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 Betreff des Beitrags: Elias: Präsent sein, Flexibilität der Zeit, Zeitreisen
BeitragVerfasst: Sa 11. Jun 2011, 13:34 
Supraselbst
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Registriert: Di 11. Aug 2009, 19:49
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Preliminary Session #2536
Präsent sein
Flexibilität der Zeit



Wednesday, May 28, 2008 (Private/Phone)

Participants: Mary (Michael), Jean-Baptiste (Araili) and Eric (Yuki)


(Ausschnitt)

JIB: Nach der letzten Sitzung machte ich auf dem Weg zur Arbeit eine Erfahrung, und ich fragte mich, was selbstbewusst/reflektiert (self-consious) und was Selbsterkenntnis/Eigenwahrnehmung (self awareness) ist. Ich fragte mich, ob dies irgendeine Wahrheit ist, in der Art einer inneren Eigenschaft des Bewusstseins oder Verbindungen des Bewusstseins. Es war so, als ob ich meinen Gedankenprozess quälen würde, um eine Antwort zu finden, und dann sagte ich mir: „atme und sehe einfach, was Du von irgendwo her bekommst“. Und dann hatte ich den plötzlichen Eindruck, dass Eigenwahrnehmung/Selbsterkenntnis zum Bewusstsein gehört.

ELIAS: Ja, hier würde ich Dir zustimmen, obwohl sie in physischen Realitäten auf eine Weise überdeckt werden kann, so dass das Individuum sich dieser Selbsterkenntnis nicht gewahr ist.

JIB: Wenn man nicht Acht gibt und jede diesbezügliche Information abtut...

ELIAS: Ja. Sich seiner selbst gewahr zu sein (self-aware), ist präsent zu sein, und in dieser Hinsicht haben sich viele Individuen daran gewöhnt, nicht präsent zu sein. Im Allgemeinen sind kleine Kinder sehr präsent, aber wenn sie heranwachsen, werden sie auf unterschiedliche Weise dahingehend beeinflusst, ihre Aufmerksamkeit nach außerhalb ihrerselbst zu richten, was dann mehr vertraut wird als präsent zu sein. Und so gewöhnen sie sich an, ihre Aufmerksamkeit außerhalb von sich selbst zu haben und vergessen sozusagen, wie man präsent ist. Und dies überdeckt dann Ihre Eigenwahrnehmung (self awareness) oder das sich seiner selbst gewahr zu sein. Und da es in Eurer physischen Realität so viel Anreize gibt, gibt es vieles, um die Aufmerksamkeit außerhalb seiner selbst festzuhalten, und vieles ermutigt zu dieser Aktion und bestärkt sie. Und dies erschafft, dass das Individuum vergisst, wie es selbst-gewahr oder präsent ist.

Tatsächlich ist dies aber nicht so schwierig, wie die Leute meinen, dass es dies wäre, denn sie sind so daran gewöhnt, auf alles zu achten, was außerhalb ihrer selbst geschieht, dass die Idee präsent oder selbst-gewahr zu sein, vielen Individuen suggeriert, dass sie ihre ganze Aufmerksamkeit nur auf sich selbst konzentrieren müssten, was falsch ist. Hierdurch wird das Individuum verwirrt und erzeugt die Assoziation, dass es sehr schwierig ist, präsent und gleichzeitig interaktiv zu sein. In Wirklichkeit ist dies eine einfach Handlung, denn es ist einfach das, sich Eurer eigenen Existenz gewahr zu sein, wie Ihr existiert und dass Ihr tatsächlich an allem partizipiert, was um Euch herum ist.

Kürzlich sagte ich einem anderen Individuum, und ich habe dies auch schon zuvor gesagt, dass dies ähnlich ist wie ein Spiegel. Individuen bringen sich in die Situation, dass sie dieser Spiegel sind. Wenn Ihr in einen Spiegel schaut, seht Ihr ein Spiegelbild von Euch, aber diese Spiegelung, die sieht Euch selbst nicht. Sie nimmt Euch nicht wahr und sieht Euch nicht, da sie keine eigene Präsenz hat. Sie ist nur eine Reflektion von Euch, und sehr viele Leute haben sich in die Lage gebracht, dass sie der Spiegel sind statt sich selbst zu sein und mit sich selbst präsent zu sein. Deshalb generieren sie die Assoziation, dass der Spiegel selbst sehen und wahrnehmen würde. Und das tut er nicht, denn er inkorporiert keine Präsenz.

JIB: Wie war das, als ich jünger war und eine Art Fassade oder Anschein anlegte und meine Aufmerksamkeit nicht wirklich auf meiner physischen Realität war, denn ich war mehr an meiner inneren Realität interessiert, und meine Aufmerksamkeit war irgendwo, dessen sich mein physisches Sein nicht gewahr sein konnte, weil ich diese (Trennungen?) zwischen meiner inneren und äußeren Realität platzierte.

ELIAS: Ich verstehe. Das ist sozusagen ein weiterer Fallstrick, und viele Individuen gehen in diese Richtung, wenn sie die Idee haben, in der Gegenwart zu sein. Diese Richtung ist auch nicht effizient, denn Ihr partizipiert an dieser physischen Realität, und deshalb geht es darum, sie anzuheuern und in ihr zu sein und Euch nicht von ihr zu trennen statt sich bloß auf innere Äußerungen zurückzuziehen, weil das Euch die freie und leichte Bewegung in Eurer Realität verweigert. Dies ist also eine Sache der Balance, die sehr leicht erreicht werden kann, wenn man präsent ist, denn wenn Ihr präsent seid, seid Ihr ganz natürlich interaktiv und heuert ganz natürlich die andere Präsenz an, die Euch umgibt und seid Euch deren gewahr.

