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 Betreff des Beitrags: Elias: Schmerz Pein beim Tod eines Individuums
BeitragVerfasst: Do 9. Jun 2011, 12:22 
Supraselbst
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Sitzung 2570
Pein/Schmerz beim Tod eines Individuums



9. Juli 2008

Teilnehmer: Mary (Michael), Dawn (Awan), Mark (Baruch)


MARK: Am Samstag hatten wir eine absolut lebensverändernde Situation als unser Sohn Christopher beschloss, dass er genug hatte und von einer Brücke sprang und starb. Dieses Geschehen war für uns alle absolut traumatisch, aber da ich die Person bin, die hier spricht, empfinde ich es so, als ob es für mich ganz besonders heftig war. Ich weiß nicht warum das so ist, aber ich bin wegen dem, was geschah, unglaublich verzweifelt und versuche das Warum zu verstehen. Ich würde gerne von Dir Einblicke bezüglich der Wahl von Christopher bekommen, warum er dies tat sowie alles andere auch, was mir hier helfen wird.

ELIAS: Und was möchtest Du wissen, den Grund?

MARK: Oh…ich ….

DAWN: Elias, er ist einfach verstört. Aus irgendeinem Grund konnte ich es akzeptieren, und Mark ringt darum, Christophers Wahl zu akzeptieren.

ELIAS: Ich sage Euch, der Grund dafür, dass Ihr solche Schwierigkeiten habt und dies für Euch so traumatisch ist, der ist, dass Ihr ein Geschenk bekommen habt, und es ist schwierig, dieses anzunehmen.

DAWN: Elias, in vielerlei Hinsicht nehmen wir es an.

ELIAS: Dessen bin ich mir bewusst, und ich sage Dir, dass Du Dir noch mehr als Baruch gestattest, dieses anzunehmen, und das ist die Schwierigkeit, die er erlebt, nämlich zu wissen, dass dies ein Geschenk ist und dieses Geschenk aber nicht unbedingt haben zu wollen. Dieses Individuum war sich durchaus bewusst, was er tat und generierte eine Wahl, und er war sich auch hinreichend gewahr um zu wissen, dass diese Wahl Kreise ziehen würde. Ich sage Euch, dass es nicht oft geschieht, dass ein Individuum sich seiner Präsenz hinreichend gewahr ist, dass es auch erkennt, wie seine Wahl Kreise zieht und in wieweit sie Auswirkungen hat.

DAWN: Wir entdecken, welch erstaunliche Energie dieses Individuum war, mit dem wir unser Leben teilten.

ELIAS: Und dies hat Euch eine erneute Wertschätzung/Dankbarkeit und Erkenntnis offeriert, so dass Ihr Euch noch mehr Eurer selbst gewahr werdet.

MARK: Wieso?

ELIAS: Wenn Ihr in größerem Maße echt selbst erkennend seid, ist Eure Sensitivität erhöht, und Ihr erkennt noch klarer, was um Euch herum alles ist und geschieht, sowie alle Eure Vernetzungen. Wenn Ihr selbst erkennend seid (self aware), dünnt Ihr die Schleier der Trennung in einem solchen Maße aus, dass es fast keine Trennung mehr gibt.

DAWN: Das ist interessant, denn als die Verzweiflung und der Schock anfingen nachzulassen, erkannte ich, dass Christophers Energie von Anfang an mehr oder weniger mit mir war. Kurz bevor ich herausfand, dass er gestorben war, hatte ich seine Energie gespürt und gefühlt, dass ich mit ihm verbunden war.

ELIAS: Zum Thema Tod sagte ich kürzlich, dass ein Individuum sich bei seinem Tod sozusagen ausblendet (blink out). Für die Erfahrung des Individuums ist das nur ein Blink, und für Euch im physischen Fokus entspricht dieser Blink im Allgemeinen einem Zeitrahmen von etwa zwei Wochen. Ich habe neulich diese Blink-Periode nicht erwähnt, denn die meisten Leute, die ein Gespräch mit mir über den Tod suchen, fragen nicht nach diesem Zeitrahmen.

Doch gelegentlich bekunden die Individuen, die in dieser physischen Realität bleiben, eine erhebliche Offenheit, und wenn das der Fall ist, erleben sie die Energie und die Anwesenheit des (verstorbenen) Individuums in diesem Blink. Die Zeit dieses Blinks, was Ihr als etwa zwei Wochen erlebt, ist die Periode für eine Art von Übergang, nicht jenem Übergang, von dem wir sagten, dass Ihr diesen nach dem Tode generiert, denn dies ist eine Übergangszeitphase, in welcher die Energie und Gegenwart des Individuums weiterhin in der physischen Realität verweilen.

Sie haben sich vom Körperbewusstsein gelöst, aber die Präsenz und Energie des Individuums bleiben während dieses Blinks in diesem Zeitbezugssystem. Die meisten Individuen sind sich dessen nicht unbedingt bewusst. Sie mögen sich in der Zeitphase von wenigen Minuten bis zu ein paar Stunden nach dem Tod des Individuums befinden, aber im Allgemeinen sind sich die meisten Leute nicht der Energie des verstorbenen Individuums über diesen Punkt hinaus bewusst, bis dieses sich einblendet. Sobald es sich einblenden, ist seine Energie mehr fokussiert, weshalb es leichter ist, mit dem Verstorbenen zu kommunizieren, zu interagieren oder sich mit ihm zu verbinden.

Wenn Ihr jedoch über eine erhebliche Offenheit verfügt, was Ihr tut, könnt Ihr Euch tatsächlich innerhalb dieses Einblendens/Blinks des (verstorbenen) Individuums bewusst sein und sogar mit ihm interagieren, da seine Gegenwart noch andauert und es noch nicht in einen nicht physischen Bereich umgezogen ist. Wenn Ihr Acht gebt, könnt Ihr sogar eine physische Bewegung erkennen, denn das Individuum ist innerhalb Eurer physischen Realität präsent. Deshalb mögt Ihr bemerken, dass sich Objekte bewegen oder Ihr mögt eine Mulde auf einem Stuhl wahrnehmen oder dass ein Tier ein sonderbares Verhalten generiert, so als ob es mit einem Individuum interagiere würde, denn das tut es. Es ist nicht bloß so, dass die Kreatur die Energie sieht, denn sie wird sogar mit dieser interagieren, was etwas anders ist, denn sobald das Individuum sich einblendet, kann die Kreatur zwar die Energie des nicht physischen Individuums sehen, aber sie würde noch nicht unbedingt mit dieser interagieren.

In diesem Sinne hast Du Dir die Offenheit gestattet, diese Präsenz zu erkennen und sogar mit ihr zu interagieren, was auch eine Bestätigung dessen ist, dass ein Individuum zugegen ist, das gewählt haben mag, den physischen Fokus nicht länger anzuheuern und weiter existiert, und es kann auch für Dich eine Bestätigung dessen sein, dass alle Dimensionen und alle Ausdrucksformen des Bewusstseins, die Raum einnehmen, das gleichen Raum-Arrangement belegen. Obwohl er (der Verstorbene) das Nicht-Phyische anheuert, ist es sehr wahrscheinlich, dass er, sobald er sich einblendet, objektive Symbolik für einen Zeitbezugsrahmen erschafft, der auch das gleiche Raumarrangement okkupieren wird. Und in dieser Ausblend-Periode belegt er weiterhin das gleiche Raumarrangement, weshalb es bloß eine Sache der Wahrnehmung ist, die diesen sehr dünnen Trennungsschleier erschafft.

DAWN: Aber ich verbinde mich mit der Energie, und ich lasse Interaktionen zu, aber ich bin mir auch bewusst, dass ich blockiere, und dass…

ELIAS: Vielleicht wird dies eine weitere Wellen-Kreisbewegung sein, die in Verbindung mit seiner Wahl geschieht. Deren gibt es viele, und sie reichen sehr weit. Dies ist auch ein Beispiel dafür, dass die Energie grenzenlos ist.

(Ausschnitt)

ELIAS: Mein Freund, vielleicht kannst Du Dir jetzt den Trost gestatten zu wissen, dass das Individuum, das Du als deinen Sohn gekannt hast, in Deiner Realität präsent geblieben ist, und Du kannst schlafen.

