er schien mit mir zu sprechen, und er erklärte mir das, was ich erlebte. Weißt Du, wer oder welcher Teil von mir er war?

ELIAS: Dieses Erlebnis, das Du Dir präsentiert hast, ist ein weiterer Aspekt Deinerselbst und keine Begegnung mit einer anderen Essenz. Es war sozusagen keine Erscheinung einer anderen Entität oder Essenz, die versucht hätte, mit Dir zu kommunizieren oder Dir Anweisungen zu offerieren, was Äußerungen sind, die mit im physischen Fokus gehegten Glaubenssatzsystemen assoziiert sind.

Was tatsächlich geschah ist der Schritt in einen Bewusstseinsbereich hinein, der immer noch mit dem regionalen Bereich 1, mit der von Euch erlebten physischen Realität verbunden ist. Du hast Dich nicht gänzlich von dieser objektiven physischen Realität losgelöst. Du hast gewählt, das Entfernen Deines subjektiven Gewahrseins von Deinem Körperbewusstsein zu manifestieren und eine vorübergehende Trennung vom Körperbewusstseins erschaffen.

Du hast eine Trennung zwischen Körperbewusstsein und dem subjektiven Gewahrsein erschaffen, das das Körperbewusstsein steuert. Das geschieht auch in den Situationen, die Ihr im physischen Fokus als Bewusstlosigkeit/Ohnmacht identifiziert, ein Zustand, der sich vom Koma-Zustand unterscheidet. Es ist ein von Euch als bewusstlos bezeichneter Zustand, der überhaupt nicht bewusstlos ist. In einem solchen Zustand wählt das Individuum, das subjektive Gewahrsein von der Interaktion mit dem Körperbewusstsein zu entfernen.

In dieser speziellen Situation hast Du Deinem subjektiven Gewahrsein gestattest, vorübergehend frei von einem Zeitbezugssystem dahin zu gleiten, ohne jedoch in den Transition-Bereich umzuziehen, denn Du hast nicht gewählt, tatsächlich zu sterben, sondern das Selbst vielmehr vorübergehend in der Schwebe zu halten, um zu sehen, in welche Wahrscheinlichkeitsrichtung Du zu gehen wählst.

Lass mich Dir erklären, dass bei dem, was physische Individuen als Nahetoderlebnis bezeichnen, tatsächlich sehr oft Folgendes geschieht: das Individuum begibt sich an eine Wegkreuzung, sozusagen an eine Kreuzung von Wahrscheinlichkeitslinien, die sich gegenseitig überschneiden. Und an diesen sich gegenseitig überschneidenden Wahrscheinlichkeitslinien wählt das Individuum nicht, in welche Wahrscheinlichkeitslinie es umzieht. Es erschafft keine Wahl.

Sehr oft sind diese Wegkreuzungen der sich überschneidenden Wahrscheinlichkeitslinien in ihrer objektiven Äußerung sehr unterschiedlich, weshalb sie beim Erschaffen Eurer Realität objektiv für Euch Extreme zu sein scheinen. Beim Betrachten dieser extremen Unterschiede in den Wahrscheinlichkeitslinien, wählt das Individuum das, was man als einen Haltepunkt bezeichnen könnte.

Hierbei ist die Absicht kein Sterben und kein Loslösen der Partizipation am physischen Fokus, weshalb der physische Fokus fortgesetzt wird. Die Absicht und das, worum es bei diesem Vorgang geht, ist es, einen Haltepunkt innerhalb des individuellen Fokus zu erschaffen, der es - in Verbindung mit dem objektiven Gewahrsein - dem subjektiven Gewahrsein des Individuums erlaubt, beide Wahrscheinlichkeitslinien zu sehen, die es erschaffen hat und zu wählen, mit welcher Linie es fortfahren möchte.

Sobald das Individuum gewählt hat, welchen Wahrscheinlichkeitslinien es folgen und welche es verwirklichen wird, verbinden sich wieder das Körperbewusstsein und das subjektive Gewahrsein.