JIB: Würdest Du sagen, dass Erik und ich jetzt in unseren Realitäten präsent sind?

ELIAS: Ich würde sagen, ja, in erheblichem Maße.

JIB: OK. Denn ich bin wirklich an allen diesen Aspekten des Präsentseins interessiert - ganz gleich ob interaktiv oder nicht - und an dem Wahrnehmen, worauf meine Aufmerksamkeiten gerichtet sind, denn ich bin mir immer besser zahlreicher Aufmerksamkeiten gewahr, die erheblich in unterschiedliche Richtungen gehen, entweder im Physischen oder auch Nicht-Physischen, und manchmal kann ich sogar irgendwelche Bewegungen außerhalb des Körpers oder solche von meiner Energie wahrnehmen. Es ist so, als ob es in meinem Gewahrsein eine Art Einströmen der Energie gäbe, die irgendwohin gerichtet ist. Dies ist wie der Energieaustausch und die Kommunikation, worüber ich zu Beginn der Sitzung sprach.

ELIAS: Ich verstehe. Lass mich Dir sagen, dass Du zu bemerken beginnst, dass Du immer mehr präsent und selbst-gewahr wirst, wie viele verschiedene Kommunikationen und Informationen Du Dir in jedem Augenblick präsentiert, und auch wie viele Aktionen gleichzeitig geschehen, die Du tatsächlich mühelos und unmittelbar assimilieren kannst und tust, und dies ist ein sich immer mehr akutes Gewahrwerden, und Du wirst beginnen zu bemerken, dass Du Dich aller Deiner Sinne viel akuter gewahr bist mit sämtlichen Kommunikationswegen, die Dir alle Informationen offerieren, und dies steigert sich immer mehr. Und sie funktionieren alle simultan, und dies wird nicht verwirrend sein. So vielfältig und flexibel ist Eure Aufmerksamkeit.

Die Leute denken, dass ihre Aufmerksamkeit sehr singulär oder rigide wäre, doch tatsächlich ist die menschliche Aufmerksamkeit sehr flexibel und durchaus fähig, viele verschiedene Richtungen simultan und mühelos ohne Verwirrung anzuheuern. Wie Du schon sagest, fängst Du zu bemerken an, dass viele Aktionen und Energiebewegungen simultan in jedem Zeitrahmen ablaufen, und Du kannst Dir deren aller gewahr sein und sie alle assimilieren und auf diese Weise viel mehr präsent und Dir Deiner selbst und Deiner Umgebung und anderer Individuen besser gewahr sein, was Dir die Fähigkeit verschafft, Energie effektiver anzuheuern und zu manipulieren.

JIB: Vor ein paar Tagen oder Wochen erkannte ich, dass es so ist, wenn wir unsere Energie irgendwohin lenken, als ob wir unsere Präsenz dorthin lenken würden. Ich kann das nicht richtig in Worten ausdrücken, aber es ist so, als ob es einen Energiestrom in eine Richtung und einen Rückstrom/Leitung, so eine Art von Kommunikation gäbe, die etwas wie das Atmen ist, und wenn wir diese Energie des Präsent-Seins lenken, erschaffen wir auch, und so erschaffen wir auch unsere Realität.

ELIAS: Ja, ich stimme Dir zu und sage, dass das durchaus akkurat ist.

JIB: Ich möchte Dich etwas hinsichtlich der Zeit in unserer Realität fragen und wie wir diese nutzen, denn ich denke, dass es in unserer Realität eine Art Blaupause der Zeit gibt. Stimmt das?

ELIAS: Ja, in gewissem Maße. In dieser Realität gibt es eine Blaupause der Zeit und ihrer Bewegung. Ich würde auch sagen, wenn Ihr mehr gewahr und mehr auf die Wahrnehmung eingestimmt werdet, dass die Zeit dann flexibler wird und Ihr sie mehr manipulieren könnt. In dieser Realität ist die Blaupause der Zeit so, dass sie sich auf lineare Weise bewegt. Aber das ist exakt die Blaupause, nämlich dass sie sich auf lineare Weise bewegt. In diesem Sinne spezifiziert die Blaupause nicht unbedingt, wie sie sich auf lineare Weise bewegen wird. Das diktiert die Wahrnehmung.

Bisher seid Ihr kollektiv übereingekommen, dass die Zeit eine gleichmäßige und beständige lineare Bewegung inkorporiert, und obwohl dies in gewissem Maße so bleiben wird, gibt es beim Realisieren/Erkennen zukünftiger Zeiten eine Flexibilität in der Zeit und sie kann auf unterschiedliche Weise manipuliert werden, indem sie schneller oder langsamer generiert wird. Und hier ist Wahrnehmung involviert, wobei das Individuum die Zeit schneller oder langsamer erlebt. In diesem Sinne bleibt ihr größtenteils bei der vereinbarten Äußerung der Zeit hinsichtlich von Minuten, Stunden und Tagen und bei Eurem Kalender, aber dadurch, dass Ihr Euch mehr gewahr werdet und die Stunde der Wahrnehmung erkennt und versteht, könnt Ihr die Zeit buchstäblich auf diese linearen Weise verbiegen, damit sie sich schneller oder langsamer und sogar entgegen Eurem Kalender bewegt, so dass ein Individuum den Verlust eines Tages erlebt oder tatsächlich erschafft, dass es den Tag zweimal erlebt.