MARK: Wieso bleibt er präsent?

ELIAS: Er ist wie gesagt in der Ausblendphase, während derer seine Präsenz in Eurer Realität andauert. Er hat sich von seinem Körperbewusstsein losgelöst, aber seine Präsenz und Energie sind noch nicht in einen nicht physischen Bereich weitergezogen.

MARK: Was in zwei Wochen geschehen wird.

ELIAS: In etwa. Und im Wissen, dass diese Energie und Präsenz andauern, kannst Du vielleicht Trost und Entspannung finden und Dir gestatten zu schlafen, wenn ich Dir sage, dass die Verbindung am leichtesten in Träumen gelingt.

MARK: In dieser Realität?

ELIAS: Ja.

MARK: Mein Traum von Christopher, etwa 24 Stunden nachdem er gesprungen war, in welchem er mir den Grund dafür erklärte, weshalb er gesprungen war, war zutreffend?

ELIAS: Ja

MARK: Auch dass er im physischen Sinne nicht tatsächlich springen wollte, aber da er unter Alkoholeinfluss war und die Balance verlor….

DAWN: Die gleiche Sache erschuf.

MARK: Er erschuf die gleiche Sache?

ELIAS: Ja, Du hast Recht, aber dies war bloß ein Katalysator, um das zu bewerkstelligen, was er wollte. Und wie Du Dir bewusst bist, war es kein Unfall.

MARK: Nein, ich glaube nicht, dass es Unfälle gibt.

ELIAS: Richtig.

MARK: Da es eine Entscheidung/eine Wahl war, ganz gleich, wie es geschah, aber es bleibt eine Wahl.

ELIAS: Richtig. Ja. Ich werde Dir sagen, dass Du Dich mit ihm insbesondere in dieser Ausblend-Phase verbindest. Denn seine Präsenz und Energie dauern an, weshalb es eine direkte Verbindung und Interaktion gibt, und ich habe Dir gesagt, dass Du diese Verbindung am leichtesten in Träumen bewerkstelligst, aber Du kannst dies auch im Wachzustand tun. In Träumen kann er mit Dir flüstern. Du wirst die Bilder erschaffen, aber dies kann dem ähnlich sein wie wenn er neben Dir stünde, während Du den Schlaf anheuerst und er mit Dir flüstert, und dies wirst Du in die Symbolik miteinbeziehen. Er kann Dir also sozusagen sagen, was Du träumen wirst.

MARK: Und das, was er mir zu Träumen sagt, das ist richtig?

ELIAS: Ja, Du wirst die entsprechende Symbolik erschaffen, aber das, was er Dir zu träumen sagt, das ist richtig. Wenn du Aspekte der Negativität oder des Schmerzes in Deine Traumsymbolik bringst, wirst Du wissen, dass diese nicht akkurat ist und dass Du das, was er sagt, eingefärbt hast. Denn das ist nicht das, was geschieht. Aber wenn Du solche Äußerungen nicht hast, kannst Du Dir bestätigen, dass Du hörst und dass Du die Bilder akkurat erschaffst. Man kannst das damit vergleichen wie wenn ein Individuum Dir Anweisungen gibt, wie Du ein Bild malt.

(Ausschnitt)

ELIAS: Es gibt viele Gründe dafür, warum Individuen diesen Schmerz bezüglich des Todes erleben, und wie und ob sie ihn empfinden, das ist abhängig von jedem einzelnen Individuum. Generell ist es so, wenn Ihr eine andere Manifestation echt liebt, dann wollt Ihr an dieser immerdar festhalten und wünscht immer ihre Präsenz. Und in dieser Hinsicht gibt es eine Enttäuschung, wenn sie nicht präsent ist. Wenn ich von präsent in Eurer physischen Realität spreche, so wollt Ihr, da Ihr physisch seid, auch ein physisches Vorhandensein haben, und oft fühlt sich die Energiepräsenz als nicht ausreichend an, denn Ihr seid physische Wesen, und das ist Eure Realität, die die physische Manifestation inkorporiert, die Ihr mit Euren äußeren Sinnen anheuern und sehen, hören und berühren könnt.

Wie gesagt gibt es viele Gründe, die ein Individuum dahingehend beeinflussen, dass es Schmerz über einen Todesfall empfindet, und einiges davon kann mit Bedauern oder der Abwertung seiner selbst zusammenhängen, weil es nicht genug gesagt, getan oder genug Zeit mit diesem Individuum verbracht oder ihm nicht genug Aufmerksamkeit gewidmet hätte. Dies sind Abwertungen des Selbst, die bewirken, dass Ihr Kummer empfindet. Und sie sind durchaus verständlich, denn die meisten von Euch halten beim Tod eines Individuums an sehr intensiven Erwartungsstandards für sich selbst fest, mit Schwerpunkt auf den von Euch erbrachten Äußerungen/Bekundungen, Aktionen und allem Sein (beingness), die Ihr zum Ausdruck bringen wollt, die Ihr Euch aber nicht unbedingt andauernd zu leisten erlaubt. Und der Faktor Liebe ist sehr signifikant.

Du hast Recht, das verstorbene Individuum ist keinen Glaubenssätzen unterworfen, da es nicht die gleiche Art von Wahrnehmung wie Ihr generiert, weshalb es Liebe, wie Ihr sagen würdet, auf reinere Weise zum Ausdruckbringen kann, weil sie bedingungslos ist, und diese Liebe zu empfangen, das kann schwierig sein. Und der Grund dafür, dass sie schwierig zu empfangen ist, der ist, dass Ihr Assoziationen habt und deshalb Anhaftungen/Zubehör/Bedingungen inkorporiert. Ich würde auch sagen, dass selbst wenn eine Individuum kein Abwerten von sich selbst vornimmt und keine Reue empfindet und seine Beziehung tz dem Verstorbenen wertschätzt und sogar Dankbarkeit für die Zeit zum Ausdruck bringt, die sie zusammen verbracht haben, kann es beim Tod eines Individuums immer noch einen sehr starken Schmerz und großes Leid wegen des Verlustes der physischen Anwesenheit und der physischen Interaktionen geben, und das ist es, was Du machst. Ihr seid gegenwärtig in einer physischen Realität, und wenn der physische Aspekt gegangen ist, ist es schwierig für Euch, Eure Interaktionen auf vertraute Weise fortzusetzen. Ich würde Euch h Beiden raten, Euch die Äußerung von Wertschätzung/Dankbarkeit zu gestatten, die Ihr auch habt und auch Eure Traurigkeit zu würdigen.

MARK: Ja, Elias, das weiß ich, und ich fühle mich schon ruhiger. Dies kommt in Wogen. Manchmal ist eine Benommenheit vorhanden, die fast wie Desinteresse ist, und das ist irgendwie sehr sonderbar. Und im nächsten Augenblick ist sie verschwunden, und dann ist Schmerz damit verbunden.

ELIAS: Das verstehe ich, und das ist auch ganz natürlich. Dein Körperbewusstsein wird Dich gelegentlich unterbrechen, damit Du Dich erholen kannst.

MARK: Elias, ich denke, dass ich noch mehr verwirrt bin, wohl weil wir seit dem Tod von Christoph kaum geschlafen haben?

ELIAS: Mein Freund, ich verstehe das gut. Vielleicht ist Verwirrung eine gute Ablenkung. Ich sage Dir, dass Ich Euch sehr wertschätze, und bitte nehmt von mir eine riesige Energie-Wolldecke an, um Euch zu trösten und Euch beim Schlafen zu helfen. Wir werden wieder miteinander sprechen. In großer Liebe und Wertschätzung für Euch Beide wünsche ich Euch eine gute Nacht. Auf Wiedersehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias Pein/Schmerz beim Tod eines Individuums
BeitragVerfasst: Sa 11. Jun 2011, 15:58 
Erleuchtet
Erleuchtet

Registriert: Do 6. Mai 2010, 18:33
Beiträge: 1555
...was für ein immsenser Kraftakt der Eltern!