Im physischen Fokus identifiziert und definiert Ihr diesen Vorgang für Euch selbst so, dass Ihr gestorben und zurückgekehrt seid. Die vom Individuum gewählte Wahrscheinlichkeitslinie, die es von diesem Zeitpunkt an in Eurer linearen Zeit fortsetzen wird, wird größtenteils drastisch oder dramatisch verändert sein.

Viele, die diesen Vorgang erleben, wollen sich eine objektive Erklärung für das Öffnen ihres Gewahrseins verschaffen, weshalb sie sagen, dass sie sozusagen bei ihrer Rückkehr psychische Fähigkeiten erlangt haben. Viele sagen auch, dass sie Anweisungen erhielten, den physischen Fokus fortzusetzen, um sozusagen eine Mission zu erfüllen.

Was tatsächlich kommuniziert wird ist, dass das Individuum sich einen Haltepunkt offeriert hat. Es hat sein subjektives Gewahrsein entfernt. Bei diesem Vorgang erschafft es eine objektive Symbolik, denn dies alles geschieht in Verbindungen mit dem objektiven Gewahrsein, da Ihr Euch nicht aus dem regionalen Bereich 1 (physische Ebene) entfernt habt.

Sehr oft wird das erschaffen, was Ihr als Interaktion mit einem anderen Individuum erachtet. Viele Individuen sehen dieses Individuum als einen Guide/Führer, einen Engel oder auch als Gott oder als ihr höheres Selbst. Das ist egal. Im Allgemeinen offeriert das Individuum sich eine Begegnung mit einem anderen Individuum.

Dieses andere Individuum ist ein Aspekt des Selbst. Der primäre Aspekt, also das, was Ihr als Ihr selbst anerkennt, interagiert mit einem anderen Aspekt des Selbst, welcher nicht der Primäraspekt ist, und eine objektive Präsentation dieser verschiedenen Wahrscheinlichkeitslinien findet statt, wodurch der Anschein erweckt wird, dass Ihr eine spezifische Mission erhalten hättet, was Ihr wiederum objektiv akzeptiert, und Ihr offeriert Euch eine akzeptable Erklärung, wobei Ihr das, was Euch als Informationen offeriert wurde, nicht anzweifelt, und die gewählte Richtung werdet Ihr fortsetzen.

Wenn sie diesen Vorgang in ihrem physischen Fokus erschaffen, werden viele Individuen sehr gezielt in ihrer Mission und der neuen Wahrscheinlichkeitslinie, die sie erschaffen haben, um sie zu verwirklichen, was für Andere im physischen Fokus akzeptabel ist, weil sie es mit einem Ereignis verbinden, das Eure Realität verändert hat, weshalb sie das auch akzeptieren mögen, was Ihr als eine radikale oder dramatische Veränderung in diesem bestimmten physischen Fokus bezeichnen mögt. Verstehst Du?

STEPHEN: Ja. Heißt das, dass auch alle anderen sekundären Wahrscheinlichkeiten sich verändern? Verändern sich auch alle unsere anderen Fokusse?

ELIAS: Nein. Deine anderen Essenz-Fokusse in dieser bestimmten Dimension verändern sich nicht. DIESER Fokus verändert sich, und er kann sich sehr dramatisch verändern.

In eine solche Situation können auch noch andere Vorgänge inkorporiert werden. Einer davon kann der tatsächliche Tausch des Primäraspektes des Selbst mit einem anderen Aspekt des Selbst in diesem Augenblick sein. Sie können die Positionen tauschen, und ein anderer Aspekt des Selbst wird die Primärposition einnehmen.

In einer solchen Situationen verändern sich nicht nur die Wahrscheinlichkeiten, die Verhaltensweisen oder Vorgänge des Fokus dramatisch, sondern es gibt sichtbare Veränderungen in der Persönlichkeitsäußerung des Individuums. Manche Individuen wählen, ihre Realität so dramatisch zu verändern, dass sie einen anderen Aspekt des Selbst wählen, der eine geringfügig andere Schwingungseigenschaft als der Primäraspekt innehat, und sie lösen ihre objektives Erinnerungsvermögen von allem los, was sich vor dem Geschehen ereignet hatte. Dies sind jedoch extreme Situationen, was Du nicht erschaffen hast.