JIB: Wenn jemand den gleichen Tag zweimal erlebt, wäre das dann wie zwei verschiedene Tage?

ELIAS: Was geschehen wird, wenn ein Individuum wählt, die Zeit so weit zu verlangsamen, dass es den gleichen Tag zweimal erlebt, das ist, dass es den Tag ein zweites Mal erleben wird und bei allem, was es tut gewahr sein und wissen wird, dass es alle Aktionen bereits getan und alle Erfahrungen inkorporiert hat ähnlich wie bei Eurem déjà vu. Hierbei inkorporiert es jedoch das Gewahrsein und die Fähigkeit, bestimmte Erfahrungen, Aktionen oder Ereignisse zu ändern, mit denen es sich bei der ersten Äußerung dieses einen Tages befasst hat, denn es erlebt nicht zwei Tage. Wenn ich das entsprechend Eurer linearen Zeitbegriffe ausdrücke, wäre es ähnlich, wie wenn ein Individuum einen Montag erlebt, und statt am nächsten Tag zu erwachen und den Dienstag zu erleben, erlebt es den Montag nochmals. Oder das Individuum erlebt einen Montag und beschleunigt die Zeit und überspringt vielleicht einen Dienstag, so dass es als nächsten Tag den Mittwoch erlebt.

JIB: Wäre das dem ähnlich, was ich vor ein paar Wochen erlebte, als ich den Eindruck hatte, als ich freitags erwachte, dass es Samstag wäre. Ein paar Minuten später erkannte ich, dass wir nicht Samstag sondern Freitag hatten. Aber ich hatte wirklich das Gefühl, dass es Samstag sei, und zwar den größten Teil des Tages über...

ELIAS: Ja, das ist eine Bewegung fast zu dem hin, was ich in meinem Beispiel nannte. Du beschleunigst die Zeit nicht in dem Maße, dass Du einen Tag übersprungen hättest, aber Du beschleunigst sie soweit, dass Du Dich in der Mitte befindest. Du bist halb in einem Tag und halb im anderen Tag, denn Du manipulierst die Zeit, und es ist nicht wirklich ein Eindruck, als ob es ein anderer Tag wäre, sondern Du erlaubst es Dir selbst, den Tag als einen anderen Tag zu erleben. Generell sind die Leute in diesem Zeitbezugssystem größtenteils noch nicht geschickt genug, um die Zeit tatsächlich so zu beschleunigen, dass sie einen Tag wirklich überspringen. Aber sie bewegen sich immer mehr in diese Richtung, so dass sie sich der Wahrnehmung gewahr sind, dass sie verschiedene Elemente Eurer Realität manipulieren, weshalb sie Erfahrungen machen wie die, über die Du sprachst.

Ich sage Dir, dass dies nicht üblich ist, aber es gibt sogar jetzt gelegentlich Erfahrungen einiger Individuen, die es fertig bringen, die Zeit soweit zu beschleunigen, dass sie nach Euren Begriffen einen Tag verloren haben. Und sie sind sich durchaus dessen gewahr, dass sie keine Erfahrung haben, um sich mit diesem Tag zu verbinden. Sie mögen nicht unbedingt verstehen, was sie getan haben, und deshalb mag dies sie verwirren, denn sie haben buchstäblich einen Tag übersprungen, und in ihrem Kalender existierte dieser Tag nicht.

JIB: Und wie ist es mit den anderen Leuten, bemerken sie, dass das Individuum einen Tag übersprungen hat, oder interagieren sie mit Energie-Deponaten und bemerken es nicht?

ELIAS: Im Allgemein würden andere Individuen das derzeit nicht unbedingt bemerken und mit einem Energie-Depot interagieren, da sie fortfahren, die traditionelle Realität in Assoziation mit der Zeit zu erschaffen. Obwohl manche Individuen sich gelegentlich bewusst sind, dass da etwas anders ist. Sie mögen nicht unbedingt eine praktische Erklärung für sich selbst haben, aber sie bemerken, dass es einen Unterschied und etwas Ungewöhnliches gibt, was an diesem Tag geschieht. Sie mögen sogar in gewissem Maße eine Art Leere empfinden, die sie nicht unbedingt objektiv erklären können.

JIB: OK. Im Hinblick auf das andere Individuum?

ELIAS: Ja, was im Allgemeinen für die Leute verwirrend ist, da sie die Erinnerungen an den Vortag inkorporieren und auch daran, dass sie mit dem Individuum interagierten, aber sie haben einen ungewöhnlichen Unterschied oder ein Gefühl der Leere in ihrer Erfahrung mit dem Individuum bemerkt.

JIB: War dies ähnlich wie dass das andere Individuum sozusagen nicht präsent ist, oder gibt es einen spürbaren Unterschied?

ELIAS: Es ist mehr ein spürbarer Unterschied, da dieses Individuum tatsächlich physisch nicht präsent ist.

JIB: OK.

ELIAS: Deshalb ist seine Aufmerksamkeit nicht präsent. Seine physische Ausdrucksform ist nicht präsent. In dieser Hinsicht mag der Andere mit einem Energie-Depot interagieren und bemerken, dass keine Aufmerksamkeit gegeben und ein hohles Gefühl oder eines der Leere vorhanden zu sein scheint.

JIB: Ich frage mich, ob es für Eric und mich möglich wäre, dies zu tun, ohne darüber nachzudenken, ob es mit unseren derzeitigen Glaubenssatzsystemen möglich wäre, eine solche Aktion durchzuführen?