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias Pein/Schmerz beim Tod eines Individuums
BeitragVerfasst: Fr 4. Nov 2011, 05:56 
Supraselbst
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(Text ist auch im Thread Wertschätzung aufgeführt)


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LYNDA: ... wir haben von unserem Bruder Abel [Jerry] gehört. Er sitzt in der Patsche. Ich werde das vorlesen, und er bittet um Deinen Kommentar.

“Der heutige Tag ist viel besser. Ich denke, dass ich vor meinem Wandel stehe und dass ich da hineinspringen muss. Elias wird mir raten, mich zu beruhigen und zuzuhören, und natürlich möchte ich das nicht tun. Dies waren geradezu unmenschliche 14 Monate mit großen Verlusten, der Stiefvater, der mich großzog, meine Stief-Mutter, mein Geliebter/e hat mit mir gebrochen, und in meinen Karrieremöglichkeiten tut sich nichts. Meine Süchte springen wieder an – was immer ein schlechtes Zeichen ist – aber da gibt es auch ein Zeichen von Unbehagen und damit eine Bewegung. Ich bin an diesem elenden egozentrischen Standort, der ausruft: „Was tue ich hier?“ Ich möchte auch aus New York City wegziehen, aber das wird mir frühestes in einem Jahr finanziell möglich sein. Ich weiß, dass ich schreiben muss, das habe ich schon immer gewusst. Über das Schreiben kommt Heilung für andere und für mich selbst, aber das kommt noch nicht in Gang. Ich verbringe meine ganze Zeit damit, Geld auf Bereichen zu verdienen, die ich nicht besonders mag. Ich werde deshalb mit der Meditation fortfahren, ruhig bleiben und darauf warten, welche Antworten eintreffen. Jerry.“

ELIAS: Lass mich damit anfangen, dass ich dies in Verbindung mit Deiner ersten Frage beantworte. Nach den Traditionen Eurer Realität ist diese Zeit des Jahres eine Zeit der Besinnung. In dieser Jahreszeit mag dies besonders signifikant sein. Wie ich Euch im Verlauf dieses Jahres gesagt habe, war dies sehr oft eine Zeit der Extreme und wird sich auch noch so fortsetzen, und diese Extreme werden ziemlich leicht generiert. Die meisten Individuen innerhalb Eurer Realität generieren irgendwelche Extreme und haben dies im Verlauf dieses bestimmten Jahres getan. Es war eine Zeit enormer Bewegung und enormer Beschleunigung im Umschalten. Dies war und ist weiterhin eine Zeit signifikanter Veränderungen sowie bedeutsamer Offenbarung.

Es ist wichtig, sich ein Nachdenken über die in diesem Jahr generierte Bewegung zu erlauben und die erlebten und geäußerten Errungenschaften und Offenbarungen anzuerkennen. Es fällt leicht, die Aufmerksamkeit auf solche Erfahrungen zu fokussieren, die Ihr als negativ oder unbehaglich erachtet. Es fällt leicht, Euch selbst herabzusetzen und das Anerkennen zu vergessen, und Ihr vergesst leicht, dass Ihr auch beim Generieren unbehaglicher Erfahrungen fortfahrt, Euch Informationen zu offerieren. Mit jeder unangenehmen Erfahrung geht im Allgemeinen auch ein geöffneter Pfad einher, um andere Elemente von Euch selbst und Eure Wahrheiten zu erforschen. Dies ist deshalb auch eine Chance für das Annehmen.

Verlust ist eine Eurer am meisten herausfordernden Erfahrungen, denn er betont Euren Glaubenssatz der Trennung, und diese Betonung ist nicht nur intellektuell sondern wird erlebt. Wenn Ihr darüber nachdenkt, ist es wichtig, sich zu erinnern, was Ihr tut: Ihr schaltet Euch um. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, was diese Umschaltung ist und was sie bedeutet. Einer der Umschaltevorgänge ist das Ausdünnen dieser Trennungsschleier und somit einen Weg zu generieren für die Fortsetzung der Interaktionen zwischen Individuen, die im physischen Fokus weitermachen und jenen, die sich losgelöst haben und sich vielleicht daran zu erinnern, dass der Begriff „tot“ bloß ein Wort für einen Vorgang/Handlung und kein Ende ist. Es ist ein gewählter Vorgang, eine Richtung, aber kein Ende. Die Energie des Individuums lebt einfach in einer anderen Richtung fort, aber sie ist weiterhin erreichbar.

Beim Ausdünnen dieser Trennungsschleier werden sich die Verstorbenen immer mehr ihrer Fähigkeit gewahr, Energie durch Bewusstseinsschichten zu projizieren und mit Individuen zu interagieren, die den physischen Fokus fortsetzen. Deshalb ist es eher ein Austausch, wie es dies auch war, als beide Individuen am physischen Fokus teilhatten als nur eine Interaktion mit einem Energiedeposit.

Was den Verlust einer Beziehung anbelangt, verstehe ich die Verschiedenheit und die Herausforderung des Verlustes, der durch dieses Szenario präsentiert wird. Denn obwohl Ihr dies ziemlich ähnlich wahrnehmt, ist da das Wissen vorhanden, dass das andere Individuum den physischen Fokus (nicht) fortsetzt. Deshalb kann das Individuum diese Verschiedenheit durch ein Herabsetzen des Selbst äußeren statt bloß zu trauern und sich fragen, was es falsch gemacht hat, was ein Auflösen der Beziehung verursacht hätte.

In dieser Situation ist es wichtig, sich an Informationen, an das Selbst und an das Anerkennen des Selbst zu erinnern, statt Zweifel und ein Herabsetzen des Selbst zu generieren und Eure Leistungen anzuerkennen und das wertzuschätzen, was Ihr Euch selbst präsentiert und was Ihr Euch im Geben und Empfangen in dieser Beziehung gestattet habt und anzuerkennen, dass das Auflösen der Beziehung nicht eine Sache falschen Handelns ist oder tadelswert wäre, sondern dass ein jedes Individuen eine neu Richtung einschlagen mag.

Was Abel’s (Jerry’s) Richtung anbelangt, so wäre es dies: dazu überzugehen, das Selbst echt stärker zu fokussieren und eine Zeit zu generieren, in der er mehr mit dem Selbst, seinen Vorlieben und Fähigkeiten vertraut wird, das Selbst anzuerkennen und zu würdigen und sich auf diese Weise mehr Freiheit zu erlauben, statt Aufmerksamkeit auf ein anderes Individuum zu projizieren und den Bedürfnissen, Anweisungen oder Entscheidung des Anderen zuzustimmen und den Wert des Anderen über den eigenen Wert zu stellen.

(Ausschnitt)


Ich schlage also vor, in der Zeit des Erinnerns, des Anerkennens und Wertschätzens sich gewahr zu sein ohne die Energie zu nötigen und sich der erlebten Verzögerungen/Zögerns (hesitations) bewusst zu sein und diese zu untersuchen und zu bestätigen und sich die Erkenntnis dessen zu erlauben, was Ihr Euch selbst abstreitet und Euch somit neue Auswahlmöglichkeiten zu gestatten.

Du kannst ihm auch sagen, dass ich meine Energie in Form von Stärke, Macht und Unterstützung und enormer Ermutigung und vor allem in Freundschaft generiere.

LYNDA: Okay. Nach der Sitzung werde ich ihn anrufen und das Band für ihn abspielen. Das ist toll. Vielen Dank.

[Sitzung 1670, December 05, 2004]


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias Pein/Schmerz beim Tod eines Individuums
BeitragVerfasst: Sa 21. Apr 2012, 16:01 
Supraselbst
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Die nachfolgende Übersetzung stammt von der Elias-Website:
http://www.eliasweb.org/de/session.php?session_de=3052

UNBEKANNT: … Ich fange jetzt an, beide zu sehen: die Personen, die leiden und trauern und nicht wissen, was sie in diesem Prozess tun sollen, und die, die sich immer weiter transformieren. Stimmt das? Mache ich das? Oder bin ich zur falschen Zeit am falschen Ort (beide Lachen) und muss mich bewegen?