Du wähltest, mit dem selben Primäraspekt fortzufahren, aber Du hast auch gewählt, bestimmte Wahrscheinlichkeiten und die von Dir in diesem Fokus gewählte Wahrscheinlichkeitslinie zu ändern, und dieser Vorgang offeriert eine objektive Erklärung für Deine Gewahrseinserweiterung. Deshalb wirst Du weniger dramatisch (von anderen) angezweifelt, als dies sein könnte, wenn Du diesen bestimmten Vorgang nicht erschaffen hättest. Verstehst Du?

STEPHEN: Ja, und nun habe ich eine bessere Erklärung dafür, wie sich Dinge ereignen. Ich bin mir subjektiver Bereiche mehr objektiv bewusst.

ELIAS: Durchaus. Wenn Du achtgibst, erlaubt Dir das, Dir noch viel mehr Elemente im physischen Fokus gewahr zu sein. Du hast Dir erlaubt, Dich für Dein Gewahrsein zu öffnen, und somit gestattest Du Dir, das zu erleben, was Du als fremdartige Elemente oder Entwicklungen in Deinem Fokus bezeichnest, bestimmte Vorgänge, Ereignisse und Erlebnisse, die Andere um Dich herum nicht erleben, deren Du Dir jedoch gewahr bist, bestimmte Interaktionen innerhalb des Bewusstseins, die Andere nicht unbedingt objektiv erleben.

Und wenn Du diesen Haltepunktvorgang, den Du als Nahetoderfahrung bezeichnest, was jedoch die Wahl war, ein Öffnen des Gewahrseins zu inkorporieren, nicht erlebt hättest, würden Andere sich vielleicht um Deine geistige Gesundheit sorgen.

Doch sie zweifeln das nicht auf dramatische Weise an, denn sie sind wegen der Fremdartigkeit dieses Nahetoderlebnisses erstaunt und fragen sich, was das erschaffen wird.

Im physischen Fokus ist das ein geheimnisvoller mystischer Bereich, weshalb Ihr vermehrte Äußerung von Fremdartigem, Eigentümlichem oder ungewohnte Äußerungen akzeptiert als ohne Erleben eines solchen Vorgangs.

Dies war Deine “Methode” mit der Du Dir erlaubt hast, zum Öffnen Deines Gewahrseins und Erweitern Deiner Peripherie umzuziehen, um noch mehr von Deiner Realität im Umschaltungsvorgang zu inkorporieren.

[session 466, September 09, 1999]







LYNDA: San Francisco mag ich sehr. Ich wuchs dort auf. In den letzten Tagen bekam ich viel Bilderwelt über mehre Fokusse, die ich in San Francisco habe. Ich denke, dass einer davon Architekt ist, der andere Fokus ist die Frau eines Fischers oder Leuchtturmwärters auf den Farallon-Inseln, und dann noch ein Indianer, ein Fischer auf den kleinen Inseln in der Nähe von San Francisco.

Mein Gefühl für diese Region ist voller Zuneigung, aber wenn ich dort auf Besuch bin, ist es immer traurig für mich, weil ich wieder nach Los Angeles zurückkehre muss und nicht genug Geld habe, um in San Francisco zu leben. Deshalb dachte ich mir, dass es toll wäre, wenn ich das Geld erschaffen würde, das ich brauche, um dort so zu leben wie ich es will.

Projiziere ich damit ein Extrem am anderen Ende des Pendels? Es wäre wichtig für mich, dies zu wissen. Ich möchte mich nicht selbst täuschen, aber ich möchte mir auch dieses San Francisco-Erlebnis gestatten, doch vielleicht ist es eher eine Metapher als eine Realität. Würdest Du mir bitte mehr dazu sagen?