ELIAS: Ja, das wäre es. Dies wäre nicht unbedingt eine Aktion, die Ihr derzeit häufig erfahren würdet, denn es ist eine starke Assoziation mit der Bewegung der Zeit und ein starkes Verhaftetsein mit den Bewegungen des Kalenders vorhanden.

JIB: Ja, und auch mit dem Raum und der Lokation.

ELIAS: Ja. Das heißt nicht, dass Ihr diese Erfahrung nicht gelegentlich generieren könntet. Ihr könnt dies bewerkstelligen. Aber es wäre sehr unwahrscheinlich, dass Ihr dies beständig oder oft fertigbringen würdet, aber Ihr könnt dies gelegentlich tun. Wenn Ihr dies tut, wäre dies für Euch insofern nützlicher, um einfach Eure Fähigkeiten der Zeitmanipulation zu betonen statt dass es eine Aktion wäre, die Ihr häufig anheuert, denn dies unterbricht ein bisschen die Art und Weise, wie Ihr mit Eurer Umgebung und mit Anderen interagiert und es wirkt sich sozusagen auf das aus, wie Ihr Euch bewegt (how you move). In beiden Szenarien, ob Ihr nun einen Tag überspringt oder wiederholt, ist eine inhärentes Unbehagen oder Ungleichgewicht gegeben, da es sich nicht nach dem richtet, was akzeptiert und bekannt ist und folglich eine leichtes Ungleichgewicht erzeugt, in welchem sich das Individuum etwas sonderbar fühlt.

JIB: Ja. Was die Zeit und alle Informationen anbelangt, die Du uns hinsichtlich der Unterbrechung und dem damit verbundenen Unbehagen gabst, frage ich mich hinsichtlich dessen, was ich über die Unterbrechung der Zeit denke, wie dass jeder Augenblick irgendwie eindeutig ist und es keine inhärente Kontinuität der Zeit gibt, sondern dass alles diskrete Augenblicke sind, und dass die Zeit tatsächlich so ist, wie wir beschließen, diese Augenblicke allesamt einen hinter dem anderen aufzureihen, und ob wir die Zeit anders gebrauchen und diese Augenblicke in eine andere Reihenfolge bringen können, oder ob wir vielleicht mehreren von diesen zugleich folgen können….

ELIAS: Ja, Du hast zweifellos Recht. Denn jeder Augenblick enthält sein eigenes Endergebnis, und Ihr wählt, wie Ihr sie zusammenstellt und Augenblicke wahrnehmt, um Sequenzen zu generieren oder auch nicht. Ihr könnt unterschiedliche Augenblicke auf sehr unterschiedliche Weise wahrnehmen. Ihr könnt sie In Reihenfolgen wahrnehmen, und das wäre die Methode, wie Ihr sie konfiguriert, oder Ihr könnt sie auf andere Weise konfigurieren, so dass ein Augenblick nicht unbedingt mit einem anderen Moment in Beziehung steht oder damit assoziiert ist. Du hast auch Recht, dass Ihr Zeit auf sehr unterschiedliche Weise wahrnehmt und dass Ihr eine Serie von Augenblicken generieren und diese in sehr unterschiedlichen Schichten wahrnehmen könnt.

JIB: Aufgrund der Diskussion über die Zeit-Überbrücker (time bridger) Liste und die Sitzung, die Opan neulich bei Dir bezüglich von Zeitreisen hatte (Übersetzer: diese Sitzung gibt es bislang nur als Audio-Datei) sprach er über die Zeit-Einmischer/Zeit-Eindringlinge (time meddlers) und über die Zeit-Reparierer (time fixers), und ich bin mir nicht im Klaren bezüglich all dieser Sequenzen und der Haupt-Zeitlinie, die korrigiert werden muss, wenn Leute sich eingemischt haben. Es war wie wenn ich das nicht wirklich verstehe, und deshalb habe ich die Zeit als diskontinuierlich oder als diskrete Augenblicke gesehen, so als ob wir jederzeit wählen könnten, einem anderen Augenblick zu folgen, aber es scheint, dass dies nicht wirklich in Einklang mit den Zeit-Blaupausen ist, die wir in dieser Realität gebrauchen, und manchmal habe ich ein anderes Verständnis der Zeit. Was ist mit dem Zeit-Einmischen und mit allen diesen Zeitlinien? Verstehst Du mich?

ELIAS: Ja. Lass mir Dir ein hypothetisches Beispiel geben. Du inkorporierst Dein eigenes individuelles Interesse an Deinem Fokus in Deiner Zeit. Nehmen wir an, dass ein vielleicht in der Zukunft fokussiertes Individuum wählt, in der Zeit zurückzugehen zu einem Bezugssystem der Vergangenheit und Dir begegnet, und Ihr unterhaltet Euch auf freundliche Weise. Vielleicht bemerkst Du irgendein interessantes Element oder einen interessanten Aspekt an diesem Individuum, was Dich anzieht und dazu bringt, ihm zu sagen, dass Du ein Interesse am Gestalt-Wandeln (shape shifting, s. auch Sitzung 2519 http://www.eliasweb.at/transcripts/t_se ... on_nr=2519) hast. Nehmen wir hypothetisch an, dass jenes Individuum ein signifikantes Wissen darüber hat, wie man das bewerkstelligt und Dir im Verlauf des Gesprächs effektive Methoden offeriert, wie man das anstellt.