ELIAS: Nein, das bist du nicht. Du dehnst dich aus. Aber ich möchte auch sagen, das, was du dir in der jüngsten Vergangenheit in deinen eigenen Erfahrungen von Verlust präsentiert hast, hat dazu gedient, dir ein größeres Bewusstsein der Verbundenheit von euch allen zu erlauben, und was ihr gemeinsam habt und teilt, und wie stark diese Gefühle sind und wie sehr sie beeinflussen. Es ist schwierig, sich objektiv mit Individuen zu verbinden und mit ihnen zu reden, wenn euch die Erfahrung der Gefühle fehlt, die sie haben. Wenn ihr aber diese Erfahrungen habt, könnt ihr diese Verbundenheit besser ausdrücken und die andere Person energetisch erreichen. Lasst mich erklären. Es ist ganz normal und immer so, wenn Tod beteiligt ist, dass die Individuen, die mit einem Tod zu tun haben, eine Zeit von innerlicher Verwirrung, Unsicherheit und Verlust erleben - ob sie Trauer fühlen oder nicht. Und vorübergehend errichten Individuen ein Schutzschild. Es ist eine automatische Reaktion. Sie schirmen sich ab. Deswegen nimmt das Individuum nichts auf, auch wenn sich ihm viele Individuen nähern und ihr Beileid, ihr Mitleid, ihr Mitgefühl ausdrücken und helfen wollen. Sie sind abgeschirmt und empfangen diese Energie nicht. Ihr könnt merken, wenn sich ein Individuum nähert, das diese Erfahrung wirklich gut kennt und nicht helfen will, keinen Rat gibt oder Mitleid hat, sondern nur am Gefühl dieses Individuums teilnimmt, das Schild verschwindet und sich das Individuum öffnet und eine Verbindung erlaubt.

Der Tod ist eine schwierige Erfahrung für fast alle von euch, auf die eine oder andere Weise, und er ist ein schwieriges Thema. Und wenn ihr mit dem Tod zu tun habt und er euch direkt beeinflusst - daran denkt ihr nicht - wird euer Energiefeld dichter und es schirmt ab und ein Eindringen wird verhindert. Das dauert bei verschiedenen Individuen unterschiedlich lang, aber es findet vorübergehend statt. Es ist ein automatischer Schutz.

Das ist eine dieser Äußerungen: euer wirkliches Selbst wird bedroht. Tod ist ein Ausdruck, den alle Individuen auf die eine oder andere Weise als Bedrohung ihres eigenen wirklichen Selbst fühlen, nämlich dass sie ihm auch ausgeliefert sind, und euch objektiv unbekannt ist, was nach dem Tod geschieht. Und ob ihr ihn fürchtet oder nicht spielt keine Rolle. Es ist eine automatische Reaktion abzuschirmen. Und ich möchte sagen, wenn ihr die Gefühle kennt, die es da gibt, und die Gefühle auf verschiedene Weise erlebt habt - nicht nur auf eine Weise, nicht nur bei Menschen - erlaubt euch das, eine Verbindung herzustellen und ein Fenster dieses Schilds eines anderen Individuums aufzumachen ohne etwas zu sagen, aber indem ihr mit ihm fühlt, da ihr die Gefühle versteht und das Gefühl aus Erfahrung kennt.

Einer der Gründe, warum sich Individuen in Bezug auf den Tod und die automatische Bedrohung ihres wirklichen Selbst abschirmen, besteht darin, dass Individuen sich in diesen Momenten automatisch allein fühlen - ein weiteres Gefühl. Sie fühlen - sie denken nicht - dass kein anderes Individuum versteht, was es erlebt und deswegen fühlt es sich in dem Moment sehr allein, dass es mit niemanden in Verbindung treten kann, weil: „Es ist unmöglich, dass ein anderes Individuum das fühlt, was ich fühle.“ Das ist ein weiterer Grund dafür, dass sich Individuen abschirmen. Wenn es ein anderes Individuum trifft, bei dem es fühlen kann, dass das andere Individuum fühlt, lässt es eine Verbindung zu, was sehr heilsam sein kann. Deswegen …

UNBEKANNT: Ja.

ELIAS: Ja. Das wäre die kurze Antwort. Ha ha ha!

UNBEKANNT: Gut, ein bisschen mehr. Herr Miagi und (unhörbar) sind gerade gestorben – sind in Transition. Und er und ich haben etwas besprochen … (unhörbar) Er hielt etwas hoch … und, wir haben uns lange unterhalten, bevor er sich entschied, seine Wanderung fortzusetzen. Und sein Freund und ich entschieden, einen Mantel über ihn zu legen, nachdem er gegangen ist, und er entschied sich, wieder in das Körperbewusstsein einzutreten, und irgendwie schaute er mich scheel an (Elias kichert) und gab mir so zu verstehen, dass er nicht froh darüber war, dass wir den Mantel in dem Moment anzogen. Wir blieben und entfernten den Mantel später - und ich bewegte seine Arme dabei sehr gekonnt, was - glaube ich - ihm auch nicht gefiel, aber eine seiner Hände, die ich bewegte, wurde wieder warm und er und ich hatten einen kleinen Energie- und Gedankenaustausch und dann war er wieder in seinem Übergang. Ich weiß, was ich erlebte, aber ich möchte hören, dass das, was ich weiß erlebt zu haben, auch ist, was ich erlebte.

ELIAS: Ja. (unhörbar) (Gruppenlachen) In nichtphysischen Bewusstseinsbereichen halten wir, wie schon gesagt, ein Individuum eigentlich erst zwei von euren Wochen nachdem es gestorben ist, für tot, da es in diesem Blink-Zustand bleibt und noch nicht hingeblinkt hat. In seinem Zustand, in seinem Bewusstsein, ist es buchstäblich ein Blinken, aber in eurer linearen Zeit sind es ungefähr zwei von euren Wochen. In dieser Zeit ist das Individuum weiter im physischen Fokus. Es ist eigentlich nicht tot. Und es ist sehr leicht möglich, das Körperbewusstsein in normalerweise geringem Ausmaß wieder zu nutzen. Nicht dass sie es nicht wiederbeleben könnten - aber sie tun das normalerweise nicht, aber es ist nicht ungewöhnlich, dass für Momente eine Wiederbelebung vorkommt.

Sitzung #3052
Samstag 9. April 2011


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Schmerz Pein beim Tod eines Individuums
BeitragVerfasst: Di 24. Sep 2013, 08:28 
Supraselbst
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NICHOLE: (spricht aufgewühlt über den kürzlich geschehenen Tod eines sehr guten Freundes) Wie viele Fokusse hatten wir miteinander?

ELIAS: 42.

NICHOLE: Waren es größtenteils romantische Beziehungen?

ELIAS: Viele, aber auch intime familiäre Beziehungen, Geschwisterbeziehungen und andere Rollen in der Familie.

NICHOLE: Es fällt mir sehr schwer, seinen Tod zu akzeptieren und ihm auf Wiedersehen zu sagen. Ich liebte ihn so sehr und möchte mich nicht verabschieden müssen. Ich weiß, das das pathetisch ist, aber ich weiß nicht, wie ich damit umgehen kann. Ich hatte noch nie zuvor mit dem Tod zu tun. Ich weiß noch nicht einmal, wonach ich frage, aber ich fühle mich wirklich verloren und alleine.

ELIAS: (sanft) Ich verstehe. Meine Freundin, lass mich Dir zu allererst einmal sagen, dass Trennung ein Glaubenssatz ist, ein gezielter (purposeful) Glaubenssatz, aber doch ein Glaubenssatz. Deshalb ist Trennung kein Absolutum und auch nicht das, was Ihr als Wahrheit bezeichnet.

Im Laufe dieser Bewusstseinsumschaltung wird das zum Ausdruckbringen von Trennung erheblich gelockert werden. Das heißt nicht, dass es nicht auch weiterhin etwas Trennung in Verbindung mit Eurer physische Realität geben wird, denn der Glaubenssatz wird, wie jeder andere Glaubenssatz auch, nicht eliminiert werden. Er wird jedoch bis zu einem Punkt hin gelockert, wo diese sogenannten Trennungsschleier, die im wesentlichen Trennungsgrade sind, ausgedünnt werden, was mehr Mühelosigkeit, eine Interaktion und Wissen um das Vernetztsein mit solchen Äußerungen erlaubt, die Ihr als absolut von Euch getrennt wahrnehmt, was sie nicht wirklich sind. Wie ich schon oft sagte, ist ein wesentlicher Trennungsschleier, der erheblich ausgedünnt werden wird, jener zwischen Individuen, die den physischen Fokus fortsetzen und denen, die sich davon losgelöst haben.

