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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Hindurchträufeln (bleed thru)
BeitragVerfasst: Fr 2. Mär 2018, 08:35 
Supraselbst
Supraselbst

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(Text teilweise bereits in anderen Threads vorhanden.)

BEN: Derzeit habe ich Probleme mit meiner Beziehung zu Dir. Viele sagen: „Elias ist so toll“ und ich antworte ihnen: „Ich weiß nicht. Ich habe einige Probleme mit ihm.“ (Elias grinst) Ich beschäftigte mich etwas mit früheren Fokussen, was mich darauf brachte, dass wir vielleicht ein Paar in einem anderen Fokus waren, womit ich mir meine heutigen Probleme mit Dir erkläre.

ELIAS: Ha, ha, ha! Und was sind Deine Eindrücke?

BEN:. Ich fühlte mich wie ein verlassener Liebhaber oder wie ein Rivale, wo es Eifersucht, Konkurrenz oder dergleichen gab, und ich versuchte, mir das zu erklären.

ELIAS: Das stimmt. Sehr oft können die Erlebnisse, die in einem Fokus ablaufen, denen sehr ähnlich sein, die in einem anderen Fokus erschaffen werden. Wenn Ihr im Umgang mit einer Person Abneigung oder Irritation erlebt, könnt Ihr sogar eine solche Abneigung erschaffen, dass selbst deren Name negative Gefühle erzeugt, und wenn Ihr dann einer anderen Person mit demselben Name begegnet, triggert Ihr diese Gefühle erneut.

Bei der Beziehung verschiedener Fokusse miteinander kann das häufig geschehen. Ihr mögt in einem Fokus eine bestimmte Interaktion erleben und einem weiteren Fokus jener Essenz in einer anderen Epoche begegnen, und die hindurchträufelnde Energie jenes Fokus kann Euch so sehr beeinträchtigen, dass es - unabhängig von der Persönlichkeit oder Energie, die diese Person im Jetzt projiziert - eine automatische Erwiderung gibt, und Eure innere Erinnerung übertrifft gewissermaßen das gegenwärtige Erlebnis.

Dieser Vorgang ist zweckmäßig, weil er Euch erlaubt, objektiv einen offensichtlichen Widerspruch zu erkennen und Euch zu fragen, warum Ihr diese Person auf diese Weise erwidert und ein Fenster für Eure Untersuchungen öffnet und Euch durch das Miteinbeziehen eines vollständigen Bildes Eurerselbst ein größeres objektives Verständnis Eurerselbst ermöglicht und die Chance bietet, das Selbst anzusprechen und Eure Glaubensätze zu erkennen, die bei bestimmten Erlebnissen Einfluss ausüben und zu erkennen, wie jene damaligen Erlebnisse einigen Eurer Handlungen, Verhaltensweisen oder Erlebnisse im Gegenwarts-Jetzt entsprechen.

Dies zieht Ihr auf Euch an bzw. erlaubt das Hindurchträufeln der Energie jener Fokusse, um Euch Informationen über Euren gegenwärtigen Aufmerksamkeitsfokus zu offerieren, denn solche Erlebnisse, deren objektives Erkennen für Euch keinen besonderen Sinn macht, träufeln nicht zufällig hindurch.

Aus diesem Grund erlebt Ihr kein ständiges Hindurchträufeln sämtlicher anderen Fokusse, die Ihr in dieser Dimension habt sondern nur von besonderen Fokussen, denen erlaubt wird, Eure Aufmerksamkeit zu beeinflussen, weil sie eine zweckmäßige Energie haben, um Elemente, die Ihr anzusprechen oder zu sichten wähl, in Euren objektiven Aufmerksamkeitsbereich zu bringen. Verstehst Du?

BEN: Meine Vorurteile Dir gegenüber sind also das, was ich in einer anderen, früheren objektiven Fokus-Beziehung tue?

ELIAS: Sozusagen, aber nicht unbedingt mit derselben Äußerung, denn die objektiven Äußerungen mögen variieren, aber die zugrundeliegende Energiebewegung oder Motivation sind dieselbe, was Du in verschiedenen Fokussen unterschiedlich übersetzt, doch die zugrundeliegende Motivation für das Erschaffen dieser Äußerungen bleibt sich gleich.

Derzeit erlebst Du vielleicht nicht die gleiche Art von Energie, aber früher hast Du in Deinem Fokus eine ähnliche Äußerungsweise erlebt, oder Du gehst vielleicht in die Richtung, zukünftig eine ähnliche Äußerung zu erschaffen, was dadurch geändert werden kann, dass Du erkennst, was warum erschaffen wurde.

BEN: Kannst Du mir mehr über jenen Fokus verraten, auf den ich zugreife oder mir erklären, inwiefern ich unsere Beziehung interpretiere. Ist es etwas, was ich übersetze?

ELIAS: Natürlich übersetzt Du das, denn ein solcher Energieaustausch zwischen Fokussen ist die Präsentation von Energie hinsichtlich von Ereignissen, die sich in einem persönlichen Fokus ereignen, und wenn ein Fokus zulässt, dass dies zu ihm hindurchträufelt, wird es auch objektiv übersetzt, so dass es den Erlebnissen und dem Verständnis im gegenwärtigen Aufmerksamkeitsfokus zugeordnet werden kann.

Du und ich haben zwei Fokusse miteinander, bei denen zeitweise Beziehungsstress geäußert wurde, da die Beziehung nicht innerhalb der Glaubenssatzrichtlinien des entsprechenden Fokus verlief. In den späten 1800’er Jahren haben Du und mein Fokus eine Weile einen hin und her gehende Beziehungen gehabt. Aber nach den damaligen Glaubenssatzsystemen war das Verhalten meines Fokus nicht gänzlich akzeptabel und könnte von jenen Personen nicht nur als arrogant sondern bisweilen als gefühllos erachtet werden. (kichert).

BEN: Oh, das ist komisch!

ELIAS: Was Intimität anbelangt, war mein damaliger Fokus vielleicht als anstößige Person bekannt und für Viele ziemlich enttäuschend und ärgerlich, und ein damaliger Fokus von Dir partizipierte als eine dieser unzufriedenen Personen. (Ben lacht) Ich sehe mich selbst als eine tatsächlich durchaus liebenswerte Kreatur. (kichert) Und so entstand die Empfindung, dass jenem Fokus Unrecht angetan wurde, was sich über ein Hindurchträufeln in Deinen Fokus hinein übersetzt, wo Du jene Energie erkennst, die eine Erinnerung auslöst.

Und Du tendierst dazu, Dich stärker an negative Erlebnisse und Ereignissen als an positive oder vergnügliche zu erinnern. Wie bereits erwähnt, bist Du von negativen Elementen fasziniert, was in den Begriffen Eurer Psychologie als Tote-Maus-Syndrom identifiziert wird. Ha, ha, ha.

Und Du verbindest möglicherweise das Hindurchträufeln mit der Energie eines weiteren Fokus, wo Du eine ähnliche Beziehung mit einem anderen Fokus dieser Essenz erlebtest, was Dein objektives Erkennen sowie die hindurchträufelnde Energie noch verstärkt.

Diese Energie zielst Du ganz gezielt an, um Dir dessen, was Du am Erschaffen bist, mehr gewahr zu werden. Denn entgegen der Glaubenssätze jener Fokusse in ihren Epochen und Kulturen kann keine andere Person Dir wirklich schaden.

Kein Anderer kann Dich zum Opfer machen, denn das ist setzt immer eine Übereinkunft beider Betroffen voraus, und ohne Einverständnis des Opfers und ohne ein Miteinbeziehen fehlender Selbstannahme und teilweise fehlenden Selbstvertrauens wird die Person nicht bereit sein, sich in die Opferrolle zu begeben.

Dieses Hindurchträufeln ziehst Du auf Dich an, um Dir ein objektive Erinnern und Empfinden dessen zu ermöglichendes, was Du mit jenen Fokussen assoziierst, um die von Dir geäußerte Energie und die Glaubenssätze zu sichten und zu bemerken, die Dich dahingehend beeinflussen, ähnliche Verhaltensweisen und Wahrnehmungen zu erschaffen.

(Ausschnitt)

ELIAS: Du erwähnst Dein Gespräch über Vergebung. Lass mich Dir sagen, dass es nicht darum geht. Vergeben ist nicht Annehmen. Vergebung ist Eure Einschätzung und Bestätigung Euch selbst sowie anderen gegenüber, dass man Euch Unrecht getan hat, dass ein Anderer Euch gegenüber etwas begangen und Euch somit in die Opferrolle gebracht hätte. Damit erschafft Ihr ein Werturteil nicht nur über den Anderen sondern auch über Euch selbst.

Ihr erschafft ein herabsetzendes Werturteil über das andere Individuum dahingehend, dass es eine falsche Äußerung erschaffen und sich deshalb in jenem Augenblick als böse geäußert hätte. Ihr wertet also den Anderen ab, aber Ihr werte auch Euch selbst ab, weil Ihr Euch sagt, dass Ihr unfähig seid, Eure eigene Realität zu erschaffen und dass Euch Eure Realität durch äußere Elemente diktiert würde, weshalb Ihr das Opfer der Äußerungen eines anderen Individuums oder von Umständen wärt, die in Eurer Realität erschaffen und Eurer Beurteilung nach außer Eurer Kontrolle liegen würden, wie Ihr so sagt.

Vergebung ist also bloß die Bestätigung der Herabsetzung beider Individuen, und dieser Vorgang schließt auch Erwartung und Bedingungen mit ein. Ihr werdet einem anderen vergeben, wenn er mit Eurer Richtung/Regie und Euren Glaubenssätzen übereinstimmt (to be compliant with).

Nicht dass der Andere irgendetwas tun müsste. Es ist nicht erforderlich, dass ein Anderer Euch gegenüber bekümmert sein oder sich entschuldigen müsste, um ihm zu vergeben, und wie großmütig wird es sein, Eure Vergebung über das Haupt eines Anderen auszuschütten, der noch nicht einmal Reue bekundet!

Aber in Eurem Inneren werdet Ihr Euch sagen, dass der Andere zugestimmt hat und Ihr werdet das Vergeben damit rechtfertigen, dass Ihr den Anderen so einschätzt, dass er zur Reue unfähig ist. Deshalb rechtfertigt ihr diesen seinen Mangel und mögt ihm nichtsdestotrotz großmütig vergeben.

Bei der Vergebung gibt es auch Erwartungen. Ihr auferlegt Euch selbst sowie dem Anderen eine Erwartung. Ihr erwartet, dass der Andere in der Folge mit diesen Übergriffen aufhört. Ganz gleich, ob er mit diesem Vorgang einverstanden ist oder nicht, habt Ihr dieses Bedürfnis.

Eure Erwartung an Euch selbst ist, dass Ihr großmütig umzieht, und zwar entweder zur vollständigen Abgeklärtheit gegenüber diesem Individuum und feststellt, dass Ihr von ihm überhaupt nicht beeinträchtigt werdet, oder Ihr erwartet von Euch selbst, dass Ihr auch Euer Mitgefühl im Vergeben des fälschlicherweise Erschaffenen auf den Anderen erstreckt, und dieses Mitgefühl wird ins Zurschaustellen eines schwachen Versuchs übersetzt, Zuneigung oder sogar Liebe für den Anderen zu empfinden, und Euer Edelmut ist Euer Lohn. Doch Vergeben ist lediglich ein Fortsetzen Eures starken Glaubenssatzsystems der Duplizität.

Ich sage Euch also, dass ich ziemlich beleidigt sein würde, wenn Ihr mir gegenüber Vergebung äußern würdet, da dies ein Herabsetzen Eurerselbst und meiner selbst und ganz im Gegensatz zu der Bewusstseinsumschaltung ist, über die wir sprechen. Ha, ha, ha.

BEN: (lachend) Da gibt es vieles, über das ich nachdenken kann!