Ohne den Einschub/Einbringen dieses Individuums und ohne jene Information magst Du in Deiner Zeit ein signifikant erfolgreiches und erkennbares Gestalt-Wandeln hinkriegen, oder auch nicht. Nun wurde Dir jedoch eine Suggestion offeriert, die Du Dir selbst auf natürliche Weise nicht präsentiert haben würdest. Nehmen wir an, dass Du wählst, nachdem diese Suggestion eingepflanzt wurde, Dich mit dieser Aktion zu befassen, und nun gewinnt sie wesentlich an Allbekanntheit, woraus dann viele Ausläufer von dem entspringen, was nun geschehen kann.

JIB: Aber das frage ich mich, da ich nicht selbst dieses Individuum auf mich angezogen habe, um diese Information zu bekommen?

ELIAS: Ja, Du hast Recht. Und das ist sozusagen das heikle Element. Ja, Du hast dieses Individuum auf Dich angezogen, denn Du hast Dich in eine Position gebracht, um dem Individuum zu begegnen. Ja, Du erschaffst das. Aber innerhalb Deines Zeitbezugsrahmens und Deines Gewahrseins magst Du nicht unbedingt das Unterscheidungsvermögen inkorporieren, um zu erkennen, wie Du diese Information inkorporierst. In diesem Sinne ziehst Du sehr wohl Informationen auf Dich an, die für Dich wichtig sind und die Du wissen möchtest und offerierst Dir selbst die Chance, dies zu bewerkstelligen, aber Du magst auch noch nicht die Präsenz, das Gewahrsein und das Verständnis in Dir haben, was Du tust, um zu unterscheiden, welche Wahlmöglichkeiten mit dieser Information einhergehen und sich auf produktive Weise für Dich entwickeln ohne schädlichen Äußerungen zu erschaffen.

Lass uns sagen, dass Du dies Information inkorporierst, die Aktion und die Allbekanntheit generiert, und in dieser Allbekanntheit erschaffst Du erhebliche Unannehmlichkeit, denn jetzt hast Du Deine Erfahrungen unterbrochen, ohne dies generieren zu wollen, aber indem Du eine Allgekanntheit generierst, magst du Dich auch in eine beträchtlich unangenehme Position platzieren, in der Du geschubst, befragt, und auf eine Weise untersucht wirst, die Du als aufdringlich wahrnehmen magst. Deine Absicht war es nicht, diese Richtung zu erschaffen, aber da Du nicht gänzlich präsent oder hinreichend gewahr bist, was die effizienteste Richtung sein würde, um damit voranzugehen, magst du Aktionen generieren, die Du nicht wirklich haben möchtest.

JIB: Ja. Ich bin mir vielleicht meiner eigenen Richtung und Entscheidungen gewahr und bin präsent, und da ist dieses Individuum, und ich wähle, ihn zu meiner eigenen Erfüllung dort zu inkorporieren, wo ich dies haben will, und er hätte sich nicht in die Zeitlinie eingemischt, und das war wohl der Punkt, den ich übersah, dass sie sich vielleicht in die Zeit einmischen können, dies aber nicht unbedingt absichtlich tun.

ELIAS: Hier ist Deine Annahme richtig, und es ist durchaus akkurat, dass wenn Du als Individuum sehr präsent und gewahr bist und dahingehend ein Verständnis inkorporierst, wie Du selbst Regie führst und die Energie manipulierst und Du tatsächliche Wahlmöglichkeiten für Dich selbst generieren kannst, die nicht in Richtungen verlaufen, die Du nicht haben willst, dann würde das Individuum in Eurer Hinsicht nicht in die Zeit eingreifen und es gäbe sozusagen keine Konsequenzen, und es wäre nicht erforderlich, irgendwelche Aktionen zu verändern. Wie ich Opan schon sagte, sind Individuen, die die Fähigkeit inkorporieren, diese Aktion der Zeitreise auszuführen, sich dieses Faktor sehr bewusst. Sie sind sich des Zeitbezugsrahmens sehr bewusst und auch des allgemeinen Gewahrseins in jenem Zeitbezugsrahmen, weshalb sie vorsichtig sind.

(Ausschnitt)

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JON: Ich möchte mehr über die Aufmerksamkeit und die Arbeitsweise des Aspekts erfahren, der die Auswahl trifft. Anscheinend gibt es eine innere Aufmerksamkeit, die sich von der wachen Aufmerksamkeit unterscheidet, ähnlich einem konstant und automatisch arbeitenden Muskel, etwa wie das Herz. Und meine wache Aufmerksamkeit ist ähnlich wie ein Armmuskel. Diese generell stark fokussiert intensive Hintergrundaufmerksamkeit ist ein bisschen wie die Polizei.

Ich stelle mir vor, dass ich mit einem riesigen Feuerwehrschlauch auf einen Wall von Glaubenssatz-Krügen ziele. Sobald einer davon vom Wasser getroffen ist, ist er eliminiert. Das vergegenständlicht/versachlicht/objektiviert sie. Das Annehmen der Glaubenssätze ermöglicht es, mit dem Wasserstrahl in andere Richtungen zu zielen, um andere Glaubenssätze zu objektivieren. Wenn ich mich im Gegenwartsaugenblick auf mich selbst fokussiere, verschafft mir das die Gelegenheit, dies zu tun.

Es scheint auch so zu sein, dass man sich in manchen Fällen aus guten Gründen an einem Glaubenssatz ausrichtet, und bevor ich meine Aufmerksamkeit effektiv davon abziehen kann, muss ich diesen Glaubenssatz durcharbeiten. Das ist in etwa meine Vorstellung von dem, was da im Gange ist.