ELIAS: Diese Bilderwelt präsentierst Du Dir, weil Du durch eine Tür linst. Du hast sie noch nicht weit genug geöffnet, um hindurch zu gehen, aber Du öffnest sie einen Spalt weit, um hindurch zu linsen und bist Dir noch nicht sicher, dass Du sie wirklich weit öffnen und furchtlos hindurchgehen kannst. Du hast Dir die Bilderwelt bezüglich dieses von Dir objektiv begehrten physischen Standorts präsentiert. Dein Begehren ist die Projektion subjektiver Vorgänge, was objektiv als Begehren, Sog oder Haben-Wollen übersetzt wird. Du stehst sozusagen auf der Schwelle des Anheuerns subjektiver Schritte hin zu mehr Annahme und vermehrter kreativer Äußerung des Selbst, was anfängt, sich in objektive Bilder zu übersetzen, die Du als Validierung Deiner subjektiven Entwicklung/Bewegung anheuerst.

Auch Andere erschaffen solche Bilderwelt, mit der sie sich ihre subjektive Bewegung spiegeln, was diese validiert. Es ist eine offensichtliche Validierungs-Äußerung. Derzeit erforschst Du das Erschaffen und die Präsentation dieser Bilderwelt. Den Vorgang selbst hast Du noch nicht aktiv angeheuert, weil Du Vorbehalte hegst und unsicher bist. Du spielst weiterhin mit Deiner Bewegung/Entwicklung, testest das Wasser und erlaubst Dir noch nicht das Selbstvertrauen, um die Schubkraft der Entwicklung anzuheuern sondern erwägst nur diese Möglichkeit. Was die Richtung anbelangt, bist Du an der Schwelle Deiner Auswahl, ob Du diese Entwicklung/Bewegung anheuerst und Dir selbst vertraust oder ob Du sie nicht anheuerst.

Doch Du schwankst, weil Du zulässt, dass Dein Verstand die Situation beeinflusst und sagst: „Ich kann mir den Umzug an diesen Standort nicht leisten, weil ich nicht die finanziellen Mittel habe, um dort zu wohnen.“ Das ist der Punkt, wo Du schwankst, der Bereich, wo Du stehenbleibst und durch den Türspalt linst und die Tür nicht weit öffnet. Die Tür ist das Selbstvertrauen. Und die physische Reise an einen anderen Ort spiegelt Dir objektiv das, was subjektiv im Gange ist.

Die objektive Bewegung ist die Reise an einen Dir vertrauten physischen Ort, der aber auch Neues beinhaltet. Die subjektive Errungenschaft und Bewegung ist der Schritt hin zum Vertrauen ins Selbst bezüglich von bereits Bekanntem, das aber auch Neues birgt. Die Wahl, dies zu tun oder auch nicht zu tun, liegt ganz bei Dir.

Wenn Du es nicht zu tun wählst, bedeutet das nicht, dass Du diesbezüglich keine subjektive Entwicklung und keinen Erfolg anheuerst. Diese Bilderwelt präsentierst Du Dir derzeit, weil Du schnell zu diesem Vertrauen umzuziehen und Dir objektiv beweisen willst, dass Du Deine Wahl bewusst luzide treffen kannst. Natürlich sind alle Eure Entscheidungen/Wahlmöglichkeiten bewusst und luzide, aber nicht immer seid Ihr Euch ihrer objektiv gewahr.

Du willst Dir einen luziden, bewussten Beweis liefern, dass Du einen nach Deinen Glaubenssätzen großen Schritt und eine Entscheidung tun und treffen kannst, um Dir zu bestätigen, dass Du Selbstvertrauen hast, dass Du es schaffst, erfolgreich und fähig bist, es in jeder von Dir gewählten Richtung zu bewerkstelligen. Deshalb präsentierst Du Dir ein großes Beispiel mit Hindernissen und Barrieren, so wie Daniel in der Löwengrube, und wenn Du diese überwindest, ist das Dein Beweis.