ELIAS: Mein Freund, Annahme ist etwas ganz anderes. Es ist das Anerkennen, dass die Wahrnehmung eines jeden Individuums seine Realität ist, und dass keine Äußerung innerhalb irgendeines Zugangswegs der Realität richtig oder falsch ist. Es ist lediglich eine gewählte Erfahrung, die Ihr in einem bestimmten Fokus erschafft.

Eure eigene Wahrnehmung der von Anderen geäußerten Energie oder Verhaltensweisen wird stark durch Eure individuellen Glaubenssätze und durch Eure Einschätzung Eures eigenen Wertes beeinflusst, von Eurem Annehmen des Selbst und von Eurem Vertrauen in das Selbst. Diese beeinflussen Eure Wahrnehmung enorm. Wenn ein Anderer Energie auf Euch projiziert, wählt Ihr auch, ob Ihr an diesem Austausch partizipiert oder nicht, und auch, wie Ihr diesen Austausch interpretiert.

Ich verstehe, dass dieses Thema in der Wirklichkeit und Praxis nur schwierig objektiv assimiliert werden kann. Als Theorie und Konzept mag dieses Thema leicht verstanden werden. Aber in Eurer Realität und bei deren Erschaffen und den Interkationen mit Anderen mag dieses Thema in der Praxis völlig anders sein als das Betrachten der Theorie.

Session 579
Sunday, March 12, 2000


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Hindurchträufeln (bleed thru)
BeitragVerfasst: Fr 2. Mär 2018, 09:26 
Supraselbst
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(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)


RODNEY: Dies träumte ich als ich noch sehr jung war, noch vor der 6. oder 7. Klasse, etwa 1940, noch vor den Schrecken des zweiten Weltkriegs (der 1939 anfing). Ich träumte, dass ich in einer großen Arena war, wie zu Zeiten der Römer, mit hohen Mauern, und über der Mauer stieg ein monströses Skelett, ein schwarzer Totenkopf auf. Dieses Bild blieb mir immer erhalten. Kannst Du etwas dazu sagen. (gekürzt)

ELIAS: Ich werde Dir einen Kommentar offerieren, denn dies kann Dir sowie auch Anderen Informationen bieten, die ähnliche, ihnen unerklärliche Bilderwelt erleben. Du hast Dir ein Hindurchträufeln von Energie offeriert. Es passt gut, dass Du heute über dieses Traumbild sprichst, da ich Euch herausgefordert habe, noch andere Schichten der von Euch geschilderten Traumbilderwelt zu erforschen und zu untersuchen.

Wir können hier ein weiteres Beispiel anderer Schichten der Traumbilderwelt miteinbeziehen. Auf einer Schicht der Bildwelt, die Du Dir präsentiert hast –jener Schicht, die am engsten mit Deinen Erlebnissen und Deine Energie in diesem Fokus assoziiert ist – hast Du das Hindurchträufeln eines anderen Fokus zugelassen, der an kriegsähnlichen Aktivitäten und an dem partizipierte, was Du selbst sozusagen als Kriegsgräuel assoziierst.

Diese Erlebnisse erschufen auch in jenem Fokus enorme Furcht und Hoffnungslosigkeit, die zusammen mit dessen Erlebnissen so intensiv sind, dass Du Dir erlaubt hast - da Du seit Beginn Deiner Manifestation an der Umschaltung partizipierst - dass dies sich auf Dich auswirkt und Du Dich an jenen Fokus erinnerst, was in Dein Erleben hindurchträufelt.

Zusätzlich zu der tatsächlichen Traum-Bilderwelt in Deinem Fokus gibt es ein zugrundeliegendes, ständig präsentes Gefühl. Du fokussierst Deine objektive Aufmerksamkeit nicht ständig auf dieses Gefühl, aber dieses kann willentlich in Deiner objektiven Aufmerksamkeit aufgerufen werden.

RODNEY: Ich denke, dass es einen Teil von mir gibt, der schon mein ganzes Leben lang sehr vom Tod, Zerstörung und kriegerischen Aktivitäten fasziniert ist, und ich hatte immer das Empfinden, dass ich unglaublicher Gräuel fähig war. Dies war Bestandteil vieler Träume.

Statt als Junge samstags nachmittags Comics im Kino anzusehen, zeigten sie uns auch die Gräuel der Konzentrationslager, in denen während des zweiten Weltkriegs Juden getötet wurden. Und in der High-School las ich so viel über Hitler, dass mein Englisch-Lehrer mir sagte, dass ich keine Bücher mehr darüber lesen solle, da ich so sehr davon fasziniert war. Das, was Du sagst, überrascht mich also nicht. Ich frage mich, ob das, was ich in diesem Fokus tue, jenem anderen Fokus irgendwie hilft.

ELIAS: Die von Dir in diesem Fokus geäußerte Energie wird auch automatisch den anderen Fokussen geäußert. Es gibt …

RODNEY: Ich nehme an, dass ich über jenen anderen Fokus ein bisschen als „in der Opferrolle“ urteile, und ich möchte meine Wahrnehmung nicht weiter darauf festhalten und ihm gerne Energie geben, die seine Furcht lindert. Das würde mir gefallen.

ELIAS: Hilfreich wird es bei einem solchen Begehren sein, wenn Du Dir erlaubst, annehmend zu sein und Dein Werturteil nicht fortzusetzen sondern zu erkennen, dass dies gewählte Erfahrungen sind. Das, was ich Dir sage, ist nicht gleichbedeutend mit emotionslos. Du kannst bezüglich der Erlebnisse anderer Fokusse Emotionen miteinbeziehen.

Zacharie [Rodney]n lass mich Dir das am Beispiel Deines physischen Körpers erklären. Wenn Dein Zeh pocht, empfindest vielleicht physischen Schmerz. Der Zeh ist ein Element Deines physischen Körpers. Andere Teile Deines Körperbewusstseins werden das Pochen erwidern. Deine Gedanken und Aufmerksamkeit gehen automatisch zu den diesbezüglich miteinbezogenen Vorgängen. Doch Dein Zeh ist nicht Dein Kopf, und er inkorporiert nicht Dein komplettes neurologisches System, das jedoch von dem Zeh-Erlebnis betroffen sein wird, denn er ist ein Element Deines gesamten Körpers.

Dem ähnlich wirkt sich das, was in anderen Fokussen geschieht, auch auf Dich aus und das, was in Deinem Fokus geschieht, wirkt sich auf diese aus, und das, was in dieser Hinsicht am hilfreichsten ist, ist Deine Bewegung des Annehmens.

Das ist ähnlich wie beim physischen Körper, wo Du vielleicht das Pochen des eigenen Zehs erschaffst. Wenn Du nicht urteilst, dass das Pochen des Zehs schlecht ist, kannst Du beeinflussen, wie das aufgenommen wird. Wenn Du erkennst, dass das Pochen Deines Zehs eine Wahl ist, und dass Du dies auf jede von Dir gewählte Weise wahrnehmen kannst, wenn Du erkennst, dass Du eine Wahl hast und somit Annehmen erschaffst, mag Dein Zeh schmerzfrei pochen, und da kein Schmerz vorhanden ist, wird die Aufmerksamkeit anderer Elemente Deines physischen Körperbewusstsein nicht abgelenkt, und Dein Denken richtet sich nicht auf den Zeh, da es keinen Schmerz wahrnimmt. Deshalb kann Dein Zeh seine Erfahrung inkorporieren, ohne dass dieses Erlebnis durch andere Elemente Deines physischen Körperbewusstseins oder Deinen Denkprozess verewigt wird.

Wenn Du urteilst, dass das Pochen Deines Zehs falsch ist und dass Ursache und Wirkung dazu gehören und dass Du Schmerzen haben wirst, richtest Du Deine gedankliche Aufmerksamkeit auf den Zeh und konzentrierst Dich auf den Schmerz darin und setzt somit diesen Vorgang fort. Dem ähnlich kannst Du durch Deine Aufmerksamkeit dem Weiterbestehen der von Dir als negativ oder auch als positiv erachteter Erlebnisse anderer Fokusse Energie verleihen.

Das bringt uns wieder zurück zu Deiner Bilderwelt, wo das zugrundeliegende Gefühl aus jener Traumbilderwelt in Deinem ganzen Fokus fortwährte. Auch andere Individuen erschaffen sehr ähnliche Äußerungen.

Wenn Du Dir erlaubst, das, was sich ereignet, zu identifizieren, wird schon dadurch sehr oft die zugrundeliegende Energie des fortgesetzten Urteilens über den anderen Fokus eliminiert. Diese wertende Energie wird deshalb eliminiert, weil Du in Deinem Fokus eine Traumbilderwelt erschaffst. Doch Du offerierst Dir weder objektive Informationen noch das Wiedererkennen, dass die von Dir erschaffene Traumbilderwelt unmittelbar mit dem Erlebnis eines anderen Fokus zusammenhängt. Jener andere Fokus ist Du, aber auch nicht Du. Da Du Dir keine Informationen offerierst, hältst Du die Energie jenes Erlebnisses fest, und da Du in Deinem Fokus die diesem Erlebnis zugrundeliegende Energie festhältst, auferlegst Du dem Selbst weiterhin Werturteile…

RODNEY: Da ich dies nicht als abweichend/unabhängig von mir differenziere.

ELIAS: Richtig. Und deshalb setzt Du diese Energie in diesem Fokus fort, was auch zur Fortsetzung der Energie im anderen Fokus beinträgt, denn in Deinem Fokus urteilst Du über das Selbst. Du urteilst, dass Du ein verstörendes und negatives Bildnis erschaffen hast, das schlecht ist und gemäß des Glaubenssatzes von Ursache und Wirkung eine unbehagliche und abstoßende Emotion und Gefühle erschuf.

... Ja. Das Festhalten dieser Energie erschafft gemäß Deiner Glaubenssätze das Identifizieren von Ursache und Wirkung. Du hast diese Traumbilder erschaffen, die entsprechend Deiner Ursache- und Wirkung-Assoziationen negative, unbehagliche oder abstoßend Emotionen erschaffen, was bis zu physischen Gefühlen reicht.

Du siehst es so, dass irgendetwas an Dir falsch wäre, weil Du diese Gefühle, Emotionen und Bilderwelt erschaffst und fährst deshalb mit dieser Selbstkritik und diesem Nicht-Annehmen des Selbst fort, und dieses zugrundeliegende Urteil über das Selbst setzt sich in Deinem Fokus fort und ist unmittelbar mit dieser bestimmten Traum-Bilderwelt assoziiert. Die Bilderwelt selbst ist direkt mit dem anderen Fokus assoziiert, aber diese objektiven Erklärungen und Informationen offerierst Du Dir nicht.

Deshalb befreit Euch im physischen Fokus sehr oft schon das Identifizieren, dass dies ein Vorgang in einem anderen Fokus ist, von der Verantwortlichkeit und dem Urteilen über Euch selbst wegen des Erschaffens solcher Bilderwelt, was Euch automatisch gestattet, diese Energie freizusetzen und die Emotionen und physischen Gefühlen nicht fortzusetzen, die wie Ihr so sagt von Zeit zu Zeit immer wieder aufsteigen, da sie in Eurem Fokus nicht wirklich aufgelöst werden, weil Ihr die zugrundeliegenden Energie ständig festhaltet.

Nun komme ich auf diese Traumbilderwelt zurück, denn dies ist innerhalb des physischen Zeitgefüges signifikant. Du hast Dir auch in der Zeit, in der Du Bilderwelt in Verbindung mit einem anderen Fokus inkorporiertest, die Massen-Energie jener Zeit anzuzapfen erlaubt.

Es spielt keine Rolle, dass Du objektiv nichts von den Vorgängen wusstest, die seinerzeit an anderen physischen Standorten Deines Planeten geschahen. Die Energie wird trotzdem geäußert, was auch an das anknüpft, worüber wir zuvor sprachen, energetische Kommunikation statt Kommunikation in Worten oder Sprache. Du hast damals die kollektive Energie an anderen physischen Standorten angezapft, wo sich ähnliche Äußerungen ereigneten wie das, was Du in jenem Fokus erlebtest.