ELIAS: Du hast ein interessantes und akkurates Beispiel für die Bewegung von Glaubenssätzen und Aufmerksamkeit präsentiert. Du kannst erkennen, dass Du mit dem Wasserstrahl auf die Krüge zielst und vorsätzlich wählst, welche Glaubenssätze Du äußerst, und welche Glaubenssätze dagegen als automatische Erwiderungen geäußert werden. Dies erlaubt Dir zu erkennen, dass Du vorsätzlich wählen und dirigieren kannst, nach welchen Glaubenssätzen Du Dich gemäß Deiner Vorlieben orientieren sie äußern willst. Zugleich kannst Du objektiv erkennen, dass Du dies wählst, und dass andere anders auswählen mögen. Durch das Akzeptieren Deiner Auswahl/Entscheidungen und durch die Erkenntnis, dass Du Deine Präferenzen auf diese Weise äußerst, generierst Du kein Werturteil bezüglich Deine eigenen oder den Entscheidungen anderer Individuen.

JON: Ich bin neugierig, wie ich das wirklich effektiv zustande bringe, wenn ich wähle, den Wasserstrahl in andere Richtungen zu lenken. Nehmen wir an, ich möchte eine Teleportation vornehmen oder einen Tisch in ein Steak verwandeln. Was kann ich tun, um dies zu verwirklichen? Ich frage mich auch, warum das im Traumzustand leichter als in der physischen Realität ist.

ELIAS: Im Traumzustand auferlegst Du Dir und Deinen Fähigkeiten weniger Restriktionen und Zwänge und äußerst die lineare Zeit in geringerem Ausmaß als im Wachzustand. Im Traumzustand erlaubst Du Dir mehr Flexibilität, währen Du im Wachzustand rigider bist. Deine Assoziationen hinsichtlich der Zeit sind auch signifikant, den die Zeit ist der Faktor, der Dich befähigt, physische Manifestationen, also tatsächliche Materie, zu generieren. Deshalb ist das Rekonfigurieren physischer Manifestationen im Wachzustand in Deiner objektiven Realität eine größere Herausforderung, denn Du generierst automatisch eine Zeitäußerung, die mit dem Design Deiner physischen Dimension in Einklang ist.

Das heißt nicht, dass Du diese Zeitäußerung nicht biegen könntest oder dass Du unfähig wärst, die Art und Weise neu zu konfigurieren, wie Du Energie in Verbindung mit der Zeit handhabst, um Manifestationen zu generieren. Im Wachzustand mag dies lediglich mehr herausfordernd sein, denn Eure Glaubenssätze hinsichtlich Eurer Fähigkeiten und Eurer gewohnte Zeitbewegung sind stark.

Wenn Du Dir erlaubst, Deine Aufmerksamkeit zu entspannen und hinsichtlich Deiner Zeitassoziationen und dem Bewegen Deiner Aufmerksamkeit flexibler zu sein, wird das Deine Wahrnehmung stark beeinflussen und Dir erlauben, solche Vorgänge im Wachzustand leichter fertigzubringen.

Beispielsweise erlauben sich Individuen, den Vorgang der tatsächlichen physischen Levitation zu inkorporieren. Dies wird erreicht, indem die Zeit-Wahrnehmung gebogen und dem Selbst erlaubt wird, eine bestimmte Art der Entspannung zu inkorporieren, die wiederum bestimmte Wahrnehmungsäußerungen entspannt, um intensiv geäußerten Glaubenssätzen zu trotzen und die Aufmerksamkeit zu anderen Glaubenssätzen umzuziehen, die das Individuum im allgemeinen nicht äußert. Denn im Rahmen aller Glaubenssatzsysteme inkorporiert Ihr auch alle Glaubensätze. Es geht lediglich darum, Eure Aufmerksamkeit umzuziehen und das Äußern anderer Glaubenssätze zu wählen.

JON: Kannst Du das, was Du über unsere Bindung an die Zeit und deren Verbiegen sagtest, und wie sich das im Wachzustand anders auf das Erschaffen physischer Materie und der physischen Realität als im Traumzustand auswirkt, noch etwas klarstellen? Ich denke, ich bin mir nicht ganz sicher ob ich verstehe, was Zeit ist. Was ist da im Gange?

ELIAS: Zeit ist ein Bewegungselement. Wenn Ihr wählt, Dinge in dieser physischen Realität zu manifestieren und diese Dinge aus nichts heraus zu generieren, ist das ein Bewusstseinsvorgang. Bewusstsein und Ihr als Essenz - die Bewusstsein ist - sind keine Entität und inkorporieren keine Form. Ihr generiert aus nicht-physischen Manifestationen und Nicht-Form heraus tatsächliche Formen und physische Manifestationen.

Dazu gebraucht Ihr in Eurer physischen Realität dieses Zeitelement, das eine Art Energiedichte generiert und es jedem von Euch ermöglicht, Bewusstseinsenergie innerhalb dieser Dichte zu konfigurieren und somit tatsächliche physische Manifestationen zu erschaffen. Die Art und Weise, wie Ihr die Zeit biegt, zusammen mit der Ausrichtung und Bewegung Eurer Aufmerksamkeit, verändern Eure Manifestation.