Ich verstehe Deine Verlustgefühle, Deine Verwirrung und Dein gegenwärtiges Negierung/Dementieren (denial). Ich sage Dir auch, dass Du Dich diesem Individuum gegenüber in diesem Zeitbezugssystem äußern kannst. Du kannst Energie zu ihm hin projizieren und kannst Dich auf sehr ähnliche Weise äußern, wie Du dies früher getan hast, als es noch am physischen Fokus partizipierte.

Aber es ist auch vorübergehend unwahrscheinlich, dass Du bereits Anzeichen einer von ihm zu Dir projizierter Energie empfangen wirst. Dies ist so, weil die Zeit für ihn anders ist. Eine Variante der Zeit wird weiterhin miteinbezogen, weil das Individuum immer noch ein objektives Gewahrsein äußert. Doch in vielen Situationen, und das ist eine solche Situation, mag er ein Zeitbezugssystem inkorporieren, das für ihn selbst keine Zeit ist. Für Dich im physischen Fokus ist es Zeit, aber das andere Individuum erlebt temporär keine Zeit und erkennt noch nicht, dass es diese Wahlmöglichkeit implementiert hat.

NICHOLE: Nennt man das Limbo?

ELIAS: Nein, nicht unbedingt, denn das würde einen Ort oder Zustand implizieren, und es ist keines von Beidem. Es ist ein temporäres Loslösen des Gewahrseins. Das Individuum löst vorübergehend sein objektives Gewahrsein los, an das Ihr jedoch am meisten gewöhnt seid. Wenn es sein objektives Gewahrsein unterbricht, ist es bildlich gesprochen so als ob das Individuum dieses ausgeschaltet hätte. Deshalb erkennt es vorübergehend nicht, dass es die Loslösung gewählt hat, da es vorübergehend kein Erinnerungsvermögen äußert. Das ist ein kurzer Übergang, der sich nicht bei allen aber häufig und bei den meisten Individuen ereignet.

Deshalb ist er sich temporär während des von Euch erlebten Vorübergehens der Zeit weder seiner selbst noch der Zeit gewahr. Sein Gewahrsein hat sich sozusagen ausgeblendet. Das ermöglicht ihm eine Übergangsperiode, in der er eine Anpassung an seine neue Erfahrung generiert. Sobald die Anpassung implementiert wurde, mag die neue Erfahrung anfangs überhaupt nicht neu wirken. Das, wohin das Individuum umzieht, ist eine Regeneration des objektiven Gewahrseins, weshalb es anfängt, wieder objektive physische Bildersprache zu erschaffen. Diese Bildersprache ist mit dem, was für ihn vertraut ist, assoziiert, mit Eurer physischen Realität. Deshalb hat das Individuum anfangs keine Erinnerung daran, dass es wählte, sich loszulösen und nimmt es so wahr, dass es nicht gestorben ist. Es fährt fort, sich im physischen Fokus zu äußern und generiert physische Bildersprache und Interaktionen mit ihm vertrauten Individuen.

NICHOLE: Ist es das, was er gerade jetzt tut?

ELIAS: Noch nicht.

NICHOLE: Ich werde mich also mit ihm verbinden können?

ELIAS: Ja. Wie gesagt ist diese Zeitspanne kurz und vorübergehend, aber anfangs hat er noch kein Gewahrsein seiner selbst.

NICHOLE: Wird er es wissen, wenn er diese Phase hinter sich gelassen hat?

ELIAS: Ja, wenn Du Dir erlaubst, offen zu sein und achtzugeben, denn er wird Deine Energie empfangen, noch bevor Du erkennst, dass er sie empfängt. Wenn Du Energie projizierst und mit ihm interagierst, wird das Deine Energie in seine Bildersprache von Dir miteinbeziehen, mit welcher er interagieren wird.

Anfangs wird er nicht erkennen, dass Ihr nicht Beide den physischen Fokus fortsetzt. Seine Wahrnehmung wird so sein wie vor seiner Loslösung, jedoch mit einigen Veränderungen, die er allmählich bemerken wird. Die Andersartigkeit seiner Realität wird sein, dass diese weniger unvorhersehbar ist und ihm weniger Überraschungen bietet, was bis dahin geht, dass sie vorhersehbar ist. Und die von ihm generierte Bildersprache wird ruhiger und angenehmer sein, obwohl er sie nicht unbedingt als angenehm oder vergnüglich sondern als neutral assoziieren wird.

Was fehlt, das sind Konflikte sowie das Überraschungs- oder Frustrationselement, was mehr Mühelosigkeit innerhalb seiner Energie ermöglicht. Wenn Du kommunizierst und Deine Energie projizierst, erschafft das bildlich gesprochen eine Art Loch in seiner Realität und Bilderwelt, was er bemerken wird.

NICHOLE: Ein Loch?

ELIAS: Bildlich gesprochen. Es erschafft eine Art Leitstrahl, wo er anfangen wird, seine physische Bildersprache als mehr durchscheinend zu sehen, so als wenn dies ein Vorhang wäre. Lass mich Dir dies anhand eines Beispiels schildern. Warst Du schon als Zuschauer im Theater?

NICHOLE: Oh, wahrscheinlich. Ich denke, dass ich das getan habe.

ELIAS: Und wenn nicht, kannst Du es Dir vorstellen. Wenn Du als Zuschauer ein Spiel auf der Bühne siehst, gibt es manchmal Szenen, in denen die Darsteller hinter einem durchscheinenden Vorhang zu sehen sind. Du kannst die Darsteller hinter dem Vorhang sehen, und der Vorhang, zwischen Dir und den Darstellern, erschafft eine Art durchscheinender Bildersprache oder Szene.

Das, was er zu erleben beginnt, ist dem etwas ähnlich. Anfangs wird ihm seine Bildersprache ebenso solide und real vorkommen wie das, was Ihr im physischen Fokus erschafft, Stühle werden Stühle, Wände werden Wände sein, Gegenstände sind das, was sie sind. Andere Individuen, deren Projektion er generiert, scheinen ebenso solide und real zu sein, wie dies zuvor im physischen Fokus der Fall war.

Wenn Individuen Energie zu ihm hin projizieren, dringt sie zu seiner objektiven Bilderwelt durch und erschafft bildlich gesprochen ein Loch in dieser, was seine physischen Bilder verändert, die nun anfangen, jenen durchscheinenden Vorhangbildern auf der Bühne zu gleichen. Er fängt zu erkennen an, dass irgendeine andere Energie zu ihm hin projiziert wird, die sich anscheinend jenseits oder hinter der von ihm projizierten Bildersprache befindet, was ihn dazu ermutigen wird, dies weiter zu erforschen, denn das wird seine Neugierde entflammen. Er wird somit zu erkennen beginnen, dass er nicht länger tatsächlich an der physischen Realität teilhat, aber er wird auch erkennen, das er nicht davon getrennt ist und dass er die Fähigkeit hat, mit Individuen, die den physischen Fokus fortsetzen, zu interagieren und sich mit diesen zu verbinden.

Abhängig von der Stärke der von ihm projizierten Energie, magst Du anfangen, etwas ungewöhnliche Vorgänge bemerken, die sich in Deiner Realität ereignen, die Du, wenn Du nicht achtgibst, leicht übersehen kannst. Individuen, die sich losgelöst haben (Verstorbene) erleben eine Zeitspanne, in der sie sich anpassen und Informationen assimilieren, wie sie ihre eigene Energie handhaben können, um ein Hindurchdringen in Eure physische Realität zu bewirken. Das erfordert etwas Übung seitens des Individuums, das sich losgelöst hat, aber es erfordert auch, dass Du selbst achtgibst.