Du hast deshalb die Assoziation erschaffen und Dir auf einer Ebene erlaubt, die innerhalb dieser Traumbilderwelt Dir selbst nicht am nächsten ist, das Sehen von Wahrscheinlichkeiten anzuzapfen, die kollektiv seitens anderer Individuen in diesem Fokus erschaffen wurden.

(Therefore, you create the association, and in the layer that is not the most closely associated to you individually with this dream imagery, you have allowed yourself to be tapping into the viewing of probabilities that were being created in this focus collectively with other individuals.)

Die Schicht Deiner Traumbilderwelt erstreckt sich deshalb noch über Dich und Deine unmittelbaren Erlebnisse und Interaktionen hinaus nach draußen, ähnlich wie die Kreise im Teich, wenn Du einen Kiesel ins Wasser wirfst, und mit diesen Kreisen beziehst Du das Erleben des kollektiven Bewusstseins in Deiner Welt noch über Deine eigene Gemeinschaft hinaus mit ein.

RODNEY: Mir scheint es so zu sein, dass das Bildnis des Kolosseums fast die ganze Menschheit repräsentierte, und ich war ganz alleine in seiner Mitte, und bei jenem Fokus im Kolosseum gab es diesen riesigen Totenkopf, der über den Mauern dräute. Es symbolisiert also für mich irgendwie … es war der Fokus von mehr als nur ich.

ELIAS: Und für einen Buben ist dieses Erlebnis, diese physische Bilderwelt sehr erschreckend und überwältigend.

RODNEY: Ich denke, dass ich bis dahin noch nie ein Kolosseum gesehen hatte.

ELIAS: Ich spreche von dem anderen Fokus, in dem Du das Kolosseum gesehen hast.

RODNEY: Der andere Fokus erlebt ein Kolosseum?

ELIAS: Ja, als kleiner Junge.

RODNEY: Das war nicht der einzige Fokus, in dem ich in kriegerischen Aktivitäten engagiert war, nicht wahr?

ELIAS: Nein.


Session 583


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Hindurchträufeln (bleed thru)
BeitragVerfasst: Fr 2. Mär 2018, 09:52 
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GAST: Ich möchte Dich etwas bezüglich meines Stiefvaters fragen. Er hieß Roger und starb vor etwa 25 Jahren, als ich etwa 23 Jahre alt war. Einst war ich mit einer Freundin in einer Bar, als er hereinkam und sich zu uns setzte. Und als die Freundin ging, unterhielten wir uns einfach und hatten einen Drink zusammen, und ich hatte das Gefühl, wenn er nicht mein Stiefvater wäre, dann wären wir ein Paar. Nichts dergleichen ist je wirklich geschehen, aber ich hatte das Gefühl, dass wir vielleicht in einem anderen Fokus ein Paar waren.

ELIAS: Das stimmt, und Du lässt ein Hindurchträufeln jener Energie zu. Es ist wesentlich, dass Du Dir erlaubst, Deine Energie und Deine Bewegung in diesem Deinem Fokus zu erkennen und Dich selbst in der Position und Rolle, die Du in einem bestimmten Fokus gewählt hast, zu identifizieren. Das ist ähnlich wie das Funktionieren Deines physischen Körpers und Deiner physischen Manifestation als Essenz-Aufmerksamkeitsfokus. Du identifizierst klar Deine Finger und Dein Bein und verwechselst sie oder ihre Funktionen nicht miteinander.

Ich betonte schon oft, wie wichtig es ist, Eure Aufmerksamkeit auf das Selbst zu fokussieren und Euch mit Eurer Energie vertraut zu machen.

Wenn Du Dir erlaubst, Deine eigene Energie in Deinem Fokus zu identifizieren, kannst Du auch andere Fokusse unterscheiden, was es Dir ermöglicht, objektiv Fälle von Hindurchträufeln zu erkennen, ohne Dich von jener Energie verwirren zu lassen, denn manchmal erlaubt Ihr das Hindurchträufeln von Energie, die auf gleiche Weise geäußert wird wie sie in einem anderen Fokus erlebt wird, ohne sie unbedingt zu rekonfigurieren, weshalb Ihr bisweilen in Eurem Fokus dieselbe Art Erfahrung miteinbeziehen mögt, die Ihr in einem anderen Fokus macht, doch sie passt nicht zu Eurem Fokus.

Deshalb ist es wichtig, objektiv Eure eigene Energieäußerung zu identifizieren und alle Energien zu erkennen, die minimal anders geäußert werden mögen.

Session 588
Tuesday, March 28, 2000


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Hindurchträufeln (bleed thru)
BeitragVerfasst: Fr 2. Mär 2018, 09:58 
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(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)

GAST: Ich habe Fragen zu bestimmten Personen in meinem Leben, bei denen ich das ‘’Gefühl habe, dass ich sie nicht bloß aus diesem Leben kenne. Zwei davon sind mein 30 jähriger Patensohn und seine Mutter. Einst war seine Mutter für meinen Ehemann … oder sie ist immer noch in unserem Leben, auch im Leben meines jetzigen Mannes, während des Großteils seiner Kindheit und in unserem ganzen Leben als Erwachsene.

Gibt es eine Verbindung zwischen ihr und mir – wir stehen uns sehr nahe – oder ihrem Sohn und mir? Hatten wir gemeinsame Fokus-Existenzen? Mit meinem Patensohn habe ich eine Beziehung von Liebe und Hass, die manchmal sehr schmerzhaft ist. Ich frage mich, ob ich ihm oder seiner Seele in einem anderen Leben etwas angetan habe, was die Ursache für diese Beziehung ist, in der ich manchmal nur Feindseligkeit hervorrufe. Er ist ein sehr unruhiger Geist, und ich frage mich, ob sich irgendeine frühere Verbindung auf die Gegenwart auswirkt.

ELIAS: Was Deinen Patensohn und seine Position als alte oder neue Seele nach Euren Begriffen anbelangt, so hat er viele Fokusse in dieser Dimension inne und würde deshalb nach Euren Begriffen als alte Seele angesehen werden.

Du partizipierst mit ihm an anderen Fokussen. Es gibt manche von anderen Fokussen hindurchträufelnde Energie-Elemente, denen erlaubt wird, Deine heutige Beziehung mit ihm zu beeinflussen. Nicht nur Du sondern auch er erlauben ein Hindurchträufeln, das teilweise einen Einfluss ausübt.

Ein weiteres herausforderndes Element in Eurer Beziehung hängt direkt mit diesem individuellen Fokus und der Partizipation von Euch Beiden am gegenwärtigen Vorgang der Bewusstseinsumschaltung zusammen. Dein Patensohn rebelliert mit manchen objektiven Äußerungen gegen die Bewusstseinsumschaltung und beschränkt seine Energie sowie einige Elemente seiner eigenen Bewegungen und lässt auf manchen Gebieten keinen freien Energiefluss zu. Innerlich erkennt er ein bisschen, dass er diesen Vorgang erschafft, was ihn auch frustriert. Er sieht auch einige Deiner Schritte, was ihn seine eigenen Hindernisse verstärkt erkennen lässt, die er sich in diesem bestimmten Fokus in den Weg legt, weshalb etwas noch tiefer liegender Groll erschaffen wird.

Das ist nicht Dein Fehler und geschieht auch nicht aufgrund irgendwelcher Handlungen, die Du erschaffst. Es ist die Verantwortlichkeit des anderen Individuums. Er erschafft seine eigene Realität und präsentiert sich Situationen und Bilder, um seine eigene Aufmerksamkeit zu erlangen.

Jeder von Euch Beiden zieht aus eigenen Gründen beim Vorgang des Hindurchträufelns eines gemeinsamen Fokus Energie auf sich an, eines Fokus, an dem Ihr beide partizipiert habt, und der Eure gegenseitige Interaktion beeinflusst. Er selbst zieht jene Energie an als Rechtfertigung für Konflikte. Bitte erkenne, dass das nicht in seinem objektiven Denken geschieht, sondern es ist ein sich abspielender tiefer liegender Vorgang.

GAST: Und kann er das kontrollieren?

ELIAS: Ja, doch die Art und Weise, wie er die Situation verändern kann, ist dass er sich selbst erlaubt, objektiv das zu erkennen, was er anzapft.

Was Deine Handlung anbelangt, ziehst Du Energie vom gleichen partizipierenden Fokus an. Es ist der Fokus, an dem Du in Süd-Afrika partizipierst. Der Zweck oder Grund, weshalb Du jene Energie auf Dich anziehst und ein Hindurchträufeln erlaubst, ist Dir objektiv Informationen zu offerieren, um das verstehen zu können, was Du am Erschaffen bist und woran Du im Jetzt partizipierst.

Ihr Beide bezieht Energie von diesem in Süd Afrika miteinander geteilten Fokus, aber Ihr inkorporiert sie auf unterschiedliche Weise in Euren gegenwärtigen Fokus. Bringe Dich nicht mit der Karma-Idee durcheinander. Die religiösen Glaubenssätze rund um den Globus wurden zwar mit einem Wahrheitselement erschaffen, aber sie inkorporieren auch Glaubenssatzsysteme, die diese Wahrheiten verfälschen. Eines von zwei Beispielen für diese Verfälschung von Wahrheiten ist die Reinkarnation. Es gibt bei Euch allen das innere Erkennen, dass Ihr in einer bestimmten physischen Dimension noch mehr als bloß einen Fokus innehabt.

GAST: Sprichst Du von meinem Patensohn und mir?

ELIAS: Von Euch allen auf Eurem Planeten. Dieses Wissen ist Euch allen angeboren, und Ihr erschafft ein Glaubenssatzsystem, das Euch das Konzept der Reinkarnation präsentiert, was eine Übersetzung ist in für Euch verständliche Begriffe bezüglich Eurer Erlebnisse und Eures Erschaffens der linearen Zeit. Es ist ein Beispiel für Euer Erkennen der Wahrheit, dass ihr viele Manifestationen habt und auch für den daran angehefteten Glaubenssatz, dass viele Manifestationen sich in linearer Weise bewegen.

Ein weiteres Beispiel für das Verfälschen von Wahrheit ist der Karma-Glaubenssatz. Das wahre Karma-Element ist, dass Ihr als eine Essenz-Äußerung das auf Euch anziehen werdet, was Ihr glaubt, und dass Ihr Äußerungen und Schöpfungen auf Euch anzieht, die dem, was Ihr erschafft, ähnlich sind. Die Verfälschung des Karma-Konzeptes ist der Glaubenssatz, dass wenn Ihr irgendetwas Schädliches erschafft, dies Euch heimsuchen wird, und dass das ein universelles Gesetz wäre, was es nicht ist.

Ihr werdet es auf Euch anziehen, denn das ist es, was Ihr erschafft, aber Ihr seid nicht in diesen Vorgang eingesperrt. Ihr glaubt lediglich, dass das der natürliche Energiefluss wäre, weshalb es das ist, was Ihr erschafft, denn die Wahrheit ist, dass Ihr das erschaffen werdet, was Ihr glaubt, aber es ist nicht wahr, dass der Kosmos oder das Universum Euch diese Äußerungen als Lektion auferlegen würde. Das ist wieder das Element des Glaubenssatzes.

GAST: Wie lautet sein Essenz-Name?

ELIAS: Keale; K-E-A-L-E. (keel)

GAST: Und was war unsere Beziehung in jener anderen Manifestation?

ELIAS: Wie gesagt, hast Du in jener physischen Manifestation in Süd-Afrika die Position eines Kaufmanns, eines weißen Mannes inne. Das andere Individuum hat die Position eines schwarzen Mannes in der Position eines Dieners inne, der von seinem Stamm in die Stadt gezogen ist, um eine Stelle anzunehmen.

Eure Beziehung erschafft viele Herausforderungen und wird nicht als das geäußert, was Du gegenwärtig als Freundlichkeit erachtest. Beide Individuen äußern viele Werturteile und viel Zorn. Beide rechtfertigen ihre eigene Richtung auf sehr ähnliche Weise. Jeder von ihnen rechtfertigt seinen Zorn und seine Unfreundlichkeit dem Anderen gegenüber durch das Unrecht/die Ungerechtigkeiten, die der Andere seiner Wahrnehmung nach an den Tag legt.