Wenn Ihr eine schnellere Zeitschwingung integriert, können physische Manifestationen weniger solide wirken. Wenn Ihr eine langsamere Zeitschwingung integriert, scheinen sie wesentlich solider zu sein. Bildlich gesprochen ist Zeit wie ein Mantel, der Bewusstseinsglieder (links of consciousness), also Energie, umgibt und somit Formen generiert.

JON: Verstehst Du unter Biegen der Zeit ein Beschleunigen oder Verlangsamen der Schwingung?

ELIAS: Ja, simultan mit einer Regung/Bewegung/Umzug Eurer Aufmerksamkeit.

JON: Wenn ich levitieren möchte, wäre es dann hilfreich, die Zeitschwingung zu beschleunigen?

ELIAS: Ja, und zugleich Eure Aufmerksamkeit dahingehend umzuziehen, dass Ihr nicht den Glaubenssatz der Schwerkraft äußert. Das Bewegen Eurer Aufmerksamkeit ist auch die Art und Weise, wie Ihr die Konfiguration der Zeit verändert, und diesen Vorgang übt Ihr viel häufiger aus als Ihr dies bemerkt.

Dieses Biegen der Zeit bzw. dass Ihr Euch mehr Zeit-Flexibilität in Verbindung mit Eurer Aufmerksamkeit erlaubt, nutzt Ihr tatsächlich ziemlich häufig. Ihr achtet lediglich nicht auf das, was Ihr tatsächlich tut und was diese Äußerungen generiert. Ihr sagt Euch vielleicht häufig, dass die Zeit sehr schnell oder sehr langsam vergeht, bemerkt dies kurzfristig, aber Ihr achtet nicht auf das, was Ihr tatsächlich tut und was diese Zeitveränderung generiert.

Im Allgemeinen sagt Ihr Euch, dass die Zeit gleich bleibt, aber dass Eure Zeit-Wahrnehmung sich verändert, und das ist ziemlich lustig, denn Eure Wahrnehmung generiert die Veränderung des Zeitfaktors. Diese sind also nicht getrennt. Entsprechend der von Euch gesteuerten Aufmerksamkeit generiert Eure Wahrnehmung unterschiedliche Zeitäußerungen.

Wenn Ihr Euch erlaubt, mehr mit Euch selbst und mit dem, was Ihr tatsächlich in jedem Eurer Augenblicke tut und in Eurer physischen Realität generiert, vertraut zu werden, fangt Ihr an, Euch klarere Informationen darüber zu offerieren, wie Ihr bestimmte Vorgänge erschafft und was bestimmte Äußerungen und Erfahrungen beeinflusst. Wenn Ihr bei dem Vertrautsein mit Euch selbst mehr Klarheit generiert, könnt Ihr Euch auch erlauben, vorsätzlich erwünschte Erfahrungsäußerungen zu generieren.

JON: Wirkt es sich aus, wenn ich mehr auf den Gegenwartsaugenblick fokussiert bin? Wirkt sich das auf die Geschwindigkeit der Zeit überhaupt aus, wenn ich mehr auf das Jetzt fokussiert bin, oder wird die Geschwindigkeit der Zeit durch eine andere Aufmerksamkeit beeinfluss?

ELIAS: Ja, das ist ein Weg.

JON: Wenn man sich auf jeden Augenblick konzentriert, würde das die Zeit verlangsamen?

ELIAS: Das kann sein oder auch nicht und ist abhängig von der Art und Weise, wie Ihr Eure Aufmerksamkeit dirigiert. Es ist eine Weise, wie Ihr Eure Zeitäußerung rekonfigurieren könnt. Es gibt viele Wege oder Methoden, um Eure Aufmerksamkeit so zu lenken, dass sie sich auf die Konfiguration der Zeit auswirkt.

JON: Ich denke, dass es im Grunde genommen das Levitieren unmöglich machen würde, wenn ich meine Aufmerksamkeit vom Glauben an die Schwerkraft nach dort umziehe, wo ich nicht an die Schwerkraft glaube, zugleich aber auch meine Aufmerksamkeit nach dort umziehe, wo die Zeit sich verlangsamt statt beschleunigt. Levitieren wäre dann wohl ein bisschen schwieriger.

ELIAS: Nicht unbedingt, denn vielleicht wählst Du, die Zeit langsamer zu konfigurieren, um die Erfahrung auszudehnen. Berücksichtige bitte, dass Du Deine Aufmerksamkeit nicht zum Unglauben an die Schwerkraft umziehst. Du bestätigst lediglich, dass Du zwar an die Schwerkraft glaubst, Dir jedoch eine Wahlmöglichkeit erlaubst und Dir somit gestattest, Deinen Feuerwehrschlauch auf einen anderen Krug zu richten. Du erkennst, dass jener Krug weiterhin existiert, aber in diesem bestimmten Augenblick fokussiert Deine Aufmerksamkeit einen anderen Krug.

[Sitzung 1194, November 24, 2002]





JON: Ich habe versucht, passend zu den Fokus-Informationen, die KC bekam, noch mehr Details über meinen zukünftigen Fokus Jason Mercer herauszufinden und war verwirrt. Kannst Du mir den Namen seiner Mutter nennen. Ich denke, dass er Lisa oder Lily lautet, bin mir aber nicht sicher.

ELIAS: Lillian.

JON: Lillian Robin?

ELIAS: Ja.

JON: Ich glaube auch, das er mit 17 Jahren im Jahr 2231 auf die Insel ging, was ihn aber aus der Zeit von Lily nehmen würde, zumindest unter Berücksichtigung unserer derzeitigen Lebenszeit. Wann wurde er geboren?