Beispielsweise mögen sie damit beginnen, Energie in Eure physische Realität hinein über zugänglichere Wege zu projizieren, wie beispielsweise über Pflanzen oder Tiere, die dafür empfänglicher sind, da es das ist, womit sie ganz natürlich interagieren, nämlich Energie. Sie erkennen Energie klarer und erwidern sie wesentlich mehr und sind auch nicht abgelenkt. Sie hegen auch keine Glaubenssätze, die ihre Aufmerksamkeit trüben oder sie ablenken könnten. Deshalb offerieren sie einen leichten Zugangsweg, durch den Energie projiziert werden kann, um irgendeine Bewegung in Eurer physischen Realität zu bewirken.

Beispielsweise kann sich eine Pflanze ohne Luftzug bewegen. Es mag anscheinend keine Luftbewegung geben, die die Pflanze bewegt, und doch bewegt sie sich. Das ist eine Bewegung, die die Pflanze in Erwiderung der projizierten Energie generiert, nämlich einer abweichenden Energie, die gewöhnlich nicht in ihrer Umgebung geäußert wird, was die Pflanze erkennt und erwidert.

Tiere reagieren stark auf Energie, und sie sehen tatsächlich Energie, die von solchen Individuen, die nicht länger am physischen Fokus partizipieren oder auch von Essenzen, die nicht am physischen Fokus partizipieren, projiziert wird. Das geschieht tatsächlich ziemlich häufig. Ihr könnt bemerken, dass sie eine unsichtbare Bewegung in der Luft beobachten, und sie scheinen sehr aufmerksam dafür zu sein. Ihr mögt das Tier beobachten und seine Handlung lustig finden, denn Ihr selbst seht keinerlei Manifestation, weshalb das Tier für Eure Augen anscheinend irgendeinen Vorgang oder eine Manifestation fantasiert. Tatsächlich sehen sie Energie und Essenzen und sind sich deren Anwesenheit gewahr. Sie können also ein Kanal oder ein leichter Zugangsweg für ein (verstorbenes) Individuum sein, um Energie in Eure physische Realität hinein zu projizieren, und es geht nur darum, auch darauf achtzugeben. Es muss nicht unbedingt ein Haustier sein, sondern die Energie kann auch über ein anderes Tier projiziert werden, eines, das Ihr nicht kennt, oder über ein abweichendes und ungewöhnliches Verhalten von Vögeln oder Wildtieren. Es geht darum, achtzugeben, und dann mögt Ihr verschiedene Geschehnisse in Eurer Umgebung bemerken, die etwas ungewöhnlich und auch etwas subtil sind, und sie sind Euer Zeichen dafür, dass Energie projiziert wird.

NICHOLE: Wie kann ich meine Energie zu ihm hin schicken? Ich habe Briefe an ihn geschrieben.

ELIAS: Durch jedwede von Dir angeheuert Handlung: Schreiben, Sprechen, sogar Denken, obwohl Denken keine Energie projiziert. Es ist eine Übersetzung der Energie, die Du projizierst. Energie wird auf sehr unterschiedliche Weise automatisch und auch ganz leicht projiziert. Jede Handlung, die Du tust, um Dich mit diesem Individuum zu verbinden oder mit ihm zu kommunizieren, generiert eine Energieprojektion, die zu ihm durchdringt. Wenn ich jenes Individuum und das, was es gegenwärtig generiert, einschätze, kann ich Dir sagen, dass es in etwa zwei Wochen Eurer Zeit mit dem Generieren objektiver Bildersprache beginnen wird. Das ist eine Annäherung/Schätzung, aber es ist möglich und in Verbindung mit dem, was er jetzt generiert, ist es ein Potential.

NICHOLE: Übung macht den Meister, und wir können es schaffen, uns besser miteinander zu verbinden?

ELIAS: Ja. Die Traumbilderwelt bietet einen leichten Zugangsweg, um sich in beide Richtungen zu verbinden. Denn in der Traumbilderwelt kannst Du üben und dies so weit voranbringen, dass Du von der Traumbilderwelt zu einer tatsächlichen Projektion schreitest, in der Du Dich zu ihm hin projizieren oder auch er sich tatsächlich zu Dir hin projizieren kann.

NICHOLE: In meinen Träumen oder im Wachzustand?

ELIAS: Anfangs mag es im Traumzustand geschehen, aber Du kannst auch aufwachen und Dir gewahr sein und seine Präsenzen fühlen bis hin zu einem Punkt, wo Du tatsächlich eine Form fühlst. Du kannst tatsächlich noch mehr als das projizieren. Du kannst tatsächlich eine physische Projektion des anderen Individuums generieren, denn genau das ist es, was Ihr in Eurer physischen Realität macht. Ihr interagiert nicht wirklich mit einer tatsächlichen Form oder einem anderen Individuum sondern mit dessen Energieprojektion, die Ihr mittels Eurer Wahrnehmung in eine Form hinein übersetzt. Das kannst Du tatsächlich auch in dieser Situation tun, aber in Verbindung mit den individuellen Glaubenssätzen mag dies etwas herausfordernder sein, was jedoch nicht heißt, dass es überhaupt nicht möglich wäre, denn es ist möglich.

NICHOLE: Es sind meine Glaubenssätze, die sich querstellen würden?

ELIAS: Ja.

NICHOLE: Nicht seine?

ELIAS: Nein. Denn er heuert das Abwerfen der mit Eurer physischen Realität assoziierten Glaubenssätze an und wird deshalb wesentlich mehr Flexibilität inkorporieren. Das heißt nicht, das Du das nicht auch tun kannst, denn Du kannst es, aber es erfordert, Dir Deiner Glaubenssätze und deren Einflüsse aufrichtig gewahr zu sein und Dir eine beachtliche Lockerung/Entspannung zu gestatten und Deine Energie auch nicht dahingehend zu nötigen, Deine eigene Projektion von ihm zu generieren.

Ich schlage vor, dass Du Dir weiterhin erlaubst, Dich selbst in Beziehung zu diesem Individuum zu äußern. Verweigere Dir Deine Äußerungen oder emotionalen Kommunikationen nicht und lasse sie zu. Erlaube Dir auch achtzugeben und offen und wachsam zu sein und abweichende Äußerungen in Deiner Umgebung zu bemerken, die ein bisschen ungewöhnlich wirken, und werte diese nicht sofort ab, und kritisiere Dich nicht, indem Du Dir sagst, dass das bloß Deine Vorstellungskraft wäre.

NICHOLE: Ich denke, dass er vielleicht nicht bewusst wusste, dass er sterben wird, aber unbewusst wusste er das, denn er tat einige ungewöhnlich Dinge, wie dass er mir etwas gab, was ihm sehr viel bedeutete, und er gab es mir, damit ich mich an ihn erinnere. Damals dachte ich, dass dies wirklich sonderbar war, so als ob er loskommt/lockerer wird (like he was getting loose). Ich weiß, dass es seine Wahl war, und dass ich mir nicht aus welchen Gründen auch immer die Schuld an seinem Tod geben sollte. Ich frage mich einfach, ob er vielleicht doch noch auf andere Weise gestorben wäre, wenn ich irgendetwas anders gemacht hätte.

ELIAS: Wenn Du irgendetwas anders gemacht hättest, wäre er immer noch auf dieselbe Weise gestorben.

NICHOLE: Oh! Aber ich nehme an, dass es dann unter anderen Umständen gewesen wäre? Es gab da irgendeine Konstruktion auf der Straße, und ich hatte vergessen, ihn diesbezüglich zu warnen, und das machte, dass das Auto sich drehte. Er wäre trotzdem bei einem Autounfall und auf genau diese Weise gestorben, meinst Du das?

ELIAS: Auf dieselbe Weise, am selben Ort und zur selben Zeit, ganz gleich, ob Du ihn zuvor gewarnt hättest oder auch nicht. Ganz egal was auch immer die umgebende Bildersprache war, werden nicht Ursache und Wirkung geäußert, und diese wurde nicht gemäß der von Dir assoziierten Abfolge von Ereignissen generiert. Jedes Ereignis inkorporiert sein eigenes Endresultat. Du nimmst es als Reihenfolge sich ereignender Geschehnisse wahr. Du hast eine Interaktion mit ihm angeheuert und eine Bitte und eine Situation angeregt, in der das Individuum in Deiner physischen Nähe wäre, nicht wahr?