GAST: Wenn er mein Diener war, scheine ich nicht freundlich zu ihm gewesen zu sein.

ELIAS: Noch verhielt er sich Dir gegenüber freundlich. Wie gesagt, inkorporieren Beide viel Zorn und erschaffen viele Herausforderungen und rechtfertigen ihre Verhaltensweisen vor sich selbst. Es ist nicht nur ein Individuum, das solche Verhaltensweisen an den Tag legt, sondern beide.

GAST: Du hast angedeutet, dass wir auch andere Fokusse miteinander hatten.

ELIAS: Ja, das stimmt. Ich ermutige Dich, diese anderen Fokusse zu erforschen und werde Dir Hinweise offerieren. In einem Fokus ist Dein heutiger Patensohn Deine Mutter, und Du bist der Sohn. Ihr habt auch noch eine andere gemeinsame Fokusexistenz, in der Ihr in einer Freundschaft viel Zuneigung für einander hegt, was sich über die Gesamtheit jenes Fokus erstreckt. In jenem Fokus wart Ihr beide als Frauen manifestiert.

Was nun die Mutter Deines Patensohns anbelangt, so hast Du auch mit diesem Individuum zusammen mehrere Fokusse. Du hast an einigen gemeinsamen Fokussen partizipiert, die Du als unbehaglich oder verletzend ansehen würdest. Und es gibt auch mehrere Fokusse, in denen Ihr enorme Zuneigung für einander äußert.

Es ist auch zweckmäßig, dass Du Dir in dieser Zeit in diesem Deinem Fokus Beziehungen mit beiden Individuen offerierst, um das Fehlen des Absolutheitsanspruchs (the lack of absoluteness) bezüglich anderer Fokusse sehen zu können.

In einem Fall ziehst Du Energie von einem Fokus an, dem Du erlaubst, Dich herausfordernd zu beeinflussen. In der Beziehung mit dem anderen Individuum hast Du in anderen Fokussen zwar viele Herausforderungen erlebt, aber in Deinem jetzigen Fokus ziehst keine solche Energie auf Dich an und wählt, eine freundschaftliche und herzliche Beziehung zu erschaffen.

GAST: Ja, das ist wahr.

ELIAS: Deshalb offerierst Du Dir Informationen darüber, dass es keine Absoluta gibt, um verstehen zu können, dass es in Wirklichkeit kein Karma gibt, dass Du in einem Fokus an Herausforderungen, Schwierigkeiten und sogar schädlichen Vorgängen partizipieren magst, was sich jedoch nicht unbedingt in einer darauf folgenden Beziehung mit dem gleichen Individuum auf karmische Weise als Wiedergutmachung von Schulden oder Entschädigung manifestiert. Verstehst Du?

GAST: Ich denke, dass ich es verstanden habe. Ich habe mich ein bisschen im letzten Paragraphen verirrt, aber ich verstehe, was Du sagst.

ELIAS: Du präsentierst Dir zwei Individuen und zwei sehr unterschiedliche Interaktionen. Die eine Interaktion erschafft viele Herausforderungen. Obwohl Du für dieses Individuum Zuneigung hegst, erschaffst Du auch Konflikte mit ihm. Deshalb schaust Du auf andere Fokusse und fragst Dich: „Was habe ich getan? Wie habe ich diesem Individuum Unrecht angetan, das nun auf mich in diesem Fokus zurückfällt, dass ich dieses Individuum nun entschädigen und auf karmische Weise Wiedergutmachung leisten muss?“ Doch zugleich hast Du eine Beziehung mit einem anderen Individuum, wo Du diese Herausforderungen und diese Art von Konflikten nicht erschaffst, nicht wahr?

GAST: Stimmt, zwei davon, das wäre zu viel.

ELIAS: Aber Du hast andere Fokusse mit diesem Individuum erschaffen, in denen Du Herausforderungen, Schwierigkeiten und Verletzungen erschaffen hast. Wenn das Karma-Konzept wahr wäre, würdest Du in diesem Deinem Fokus mit beiden Wiedergutmachung und Konflikt erschaffen statt nur mit einem von ihnen. Aber Karma ist bloß ein Glaubenssatz und keine Regel.

GAST: Ich verstehe. Ich gehöre zu jenen, die an Karma glauben. Ich glaube daran, dass die Dinge, die man im Leben begeht, die negative oder positive Auswirkungen auf Andere haben, uns ins nächste Leben folgen können. Das ist es, was ich glaube.

ELIAS: Das verstehe ich, weshalb wir dieses Thema besprechen, denn ich sage Dir, dass das nicht stimmt. Das ist ein Glaubenssatzsystem. Aber das heißt nicht, dass Du diesen Vorgang nicht erschaffen würdest, denn Du erschaffst tatsächlich diesen Glaubenssatz, und wenn Du glaubst, dass schädliche Handlungen Dir folgen und Du Dich in die Position bringen wirst, den Seelen gegenüber, denen Du nach Deinen Begriffen geschadet hast, Wiedergutmachung leisten zu müssen, wirst Du das erschaffen, denn es ist das, was Du glaubst.

GAST: Ich verstehe. Ich will keinen Konflikt haben!

ELIAS: Und darum geht es, und deshalb spreche ich mit Dir über dieses Thema, um Dir die objektive Information zu erlauben, dass Du nicht in diesen Glaubenssatz eingesperrt bist, und dass das lediglich ein Glaubenssatz und kein Absolutum ist. Es ist keine Regel des Bewusstseins, kein kosmisches Gesetzt, und Du hast die Freiheit der Wahl. Du kannst wählen, an Karma zu glauben und dies zu erschaffen, aber Du kannst auch wählen, es nicht zu erschaffen, was eine enorme Freiheit ist.

GAST: Ja. Ich habe ernsthaft darüber nachgedacht, um herauszufinden, ob es das wert ist, oder ob ich ihn einfach gehen und den sein lasse, wer er ist, statt der, wie ich ihn haben will, und ob ich ihm die Verantwortung für sich selbst überlassen soll, statt ständig zu versuchen, ihn zu reparieren.

ELIAS: Ah! Ich schlage vor, dass Du ernsthaft und aufmerksam auf die Worte hörst, die Du gerade gesagt hast, denn das ist die nützlichste und effizienteste Richtung, die Du einschlagen kannst. Dieses Äußern von Annahme offeriert Euch Beiden mehr Freiheit, und sie wird vieles von Eurem Konflikt eliminieren. Du willst die Verantwortung für sein Erschaffen nicht weiterhin zu übernehmen – denn Du bist nicht für seine Schöpfungen verantwortlich und willst in Dir selbst Annehmen Deinerselbst sowie des anderen Individuums zu erschaffen aus der Erkenntnis heraus, dass Du Deine Realität erschaffst, so wie auch er seine Realität erschafft.

GAST: Er scheint ein solch unruhiger/gestörter Geist zu sein, und ich frage mich, ob er in diesem Leben Frieden finden wird.

ELIAS: Die Wahl liegt bei ihm. Unabhängig von Deiner Wahrnehmung und Einschätzung dessen, was der Andere in seinem Fokus erschafft, erkenne bitte objektiv, dass er seine eigene Realität erschafft, und sie ist zweckmäßig und nützlich. Es spielt keine Rolle, ob Du sie als schwierig, unnötig, kaputt oder als traurig einschätzt. Was von Bedeutung ist, das ist, dass das andere Individuum seine Realität auf die nützlichste und zweckmäßigste Weise erschafft, ganz egal, ob Du das objektiv verstehst.

GAST: Wird es je zwischen uns eine friedliche Koexistenz in diesem Leben geben?

ELIAS: Auch das ist abhängig von Deiner Wahl. Wenn Du Dir erlaubst, zu den von Dir genannten Äußerungen umzuziehen, dem Annehmen des anderen Individuums und Deinerselbst in der Erkenntnis, dass kein Element des Fokus jenes Individuums kaputt ist und deshalb auch nicht repariert werden muss, und dass Du für sein Erschaffen nicht verantwortlich bist, wenn Du diese Ideen in die Wirklichkeit umsetzt, ja, dann wirst Du viele Konfliktäußerungen mit ihm in diesem Fokus reduzieren und sogar eliminieren. Wenn Du jedoch weiterhin in die Richtung von Tarnung durch Besorgnis und Mitgefühl gehst und wünschst, das zu reparieren, was Du an ihm als kaputt wahrnimmst, wirst Du nur den Konflikt, den Du erschaffst, weiter fortsetzen.

GAST: Okay, einverstanden.

ELIAS: Lass mich Dir noch etwas bezüglich dieser Situation offerieren, was Du erwägen kannst. Jedes Mal, wenn Du das äußerst, was Du als Mitgefühl oder Besorgnis für dieses Individuum und für Deinen Wunsch hältst, zu helfen und das zu reparieren, was Du als falsch ansiehst, ist das eine Tarnung, denn wenn Du Deine Aufmerksamkeit und Energie in diese Richtung bewegst, erschaffst Du Konflikt, weil Du in Wirklichkeit das andere Individuum kritisierst. In Deinem Inneren sagst Du Dir, dass Du für ihn seine Realität besser erschaffen wirst als er das tut, und damit setzt Du ihn herab …

GAST: Ich verstehe. Ich versuche, das nicht zu tun, aber wenn ich ihn sehe, kann ich sein Potential erkennen, das er noch nicht entdeckt hat, aber ich denke, dass ich ihn dies einfach selbst entdecken lassen muss. Wird er es in diesem Leben hinkriegen?

ELIAS: (grinst) Wird er es in diesem Leben “hinkriegen”....

GAST: Ich verstehe, das ist eine ältere Redewendung.

ELIAS: Ich verstehe. (lacht) Das ist abhängig von der Einschätzung Deiner Wahrnehmung. Seiner Wahrnehmung nach, ja. Was Deine Wahrnehmung anbelangt, so ist das von Deiner jetzigen Bewegung abhängig.

GAST: Waren er und ich in irgendeinem Leben ein Ehepaar? Du sagst, dass er meine Mutter und ich sein Sohn war.

ELIAS: Du hast einen Fokus, in dem Ihr eine intime Liebesbeziehung habt, obwohl es nicht die Institution der Ehe ist.

GAST: Was ist der Essenz-Name seiner Mutter, mit der ich in dieser Zeit eine sehr friedliche Koexistenz habe?

ELIAS: Der Essenzname ist Ghi; G-H-I. (jee)

GAST: Und sie gehört auch zur süd-afrikanischen Manifestation?

ELIAS: Ja, dieses Individuum partizipiert auch an jenem Fokus.

GAST: Kannst Du mir das Jahrhundert nennen.

ELIAS: Euer 18. Jahrhundert

GAST: Ich habe noch Fragen zu zwei weiteren Personen, aber vielleicht reicht dafür die Zeit nicht mehr aus. Eine Person ist mein Mann, mit dem ich seit 27 Jahren verheiratet bin, und der andere ist ein sehr guter Freund seit 29 Jahren. Ich bin mir sicher, das wir uns auch schon vor diesem Leben kannten. Bei meinem Mann bin ich mir da nicht so sicher. Wir haben größtenteils eine gute, lange, sehr angenehmen und bis vor kurzem fast konfliktfreie Beziehung.

ELIAS: Was Deinen Mann anbelangt, so habt Ihr mehrere gemeinsame Fokusse. Was Deinen Freund anbelangt, so habt Ihr sehr viele gemeinsame Fokusse.

GAST: Das dachte ich mir. Waren sie allesamt harmonisch?

ELIAS: Nicht alle, aber viele davon. Viele hast Du als sehr enge Beziehungen erschaffen.

GAST: Ich habe das Gefühl, dass ich entweder seine Schwester oder seine Frau war oder ihm anders sehr nahe stand.