LYNDA: Daniel in der Löwengrube, diese Geschichte ist mir bekannt. (weint)

ELIAS: Und auf diese Weise offerierst Du Dir den objektiven Beweis, dass für Dich kein Hindernis zu groß ist und Du es überwinden kannst. Wenn Du wählst, nicht an jenen anderen Ort umzuziehen, heißt das nicht, dass Du versagst oder den subjektiven Schritt hin zum Selbstvertrauen nicht tust. Angesichts der von Dir derzeit erschaffenen Wahrscheinlichkeiten würdest Du damit eine andere Richtung beim Umzug in dieses Selbstvertrauen wählen, langsamer und in kleineren Schritten. Eines ist nicht besser als das Andere. Es sind lediglich unterschiedliche Entscheidungen (choices).

Die eine Wahlmöglichkeit bietet Dir die Chance, Dich vorübergehend in extremes Drama, Furcht, Unsicherheit und Verwirrung zu schleudern, Dir aber auch extreme Befriedigung durch Erfolg zu bringen, verbunden mit dem Wissen, das Du zu diesem Vertrauen umgezogen bist und Deine Furcht überwunden hast. Dieser Schritt wird sehr intensiv sein und großes Drama präsentieren, aber auch das zustande bringen, was Du bewerkstelligen willst.

Bei der anderen Wahlmöglichkeit, die Du gegenwärtig innerhalb Deiner Wahrscheinlichkeiten entworfen hast, wirst Du dieses intensive Drama nicht wählen sondern langsamer und schrittweise, ohne diese flamboyanten Äußerung zum Vertrauen umziehen.

Beide Wahlmöglichkeiten werden dasselbe zustande bringen, lediglich mit anderen Anweisungen/Richtungen (directions) und mit einer anderen Erlebnis-Wahl. Eine wird schneller und dramatischer, die Andere weniger dramatisch sein und mehr Zeit brauchen, aber Beide werden das gleiche Produkt erschaffen.

Du schwankst, weil Du weißt, dass Du Dir diese beiden Wahlmöglichkeiten präsentierst und bist noch nicht bereit, eine Wahl zu treffen, sondern betrachtest lediglich beide Möglichkeiten, erwägst sie und denkst darüber nach.

Was Deinen möglichen Umzug nach San Francisco anbelangt, so liegt dies innerhalb der von Dir derzeit erwogenen Wahrscheinlichkeiten und auch wieder nicht. Es ist unmittelbar vor Deinen Augen, und Du stehst bereits auf der Schwelle, heuerst aber bislang keine dieser Entscheidungen an sondern denkst lediglich darüber nach.

Das sind nicht Deine einzigen Wahlmöglichkeiten, aber es sind die, die Du Dir bereits zu präsentieren gewählt hast. Ich ermutige Dich hinsichtlich beider Wahlmöglichkeiten, denn Beide werden Dir Energie beim Annehmen und Vertrauen ins Selbst verleihen.

Ich bin mir der Stärke Deiner Furcht gewahr. Deshalb stehst Du auf der Schwelle und springst noch nicht in eine beider Richtungen, denn in Erkenntnis Deiner eigenen Furcht schränkst Du Dich ein, und in dieser Furcht offerierst Du Dir objektive, rationale Gründe, warum Du nicht in bestimmte Richtungen gehst, nämlich dass die Hindernisse zu groß wären. Das ist nur Deine Verzögerungstaktik, aber ich kritisiere Deine Furcht nicht, denn sie ist real und erschafft eine Situation, in der Du vorübergehend immobilisiert bist.

Du kannst die Schritte/Bewegungen, die Michael (Mary) in solche Situationen erschafft, als Beispiele nutzen, denn solche physischen Bewegungen erlaubt er sich als Reflektion und als Spiegel der von ihm erschaffenen subjektiven Bewegung, und ich habe Euch allen verschiedentlich gesagt, das diese Euch als Beispiel dienen können. Auf diesem Gebiet ist er sehr versiert, und wird dies auch beim Erschaffen seiner Realität sein … wobei er wählt, in Verbindung mit den von ihm erschaffenen subjektiven Schritten physische Schritte zu tun.

Session 397:
Tuesday, May 18, 1999-1 © 2000 (Private/Phone)


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