NICHOLE: Ja.

ELIAS: Jeder Vorgang war ein eigenständiges Endergebnis. Es ist keine solche Situation, dass ein Vorgang vorausginge und den nächsten Vorgang erschaffen würde. Wenn Du mit ihm zu jener Zeit nicht interagiert hättest und nicht das, was Du als eine Reihenfolge von Ereignissen wahrnimmst, veranlasst hättest, wäre es trotzdem geschehen, denn das war seine Wahl. Obwohl er sich vor dem Augenblick der Loslösung seiner Wahl nicht objektiv gewahr war, erkannte er diese im Augenblick der Loslösung. Zuvor mag er sich dieser Möglichkeit nicht objektiv gewahr gewesen sein, aber er ging in diese Richtung und folgte Impulsen, die diese Richtung genierten, denn die Wahl (choice) war bereits beschlossen worden. Sie war noch nicht angeheuert aber beschlossen worden. Unabhängig von Deiner Interaktion, von dem, was Du ihm kommunizierest und Deiner Partizipation, hätte er auch - wenn Du zu jener Zeit überhaut nicht daran partizipiert hättest - einen anderen Impuls generiert, der ihn dazu motiviert hätte, diese Handlung in dieser Region anzuheuern, um dieses Endresultat zustande zu bringen.

NICHOLE: Als meine Freunde uns in die Stadt zurückfuhren, fuhren wir dort vorüber, und ich sah sein Auto im Graben liegen. Das Stereo-Radio stoppte, und meine Freundin dachte, dass das Radio besessen wäre, weil so etwas ansonsten nie tut. Ich bin daran gewöhnt, dass ich mache, dass die Technologie sich sonderbar verhält, und ich denke, dass ich mir auf diese Weise kommunizierte, dass er gestorben war.

ELIAS: Es war eine Kombination von Energien, von Deiner Energie mit einem Energiedeponat von ihm, womit Du Dich verbunden und das Du empfangen hast, und Du hast dies mit Deiner Energie kombiniert und das Gerät gestört.


Session #1776
Tuesday, May 24, 2005 (Private/Phone)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Schmerz Pein beim Tod eines Individuums
BeitragVerfasst: Di 20. Okt 2015, 10:10 
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MARJ: Der Mann, den ich liebte und immer noch liebe, starb letzten Monat bei einem Unfall. Ich hätte gerne gewusst ob ich, als ich diesen bestimmten Fokus wählte, dies wohl wissend tat, dass ich ihn unerwartet verlieren würde?

ELIAS: Das ist eine interessante Frage, die für Dich und für Andere informativ sein kann.

Als Du wähltest, Dich in diese physischen Dimension zu manifestieren, hast Du auch einen Wahrscheinlichkeiten-Pool gewählt, in welchem es keine tatsächlich bereits gewählten und bereits erschaffenen Wahrscheinlichkeiten sondern lediglich die Potentiale bestimmter Richtungen und Wahrscheinlichkeiten gibt, denn jede Wahrscheinlichkeit wird spontan im Jetzt erschaffen. Deshalb kann die von Dir gewählte Realität nicht im Voraus vor ihrem Sich-Ereignen/Geschehen geäußert werden.

Wenn Du in den physischen Fokus eintrittst, bist Du Dir zwar aller Potentiale des von Dir gewählten Wahrscheinlichkeiten-Pools gewahr, was jedoch nicht heißt, das Du in einem bestimmten Fokus tatsächlich jedes verwirklichst oder erschaffst.

Nein, Du hast Dich nicht in diese Dimension hinein mit dem Wissen oder Vorauswissen manifestiert, das Du eine Beziehung mit ihm anheuern und er sich dann zu diesem Zeitpunkt loslösen/sterben würde, obwohl Du Dir des Potentials dieses Vorgangs gewahr warst.

Als Du die Beziehung mit ihm angeheuert hast, bist Du auch mit ihm übereingekommen, Dir zu erlauben, an miteinander in der Beziehung geteilten Erlebnissen zu partizipieren, was zu Deinem Nutzen ist.

Du kannst sowohl innerlich als auch äußerlich Deine pink-farbige Energie (neues Energiezentrum zwischen Herz und Kehle) anheuern, die Du so effizient generierst, was Dich trösten und Deine emotionale Verletzung besänftigen kann, denn Du bist sehr fähig, die Ruhe/Gelassenheit dieser bestimmten Energieschwingung zu äußern, was Dir auch die Chance geboten hat, viele emotionalen Eigenschaften zu verstehen und zu erfahren, die mit dem Loslösen aus diesem Fokus assoziiert sind.

Auf diesem Gebiet erleben viele Individuen Schwierigkeiten und werden dies auch weiterhin erleben. Ihr erschafft innerhalb dieser Bewusstseinsumschaltung Aufruhr und Umbruch, was Euch unsicher macht, weshalb Ihr Euch an Vertrautem festklammert. Und einer der Bereich, an die Ihr Euch klammert, sind die gegenseitigen physischen Erlebnisse, und wenn sich derzeit ein Individuum loslöst/stirbt, wird dies von vielen Individuen gesteigert emotional erwidert. (One of the areas that they cling to is each other within physical expression, and within the disengagement of an individual within this time framework, there is a heightened emotional responsiveness with many individuals.)

Dies bietet Dir die Chance, eine solche Situation persönlich zu erleben, um anderen Personen, die eine sehr ähnliche emotionale Verunsicherung erleben - nicht nur in der Loslösungs-Situation sondern auch auf jedwedem Gebiet, das mit einer extremen emotionale Äußerung erwidert werden mag - sowohl objektiv als auch subjektiv Verständnis offerieren zu können.

Die Leute erwidern derzeit viele verschiedene Realitätselemente intensiv emotional, und Du kannst, wenn Du diese emotionale Äußerung verstehst, nicht nur Dir selbst sondern auch Anderen helfen.

Ich ermutige Dich und erinnere Dich daran, dass Du nicht getrennt bist. Du wählst lediglich, andere Bewusstseinsbereiche anzuheuern, doch der von Dir wahrgenommene Trennungsschleier zwischen Euch ist sehr dünn, und wenn Du aus der Energie dieser Bewusstseinsumschaltung schöpfst, kannst Du diesen Schleier ausdünnen, ihn durchdringen und weiterhin mit diesem Individuum interagieren, und wenn Du siehst, dass es wirklich keine Trennung gibt, kann dies Dir sowie auch Anderen helfen.

MARJ: (seufzt und flüstert) Oh, Elias....

ELIAS: Ich offeriere Dir viel Energie, denn ich bin mir Deiner derzeitigen emotionalen Erlebnisse gewahr, weshalb ich Dir Trost offeriere, und Du kannst auch aus meiner Energie schöpfen, und zusammen mit der von Dir geäußerten pink-farbigen Schwingungseigenschaft kannst Du auch die Schwingungseigenschaft meiner blauen Energie inkorporieren, und ich werde Dich ebenfalls trösten.

Session 394:
Tuesday, May 11 1999 © 1999 (Private/Phone)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Schmerz Pein beim Tod eines Individuums
BeitragVerfasst: Mi 11. Jan 2017, 13:52 
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HOWARD: Haben Du und Margot (Howards verstorbene Frau) über mich und mein Dilemma gesprochen?

ELIAS: Nicht gerade.

HOWARD: Ich fühle mich so als ob man mich ausgesperrt oder abgeschaltet hätte, oder… das ist schwierig zu erklären, so als ob ich verlassen/aufgegeben (abandoned) worden wäre.

ELIAS: Ich verstehe Dich.

HOWARD: Nicht aufgegeben, aber ich habe mich noch nie so einsam gefühlt. Das kannte ich überhaupt nicht.

ELIAS: Ich verstehe Dich. Wenn Du dies willst, kannst Du eine Verbindung erschaffen. Obwohl es bei ihr etwas Ablenkung gibt, da sie ähnlich neugierig ist wie Lawrence (Vicki, ebenfalls verstorben). Offenheit ist jedoch vorhanden, und sie sind sich ihrer Fähigkeiten gewahr, Energie durch diese Trennungsschleier hindurch zu projizieren.