ELIAS: Wie gesagt, hattest Du viele Fokusse mit diesem Individuum zusammen, und Du hast größtenteils intime Beziehungen mit ihm erschaffen. Du hast gewählt, sehr unterschiedliche innige Beziehungen zu erschaffen. Ihr habt als Partner, Liebhaber, Geschwister, Kind und Eltern partizipiert und in umgekehrten Rollen. Du hast innige Freundschaften erschaffen. Du hast sehr unterschiedliche Beziehungen mit diesem Individuum erkundet.

GAST: Ja, er ist definitiv eine sehr liebevolle Person in meinem Leben, so wie das auch mein Mann ist. Ich habe noch eine allgemeine Frage. Finden sich dieselben Geister gegenseitig von Leben zu leben wieder? Ist es das, was sie tun? Sie begegnen sich wieder?

ELIAS: Nein. Erinnere Dich daran, dass alle Deine Fokusse simultan geschehen. Essenzen gruppieren sich und wählen, viele Fokusse zusammen zu manifestieren. Ihr „findet“ Euch nicht in Eurer linearen Zeit oder in der Ewigkeit. Die Fokusse werden alle simultan erschaffen. Die Essenzen gruppieren sich deshalb nicht-physisch und wählen in Überstimmung mit ihren Richtungen und Erkundungen das was, und auf welche Weise sie Aufmerksamkeitsfokusse manifestieren werden. Es geschieht ganz präzise und vorsätzlich, wie Fokusse auf die Weise, wie sie sind, erschaffen werden.

Was die individuellen Fokusse anbelangt, so haben auch sie ihre eigene Wahl. Die Essenzen können viele Fokusse simultan zusammen manifestieren, und jeder Aufmerksamkeitsfokus wird seine Interaktion in diesem bestimmten Fokus wählen.

GAST: Und deshalb ist meine Beziehung mit meinem Patensohn manchmal liebevoll, wahr, voller Hass, fürsorglich, gleichgültig …

ELIAS: Durchaus, denn Du bist nicht eingesperrt in...

GAST: Alle Fokusse oder alle diese Essenzen kommen gleichzeitig hindurch.

ELIAS: Ja, und Du bist nicht in Äußerungen des Schicksals oder Karmas eingesperrt. Es gibt eine Energie Fluktuation, und Du hast immer die Wahl.

Session 595
Wednesday, April 5, 2000-2


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 Offline  
 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Hindurchträufeln (bleed thru)
BeitragVerfasst: Mo 5. Mär 2018, 16:28 
Supraselbst
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(Text teilweise bereits in anderen Threads vorhanden.)


JOSEPH: …Vor mehr als 30 Jahren fingen Informationen über andere Fokusse an, zu mir hin hindurchzuträufeln, was aber in den 80‘er Jahren aufhörte. Ich sprach mit Mary darüber und habe das Gefühl, dass ich, nachdem ich mich häuslich niedergelassen hatte, keine spontanen Informationen mehr bekam, die möglicherweise dadurch inspiriert gewesen waren, dass mein Leben damals so unbeständig war und ich viele radikale Veränderungen vornahm. Und nun lebe ich schon seit 20 Jahren im gleichen Zuhause und habe einen Job, und das Zeug hörte auf, zu mir hindurchzuträufeln.

Ich werde Dich auch zu jenen anderen Leben befragen, aber kommentiere zunächst bitte dieses spontane Mich-Verbinden mit den anderen Leben und warum auch andere spontane Informationen nicht mehr eintrafen. Ist mein Eindruck richtig?

ELIAS: Ja, Dein Eindruck ist richtig. Du empfängst und offerierst Dir inoffizielle Informationen, wie auch Andere dies tun, und zwar dann, wenn Du mehr Bestärkung beim Bemerken der Elemente Deinerselbst brauchst, was Dir helfen sowie Behangen spenden kann und dazu beiträgt, Deine Aufmerksamkeit weiter auf Dich selbst zu fokussieren, wenn externe Geschehnissen und Handlungen sie stark ablenken.

In solchen Zeiten - wie jetzt auch - kann dies bei der Soft-Orientierung bisweilen verstärkt geäußert werden und eine extreme subjektive Kommunikation zulassen, die der objektiven Kommunikation entspricht, denn die Soft-Orientierung heuert ein ständiges Gewahrsein objektiver und subjektiver Entwicklungen/Bewegungen an.

Das heißt nicht, dass Du ständig eine der beiden Gewahrseins-Arten oder ein objektives Verständnis Beider innehast, aber Du bist Dir der Entwicklung von Handlungen und Richtungen des subjektiven sowie des objektiven Gewahrseins gewahr.

Nicht Alle mit der Soft-Orientierung erschaffen solche extremen Interaktionen und einen Abgleich/ein Entsprechen der subjektiven und der objektiven Bilderwelt oder Kommunikationen wie Du, aber es ist für diese Orientierung nicht ungewöhnlich.

Das, was extern im objektiven Gewahrsein geschieht, scheint extrem und aus dem Gleichgewicht zu sein, was Du damit erwiderst, dass Du subjektiv eine ähnlich extreme Bilderwelt und Kommunikationen erschaffst und vielleicht auch ein vermehrtes Hindurchträufeln und ein Erkennen inoffizieller Informationen zulässt, ein vermehrtes Vergegenständlichen subjektiver Bewegungen und Kommunikation, was sich als Elemente Deiner Kreativität, oder auch sehr stark als Visualisierungen, Traumzustände oder in Meditationen und Erlebnissen äußern mag, die mit der Einnahme von Substanzen zu tun haben und sich intensiver als zu anderen Zeiten manifestieren mögen.

JOSEPH: Ich erinnere mich, als wir im College in den 1960’er Jahren im Soziologie-Unterricht einen Film über Witwen sahen, und plötzlich hatte ich eine extrem starke Empfindung, dass ich einen Fokus als Witwe in Kanada hatte, die aufgrund des Wohnsitzes extreme isoliert lebte.

ELIAS: Stimmt, und das war zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

JOSEPH: Also Anfang 1900.

ELIAS: Stimmt.

JOSEPH: Ich hatte lange das Gefühl, dass mein Vater und ich Anfang 1700 miteinander verbunden waren, und dabei spielte auch Händels Wassermusik eine Rolle. Bei der Erstaufführung befand sich eine große Menschenschar am Themse-Ufer, und die Musik wurde gespielt, und Boote fuhren auf der Themse, und ich hatte auch den Eindruck, dass es damals zwischen meinem heutigen Vater und mir Ablehnung gab.

Ich dachte an meinen verstorbenen Vater. In jenem anderen Fokus war er der Sohn und ich der Vater. In beiden Fokussen gab es Ablehnung, und ich denke, dass ich wohl eher der ablehnende Teil war und in jenem anderen Fokus ihn, meinen Sohn, ablehnte, und in diesem Fokus jetzt lehnte ich mein Vater psychologisch ab. Sind meine Eindrücke richtig? (gekürzt)

ELIAS: Deine Eindrücke sind richtig. Du hast eine umgekehrte, ähnliche Beziehung erschaffen, und assoziiere dies bitte nicht mit existierenden Karma-Glaubenssatzsystemen, denn…

JOSEPH: Es ist einfach so, dass wir unterschiedliche Erlebnisse auf unterschiedliche Weise ausprobieren und dabei unterschiedliche Beziehungen nutzen.

ELIAS: Ja, das stimmt.

JOSEPH: Was ist meine Verbindung mit George? Von 1967 bis 1976 lebten wir zusammen, und im zweiten Jahre unseres Zusammenlebens sah ich ihn als Geistlichen, so als ob wir direkt nebeneinander stehen würden. In diesem Fokus ist er kein Geistlicher, und in jenem Fokus war er auch größer und dünner, und ich hatte das Gefühl, dass ich Häretiker und er Inquisitor war. Stimmt das?

ELIAS: Ja, das stimmt, in den Zeiten der Inquisition.

JOSEPH: Ich hatte den Eindruck, dass mein Interesse an Astrologie von meinem Fokus im alten Ägypten herrührt. Ich weiß nicht, in welcher Dynastie, und vielleicht kannst Du mir das beantworten. Ich lebte mit einer Person namens Richard zusammen und zog nach Chicago, und es funktionierte einfach nicht.

Ich hatte unbegründete große Angst vor ihm, doch in diesem Fokus gab es keinen Grund dafür, also musste sie von einem anderen Fokus herrühren. Das verstehe ich nicht, weil ich zugleich den Eindruck habe, dass ich in jenem anderen Fokus sein Mörder war. Ich hatte auch das Gefühl, dass wir im alten Ägypten der gehobenen Gesellschaft angehörten, denn als Astrologe stand ich dem Pharao sehr nahe. Stimmt das, und kannst Du mir noch mehr dazu sagen?

ELIAS: Dein Eindruck ist richtig, auch dass Du eine Person warst, die die Himmel studierte. Deine Assoziationen mit der andern Person…

JOSEPH: Ich denke, dass Richard und ich damals Brüder waren.

ELIAS: Ja, aber keine biologischen Brüder.

JOSEPH: Okay, wir waren Freunde und standen uns einfach nahe?

ELIAS: Nein, Ihr seid Halbbrüder gewesen und hattet nicht dieselbe Mutter.

JOSEPH: Interessant, und habe ich ihn ermordet?

ELIAS: Damals hast Du etwas getan, was letztendlich dazu beitrug, dass er starb. Und in seinem heutigen Fokus hat er eine tieferliegende Energieäußerung zugelassen, assoziiert und miteinbezogen, die der Grund für Deine intensive Furcht war. Gewalttätig äußert er sich nicht, aber er projiziert eine Energie, die als bedrohlich empfangen und interpretiert werden kann. Verstehst Du?

JOSEPH: Ist das eine Sache dieses heutigen Fokus, oder träufelt etwas hindurch, was im seinerzeitigen Fokus geschah?

ELIAS: Beides.

JOSEPH: In jenem ägyptischen Fokus hatten wir eine gestörte Beziehung miteinander?

ELIAS: Ihr habt intensiven Konflikt angeheuert.

JOSEPH: War ich in jenem ägyptischen Fokus in einer hohen gesellschaftlichen Position?

ELIAS: Relativ hoch, und ich ermutige Dich, dies weiter zu erforschen und Dir somit noch mehr Informationen über jenen Fokus zu offerieren, denn es gibt in jenem Fokus Elemente, die parallel zu Deinem heutigen Fokus sind.

JOSEPH: Meine Beziehung mit Richard ist völlig… nun, Richard ist seit etwa 20 Jahren weg. An einem Punkt erkannte ich, dass ich einfach nichts mehr mit ihm zu tun haben will, weil ich solch gewalttätige Gefühle gegen ihn bekam. Unsere Beziehung endete, als ich einen klapprigen alten Stuhl nahm und ihn ihm über den Kopf haute, was den Stuhl zerbrach und ihn nicht verletzte. Danach weigerte ich mich, noch irgendetwas mit ihm zu tun zu haben, weil ich mit ihm nicht zurechtkam. Aber das ist jetzt schon fast 20 Jahre her und wirkt sich nicht auf mein Leben aus. Verstehst Du das?

ELIAS: Ich verstehe, was Du sagst, aber das ist lediglich eines der Elemente jenes Fokus, das derzeit parallel zu Deinem Fokus verläuft.

JOSEPH: Es gibt also noch andere Einflüsse dessen, was ich derzeit erlebe, die mit jenem Fokus verbunden sind?

ELIAS: Ja.

JOSEPH: In den 70ern malte ich ein Bild, über das ich nicht viel nachdachte. Ich hielt es einfach für Fantasie. Nachdem ich die Sitzungen gelesen und gehört habe, wie wir auch Leben in anderen Dimensionen haben, fragte ich mich, ob diese Bild ein Hindurchträufeln aus einer anderen Dimension war.