ELIAS: Willst Du mir Deinen Eindruck nennen? Das ist eine Chance, dies zu praktizieren.

JON: 2137?

ELIAS: Richtig.

JON: (lacht) Wenn er im Jahr 2231 noch 17 Jahre alt ist, heißt das, dass er sein Alter einfriert, oder dass er Zeitreisen unternimmt?

ELIAS: Es geht und das Biegen der Zeit und darum, Zeit auf andere Weise miteinzubeziehen, und nach Vollendungen der Umschaltung wird dieses Biegen der Zeit viel leichter und umfassender geäußert werden, und es hat auch mit Reisen zu tun. Verstehst Du?

JON: Reisen durch Teleportation?

ELIAS: Nimm einmal Eure Physik und ihr derzeitiges begrenztes Verständnis. Was würde Zeit verändern? Was würdest Du anheuern, das die Zeit stoppen würde?

JON: Reisen mit Lichtgeschwindigkeit.

ELIAS: Richtig. So versteht Ihr es gemäß Eurer Wissenschaften. Dieses Konzept wird verfeinert, und das tatsächliche Zustandebringen ist bereits näher als Ihr denkt. Dies erlaubt Euch, die Zeit zu biegen und simultan in verschiedenen Zeit-Bezugssystemen zu sein. Beim Voranschreiten der Umschaltung kommt Ihr dem Erschaffen dieses Vorgangs objektiv immer näher.

JON: Ich glaube, Du sagtest mir bereits, dass es möglich ist, in der Zeit zurückzugehen.

ELIAS: Ja.

JON: Wieso begegnen wir keinen Leuten aus der Zukunft, die hier herumlaufen. Ist das so, weil wir es nicht akzeptieren und es deshalb nicht wahrnehmen?

ELIAS: Teilweise. Es hängt mit Euren Glaubenssätzen zusammen. Es fällt Euch viel leichter, Euch zu früheren Fokussen hin zu projizieren und sie auch zu erleben, da sie nach Euren Glaubenssätzen bereits erschaffen worden waren. Dies hängt mit Euren Glaubenssätzen über die Zeit und ihre lineare Konfiguration in der physischen Realität zusammen.

Eure Glaubenssätze üben großen Einfluss auf Eure Wahrnehmung zukünftiger Manifestationen und Ereignisse aus, die Ihr gemäß Eurer Glaubenssätze als noch nicht geschehen assoziiert, während vergangene Ereignisse und Manifestationen bereits erschaffen wurden, weshalb Ihr darauf zugreifen könnt. Aber es ist für Euch viel herausfordernder, auf eine Äußerung zuzugreifen, von der Ihr glaubt, das sie noch nicht erschaffen worden ist.

Doch wie bereits gesagt, ist alles tatsächlich simultan, und es geht lediglich darum, die Gegenwart zu meistern, die alle Eure vergangenen sowie Eure zukünftigen Manifestationen generiert.

JON: Wie kommt es, dass wir uns alle bei Personen aus der Vergangenheit hinsichtlich ihrer Entscheidungen in ihrem Leben einig sind? Einigen wir uns auf eines ihrer wahrscheinlichen Leben?

ELIAS: Es ist dieses in der kollektiven Energie geäußerte Nicht-getrennt-Sein, worüber wir bereits in Verbindung mit Gegenständen sprachen, dass Ihr über Eure Wahrnehmung Gegenstände in Euer Realität erschafft und alle Anderen, die mit Euch in Eurer Realität oder Räumlichkeiten interagieren, den gleichen Gegenstand sehen. Denn Ihr teilt miteinander eine Energie, die Ihr nach draußen projiziert, und Ihr manifestiert alle die gleiche Äußerung, was Ihr auch in Verbindung mit Personen tut.

JON: Und wie wird darüber entschieden, welche wahrscheinliche Version einer Person wir als offizielle Geschichte akzeptieren? Ist es generell die Version, die sie am meisten bevorzugen?

ELIAS: Dies hängt mit ihrer und Euer Energie-Projektion zusammen. In Eurem Fokus generiert Ihr individuelle Entscheidungen, eine spezifische Bewegung und Richtung, und das ist die von Euch nach draußen projizierte Energie, die vom Kollektiv empfangen wird. Wie bereits gesagt, generiert Ihr alle mit wenigen Ausnahmen eine Energiekonfiguration, die fast identisch projiziert wird und ändert diese Energieprojektion nicht.


Session 1292
Friday, February 21, 2003 (Private/Phone)



SID: Ich möchte mehr über dieses sogenannte „Massen-Ruhestätte-Ereignis“ wissen, denn Du sagtest, dass es in der Mitte dieses Jahrhunderts hierfür ein großes Potential gibt. Hat das mit Zeitreisen zu tun?

ELIAS: Nicht unbedingt mit Zeitreisen aber mit Reisen.

SID: Oh. Mit Weltraum-Reisen?

ELIAS: Ja.

SID: Oder Reisen in andere Dimensionen?

ELIAS: Beides ist möglich, wobei extensive Weltraum-Reisen wahrscheinlicher sind.

SID: Also werden dann Zeit-Reisen bereits objektiv entdeckt worden sein?

ELIAS: Noch nicht gänzlich, was nicht heißt, dass niemand sie zustande bringen kann. Aber als Massen-Geschehen wird diese Entwicklung noch nicht akzeptiert oder miteinbezogen.

SID: Danke, das ist interessant.

Session 20070216-1 (2202)
Friday, February 16, 2007 (Private/Phone)


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