Da sie bereits im physischen Fokus eine ausführliche Transition miteinbezog und sich sehr viele Informationen über das offerierte, was nach dem Tod geschehen kann, war sie – sobald sie erkannte, das sie nicht mehr physisch war, was relativ bald der Fall war – sich auch der Fähigkeit gewahr, in Verbindung mit Dir Energie zu projizieren.

HOWARD: Ja, ich hatte einen Text darüber geschrieben und im Blog veröffentlicht, dass meine Aufmerksamkeit sich auf die weibliche Energie richtete, auf Bilder sowohl aus dem Fernsehen als auch im Alltag im Unternehmen, wo ich Vorgänge sah, über die ich gerne mit ihr gesprochen hätte. Es waren sehr kleine Dinge. Aber ich fragte mich, warum ich auf dies Weise auf die weibliche Energie achtete? Es wäre toll gewesen, mit Margot darüber zu diskutieren.

Ich dachte mir, dass sie mir zeigte oder dass ich mir erlaubte, einige Facetten der Weiblichkeit zu sehen, die ich normalerweise als burschikos, wie meine Großmutter sagte, oder als aggressiv abgetan hätte, und ich vermisste die labende/pflegende Seite. Offensichtlich war ich früher nicht auf den Gedanken gekommen, dass Frauen aggressiv sein können, weil sie für mich nicht gefährlich waren. Aber ich hatte das Gefühl, dass es eine Art Kommunikation von ihr war, oder das sie mir Wesenszüge zeigte, denen sie nicht offen nachgehen konnte.

ELIAS: Ja, das ist richtig. Wenn Du achtgibst, kannst Du auch in Verbindung mit Euren Katzen ihre Energie bemerken, denn sie sind sich dessen gewahr.

HOWARD: Da ich den ganzen Tag über weg bin, lasse ich die Fenster offen, damit die Katzen nach Wunsch kommen und gehen können. Axel wollte nicht hereinkommen, und es war bereits 22.00 h. Ich schloss das Fenster und ging zu Bett, und plötzlich ging die Alarmanlage des LKWs los. Ich sprang aus dem Bett und suchte die Schlüssel, um sie abzustellen. Als ich die Tür öffnete und verschlafen mit dem Schlüssel hantierte, hörte die Hupe auf, und Axel kam angerannt und warf mich fast um. Und ich sage: „Du kleiner Mistkerl. Du bist draußen geblieben, und Margot schaltete die Hupe ein.“ Und er drehte sich um und schaute mich mit diesem gewissen Blick an, wie Katzen dies tun, und man weiß genau, dass sie uns absolut verstandene haben. Nun, wir lachten darüber. Ich nehme an, dass es Margot war, die sagte: „Axel friert und möchte hereinkommen. Mach ihm endlich die Tür auf!“ Stimmt das?

ELIAS: Ja (lachend).

HOWARD: (lacht) Ja, das empfand ich auch, und wir lachten herzlich darüber. Sie waren sehr kooperativ. Nachts lasse ich die Fenster lieber zu, weil es in der Nachbarschaft streunende Katzen, Stinktiere und noch andere Tiere gibt, die ich während meines Schlafs nicht hereinlassen will.

Der lebhaftere Kater Cecil scheint jetzt weniger mutig zu sein als sonst. Er ist nachdenklich. Ich weiß nicht, was er mir damit sagen will. Er neigt dazu, dass er wirklich in Nähe des Hauses und bei mir bleiben will.

ELIAS: Um Dich zu trösten.

HOWARD: … Wie bereits erwähnt, fühlte ich mich noch nie zuvor so einsam. Am schwierigsten ist es, dass ich anscheinend an nichts interessiert bin. Zum ersten Mal im Leben scheine ich zu existieren, ohne dass es etwas zu tun gibt, und ich werde dafür bezahlt. Das Unternehmen läuft sehr gut, zahlt sich aus, aber ich bin nicht daran interessiert, und das ist beängstigend.

Ich komme mir vor als ob ich eine große Welle auf einem endlosen Ozean reiten würde. Ich sitze auf meinem Surfbrett und langweile mich zu Tode, weil es kein Land gibt, an dem sich die Welle brechen kann. Ich reite mühelos auf der Welle, immer um die Erde herum. Es gibt viele Dinge, an denen ich interessiert bin, aber ich bin nicht mehr daran interessiert, dem nachzugehen. Ich kann noch nicht einmal die Blätter zusammenrechen oder Zeit mit Essen verbringen. Das ist nicht so, weil ich alt oder mit meinem Zustand zufrieden bin, doch der Lebenshunger scheint verschwunden zu sein, und ich frage mich, ob es wirklich so ist, wenn man seine beste Freundin, Kameradin und Liebhaberin verliert.

ELIAS: Für eine Weile ist das nicht ungewöhnlich. Mein Freund, ich verstehe das, was Du erlebst. Die freundlichste und sanfteste Äußerung, die Du jetzt generieren kannst, ist Dir einfach diese Erfahrung zu erlauben. Die derzeitige Leere und Verzweiflung entsprechen der gemeinsam erlebten Liebe, Zuneigung und Kameradschaft, und die Stärke dessen, was Du als Abkopplung wahrnimmst, entspricht der Stärke der von Dir zuvor erlebten Verbundenheit.

Obwohl es manchmal schwierig zu verstehen und kaum erträglich sein mag, ist dies auch ein tiefes Valideren des miteinander geteilten Vernetzseins und der gegenseitigen Wertschätzung. Wenn Du Dir die Tiefe dieses Verlustes zu erleben und etwas zu taumeln erlaubst, honoriert und entspricht das der enormen gegenseitigen Wertschätzung.

Im Allgemeinen neigt Ihr dazu, unbehagliche oder erschütternde Erlebnisse wegzuschieben und etwas zu unternehmen, um Euch davon abzulenken und Euch daran zu hindert, Euch auf das zu fokussieren, was Ihr dabei ganz natürlich erlebt. Aber letztendlich verschlimmert das die natürliche Erfahrung und verändert sie auf zerstörerische Weise statt zu honorieren und wertzuschätzen.

HOWARD: Ja, denn ich habe nichts empfunden als Zerstörung, als Selbst-Zerstörung.

ELIAS: Erlaube Dir das zu erleben, was Du ganz natürlich erlebst. Ich bin mir der Stärke Deines Kummers und der Nicht-Motivation gewahr. Diese Nicht-Motivation wird nicht endlos lange währen, aber solange sie geäußert wird, ist es tatsächlich effizienter und hilfreichen, sie einfach zu erleben, ohne dagegen anzugehen

HOWARD: Auch das verstehe ich.

ELIAS: Und dieser Vorgang erlaubt Dir auch, Deine Aufmerksamkeit vermehrt auf die echte gegenseitige Wertschätzung auszurichten und bringt somit mehr Offensein. Wenn Du gegen die derzeitige Erfahrung angehst und versuchst, ihr zu entkommen, erschafft das mehr Schranken zwischen Deiner und ihrer Energie, und genau das willst Du nicht haben. Deshalb ermutigte ich Dich sehr dazu, meine Dir vertraute Energie zu empfangen, die Du leicht annehmen kannst. Erlaube mir, Dich bei Deiner Erfahrung zu unterstützen, so dass Du anfangen kannst, Dich wieder mit ihrer Energie vertraut zu machen. Denn ohne die gewohnte physische Form wird ihre Energie zwar für Dich vertraut aber doch etwas anders sein.

HOWARD: Ein paar solcher Erlebnisse hatte ich bereits.

ELIAS: Dessen bin ich mir gewahr, und dies kannst Du öfters generieren, was Dich trösten wird. Ich kann Dich unterstützen, so dass es bildlich gesprochen nicht nötig ist, dass Du auf der Stelle trittst. Du kannst schweben/treiben (float), und ich kann Dich unterstützen, und so kannst Du noch mehr Offensein für ihre Energie generieren, was Dich trösten wird. Meine Energie wird Dich weniger trösten, denn das, was Du suchst, ist die Verbindung, die Du als zwar ein bisschen, jedoch nicht gänzlich verlorengegangen wahrnimmst.

Session 1946
Friday, March 3, 2006 (Private/Phone)


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