Mein Bild hat den Namen “Mars-Szenen”. Es ist im Grunde genommen ein Hunderteck /Hektogon (Hunderteck sieht im Grunde genommen wie ein Kreis aus) mit verschiedenen landschaftlichen Elementen wie Bäumen und Gebäuden zu verschiedenen Seiten des Hektogons. Ich sehe also alle Seiten, ich sehe es auf dem Kopf stehend, und ich sehe kleine Marsianer, die wie Rädchen und Speichen aussehen. Ist das ein Hindurchträufeln aus einer anderen Dimension.

ELIAS: Ja, Du hast Recht, obwohl es kein dimensionaler Fokus ist, der dieses bestimmte Raumarrangement auf diesem bestimmten Planeten bewohnt.

JOSEPH: Dem Planeten Mars?

ELIAS: Richtig. Die Bilder, die Du in Deine Schöpfung projiziertest, sind Übersetzungen und Assoziationen in diese Dimension hinein, und sie sind sozusagen, was das Design der Formen der tatsächlichen Fokusse in jener anderen Dimension anbelangt, nicht gänzlich akkurat. Es sind Deine Übersetzung und Deine Identifizierung jener Fokusse.

JOSEPH: Nun, es wäre wohl nicht möglich, jene Dimension in unsere hinein zu übersetzen. Mit anderen Worten könnte keine Person wirklich mehr tun und eine akkuratere Übersetzung machen, nicht wahr?

ELIAS: Du hast Recht.

JOSEPH: Damals in Iowa und wieder in den 60’er Jahren traf ich Mabel, eine ältere Dame, die darauf bestand, dass ich ihr Sohn bin, der im 2. Weltkrieg starb, nur ein paar Monate vor meiner Geburt. Stimmt das? Ich habe das Gefühl, dass er verhungerte, was in dieses Gegenwarts-Leben stark hindurchträufelt. Falls ja, so hieß er Junior Sandeen. Verhungerte er wirklich in einem japanischen Gefängnis?

ELIAS: Ja, das ist richtig. Es kommt in dieser physischen Dimension häufig vor, dass ein Essenz-Fokus mit einem anderen Fokus Umgang hat, der in zeitlicher Nähe von ihm existiert. Fokusse in zeitlicher Nähe miteinander beeinflussen sich gegenseitig auf andere Weise als andere Fokusse das tun mögen, denn der Einfluss manifestiert sich im Gedächtnis (memory).

Vielleicht beeinflusst er Dich nicht bei zugrundeliegenden Themen oder bei angeheuerten Vorgängen oder in Bezug auf Glaubenssatzsysteme. Er kann sich jedoch gedächtnismäßig so stark auswirken, dass Du es fast mit Erinnerungen aus Deinem eigenen Fokus vergleichen könntest und mag Dich vielleicht auch in bestimmten Ängsten oder auch Neigungen beeinflussen.

JOSEPH: Wie Überlebensängste, dass ich Angst habe, darben/hungern zu müssen?

ELIAS: Ja.

JOSEPH: Meinst Du diese Furcht, oder vielmehr die Neigung, alles aufzuheben, selbst das kleinste Bisschen und nicht das geringste Bisschen Nahrung wegzuwerfen?

ELIAS: Ja, das ist es, was ich sage, nämlich ein etwas anderer Einfluss als der, den andere Fokusse auf Dich ausüben mögen.

JOSEPH: Hier in Chicago kam ich ein paar Mal mit der griechischen Kultur in Kontakt. Einmal nahm ich zusammen mit einem griechischen Freund an einem Ostergottesdienst teil und konnte nicht aufhören zu weinen. Ich weinte einfach während des ganzen Gottesdienstes, und als mein Freund Lauren und ich ein anders Mal eine Privatführung einer eine griechischen Kirche hatten, fing ich auch wieder an, wie verrückt zu weinen.

Ich habe den Eindruck, dass ich im antiken oder auch nicht so alten Griechenland einen Schafshirten-Fokus habe. Ich sehe ständig vor meinem geistigen Auge die Hügel und das Felsen-Terrain. Einzelheiten weiß ich nicht, aber es gab eine schreckliche Tragödie, nicht unähnlich dem Geschehen im Fall der der kanadischen Witwe, wo ich etwas verlor, was so schrecklich für mich war, dass ich nicht daran erinnert werden mag. Auch jetzt, während ich mit Dir spreche, bin ich bemüht, nicht zu weinen. Kannst Du mir mehr dazu sagen?

ELIAS: Dein Eindruck bezüglich dieser Person und des Standortes ist richtig. Sie erlebte einst eine Tragöde als sie eine intime Beziehung mit einer Person hatte, die starb. Das erschuf im damaligen Fokus einen solchen Kummer, dass jener Fokus wählte, isoliert zu leben und während der ganzen Fokusexistenz intensiv zu trauern.

JOSEPH: Jahrzehnte tiefster Trauer, die niemals aufhörte?

ELIAS: Ja.

JOSEPH: Und die isolierte Einsamkeit jener kanadischen Witwe währte auch Jahrzehnte?

ELIAS: Ja, viele Jahre.

JOSEPH: Dies scheint sich in diesem Leben auf vieles auszuwirken oder auch nicht, aber es träufelt hindurch. Ich habe in diesem Leben mehrere Wesen verloren, die mir sehr nahe standen. Ich verlor meine Mutter, eine Katze und einen Freund, Sonny Boy, und das war wohl am heftigsten. Als ich vom Arzt erfuhr, dass er AIDS hatte und bald sterben würde, erlitt ich einen Verzweiflungsanfall und weinte und schlug 13 Minuten lang auf den Boden ein.

Das, was am stärksten dabei war, war nicht, dass ich litt, sondern dass ich erlebte, dass dieser gegenwärtigen Fokus Dinge birgt, die für mich noch viel schmerzlicher sind als die Trauer selbst. Trauer ist für mich einfach etwas, was ich als Erfahrung fühle, obwohl ich sie so heftig äußere.

ELIAS: Eine Erfahrung kann in einem oder sogar auch in mehreren Essenz-Fokussen sehr intensiv erschaffen werden, und obwohl dies hindurchträufeln und vom anderen Fokus identifiziert werden mag, heißt das nicht, dass jene Erfahrungen sich im heutigen Fokus auf gleiche Weise übersetzen.

Kenntnis bestimmter Erlebnisse anderer Fokussen zieht Ihr gezielt an, nicht immer, um wieder eine ähnliche Situation zu erschaffen sondern damit Euch das beim Erschaffen anderer Erlebnisse hilft, oder damit das Assimilieren Euch nützliche Informationen offeriert und Eure Aufmerksamkeit auf eigene Äußerungselemente lenkt, die Ihr ansprechen wollt.

Alle Energie, die Ihr über Hindurchträufeln von anderen Fokussen auf Euch anzieht, ist zweckmäßig und nutzt Euch, weil sie Euch erlaubt, jene Erlebnisse zu sichten, daraus zu schöpfen und Euch andere Wahlmöglichkeiten in Eurem Fokus zu offerieren.

JOSEPH: Ja, das erlebte ich bei den anderen Verlusten in diesem Fokus. Ich schöpfte aus den anderen Fokussen, und es war nicht mehr so schmerzhaft. Ist es das, was Du meinst?

ELIAS: Ja, teilweise. Du hast Dir das objektive Betrachten jener anderen Fokusse erlaubt, um ähnliche Erfahrungen in Deinem Fokus weniger intensiv zu gestalten. Manche wählen, solche Vorgänge im Traumzustand zu erschaffen. Sie erschaffen vielleicht Alpträume, um intensive Furcht zu erleben und sie dann nicht in ihren objektiven Wachzustand hinein zu übersetzen und somit die Intensität mancher Erlebnisse im Wachzustand zu mindern.

Du selbst hast dies einerseits auf Dich angezogen, um die Intensität von Erlebnissen in diesem Fokus zu mindern, aber auch, um Deine Aufmerksamkeit auf Dich selbst und Deine Angst vor dem Alleinsein zu richten.

Session 616
Friday, May 12, 2000-2


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Hindurchträufeln (bleed thru)
BeitragVerfasst: Fr 9. Mär 2018, 10:23 
Supraselbst
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http://www.eliasforum.org/digests.html

Die folgende Übersetzung stammt von der Elias-Website
http://www.eliasweb.org/Session.aspx?sn=647&L=1

ELISABETH: Ja! (Elias kichert) Ich will dich wieder etwas über meinen Sohn fragen.

ELIAS: Sehr gut.

ELISABETH: Ich will wissen, was er erlebt, wenn er nicht in dieser normalen Realität ist. Ist es ein Einwirken* von anderen seiner Fokusse oder ist es etwas anderes? Ich möchte das verstehen, weil....

ELIAS: Ich verstehe. (Pause)

Lass mich erklären, dass sich bei diesen Manifestationen in dieser Dimension das Individuum entschieden hat, seine Realität teils in Verbindung mit der offiziellen Realität, an der du teilnimmst, teils unabhängig von dieser Realität zu erleben.

Ich habe schon einmal gesagt, dass es in dieser physischen Dimension viele andere Bewusstseinsäußerungen gibt, die denselben physischen Raum einnehmen. Du erschaffst in deiner Wahrnehmung und deinem Erkennen der Realität einen Schleier zwischen dir und diesen anderen Bewusstseinsäußerungen.

Das heißt nicht, dass sie nicht sehr wirklich sind und existieren, denn das tun sie. Du nimmst nur nicht objektiv an ihnen teil, da du deine Realität so in einer Richtung gestaltest und er seine Realität in eine andere Richtung gestaltet.

Dein Sohn erschafft den Schleier - wie auch andere Individuen - nicht in der gleichen Weise, wie du es tust. Die Aufmerksamkeit ist deswegen in einer Weise ausgerichtet, in der er sich erlaubt, andere Bewusstseinsäußerungen in diesem physischen Raum wahrzunehmen, die du physisch nicht sehen oder hören oder mit irgendeinem deiner äußeren Sinne erfahren kannst.

Das ist der Grund dafür, dass über Jahrhunderte in eurer Geschichte die offiziell akzeptierte Meinung ist, dass diese Individuen Wahnvorstellungen haben oder sich dauernd etwas einbilden, da man erkennt, dass sie ein anderes Spiel spielen.

Du spielst eine Art von Spiel in dieser Realität. Sie sind in dieser Realität physisch manifestiert und zu gewissen Zeiten wirklich klar mit dir gemeinsam in dieser Realität fokussiert. Aber manchmal sind sie das nicht.

Er erlaubt sich manchmal, mit anderen Fokussen interaktiv zu sein. Andere Male erlaubt er sich, andere Bewusstseinsäußerungen zu sehen, zu beobachten, und sogar sich daran zu beteiligen, die diesen Raum einnehmen, die du sozusagen für gar nicht normal halten würdest. Nicht einmal die Formen können von dir identifiziert werden.

Individuen wie dein Sohn haben sich entschieden, in einem besonderen Fokus zu manifestieren – nicht in allen Fokussen, sondern in einem speziellen Fokus - um sich zu erlauben, andere Aspekte und Möglichkeiten dieser physischen Realität zu erleben. Eigentlich erforschen die meisten Wesen in dieser Weise in einem oder mehreren Fokussen, um sich die Erfahrung im Umgang mit einer physischen Dimension zu erlauben und viel mehr ihrer physischen Umgebung zu sehen, als du dir in deiner offiziell akzeptierten Realität erlaubst.

Ich möchte dir auch sagen, du gehst in eine bestimmte Richtung und steuerst derzeit sozusagen einen gewissen Kurs. Du möchtest Wissen erlangen – nicht wahr - objektiv diese Information erhalten und verarbeiten, die mit deiner Teilnahme am Wandel zu tun hat. Ich habe viele unterschiedliche Wirkungen und Aspekte des Wandels genannt, die du in deiner Bewegung in diesem Wandel erkennen kannst.

Jeder von euch, der an eurer offiziell akzeptierten Realität teilnimmt, bemüht sich sein Bewusstsein zu erweitern, seine Peripherie einzubeziehen und sich zu erlauben, mehr von eurer physischen Realität zu sehen, daran teilzunehmen und zu erforschen, nicht wahr? Richtig. In dieser Aktion bemüht ihr euch, das zu erschaffen, was dein Sohn schon macht, da er den Schleier nicht hat, den ihr habt.

Ich habe auch gesagt, dass ihr in diesem Wandel wirklich eure ganze Realität verändert. Ihr bewegt euch in einen sehr ungewohnten Ausdruck. Die Struktur eurer Realität verändert sich derzeit und in dieser Änderung, wenn ihr anfangt, eure Glaubensannahmen anzunehmen, könnt ihr erkennen, dass das, was dein Sohn macht, nicht verrückt ist. Dieses Individuum ist nicht was ihr (Pause) "un-normal" nennt oder krank ....

ELISABETH: Aber das ist nicht mein Problem mit ihm. Mein Problem ist, dass ich sehe, wie unglücklich er damit ist und er damit nicht zurechtkommt ....

ELIAS: Ich verstehe.

ELISABETH: Es ist mir wichtig, wie es ihm geht. Wenn ich nur sähe, dass er nicht in dieser Realität ist, und ich das Gefühl hätte, dass er sich gut fühlt, wäre das gut für mich und ich könnte ihn dort sein lassen, auch wenn es nicht normal ist. Aber ich sehe, dass er sich nicht gut damit fühlt, dass er voller Angst ist. Das ist mein Problem.

ELIAS: Ja, und ich verstehe wirklich deine Besorgnis. Ich habe dir das sozusagen als Hintergrund-Information angeboten, damit du verstehen kannst, warum ich dir sage, dass deine Annahme wichtig ist, weil dein Sohn und viele andere Individuen meinen, dass ihre Wahl anders ist.

Sie erkennen - ER erkennt objektiv, dass seine Realität als anders angesehen wird. Er ist sich wirklich objektiv bewusst, dass das, was er in seiner Realität sieht, anders ist als das, was du in deiner Realität siehst oder was VIELE Leute in ihrer Realität sehen. Das erschafft einen Konflikt, weil die Massen-Glaubenssysteme – an denen ihr ALLE teilnehmt - sehr stark sind.

Ich möchte dir sagen, dass nur deswegen, weil diese Individuen - und auch dein Sohn - sich erlauben, diese Schleier nicht zu erschaffen, sie von Glaubensannahmen nicht befreit sind. Sie nehmen an euren Glaubenssystemen so teil wie du.

Wenn du oder die Massen das, was sie erschaffen, nicht annehmen, dann nehmen sie auch nicht an, was sie erschaffen, da sie die Glaubensannahmen übernehmen und sich in Entsprechung zu diesen Glaubensannahmen selbst herabsetzen und sagen, dass etwas mit ihrer Schöpfung und ihrer Interaktion wirklich nicht stimmt.

Ich habe vor kurzem in diesem Forum gesagt, dass ihr in Wirklichkeit nur ganz kleine Unterschiede akzeptiert, obwohl ihr meint, dass ihr Unterschiede schätzt - im Verhalten, im Ausdruck, als Energie, in jeder Ausdrucksform - weil das für euch Vielfalt und Mannigfaltigkeit bedeutet. Ihr wünscht euch in Wirklichkeit gleich zu sein.

Gestern Abend habe ich bei einem Gruppentreffen gesagt, was ich euch auch sagen möchte, damit ihr euch erlauben könnt zu verstehen, warum dieses Individuum Schwierigkeiten und Leid erlebt mit dem, was er erschafft. Das hängt direkt mit dem Thema Unterschied zusammen, und wie ihr Unterschied nicht annehmt.

Da ihr jeweils Äußerungen und Verhaltensweisen in eurer Realität erschafft, die gleich zu sein erscheinen, vergleicht ihr dauernd automatisch euren ganzen Fokus hindurch. So messt ihr objektiv euren Wert und eure Annehmbarkeit.

Wenn ihr euch mit anderen vergleicht und Ähnlichkeiten und Gleichheit seht, erlaubt ihr euch zu schätzen, dass ihr gleich seid. Deswegen seid ihr annehmbar, und bewertet euch höher.

Wenn ihr irgendeinen Unterschied seht, schöpft ihr Verdacht und fragt euch "Warum verhältst und äußerst du dich anders?“

Und ihr sucht nach Gleichheit außerhalb von euch als Bestätigung, - so geht ihr vor - und wenn ihr keine Bestätigung findet, meint ihr, dass euer Verhalten und eure Schöpfung eurer Realität falsch sind. Es entspricht - vergleichsweise - nicht anderen Individuen und wie sie ihre Realität erschaffen.

Und dieses Gefühl, nicht richtig zu sein, wird verstärkt, da die Massen auch den, der sich anders äußert, sehen und meinen: "Anders-Sein ist nicht annehmbar. Du musst gleich erschaffen um bestätigt zu werden.“

Was er erschafft, ist - wie gesagt - nicht falsch. Wenn ihr euch erlaubt, die Bewegung zu erkennen, die ihr in Bezug auf den Bewusstseinswandel macht, beginnt ihr, diese für annehmbar zu halten, aber die, die diese Erfahrungen schon vollständig erleben, werden für inakzeptabel gehalten. Ihr bewegt euch alle zu genau der Art von Ausdruck, die er schon erschafft. Der Unterschied besteht darin, dass ihr en masse immer mehr diese Äußerungen erschafft.

Es verwirrt ihn und macht ihm Schwierigkeiten, da er dauernd versucht, sich dem anzupassen, was er als die Norm ansieht, und seine Wahl für falsch hält. Das ist der Grund, warum ich dir sage: ich verstehe deinen Wunsch zu helfen und zu verstehen.

Ich sage dir, dass es wirklich deine größte Hilfe ist anzunehmen. Wenn du dir anzunehmen erlaubst, bestätigst du, dass dieses Individuum in Ordnung ist, was er so verzweifelt sucht. Denn ohne die äußere Bestätigung - die ihr ALLE teilt und ALLE sucht - macht er weiter den Versuch, sich Äußerungen anzupassen, die ihm fremd sind und in die er nicht passt. Das frustriert ihn und die Frustration erschafft einen Mangel an Motivation und deswegen versucht er nichts mehr.

Er sagt: "Warum sollte ich etwas versuchen? Ich werde nicht erfolgreich sein. Ich werde mich deswegen nicht motivieren, irgendetwas zu unternehmen. Ich habe keine Gewalt über meine Realität. Ich bin Opfer dieser Realität, die ich geschaffen habe. Ich bin ein Gefangener in ihr. Ich suche Bestätigung, die ich nicht bekomme, und kann mich nicht in den Strom der Norm begeben. Deswegen gebe ich auf.

Er hat das schon oft so gemacht, in Frustration. Aber was für ein wunderbarer Ausdruck kannst du mit deiner Annahme geben als Bestätigung!

Ich sage dir nicht, dass er, wenn du annimmst, das sofort objektiv erkennen und auf sein Füße springen und froh sein wird! (Grinst und Elisabeth lacht) Er ist nämlich wirklich gewöhnt, seine Kiste zu erschaffen, sich herabzusetzen und äußere Bestätigung nicht anzunehmen. Er vertraut der äußeren Bestätigung nicht mehr.

Aber wenn du fortfährst, durch deine Annahme zu bestätigen und nicht verurteilst, kann er sich langsam bewegen und sich erlauben, sich mehr anzunehmen.

ELISABETH: Und meinst du, dass eine Wahrscheinlichkeit besteht, dass er sich annehmen kann?

ELIAS: Ja.

ELISABETH: Das klingt gut! (Gelächter)

ELIAS: In seiner Zeit und mit der Interaktion, die du als Hilfe anbietest, ja; in ziemlich ähnlicher Weise, Sebastia, wie ich.

Individuen kommen in großer Angst und enormem Mangel an Selbstannahme zu mir. Wenn ich sie annehme zu einer Zeit, in der sie sich selbst nicht annehmen, so erlauben sie vorübergehend diesen Ausdruck von mir und nehmen sich vorübergehend an, bis sie anfangen ihre eigene Macht ihres eigenen Ausdrucks zu fühlen und in kleinen Schritten mit ihrem eigenen Vertrauen und ihrer eigenen Selbstannahme zu beginnen.

Du bist nicht anders. Du hast denselben Ausdruck. Du kannst deinem Sohn das auch geben, und es wird genau so stark sein. (lächelt liebevoll)

ELISABETH: Danke.

ELIAS: Gern geschehen.

Sitzung 647
18.06.2000 (privat/London)


(Gilla: *Einwirken, im englischen Text bleed-through, übersetze ich als Hindurchträufeln.)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Hindurchträufeln (bleed thru)
BeitragVerfasst: Sa 10. Mär 2018, 09:49 
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JOSEPH: Schon mein ganzes Leben lang empfinde ich mich als sehr außerhalb des üblichen Rahmens, und wie ich scherzhaft oder eher als Wahrheit sagte, habe ich als Teenager ein paar Minuten lang versucht, mich anzupassen und es dann für den Rest meines Lebens aufgegeben. Zunächst einmal weiß ich, dass meine Soft-Orientierung etwas damit zu tun hat. Und ich frage mich auch, ob meine Essenz vorwiegend in anderen Dimensionen Fokusse hat, die ganz anders sind als wir hier, da ich mehr Verbindung damit als mit unserer physischen Dimension empfinde. (gekürzt)

ELIAS: Es stimmt, dass ein Aspekt Deines Erlebens mit Deiner Fokus-Orientierung zu tun hat, und es ist ebenfalls richtig, dass Du das Hindurchträufeln von Energie anders-dimensionaler Fokusse zulässt.

Es gibt Einige in Eurer physischen Dimension, die bei ihrer Manifestation einen dünneren Trennungsschleier zwischen dieser und andern physischen Bewusstseinsdimensionen zulassen, und wenn sie diesen Vorgang für eine bestimmte Manifestation wählen, lassen sie auch bei manchen Aspekten den Energieeinfluss anders-dimensionaler Fokusse zu, und das, was sie erleben und fühlen, ist dem, was Du äußerst, sehr ähnlich.

Sie erleben in ihrem Fokus das Gefühl eines unüblichen Andersseins, was nicht gänzlich mit der Orientierung zu tun hat. Viele mögen hinsichtlich ihrer Orientierung ein Gefühl der Andersartigkeit empfinden, aber das, was Du äußerst, ist ein anderes Gefühl, ein zugrundeliegender anderer Energieeinfluss, wobei Du erlaubst, dass bestimmte Energie-Äußerungen in Bewegung sind und Deine physische Manifestation in dieser Dimension beeinflussen.

Dies wird bisweilen objektiv extern gespiegelt, und Du erschaffst beispielsweise in Deinen kreativen Äußerungen und Visualisierungen Assoziationen mit anders-dimensionalen Fokussen.

JOSEPH: Ich erschaffe also im Wesentlichen einen sehr dünnen Trennungsschleier?

ELIAS: Das stimmt.

Session 624
Monday, May 29, 2000


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Hindurchträufeln (bleed thru)
BeitragVerfasst: Sa 10. Mär 2018, 09:57 
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(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)

HOWARD: Ich möchte noch mal auf den Mythos der gefallenen Engel zurückkommen, worüber wir kurz gesprochen hatten, denn ich sehe es so, dass Engel derzeit eher aus der religiösen Sichtweise heraus und nicht unbedingt in der korrekten Bedeutung der Metapher verstanden werden.

Was ist die Idee hinter den gefallenen Engeln und dem Krieg im Himmel, worüber in unseren Legenden, Mythen und heiligen Texten berichtet wird. Mein Buch „Wir die Engel“ https://www.amazon.com/We-The-Angels-Ho ... 087516711X basiert auf diesem Krieg, von dem Du sagst, dass das ein verzerrtes Hindurchträufeln aus anderen Dimensionen ist. Deine Einschätzung kann ich akzeptieren, weil ich die Gültigkeit des Hindurchträufelns erkennen kann. Aber die Idee der „gefallenen Engel“ ist in vielen Kulturen verbreitet und Bestandteil mehrerer Religionen, weshalb ich das Gefühl habe, dass dies auch für diese Dimension Gültigkeit haben muss.

Ich erkenne, dass „die gefallenen Engel“ eine Metapher ist, die vieles beschreiben mag. Eines davon könnte der Umzug der Traumwandler in die physische Äußerung hinein sein, und es könnte für den Wunsch des Schöpfers stehen, die physische Realität zu erleben, wo der Gedanke des Denkers Realität wird.

Die dritte Variante ist die vorherrschende Ansicht, die alle Debatten ausschließt und sagt, dass der alte Knabe zwei Söhne hatte und zu diesen sagte: „Das ist es, was ich erschaffen habe. Ich will mich zurückziehen und will angeln. Und darum geht es für Euch. Dem von Euch, der den besten Plan für das Weitergehen meiner Schöpfung hat, übergebe ich alles. Der erste Sohn sagt: „Ich werde diese Realität fein justieren und sie zu etwas machen, worauf ich stolz sein kann.“ Der zweite Sohn sagt: „Ich werde diese Realität zu allem machen, wovon Du geträumt hast und Dir den Erfolg weihen.“

Der alte Knabe brauchte nicht lang, um sich für den Plan des zweiten Sohns zu entscheiden, was den ersten Sohn empörte und diesen Krieg in dem Himmeln gebar, dieses Konzept von Gut und Böse, das sogenannte Gesetz des Einen, also Dienst am Selbst gegenüber Dienst am Anderen, während auf zweideutige Weise die Idee von „wie oben so unten“ etabliert wurde.

Diese dritte Variante sehe ich als völligen Unsinn an, denn sie ist menschengemacht und wurde nur aus dem Grund geschaffen, um den Status quo zu verewigen. Die beiden anderen Varianten sind gültig, weil keine Bedingungen damit verbunden und keine vorhersehbaren Resultate erwartet werden. Stimmt das, und falls ja, wann ist die Idee der gefallenen Engel entstanden, und wann wurde dies verfälscht?

ELIAS: Alle drei Beispiele sind sozusagen zutreffend, wobei das Letztere von der Symbologie her geringfügig abstrakter ist als beide anderen. Aber wenn Ihr anders-dimensionale Fokusse sowie Eure gegenseitige Vernetzung betrachtet und berücksichtigt, dass es tatsächlich keine Trennung gibt, könnt Ihr sehen, dass es weder ungewöhnlich noch selten ist, dass Ihr bestimmte Ideen in diese physischen Dimension einfügt oder gewisse Philosophien bezüglich von Erlebnissen erschafft, die sich in anderen Dimension abspielen mögen.

Diese Ideen oder Philosophien sind Übersetzungen ins Design Eurer Realität hinein. Das, was sich in anderen Realitäten ereignet, muss nicht unbedingt dem sehr ähnlich sein, was Ihr in Euren Legenden oder in der Mythologie Eurer Dimension identifiziert. Ihr erschafft eine Übersetzung, die zur Bilderwelt und dem Design Eurer Dimension passt.

Was die Identifizierungen als Schöpfer und die physischen Manifestationen innerhalb Eurer physischen Dimension anbelangt, seid Ihr eigentlich tatsächlich der Schöpfer. Deshalb projiziert Ihr lediglich Euer Erschaffen/Schöpfung in eine Äußerung der physischen Realität hinein, entsprechend deren Design. Das, was Ihr mit Euren Ideen äußert, ist also wieder eine Übersetzung Eures Wissens, das Ihr ins Design dieser physischen Dimension einpasst.

Diese Konzepte widersprechen sich nicht, denn als Essenz und Bewusstsein inkorporiert Ihr andere Fokusse in anderen Dimensionen, und in dieser bestimmten physischen Äußerung seid Ihr sowohl Schöpfer als auch Schöpfung.

Was die dritte Version oder den Mythos anbelangt, könnt Ihr erkennen, dass der Vater und beide Söhne sozusagen ein Wesen sind, weshalb alle drei Äußerungen in einen Vorgang inkorporiert werden und sich auch nicht unbedingt widersprechen, denn er wird als eine Schöpfung offeriert und sodann beiden anderen Aspekten des Selbst offeriert. Und ein Sohn sagt, dass er die Schöpfung entsprechend ihrem Design und der Andere, dass er sie im Anerkennen ihres Schöpfers fortsetzen wird. Beide Äußerungen können als Anerkennen, Validieren und Annehmen des Selbst und seiner Fähigkeiten gesehen werden.

Mit diesen drei Beispielen hast Du Bilder geschaffen, die nicht im Widerspruch mit der Essenzäußerung stehen. Es ist lediglich eine Übersetzung und birgt deshalb auch die Möglichkeit einer Verfälschung, nicht das die Erklärungen selbst unbedingt verzerrt wären, aber sie können fehlinterpretiert werden.

Die Identifizierung „gefallene Engel“ in Bezug auf die physische Manifestation der Traumwandler widerspricht auch nicht dieser Idee.

Was die Frage anbelangt, wann das Verfälschungselement in diese physische Dimension miteinbezogen wurde, wurde mit der Wahl der Essenzen, physisch vollständig manifest zu werden - als sie diese physische Dimension entsprechend ihrer Wahl entwarfen - auch der Reinheit der physischen Erfahrung wegen dieser Trennungsvorgang im Design dieser physischen Dimension erschaffen. Als Ihr begonnen habt, Glaubenssatzsysteme miteinzubeziehen, war das sozusagen der Zeitpunkt, an dem das Fenster für Verfälschungen miteinbezogen wurde.


Session 629
Sunday, June 4, 2000
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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Hindurchträufeln (bleed thru)
BeitragVerfasst: So 11. Mär 2018, 07:24 
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MYSTY: … Es fing mit einer Fernseh-Sendung über das Ereignis in Antigua, Peru am 31. Januar 1987 an, wo die Leute UFOs sahen. Es war kein Ulk, und sie schienen diese wirklich gesehen zu haben. War das real?

ELIAS: Ja, Eure Vorstellung von Außerirdischen und deren Flugobjekten sind nicht ganz das, wie Ihr sie definiert, was aber nicht heißt, dass sie nicht real wären, denn das sind sie. Es sind auch keine Reisende von nahegelegenen anderen Planeten Eures Universums sondern andere Fokusse, größtenteils Eurer eigenen Essenzen, die in Eure physische Dimension hindurchträufeln.

So wie Ihr in dieser Dimension andere Fokusse habt, die Ihr als andere Leben bezeichnet, fokussiert Ihr Eure Essenz-Aufmerksamkeit auch auf sehr ähnliche Weise in anderen Dimensionen und erlaubt bisweilen, dass jene Fokusse in Eure Dimension hindurchträufeln. Und manchmal träufelt Ihr in deren Dimensionen hindurch, und sie können Euch sehen.

Das Design dieser anderen Fokusse oder Wesen oder sogar einiger ihrer Transportfahrzeuge, ein wirkliches physisches Sehen jener Elemente als materielle Form, ist Eure Übersetzung, eine Wahrnehmungs-Konfiguration, da das tatsächliche Erscheinungsbild/Äußerung jener Fokusse in ihrer eigenen Dimension völlig fremdartig für Euer objektives Verständnis ist.

Wenn ihre Energie in Eure physische Dimension hindurchträufelt, erkennt Ihr sie und konfiguriert sie nach einem erkennbaren, Euch halbwegs vertrauten, Muster. Dies ist solide und wird als Materie und als Begriffe identifiziert, die Ihr versteht.

Wenn Ihr in andere Dimensionen hindurchträufelt wird Eure Energie auf ähnliche Weise entsprechend deren Design rekonfiguriert. Deshalb würdet Ihr nicht so wie Ihr Euch selbst derzeit physisch seht in einer anderen physischen Dimension übersetzt werden, deren Bewohner Euch ganz anders sehen mögen als Ihr es hier tut, denn die verschiedenen physischen Dimensionen sind sehr unterschiedlich beschaffen und offerieren den Essenzen unterschiedliche Kreativitäts-Äußerungen und Erkundungen der physischen Energie-Manipulation, weshalb diese Designs physisch ganz anders gesehene werden.

MYSTY: Es ist ein bisschen wie Gestaltwandel?

ELIAS: Ja, das kannst Du Deines objektiven Verständnisses wegen mit dieser Idee assoziieren.

Session 636
Saturday, June 10, 2000


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Hindurchträufeln (bleed thru)
BeitragVerfasst: So 11. Mär 2018, 08:27 
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(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)


RODNEY: Es gibt da ein Individuum, das von einer Gruppe, der ich angehöre, eingeladen wurde. Man nennt ihn den brasilianischen Heiler. Ich war bei seiner Behandlung zugegen. Es ist ein sehr frommer religiöser Typ, und er nahm Heilbehandlungen an verschiedenen Leuten vor.

Unsere Freundin Claire lag auf dem Behandlungstisch, und er fragte sie, welches Problem sie hatte, und sie sagte, dass sie wandernde Schmerzen im Körper hat. Er fing mit der Behandlung an, berührte sie, bat sie, tief zu atmen und dann fing er an, mit einer dritten Person zu sprechen, so als ob diese innen in Claire sowie in Schwierigkeiten wäre. Er sprach mit dieser Person und sandte sie ins Krankenhaus oder an einen Ort, wo sie Hilfe bekommen konnte.

Hinterher fragte ich Claire, welches Gefühl sie bei diesem Erlebnis hatte, und sie sagte: „Ich sah einen jungen Soldaten“, und das war auch das, wovon der Heiler sprach, dass diese Individuum im Krieg gefallen war und sich mit Claire assoziierte, was Claires Schmerzen erschuf.

Kürzlich las ich von einer ähnlichen Sache, wo ein Mystiker einen Geist austrieb, der auch so etwas tat, und ich denke, dass es vielleicht zwischen Claire und einem anderen Fokus von ihr ein Hindurchträufeln gab.

ELIAS: Da ist richtig. Da Ihr fortfahrt, Eurer Gewahrsein auszudehnen, werde ich mit Euch anders über solche Vorgänge und Ereignisse sprechen und sie auf eine Weise diskutieren, die Ihr als realistischer im Sinne von weniger Trennung ansehen könnt.

Was das anbelangt, worüber wir heute sprachen, bemerke bitte, wie wieder diese automatischen Assoziationen erschaffen werden, dass das andere Individuum von einem Raum- und Zeitarrangement in ein anderes “reisen würde”, um sich unerlaubt als separate Entität mit diesem Individuum zu assoziieren und es zu beinträchtigen. So assoziiert Ihr das, und das ist auch der Einfluss des Glaubenssatzsystems des Getrenntseins. Und deshalb identifizierst Du dies dahingehend, dass ein anderes Individuum, eine separate Entitäten ebenfalls diesen einen physischen Körper bewohnt.

RODNEY: Okay. Wenn ich Claire wäre, hätte ich demnach einen Fokus, der erheblichen Schmerz erlebt, und ich könnte erlauben, dass dieses Erlebnis in mein objektives Gewahrsein hindurchträufelt.

ELIAS: Ja.

RODNEY: Und wenn ich das wählen würde, könnte ich eine Art Exorzismus anheuern, nicht nur, um mich selbst zu heilen – das Wort Exorzismus gefällt mir nicht, aber es ist das Wort, das üblicherweise benutzt wird – sondern auch um jenen Geist zu heilen, und das ist die Terminologe, die genutzt wird, den Geist zu heilen, der mich, in Anführungszeichen, „besessen“ hat. Ich weiß, dass ich hier alle möglichen Begriffe verwende …

ELIAS: Ich verstehe Dich.

RODNEY: ... die nicht in Einklang mit dem Gedanken sind, den Du gerade geäußert hast.

ELIAS: Stimmt aber Du äußerst Dich gemäß des Designs des Massen-Glaubenssatzsystems.

RODNEY: Genau. Das war sehr hilfreich. Vielen Dank.

Session 687
Sunday, September 3, 2000


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